Sieben Corona-Infektionen an einer Schule – Sozialsenatorin: Womöglich Zufall

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Nach wie vor ist die Corona-Krise nicht bewältigt. Illustration: Shutterstock

Es kann immer auch zu einem Übertragungsgeschehen an Schulen und Kitas kommen

Für Klarheit sollen sogenannte Sequenztests sorgen. „Und das passiert gegenwärtig.“ Bei der großen Zahl an Schülern könne es natürlich immer auch zu einem Übertragungsgeschehen innerhalb einer Schule kommen – ebenso in den Kindertagesstätten, sagte Leonhard. «Das kann man nicht zu 100 Prozent ausschließen». Bei den Kitas sei dies aber «ganz definitiv» nicht so. «Und auch bei den Schulen sind es – gemessen an der Zahl der Schülerinnen und Schüler und an der Zahl des Lehrpersonals – alles zählbare Einzelfälle.» News4teachers / mit Materal der dpa

Der Beitrag wird auch auf der Facebook-Seite von News4teachers diskutiert.

Ein Lehrer und zehn seiner Schüler an einem Berliner Gymnasium infiziert – Gesundheitsamt: Möglicherweise Zufall

 

 

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9 KOMMENTARE

  1. Von Einzelfällen wurde auch zu Beginn der Pandemie berichtet, als das Virus durch einen einzigen Geschäftsreisenden der Firma Webasto in unser Land eingeschleppt wurde.

  2. Auch bei Tönnies können die Infizierten ja rein zufällig zusammengekommen sein. Das wurde vielleicht auch in der Fleischfabrik (was für ein schrecklicher Begriff) von außen eingetragen.

    • Ich habe noch von keiner Schule gehört, in der Fledermäuse oder Gürteltiere zubereitet würden. Also wird das Coronavirus wohl immer von außen hereingetragen…

      Dass ein Übertragungsgeschehen „natürlich immer auch“ innerhalb einer Schule stattfinden kann, erfahren wir ja jetzt nebenbei – der Hamburger Bildungssenator tingelt doch sonst mit der Behauptung durch die Lande, Kinder seien gar nicht ansteckend.

    • Tönnies waren Erwachsene und bei denen ist nach derzeitigem Kenntnisstand die Ansteckungs- und Gesundheitsgefahr erheblich größer als bei Kindern. Wie es bei Jugendlichen in der Sek II aussieht, sei einmal dahingestellt.

      Insgesamt geht es bei den Schulöffnungen ja nur darum, dass die Eltern arbeiten können und die Kinder ohne nennenswerte Zusatzkosten für Land und Kommune beaufsichtigt sind.

  3. Solange man symptomatische Kinder kaum oder nicht testet, werden Übertragungen in der Schule kaum gefunden werden können. Wenn man also belastbare Daten haben will, müsste man viel mehr Kinder testen, was in der Erkältungssaison sehr viele sein düften.

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