So retten mobile Luftreiniger den Präsenzunterricht

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Was tun, wenn Lüften und Atmen mit FFP2 Masken in der Schulpraxis nicht funktionieren?

MÜNSTER. Im vergangenen Monat waren bundesweit zeitgleich mehr als 300.000 Schüler in Quarantäne. Dennoch hat der Präsenzunterricht für die politischen Entscheider absolute Priorität. Für den Schutz sollen die AHA+L Regeln, also Handhygiene, Abstand, Masken und Lüften, sorgen. Dennoch liegt die Zahl der Neuinfektionen seit Wochen auf einem konstant hohen Niveau. Die GEW warnt zudem, dass in mehr als 100.000 Unterrichtsräumen aus baulichen Gründen kein angemessenes Stoß- und Querlüften möglich ist. Das Risiko indirekter Infektionen über Aerosole ist hier besonders hoch. Zumal sich das dauerhafte Tragen von FFP2 Masken im Schulbetrieb als untauglich erweist. Praxistests im klinischen Umfeld und an Schulen zeigen allerdings: Eine Lösung zur bestmöglichen Reduzierung der virenbelasteten Aerosole sind wirksame mobile Luftreiniger. Die hierfür notwendigen Fördermittel stehen mittlerweile in mehr als der Hälfte der zuständigen Bundesländer bereit.

Der Blue.care+ filtert bis zu 99,995 Prozent der virenbelasteten Aerosole aus der Luft.

Für die Politik hat der Präsenzunterricht aufgrund der weitreichenden Folgen für die Betreuung der Schüler, für Eltern in systemrelevanten Berufen und die Wirtschaft, absolute Priorität. Ähnliches gilt für die Betreuung der Jüngsten in Kindergärten oder Kindertagesstätten. Trotz monatelanger Debatten über mögliche Schutzmaßnahmen bei der Rückkehr zum Präsenzunterricht, sehen die Interessenvertretungen der Lehrer, Schüler und Eltern die Voraussetzungen für einen bestmöglichen Schutz noch lange nicht gegeben. Sie fordern neben kostenlosen FFP2 Masken, die laut Robert-Koch-Institut jedoch nicht für ein dauerhaftes Tragen geeignet sind, vor allem die Anschaffung von mobilen Luftreinigern. Trotz vorhandener Fördermittel – allein in Nordrhein-Westfalen hat die Landesregierung ein 45 Mio. Euro schweres Programm aufgelegt –  sind die zuständigen Stellen noch sehr zurückhaltend mit den erforderlichen Investitionen.

Unsicherheit und Unwissenheit trotz nachgewiesener Wirksamkeit

Dabei ist durchaus Eile geboten, wenn das Problem zum Schulstart nach den Weihnachtsferien nicht immer noch – im wahrsten Sinne des Wortes – virulent sein soll. Hauptursachen für die vorhandene Zurückhaltung sind angesichts scheinbar widersprüchlicher Meldungen vor allem Unwissenheit und Unsicherheit. Tests im klinischen Umfeld und der praktische Betrieb an Schulen haben die Wirksamkeit mobiler Luftreiniger jedoch längst nachgewiesen. So können durch den Einsatz der richtigen Geräte, zum Beispiel des Blue.care+, bis zu 99,995 Prozent der virenbelasteten Aerosole aus der Luft gefiltert werden.

Das Prinzip des Blue.care+ verdeutlicht, wie das Risiko indirekter Corona-Infektionen in geschlossenen Räumen entscheidend gesenkt wird: Die potenziell virenbelastete Luft in und Klassenzimmern, Unterrichts- und Seminarräumen, ebenso in Büros, Arztpraxen oder auch Gaststätten wird von dem Luftreinigungssystem am Boden eingesaugt und gefiltert. Die saubere Luft wird dabei über den hohen Luftauslass diffus im Raum verteilt und hilft analog zum Lüften per Luftverdünnung, die Virenbelastung signifikant zu senken. Dabei wird die gleiche, qualitativ hochwertigste HEPA H14 Filtrationstechnik verwendet, die auch in sterilen Operationssälen im Krankenhaus zum Einsatz kommt. „Mit unserem mobilen Luftreiniger Blue.care+ wollen und können wir einen wichtigen Beitrag zur Normalität in Pandemiezeiten leisten. Bereits nach einer halben Stunde reduziert Blue.care+ die Virenlast um 90 Prozent“, erklärt der geschäftsführende Gesellschafter des traditionsreichen Familienunternehmens Hengst Filtration, Jens Röttgering.

Vom klinischen Umfeld in den Klassenraum: Münster zeigt, wie es geht

Neben wissenschaftlichen Untersuchungen an der Bundeswehr Universität München und der Goethe-Universität Frankfurt wurde die Wirksamkeit der Geräte auf Initiative des Virologen Prof. Dr. Stephan Ludwig auch im klinischen Umfeld des Universitäts-Klinikums Münster nachgewiesen. Zudem ermöglichen die Luftreiniger mittlerweile in zahlreichen Schulen, Praxen und Unternehmen den Präsenzbetrieb. So hat die Stadt Münster bereits Anfang November – noch vor der Auflage des Förderprogramms durch das Land NRW – 300 Blue.care+ Luftreiniger in Unterrichtsräumen in den Schulen aufstellen lassen, in denen nicht, wie etwa vom Umweltbundesamt empfohlen, stoß- und quergelüftet werden kann. Die im Landesvergleich niedrigen Infektionszahlen scheinen die Richtigkeit dieser Entscheidung zu bestätigen.

Funktionalität und niedriger Anschaffungspreis statt preisverdächtigem Industriedesign

Bei der Entwicklung der Profi-Geräte konnte das Unternehmen auf seine Jahrzehnte lange und weltweit anerkannte Expertise im Bereich der industriellen und klinischen Filtration zurückgreifen. Die Blue.care+ Luftreiniger entsprechen den Kriterien der Förderprogramme in vollem Umfang. Der Preis liegt mit 3.000 Euro pro Gerät weit unter den allgemein üblichen Marktpreisen. Für das Familienunternehmen Hengst Filtration arbeiten zahlreiche Menschen mit schulpflichtigen Kindern oder aus Risikogruppen. Vor diesem Hintergrund wurde bei der Produktentwicklung bewusst auf ein preisverdächtiges Industriedesign verzichtet. Es sollte vor allem ein leistungsfähiges und funktionales Geräte zu fairen Anschaffungskosten angeboten werden, damit möglichst viele Menschen möglichst schnell davon profitieren können. Die Kosten für die Anschaffung und Erstwartung können so von einigen Bundesländern wie Bayern, das bis zu 3.500 Euro Fördermittel pro Raum bereitstellt, zu 100 Prozent übernommen werden.

Hier finden Sie weitere Informationen.

Kontakt:

pr://ip – Primus Inter Pares GmbH
Christoph Salzig
+49 (0) 171 9956604
salzig@pr-ip.de

Hengst SE
Christoph Schings
Group Director Marketing & Communication (C-M)
+49 (0) 172 1779579
c.schings@hengst.de

Eine Pressemitteilung der Hengst SE.

Luftfilter, mehr Schulbusse, Masken: Münster verstärkt Corona-Schutz für Schüler und Lehrer – und halbiert Inzidenz für die ganze Stadt

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4 KOMMENTARE

  1. Wäre ich froh, wenn wir solche Geräte hätten!
    Bei 2 erkrankten Lehrern – einer davon im Krankenhaus – und noch immer keiner Erlaubnis, sich zumindest umsonst testen zu lassen, wären vielen Lehrern wohler!
    Aber SH hat keine Zulassung für diese Geräte im schulischen Einsatz.
    Eine Überprüfung ist auch nicht vorgesehen.

  2. Hallo Alla, ich glaube nicht das diese Geräte das lüften in den Klassenräumen mit bis zu 30 Personen entlasten können. Das ist doch nur wieder „Geldmacherei“. Genau wie die FFP2 Masken, die bei uns in der Schule in 4 ! verschiedenen Ausführungen ankamen mit einem kleinen Beipackzettel auf chinesisch. Die stinken schon, wenn man sie aus der Verpackung nimmt. Das sind unsere Politiker, die sich damit brüsten alles zu tun. Ich bin keine Lehrerin, aber ich vermisse den Einsatz der Lehrer und Eltern und auch der Gewerkschaften ! Somit wissen wir hoffentlich Alle wie die nächsten Wahlen ausgehen und wer aus den Gewerkschaften austritt. Danke liebe Politiker und Gewerkschaftsbosse für den Einsatz unserer Gesundheit ….

    • Das ist so nicht richtig. Die technischen Voraussetzungen die Standgeräte erfüllen müssen, damit eine Aerosolfilterung von Viren und Bakterien möglich ist, sind zum einen, das die HEPA 13 und 14 Filter nach der Norm EN 1822 zertifiziert sein müssen, wobei das Luftfiltervolumen nach dem Filtervorgang maßgeblich ist und das eine 6-fache Luftfilterung pro Stunde erreichbar ist. Es gibt ein Dutzend Luftfilteranlagen in Deutschland, die diese Voraussetzungen erfüllen. Grundlage ist die qm mal die Deckenhöhe zu messen und mit 6 zu multiplizieren. So erhält man die Kubikmeter der Innenluft, die Stündlich gefiltert werden muss.
      Die Preise liegen laut meiner Marktrecherche bei netto je nach Qualität und Luftmengenfilterung zwischen netto 2.500 und 4.500 Euro.

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