Nach Südtirol-Schulfahrt: Corona-Infektion bei Schüler und Lehrer

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STEINFURT. Nach der Rückkehr von einer Schulfahrt in Südtirol sind bei einem 16-Jährigen Schüler aus Steinfurt und seinem Lehrer (45) Coronavirus-Infektionen nachgewiesen worden. Beide zeigen nach Angaben des Kreises Steinfurt nur leichte Symptome. Niedersachsen hat heute angeordnet, dass Teilnehmer von Schulfahrten, die von Reisen in Risikogebiete zurückkehren, vorsorglich für zwei Wochen in Quarantäne gehen. Dies gilt auch für die Schulfahrten begleitenden Lehrer.

Schulfahrten in  Corona-Risikogebiete sind in immer mehr Bundesländern verboten. Foto: Shutterstock

Alle 106 Schüler und zehn Lehrer der zehnten Jahrgangsstufe eines Gymnasiums waren vorsorglich in häusliche Quarantäne geschickt worden. Sie waren am Freitag mit mehreren Bussen ins Münsterland zurückgekehrt. Bereits am Sonntag hatte der Kreis von dem infizierten Lehrer aus Rheine berichtet. Am Montag machten die Behörden dann den weiteren Fall bekannt: Der Teenager habe im selben Bus gesessen wie der betroffene Lehrer. Einige wenige Schüler aus der Gruppe, die typische Symptome gezeigt hätten, seien getestet worden und warten noch auf ihre Ergebnisse, sagte eine Sprecherin.

Immer mehr Bundesländer untersagen Klassenfahrten in Coronavirus-Risikogebiete – so auch in Sachsen: Bis Ende April sollen Schulleitungen Klassenfahrten, Schüleraustausche und Studienfahrten in Risikogebiete wie Italien, China oder Südkorea absagen, teilte das Ministerium mit. Stornierungskosten würden vom Freistaat übernommen. News4teachers / mit Material der dpa

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