Zahl der Studienberechtigten im vergangenen Jahr gesunken

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WIESBADEN. Rund 421.000 Schülerinnen und Schüler haben im vergangenen Jahr in Deutschland die Hochschul- oder Fachhochschulreife erworben. Nach vorläufigen Ergebnissen waren das 2,7 Prozent weniger als im Jahr 2018, berichtete das Statistische Bundesamt am Mittwoch. Dieser Rückgang verlaufe nahezu parallel zur demografischen Entwicklung – die Zahl der 17 bis 20 Jahre alten Menschen lag Ende 2018 um 2,1 Prozent niedriger als im Jahr zuvor.

Was würde Humboldt von der heutigen Bildung denken? Humboldt-Denkmal vor der Berliner Humboldt-Universität. Foto: Dierk Schaefer / flickr (CC BY 2.0)
Die Zahl der Studienberechtigten ist leicht gesunken. Humboldt-Denkmal vor der Berliner Humboldt-Universität. Foto: Dierk Schaefer / flickr (CC BY 2.0)

Knapp vier Fünftel der Studienberechtigten erlangte die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife, die übrigen 20,8 Prozent die Fachhochschulreife. Insgesamt 66,1 Prozent hatten den dafür notwendigen Abschluss an einer allgemeinbildenden Schule gemacht, 33,9 Prozent an einer beruflichen Schule.

Der Frauenanteil unter den Studienberechtigten lag den Angaben zufolge bei 53,7 Prozent. Unterschiede gab es allerdings zwischen allgemeiner und Fachhochschulreife: Bei den Studienberechtigten mit allgemeiner oder fachgebundener Hochschulreife war der Männeranteil mit 45,1 Prozent niedriger als der Frauenanteil, während etwas mehr Männer (50,8 Prozent) die Fachhochschulreife erlangten als Frauen. dpa

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