NRW-Programm fördert bis zum Sommer (nur?) 165 Schulfahrten in Gedenkstätten

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DÜSSELDORF. Mit einer Million Euro fördert das Land NRW in diesem Jahr Schulfahrten zu Gedenkstätten, die an die Verbrechen des NS-Regimes erinnern. «Gerade heute am Gedenktag 75 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz ist es mir ein besonders Anliegen zu betonen, dass die Schulen im Land einen wichtigen Beitrag gegen das Vergessen der Gräueltaten der Nazi-Diktatur leisten», sagte Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Montag.

Probiert mal etwas Neues - aber nur im klitzekleinen Rahmen: die FDP-Schulministerin Yvonne Gebauer. Foto: Magubosc / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)
Ist eine Million Euro im Jahr für Fahrten zu Gedenkstätten genug? Schulministerin Yvonne Gebauer. Foto: Magubosc / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Für das kommende zweite Schulhalbjahr 2019/20 seien bereits 165 Fahrten nach Auschwitz, Bergen-Belsen oder zu anderen Gedenkstätten genehmigt worden. Seit Beginn des Landesprogramms im Schuljahr 2018/2019 wurden 544 Fahrten gefördert. Die Fahrten zu den Gedenkstätten seien ein sehr gutes Mittel, die Dimension des Holocausts als Mahnung den Schülern vor Auge zu führen, so Gebauer. Zur Einordnung: In Nordrhein-Westfalen gibt es rund 3.000 weiterführende Schulen und Berufsschulen.

Das Förderprogramm der Landesregierung richtet sich an Schüler der Klassen 9 bis 13 aller Schulformen. Unterstützung gibt es für Fahrten innerhalb Deutschlands sowie ins europäischen Ausland. dpa

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