Entscheidungsdatum: Wann die Schulen wieder öffnen, wird am 14. April entschieden

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Eilmeldung: Entscheidungstermin auf den 15. April verschoben

DÜSSELDORF. Wie geht es weiter mit den Schulen? Diese Frage interessiert in Zeiten der Corona-Krise Millionen Schüler, Lehrer und Eltern. Nordrhein-Westfalen legt sich jetzt auf ein Entscheidungsdatum fest. Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) befürchtet: «Ganz so unbefangen wird es so schnell nicht mehr werden.»

Wann kommen die Stühle wieder herunter? Am 14. April soll das entschieden werden. Foto: Shutterstock

Die Schulen in Nordrhein-Westfalen sollen am 15. April erfahren, wie es mit dem Unterricht nach den Osterferien in Zeiten der Corona-Krise weitergeht. Das kündigte Schul-Staatssekretär Matthias Richter am Freitag in einer Email an alle Schulen an. «Welche Verhaltensregeln ab dem 20. April 2020 gelten werden und welche Auswirkungen das auf den Schulbetrieb haben wird, kann zum jetzigen Zeitpunkt niemand sagen», heißt es dort. Am 15. April solle aber über den Zeitpunkt und die Form der Wiederaufnahme des Schulbetriebs informiert werden.

„Wir brauchen eine Lösung für ganz Deutschland“

Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) hatte in der vergangenen Woche gesagt, sie gehe davon aus, dass die Schulen nach den Osterferien am 20. April wieder öffnen könnten. Konstant steigende Infektionszahlen nähren aber selbst in den Regierungsfraktionen Zweifel, ob das Datum zu halten sein wird. Wegen der Corona-Krise hatte die Regierung alle Schulen in NRW bis zum 19. April geschlossen.

Ein wichtiges Datum ist der 14. April: Dann wollen Bund und Länder die Lage gemeinsam neu bewerten. Dabei soll entschieden werden, wie lange und in welcher Form die weitreichenden Kontaktbeschränkungen noch aufrecht erhalten werden müssen.

«Wir werden mit der Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidenten aller Länder Osterdienstag oder Ostermittwoch noch einmal zusammenkommen», bestätigte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Freitag in einer Sondersendung der NRW-Lokalradios. «Dann brauchen wir natürlich eine Lösung für ganz Deutschland. Das wäre nicht gut, wenn jedes Land eigene Regeln macht. Und dann wird entschieden, ob die Kitas oder Schulen wieder geöffnet werden oder nicht.»

So unbefangen wie vor der Krise werde das Leben so schnell nicht mehr werden, sagte Laschet in der Hörer-Fragestunde der 45 Lokalradios. «Selbst, wenn wir das öffentliche Leben wiederbeginnen, wenn wir zu arbeiten anfangen, wenn die Kitas wieder geöffnet sind, dann ist der Virus trotzdem noch da.»

Ältere Menschen blieben weiterhin eine besondere Gefährdungsgruppe. «Wie das Leben dann genau wird, das weiß niemand», bekannte der Regierungschef. «Ich wünsche mir, dass wir es hinkriegen, so viel der Unbeschwertheit, des Wohlstands und auch der geringen Arbeitslosigkeit, die wir vor der Krise hatten, wieder hinzubekommen. Aber ich weiß auch, dass es einige Zeit in Anspruch nehmen wird, eh wir wieder ganz normal leben können.»

Derzeit müsse nicht nur analysiert werden, wie sich die Infektionszahlen entwickelten, sondern auch: «Welche sonstigen Schäden richtet eigentlich ein dauerhaftes Herunterfahren des öffentlichen Lebens an?». Mit dieser Frage beschäftigen sich auch das NRW-Schulministerium, Lehrerverbände und die Opposition im Landtag.

Notbetreuung wird ausgeweitet

In der NRW-Schul-Mail wird unter anderem darüber informiert, dass die Notbetreuung auf Schüler ausgeweitet wird, bei denen die Jugendämter eine Kindeswohlgefährdung annehmen. Zuvor stand das Angebot nur Kindern von Eltern offen, die – etwa als Ärzte oder Pfleger – in «systemrelevanten Berufen» arbeiten.

Der Lehrerverband Bildung und Erziehung betonte: «Die Schwächsten zu schützen, ist wichtiger denn je.» Allerdings müssten Sicherheitsmaßnahmen die Gesundheit aller Beteiligten schützen.

Die SPD-Opposition legte ein 15-Punkte-Papier «für besseren Kinderschutz unter den Bedingungen von Corona» vor. Sie fordert unter anderem bessere Informations- und Unterstützungsangebote für gefährdete Kinder und ihre Lehrer – sowohl über das Internet als auch über telefonische Beratung.

Angesichts der zusätzlichen Gefährdung von Babys und Kleinkindern in gestressten jungen Familien sei festzustellen, dass NRW bislang keine spezifischen Hilfsangebote in Fällen von Schütteltraumata habe, kritisierten die Sozialdemokraten in ihrem Papier. Daher müsse in Zeiten der Corona-Krise wenigstens offensiv auf die Leistungen der Schüttelambulanz der Berliner Charité hingewiesen werden. dpa

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Kultusministerin: Schulbetrieb wird nach den Osterferien wohl nicht vollständig starten können – Unterricht nur für einige Klassen?

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32 KOMMENTARE

  1. „Wir brauchen eine einheitliche Lösung für ganz Deutschland.“

    Warum? Bayern hat andere Problemlagen als Hamburg oder NRW. Ich wette, in Köln ist die Lage anders als an der Holländischen Grenze. usw.

    Einige scheinen sich auch den Förderalismus so zu legen wie sie ihn brauchen: Mal ist er dienlich (A13 für Grundschullehrer? Entscheidet jeder selber). Mal hinderlich (Einheitliche Regelungen für die Schulöffnungen). Es Nervt! Akzeptiert endlich, dass jedes Bundesland andere Problemlagen hat und hört auf, über ein richtiges und Schützenswertes System ständige Vergleichbarkeit legen zu wollen, die eh nicht existieren kann.

  2. Die Diskussion um den Zeitpunkt der Wiederöffnung Schulen dürfte noch interessant werden. Welches Bundesland wagt sich mit welchen Argumenten als erstes aus derDeckung? Heute durfte man schon in der ARD Tagesschau hören, dass die Erdenimmunisierung in den Schulen beginnen sollte, denn 1. ) können die Leute dann wieder zur Arbeit und 2.) hätten Kinder und Jugendliche in der Regel nur einen milden Verlauf zu befürchten. Wer glaubt denn tatsächlichnach all den Bildern und der Panikmache, dass man eine allgemeine Schulpflicht aufrecht erhalten wird. Niemand kann unter diesen Umständen gezwungen werden, sein Kind in die Schule zu geben, wo es mit bis zu 30 anderen in einen Raum gepfercht wird. Jedes Käfighuhn in Frankreich hat bekanntlich mehr Platz als ein Schüler in Deutschland. Und Schulen beziehen ihre Legitimation u.a. auch daraus, Leistungsselektionsmaschinen (Chancenverteiler) zu sein. Jede Leistungsbewertung (Grundlage unseres Schulsystems) verliert aber seine Legitimation, weil rechtlich höchst umstritten in so einer Situation. Folglich wird es höchstwahrscheinlich nur zu eingeschränkter Betreuung in den Schulen gehen können, aber nicht um Klausuren, Klassenarbeiten und Zensuren, was ja auch gut ist. Die Frage bleibt, ob man wirklich irgend jemanden in die Schule zwingen kann, solange es keinen Impfstoff gibt bzw. für Schüler und Lehrer nicht entsprechende Schutzmaßnahmen ergriffen werden. Momentan dürfen Kinder, die nicht gegen Masern geimpft wurden, nicht zur Schule/ Kita. Wie will man dann rechtfertigen, den Schulbetrieb in einer solchen Situation wieder hochzufahren? Ich denke, die Schulen müssen bis zu den Sommerferien geschlossen bleiben.

  3. Ich wer dafür das die Schulen zu bleiben denn ich selber wohne mit meiner Tochter bei Oma und Opa und mein Papa ist ein Risiko Patient und in den Schulen sind so viele Kinder auf einem Haufen das wird nicht gut gehen

  4. Hallo Sabi, ich hoffe du stehts mal auch eigenen Beinen, damit du nicht
    bei Oma und Opa lebst, und glaubst das Leben ist so schön ohne Verantwortung
    und Arbeit. Die „Alten“ machen das schon.
    W. Werner

    • Hallo Werner, wie kommst dazu, so einen Unsinn zu schreiben. Du weißt doch überhaupt nichts von Sabi. Vielleicht leben sie auf einem Hof oder größeren Haus mit den Eltern zusammen und kümmert sich um sie. Schon mal daran gedacht??? Ich habe auch mit meiner Familie bei den Schwiegereltern nebenan gewohnt. Ihr einfach was zu unterstellen ist unterstes Niveau. Sie hat kein Wort davon geschrieben, dass die Eltern ihr die Verantwortung abnehmen. Vor allem ist das hier gar nicht das Thema. In der Schule nennt man so etwas Themaverfehlung. 6 🙂 Solche Klugscheißer, die den ganzen Tag nichts zu tun haben. Schöne Grüße und bleib gesund

  5. In vielen Ländern ist es nichts ungewöhnliches wenn mehrere Generationen zusammenleben. Und meistens sind diese Kinder viel verantwortungsbewusster als solche wie Sie.

  6. Ich bin auch dafür das die Schulen zu bleiben. Ich als Mutter werde psychische noch mehr kaputt gehen wenn ich weiß das mein kleine Tochter mit 10 15 20 Kindern in ein Raum gesteckt wird. Für mich ist das wichtigste das mein Kind gesund bleibt das alles andere kommt wieder.

  7. “ In einem Raum gesteckt wird“?
    Glaubst du für deine Tochter wird ein separates Klassenzimmer eingerichtet?
    Haltet euch an Vorschriften und Hygiene, dann läuft schon alles, und keine
    „Extrawürste“ beanspruchen nach dem Motto: „Mein Kind ist etwas Besseres“!
    Alle Kinder sind gleich, nur das Benehmen der Eltern ist unterschiedlich!
    werner

    • Ich bin mit Dir einer Meinung. Es gibt außerdem schon eine Menge kreativer Ideen, wie das mit dem Unterricht Post Corona laufen kann. Und man kann die Schulen nicht bis nächstes Jahr zu lassen, bis ein Impfstoff zur Verfügung steht.

  8. Die Schulen sollten erst wieder geöffnet werden, sobald alles einigermaßen unter Kontrolle ist. Aus den Schulen werden alle mögliche Krankheiten mit nach Hause gebracht. Dazu wird in den Pausen beim Spielen der nötige Abstand nicht eingehalten werden können.

  9. Laut Prognose des RKI wird es noch Monate dauern, bis ein wirksamer Impfstoff zur Verfügung steht. Solange kann man wohl kaum alle Schulen zu lassen.
    Es gibt Jugendliche, die Ihren Abschluss machen möchten, um Ihre Ausbildung zu beginnen. Was wird aus diesen Kids ?
    Schule ist ein Privileg. Man sollte meinen, dass das den Eltern bewusst ist.
    Es müssen kreative und praktikabler Lösungen her, um die einen zu schützen und den Anderen Ihre Zukunft nicht zu nehmen.
    Wer soll sonst Eure Renten zahlen ? Ausgebildete Arbeitslose sicher nicht.

  10. Eigentlich müssen die schule bis zum sommer ferien geschlossen und alle schüler müssen für erste halb jahr bewertet werden also wer sitzrn bleibt und so

  11. Die Schulen sollten geschlossen bleiben bis ein sehr geringes bzw. kein hohes Infektionsrisiko mehr existiert. Sonst wäre es meiner Meinung nach unverantwortlich mehrere Generationen in einen Raum bzw. ein Gebäude zu stecken. Kinder sind vielleicht keine stark betroffene Gruppe aber es unterrichten auch ältere Lehrer an Schulen, es gibt ja nicht nur 20-30 Jährige Lehrer. Genauso ist es auch in Kitas, klar werden die Eltern stark belastet wenn sie zu Hause bleiben müssen und ihr Kind betreuen müssen, je doch ist das einem doch lieber als wie wenn man sein Kind mit einem mulmigem Gefühl in die Schule oder in die Kita schickt. Ich wäre der Meinung, dass es besser wäre wenn man das öffentliche Leben in Schulen und Kitas wie auch in Centern und Fitnessstudios runterfährt bis sich alles legt und die Infektionen nicht täglich steigen.

  12. Putzilein 67
    Ich bin der Meinung das die Schulen und Kitas wieder öffnen sollten den wir müssen
    auch an die kinder von Häuslicher Gewalt denken diese sind in schulen und Kitas besser
    geschützt als zu Hause den die kleinsten unter uns sagen wol kaum meine Mutter oder Vater
    mißhandeln mich oder schlimmeres Wen es einmal passirt ist brauchen wir nichts mehr tun
    jetzt ist noch Zeit

    • Also ist Schule so eine Art Frauenhaus. Interessante Sichtweise.

      Aus den Schulgesetzen der Länder ergeben sich aber ganz andere Aufträge für die schulen. Und daran angepasst sind die Schulordnungenund Dienstordnungen für Lehrkräfte. Schule ist nämlich deren arbeitsplatz und unterliegt somit rechtlichen Vorgaben, die ohnehin in den seltesten Fällen eingehalten werden. Die betriebsstättenverordnung gilt schon einmal explizit nicht. Allgemeine Hygieneregeln gelten, können aber nur eingehalten werden, wenn die notwendigen Ressourcen von den Schulträgern gestellt werden. Das erschwert im normalen Schulalltag schon die Händehygiene.
      Die Auflistung lässt sich beliebig ergänzen.

  13. Ich halte die Schulöffnung derzeit nur für ältere Schüler ab Klasse 10 für denkbar. Sie können Abstands- und Hygieneregeln selbstständig einhalten und dann auch entsprechend ihre Abschlüsse machen. Auch wenn die Bedingungen für sie trotzdem sehr schwierig sind. Selbst dann ist es trotzdem noch ein riesiger organisatorischer Aufwand. Klassen müssen geteilt werden (also aus 30 Schülern werden dann 3 Gruppen usw.). Außerdem glaube ich – aus Erfahrung – nicht daran, dass auch nur ansatzweise die nötigen hygienischen Vorkehrungen getroffen werden, um Kinder, Lehrer und die Angehörigen zu schützen. In einigen Schulen gibt es nicht mal ausreichend Seife. Von Desinfektionsmittel möchte ich da mal gar nicht sprechen. Da werden sich die Schulträger mal so richtig „reinknien“ müssen.

    • Und selbst ab Klasse 10 ist es noch nicht sicher. Die Vorkehrungen in den Schulgebäuden sind theoretisch umsetzbar, vorausgesetzt die Träger sind bereit, die notwendigen Investitionen zu bezahlen und es Firmen gibt, die die Materialien zeitnah genug liefern können.

      Noch problematischer ist für mich der Weg zur Schule, weil das Abstandsgebot selbst bei Beschränkung auf Klasse 10 aufwärts und Beibehaltung der Schulbuskapazitäten auf regulärem Niveau nicht eingehalten werden kann.

      Dennoch bin ich der Meinung, dass die Abschlussprüfungen der Sek I und Sek II wenn irgendwie möglich geschrieben werden sollten.

    • Hallo,
      Ich bin der selben Meinung ich bin selber ein 8 klässler und weiß ganz genau das die Schüler es einfach nicht einhalten können vorallem die Mädchen nicht, wenn sie ihre BFFS oder wie sie es auch nennen das erste mal wieder treffen und bei den Jungs genauso ich meine wer würde nicht seinen lange nicht gesehenen Bruder so richtig drücken. Ich finde das Homeschoolibg scheiße aber finde auch das die Schulen geschlossen bleiben sollten. Vorallem gibt es immer mal diese Mütter die ihre Kinder welche der Risiko Gruppe gehören trotzdem in die Schule schicken weil sie denken, einen Moment ich zitiere :,, Hach die Schule gehört dem Staat der Staat weiß was zutun ist, dank dem Staat passiert meinem Kind nichts.“ . Also alleine das ist ein Grund genug weshalb ich denke das nach der Eröffnung der Schulen viele Kinder evtl sterben werden. Es geht hier um GESUNDHEIT UM LEBEN UND TOD DIE SCHULE KANN WARTEN VERDAMMT NOCHMAL. Also bitte ich darum das die Schulen erst dann wieder öffnen wenn der Virus wie in Wuhan ganz weg ist.
      Mit freundlichen Grüßen
      Der Schüler der sich klar ausgedrückt hat

  14. hallo.ich möchte ja die diskussion um die schulöffnungen nicht stören aber ich bin auch dafür das die schulen wieder öffnen damit die schüler die chance bekommen können wieder zur schule zu gehen um ihren schulabschluss zu machen da es hier um die zukunft der kinder/schüler geht.also nach meiner meinung bin ich voll und ganz dafür das die schulen und kitas nach den osterferien wieder öffnen.ausserdem gibt es hier in nrw so viele schüler die nur darauf warten das nach den ferien die schule wieder aufmacht.deshalb bin ich voll und ganz für die schulöffnung.

    • Abgesehen davon, dass es nicht nur um den Zeitpunkt der Wiedereröffnung der Schulen geht, gebe ich Ihnen Recht. Das entscheidende Kriterium muss folglich sein unter welchen Bedingungen dürfen die Schulen wieder aufmachen und wie können diese Bedingungen im Schulalltag durchgesetzt werden.

      Der Witz wird sein, dass es vermutlich für diese Ansammlung von Personen in geschlossenen Räumen eine Masken- und Abstandspflicht geben wird. Die Maskenpflicht widerspricht im Grunde genommen allen Schulvereinbarungen/Schulordnungen bzw. den Urteilen bezüglich einer Verschleierung (Nikab), sowie den Bestimmungen bezüglich Kapuzen und Cappies/Mützen. Juristisch einfach, die Landesverordnung „bricht“ die Schulordnung – aber diskutieren Sie das einmal mit Pubertieren aus. Wie sollen also Verstöße, die in der Öffentlichkeit Bußgeld bewehrt sind, in Schule um-/durchgesetzt werden.
      Wie kann erreicht werden, dass hustende und niesende Kinder/Jugendliche auch von ihren Eltern bei krankheitsbedingtem Schulausschluss abgeholt werden? Das klappt nämlich im Regelfall schon nicht.
      Wie soll Schule damit umgehen, dass ein größerer Teil der Kollegien zu den Risikogruppen zählt. Diese soll auf den Besuch der eigenen Enkelkinder verzichten, um „anderer Leut’s Blagen“ zu unterrichten?

      Es kann also nur darum gehen, dass die Länder beschließen, welche Bedingungen zwingend eingehalten werden müssen, wenn die Schulen mit Blick auf den Anstieg der Infiziertenzahlen in Korrelation mit den zur Verfügung stehenden Intensivbetten schrittweise geöffnet werden sollen, um ihnen die Möglichkeit zur Abnahme der Abschlussprüfungen in der gymnasialen Oberstufe und am Ende der Sekundarstufe I zu gebn.

      Alles andere ist mMn. illusorisch.

    • Ich stimme Dir komplett zu. Man kann doch die Schulen nicht zu lassen, bis ein Impfstoff zur Verfügung steht. Und die Kids, die den Schulabschluss machen möchten, haben schon Pläne, Schulwechsel, Lehrstelle etc.
      Ausserdem brauchen die Kids den sozialen K Kontakt zu Mitschülern und Lehrern. Und was ist mit den Kindern, die home Learning nicht schaffen und keine elterliche Unterstützung haben ? Lassen wir die durch Raster fallen ?

  15. Ich bin der Meinung das Schulen geschlossen bleiben sollten, da ich selbst nicht nur mit dem Bus zur Schule fahren um mich dort zu versammeln, sondern fahre ich auch mit einem Bus nach Hause in dem vorher andere Fahrgäste fuhren. Zusätzlich kann es zwar sein daß dieser Virus mich nicht schlimm trift, trotzdem geht dann von mir eine Gefahr aus, da ich ihn mit Leichtigkeit verbreiten könnte. Eben so bezweifle ich dass meine Schule weiter geöffnet haben wird, wenn an der Schule 10 Virus Fälle vorliegen!
    Das ist meine Meinung.

  16. Schulen dürfen auf keinen Fall noch öffnen weil des viel zu gefährlich ist wegen Ansteckung..ist noch viel zufrüh darüber nachzudenken,.Gesundheit unserer Kinder und uns soll an erster Stelle stehen.

  17. Bis zum 19.4.20 wird laut Verordnung deftig bestraft, wer sich nicht an die Regeln hält. Einen Tag später hocken alle in den Schulbussen und Schulgebäuden aufeinander. Und keiner soll sagen, dass es nicht so ist. Und nach Schulschluss werden die Viren mit nach Hause geschleppt und potenziert, in dem der Rest der Familie infiziert wird. Schwer nachvollziehbare Entscheidungen des SMK.

  18. Die Schulen sollen so schnell wie möglich wieder aufmachen.Und die Eltern zu entlasten.
    Kinder hüpfen im Kreis und freun sich das keine schule ist und drehen daheim durch.Ganzen Tag internet Fernsehn händy neischaun und kommen vom Kinderzimmer nicht mehr raus nur wenns Hunger haben.
    Hausaufgaben werden auch nicht gemacht oder nur bisschen???Dann heist es ich weiß nicht wie das geht usw……..
    Macht die Schulen auf.

  19. Ich habe mich sehr intensiv mit den verschiedenen Problemlösungsszenarien auseinandergesetzt. Ich finde es ein Armutszeugnis das kitas und Schulen jetzt Fälle von Kindeswohlgefährdung auffangen sollen. Natürlich fangen Pädagogen im normalen Alltag viele solcher Kinder auf, aber weder haben wir hier eine alltägliche Situation, noch sind die meisten Kindergärten und Schulen für den Umgang mit traumatisierten Kindern speziell geschult. Dann kommt noch das Stigmata dazu. „Ich bin hier, weil ich zu Hause misshandelt werde“. Keiner wird es aus Datenschutzrechtlichen Gründen laut aussprechen, aber sind wir doch mal ehrlich, alle anderen Eltern und Kinder können es sich denken. Und irgendwann endet ja auch die Schule und die Kita und dann ist es in Ordnung wenn diese Kinder nach Hause gehen?

    Wenn es zu Personenbegrenzungen im Kita- und Schulalltag kommt, wie wird entschieden wer das wahrnimmt, wenn mehr als erlaubt auf Grund des Alters o.ä. Anspruch auf einen Platz hätten. Inwiefern ist das bei entsprechenden verkürzten oder aufgeteilten Betreuungszeiten noch kompatibel mit den Arbeitszeiten der Eltern. Wie will man bei kita-kindern (auch wenn sie schon fünf oder sechs Jahre alt sind)Einhaltung von Abstandsregeln erwarten, wenn man das von Grundschülern nicht mal erwartet. Wer schon mal mit Vorschulkindern gearbeitet hat, weiß dass sie gerade gegen Ende der kitazeit sehr anhänglich werden können. Ausserdem spüren und wissen die Kinder ja auch, dass etwas anders ist und suchen dann meistens noch mehr die Nähe einer Vertrauensperson.

    Manchmal erscheinen mir die Auflagen vom Ministerium doch sehr fragwürdig. Ein Beispiel aus der Praxis: Erzieherin bringt ihre eigenen drei Kinder in die Notfallbetreuung der schule und kita um an ihrem Arbeitsplatz ein Kind einer beispielsweise Zahnarzthelferin zu betreuen. Natürlich ist es ein medizinischer Beruf, aber ich denke es ist doch sehr unlogisch, dass man als Erzieher ein anderes Kind betreut und dafür die eigenen Kinder in evtl. mehrere Fremdbetreuungen (Schule und kita ihrer kinder) geben soll. Dort wird dann vielleicht auch noch mehr Personal deswegen benötigt (weil ja die Kinder nur zu max. fünft sein sollen) und auch diese Pädagogen geben dann evtl deswegen ihre kinder in die Fremdbetreuung …(um das ganze mal weiterzuspinnen).

  20. Ja ich glaube es ist eine sehr schlechte Eigenschaft der Erwachsenen. Ich persönlich bin 13 und w<rde niemals wen ich erwachsen wäre mejne Schüler in seuch einer Krise in die Schule lassen damit meine ich das die corna Viren immer noch irgindwo haften könnten und wir wollen ja nicht das die Elteren krank werden die kinder verlieren dadurch vllt ihre eltern nur weil das schul Amt die schulen früher öffnen wollen und dafür müssen wir Schüler kämpfen wir wollen doch nicht das unserer familie was passiert aus dem grund soll es einen neuen # geben für die Elteren leute die nicht wissen sollen was es bringt in der Jugend heutzutage bleiben die Jugendlichen mehr ansowas am haften und das # soll heißen #schutz für die Familien

  21. Lieber Ferhat, leider bedeutet das Corona-Virus verschiedene Gefahren, die alle bedacht und sorgfältig abgewogen werden müssen. Deshalb sitzen in Beratungsgruppen für den weiteren Umgang mit Corona inzwischen nicht nur Virologen und andere Mediziner, sondern auch Ethiker und Wirtschafts- oder Bildungsexperten, usw.

    Am einfachsten wäre natürlich, alle öffentlichen und privaten Einrichtungen so lange zu schließen und den allgemeinen Shutdown so lange fortzusetzen, bis ein Impfstoff zur Verfügung steht oder das Virus auf anderem Weg eingeschränkt wurde.

    Keiner will leichtfertig riskieren, dass andere krank werden. Das öffentliche und wirtschaftliche Leben für viele Monate oder sogar Jahre lahmzulegen, geht aber auch nicht. Hast Du die schrecklichen Folgen davon auch schon mal überlegt?
    Es ist keine „schlechte Eigenschaft der Erwachsenen“, dass sie bei Corona mehr bedenken als Du mit Deinen 13 Jahren. Frag mal Deine Eltern, ob sie in dieser Zeit nicht noch andere Sorgen im Kopf haben, außer krank zu werden.

    Ich möchte kein Politiker sein, der mehr bedenken muss als die Krankheit selbst. Du kannst das machen, aber Erwachsene können das nicht. Sie können und dürfen andere Gefahren nicht so leicht außer Acht lassen wie Du.

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