„Befreiungsschlag“: Impfstart für Erzieher und Lehrer in NRW am 8. März

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DÜSSELDORF. Die Corona-Impfungen in NRW gehen voran. Demnächst sollen auch Lehrer und Kita-Personal eine Spritze bekommen können. Die Landesregierung nannte am Montag den Termin für den Impfstart für diese Gruppen.

Geimpft wird mit AstraZeneca. Foto: Shutterstock / Lutsenko_Oleksandr

Die Corona-Impfungen für Kita-Erzieher und Lehrer beginnen in Nordrhein-Westfalen am 8. März. Familienminister Joachim Stamp (FDP) nannte diesen Termin am Montag in Düsseldorf für das Personal in Kitas und Schulen und sprach dabei von einem «Befreiungsschlag» für die Beschäftigten und Familien. Dabei geht es dabei um landesweit 168.000 Kita-Erzieher sowie um 89.000 Lehrer an den Grund-, Förder- und Sonderschulen.

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern hatten sich vor einer Woche darauf geeinigt, Lehrkräfte an Grund- und Förderschulen und Kita-Erzieher in der Impfreihenfolge von der dritten in die zweite Gruppe hochzustufen. Zur Gruppe zwei zählen außerdem viele chronisch Kranke und Menschen über 70 sowie auch Polizisten. Bei Personen unter 65 Jahren soll der Impfstoff von Astrazeneca zum Einsatz kommen. Zudem verschiebt das Land bei Astrazeneca die Zweitimpfung von der neunten auf die zwölfte Woche nach der ersten Spritze. dpa

Zweite-Wahl-Impfstoff für Erzieher und Lehrer? Astrazeneca hat ein Imageproblem

 

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55 KOMMENTARE

  1. Und die Lehrer in den Sekundarstufen???

    Da darf dann der Quarantäne-Marathon wieder Fahrt aufnehmen?
    Ach nein, das passiert ja eh nicht, die Gesundheitsämter kommen ja nicht rechtzeitig dazu festzustellen, dass Quarantäne sinnvoll wäre.
    Oder man findet sie nicht notwendig, weil das Fenster und die Maske auf waren…

    Jetzt kann man sich plötzlich nur in Grundschulen und Kitas infizieren, bei den weiterführenden Schulformen besteht keine Gefahr?
    War das nicht mal genau andersherum?
    Kleine Kinder kleine Gefahr, große Schüler größere Gefahr?

    Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt…

    • Sind später dran, zusammen mit allen anderen aus Gruppe 3. In Gruppe 3 waren ursprünglich alle Lehrkräfte eingestuft.

      Ansonsten gilt, wenn der Arbeitgeber den notwendigen Arbeits- und Gesundheitsschutz nicht gewährleisten kann, haben die AN die Möglichkeit sich von ihren vertraglichen Verpflichtungen freistellen zu lassen.

      • Mesch, das ist jetzt aber mal blöd, denn der WDR 5 hat in der Sendung „Westblick – aktuell“ gestern – 1.3.2021 unter dem Titel: „Neues zur Impfkampagne in NRW“ für alle Zuhörer:innen bekannt gegeben, dass alle LuL ab dem 8.3. geimpft werden. Von der Differenzierung bzgl der Grund- und Förderschulen war keine Rede – was natürlich heißt, dass wir uns in den kommenden Tagen bis dahin anhören dürfen, dass wir doch einfach mal mit dem Genörgel aufhören sollten, weil wir ja besonders bevorzugt werden…im selben Beitrag wurde dann natürlich nochmal betont, dass die über 7o-jährigen deshalb deutlich länger auf ihren Impftermin zu warten haben. Ich habe in den letzten Wochen vielfach versucht, über entsprechende Anschreiben an den WDR meine Kritik an dieser Art von Berichterstattung deutlich zu machen – jedes Mal ging es um Halbwahrheiten oder die massive Verdrehung von Tatsachen…aber der öffentlich-rechtliche Riese sieht sich nicht einmal genötigt auf eine dieser Kritiken zu reagieren resp. diese Art von „Propaganda“ zu unterlassen.
        Der Dreck, mit dem die LuL immer wieder bewusst beworfen werden, bleibt auf jeden Fall zuverlässig im Kopf der Masse präsent und an uns kleben. Das stinkt mir mittlerweile gewaltig!!

        • Genau so ist es!!! Ich muss mich auch ständig rechtfertigen und erklären, dass eben nicht alle Lehrer geimpft werden. Es kotzt mich dermaßen an…

          • Genauso die Fake-News bezüglich der nicht whrgenommenen Impftermine, die nicht generell richtig gestellt wird.

            In vielen Krankenhäusern, Rettungswachen und Pflegeheimen, hieß es, sei etwa die Hälfte der impfberechtigten Personen nicht zum Impftermin erschienen. So nach und nach kommt heraus, dass wegen der möglichen Impfreaktionen aufmerksame Leitungskräfte lediglich die Hälfte ihres Personals zum Impfen geschickt haben, um Totalausfälle für den Folgetag zu vermeiden.

    • @kanndochnichtwahrsein
      Man kann nur hoffen und beten, dass am Mittwoch ein vernünftiger Kompromiss gefunden wird, der das Impfen von allen Lehrkräften beinhaltet.

      Aktuell sind Laschet, Gesundheitsministerium, Stiko und SPD-Bundestagsfraktion für keine Änderung.
      Auf der anderen Seite stehen etliche Ministerpräsidenten, Herr Lauterbach und vermutlich auch das Kanzleramt.

    • Seien wir doch mal realistisch:
      Wenn es heißt, dass ab dem 8.3. die benannten Gruppen auch geimpft werden können, dann bedeutet das in der Parxis doch, dass die Anwärter:innen dann erst mal um einen Termin betteln, dieser dann – aufgrund der rückgestauten Impfmassen und der fehlenden Impfstoffe – (oder ist von AZ jetzt bereits soviel übrig geblieben, dass man diesen verwenden kann?) die erhoffte (Erst-)Impfung am SanktNimmerleinsTag liegt und letztlich die Impfung dann dran ist, wenn auch die ursprünglich angeplante Terminierung stattgefunden hätte. Glaubt denn irgend jemand allen Ernstes, dass man die Impfreihenfolgen faktisch ändert?? Man beruhigt die Leute einfach dadurch, dass man sie vermeintlich vorzieht…z.B. aus ursprünglich 5 Impfgruppen machen wir 4…die Anzahl der zu Impfenden ändert sich nicht …. komme ich dann schneller dran? Tipp!! Prorisiert doch einfach alle, die ne Impfung wollen, erzählt ihnen, dass sie doch bereits in Prio-Gruppe 1 sind …und sie dann dran kommen, sobald es einen Termin für sie gibt, dann sind alle selig, weil sie sich nicht benachteiligt fühlen…auch wenn es bis zum Impftermin genauso lange dauert, als wenn es 25 Gruppen gegeben hätte – mit der gleichen Anzahl an Impfwilligen.
      Dialog in einer Pizzeria: „Soll ich Ihnen die Pizza in 4 oder in 8 Stücke teilen?“ Antwort: „in 4 bitte – 8 schaffe ich nicht!“

      • @Andre Hog

        Das Beispiel mit der Pizza ist ja echt genial – warum bin ich da nicht früher drauf gekommen?
        (Ich starte gleich heute Abend eine „FdH-Pizza-Diät“!)

        Aber mit dem Impfen ist es so ein bisschen wie mit der Sitzordnung:
        In Klasse 5 wollen alle Kinder in der ersten Reihe sitzen und verstehen noch nicht so richtig, warum das nicht geht.
        Muss man dann draußen auf dem Hof ausprobieren: Eine Tür symbolisiert Tafel oder Bildschirm und der möglichst freie Blick darauf ist ja nicht ganz unwichtig. Dann gehen alle in die erste Reihe (möglichst dicht an Pult und Tafel) = 32 bis 34 SuS in einer Reihe.
        HOPPLA … Erkenntnis!

        Aber wenn die Kinder „erwachsen“ geworden sind, dann funktioniert Etikettenschwindel ganz toll.
        Vgl. Pizzabeispiel.
        Geht aber auch mit anderen Objekten frei nach Wahl (soll jetzt kein Gag sein, trotz Wahljahr), Bonusmaterial für geschätzte Geschichtskollegen: … äääh, wofür stand noch mal das 2. „D“ in „DDR“? 😉

        Und jetzt eben Impf-Prio-Sudoku …
        … und wer’s glaubt … ist so **** = „schwimmt sogar in Milch“!

    • Es geht ja nicht um Imfpneid – sondern um den wieder mal wundersamen Wandel der Ansichten der KM, wer denn nun durch wen gefährdet ist…
      Erst ist Schule sicher, dann vielleicht nur bei den Kleinen, dann vielleicht gar nicht, dann geschlossen, dann bei den Kleinen doch wieder sicher, aber nicht so sicher, dass die Lehrer dort ungeimpft arbeiten können, die älteren Schüler sind aber doch bestimmt kein Problem, sonst müsste man ja logischerweise doch alle Lehrer impfen.
      Und Versprechen sind ja eh nicht unbedingt etwas, was gehalten wird. Wann das Versprechen zu impfen gehalten wird, ist dann die nächste Frage.

      Was die Impferei bei Lehrern für die Gesamtsituation/Immunität der Bevölkerung bringen wird, ist eh die Frage: weder die Kinder noch ihre Eltern werden in der Regel geimpft sein, also weiter fröhliches Viruswichteln.

      Mir persönlich wäre wichtiger, dass z.B. die Angehörigen der Lehrer und Kinder, die besondere Risiken tragen, zuerst geschützt würden.
      Ich kann ja nicht davon ausgehen, dass ich es nicht trotz Impfung nach Hause trage und dort an genau die weitergebe, die mit einer Infektion nicht mehr so leicht fertig werden aufgrund ihres Alters oder Vorerkrankungen oder beidem.

  2. Während nun die Lehrer anderer Schularten fragen, was denn mit ihnen sei (siehe Kommentar oben), frage ich, was denn nun mit den anderen Hochrisikogruppen ist, die immer noch nicht geimpft werden konnten? Also die Hochbetagten über 80, von denen erst rund 50% geimpft werden konnten (womöglich nur von den in den Heimen, das weiß ich gerade nicht).

    Bei der Impfpriorisierung ging es ursprünglich mal nicht darum, wer hat das höchste Risiko, sich anzustecken, sondern, wer hat das höchste Risiko schwer zu erkranken und an Covid-19 zu sterben. Das ist anscheinend völlig aus dem Blick geraten. Jeder denkt nur an sich selbst. Man denke an all die bekannt gewordenen Impf-Vordrängler.

    Ich kann es nicht fassen, wie egal es hier so vielen ist und wie gering die Solidarität. Nun müssen überall die Hochbetagten warten und können nicht geimpft werden, weil ja erstmal Lehrer und Erzieher geimpft werden wollen. Ja, ihr habt durch eure vielen Kontakte ein höheres Risiko angesteckt zu werden, aber ihr habt ein sehr kleines Risiko, schwer zu erkranken und an Covid-19 zu sterben (ein sehr kleines, ich sagte nicht, keins !).

    • PS: Stimmt, das alles kam erst durch das Schlechtreden des Impfstoffes von AstraZeneca ins Rollen, weil der halt „übrig blieb“, aber nachdem nun nachgewiesen ist, wie gut auch AstraZeneca vor schweren Verläufen und Tod schützt, sollte er den Hochrisikogruppen zur Verfügung stehen!!

      • @Ke batla ho bua se seng

        Bestimmt wissen Sie, für welche Altersgruppe AstraZeneca BISHER freigegeben ist?
        So viel zum Thema „Wer nimmt wem was weg?“.
        (Was eventuell geändert wird, gilt dann ja für die Zukunft – NICHT für die Diskussion, die seit etwa 1 Woche massive „Blüten“ treibt!)

    • Woher haben Sie die Erkenntnis, Lehrer in GS haben nur ein seeeehr geringes Risiko schwer zu erkranken? Wissen Sie denn genau wer da alles älter, vorerkrankt oder Risikopatient ist? Und trotzdem in der Bertreuung/Notbetreuung weiter gearbeitet hat? Diese ganze Neidgesellschaft geht mir auf den Wecker. Ich bin froh für jeden der geimpft wird, egal aus welchem Grund. Nur so können wir zum ZIEL kommen. Hört auf mit diesen Schuldzuweisungen und dem Neid

      • Von Neiddebatte reden immer die, die ihre Bevorzugung weiter ungeniert genießen wollen !

        Jeder weiß inzwischen, wer die Hochrisikogruppen sind. Dazu gehört man besonders ab 80 (+ Vorerkrankungen). Ich würde glattweg behaupten, dass kein Lehrer über 80 ist. (Doch, Sie kennen einen? Dann ist das sicherlich eine Reportage wert.) Auch über 70 dürfte es nur noch 0,…% Lehrer geben. Alle die sind aber durch die bisherige Impfreihenfolge erfasst. Und gegen die sage ich aus SOLIDARITÄT ja auch gar nichts.

        Unter 65 hat man im Normalfall nur ein sehr kleines Risiko, an Covid-19 zu schwer zu erkranken oder gar zu sterben. Das ist also keine Neiddebatte, es ist einfach unfair und unsolidarisch, wenn Personen mit geringem Risiko (schwer zu erkranken bzw. zu sterben) Personen mit hohem Risiko (schwer zu erkranken oder zu sterben) den Impfstoff wegnehmen. Nur um die geht es, denn die mit hohem Risiko sind ja in Gruppe 1 bereits erfasst !

        • „wenn Personen mit geringem Risiko (schwer zu erkranken bzw. zu sterben) Personen mit hohem Risiko (schwer zu erkranken oder zu sterben) den Impfstoff wegnehmen.“

          Aber das Risiko sich anzustecken soll überhaupt keine Rolle spielen?
          Wenn das Risiko sich schneller anzustecken minimiert wird, dann profitieren auch die anderen davon!

        • Gern für Sie auch noch mal: Lehrer bekommen AstraZeneca – den Impfstoff, der so schlecht geredet wurde, dass ihn keiner mehr will, aber für Lehrer ist der ja gut genug. Alle Ü65 bekommenden den gar nicht, daher gibt es keinen Grund für die Debatte „ihr nehmt den Alten den Impfstoff weg“!

          • Wahrscheinlich fände es der Schreiber besser, wenn der Impfstoff weggekippt würde. Die Älteren sollen ihn ja nicht wollen, weil nicht geeignet, dann sollen ihn aber auch die anderen wollen dürfen, weil man es dann denen wegnimmt, die es bräuchten, aber ablehnen. Etwas zu wollen, was andere ablehnen, ist ja egoistisch und unsolidarisch. Aus der Logik soll einer schlau werden.
            „Wenn ich es nicht will, sollen die anderen es auch nicht haben dürfen“.

          • @ Mir platzt der Kragen 2. März 2021 um 16:43

            Das ist dieselbe Logik wie beim Sperrmüll an den Straßenrand stellen:
            Wenn man etwas selbst nicht mehr will, es ist aber noch intakt?
            Schnell kaputt machen, sonst holt es sich jemand anderes und der hat noch einen Nutzen davon – wo kämen wir denn da hin?!
            (Fand ich als Kind schon sehenswert: Einen alten Fernseher zum Sperrmüll rausstellen und schnell noch den Bildschirm eintreten.)
            🙁

  3. „sprach dabei von einem «Befreiungsschlag» für die Beschäftigten und Familien.“

    Genau das habe ich befürchtet!

    LuL und Erzieher werden geimpft und schon gibt es keinen Grund mehr, die Schulen geschlossen zu halten. Der Gesundheitsschutz der SuS und deren Familien scheint dann vollkommen egal zu sein.

    • Ihren Gedanken kann ich gut nachvollziehen. Und dies ist auch meine Befürchtung!

      Die Bundesländer und ihre Gesundheits-/Kultusminister sowie je nach Trägerschaft auch die Kommunen weigern sich immer noch ihre Hausaufgaben vollständig zu machen, Geld in die Hand zu nehmen um den Gesundheitsschutz ALLER im KiTa- und Schulkontext Beteiligten zu sorgen.

      Wenn man sich die Auswirkungen von Lockdowns und Einschränkungen allein ökonomisch anschaut, dann verstehe ich einfach nicht, wie man so kurzsichtig handeln kann.

  4. „Die Corona-Impfungen für Kita-Erzieher und Lehrer beginnen in Nordrhein-Westfalen am 8. März.“

    Wissen das eigentlich die zuständigen Hotlines für die Termine und die zuständigen Impfstationen? Die warten wahrscheinlich noch auf das Fax, was Ende des Jahres eingeht.

    „Familienminister Joachim Stamp (FDP) nannte diesen Termin“

    Er meinte natürlich den 8.3.2022.

    • @Beobachter

      Könnte sein, wenn Stamp gelernt hat aus der Kurzgeschichte „Jens Spahn, die Selbsttests und die überraschten Apotheker“.
      Vielleicht machen wir daraus mal die Kurzgeschichten-Sammlung „Corona-Knall nicht gehört“.
      (Dann war das ganze Theater nicht komplett umsonst!)

  5. Ich kriege auch echt zu viel!
    In den meisten Medien wird auch einfach das Bild vermittelt, dass ja nun alle Lehrer geimpft werden. Ich musste schon mehrmals erklären, dass Lehrer an weiterführenden Schulen nicht geimpft werden, jedenfalls nicht in NRW.
    Quarantäne wird auch nicht mehr verhängt, weil ja FFP2 Masken getragen werden und gelüftet wird. Eine genaue Nachverfolgung, ob die Maske wirklich durchgängig getragen worden ist, gibt es natürlich nicht.
    Und die nächste Überraschung kam eben: Mann ist krank und bekommt heute Abend nen Schnelltests beim Arzt. Da dachte ich mir: Hey, ich hab doch noch 6 Tests bis zu den Osterferien frei, lasse ich zur Sicherheit einen machen, da ich ja auch wieder im Präsenzunterricht bin und es ja schon einen positiven Fall in der Schule letzte Woche gab. Tja, in NRW bekommen Lehrer keinen PCR Labortest mehr! Wir bekommen nur noch die Schnelltests, die bei milden Verläufen ja nur selten anschlagen! Was soll das?! Ich fasse es nicht, die blöden Schnelltests kann sich Frau G. in die Haare schmieren!
    Ich fühle mich wirklich nur noch „veräppelt“.

    • @Who knows…

      „Ich fasse es nicht, die blöden Schnelltests kann sich Frau G. in die Haare schmieren!“

      Sorry, da musste ich jetzt doch noch lachen …
      Die ist imstande und vermarktet die Chemikalien aus dem Test-Kit noch als „Zickzack-Fixateur FLEXIBLER Halt“ … und bei Abnahme einer Euro-Palette gibt’s ne Husaren-Uniform-Jacke gratis dazu.

      Achtung, nächster Lacher gefällig?
      „11:06 Uhr: ➤ Bericht: Lockdown-Verlängerung bis Monatsende mit Lockerungen“
      https://www.gmx.net/magazine/news/coronavirus/corona-live-ticker-lockdown-plaene-durchgesickert-verlaengerung-35545992
      Das ist so ähnlich wie:“Lockdown – konsequent die Tür zu!“ und dann kloppt die Abrissbirne sämtliche Mauersteine weg, so dass nur noch die Tür ganz einsam in der Landschaft steht …
      Ach so.

      • Wundervoll…genau so stelle ich mir FDP-gelenktes Wirtschaftshandeln vor…dazu muss allerdings noch betont werden, dass sie sich die Paletten mir dem Zeug von Staat stellen lässt und sie es dann privatwirtschaftlich verhökert. – nach dem alten Motto – „Verluste sozialisieren – Gewinne privatisieren!!“ Nur die Vorstellung, dass man diese Husarenuniform noch häufiger im öffentlichen Raum zu sehen bekommt, will mir nicht behagen. 😉

    • Ich bin auch schon angesprochen worden, dass ich ja nun geimpft würde. Geht aber in Thüringen auch nur als Erzieher oder GS-Lehrer. Da werden quasi alle geimpft, auch die Hausmeister und das Küchenpersonal. Niemand möchte besonders Gefährdeten und Vorerkrankten den Impfstoff wegnehmen, aber die Idee, LuL und Erzieher zu impfen, kam ja erst auf, als es für AZ kaum noch Abnehmer mehr gab und die Älteren über 64 dafür nicht infrage kamen. Möglicherweise ändert sich das ja, wenn die Stiko AZ auch für die Älteren freigibt. Dann werden die noch nicht geimpften LuL sicher wieder in der Priorität 3 bleiben.

  6. Die Versprechungen von H. Stamp werden auf unsere Stadt wohl nicht eingehalten werden, da wartet man noch auf die „Liste“ und weitere Anweisungen aus Düsseldorf wie und wo die Impfungen stattfinden werden. H. Laumann hat ja schon gesagt, dass er nicht alle gleichzeitig impfen kann. Die Absprache unter den Ministern und Mut den Kommunen ist stark verbesserungswürdig!

  7. Das Problem liegt darin, dass die beiden KVen in NRW sich für die Vergabe der Impftermine der Impfberechtigten der Gruppe II derzeit nicht zuständig fühlen und folglich keine Termine vergeben. Ob die GS- und FöS-Lehrkräfte jetzt in der Priorisierung aufsteigen oder nicht, spielt zunächst keine Rolle. Um geimpft zu werden benötigen sie einen termin im Impfzentrum und den muss erst einmal irgendwer vergeben.

    Bei den lehrkräften kommt dann die Frage auf, woher soll der zuständige Kreis, in dem Lehrkraft XY wohnt, wissen, dass diese lehrkraft XY im Nachbarkreis als Lehrkraft arbeitet. Gilt jetzt der Wohnort oder der Dienstort als Referenzpunkt? Woher wissen die Gemeinden, wer in den Kindertageseinrichtungen anderer Träger – also nicht-kommunaler Träger – arbeitet und impfberechtigt ist?

    Und Herr Stamp meint, es könne am 08.03. dieses Jahres losgehen.- Selten so gelacht.

    Wenn bei der Polizei in NRW als erstes die Einsatzhundertschaften geimpft werden sollen, stellt sich ja auch die Frage, werden die Polizist*innen vom Polizeiarzt an ihrem Dienstort oder von einem Impfarzt in dem für ihren Heimatort zuständigen Impfzentrum geimpft?

  8. In RLP läuft die Impfung seit 1.3. Zwei Tage vorher war das Anmeldeportal offen. Entweder man meldet sich selbst an, oder über Sammelanmeldung durch die Schule/ Einrichtung. Dazu gibt es Berechtigungsscheine, ausgefüllt von der Schule/ Einrichtung. Anmelden….. 2 Tage später : Termin erhalten! Ich hoffe, dass das in NRW und anderen BL ebenso läuft! Laut Nachrichten gibt es einen Impfstau, da so viel AZ Impfstoff vorhanden ist und diese Woche weiterer geliefert werden soll. Es gibt immernoch Menschen die diesen verweigern. Also sollte es doch bitteschön möglich sein, Termine an Willige zügig zu vergeben.

  9. Lass mich mal überlegen … Erzieher und Grundschullehrer die nun in Kategorie 2 eingestuft werden, sollen in NRW ab dem 08.03.2021 geimpft werden?

    Oha, in Hamburg kommt man als Zugehörige/r zur Gruppe 2 noch an keinen Impftermin. Sieht es in NRW so anders aus?

    Persönlich stelle ich mich als Zugehörige zur Gruppe 2 gerne hinter ALLEN Erziehern und Lehrkräften an. Nur eine „Forderung“ habe ich … die Präsenzpflicht zum Schulbesuch hat ausgesetzt zu bleiben.

    • „Sieht es in NRW so anders aus?“
      Entgegen der Märchen, die in die Welt gesetzt wernden, sieht es in NRW nicht anders aus. man bekommt keinen Impftermin. Die zuständigen Vergabestellen lehnen alles ab, was unter 80 ist.

  10. Die rechtliche Frage ist doch, werden Grundschullehrer*innen oder lehrkräfte an Grundschulen geimpft? Ist das lehramt entscheidend oder der Dienstort respektive die Schulform.
    Entsprechend gilt, werden alle FöS-Lehrkräfte geimpft oder nur die, die an einer FöS unterrichten. Wie sieht es mit Sonderpädagogen aus, die von ihrer Stammschule mit vollem stundenumfang zu 100% ihres Deputats an eine weiterführende schule der sekI abgeordnet worden sind?
    Bekommen teilzeitkräfte nur die anteilige Menge Impfstoff? Also diejenigen, die sich ein Dienstlaptop teilen müssen sich auch den Impfstoff teilen. Bis das MSB da Klarheit geschaffen hat, ist die dritte Welle auch überstanden. Im Übrigen, der Tod ist der höchste Grad der Dienstunfähigkeit – wenigstens das ist schon einmal geklärt:(

    • Mensch dickebank, du stellst aber auch schwierige Fragen 😉 …dabei können die Verantwortlichen noch nicht einmal die einfachsten Fragen beantworten. Auf deinen Fragenkatalog hin richten die erstmal einen Arbeitskreis ein, der erstmalig nach den Osterferien 2021 tagen wird und voraussichtlich im Oktober die ersten vorläufigen Ergebnisse präsentiert, die dann in einer zweiten Lesung evaluiert und dann ab 2024 evtl in Kraft treten werden. Motto: „Hetz misch net!“

      • Hallo, nicht so hektisch. Bevor der Arbeitskreis gebildet wird, muss ja erst einmal eine Findungskommission eingesetzt werden, die das Personal für den AK aussucht. Des weiteren muss es unbedingt eine Steuerungsgruppe geben, damit der arbeitskreis konkrete Vorgaben und Ziele vorgelegt bekommen kann, damit am Ende nicht etwa etwas Anderes als AK-Ergebnis herauskommt als von vorn herein festgelegt worden ist. In einer zweiten Phase müssen die Ergebnisse des AK dokumentiert, von der Steuergruppe gegen gecheckt werden, anschließend begutachtet und nach Überarbeitung implementiert werden, um spätestens nach einem Vierteljahr vorläufig evaluiert zu werden. Danach kann nachgesteuert werden, bevor es zu einer abschließenden Evaluation kommen kann. Darauf aufbauend können dann auf dem erlasswege Handlungsempfehlungen weiter gereicht werden, die dann von den einzelnen Schulen auf die schulische Situation vor Ort heruntergebrochen werden können. Das Ganze wird durch mindestens zwei SchILF-Termine thematisch begleitet. Als besonderer Anreiz wird dafür fümf Schulen je Schulkapitel und Reg,-Bez. die Teilnahme an einem Pilotprojekt zugesagt, um das die Schulen sich mittels aufwendiger Präsentation bewerben müssen, damit nur „best-practice-Modelle“ landesweit vorgestellt werden können. Die Landesgewinner können dann an einem vom Bundesbildungsministerium ausgelobten Bundeswettbewerb teilnehmen, um für ihre Schule den mit 2,50 Euro dotierten Pandemic Award im Rahmen einer VK-Schalte überreicht zu bekommen. Der besondere Clou, es gibt das Bild eines Luftreinigungsgerätes Dank der Unterstützung der Industrie on top. Das Gerät verbleibt selbstverständlich im Bildungsministerium des Gewinnerlandes, da davon ausgegangen werden muss, dass sich der zuständige Schulträger weigern wird, das Gerät in Betrieb zu setzen.

        Ergo Ende 2024 wird nur gaaaaaaaanz schwer zu halten sein, wahrscheinlicher ist das 7. (in Worten: s i e b t e Quartal 2024:)

    • Förderschullehrer in RLP, die zu 100% in Sek 1 abgeordnet sind werden nicht geimpft. Der Grund: der Hauptpersonalrat der RS+ und IGS hat sich beschwert, dass Förderschullehrer geimpft werden sollen, aber die Regelkollegen nicht.

  11. Das Problem ist, dass da eine Impfneiddebatte entfacht wird auf Leute, die überwiegend gar nicht geimpft werden. Ich habe gestern beim Impfzentrum angerufen ( gefühlt 30 min Warteschleife, bin aber immerhin durchgekommen) um zu fragen, warum ich als GS-Lehrerin mich gar nicht für eine Impfung anmelden kann, obwohl ich doch jetzt impfberechtigt bin und Astra Zeneca angeblich schon verrottet. Die Dame von der Hotline kann nichrs dafür, aber ich bekam nur ein Wahnsinnsgeschwurbel zu hören, dass das erst organisiert werden müsste und dafür müsste ich doch Verständnis haben. Die kriegen es einfach nicht organisiert, vorhandenen Impfstoff unters Volk zu bringen.

    • Mir wurde gesagt, ich solle doch die dafür zuständige Rufnummer kontaktieren. Ja klar. Welche Nr. außer der Hotline soll denn dafür zuständig sein? Wahrscheinlich wird dafür eine neue Hotline eingerichtet werden, anstatt alles unter derselben Nummer anzubieten. Passierschein A38 ist wohl leichter zu besorgen.

    • „Das Problem ist, dass da eine Impfneiddebatte entfacht wird auf Leute, die überwiegend gar nicht geimpft werden“

      Das scheint bei manchen Leuten weiter oben, noch immer nicht angekommen zu sein. Stattdessen darf man sich Egoismus und fehlende Solidarität vorwerfen lassen.

  12. Vielleicht eine kleine Motivation um um den Impftermin zu kämpfen … die Geimpften können im den Sommerferien getrost in den Flieger nach Malle oder Kreta steigen … der Rest nicht.
    Wird bis auf Horden von Briten sehr ruhig an den Stränden sein …

  13. Bin mal gespannt was Holigans, Links-Radikale, Querdenker und sonstige Freiheitsfanatiker dazu sagen! Hoffentlich geht dann die Innenstadt oder die Flughafenhalle nicht in Flammen auf.

    • Querdenker können ja gerne darauf verzichten. Solange sie nur unter sich bleiben, gerne auch in Massenverstanstaltungen. Wenn sie fest zusagen, dann aber konsequent auf Behandlungen im Notfall zu verzichten.

  14. Too much information für mein kleines Lehrerhirn. Und mein Rechtfertigungsreflex ist ist mittlerweile auf Null. In Nds. ist es jedenfalls leichter einen Friseurtermin zu bekommen, als ne Impfung. Mal davon ab, dass ich als BBSler eh noch ewig warte. Und ständig im Präsenzunterricht bin und war. Wenigstens hab‘ ich ab heute Nachmittag die Haare schön…. Sieht bestimmt gut aus zu meiner selbstgekauften FFP2.

  15. In meiner Klasse sitzen dann geimpfte Schulbegleiterinnen und machen Sudoku gemeinsam mit dem geimpften Förderschullehrer, der mit verschränkten Armen einige Stunden hospitiert. Deren Kinder sind bei der geimpften Tagesmutter. Der Depp vom Dienst, über 60, ungeimpft, macht Unterricht, wie in der Zeit der angeblichen Schulschließung, und geht nach Hause zum noch älteren Partner. Vorher aber noch dem xten Nachbarn, der seit März im sogenannten Homeoffice Haus und Garten renoviert hat, erklären, dass man nicht bevorzugt geimpft wird. Zum K*!

  16. Es wird langsam Zeit, dass die notwendigen Impfungen bei den Lehrern ebenso durchgeführt werden wie bei anderen systemrelevanten Gruppen. Die Kinder leiden unter der erzwungenen Isolation, Depressionen und der Rückzug ins Internet sind ein Teil der Folgen dieses Prozesses der Vereinsamung.
    Aber mit den neuen Virusvarianten wird es im menschlichen Miteinander langsam ungemütlich, denn je mehr sich das Virus auszubreiten vermag, umso mehr neue Mutationen werden entstehen und sich ihren Weg durch menschliche Zilisationen bahnen.
    Der Tanz hat begonnen, und im Takt der Mutationen steigen die Infektionszahlen und todeszahlen wieder an.
    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/sw/COVID-19?s=&p=1&n=1&aid=218112

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