Auf vier Seiten: Bundesumweltamt erklärt Lehrern, wie sie lüften sollen

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BERLIN. Das Umweltbundesamt hat Empfehlungen für die Belüftung von Schulen in der Corona-Pandemie vorgelegt, die für ausreichenden Corona-Schutz für Schüler und Lehrer im Herbst und Winter sorgen sollen. «Um sich vor infektiösen Partikeln zu schützen, sollte pro Stunde ein dreifacher Luftwechsel erfolgen. Das bedeutet, dass die Raumluft dreimal pro Stunde komplett gegen Frischluft von außen ausgetauscht wird», schreibt das Umweltbundesamt in seinen am Donnerstag veröffentlichten Empfehlungen.

Quelle: Umweltbundesamt

Die vierseitige Handreichung wurde vor dem Hintergrund der Debatte über Ansteckungsrisiken im Unterricht erarbeitet. Zuletzt war über Mützen und Schals im Klassenzimmer diskutiert worden, weil empfohlen wird, auch im Winter in kurzen Abständen breit zu lüften (News4teachers berichtete mehrfach über die Debatte – hier zum Beispiel).

In der kalten Jahreszeit soll demnach während des Unterrichts alle 20 Minuten mit weit geöffneten Fenstern für 3 bis 5 Minuten gelüftet werden – sogenanntes Stoßlüften. Zudem solle während der gesamten Pausen gelüftet werden. Das Amt rät davon ab, nur die Tür zum Lüften zu öffnen, weil sich kleine virushaltige Schwebeteilchen (Aerosole) dann von einem Raum über den Flur in andere Klassenräume verbreiten könnten. Auch von Lüften mit nur einem offenen oder mit gekippten Fenstern wird abgeraten.

Der Einsatz von CO2-Messgeräten in Klassenzimmern wird empfohlen

«Sowohl beim Stoßlüften wie beim Querlüften sinkt die Temperatur im Raum nur um wenige Grad ab. Nach dem Schließen der Fenster steigt sie rasch wieder an», heißt es weiter. Zum «Einstudieren» des richtigen Lüftungsverhaltens schlagen die Experten den Einsatz von CO2-Messgeräten vor. Diese seien bereits für 50 bis 100 Euro zu erhalten. Die Geräte zeigen an, wann die Luft verbraucht ist. Sie geben damit einen Hinweis, wann wieder gelüftet werden sollte.

Für Klassenzimmer, in denen sich die Fenster nicht öffnen lassen – das ist zum Teil aus Sicherheitsgründen der Fall – seien «stationäre, in die Fensterbereiche eingebaute Zu- bzw. Abluftanlagen als baulich schnell realisierbare Option denkbar». Den Einsatz mobiler Luftreinigungsgeräte sieht das Umweltbundesamt eher skeptisch. Wenn, dann seien sie allenfalls als Ergänzung zum aktiven Lüften geeignet. Die KMK hatte am 23. September eine Anhörung zu dem Thema veranstaltet – und dazu auch den bis dato einzigen Wissenschaftler eingeladen, der mit seinem Team über den Einsatz von Luftfiltern in Klassenzimmern geforscht hat: Prof. Dr. Christian J. Kähler vom Institut für Strömungsmechanik und Aerodynamik der Universität der Bundeswehr München. Mittlerweile gibt es eine zweite Studie, die Kählers Ergebnisse bestätigt (News4teachers berichtete).

KMK sieht keine Notwendigkeit für Luftfilter in den Klassenräumen

Kählers auf der Anhörung präsentierten Erkenntnisse wurden aber ignoriert. In einer Pressemitteilung der KMK nach dem Treffen hieß es mit Blick auf die Luftfilter – erkennbar falsch: „Die Wissenschaftler kamen überein, dass der Einsatz solcher Geräte grundsätzlich nicht nötig sei.“ (News4teachers berichtet ausführlich über den Fall – hier geht es zu dem Beitrag.)

Langfristig spricht sich das Umweltbundesamt dafür aus, dass alle Schulen, aber auch Kultureinrichtungen mit Wärmetauschanlagen ausgestattet werden sollten. Bei solchen Lüftungsanlagen wird Frischluft von außen angesaugt und gleichzeitig durch die nach außen strömende Abluft erwärmt. Das sei die nachhaltigste Lösung für den Abstransport von Viren, CO2 und Feuchte, erklärten Heinz-Jörn Moriske und Wolfram Birmili am Donnerstag bei einer Pressekonferenz. Solche Anlagen empfehle man für Neubauten schon seit zehn Jahren. dpa

Hier lässt die Handreichung des Umweltbundesamtes herunterladen.

Der Beitrag wird auch auf der Facebook-Seite von News4teachers diskutiert.

Schüler und Lehrer müssen sich warm anziehen! KMK hält Lüften gegen Corona-belastete Aerosole für ausreichend – auch im Winter

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38 KOMMENTARE

    • In Schweden hat man schon 2018 damit begonnen, Lüftungsanlagen mit Luftfiltern zu versehen. Das benötigt größere Umbaumaßnahmen.
      Bis heute sind fast alle Klassenräume mit Luftfiltern ausgestattet, aber immer noch nicht alle!
      Das dauert halt.

      • Immer wieder muss ich diese Hinweise auf Schweden lesen. Das bringt keinen Menschen weiter. In Deutschland existieren hervorragend die Geräte, die dazu hin für diesen Zweck geprüft sind, die sich mobil einsetzen lassen und für Klassenzimmer ausreichen. Hätte man pro Kind 100 € des zusätzlich ausgezahlten Corona- Kindergeldes für diesen Zweck benutzt, wären zum einen die Mittel vorhanden und zum anderen könnten die Luftreinigungsgeräte bereits in den Zimmer stehen. Für mich als Lehrer aber auch für uns als Eltern von mehreren Kindern, wäre das eine optimale Lösung gewesen. Andererseits erschließt sich es mir nicht, warum diese Mittel auf einmal nicht mehr vorhanden sein sollten, wo auf anderen Ebenen, defacto gleichzeitig, Milliarden in den Sand gesetzt werden( siehe , um nur ein Beispiel zu nennen, die Lufthansa). Stattdessen jammern die Kultusminister jetzt, dass 100 € pro Kind zu teuer seien! Ich denke das, wie auch das gesamte andere Herumlavieren, ist etwas, dass wir bei wir bei zukünftigen Wahlen berücksichtigen sollten. Zeigt es doch letztendlich, für wie wertvoll man in Kultuskreisen die Kinder und Jugendlichen einschätzt.
        Der Hinweis auf die vielfach höheren Folgekosten bei Corona Erkrankungen innerhalb der Familien, die wesentlich höhere Kosten (von menschlichem Leid abgesehen) verursachen, soll hier nur am Rande erwähnt sein.

  1. Wie soll das mit der Aufsicht funktionieren, wenn die Fenster in den Wechselpausen weit offen stehen? Und auch ein Lehrer muss mal auf die Toilette, weil er tatsächlich ein Mensch ist.

  2. Irgendwie habe ich den Verdacht, dass sollten diese Filter geliefert werden wieder irgendwas nicht genehm ist. Vielleicht sind sie ja zu laut? Vielleicht ist die Reinigung und Wartung zu aufwendig? Vielleicht ist kein Abwasseranschluss für das Kondenswasser vorhanden? Vielleicht ist der Ozonausstoss zu hoch? Da gibt es übrigens genaue Arbeitsschutzvorschriften zum Ozongehalt in der Luft, was auch immerwieder zu Problemen mit Laserdruckern und Kopierern führt. Übrigens, das Reinigungsmodul in diesen Filtern läuft durchgängig. Man darf gespannt sein. Die Firma TESTO baut zur Zeit CO2-Messgeräte im Zweischichtbetrieb, natürlich für viele Schulen, die damit die Virenkonzentration messen wollen. Der nächste Kaufrausch sind dann Ozon-Messgeräte, sobald die ersten Filter in Betrieb gehen. WETTEN DASS?

  3. Statt in ernstzunehmenden Infektionsschutz an Schulen zu investieren, wird Geld in überflüssige Broschüren gesteckt. Zumindest hätte das Bundesumweltamt sich vor dem Druck der Broschüre mal von Lehrern erklären lassen sollen, dass es an vielen Schulen nicht nach jeder Unterrichtsstunde eine Pause gibt und Querlüften, wie in dem schönen Bildchen dargestellt, in kaum einem Klassenraum möglich sein dürfte.

  4. Aus Geizgründen.
    Das neue amtliche Lüftungskonzept verschweigt leider, was Schulen ohne Pausen zwischen den Stunden machen sollen und was zu geschehen hat, wenn das Wetter kein langes Lüften zulässt. Ich finde diese halbfertigen Ratschläge ermüdend. Wofür bekommen alle diese klugen Leute eigentlich ihr Geld?

    • Bei uns bleiben die Schüler bei Regen in den Räumen. Selbst, wenn alle Fenster richtig aufgingen, gäbe es das Problem, dass die Schüler wegen der Kälte die Fenster in dieser Situation einfach schließen oder gleich geschlossen lassen. Und dann ist die Luft nach der Pause noch schlechter als vorher. Aufsicht pendelt zwar durch die Flure und von Raum zu Raum…

  5. Ignoriert wird mal wieder, dass der Raum beim Stoßlüften eigentlich leer sein sollte. Sonst ist es nämlich eher ein Dauerlüften, bei dem wiederum andere Regeln gelten (siehe ASR A 3.6 Lüftung).

    • Steht das irgendwo in dem Papier? ( Ohne Schüler? ) Was machen wir dann, wenn in den Pausen bei Regenwetter die Schüler in den Räumen bleiben…

      • Vermutlich steht das nicht in dem Papier. Es steht nicht einmal so explizit in der ASR A 3.6. Es wird einem erst klar, wenn man für einen Raum mal ausrechnet, wieviel Fensterfläche man zum Dauerlüften braucht und wieviel zum Stoßlüften.

        ASR A 3.6:
        Dauerlüften hängt ab von der Anzahl der Personen im Raum. Stoßlüften hängt nur ab von den Quadratmetern des Raumes. Damit ist doch sonnenklar, dass beim Stoßlüften keiner im Raum sein darf. Sieht man auch, wenn man mal einen Klassenraum nach den Regeln der ASR durchrechnet. Da kommt dann nämlich raus, dass man zum Dauerlüften mit 30 Leuten im Raum MEHR Fensterfläche braucht als zum Dauerlüften. Also müssen die Personen eigentlich raus.

  6. Mir bleibt in dem Dokument schleierhaft, wie man in 5 Minuten eine Luftwechselrate von 3 erreichen will, was aber zum Entfernen von 90% der Aerosole zwingend erforderlich wäre. (Siehe: Stellungnahme der Kommission Innenraumlufthygiene am Umweltbundesamt vom 12. August 2020).

    Sehr viel interessanter ist aber der Abschnitt 4 bezüglich nicht ausreichend zu öffnenden Fenstern: „Sind solche Maßnahmen nicht möglich, sind solche Räume … nicht für den Unterricht geeignet.“

    • 3 pro Stunde. Die Annahme ist ja, dass sich bei einem Lüftungsvorgang die Luft komplett austauscht. Darum wird gefordert, alle 20 Minuten zu lüften. Wenn man konsequent 20-5-20-5-20-5… fährt UND die Personen während des Lüftens den Raum verlassen, dann wurde innerhalb einer Stunde Anwesenheit der Personen die Luft dreimal getauscht.

      Nur wird das so niemand machen und die Kinder werden auch nicht in jeder Pause rausgehen und beim Lüften sicher auch nicht. Zudem reichen 5 Minuten auf keinen Fall, wenn 30 Kinder im Raum sind. Das wäre dann „Dauerlüften“, was bei 30 Personen laut ASR A 3.6 immerhin 10,5 Quadratmeter offene Fenster erfordert (bei einseitiger Lüftung, weniger bei Fenstern auf beiden Seiten). Ob die irgendein Klassenraum hat? Und wenn er sie hat: Werden die alle aufgemacht?

  7. Zitat aus dem Dokument: „In Schulen ist auch bei Umsetzung der Lüftungsempfehlungen auf eine konsequente Anwendung
    der AHA-Regeln (Abstand, Händehygiene und Alltagsmaske) entsprechend der jeweiligen
    Vorgaben zu achten. Also: AHA + „L“ für Lüften.“

    Ach! Wo, außer auf den Fluren, gelten Abstand halten und Maske tragen in den Schulen? In wie vielen Schulen gibt es genügend Waschbecken, um tatsächlich auf ausreichende Händehygiene zu achten … evtl. sogar mit warmem Wasser?

  8. Abstand zu halten ist in den vollen Fluren kaum möglich. Und in Phase Grün in Thüringen gibt es nicht mal mehr Einbahnstraße im Haus. Auch das Maskeaufsetzen, wenn man zum Lehrertisch geht oder der Lehrer die Distanz unterschreiten muss, ist irgendwie aus der Mode gekommen. Da es zu viele KollegInnen gibt, denen das offenbar egal ist, wird man komisch angeschaut, wenn man was dazu sagt.

    • Groß in unserem Beitrag. Herzliche Grüße Die Redaktion

      (Zur Erklärung: Auf Facebook hatten wir – ironisch – angemerkt, dass zur Handreichung auch eine Bebilderung gehört, weil die Materie ja doch recht komplex ist.)

        • @Bauklötzchen

          Oh Männo!
          Ich finde es so voll doof, dass die Bilder schon buntgemalt sind.
          Das hätte ich lieber selbst gemacht!

          (Vielleicht wäre die Broschüre dann billiger gewesen. SO ist leider kein Geld mehr übrig für die Aufkleber-Variante.)

  9. https://www.spiegel.de/politik/deutschland/corona-kritik-an-einigung-in-ministerpraesidentenkonferenz-muessen-alle-mehr-machen-a-1cfcdc0b-d820-4567-88e4-81e3059c5dd3
    „Wir müssen unsere Kontakte alle halbieren“, die Kanzlerin, das Kanzleramt und Leopoldina treffen bei den Ministerpräsidenten und vermutlich auch bei der KMK auf taube Ohren. Alles, was nix kostet, wird empfohlen und sei es noch so schul- und realitätsfern. Die Infektionen kommen vermehrt in einzelnen Familien vor, ach wer hätte es gedacht?: überwigend syptomfreie, ungetestet Kids sitzen eng bei eng ohne Masken in der Schule zusamnen, da feiert das Virus unkontrolliert Party und kann sich schön ausbreiten. Nochmal:W i r sollten unsere Kontakte halbieren, muss heißen: auch nur halbvolle Schulklassen!!!

  10. Ich freue mich jetzt schon…. Nach der Lektüre der Broschüre… „Sind solche Räume nicht für den Unterricht geeignet….“ sehr gut- das in einer offiziellen Broschüre… Liefert mir einen perfekten Ansatzpunkt zwecks Remonstrationen- schön schriftlich in Kopie an Sicherheitsbeauftragen, Personalrat an die SL. Spannend wirds- es gibt keine Raumalternativen! Sehr wahrscheinlich wird Herr Tonne diese Broschüre diesmal nicht an die Schulen weiterleiten….. Zusätzlich protokolliere ich dann noch die Raumtemperatur… Achja- unsere Unterrichtszeit läuft im 90 Minuten-Takt.

  11. Toll wieder was neues von Leuten die,die Realität voll kommen aus den augen verloren haben. Herbstferien wieder mit Gelaber verstreichen lassen. Hoffe das nicht auch noch die Kinder an Lungenentzündung erkranken.

  12. Der Amtsarzt von Neukölln:

    https://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-neukoelln-vor-dem-kontrollverlust-wir-brauchen-jetzt-einen-strategiewechsel-sonst-halten-wir-nicht-durch/26274748.html

    Ob sein Strategievorschlag die Lösung ist, wage ich zu bezweifeln, aber zwei Statements finde ich sehr interessant:

    Zum einen sagt er, dass die viel gescholtenen Hochzeiten, Bars usw. nicht das wesentliche Problem sind, weil sie handhabbar sind.

    Zum anderen sagt er, dass es höchstwahrscheinlich seit Wochen ein verborgenes asymptomatisches Infektionsverhalten gibt. Bei 70 % der Fälle (!) finden sie den Infektionsherd nicht mehr.

    Von Schulen hat er nichts gesagt, aber da wir ja wissen, dass Kinder meist asymptomatisch sind und oft nicht oder nicht alle getestet werden, kann ich mir gut vorstellen, dass dieses diffuse Infektionsgeschehen auch eine Folge des Schulbetriebs ohne wirkliche Schutzmaßnahmen ist. Kind steckt Kind an, das dann die Eltern ansteckt usw… bis irgendwo die ersten Symptome auftreten. Da findet man den Infektionsherd natürlich nicht mehr.

    • So sehe ich das auch. Die Parallelen zwischen dem zeitlichen Verlauf bei den Schulöffnungen und den Infektionszahlen – verschoben um 10-14 Tage – sind doch eigentlich offensichtlich.

      Ich vermute ganz stark, dass der aktuelle Anstieg durch daie Schulen angetrieben wird.

      Trotzdem heißt es: „Die Schulen zuletzt.“ Oder: „Das Schulen offen bleiben, ist das Allerwichtigste.“

      – Ok – Aber dann bitte mit dem Schutz, der für das „Allerwichtigste“ möglich ist: Luftfilter und AHA-Regeln auch an Schulen!!

  13. Ich könnte mich kaputt lachen: 4einhalb Jahre Studium, 2 Jahre Referendariat, 18 Jahre Berufserfahrung….und dann muss ich mir so etwas bieten lassen. Over & Out!

  14. Also geht man davon aus, wenn ein infizierter Mensch in der Klasse sitzt, dass das Virus 20 Minuten passiv ist, bis es dann aus dem Fenster fliegt. Und das alles 3x die Stunde über den Tag verteilt. Da hört man aber den Amtsschimmel ganz schön laut wiehern.

  15. Ich bin wirklich froh, dass das Virus jetzt auch auf Winter umgeschaltet hat und schon nach 3 – 5 Minuten aus dem Raum verschwindet und nicht wie im Sommer 10 – 20 Minuten dafür braucht. Wie praktisch…

  16. Ich weiß an meiner Schule welche Fenster ich besser geschlossen lasse, da sie beim Öffnen aus dem Rahmen zu fallen drohen.
    Es gibt mir wirklich ein gutes Gefühl, dass die Bildungsministerien seit März eine so schöne und umfangreiche Handreichung auf den Weg gebracht haben! Man kümmert sich um Schüler*innen und Lehrer*innen in Deutschland. Ich spüre deutlich, dass den politisch Verantwortlichen die Zukunft unseres Landes etwas bedeutet und sie sich mit diese mit dieser schönen Broschüre auch etwas kosten lassen.
    DANKE!
    (Ironie off)

  17. @rroseselavy: Herrlich.

    Spaß beiseite: Man weiß bald nicht mehr, was man glauben soll. Ich bin dafür, die Schulen offen zu halten, doch fällt es mir von Tag zu Tag schwerer, dem Kollegium gegenüber wie ein echter „Anführer“ aufzutreten und positive Stimmung zu vermitteln. Zu Beginn der Krise war ich davon überzeugt, dass wir gestärkt daraus hervor gehen. Doch gerade das Handeln auf politischer und kommunaler Ebene hat mir gezeigt, dass Schulen weder mit ausreichend sächlicher noch moralisch-ethischer Unterstützung rechnen können. Ich habe auch nicht den Eindruck, dass sich dies nach Bewältigung der Krise ändern wird. Ich werde zu Weihnachten jedenfalls den Austausch der Bildungsministerin in NRW auf den Wunschzettel schreiben. So ich Weihnachten denn überhaupt gesund erreiche……

  18. Frage: Hat jemand an der Schule durch gängig Klassenzimmer die auf gegenüber liegenden Seiten Fenster haben?
    Ich hab das vielleicht bei 1 % der Klassenräume auf dem Schirm.
    Wie soll ich dann quer Lüften für den Luftaustausch. Tür auf, dann drückt es alle Aerosole aus 30 Klassenräumen in den Flur. Sind sie dort nicht mehr ansteckend???

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