Gewerkschaften: Lehrer der weiterführenden Schulen ebenfalls beim Impfen vorziehen

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MAGDEBURG. Lehrerverbände machen Druck, nicht nur – wie vorgesehen – Lehrkräfte an Grund- und Förderschulen gegen Corona zu impfen. Auch an weiterführenden Schulen seien Kollegen nah an den Schülerinnen und Schülern dran und hätten bis auf Masken und offene Fenster keine Schutzmöglichkeiten, sagt etwa die sachsen-anhaltische GEW-Landeschefin Eva Gerth. Bei der Gewerkschaft meldeten sich viele besorgte Kolleginnen und Kollegen, die sich um ihre Gesundheit sorgten.

Die Impfungen von Erziehern und Grundschullehrern sind mancherorts bereits angelaufen. Foto: Shutterstock

Mit Blick auf den hochfahrenden Schulbetrieb hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in dieser Woche gemeinsam mit den Ländern Lehrerinnen und Lehrer an Grund- und Förderschulen sowie Erzieherinnen und Erzieher in der Impfreihenfolge vorgezogen, wie News4teachers berichtet. Mancherorts sind diese Impfungen bereits angelaufen. Der Brandenburgische Pädagogen-Verband (BPV) begrüßt das – betont aber: Die Entscheidung geht nicht weit genug. „Die Lehrkräfte der weiterführenden Schulen, die seit Wochen die Abschlussklassen im Präsenzunterricht beschulen, müssen ebenso ein vorzeitiges Angebot zur Impfung erhalten“, heißt es.

„Dann ergibt sich auch für die Lehrkräfte dieser Schulen die Notwendigkeit eines Impfangebote“

Hintergrund: Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD), Präsidentin der Kultusministerkonferenz, hat in Aussicht gestellt, dass die weiterführenden Schulen womöglich noch vor Ostern den Präsenzbetrieb wieder vollständig aufnehmen. „Dann ergibt sich auch für die Lehrkräfte dieser Schulen die Notwendigkeit eines Impfangebotes. Diese Maßnahmen müssen außerdem von Schnelltests für Schüler und Lehrkräfte begleitet werden, um Kontinuität im Schulbetrieb zu erreichen“, so fordert der BPV.

Allerdings sind weiterführende Schulen schon jetzt wieder geöffnet – Abschlussklassen und Oberstufenjahrgänge werden in Präsenz unterrichtet. Die Entscheidung, Lehrkräfte an Grund- und Förderschulen sowie Erzieherinnen und Erzieher priorisiert zu impfen, wirft beim Philologenverband deshalb Fragen auf.

So erklärt der Vorsitzende des Bayerischen Landesverbands, Michael Schwägerl: „Bisher ging es bei der Impfpriorisierung um eine Reduzierung des Risikos, schwer zu erkranken. Mit der Entscheidung, Personal an Grund­schulen und Kitas pauschal priorisiert zu impfen, wird nun aber das Infektionsrisiko als Maßstab genommen. Daher stellen sich uns verschiedene Fragen: Haben nicht Über-15-Jährige eine höhere Infektiosität? Also Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen, in der Oberstufe und an Beruflichen Schulen? Gibt es an weiterführenden Schulen nicht ein Vielfaches an Kontakten, weil eine Lehrkraft ein Vielfaches an Schülern unterrichtet und das Kollegium um ein Vielfaches größer ist als an Grundschulen und Kitas? Ist damit das Infektionsrisiko in größeren Schulen nicht auch höher? Wie ist es mit den Klassen- und Raumgrößen? Was ist an Schulzentren mit verschiedenen Schularten unter einem Dach? Werden dort die Grundschullehrer geimpft und die anderen Lehrkräfte nicht? Was ist mit Lehrkräften, zum Beispiel im Fach Religion, die an mehreren Schularten unterrichten? Warum wird der Schnitt gerade bei der 4. Klasse gemacht?“

„Eine Verbesserung des Gesundheitsschutzes an den Schulen ist zwingende Voraussetzung für flächendeckende Schulöffnungen“

Für Schwägerl muss die Antwort lauten: eine höhere Impfpriorisierung für alle Lehrkräfte – zusätzlich zu einem flächendeckenden Testkonzept an Schulen, mehr medizinischen und FFP2-Masken sowie mehr Raumluftreinigern. „Eine Verbesserung des Gesundheitsschutzes an den Schulen ist zwingende Voraussetzung für flächendeckende Schulöffnungen“, sagt der Philologen-Chef.

Baden-Württemberg ist das einzige Bundesland, das unabhängig von der Schulart allen Lehrkräften die Möglichkeit zur Impfung anbietet. Der VBE begrüßt das. „Wir verhindern damit eine Zweiklassengesellschaft der Schulformen“, sagt Landesvorsitzender Gerhard Brand. Aber auch im Südwesten gibt es ein Problem: „Praktisch ausgeschlossen von der Regelung sind jedoch Lehrkräfte über 65 Jahren, da der verwendete Impfstoff AstraZeneca für sie nicht anwendbar ist. Gerade diese Altersgruppe ist jedoch besonders schutzbedürftig. Das Land muss für diese Lehrkräfte eine Sonderregelung finden.“ Bislang bleiben über 65-jährige Lehrerinnen und Lehrer außen vor.

Brand fordert zugleich eine Kombination verschiedener Schutzmaßnahmen: „Impfen allein reicht nicht aus.  Zumindest bis alle pädagogischen Fachkräfte und Lehrkräfte durchgeimpft sind, benötigen wir eine Kombination aus Impfen, Testen und Masken. Eine ausgeweitete Teststrategie muss auch Testangebote für die Schülerinnen und Schüler beinhalten.“

Fehlermeldung im System führte zur Verunsicherung von Erziehern und Lehrern, die sich zur Impfung anmelden wollten

In Hessen beklagt die GEW ein „heilloses Durcheinander“, da der Impfstart für die Gruppe 2 mit der Bekanntgabe, dass nun auch die Beschäftigten in den Kindertageseinrichtungen, in der Kinderpflege sowie an den Grund- und Förderschulen zu dieser Gruppe gehören, zusammengefallen sei. „Die Kolleginnen und Kollegen wollten sich nach der erfreulichen Meldung, dass sie sich nun impfen lassen können, über das Online-Portal für einen Impftermin anmelden und erhielten eine Fehlermeldung, weil sie schlicht noch nicht im System auftauchten“, so berichtet die GEW-Landesvorsitzende Birgit Koch. Jetzt (erst) fragten Schulämter ab, wer sich an Sammelterminen impfen lassen möchte. „Das führt zu Verunsicherungen bei den Kolleginnen und Kollegen“, sagt Koch.

Alles in allem, so betont die Gewerkschafterin, sei das Vorziehen von Beschäftigten in Kitas und Grundschulen in der Impfpriorität „eine gute Entscheidung“ – sie komme allerdings zu spät. Schließlich liefen Kitas und Grundschule seit Anfang der Woche bereits wieder im Präsenzbetrieb., und die Landesregierung hätte sich vorher um den Gesundheitsschutz kümmern müssen. Wichtig ist der GEW-Landesvorsitzenden zudem, dass das Impfangebot nicht zu einem Nachlassen bei den Hygienemaßnahmen in den Bildungseinrichtungen führen darf.

Koch: „Auch, wenn wir das frühere Impfangebot für Beschäftigte in den Kindertageseinrichtungen, in der Kinderpflege sowie an den Grund- und Förderschulen befürworten, so bleiben wir bei unserer Forderung nach einem frühen Impfangebot für alle Beschäftigten im Bildungsbereich, der Versorgung mit Schnelltests und einem inzidenzgestützten Stufenplan. Außerdem halten wir die anlassfreie Testung bei Beschäftigten und Kindern weiterhin für einen wichtigen Baustein, um die Pandemie im Griff zu behalten“. News4teachers / mit Material der dpa

Ausbrüche an Kitas und Grundschulen verunsichern Erzieher und Lehrer

 

 

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83 KOMMENTARE

  1. Die Panik wegen dem auf über 1,0 gestiegenen R-Faktor wird den Druck weiter erhöhen.

    Nur die Stiko ist beratungsresistent.

    Stiko untersteht RKI
    RKI untersteht Spahn
    Spahn untersteht Laschet

    Am Besten jemand fängt an Laschet zu überzeugen.

  2. Leider vergessen: In Hessen sind auch die 5. und 6. Klassen im Präsenzunterricht.

    Was ist mit Inklusionsklassen an weiterführenden Schulen?

    • Und was ist mit den Abschlussklassen?
      8ch unterrichte seit Weihnachten täglich in Präsenz in einer Abschluss Inklusionsklasse.
      Meine Förderschulkollegin wird jetzt geimpft.
      Meine Integrationsassistenten werden jetzt geimpft.
      Und ich? Ich bin der Depp vom Dienst!
      Ich bin so wütend. Danke für nix Herr Lorz!
      Machen Sie diese Scheisse doch selbst!

      • Vorschlag: Öffnen Sie das Fenster, dann sind Sie sicher! Notfalls Kniebeuge und klatschen. Und im Sitzen braucht man nicht einmal eine Maske. Eine Impfung braucht es angesichts dieser umfassenden Schutzmaßnahmen doch nicht mehr.

  3. Ich verstehe dieses Hin und Her bei der Impferei überhaupt nicht…erst heißt es…Bildung über alles!!! Für den Schutz der Kinder/ Jugendlichen und Lehrer will keiner sorgen. Von Förderschulen will ich garnicht erst reden, die waren und sind durchgängig geöffnet. Also, wenn es jetzt wieder voll für alle losgehen soll…wo ist das Problem??? Impfen und gut!!! Wir Lehrer sollen doch schließlich in der 1. Reihe bzw. vor den vollen Klassen stehen. Diese Diskussionen immer…nicht nachvollziehbar.

  4. Was steht auf dem Spiel. Lehrer an weiterführenden Schulen unterrichten z. B. an Gymnasien G8 in max. acht Klassenstufen, oft in klassenübergreifenden Lerngruppen, weil die Schulleitung trotz Verordnung nicht nur in Stammklassen unterrichten lässt und sogar Druck ausübt, wenn verantwortliches Handeln einfordert wird. Mal gespannt, wie der Wechselunterricht ausgereizt wird. Auch die Hygiene bleibt auf der Strecke, es gibt keine Waschbecken, zumindest in einem Gebäude. Wie sollen wir, Schüler und Lehrer, so durch die Pandemie kommen? Impfungen für die Lehrkräfte sind kein Geschenk, sondern alternativlos, wenn sie nicht als Superspreader herhalten sollen. Ansonsten feiert nur das Virus, die Schulen sind wieder dicht und langfristig gesehen die Krankenhäuser gut belegt. Dies verstößt massiv gegen die Grundrechte, weil Leben und körperliche Unversehrheit zutiefst gefährdet werden. Wer will da fröhlich in die Stadt bummeln gehen, wenn er schon in der Schule ohne Impfung alles riskieren muss.

  5. Fordern die Lehrerverbände dann auch Impfungen für Schüler, die bereits 16 sind? Das wäre nur konsequent, wenn es nach Risiko ginge.
    Warum wird immer darüber weggewischt, dass die Impfung eines Bruchteils der Menschen an Schulen, keine volle Öffnung rechtfertigen kann?

    • Dazu kommt auch, dass gewisse Lehrer – gewollt oder ungewollt – nicht geimpft werden, ebenso Schüler unter 16 und bei Schülern über 16, wenn sie zugelassen werden, wird es auch welche geben, die nicht geimpft werden wollen/können.

  6. „Zumindest bis alle pädagogischen Fachkräfte und Lehrkräfte durchgeimpft sind, benötigen wir eine Kombination aus Impfen, Testen und Masken.“

    Im Umkehrschluss will er diese Dinge dann anscheinend weglassen, sobald alle LuL durchgeimpft sind? Was ist dann mit den SuS und deren Familien?

    Hier wird wieder massiv mit zweierlei Maß gemessen. Es ist richtig und angemessen, LuL zu impfen, aber das darf nicht dazu führen, dass der Schutz aller anderen in der Schule dann komplett unter den Tisch fällt. Selbst wenn es bei (gerade jüngeren) SuS selten schwere Verläufe gibt, so tragen diese das in die Familien und bei einer Durchseuchungsstrategie (wie sie hier mitklingt) wird es durch die schiere Masse auch eine ganze Reihe Kinder auf die ITS oder den Friedhof bringen.

    Der Gesundheitsschutz muss für ALLE in der Schule gewährleistet sein! Nicht nur für einen von 31.

  7. Stimmt in BaWü ist es für Sekundarstufenleher möglich. Ich bin seit gestern geimpft.

    Die Aussage im Impfzentrum war: Es gibt so viele Astrazenca Dosen, wir können sie gar nicht alle verimpfen….es kommen zu wenige Menschen.

    Ich gehen davon aus, dass das Impfangbot in den nächsten Tagen bundesweit für alle Lehrkräfte ausgeweitet wird.
    Alles andere wäre ein Witz und ziemlich unfair.

    • Öh, sagen Sie das mal den Erziehern und Polizisten und vielen anderen … (ich ergreife hier nicht Partei, aber da wurde in den letzten Tagen schon hart gestänkert, wieso die nichts bekommen und Lehrer schon)

      • Wieso bekommen die denn nichts? Die stehen doch in det Impfreihenfolge nicht hinter den Lehrern. Mein Eindruck ist: Erst wird der Impfstoff nicht gewollt, aber wenn Lehrer ihn bekommen wird rumgestänkert.

        • Aktuell ist z.B. in BaWü die Impfung für Lehrer geöffnet, aber nicht für Vorerkrankte aus der Gruppe Prio 2. Die Aussage, dass der Impfstoff von denen „nicht gewollt“ werden würde, ist relativ zynisch.

          „Vorerkrankte“ ist vielleicht ein bisschen abstrakt. Sie müssen verstehen, dass es hier um Menschen geht mit z.B. sehr schweren Lungen- und Herzkrankheiten, die schon im „gesunden“ Zustand Probleme mit Atemnot und Sauerstoffmangel haben. Bei denen wäre ein schwerer Corona-Verlauf teils nahezu sicher tödlich, weshalb Sie jetzt seit einem Jahr in kompletter Isolation leben. Mit allem was da so dazugehört – Arbeitslosigkeit zum Beispiel, falls der Beruf kein Homeoffice erlaubt.

          Diese Menschen wollen den Impfstoff mehr als Sie sich vorstellen können. Sie kriegen ihn aber nicht, weil Lehrer jetzt pauschal höher priorisiert sind.

          Vor dem Hintergrund, dass für gesunde Menschen im Alter zwischen 0 und 70 trotz aller vorherrschenden Angst und Panik das Risiko einer tödlich endenden Corona Erkrankung relativ gering ist (wenn man sich den Mist einfängt irgendwas zwischen 0 und 2 Prozent, die genaue Zahl schwankt je nach Alter und Studie), ist das für Betroffene und deren Angehörige eben etwas schwierig nachzuvollziehen.

          Wenn da dann aus der Emotion heraus eventuell nicht nur komplett sachliche Kommentare kamen und kommen hoffe ich, Sie können das wenigstens verstehen. Die entsprechenden Kommentare kommen zumindest in meinem Fall aus einer tief sitzenden Enttäuschung und Traurigkeit heraus, und keinesfalls aus Missgunst.

          Es hilft halt auch nicht, wenn dann von einigen Lehrern auch noch jegliche Kritik egal wie leise und egal wie sachlich lapidar weggewischt wird nach dem Motto „Ach der übliche Neid und das übliche Lehrerbashing – einfach nicht ernst nehmen“.

          Ich nehme niemandem diese Kommentare übel, aber weh tun Sie dennoch. Ich vermute einfach, den entsprechenden Kommentatoren ist schlichtweg nicht klar, WIE hoch die Lehrer jetzt priorisiert wurden. Sie sind eben nicht nur vor Profisportlern und Schulbusfahrern, sondern auch vor sehr schwer behinderten und kranken Menschen.

          • Michael Goelzer- vermutlich ist es bei den Lehrkräften, zumindest bei mir, schon ein „reflexartiges Verhalten“, da „grundsätzlich immer“ die „faulen Säcke“ in jeglicher Bildungsdebatte verantwortlich gemacht werden. Wenn durch die „Lehrerimpfkampagne“ in BaWü, wie von Ihnen dargestellt, andere ursprünglich priorisierte Gruppen jetzt ins Hintertreffen geraten….??? Toll- echt gut fürs Image und der Kreis schließt sich wieder aufgrund politischer „Schnellschüsse“.

          • Das tut mir leid für Sie. Meine Aussage bezog sich auf die oben erwähnten Polizist/innen und Erzieher/innen, die die gleiche Priorität haben wie Lehrer/innen.

          • Ist auch meine Erfahrung, beim geringsten Kommentar, sollte er auch nicht gegen Lehrer kommt genau der Spruch. Du bist nur neidisch auf meinen Beamtenstatus, meine Pension, die private Versicherung und die vielen Ferien. Die Höherpriotisierung kommt nicht als Wertschätzung für Lehrer. Das ganze Land hofft, dass die Lehrer jetzt endlich wieder ihre Arbeit machen und mit der Jammerei und Arbeitsverweigerung aufhören. Ich glaube es wird nichts nützen, sehr bald werden die mit einer neuen Forderung kommen. Wir dürfen gespannt sein, wo als nächstes der Schuh drückt.

      • In BW sind Pflegepersonal, Polizisten etc. Wie die Lehrer in Gruppe 2 – mit Astra…
        viele haben diesen Impfstoff abgelehnt… Auch Pflegepersonal wird geimpft. In meinem Umkreis sind inzwischen viele mit AZ geimpft. Krankenschwestern, Arzthelferinnen, etc.. weshalb also die Aufregung, dass Lehrer in die Impfgruppe 2 kamen???

    • https://www.ruhr24.de/dortmund/corona-impfung-dortmund-aerger-stadt-chaos-priorisierung-lehrer-vorgaben-nrw-planung-zoerner-zr-90216603.html
      Die Verlautbarungen von den Politikern (Spahn, Laschet,..) decken sich leider nicht mit der Realität in den Städten und Gemeinden in NRW.
      Letztes Jahr habe ich 4 Monaten auf einen Impfstoff für über 60-jährige und Risikopatienten gewartet. Ich denke bei de Impfung gegen Covud19 sieht es ähnlich aus.
      Geduld ist manchmal ein Marathon…

    • Dann bitte den nicht benötigten Impfstoff nach MV schicken! Heute Anruf bei Impfhotline. Sie verimpfen nach wie vor Gruppe 1 und wie und wann Gruppe 2 geimpft wird und wie festgestellt wird, wer dazu gehört, davon haben sie keinen Plan.

      Am besten mache ich es so wie die Landräte. Zu Dienstschluss ZUFÄLLIG vor dem örtlichen Impfzentrum rumhängen. Es bleiben ja immer genug Dosen über.

  8. Wir sind wieder auf dem Vormarsch, jetzt keine Spielchen wagen!

    Personen, die sich mit der Virus-Variante B.1.427/B.1.429 infiziert hatten, wiesen einem Bericht zufolge eine 4,8-mal höhere Wahrscheinlichkeit auf, intensivmedizinisch behandelt werden zu müssen, als mit dem ursprünglichen Coronavirus Infizierte. Die Sterbewahrscheinlichkeit lag demnach sogar elfmal höher

    R über 1 und viele neue Fälle.

    Nur 5 Tage nach Eröffnung weiterer Schulen und Kindergärten !!!….aber in Deutschland spielen die Kinder bekanntlich keine große Rolle beim Gesamtgeschehen, obwohl Israel beispielsweise das Gegenteil wissenschaftlich sowie erfahrungstechnisch nachgewiesen hat. Bei weiteren Schulöffnungen werden die Zahlen entsprechend steigen und es wird bald wieder alles geschlossen werden müssen….wie lange soll dieses Spiel noch gehen?

    Finnland wird ab dem 8. März eine dreiwöchige Sperrfrist haben, sagt PM

    Italien rutscht tiefer in eine Krise. 19.886 neue Covid19-Fälle, der höchste Wert seit dem 9. Januar / ein Plus von 44%.

    Der Reporter für Le Parisien in Frankreich, der den Krankenhausverband von Paris zitiert, sagt, dass bei den in Frankreich zirkulierenden Varianten in Paris und seinen Vororten etwa 50 Menschen pro Tag auf die Intensivstation zurückkehren, nachdem dies vermutlich als in Ordnung angesehen wurde sie sollen die Intensivstation Tage früher verlassen.
    Ich denke, dies unterstreicht das erhöhte Mortalitätsrisiko der b117-Variante im Vergleich zu älteren Varianten.
    Der französische Premierminister sagt, die Gesundheitssituation in seinem Land habe sich in den letzten Tagen s .verschlechtert. Zwischen Frankreich und Deutschland gibt es einen regen Grenzverkehr….

    • Und die französischen Schulen sind offen… hm, woher mögen nur die Neuinfektionen kommen.. hmm ich weiß es nicht.

  9. Der Schutz der Lehrer und Erzieherinnen ist sehr wichtig. Die Sorge um die Kinder bleibt. Diese müssen nicht nur im Kontext einer möglichen Infektion von Erwachsenen betrachtet werden. Kinder haben auch ein Recht auf Gesundheit und Gesundheitsschutz. Da langfristige Folgen einer Erkrankung auch bei Kindern nicht erforscht sind, dürfen Infektionen nicht einfach in Kauf genommen werden. Die aktuellen Schulöffnungen und Inkaufnahme von Infektionen, nur aus dem Blickwinkel, dass Kinder in der Regel nicht schwer erkranken, ist sehr kurzsichtig und absolut verantwortungslos. Der Lockdown schränkt die Kinder sehr ein und das ist für viele sehr schlimm. Eine langfristige Beeinträchtigung schränkt jedoch viel stärker und womöglich lebenslang ein. Das Wohlergehen hängt nicht in erster Linie an der Schulbildung – es gibt vielfältige Bildungswege und – möglichkeiten ( auch später)- sondern es hängt an der Gesundheit und den daraus resultierenden Möglichkeiten selbstbestimmt und unabhängig sein Leben zu gestalten. Gesundheit ist die Basis, besonders auch für Kinder, die ja am Lebensanfang stehen!

  10. Heute in der RKI Pressekonferenz :
    Dame aus Tübingen stellt Testdurchführung vor.

    Lehrkräfte werden gerade geschult Tests durchzuführen. Auch bei Schülern.

    Natürlich ist es besser, eine Corona-Infektion zu verhindern als sie zu ertesten.
    Dennoch verhindert jede ertestete Infektion weitere Ansteckungen.

    • Oh, jetzt werden wir auch noch MTAs. Mal im Ernst, da könnte man doch Verträge mit den unausgelasteten Kinderärzten machen, und diese Leistung bezahlen, statt LuL das auch noch aufzubürden.

    • @Koogle: das klingt jetzt aber mal sehr nach „Fake-News“. Lehrkräfte dürfen Schülern maximal ein Pflaster aufkleben und ein Kühlkissen anreichen. Wir dürfen doch auch keine Medikamente verabreichen. Das halte ich für völlig ausgeschlossen, dass wir demnächst Schüler testen sollen. Dazu sind wir nicht berechtigt und werden auch keine Berechtigung dafür erhalten. Mal ganz davon ab, dass ich das auch nicht machen würde. Die Eltern würden doch verständlicherweise auf die Barrikaden gehen, wenn nicht medizinisches Personal die Kinder testet.

      • @Grundschullehrerin

        Das war tatsächlich schon mal angedacht. Ich war bereit, den Schülern und Schülerinnen die langen Teststäbe direkt bis ins Kleinhirn (durch die Nase) und in den Magen zu rammen (durch den Mund). Trägt auch prima zur Beziehungspflege bei.

        Ist dann irgendwie aus dem Blick geraten – kam nie wieder auf. Warum nur?

      • @Grundschullehrerin

        Auch die Sache mit den Pflastern hat sich – vermutlich rechtlich nicht die Bohne abgesichert – verändert.

        Wir haben zwei Fälle an der GS, wo Medikamente (auch Zäpfchen! – bitte nicht nochmal dazu äußern – ist für mich ein absolutes NO GO, dass jeder im Intimbereich rumfummeln darf bzw. im Ernstfall muss) gereicht werden müssen. Zur Erinnerung und Information liegen die Infos auf dem Pult bzw. hängen am Schwarzen Brett im LZ. (Ich bin selber fassungslos und habe auch gelernt – KEINE Medikamente geben, ist ja schon beim Hustenbonbon fragwürdig).

        • Wenn es keine lebensrettende Sofortmassnahme ist, kann (und sollte) man das als Lehrer verweigern. Kinder haben in solchen Fällen Anspruch auf einen Integrationshelfer. Ist nur billiger und bequemer, wenn die LuL das machen. Die gehen damit aber, auch bei Einverständniserklärung der Eltern, ein persönliches Risiko ein, da der Arbeitgeber hier bei Fehlern nicht haftet.

    • @ koogle: Lehrkräfte werden gerade geschult Tests durchzuführen. Auch bei Schülern.

      Ey Leute, ich habe sehr früh gelernt, dass man nicht ans Kind packen darf….jetzt glauben die doch nicht allen Ernstes, dass ich bei SuS einen Schnelltests durchführe, bei dem ich dem Kind das Stäbchen mit der Bürste (denn das ist es, was vorne dran ist) bis zu 10 Sek durch die Nase in den oberen Rachenraum stecke und daran drehe??? Die Zahl der von Eltern eingereichten Klagen gegen KuK wegen „Körperverletzung“ bzw Misshandlung und Übergriffigkeit wird ins unermessliche steigen. Mit einem Bein im Knast ist man als LuL ja gewohnt, aber ich muss mir hier doch nicht bewusst nen Freiflugschein dorthin ausstellen.

      • Wenn man das dann noch nacheinander mit 15-30 Kindern unter hygienischen Anforderungen durchführen muss. Na hoffentlich hat es nicht wirklich eines der Kinder, dass Ansteckungsrisiko bei dieser Zeremonie stelle ich mir nämlich auch nicht gerade prickelnd vor. Und die Auswertung des Testergebnisses bezieht sich doch auch nur auf die aktuelle Ansteckungsgefahr. Drosden hat mal im Zusammenhang mit Weihnachten und Feiern mit Großeltern darauf hingewiesen, dass man sich eigentlich jeden Tag testen müsste, wenn man sicher sein will. Man sollte vielleicht auch langsam mal abwägen, ob das, was man da den Kindern in der Schule so alles antut (Stäbchen im Hals, Dauerlüften, Gesichtsbedeckung, Angst vor Ansteckung) nicht den Rahmen sprengt. Ich behalte meine Kinder lieber zu Hause.

    • Die Bedenken sind nachvollziehbar.
      Das wird man den Lehrkräften nicht aufdrücken können.
      Schon gar nicht, solange diese nicht geimpft sind.

      Wer das dann bei Kindern machen soll, ist die große Frage.
      Schüler selber, Eltern, medizinisches Fachpersonal oder Sanitäter…

  11. Die eine Seite ist natürlich, wenn ich von den Lehrern verlange fast erwachsene Menschen zu unterrichten, dann muss ich sie natürlich schützen. Also alle Lehrer impfen. Sie unterrichten Leute die so ansteckend sind wie jeder andere Infizierte auch, nur ohne Symptome. Also doppelt so gefährlich.
    Die andere Seite ist die, dass geimpfte Lehrer zwar sicher sind, die Schüler aber nicht. Die können noch immer unbemerkt das Virus verteilen und dann nach Hause schleppen.
    Dort stehen dann Eltern und Großeltern als dankbare Abnehmer zur Verfügung.
    Die Impfung der Lehrer bringt also eigentlich nur den Lehrern was. Die Verbreitung der Pandemie durch die Schulen als Knotenpunkt zur Verteilung ist dadurch nicht unterbrochen.
    Eigentlich wäre also die einzige Lösung die Schulen geschlossen zu lassen bist die Lage sich wirklich deutlich entspannt hat und Schnelltests in wirklich ausreichender Menge zur Verfügung stehen.
    Wenn man bedenkt, dass meist Personen über 80 sterben, sollte man mal nachforschen, ob die Kultusminister im Lobby-Verzeichnis der Rentenkassen auftauchen.
    Ein weiter Erklärungsansatz wäre, dass den Ministerium Erkenntnisse vorliegen wonach vor allen dümmere Schüler ernsthaft erkranken. Dann wäre es durch die momentane Politik möglich die Pisa-Studie zu verbessern.
    Ansonsten ist die momentane Öffnungspolitik der Schulen dumm und gefährlich.

  12. …RLP lässt Kursarbeiten prinzipiell ohne Masken schreiben – Mindestabstand von 1,50 Metern und Lüften müssen genügen!

    • … ist nicht nur in RLP so.

      Auch in Niedersachsen werden Klausuren OHNE Masken geschrieben!
      Und im Unterricht bei voller Präsenz der Abschlussklassen dürfen die Masken am Platz während des Unterrichts abgesetzt werden.

      • Als Lehrkraft kann man dies aber verlangen. Die Begründung ist einfach: Beim Beaufsichtigen unterschreitet man zwangsläufig den Abstand. Und zwischen den Schülern und den Lehrkräften ist überall Maske beim Unterschreiten des Abstands vorgeschrieben.

  13. Also im Herbst konnte man den mangelnden Arbeitsschutz noch mit Ahnungslosigkeit oder Unterschätzung der Gefahr abtun. Aber nun stellt sich die Situation doch als viel gefährlicher heraus als noch im Herbst gedacht. Und da schafft man es nicht Schulen schnell sicherer zu machen. Und man macht den zweiten Schritt vor dem ersten? Erst Schulen auf und dann sicher? Das ist Wertschätzung!!! *Ironie Off*

    • Ich glaube jetzt kommen sehr sehr harte Zeiten auf Familien mit Kindern zu. Ich befürchte einen gesamtgesellschaftlichen Interessenkonflikt zwischen der geimpften und der nicht geimpften Bevölkerung. Und je kleiner die Gruppe der noch nicht geimpften Gruppe sein wird, desto weniger wird man auf diese Gruppe Rücksicht nehmen. So werden vor allem Eltern über ihre Kinder angesteckt werden. Wenn diese mittelschwer bis schwer erkranken wird das allerdings nicht zu der gleichen Auslastung von Intensivbetten führen, wie bisher, also gibt es auch weniger Handlungsbedarf. Gleichzeitig werden die Geimpften früher oder später mehr und mehr Freiheiten erhalten. Dann werden unbeschwerte angstfreie Menschen wieder Restaurantbesuche und Reisen genießen können, während die Ungeschützten weiter eingeschränkt und in Angst um ihre Gesundheit bangen dürfen. Ich kann mir das Alles gar nicht vorstellen. Und was wird das bei uns und unseren Kindern auslösen, wenn sie auch noch in die Schule gezwungen werden???

      • Mir wird auch Angst und Bange, wenn ich an die nächsten Wochen / Monate denke. Ich finde es wichtig, dass die Lehrer/innen geimpft werden, aber danach dürfen die Schüler/innen auf keinen Fall schutzlos in die Klassen geschickt werden. Der Präsenzzwang in der derzeitigen Situation ist unerträglich und setzt die Kinder nicht nur einem erhöhten Infektionsrisiko aus, sondern schadet ihnen auch noch psychisch, weil sie Angst haben, die eigenen Eltern anzustecken und weil sie keinen Kontakt mehr zu den Großeltern haben dürfen, damit die gesund bleiben. Ja, ich weiß, es gibt Schnelltest für den Besuch bei Oma und Opa, aber bei 3 Kids kommt da schnell auch eine schöne Summe zusammen, die wir uns nicht regelmäßig leisten können.
        Lasst doch bitte die Schulen zu. Notbetreuung für die, die es dringend brauchen am besten betreut von geimpften Lehrer/innen.
        Sollten alle Lehrer/innen geimpft sein, kann man Unterricht für alle anbieten, aber bitte mit Aussetzung der Präsenzpflicht.
        Erst wenn die Schulen wirklich wieder sicher sind (Luftfilter, kleine Gruppen für viel Abstand, Plexiglaswände,…) kann es verpflichtend zurück in den Unterricht gehen.
        Ich versteh gar nicht, warum immer das Geld vorgeschoben wird bei den Luftfiltern. Jetzt sollen doch Familien noch einmal 150 Euro Coronageld bekommen. Hätte man dieses Geld nicht besser in den Infektionsschutz stecken können. Der bringt sich in Zukunft auch etwas, wenn dadurch die Grippewelle geringer ausfällt usw.
        Warum nur haben Kinder keine Lobby?

  14. Ich finde unverantwortlich, wie hier von Lehrern und Erziehern Front gemacht wird gegen den Impfstoff von AstraZeneca. Der RKI-Chef Wieler, auf den man sich an anderer Stelle ja auch so gerne beruft (Inzidenzwert), sagt dazu:
    „RKI-Chef Wieler betont, dass die derzeitige Ablehnung des Impfstoffs nicht gerechtfertigt sei. Eine Studie aus Schottland habe gezeigt, dass die Hospitalisierungsrate durch die Astrazeneca-Impfungen um 94 Prozent zurückgegangen sei. Er wäre glücklich, wenn er den Impfstoff bald erhalten könnte, trotz der Berichte über die Nebenwirkungen.“ (Facebook)

    • Sehr falsch!! Diejenigen, die sich gegen AstraZeneka äußern haben persönliche Bedenken gegen eine Impfung mit diesem Mittel….ich habe noch keinen Post gelesen, in dem massiv zum allgemeinen Boykott gegen AZ aufgerufen wurde. Dass jeder / jede Einzelne für sich entscheiden muss und darf, was er seinem Körper zuführen lässt finde ich absolut in Ordnung. Ich gehöre zur Risikogruppe – mit all den damit verbundenen Bedenken, Ängsten, Risiken….und ich wäre ohne zu zögern dazu bereit, mir AZ spritzen zu lassen….ein 70%iger Schutz nach der ersten impfen und ein bis zu 95%iger Schutz nach der zweiten Impfe nach 12 Wochen würden mir und meiner Frau, die ebenfalls als L tätig ist, das Leben enorm erleichtern und entlasten.
      Aber seien wir doch ehrlich: ich habe mich auf einen frühesten Impftermin ab Juli / August eingestellt, wenn es genug Impfstoffe gibt, wenn die anderen Gruppen in Kat 1 und 2, die alle vor mir dran sind, ihre Dosis haben und dann der „Rest“ drankommt. Irgendeiner wird vorher immer schreien, dass seine Impfung wichtiger, dringender, systemrelevanter oder weiß der Kuckuck was ist. Und da ich nicht vorhabe, zu den Impfdränglern zu gehören (was für ein geiles Wort) warte ich geduldig ab. Mich neben ein impfzentrum zu parken, um Reste vom Tag abzugreifen ist unfassbar entwürdigend … und zudem völlig daneben. Es wundert mich nicht, dass diejenigen, die sowas tun überwiegend aus gehobenen Entscheiderpositionen kommen…denn da hat man auf dem Weg auf diesen Posten seine Würde und den Anstand i.d.R.bereits vorher abgegeben.

    • Und ich finde jeder soll selbst entscheiden ob er sich impfen lassen will oder nicht! Mir wundert hingegen, dass so viele Menschen scheinbar ohne eine Wimper zu zucken, sich etwas spritzen lassen bzw. ohne eine Sekunde zu hinterfragen.

      • Finde ich, dass jeder selber entscheiden sollte – aber mit ihrer Aussage, dass sie sich wundern – hinterfragen sie diese Entscheidungsfreiheit schon fast subtil.

        Wenn Sie wüssten was ihre Kopfschmerztabletten bei Ihnen anrichten können, die Sie ohne Rezept erhalten 😉

      • Woher wissen Sie, dass die Leute sich nicht informiert haben?

        Wussten Sie, dass Schmerzmittel Herzinfarkte und Schlaganfälle auslösen können? Wissen Sie, was alles so drin ist in den Lebensmitteln, die Sie so essen? Arsen (Reis), Quecksilber (Fisch), Weichmacher (Verpackung von Wurst/Käse etc.)?

        Die Menschen schaden ihrer Gesundheit in vielerlei Hinsicht mehr oder weniger bewusst, aber bei einem zugelassenen Impfstoff werden schlimme Folgen vermutet… Das ist schon komisch, finden Sie nicht?

    • Machen die Lehrer jetzt Front gegen den Impfstoff oder nehmen Sie ihn anderen weg? Irgendwie könnte man sich beim Lehrerbashing schon mal entscheiden.

  15. Heureka!
    Jetzt gehöre ich auch zu der „priorisierten“ Lehrkräftegruppe (Saarland).

    Konnte mich heute mit einem (allgemeinen) Code auf einer „Impfliste“ eintragen. Das ist jetzt Impfliste Nr. 3.
    Liste 1 und 2 sind bereits geschlossen. Will heißen: Wenn auch diese Liste geschlossen ist, bekommen zu einem unbekannten Zeitpunkt einige, die auf dieser Prio_2-Liste stehen, einen Termin zum Impfen, je nach Verfügbarkeit des Impfstoffs.

    Insgesamt sind im Saarland laut aktuellem Stand ca 120.000 Personen in Priorisierungsgruppe 1 und ca 150.000 – 200.000 in Priorisierungsgruppe 2. Das Saarland hat ca. 990.000 Einwohner. Es sind also ca 1/3 der Bevölkerung auf irgendeiner Priorisierungsgruppe.
    Schwer Kranke werden innerhalb dieser Gruppe 2 aus gutem Grund nach oben gesetzt. Es gibt aber auch viele andere, die zusammen mit mir dort stehen. Z.B. Bewohner von Asylantenwohnheimen, Rentner Ü 70, Polizisten, pflegende Angehörige.
    Schwangere dürfen zwei Kontaktpersonen benennen, die dann auch in Prio-Gruppe 2 stehen. Also Mädels, ran an die Buletten, es lohnt sich!!!

    Will heißen: Während Zwist in die Gruppe der Lehrkräfte gestreut und in der Öffentlichkeit der Eindruck erweckt wird, es würden nun Lehrkräfte „bevorzugt“ geimpft, werden in Wirklichkeit nur Listen gefüllt. Wann die Erstimpfung mit AZ tatsächlich stattfinden kann, steht in den Sternen.
    Meine Prognose: Herbstferien

  16. Hausmeister an Grundschulen werden in RLP geimpft.
    Da die weiterführenden Schulen ab dem 08.03. auch öffnen sollen, wären die Beschäftigten an weiterführenden Schulen doch vielleicht auch ne gute Zielgruppe.

  17. 5 Tage Präsenzunterricht mit Abschkussklassen in NRW und bei uns gab es am 4ten Tag direkt den ersten Corona-Fall. Spitzenklasse!
    Macht uns gefälligst schnellstmöglich auch ein Impfangebot!

    • Die Grundschule mit Wechselunterricht, die die Tochter einer Freundin besucht, hat auch direkt einen positiven Fall. Jetzt müssen alle Eltern der Stufe darauf warten, dass sie einzeln informiert werden, ob ihr Kind in Quarantäne muss oder nicht.

      • Na super…
        Bei uns kaum einer in Quarantäne, weil fast alle FFP2 Masken getragen haben. Ob die Masken aber auch wirklich den ganzen Tag aufbehalten worden sind und nicht mal runtergerutscht sind oder so, danach wird nicht einmal gefragt. Getestet wird nun natürlich auch wieder kein einziger Schüler.

    • Aus Österreich kommt diese Meldung nach 3 Wochen Präsenzunterricht:

      „Aus Österreich, wo der Präsenzunterricht seit dem 8. Februar wieder läuft, gibt es nun ebenfalls neue Daten. Rund 1500 Schülerinnen und Schüler wurden seitdem positiv auf das Virus getestet, wie das Bildungsministerium mitteilte. Tendenziell steigt die Zahl der Fälle dort offenbar: Allein in der nun dritten Woche seien es 904 gewesen – 619 bei Schülern sowie 285 bei Lehrern und Verwaltungspersonal, hieß es. Insgesamt wurden seit Montag 1,4 Millionen Tests in den Schulen gemacht.

      Alle 1,1 Millionen Schüler müssen sich selbst mindestens einmal die Woche mit einem sogenannten Nasenbohrer-Test in der Schule auf eine etwaige Infektion untersuchen. Dabei wird ein Abstrich aus dem vorderen Bereich der Nase genommen. Weil die Grundschüler die gesamte Woche über im Präsenzunterricht sind, müssen sie sich zweimal wöchentlich testen. Das Ministerium zieht derweil ein positives Fazit: Die Kinder kämen »irrsinnig gut damit zurecht«.

      https://www.spiegel.de/panorama/bildung/oesterreich-meldet-1500-positive-corona-tests-an-schulen-seit-rueckkehr-zum-praesenzunterricht-a-a402a7a7-c276-417d-8cf8-47d864d4eb20

      Bei uns sind Tests freiwillig, ein Mal in der Woche und nur für die Klassen 11 und 12. Und sie werden nur von etwa einem Viertel der SchülerInnen genutzt. Wenn wir mehr und vor allem verpflichtend testen würden, sähe es auch anders aus. Man hat aber das Gefühl, man will es gar nicht so genau wissen. Und das bei täglich wieder ansteigender Inzidenz in Thüringen und zunehmender Verbreitung der Mutanten.

  18. …ja, alles richtig und alle haben ein bisschen Recht oder auch nicht!
    Mich beschäftigt allerdings die Frage, womit eigentlich die Pensionierten (66 – 70) geimpft werden, die vor 2-3 Jahren wegen des Lehrermangels freiwillig in die Schule zurück gekommen sind und dort immer noch pflichtbewusst tâtig sind. Es heißt doch, dass nur (?) Astra zeneca für die Lehrkräfte in Frage käme… Auch kenne ich durchaus KuK , die gerade mal knapp 65+ sind und noch bis zum Sommer oder Halbjahr 2021/ 2022 arbeiten müssen… Mit was werden die alle geimpft? Oder fällt für diese besondere Altersgruppe die Impfung aus?
    Einige würden auch Astra nehmen – trotz allen vorbehalten – aber wäre das überhaupt möglich?

    Liebe Redaktion, ließe sich das Thema einmal recherchieren?
    Vielen Dank! Und bitte bleiben Sie alle hier im Forum gesund!

    • In BaWü aktuell keine Impfung für Lehrer 65+, weiß ich von einem Kollegen, den dies betrifft und der bei Impf-Hotline nachgefragt hat.

    • In Thüringen ist die Antwort klar:

      „In Thüringen müssen rund 50 Mitarbeiter von Grund- und Förderschulen weiter auf eine Corona-Impfung warten. Der Grund: sie sind über 65 Jahre alt. Zwar war die Impfverordnung des Bundes dahingehend geändert worden, dass „Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege und in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind“, von der dritten in die zweite Gruppe der Impfreihenfolge vorrücken. Die jetzt in Thüringen startenden Impfungen in Prioritätsstufe 2 gelten vorerst aber nur für den bis 65 zugelassenen Impfstoff Astrazeneca, teilte das Gesundheitsministerium mit. Ältere Pädagogen hatten sich über die Ungleichbehandlung beklagt. Laut Bildungsministerium handelt es sich nur um eine kleine Gruppe im Vergleich zu den 20.000 Berechtigten in diesem Bereich.

      https://www.thueringer-allgemeine.de/leben/gesundheit-medizin/vorgezogene-priorisierung-bei-astrazeneca-keine-impfungen-fuer-paedagogen-ueber-65-id231671185.html

      D.h., die LuL, die aufgrund ihres Alters das höchste Risiko haben, werden nicht geimpft und müssen sich kurz vor der Rente noch diesem Infektionsrisiko aussetzen. Als Belohnung für das lange Durchhalten im Schuldienst.

  19. Hin und her…. Her und hin. Allgemeines Chaos überall. Impfneiddebatte, Impfdrängler, Impfverdränger-, zweifler uvm.
    Ist denn überhaupt schon irgendwo eine Lehrkraft oder Erzieher*in geimpft worden oder wird es im Laufe der kommenden Woche?

  20. Heute mit Astra geimpft als BaWü GSWRS Lehrkraft Schwerpunkt WRS mit Einsatz in d. GS und Notbetreuuung und noch Ersthelfer und Schulsani. Nebenwirkungen nach fast 12h = 0. Die Diskussion ist für BaWü sinnfrei, weil es dort ausreichend Astra für alle Lehrkräfte gibt…. in anderen Bundesländern mag das anders aussehen… – bis auf die bescheuerte Tatsache das Ü65 leer ausgeht…

    Also klares Ja zum Impfen – sobald ihr die Chance dafür bekommt – macht es….

    Lieber 2mal pieksen als Bauchlage und 100% Sauerstoff

  21. Ist denn ausser in BW überhaupt schon ein Lehrer geimpft worden Odet hatte überhaupt die Mögluchkeit, sich dafür anzumelden? Was wird sein, wenn das RKI seine Empfehlung für AZ auf ältere Altersstufen ausweitet? Bleibt LuL dann wohl in Prio 2?

    • Bremen hat zumindest gemeldet, dass die Erzieher fast durch sind und man nächste Woche beginnt, Lehrer zu impfen. In NRW erfährt man dazu gar nichts, weder ab wann geimpft wird, noch, wie man sich anmeldet. Ich habe nur von Köln gehört, dass dort Lehrer und Polizisten angeschrieben werden sollen und sich dann auf einer Warteliste eintragen können. Jetzt ist es also schon nicht mehr vom Bundesland, sondern auch vom Wohnort abhängig…

      • In der Tageszeitung meiner Stadt in NRW wurde auf das Überangebot von AZ hingewiesen und dass Schulperson als „Ersatz“ vorgezogen werden.
        Mich online angemeldet und es per Hotline versucht. In beiden Fällen abgelehnt, da es nur für Empfänger über 80 Jahren geht. Man wusste von Nichts. Ich sollte es doch bitte unter einer anderen Nummer versuchen. Welche, konnte mir natürlich auch nicht gesagt werden. „Aber ich rufe doch hier an, weil es online nicht geht und das hier die Hotline ist“…

      • PS. Währenddessen bleibt AZ liegen und man beklagt sich, dass Lehrer das ja schlechtreden und ablehnen würden… Aha… Und wieso wird das erst gar nicht denen angeboten, die es wollen?? Was für eine Logik.
        Ich nominiere schonmal die Wörter
        -Impfstoffchaos
        -Impfstoffneid
        für die Un-Wörter des Jahres!

        • Genau das befürchte ich, und es gibt ja jetzt schon Stimmen in Richtung dieser Fake News (s.o). LuL bekommen gar keine Möglichkeit sich impfen zu lassen und dann wird es heissen, sie hätten das ja gar nicht gewollt.

    • @Lanayah
      Das frage ich mich auch! In SH kann man sich noch nicht anmelden.
      Laut Impfplan wird das Land Ende März mit Prio 1 durch sein.
      Über die Impfung von Lehrerinnen und ErzieherInnen habe ich noch nichts gefunden….

  22. AZ-AstraZeneca und Mutation B.1.351
    -Möglicherweise nicht vor milden Krankheitsverläufen geschützt-

    NRW-Fakten meinerseits unbewertet: Klärungsbedarf – Diskussion – Proben gezielt auf Virusvarianten untersuchen – keine Quarantäne verkürzen
    (Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales)

    (Anm. Da die Redaktion gerne Quellenangaben wünscht ist diese am Ende zu finden.)

    „4. Welche Erkenntnisse hat die Landesregierung darüber, ob die aktuellen Impfstoffe auch gegen die neuen Mutationen des Corona-Virus schützen?

    Bitte je nach Präparat aufgelistet. Nach derzeitigem wissenschaftlichen Kenntnisstand wird bei der SARS-CoV-2 Variante der Linie B.1.1.7 nicht von einem veränderten Antigenprofil ausgegangen. Eine Wirksamkeit der bisher zugelassenen Impfstoffe der Firmen Biontech/Pfizer, Moderna und AstraZeneca wird angenommen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts wird in Bezug auf die Variante der Linie B.1.1.28 eine mögliche Reduktion der Wirksamkeit neutralisierender Antikörper bei Genesenen und Geimpften wissenschaftlich diskutiert, es besteht jedoch noch weiterer Klärungsbedarf. Laut einer vorveröffentlichten Studie mit ca. 2.000 jungen, gesunden Probanden schützt der Impfstoff von AstraZeneca womöglich nicht vor milden Krankheitsverläufen durch Virusvariante B.1.351. Die Studie sagt nichts darüber aus, ob der Impfstoff vor einer schweren Erkrankung schützt. In Südafrika wird mit dem Mittel zunächst nicht geimpft. Auch hier besteht weiterer Klärungsbedarf.

    „5. Was unternimmt die Landesregierung, um eine Ausbreitung der neuen Erregerstämme zu verhindern?

    Im Rahmen dessen können auch bei Ausbrüchen gezielt positive Proben auf Virusvarianten untersucht werden. … Dabei werden die Empfehlungen des RKI zur Priorisierung der Ermittlung durch die Gesundheitsämter bei Hinweisen auf eine Exposition mit einer SARS-CoV-2 Variante umgesetzt. Es wird z.B. von der Verkürzung der Quarantäne abgesehen. …“

    Kleine Anfrage 4851 Jürgen Berghanh SPD- Landtag NRW Drucksache 17/12658 02/2021
    https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD17-12658.pdf

  23. Es existiert kein Impfstoff zweiter Klasse!
    Jeder, der ein Angebot zur Impfung erhält, sollte dieses auch in Anspruch nehmen, um wieder einem normalen Leben näher zu kommen.
    Wir, die 2.000.000 in Deutschland an SARS erkrankten Mitbürger, hätten im Rückblick auf die zum Teil durchgemachten schwereren Krankheitsverläufe, mit den nachfolgenden gesundheitlichen Einschränkungen, in jedem Fall lieber eine Impfung gegen CoV-19 erhalten.
    Das ewige Lamento um die Qualität und die Nebenwirkungen der einzelnen Impfstoffe ist einfach nur noch peinlich. Diese Diskussionen zeugen in Anbetracht unzurechender Impfdosen weltweit von einer stark ausgeprägten Dekadenz, die durch nichts zu rechtfertigen ist.

  24. Die Impfung der Lul, insbesondere derer, die an weiterführenden Schulen arbeiten, nutzt genau einer Bevölkerungsgruppe etwas, ihnen selbst. Die SuS können weiterhin Infektionen munter weitergeben und für jeden geimpften Lehrer wird ein Kranker, dessen Risiko zu sterben wesentlich höher ist, später geimpft.
    Alles in allem also ein klarer Sieg für die, wie immer, laute Lehrerlobby.
    Gratulation

    • Purer Hass,
      als Mutter war ich in den letzten Monaten in diesem Forum unterwegs, um für eine Petition zu werben, die einen besseren Infektionsschutz an unseren Schulen fordert. Leider wurde bis jetzt nicht die Anzahl an Unterschriften erreicht die wir erhofft u.eigentlich auch erwartet hätten. Was meinen Sie, woran mag es liegen, dass vergleichsweise wenig Eltern ein Interesse am Infektionsschutz für Ihre Kinder, für die Schulbeschäftigten u. auch für sich selber haben?

      „…und für jeden geimpften Lehrer wird ein Kranker, dessen Risiko zu sterben wesentlich höher ist, später geimpft“ In welcher Reihenfolge Prio 2 geimpft wird, wird von den Gesundheitsbehörden der einzelnen Bundesländer festgelegt. Die Gesundheitsbehörde meiner Stadt hat schon vor Tagen mitgeteilt, dass erst nachdem die Vorerkrankten geimpft sind, Polizei,Erzieher u. Lehrer geimpft werden sollen. Haben die Behörden in ihrem Bundesland noch keine Impfreihenfolge bekannt gegeben?

      • Mit einer Petition gegen Verkürzung der Ferien hätten Sie vermutlich mehr Zulauf oder besser noch eine Verlängerung der Ferien. Nur als Beispiel, eine andere Petition für mehr Gesundheitsschutz an Schulen brachte bundesweit 32000 Unterschriften. Eine Petition gegen die Kürzung der Faschingsferien in Bayern brachte 35000 Unterschriften. Nur für Bayern! Merken Sie um was es den Lehrern geht?

        • “ Merken Sie um was es den Lehrern geht?“
          Um ihren u. den Gesundheitsschutz ihrer Schüler u. Familien, wäre naheliegend. Darüber hinaus vermutlich auch, um Pandemieeindämmung allg.,damit Krankenhauspersonal nicht überlastet u.nicht noch mehr Virenlast, die irgendwann die Impfstoffe unterwandert, im Umlauf ist. Also die Argumente, die viele Menschen, zumindest in meinem Umfeld, überzeugen.
          Die Petition, die ich beworben habe, war von Elternverbänden ins Leben gerufen worden. Da u a..die Umsetzung der RKI Richtlinien in Klassenräumen darin gefordert wurde, nahm ich an, dass gesundheits u. verantwortungsbewußte Schulbeschäftigte grundsätzlich erstmal mit dieser Petition einverstanden waren.

  25. Mutation B.1.351 und AZ-AstraZeneca
    -Möglicherweise nicht vor milden Krankheitsverläufen geschützt-

    NRW-Fakten meinerseits unbewertet: Klärungsbedarf – Diskussion – Proben gezielt auf Virusvarianten untersuchen – keine Quarantäne verkürzen
    (Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales)

    (Anm. Da die Redaktion gerne Quellenangaben wünscht ist diese am Ende zu finden.)

    „4. Welche Erkenntnisse hat die Landesregierung darüber, ob die aktuellen Impfstoffe auch gegen die neuen Mutationen des Corona-Virus schützen?

    Bitte je nach Präparat aufgelistet. Nach derzeitigem wissenschaftlichen Kenntnisstand wird bei der SARS-CoV-2 Variante der Linie B.1.1.7 nicht von einem veränderten Antigenprofil ausgegangen. Eine Wirksamkeit der bisher zugelassenen Impfstoffe der Firmen Biontech/Pfizer, Moderna und AstraZeneca wird angenommen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts wird in Bezug auf die Variante der Linie B.1.1.28 eine mögliche Reduktion der Wirksamkeit neutralisierender Antikörper bei Genesenen und Geimpften wissenschaftlich diskutiert, es besteht jedoch noch weiterer Klärungsbedarf. Laut einer vorveröffentlichten Studie mit ca. 2.000 jungen, gesunden Probanden schützt der Impfstoff von AstraZeneca womöglich nicht vor milden Krankheitsverläufen durch Virusvariante B.1.351. Die Studie sagt nichts darüber aus, ob der Impfstoff vor einer schweren Erkrankung schützt. In Südafrika wird mit dem Mittel zunächst nicht geimpft. Auch hier besteht weiterer Klärungsbedarf.

    „5. Was unternimmt die Landesregierung, um eine Ausbreitung der neuen Erregerstämme zu verhindern?

    Im Rahmen dessen können auch bei Ausbrüchen gezielt positive Proben auf Virusvarianten untersucht werden. … Dabei werden die Empfehlungen des RKI zur Priorisierung der Ermittlung durch die Gesundheitsämter bei Hinweisen auf eine Exposition mit einer SARS-CoV-2 Variante umgesetzt. Es wird z.B. von der Verkürzung der Quarantäne abgesehen. …“

    Kleine Anfrage 4851 Jürgen Berghanh SPD- Landtag NRW Drucksache 17/12658 02/2021
    https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD17-12658.pdf

  26. Ich verstehe es nicht, so viele Kollegen hier würden sich gern impfen lassen, bekommen aber keinen Termin. Gleichzeitig liegt wohl so viel Impfstoff rum, dass Sachsen, Thüringen und Bayern 15000 Dosen an Tschechien verschenken wollen. Was läuft da falsch??

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