Neues Online-Programm erfasst Gefahrenstellen auf Schulwegen

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STUTTGART. Das Landesverkehrsministerium Baden-Württemberg stellt ab sofort ein Online-Programm zur Verfügung, mit dem Schüler gemeinsam mit ihren Lehrern mögliche Gefahrenstellen auf Schulwegen digital erfassen können. Kommunen können die gesammelten Daten dann bei der Verkehrsplanung und bei Baumaßnahmen berücksichtigen.

Was macht man, wenn die Ampel nicht grün zeigen will? Foto: bianconero / Flickr (CC BY-SA 2.0)
Der Schulweg birgt mitunter Gefahren. Foto: bianconero / Flickr (CC BY-SA 2.0)

«Die Sicherheit von Schulwegen ist ein zentrales Anliegen der baden-württembergischen Landesregierung», sagte Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) am Donnerstag laut einer Pressemitteilung. «Nur wenn Schulwege sicher sind, werden mehr Kinder und Jugendliche zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren. Fahrten mit den sogenannten Elterntaxis sollten vermieden werden.»

Derzeit bestreitet nach Angaben des Verkehrsministeriums rund die Hälfte der Schüler in Baden-Württemberg den Schulweg mit dem Rad oder zu Fuß. Der sogenannte «Digitale Schulwegplaner» ist den Angaben zufolge das Nachfolgeprogramm des «Radschulwegplaners». Mit dem neuen Programm können neben Radschulwegen nun auch Gehschulwege erfasst werden. dpa

Hier geht’s zum Schulwegplaner Baden-Württemberg.

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