Lehrer, die in den Ferien für Notbetreuung sorgen, sollen Ausgleich bekommen

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MAINZ. In den in Rheinland-Pfalz am Gründonnerstag beginnenden Osterferien gibt es an den Schulen eine Notbetreuung für Kinder, deren Eltern sich aus beruflichen Gründen in der Corona-Krise nicht um ihre Kinder kümmern können. Lehrer, die sich dafür freiwillig melden, sollen später einen Ausgleich bekommen.

Lehrer sollen in den Ferien die Notbetreuung sicherstellen – freiwillig. Foto: Shutterstock

«Wir hoffen, dass die Schulen nach den Osterferien wieder öffnen», sagte eine Sprecherin des Bildungsministeriums in Mainz. «Zum derzeitigen Zeitpunkt können wir das aber noch nicht sicher sagen.» Die Schulaufsicht der ADD rief Lehr- und pädagogische Fachkräfte dazu auf, sich freiwillig für eine Notbetreuung in den Ferien zu melden, wie das Bildungsministerium am Dienstag in Mainz mitteilte. Diese Entscheidung sei mit allen Beteiligten abgestimmt worden. Wer in den Osterferien tageweise die Notbetreuung übernehme, könne im kommenden Schuljahr im gleichen Umfang unterrichtsfreie Ausgleichstage beantragen.

GEW unterstützt den Aufruf an die Lehrer

«Ich möchte mich ausdrücklich bei all jenen bedanken, die unsere Gesellschaft aktuell am Laufen halten», erklärte Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD). Wer an Schulen und Kitas in den Ferien die Notbetreuung ermögliche, leiste «einen ganz entscheidenden Beitrag für unser Gemeinwesen zur Bewältigung der aktuellen Krise». Die Lehrergewerkschaft GEW unterstützte den Aufruf der Bildungsministerin, sich freiwillig für die Notbetreuung während der Osterferien zu melden. Ausgenommen sollten Angehörige von Risikogruppen und Beschäftigte sein, die selbst Kinder zu betreuen oder Angehörige zu pflegen hätten, erklärte GEW-Landesvorsitzender Klaus-Peter Hammer. dpa

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