„Nicht die schwersten“: Eisenmann will Schülern bei Abschlussprüfungen entgegenkommen

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STUTTGART. Angesichts der Coronavirus-Krise und flächendeckender Schulschließungen hat die baden-württembergische Landesregierung Rücksicht und Kulanz bei den anstehenden Abschlussprüfungen in Aussicht gestellt. Man gehe zwar davon aus, dass die Prüfungen zum geplantem Zeitpunkt kurz nach den Osterferien stattfinden, sagte Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) am Dienstag in Stuttgart. Sie sagte aber auch: «Ob das jetzt die schwersten Prüfungen werden, 2020, das wage ich zu bezweifeln.»

Nimmt Geld für den Ganztag in die Hand: Baden-Württembergs Kultusministerin Eisenmann. Foto: Kultusministerium Baden-Württemberg
Macht den Schülern Mut: Kultusministerin Eisenmann. Foto: Kultusministerium Baden-Württemberg

Man werde mit geeigneten pädagogischen Maßnahmen auf die Lage reagieren, erklärte Eisenmann. Die Lehrer begleiteten die Schüler bestmöglich auf dem Weg zu den Prüfungen. Man werde hochwertige Prüfungen und Abschlüsse gewährleisten, aus denen keiner einen Nachteil habe. «Ich verstehe, dass es da eine hohe Nervosität gibt.»

„Lebenschancen der Schüler nicht mindern“

Auf die Frage eines Journalisten, ob die Prüfungen einen Tick einfacher oder besser oder großzügiger benotet würden als sonst, sagte Eisenmann, sie würde sich diese Wortwahl nicht zu eigen machen, «aber ich höre mich jetzt auch nicht intensiv widersprechen». «Die Lebenschancen dieser jungen Leute darf durch diese Krise nicht gemindert werden», sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne). dpa

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