Kultusminister öffnen alle Schulen – nach dem Vorbild Österreichs. Dort explodieren gerade die Infektionszahlen unter Schülern

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BERLIN. Schnelltests, Wechselunterricht, Schulen für den Präsenzbetrieb geöffnet: Die deutschen Kultusminister folgen dem Beispiel Österreich. Alle Schüler sollen nach den Worten der Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Britta Ernst, noch im März wieder in die Schule gehen können. «In der Kultusministerkonferenz sind wir uns einig: Wir wollen, dass noch im März alle Schülerinnen und Schüler wieder zur Schule gehen, auch wenn es im Regelfall erst mal Wechselunterricht sein wird», sagte Brandenburgs Bildungsministerin dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Das Problem mit dem Modell Österreich: Dort steigen die Infektionszahlen wieder rasant an – gerade unter Kindern und Jugendlichen.

Räumt mit dem Mythos auf, dass Kinder nicht ansteckend seien: Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP): Foto: Shutterstock

«Einige Bundesländer, in denen die Inzidenzwerte sehr niedrig sind, werden sich auch für Präsenzunterricht entscheiden», fügte die SPD-Politikerin hinzu (und meint damit offenbar den Präsenzunterricht in voller Klassenstärke). Gerade der Wechselunterricht ermögliche das Einhalten von Abständen sehr gut, so Ernst.

»Gerade der Wechselunterricht ermöglicht das Einhalten von Abständen sehr gut«

«Auch wenn wir durch die Virusmutation eine veränderte Situation haben, können wir nicht noch mal mehrere Wochen warten. Dafür haben die Schulschließungen einen zu hohen sozialen Preis», betonte Ernst. Kinder und Jugendliche litten stark unter der Beschränkung ihrer Kontakte – nicht nur durch schlechtere Bildungschancen, sondern auch psychisch. «Das darf uns nicht kalt lassen», sagte Ernst. «Deshalb ist für mich klar, dass wir nicht nur die Grundschulen öffnen müssen, sondern auch an den weiterführenden Schulen zumindest in den Wechselunterricht gehen müssen.»

»Gerade der Wechselunterricht ermöglicht das Einhalten von Abständen sehr gut«, sagte Ernst den Blättern. Kinder und Jugendliche würden stark unter der Beschränkung ihrer Kontakte leiden. »Deshalb ist für mich klar, dass wir nicht nur die Grundschulen öffnen müssen, sondern auch an den weiterführenden Schulen zumindest in den Wechselunterricht gehen müssen«, sagte die SPD-Politikerin. Bei der Rückkehr an die Schulen sollten auch Schnelltests helfen.

Tatsächlich haben etliche Bundesländer bereits gestern angekündigt, am 15. März in den weiterführenden Schulen mit Präsenzunterricht für alle Schüler zu starten. Entsprechende Schritte sind in Bayern und Brandenburg geplant. Öffnungen sollen auch in Baden-Württemberg eingeleitet werden. Auch Sachsen und Niedersachsen kündigten an, dass alle Schüler wieder in den Präsenzunterricht zurückkehren. Das verlautete am Donnerstag von den Landesregierungen. Nordrhein-Westfalen wird dies nach Informationen der „Rheinischen Post“ heute ankündigen. Dies habe Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) gestern bei einer Videokonferenz mit Bildungsverbänden erklärt, so berichtet die Zeitung.

Laut Bund-Länder-Beschluss sollen die Länder dafür Tests sicherstellen: Das Personal in den Schulen sowie alle Schülerinnen und Schüler sollen pro Präsenzwoche das Angebot von mindestens einem kostenlosen Schnelltest erhalten. Offenbar ist dabei auch an Selbsttests gedacht, wie sie in Österreich zum Einsatz kommen. Der Freistaat Sachsen kündigte bereits an, für Schüler ab Klasse fünf ist dort ein solcher Test vorgesehen, und zwar einmal pro Woche, für Lehrer und anderes Personal zwei. Wer kein negatives Ergebnis vorlegen kann oder sich dem Test nicht unterwirft, darf am Unterricht nicht teilnehmen. Lehrer sollen Schüler beim Selbsttest unterstützen und diesen kontrollieren. Auch Bayern hat angekündigt, Selbsttests an Schulen einsetzen zu wollen.

Das ist das Modell, mit dem Österreich Anfang des Monats in den Schulbetrieb gestartet ist. Tatsächlich werden mithilfe der Selbsttests dort etliche Infektionen erkannt – allein in der vergangenen Woche, so berichtete die Nachrichtenagentur APA unter Berufung auf das Bildungsministerium in Wien, wurden unter insgesamt 1,4 Millionen Teilnehmern 904 positive Ergebnisse verzeichnet, stattliche 70 Prozent mehr als in der Woche zuvor.

»Sie erinnern sich vielleicht, dass vor einigen Monaten noch manche behauptet haben, Kinder sind nicht ansteckend…»

Letzteres weist bereits auf das Problem des Modells hin: Die Kurve der Ansteckungen weist in Österreich seit den Schulöffnungen wieder steil nach oben -– und: Kinder und Jugendliche haben daran einen großen Anteil, wie Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) Anfang der Woche erklärte.

„Sie erinnern sich vielleicht, dass vor einigen Monaten noch manche behauptet haben, Kinder sind nicht ansteckend. Oder: In der Schule kann nichts passieren“, so sagte Kurz auf einer Pressekonferenz, auf der er regionale Lockerungsschritte ankündigte. „Trotz der Testungen, die wir in der Schule durchführen, ist es so, dass mittlerweile die Kinder und Jugendlichen die sind mit den höchsten Ansteckungszahlen im Moment.“ Konsequenzen für den Schulbetrieb hat das in Österreich aber nicht, jedenfalls noch nicht. Nach jüngsten Daten des Covid-Prognose-Konsortiums droht die Sieben-Tage-Inzidenz von jetzt rund 165 auf 228 nächste Woche zu steigen. News4teachers / mit Material der dpa

Die Fallzahlen steigen. Immer mehr Länder holen trotzdem die Schüler zurück in den Präsenzunterricht – manche sogar verpflichtend!

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130 KOMMENTARE

  1. Das ist der pure Wahnsinn und das absolute Versagen der KMK. Nicht einmal für einen kurzen Augenblick an die Fürsorgepflicht gegenüber den Beschäftigten gedacht. Seit einem Jahr wurde dies nicht mit einem Wort erwähnt. Noch enttäuschter kann man von einem Arbeitgeber nicht sein.

    Ich mache keine Tests bei Kindern. Tut mir wirklich leid. Aber es ist Irrsinn, bei einem grassierenden Virus, dass alle zeitgleich in einem Raum die Maske abnehmen, mit irgendwelchen Stäbchen in der Nase bohren, um sich selbst zu testen.
    Womöglich gibt es noch Popelstäbchen-Kämpfe und die Stäbchen landen dann in einem Abfalleimer.
    Für mich bedeutet das noch weniger Schutz.

    Man muss doch irgendwie in der Lage sein dem Ganzen entgegenzuwirken?!

    • Vor allem sollten sich die Schüler besser zu Hause testen und nur mit negativem Ergebnis in den Schulbus steigen dürfen!

      • @kagaja
        … und wer garantiert, dass z.B. der Abiturient nicht ein ‚geflunkertes‘ negatives (häusliches) Testergebnis vortäuscht ….???????
        … nur um zu vermeiden, dass er/sie NICHT an der ABITURKLAUSUR teilnehmen darf!

        … denn bedenken Sie bei einer NICHT-TEILNAHME an einer Abiklausur kann diese NUR WIEDERHOLT werden, wenn ein ‚ärztliches Attest‘ vorliegt!

        … und ein – ‚ärztliches Test‘ – erhält man NICHT aufgrund eines zu Hause durchgeführten Selbsttests aus dem Drogeriemarkt!

        • Wer sich positiv testet, muss doch sowieso einen PCR-Test machen lassen, oder? Das Problem ist aber, dass viele nicht in Quarantäne wollen.

          • @Leseratte
            „Das Problem ist aber, dass viele nicht in Quarantäne wollen.“

            Leider ist nicht von KM-Seite nicht präzise genug geklärt, was passiert, wenn durch Quarantäne die eigentliche Abiturprüfung und der Nachschreibtermin von den Abiturienten ggf. nicht wahrgenommen werden kann.
            Denn wegen der Mutanten gilt in Nds. eine längere Quarantäne (3 Wochen) und ich meine ein ggf. negativer PCR-Test, um aus der Quarantäne frei zu kommen.

            Laut KM Nds. gilt wohl:
            „Die Abitur-Klausuren beginnen am 19. April mit dem Fach Geschichte und enden am 11. Mai mit Physik. Vom 17. Mai bis zum 9. Juni soll es Nachschreibtermine geben. Voraussetzung für den Terminplan ist laut Erlass, dass die Corona-Verordnung das Abhalten der Prüfungen zulässt. Es sei aber beabsichtigt, die Verordnung so zu fassen, dass dies auch dann gegeben ist, wenn der Schulbesuch an sich untersagt ist, teilte das Ministerium mit. Schülerinnen und Schüler, die zum Prüfungstermin in Quarantäne sind, sollen den Nachschreibtermin nutzen.“
            https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/Trotz-Corona-Pandemie-Tonne-haelt-an-Abitur-Terminen-fest,abitur454.html

            S U F F I S A N T:
            – Die Verordnung wird so gefasst, dass PRÜFUNGEN AUCH dann abgehalten werden, wenn der SCHULBESUCH laut CORONA-VERORDNUNG UNTERSAGT ist! –

    • Präsenzunterricht wird in Bayern mit der Inzidenz gekoppelt. Ab Inzidenz 100 Schulen zu. Meine Kinder gehen in unterschiedlichen Landkreisen zur Schule. Eines muss daheimbleiben, Inzidenz liegt bei fast 200, die anderen dürfen in die Schule, Inzidenz liegt bei 50. Auch das ist Bildungsungerechtigkeit. Berchtesgadener Kinder sind seit Monaten im Distanzunterricht, während andere in die Schule gehen dürfen und damit qualitativ besseren Unterricht haben. Ausserdem besuchen jetzt Menschen aus dem Nachbarlandkreis mit 200 unseren 50-er Inzidenzlankreis, um zum Friseur, Baumarkt, Supermarkt zu gehen. Das Virus überschreitet also wieder unerlaubt die von unseren hohlen Politikern oktroyierten Grenzen.

      • „Präsenzunterricht wird in Bayern mit der Inzidenz gekoppelt.“

        Bin schon gespannt, wie lange das eingehalten wird. Die erste Aufweichung gab es ja schon vor der Einführung.

        „während andere in die Schule gehen dürfen und damit qualitativ besseren Unterricht haben.“

        Von einer Schule bei uns im Landkreis ist mir bekannt, dass sich dort aktuell Widerstand unter den Eltern gegen den Wechselunterricht formiert, weil der Distanzunterricht so gut ist. Die Qualität des Unterrichts muss also keineswegs ortsgebunden sein.

    • Wie lange sind sie im Dienst? 3 Monate? Wieso müssen die Kinder in einem Klassenraum den Selbsttest durchführen? Bei gutem Wetter ist das ohnehin kein Problem. Wenn es Unterstände auf dem Schulgelände gibt, nutzt man bei schlechtem Wetter die. Oder die Sporthalle. Wenn 2 Tests pro Woche geplant sind, müssen auch nicht alle an einem Wochentag getestet werden.

  2. Interessant, nur höchste Ansteckungen? Infektionsdaten explodieren? Man liest dazu:

    „An den Schulen sind am Montag und Mittwoch bei österreichweit insgesamt 1,4 Mio. „Nasenbohrer“-Selbsttests 904 positive Ergebnisse verzeichnet worden. Das teilte das Bildungsministerium der APA mit.

    Betroffen davon sind 619 Schüler und 285 Lehrer. Zum Vergleich: In der Vorwoche wurden 536 positive Tests registriert. Die meisten „Treffer“ gab es in Wien mit 258 (Vorwoche: 250) und Niederösterreich mit 187 (103).“
    https://www.vienna.at/nasenbohrer-selbsttests-an-schulen-deckten-rund-900-corona-faelle-auf/6909956

    904 positive bei 1.400.000 Tests. Das macht UNTER 0,01%. Schulen sind Infektionsherde? Der Anstieg kann auch mit der Ausbreitung der Mutationen erklärt werden.

        • Warum ist der Kommentar Polemik? Schuppentier 20 weiß bessser, wo die Infektionen in Österreich herkommen, als der Bundeskanzler dieses Landes. Wenn der doch wirres Zeug redet, muss das ja einen Grund haben, oder?

          Eine andere Möglichkeit wäre natürlich, dass der Post von Schuppentier 20 einfach Quatsch ist – aber so polemisch wollte ich das nicht ausdrücken.

          • @ Robert, finde ich auch. Bernd stellt darauf ab, dass etwas wahr sein MUSS, weil es Kanzler Kurz sagte. Ist das denn immer so? Auch wenn Kanzler Kurz eine andere Meinung als Bernd vertritt?

            Ist denn eine Quote von UNTER 0,01% Coronafunde an Schulen exorbitant hoch?

          • Wenn die Infektionen unter Kindern und Jugendlichen so rasant steigen, dass das ganze Land erneut in der Corona-Krise versinkt – logischerweise: Ja. Es werden offensichtlich nicht alle Infektionen mit den Selbsttests gefunden, jedenfalls nicht früh genug.

            Tests ersetzen eben keine Prävention.

            Wieso vertrete ich denn eine andere Meinung als Kurz? Hä? Ich nehme ihn beim Wort… und zwar beim oben zitierten.

    • Aber es ist eine (Tages-) Inzidenz von 65,5.
      Prozent ist die falsche Berechnungsgröße – und verzerrt das Ergebnis in beschönigende Weise. So haben die KuMi bis vor kurzem auch noch Nebelkerzen gezündet.

    • Sorry, es waren 1,4 Mio Tests in 3 Wochen. Insgesamt wurden 1500 Positve ohne Symptome „erwischt“, Tendenz von Woche zu Woche steigend.
      So gesehen war die Inzidenz in der 3. Woche schon sehr hoch, wenn bei 466.666 Tests über 900 symptomlos Infizierte auffielen….

      • Und viele Schüler und Lehrer haben ja auch in der Woche mehrere Test gemacht.
        Eine Inzidenz-Berechnung ist bei den gegebenen Zahlen nicht möglich.

    • „Von den rund 1,4 Millionen Antigen-Schnelltests, die diese Woche an Österreichs Schulen durchgeführt wurden, sind 1.247 positiv ausgefallen. Das entspricht 0,09 Prozent der Getesteten. Unter den 1,1 Mio. Schülern haben 840 ein positives Schnelltestergebnis erhalten, beim Lehr- und Verwaltungspersonal waren es 407 Personen.“ (https://science.apa.at/power-search/2029377885706078301)

    • Falls Sie mal einen PCR-Test gemacht haben, bzw machen lassen haben, wissen Sie, dass der sehr unangenehm bis extrem schmerzhaft ist. Glauben Sie allen Ernstes, dass Kinder diesen mit Schmerzen richtig durchführen können. Aus diesem Grund testet medizinisches Personal sich gegenseitig und nicht selbst, weil sonst die Fehlerquote zu hoch ist. Aber 6jährige sollen das können?

      Und das unsere Kinder in den Schulen lernen sollen, dass sie sich auf Anweisung von Erwachsenen Gegenstände in Körperöffnungen zu stecken haben, auch wenn es weh tut. Da dreht sich mir mehr als der Magen um. Seit dies für Niedersachsen bekannt wurde, klebt mein ganzer Freundes- und Kollegenkreis unter der Decke.

      Diese Maßnahme wird zu zwei Zielen führen:
      1. Wir haben fast nur (falsch)negative Testergebnisse in den Schulen, damit diese komme, was wolle offen gehalten werden.
      2. Das Recht unserer Kinder auf körperliche Unversehrtheit und Selbstbestimmung wird mit Füßen getreten. Die Pädos werden sich freuen

      • Gehts noch?! Was bitte hat ein PCR -Test mit Pädophilie zu tun? Echt jetzt, ich bin von den Attilas ja echt schräge Argumentation gewöhnt, aber dass ist… unfassbar!
        Und um Sie mal der Realität näher zu bringen: es geht bei den Selbsttests an Schulen nicht um PCR, sondern um Spuck- oder Nasbohrtests. Beim Spucktest wird nichts in Körperöffnungen eingeführt, und der andere Selbsttest (Nasbohrtest) findet im vorderen Nasenraum statt: da sind die Kids beim Popeln weiter in der Nase drin.
        Ihr Nickname ist irreführend, Sie sollten sich eher als „Attilas Gefolgsmann“ bezeichnen.

        • Normalerweise würde ich auf so einen Kommentar nicht antworten, aber da ja viele Menschen aus einer Diskussion, die das Wohle Aller, gesundheitlich, psychisch und ja auch wirtschaftlich in den Vordergrund stellen sollte, einen faschistischen Glaubenskrieg gemacht haben, lasse ich mich mal darauf ein.

          Deswegen, ich bin der, der sieht, dass
          -20% unserer Kinder das Schulsystem ohne Abschluss durchlaufen, obwohl sie dazu intellektuell in der Lage gewesen wären
          -Erfahrungen, wie draußen richtig spielen (im Wald und sich auch mal die Knie aufschlagen) Lernabenteuer sind, an denen unserer Kinder wachsen
          -dass Kindern etwas zutrauen, nicht bedeutet, Kindern etwas zuzumuten, zu fordern und im Anschluss bei Versagen zu degradieren
          -das eine Kinderseele, die Dinge (wie in diesem Fall die Nasen Abstriche) nicht differenziert sehen können
          Und schlussendlich bin ich derjenige, der dafür einsteht zu fördern, egal ob ein Kind stark oder schwach in der Schule ist. Jedes Kind hat ein Anrecht darauf gezeigt zu bekommen, dass es Dinge gibt, die es toll kann. Denn nur so baut es Selbstvertrauen auf und ist bereit auch Dinge anzugehen, die ihm schwer fallen.

          Wenn Sie also der Meinung sind, aufgrund einiger Sätze, von denen Sie anscheinend nur einen Absatz gelesen haben, meine politische Einstellung ablesen können, können Sie gerne einen weiteren Versuch starten.

          • Kinder sollen die nicht vorhandenen Schmerzen eines PCR Test nicht differenziert betrachten können, aber die Schmerzen vom Knieaufschlagen schon? So kann man sich die Welt auch schönreden, Attila.

      • „Falls Sie mal einen PCR-Test gemacht haben, bzw machen lassen haben, wissen Sie, dass der sehr unangenehm bis extrem schmerzhaft ist.“

        Kann ich beides nicht bestätigen. Abstrich wurde allerdings über den Mund genommen.

    • Ich hoffe doch, dass ohnehin schon kranke/symptomatische Kinder nicht auch noch in die Schule wollten, um sich dort testen zu lassen …

    • Hübsch gerechnet, Schuppentier!
      Genau so wie unsere Kultusminister gerechnet haben, um kleine Zahlen präsentieren zu können, was die Volkesseele beruhigen sollte.
      Sie vergessen mit Ihrer (däml….) Mathematik nur eines: Hinter den 0,1% stecken nicht nur 0,1% Schicksale, die dazuhin ihr Infektionsproblem in die Familien weitertragen.
      Auch wer einen Taschenrechner zum Herumspielen hat, sollte erst mal zu denken beginnen!

      • Das Ergebnis umgerechnet ergibt noch nicht die 7-Tages-Inzidenz. Die Schnelltests schlagen bei asymptomatischen Personen (und das sind die Kinder in dem Fall ja wohl hoffentlich, wenn sie in die Schule kommen). Das heißt, eine knappe Inzidenz von 90 durch Schnelltests ist eine tatsächliche Inzidenz von 90/0,6, also 150. Man muss die Rechnungen dann schon auch zuende rechnen.

  3. Ich vermute, es ist in der EU offiziell verboten, von anderen Ländern zu lernen. Anders kann ich mir diese menschenverachtenden Experimente mit Kindern nicht mehr erklären.

  4. Die Auflagen für die Wirtschaft sind hoch: Infektionsschutz!
    Dort, wo Politik selbst die Hausaufgaben machen müsste, in der Schule, passiert seit einem Jahr gar nichts. Entscheidungsträger beschließen in Videokonferenzen oder versorgt mit Luftfilter Öffnungen, die Leib und Leben des eigenen Personals und der Kinder, respektive jungen Erwachsenen, gefährden.
    Das Wort „Fürsorgepflicht“ wird missbraucht: „Präsenzunterricht ist wichtig“.
    Ja, ist es. Aber erst Gesundheit, denn das ist die Grundvoraussetzung.
    Es widert mich an, wie der Status von Beamten rücksichtslos missbraucht wird, um das unüberlegte, verantwortungslose, ja sogar vorsätzliche fahrlässige Handeln der KM durchzusetzen.

    • Genau das sage ich seit Monaten. Warum kommen die Kultusminsiter nicht mal eine Woche lang mit in den Präsenzunterricht, sitzen acht Stunden mit im vollen Klassenraum (nein, nicht halbe Klasse, ich unterrichte Abiturienten, die haben ein „Recht“ (welch Hohn!) auf „volle Kursstärke“, und das sind nun mal 25 …) und machen in den Pausen Aufsicht, wo sie sehen, dass man es nicht schaffen KANN, alle ständig auf Abstand zu halten, weil das nicht mal Erwachsene untereinander immer schaffen!
      Wo bleibt der Aufschrei der Arbeitsschutz-Verantwortlichen im Ministerium??? Sind da alle blind und taub??? Oder sollen sich die Kinder irgendwann selber unterrichten, wenn wir die Lehrer reihenweise zu Hause haben, ob in Quarantäne oder schon angesteckt und krank? Hat mal jemand an die Lehrer-Atersstruktur gedacht? Und den sinnfreien Beschluss, nur Grund- und Förderschullehrer gehören in Gruppe 2, endlich zu ändern? Welche Berufsgruppe hat in solcher eng gedrängten Menschenansammlung täglich so lange zu arbeiten?
      Ich verstehe, dass auch Polizisten im Einsatz bei irgendwelchen Demos von Querdenkern etc. sehr gefährdet sind, aber das findet draußen statt und auch nicht fünf Tage die Woche mit täglich etlichen Stunden. Und da gibt es dann schon noch Unterschiede.

      • „Warum kommen die Kultusminister nicht mal eine Woche lang mit in den Präsenzunterricht, sitzen acht Stunden mit im vollen Klassenraum“
        – Oh Gott, wissen Sie wie riskant das für die KuMis wäre. Corona ist echt kein Spaß … also so eine Idee

        Aber tatsächlich wäre meine Klassentür auch immer geöffnet für solch hohen Besuch.

  5. „Schulschließungen haben einen zu hohen sozialen Preis,“ diese Aussage bei steigenden Fallzahlen kommt bei mir so an: „der soziale Preis der Schulschließungen ist höher als der soziale Preis von Corona-Schwererkrankten und Corona-Toten.“
    Hmm: ob die Hinterbliebenen bei dieser sozialen Gleichung auf das gleiche Ergebnis kommen?

    • „der hohe soziale Preis“
      Das Argument kommt mir auch sonst verdächtig vor. Plötzlich unterstellt man, alle Kinder gehen gern zur Schule und finden all die „sozialen Kontakte“ dort ganz wunderbar. Wenn man aber was zu Schulschwänzern liest, dann heißt es, viele schwänzen aus Angst vor diesem und jenem, auch vor Mobbing. Dieses ganze Problem scheint plötzlich in Corona-Zeiten nicht mehr zu existieren. Was ist eigentlich die normale Reaktion von Schülern, wenn an einem Tag die letzten beiden Stunden ausfallen? Positiv oder negativ?

      • @Carsten60

        Dazu gibt es bestimmt auch bald eine „Studie“, die besagt, dass in diesem Falle die SuS mit der Flex befreit werden mussten!
        Zuvor hatten sich die SuS eigenhändig mit Fahrradketten am Platz (Stuhl und Tisch, beides zur Sicherheit) fixiert.
        Aber dasselbe Theater findet ja täglich in deutschen Schulen statt – irgendwann ist immer die letzte Stunde aus.
        Und dann sollen die verzweifelten minderjährigen Seelen diesen Ort verlassen: Die Schule, der sicherste Ort der Welt. (Hygiene, Sozialkontakte, undundund) Jetzt endlich kann man es mal aussprechen.
        Wenn über Nacht oder übers Wochenende mal Scheiben eingeschlagen wurden o.ä. dann war das auch kein Vandalismus. Es waren Verzweifelte, die Einlass begehrten in die Schule, um dort sicher auszuharren bis zum nächsten Montagmorgen.
        Ja ne, is klar.
        😉

  6. Einfach mal Alle zu Hause bleiben – bis die Impfung kommt,.. vielleicht gehts ja dann ein bisschen schneller,.. was Anderes fällt mir echt nicht mehr ein,… so bitter das ist! Bleibt gesund!

    • Das wurde mir (im Ernst!) kürzlich auf einer Fortbildung der in NRW für die Überprüfung des Arbeitsschutzes an Schulen verantwortlichen Organisation tatsächlich genau so gesagt. Wer durch den Arbeitgeber nicht geschützt wird, muss sich selber schützen.

  7. Ohne Worte! Hoher sozialer Preis? Hat doch sonst niemand interessiert. Hier im Ort mit 80.000 Einwohnern wurden alle Jugendtreffs vor ein paar Jahren dichtgemacht. Es gibt noch 2 in der Innenstadt. Aussenbezirke – Fehlanzeige. Schlimme Wohnverhältnisse? Ist halt Pech. Da hat man wohl den sozialen Aufstieg verpennt. Jetzt wacht das soziale Gewissen auf? Wer soll das denn glauben.

    • Danke As.
      Bei uns hat ein SuS Treff überlebt, im „Villenviertel“. Zielgruppe: Akademiker ohne Migrationshintergrund.
      War bis dato keiner Überlegung wert.

    • Haben die Kultusminister eigentlich zu dem immer wieder bemühten “ hohen sozialen Preis“ mal Zahlen genannt? Haben Sie mal welche gesehen, liebe Redaktion?
      Oder ist der irgendwie gefühlt schlimm „hohe soziale Preis“ der aktuelle Ersatz für das alte “ die Schulen sind sicher“ und ein genauso plumper Versuch, auf bequeme Weise zu begründen, – ohne offenbar lästiges Differenzieren, Finanzieren und Antizipieren, – warum endlich schlicht ALLE wieder in die Schulen müssen?

      • Nö. Dazu gibt es unseres Wissens keine Zahlen – allenfalls Einschätzungen von Kinderärzten und anderen Experten. Herzliche Grüße Die Redaktion

        • Und warum die Kinderärzte unbedingt alles öffnen wollen, haben wir doch schon in diversen Beiträgen genug lesen können. Sicher gibt es Kinder, die hinten rüber fallen derzeit. Die hat man aber zu JEDER Zeit (siehe weiter oben, Schule schwänzen wegen Mobbing etc.) – aber da schreit seltsamerweise niemand so laut bei den Kinderärzten … weil die Wartezimmer voll genug sind mit Husten, Schnupfen, Heiserkeit.
          Das eigene Portemonnaie redet immer mit, egal, wohin man schaut. Und immer auf Kosten anderer Menschen … Widerwärtig.

        • Vielen Dank! Also wieder eine unfundierte Begründung der Kultusminister für fatale Beschlüsse.
          Ok, wundert wahrscheinlich keinen mehr.

      • Die Schulen sind sicher. – out!
        Die Schulen spenden Seelentrost. – in!

        Hätten wir Lehrer*innen „ein Herz für Kinder“ (z.B. von der Bildzeitung), dann würden wir dies auch erspüren.

  8. Vorsätzliche Körperverletzung – sogar Tote werden billigend in Kauf genommen. Virologin Brinkmann führte schon Tausende von Sterbefällen coronabedingt auf die Schulöffnungen vor Weihnachten zurück. Machen sich die Kultusminsterien und alle, die es unterstützen, z. B. Landesregierungen, Schulleitungen nicht strafbar oder ist es zumindest ein Fall fürs BVerfG.? SOS! An alle Gewerkschaften – es geht um Leben und Tod!

    • Das habe ich auf diesen Seiten im vergangenen Jahr schon öfter gefragt-aber nie eine Antwort bekommen. WER? WO? WIE? – kann eine Klage wirkungsvoll eingereicht werden, um die menschenverachtenden Kultusministeriellen endlich aus dem Verkehr ziehen zu können. Wenn man sieht, wie auch Gewerkschaften wie die GEW leise weinend den Rückzug antreten, weil wieder einmal eine Klage als nicht zulässig abgelehnt wurde?
      WO bleibt der KOMPETENTE und rechtlich Geschulte, der endlich eine Klage „mit Hand und Fuß“ auf den Weg bringen kann? Eine Unterstützung dürfte kein Problem sein-ich wäre sofort dabei.

      • Das habe ich (nicht nur) hier auch schon oft gefragt, mit gleichem Ergebnis. Anscheinend ist Rechtsbeugung (und genau das ist es in meinen Augen) erlaubt, wenn man auf der Politik-Leiter genügend weit hinaufgeklettert/-„gefallen“ ist.
        Und nochmal: besonders schlimm finde ich in diesem Zusammenhang die mit Menschenleben spielende Variante von „Wasser predigen und Wein saufen“ der Landesregierung – oder hat hier im Forum irgendwer schon seine persönliche „Plexiglas-Kiste“ zum sichereren Unterrichten bekommen (davon abgesehen, dass man so nicht gut unterrichten kann)?
        @alter Pauker: Wenn Sie eine Person finden, die das schafft – ich bin auch dabei. Und meine in einem früheren Post angebotene tägliche Politiker-Begrüßung vor dem Landtag steht auch noch zur Verfügung. Eine nachmittägliche Demo (natürlich mit genügend Abstand und Masken) vor dem Landtag ist KEIN Streik und damit NICHT VERBOTEN, oder?

  9. Was heisst, Lehrer unterstützen Schüler beim Testen? Ohne Schutz (wie im Krankenhaus oder Arztpraxis), ohne Ahnung? Was sollen die Lehrer noch so können oder bald machen müssen? Vielleicht impfen? Mandeln entfernen? Gips anlegen? Ah, ich weiss – Haare schneiden:(

    • Eben – ohne Schutzmaßnahmen?! Ja, es scheint laut KMK einmal das harmlose Corona in Schulen zu geben – da popelt die ungeimpfte Lehrkraft ein bißchen in der Nase der Schüler*innen herum oder sammelt Spucktests ein – und einmal das gefährliche Corona außerhalb, bei dem man Schutzanzüge, Visire, Handschuhe und FFP2- oder FFP3-Masken trägt, um Abstriche zu machen oder Selbsttests einzusammlen und mit Biontech geimpft ist. Läuft! Soll sich doch Frau Ernst selbst bereit erklären, Testungen von Schüler*innen vorzunehmen!

  10. Ich kann diesen Irrsinn fast nicht mehr glauben- komme mir vor wie in einem komplett ver – rückten Film!

    Warum hört man so wenig von den skandinavischen Schulen? Wie läuft es dort? Oder in Irland, oder Spanien?

    • @Adiemus
      „Warum hört man so wenig von den skandinavischen Schulen?“

      Soweit müssen wir gar nicht schauen, der Rostocker Bügermeister – Claus Ruhe Madsen – hat den Finger in der Wunde:
      – ab Montag werden in Rostock ALLE SuS in ROSTOCK 3 x pro WOCHE per PCR- Test
      (JA, richtig gelesen PCR-TEST!) getestet.

      … allein aus dem Grund, um die Rostocker Inzidenz UNTER 30 zu halten und genau zu wissen, in welchen Stadtteilen welches Infektionsgeschehen aktuell vor sich geht!

      Aussage von Herrn Madsen in der Sendung von MARKUS LANZ vom 04.03.2021:
      https://www.zdf.de/gesellschaft/markus-lanz/markus-lanz-vom-4-maerz-2021-100.html

      Der Pragmatismus von Herrn Madsen wäre echt Kanzler-fähig!

      • Wunder SAM- wow, dass ist mal ne Ansage in Rostock. Hier ist ein Profi am Werk.
        Da gucken wir doch mal, was dass neue super Team Spahn-Scheuer (Verkehr+Digital= Datenautobahn) so raus haut…..Realsatire in echt…. Eine Steilvorlage für die Heute-Show.

      • …in Schweden wurden Luftreiniger gegen Grippeinfektionen schon vor einigen Jahren für die Schulen angeschafft. Vielleicht hört man deshalb so wenig von den Schulen?

        • Stimmt, Lehrerlein,
          Das Ganze führt nämlich auch in Coronafreien Jahren zu weniger Krankheitsfällen!
          Aber Schweden ist auch ein sehr besonderer Fall. Es ist das einzige Land in der EU (außer Deutschland), das alle Kinder zum Bildungserwerb in ein Gebäude namens Schule „zwingt“. (China und Nordkorea fahren auch diesen Kurs.)
          Und deshalb wurde von der Bevölkerung erwartet, dass der Unterricht in Zwangspräsenz zumindest sicher zu sein habe!
          Die Grippewelle 2017/18, die für hohe Krankenzahlen und Unterrichtsausfall sorgte, wurde von den Schweden nicht als unabwendbares Schicksal hingenommen. Also musste sich die Regierung etwas einfallen lassen, um die Bevölkerung zu beruhigen. Und das waren halt Lüftungsanlagen mit Virenfiltern.

          • Nicht, dass wir uns falsch verstehen, ich bin durchaus für eine – staatlich kontrollierte- Bildungspflicht!
            In allen anderen EU Ländern müssen SuS, die nicht an staatlich kontrollierten Schulen unterrichtet werden, regelmäßig Tests und Klausuren absolvieren, um sicherzustellen, dass der Bildungspflicht nachgekommen wird!
            Man sieht ja in den USA was passiert, wenn Bildung von jeder „Ideologie“ anders ausgelegt werden kann !!!

  11. Hallo Defence,
    grds. stimme ich Ihnen voll zu. Aber: ich sehe gerade den Onlineunterricht kippen. Meine Schüler, alle über 15, waren bis dato gut dabei. Jetzt ist die Power weg. D.h. es muss sich schon was ändern, und Wechselunterricht oder Hybridunterricht wäre dafür eine Lösung. Mit Maskenpflicht und vielleicht verkürzten Stundenzahl.
    Zum Thema „Tests in Schulen“ das geht relativ unproblematisch. Ich habe für meine Familie Selbsttests aus Österreich besorgt. Solange du auf 6 zählen kannst du deine Schüler ihren Namen schreiben können geht das.

    Gruß

    • Was für ein Quatsch du schreibst! Ich werde es nicht weiter kommentieren. Mach was du willst. Ich mache es nicht.

    • Auch meine Beobachtung – die Schüler sind häufig durch mit Distanzlernen, die Stimmung kippt. Die Gründe sind wohl vielfältig …
      Zum Thema „Distanzlernen läuft gut“: Ich bin kein Verfechter der Schulöffnungen, aber dass der DU gut – also dem Lernprozess förderlich und nachhaltig (!) – läuft, bezweifle ich aus Lehrer- und Muttersicht. Ich erwarte ein böses Erwachen – so wie nach dem ersten Lockdown. Verstehen kann ich nicht, dass das Loblied gesungen wird, bevor man ausgewertet / evaluiert hat!? Wir lehnen uns mit einer so frühen Feststellung weit aus dem Fenster und ich denke, wir werden zurückrudern müssen. Die Gründe der Lobhudelei sind sicher vielfältig – kulminieren aber beim Wunsch als Vater des Gedankens. Ernsthaft: Gesichertes Wissen und gefestigte Kompetenzen erwarte ich nicht bei den SuS – und sehe ich bei meinen Kindern auch nicht.

  12. Ich weiß nicht, wer immer dieses Bild vom leidenden Schüler zeichnet, die BILDZEITUNG vor allem. Ich habe meine Schüler in den Videokonferenzen nach ihrer Meinung zu den Schulöffnungen gefragt: es kam ein eindeutiges NEIN, sie würden mittlerweile mit dem Distanzunterricht über Teams sehr gut zurechtkommen und fürchten durch den Präsenzunterricht einen weiteren Lockdown zu Ostern.

      • Das heißt 15,37 Schüler waren unentschieden. Ich tu mir das schwer! War der drittel – Schüler besonders klein oder leicht? 😉
        Merke: Mit Prozenten rechnen und mir Promille können nur unsere KuMis wirklich gut!

        • Rechnen mit Promille kann ich ganz schlecht. Zum Glück macht das das Umfrage-Modul von BigBlueButton, vlt. rundet das ähnlich elegant wie die Politik, wobei da schon 1-2 sehr kleine Schüler dabei sind oder vlt. haben sie nur ganz zaghaft abgestimmt. In jedem Fall „das ist sicher“!

    • Ich denke auch ganz viele SuS, zumindest in den weiterführenden Schulen, vermissen aktuell vor allem im Freizeitbereich Normalität.

      Sie missen doch vor allem ihre Freunde in real treffen zu können und mit ihnen was zu unternehmen. Und die sind in den weiterführenden Schulen nun mal nicht unbedingt in der eigenen Klasse. Und mit Freunden was Spass macht unternehmen – sorry das ist Schule selbst in pandemiefreien Zeiten nur seeehr bedingt.

    • Die Schüler wissen halt noch nicht, dass sie alle pyschisch kaputt sind, verdammt und verstoßen aus dem Paradies. Das können sie in der BILD nachlesen und wenn sie lange genug dort gelesen haben, spätestens dann … naja, und sie wissen dann auch, was eine „selbsterfüllende Prophezeitung“ ist.

    • „Ein Herz für Kinder“ (eigentlich BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“)

      Läuft schon lang, also läuft es scheins gut …

      „Transparenz und Kritik

      Sämtliche Ausgaben werden in einem Jahresbericht zusammengefasst. Dieser wird nach Angaben des Vereins von einer Steuerberater-Sozietät geprüft; das örtliche Finanzamt hat die Gemeinnützigkeit bestätigt.[31]

      „Ein Herz für Kinder“ hat kein DZI-Spenden-Siegel.[32] Die Organisation begründet dies mit den hohen Kosten für ein solches Siegel. Des Weiteren habe man sich selbst Richtlinien auferlegt, die strenger seien als die des DZI-Siegels.[31] Der Geschäftsführer des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen kritisiert, dass der Verein keine Finanzberichte veröffentliche und somit nicht ersichtlich sei, wohin das Geld fließe.[32] Der Verein führt hier als Begründung an, dass man besonderen Wert auf den Schutz der Privatsphäre der Menschen und ihrer Schicksale lege, die aus dem Bericht hervorgingen.[31]

      Im Zeitraum 2007 bis 2010 nahm der Verein 4,8 Millionen Euro mehr ein, als er ausgab. Unklar ist, wohin der Differenzbetrag floss.[33]

      Laut Charitywatch habe Bild hilft e.V. 2007 und 2008 diverse Kosten von SOS Projects beglichen. Dies stünde im Widerspruch zu dem Versprechen, keine Personal- und Betriebskosten zu übernehmen.[34]

      2012 veröffentlichte das Wirtschaftsmagazin Capital ein Tranzparenzbarometer für die 50 größten Spendenorganisationen. Ein Herz für Kinder wurde hierbei auf dem vorletzten Platz eingeordnet.[35][33]

      Nach dem Tsunami in Indonesien 2004 rief Ein Herz für Kinder zu Spenden auf. Die Organisation leitete 2 Millionen Euro an die Förder- und Interessengemeinschaft (FIG) Indonesia weiter. Es stellte sich heraus, dass diese Firma von einem Hamburger Hartz-IV-Empfänger geleitet wurde, der keinerlei Erfahrung im Bereich der Entwicklungshilfe hatte. Erst Anfang 2006 wurde mit dem Bau von Häusern und Booten begonnen. Diese waren nach einem Gutachten eines Architekten und der FAO mangelhaft. Nachforschungen eines Bild-Reporters wurden nicht veröffentlicht. Der Inhaber kaufte sich von dem restlichen Geld eine Villa und eröffnete ein Hotel auf den indonesischen Inseln. Bild hilft e.V. klagte und erhielt 850.000 Euro zurück.[36][37][33][38] “ (Vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Ein_Herz_f%C3%BCr_Kinder)

  13. Frau Ernst haette zuerst fuer die Testung der Schueler und Lehrer vor Betreten der Schule sorgen muessen!!!!

    Auch hier wird SCHON WIEDER zurück gerudert!!!
    Vor einigen Tagen hiess es doch noch 2Testungen/Woche,auch fuer Schueler, oder etwa nicht???

    Die Fuersorgepflicht gegenueber den Angestellten und Schutzbefohlenen, in diesem Fall UNSERE KINDER wird komplett vernachlaessigt!!!!

    Bei den KM geht es weiter, wie im gesamten letzten Jahr!!!

    Wir steuern mit Vollgas in die absolute 3.Welle mit hohen Infektionszahlen, Kranken, Langzeitkranken und Toten!!!! Oesterreich macht es ja vor, mal sehen, wann dort reagiert wird…..

    Impfungen fuer Lehrer*innen haetten lange vir dem Schulstart statt finden muessen und due Tests muessen inkl. Personal bereits bereit liegen, BEIDES IST NICHT DER FALL!!!

    ABSOLUTER WAHNSINN!!! unter den Voraussetzungen zu starten!

  14. Interessant ist, wie andauernd von Abstand und Hygiene in der Schule während des Unterrichts gesprochen wird. Nicht erwähnt werden die Hofpausen und der Schulweg. Beides, aber besonders letzteres aufgrund der vollen Busse halte ich für viel kritischer. Bekanntermaßen sind Schüler alles mögliche, aber nicht vernunftbegabt. Außerdem sind die Busse viel zu klein und viel zu voll um auch nur ansatzweise unter Wahrung der Abstände sichern zu können.

    Ich mache übrigens auch keine Tests an mir selbst oder an Kindern. Wenn ich schon kein Pflaster kleben darf, schiebe ich denen bestimmt kein Stäbchen sehr unangenehm tief in Rachen oder Nase.

  15. »Gerade der Wechselunterricht ermöglicht das Einhalten von Abständen sehr gut«, solange man es lückenlos kontrolliert. Selbst die Aerosole werden durch des Lehrers gestrengen Blick am Platz gehalten. – Und kennt ihr schon die Geschichte vom bösen Wolf? Nein, die erzählen wir uns morgen dann.

    • Aktuell 16 Erwachsene einer Abschlussklasse in einem Raum über 90 Minuten und keine wirksame Fensterlüftung („alle Fenster weit geöffnet“ ist nicht möglich), da tun die Masken auch nicht viel zur Sache. Und das bei einer Inzidenz von 190. Klasse 5 und 6 im Wechselunterricht, aber ohne Maskenpflicht im Unterricht. Abstände interessieren die Aerosole in Räumen sowieso nicht.
      Bin gespannt, ob bzw. wann auch Thüringen den Präsenzunterricht noch erweitert trotz bundesweit höchster Inzidenz, die aktuell täglich weiter steigt. Wenn man sich an die derzeitigen Orientierungswerte hält, die das KM angibt, darf bei uns nichts weiter geöffnet werden. Im Gegenteil, wenn wir die 200 knacken, müsste wieder ausschließlich Distanzunterricht stattfinden.

  16. Ok, wie wirkt sich das denn auf die verschiedenen Teile der Schulfamilie aus?
    Das Hauspersonal: Muss, ich hoffe, ein Hygienekonzept entwickeln. Stressig, aber machbar, so zumindest meine Einschätzung von außen.
    Das Lehrpersonal: Viel Belastung, doppelte Arbeit.
    Die SuS: Weniger Nutzen, Klasse geteilt, Lehrer von denen zu Hause schlechter ansprechbar.

    Und was mich am Meisten überrascht: SuS haben vermutlich weniger direkten Unterricht mit ihren LuL.
    Nehmen wir an es gibt ein Fach, mit 4 (Schul-)Stunden pro Woche.
    Das wären also 6 volle Stunden in zwei Wochen im normalen Präsenzunterricht vor Corona.
    Im Wechselunterricht natürlich nur die Hälfte, also 3 volle Stunden.
    Wenn ein Lehrer also in 2/4 Stunden Videokonferenz macht, kommen wir auf… 3 volle Stunden Unterricht. Natürlich sind 2/4 Stunden nicht unbedingt der Standard. Manche LuL machen 2/2 Stunden, manche 3/4, manche 2/3. Ja: es gibt auch Lehrer, bei denen man im Wechselunterricht mehr direkten Unterricht hätte.
    Wir sehen also: Bei manchen LuL (natürlich kommt es auch sehr auf das jeweilige Fach an) funktioniert es im Distanzunterricht (im Gegensatz zum Wechselunterrich) aus Perspektive der SuS besser (wenn besser = mehr Unterricht/Lehrerkontakt), bei manchen macht es keinen Unterschied und bei manchen funktioniert es schlechter.
    Wir können also ganz allgemein sagen: Es macht keinen großen Unterschied ob Wechsel- oder Distanzunterricht in Bezug auf das, wie viel gelehrt wird.
    Was gibt es also? Keinen richtigen schulischen Nutzen, aber ein höheres Infektionsrisiko.
    Ok, aber, vielleicht machen die wichtigen sozialen Kontakte das ja wieder wett?
    Nunja, es kann dazu kommen, dass SuS wieder mehr Kontake haben, mit Maske und mit Abstand. Inwiefern sich diese darüber freuen, ich weiß es nicht.
    Außerdem sei erwähnt: SuS werden natürlich wieder Leistungsdruck bekomme. LuL haben, berechtigterweise, Angst, dass die Schulen wieder geschlossen werden und, sollte das KM das nicht konsequent verbieten (sollte es das können), wird so wieder mehr geschrieben. Das muss ja nichts schlechtes sein, SuS wollen ihre Noten ja auch verbessern, sowie ihr Wissen austesten.

    Nochnal zusammengefasst:
    Auswirking auf…
    … Infektionslage: verschlimmert sich
    … Unterricht: bleibt in etwa gleich
    … soziale Kontakte: möglicherweise besser

  17. Naja,.wenn es so wie in NRW bei den LuL läuft:
    Kostenloser Test nach der Arbeitszeit in einem Impfzentrum oder bei seinem Hausarzt mit Wartezeit.
    Macht bei uns natürlich kaum einer, da der Zeitaufwand viel zu groß ist.
    Diese Verfahrensweise auf die SuS anwenden und alles wird gut.

    Düsseldorf hat es doch angeboten, aber keiner wollte es

  18. Naja …….. aber man muss halt mal mitrechnen, zum Beispiel in Niedersachsen, wo „alle Schüler und noch vor Ostern (Tonne)“ ab dem 22. März wieder im Wechselmodell kommen sollen, in diesem 3. Schritt die Jahrgänge 8 bis 11.

    Da aber nur eine Woche Schule ist und sehr viele Schulen wöchentlichen die A/B-Gruppen wechseln, kommen 50% der Schüler dieser Jahrgänge zumindest dort doch überhaupt gar nicht mehr vor den Osternferien in die Schule.

    Man darf gespannt sein, wann das einem auffällt.

    • @Rechenkünstler:

      🙂 Sehr gut dargestellt. Naja… irgendwem fällt dann vermutlich ein, die Ferien zu streichen – so wie bei uns in Bayern schon die Faschingsferien. Ich kann da echt nur den Kopf schütteln. Ich bin keine Lehrerin, aber Mutter eines Zweitklässlers. Und ich kann nur sagen, dass er dringend Ferien braucht! Genauso wie seine Lehrer, die in den letzten Monaten großartiges geleistet haben! Aber ich befürchte es fast, dass die Faschingsferien nicht die letzten waren, die in diesem Jahr noch gestrichen werden 🙁

    • … neue Schul-Orga Lösung des Problems:
      * 13er-Abijahrgang bleibt in den Tagen vor Ostern im Homeschooling, damit die anderen Klassen die größeren Räume nutzen können.

      … und Tonne kündigt das ÜBEN der Selbsttests an:
      “ „Wir arbeiten derzeit intensiv an einem regelmäßigenTestangebot für alle Personenin der Schule, auch für Schülerinnen und Schüler, um den Infektionsschutz in Schulen weiter zu erhöhen und für mehr Sicherheit zu sorgen. Entsprechende Test-Kits sind bestellt und sollen noch vor Ostern ausgeliefert werden. Um den Umgang damit einzuüben, können die Schulen ebenfalls die Präsenztage vor den Ferien nutzen.“
      https://www.mk.niedersachsen.de/download/166009/Ministerbrief_an_Schulleitungen_und_Lehrkraefte_vom_04.03.2021.pdf

      Ach JA, Schulöffnung FLANKIERT von Selbsttests – in Trockenübung -!
      … so geht’s doch auch und kostet nix!

    • Rechenkünstler- das Problem was aus der „Tonne“ kam ist schon gelöst…. ALLE SuS sollen ja die Schule spätestens ab dem 22.03. von innen gesehen haben. Also hat man an unserer BBS die Orga mal eben an die Klassen Lehrkräfte kurz per Mail weitergeleitet. Also eine Klasse in Gruppe A und B im täglichen Wechsel in der Woche vor den Osterferien. Gruppe A 3 Tage, Gruppe B 2 Tage…. Und damit das auch ganz gerecht wird darf dann Gruppe B nach den Ferien zuerst starten. Jippiiee- Ganz getreu nach Tonne: Die Zeit ist kurz, aber es lohnt sich.

  19. Ich bin für „Homeschool for future“ – die Kids sollten sich zusammenschließen und den Präsenzunterricht solange komplett boykottieren, bis endlich echte Schutzmaßnahmen ergriffen wurden, wie zum Beispiel die Luftfilter.

    Da – zumindest bei uns in BW – die Präsenzpflicht ausgesetzt ist, gäbe es jedenfalls keine Diskussionen analog „fridays for future“ – aber ein klares Zeichen wäre gesetzt. Und entweder werden sie dann online unterrichtet oder alle bleiben auf dem gleichen Stand zurück, nicht nur Einzelne, die aus Risikogründen wirklich nicht in die Schule kommen können.

    Sie wollen doch lernen und sie wollen auch wirklich überwiegend wieder in Präsenzunterricht zurück, aber doch nicht gänzlich ohne die Möglichkeit, Infektionsschutz auch im Klassenzimmer zu haben!
    Dass man das in der KMK nicht versteht, lässt mich nachts nicht mehr schlafen – und auch meine Kinder zerbrechen sich den Kopf über dieses hohe Maß an Verantwortungslosigkeit, Lethargie und Entschlusslosigkeit.

    Was mir da sonst noch auf der Zunge liegt, erwähne ich hier besser nicht.

  20. Die ganze Situation ist so dermaßen böse übel, dass man hier schon von grober Fahrlässigkeit und kriminellem Handeln sprechen muss.

    Freunde von uns wohnen in Kleinschwarzenlohe (Landkreis Roth bei Nürnberg).
    Deren Sohn geht in die dortige Grundschule in die erste Klasse und besucht ab Mittag den Hort. Nun haben eben die Eltern von einer Eltervertreterin der Schule einen Rundbrief erhalten, dass es im Hort einen Coronafall gab, bei dem die eine Mutation nachgewiesen wurde. Die Elternvertreterin schreibt dazu weiter an die Eltern, dass hauptsächlich die Kinder der 1. und 2. Klassen betroffen seien, die am 25.02., 26.02. und 03.03.2021 den Hort besucht haben. Sie empfiehlt den Eltern, ihre Kinder freiwillig testen zu lassen … Wohlgemerkt: der Test ist keine Pflicht (trotz der ansteckenderen Mutation). Außerdem bräuchte keines der Kinder in Quarantäne, da an der Schule alle Hygienemaßnahmen eingehalten worden seien. All dies hat die Eltervertreterin so mit dem zuständigen Gesundheitsamt in Roth kommuniziert und es dann in dem Elterbrief weiter gegeben.

    Die Info an die Eltern kam weder von der Schule, noch vom Gesundheitsamt!!!

    Unser Freund … besorgter Vater … hat darauf hin versucht beim Gesundheitsamt anzurufen, da er seinen Sohn ja natürlich NICHT wieder in die Schule schicken möchte, wenn sämtliche betroffenen Kinder bloß „freiwillig“ zum Test gehen können.

    Man stelle sich dies mal vor: wenn Kinder infiziert sein sollten, die dann aber gar nicht zum Test gehen … wie lustig sich das mutierte Virus dann weiter unter den Schülern verbreiten kann und diese natürlich auch ihre Eltern daheim und weitere Angehörige anstecken.

    Das Gesundheitsamt hat unserem Freund dazu nur gesagt, dass dies alles so korrekt sei und er mit seinem Kind ja morgen (also heute am Freitag, den 05.03.‘21) zu testen gehen könne und sein Kind dann halt auch am Testtag daheim behalten solle.

    Ende der Durchsage!!!

    Da fällt dir doch langsam nichts mehr zu ein, oder???
    Ich bin total schockiert!!!
    Da wird uns seit Wochen erzählt, wie ansteckend und gefährlich das mutierte Virus ist und sämtliche Geschäfte etc. lahm gelegt und in die Insolvenz getrieben … aber die Kinder dürfen das Virus ungehindert in unsere Gesellschaft weiter verteilen … ohne Rücksicht auf Verluste und dies auch noch ganz offiziell vom Gesundheitsamt Roth so angeordnet.

    Diese verlogene und kriminelle Vorgehensweise erschüttert mich zutiefst und ich erwarte, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden, wenn es zu größeren Ausbrüchen kommt!!!

    • Ich glaube, dass die Gesundheitsämter schon vor langer Zeit die Segel gestrichen haben und aufgegeben haben, da man auch sie nicht mit ausreichend Personal und Ausrüstung versorgt hat. Die machen nur noch Dienst nach Vorschrift und der Rest geht denen sowas von am A**** vorbei.

      Das heißt im Umkehrschluss, dass man diese „Läden“ komplett ignorieren und umgehen sollte, weil da nichts vernünftiges mehr kommt.

        • @Leseratte
          Die Berliner Amtsärzte schrappen nur ‚knapp‘ an ihren Einzelfall- Realitäten vorbei …. 😉

          Die Amtsärzte plädieren für eine differenzierte Betrachtung:
          „Es ist ein relevanter Unterschied, ob es sich bei steigenden Inzidenzen um asymptomatische Einzelfälle ohne Krankheitslast der Betroffenen handelt
          (Anmerkung: die gesichert nicht ansteckend sind – fehlt an dieser Stelle wohl -)
          oder um größere Infektionsherde, …
          Die „Inzidenzfixierung“ differenziere ein Cluster nicht von einem diffusen Geschehen.“

          Im Regelfall ist jeder positive SuS NUR ein EINZELFALL, denn Tests unter SuS und LuL finden in der Folge eines Positivfalls nicht statt
          –> So wird es IMMER ein SuS-EINZEFALL bleiben und NIE ein CLUSTER festgestellt.

          Tolle Amtsärzte! Toller Lösungsansatz!

    • Ich muss leider sagen das es in Hessen auch genauso läuft. Man muss sein Kind (Kita Erzieherin Corona positiv) nicht Testen 14 Tage Quarantäne reicht. Die Eltern gehen weiter arbeiten und die Geschwister weiter in Kita und Schule.

    • Ich habe gestern folgenden Tipp bekommen: Wenn die Eltern sich um einen Risikopatienten kümmern, kann man das in Niedersachsen (evtl auch in anderen Bundesländern) unter dem Passus vulnerable Angehörige packen. Damit sind die Kinder im Homeschooling, bis der Index unter 35 liegt. Also. Ist die alte Nachbarin eben mal plötzlich so schwach geworden, dass man ihr ab und an helfen muss – basta. Sowas passiert im Alter. Da kann niemand was gegen sagen

  21. Wie sieht es mit der Haftung aus, wenn ein Lehrer dem Studi etwas zu tief in die Nase geht? Oder nachher rauskommt, dass er doch positiv ist? Ich kann mir noch viele Varianten vorstellen. Ich mach das auf keinen Fall!
    Außerdem beklagen sich die Studierenden hier nun, dass dieser Wechselunterricht (eine Klasse verteilt auf zwei Räume, ein L) nicht funktioniert, wie auch? In den sogenannten ‚Freistunden‘ soll L dann zwischendurch den Distanzunterricht/Video für die Klassen machen, die gerade nicht vor Ort sind. Völlige Überforderung auf Lehrerseite!
    Das Effektivste für die älteren SchülerInnen ist nach wie vor der reine Distanzunterricht!

  22. Ich möchte Sie bitten, diese verantwortungsvolle Ausweitung des Präsenzunterrichts an Ihren Schulen ebenso wie die unverändert notwendigen Phasen des Distanzunterrichts weiterhin intensiv und engagiert zu unterstützen. Vielen Dank.

    Ist mein Lieblingssatz aus https://www.schulministerium.nrw.de/ministerium/schulverwaltung/schulmail-archiv/05032021-informationen-zum-schulbetrieb-nrw

    Meine Antwort dazu.
    Definitiv Nein.

    Hätte gerne erst noch ein paar gut begründete, mit wissenschaftlichen Fakten untermauerte Antworten, auf die div. offenen Punkte die sich hier in den letzten Wochen angesammelt haben.
    Z.B. u.a. diese Aussage, https://www.news4teachers.de/2021/02/virologin-brinkmann-das-hinausschieben-von-entscheidungen-wie-schulschliessungen-im-herbst-hat-in-deutschland-30-000-menschenleben-gekostet/
    Jetzt noch die div. Mutationen etc.

    Vielen Dank, liebe Redaktion hier, für ihr wirklich tolles Engagement.

  23. Macht euch um die Schnelltests mal keine Gedanken!
    Um die kümmert sich Jens Spahn und Andi Scheuer soll ihm helfen.
    Das ist als wenn man etwas sicher mit der Titanic transportieren will und wenn die leck schlägt schickt man die brennende Hindenburg zur Hilfe.
    Es wird noch lange keine Schnelltests geben, egal wer sie durchführen soll.

    • Die brennende Hindenburg bitte vor der Titanic fahren lassen, dann fackelt der Eisberg für Spahn und Scheuer vielleicht ab ….. GRINS 😉

      … so die Hoffnung der beiden Seifenkistenpiloten.

    • Mega-geiles Dreamteam. Mehr Realsatire geht nicht. Gesundheit-Verkehr- Digital. Healthy-Speed-Dating- mit Stau auf der Datenautobahn.

  24. Ja es ist alles eine Katastrophe. In Sachen Lernstoff ist auch dieses Schuljahr so gut wie gehalten. Was, unserer Erfahrung nach, bestimmt nicht an den Lehrkräften liegt. DANKESCHÖN für den Einsatz. Aufgefangen, geschweige denn aufgeholt, wird da auch in einem wie auch immer gestalteten In-Schooling-Unterricht sicherlich auch nicht mehr so viel. Die Schulen sind auch nicht die einzigen die die Möglichkeit für soziale Kontakte bieten, auch wenn sie sich so dahinstellen. Ich bezweifle auch, dass es unseren Kindern gut tut IRGENDWIE durch das verbleibende Schuljahr gezerrt zu werden, der sog. „Bildungsschaden“ wird damit auch nicht eingeschränkt. Ich hätte nichts dagegen wenn die Schulzeit um 1 Jahr verlängert wird. Die Zeit nach der Schule ist sowieso sehr ungewiss. Viele Betriebe haben schon mitgeteilt, dass sie keine Ausbildungsplätze mehr anbieten können und/oder werden. Es gibt auch genügend Firmen die diese Zeiten bis jetzt nicht überstanden haben. Wie viele Ausbildungsverträge hinfällig geworden sind wurde , glaube ich, noch gar nicht veröffentlicht. Corona endet NICHT mit den Impfungen. Corona wird uns noch lange begleiten, gesundheitlich und wirtschaftlich. Daher würde ich es besser finden unseren Kindern insgesamt mehr „Schulzeit“ und einen vernünftigen „modernen“ Unterricht zur Verfügung zu stellen, als sie auf Biegen und Brechen irgendwie in die Schulen zu zerren.
    Außerdem, die wahren sozialen Kontakte finden eigentlich in der Freizeit statt und wie soll die aussehen? Ein „zusammenglucken“ wird wohl auch weiterhin nicht möglich sein und viele Vereine kämpfen mittlerweile auch um’s Überleben weil sie Mitglieder verlieren da die Beiträge nicht mehr bezahlt werden können.
    Das Österreich bzgl. der Schulöffnung ein „Ansporn“ für unsere KMs ist, bestätigt meine nicht mehr wirklich hohe Meinung über sie. Das die Fallzahlen auch mit den Schulschließungen nach unten gegangen sind, davon sprechen die super KMs nicht und dass die Infektionen in Österreich steigen wird ignoriert. Naja, ignorieren ist das Beste was unsere KMs können.

  25. Entweder ich bin zu doof zum Lesen oder Frau Gebauer lässt die Testung bei den SuS ganz weg. Finde in der aktuellen Schulmail keinen Hinweis dazu.

    • Na klar, die Tests kommen sowieso flächendeckend erst dann, wenn wir mitten in der dritten Welle stecken.

      Immerhin haben sich die KuMis „stets bemüht“. Und der Jens natürlich auch.

      In der freien Wirtschaft ein Entlassungsgrund.

    • Ist kein Thema.
      Wir haben eine Vorumfrage zur Bereitschaft sich freiwillig Testen zu lassen bei den Schülern gemacht.
      Da es freiwillig ist und die milde Verläufe haben, liegt die Bereitschaft der Schüler bei 5-10%.
      Klappt also, es sind keine Tests da. Macht aber nix! Es will sich eh kein Schwein testen lassen, das ist ja unangenehm mit dem Stäbchen und so.
      Da steckt ne tolle Pressemitteilung für die KuMis drin. Keine Coronafälle bei den Testungen in der Schule entdeckt.
      Die Schulen sind sicher.

  26. Da hat irgendwer den KM einen kleinen Finger hingehalten und die nehmen sich die ganze Hand.

    Testen, dann öffnen. Keine Tests da? Kein Thema… streichen wir halt das Testen. Das Öffnen bleibt aber! Das ist 100% verantwortungslos. Man wirbt öffentlichkeitswirksam mit einem Testkonzept für die Öffnungen und wenn man die dann durchgesetzt hat, streicht man die Tests.

    Dazu muss man endlich mal klären, wer getestet wird. Solange Sprüche kommen wie „die Hygieneregeln wurden eingehalten, darum muss man nicht testen“, kann das nichts werden. Man muss nur die Hygieneregeln hinreichend lasch formulieren („Jedes Kind malt sich einen Punkt auf die Wange!“) und schon kann man mit deren „Einhaltung“ alle sinnvollen Testvorschriften umgehen.

    Das allergrößte Problem ist aber, dass anscheinend eine sehr großer Anteil der Eltern diesen Irrsinn unbesehen und ohne Protest mitzumachen scheint. Solange das so ist, wird sich da nichts ändern.

    Zudem sind die „Notbremsen“ ziemlich zahnlos. Fast nirgends gibt es eine Bedingung, die zur sofortigen Schließung führt.

    Wir werden jetzt eine exakte Wiederholung dessen erleben, was von Oktober bis Dezember passiert ist.

  27. Ein Blick nach BaWü:

    Frau Eisenmann bringt die Fünfer und Sechser zurück an die Schulen – komplett. Super Idee, aber man braucht in jeder Klasse die doppelte Menge an Lehrern. Die Kursstufen/Abschlussklassen sind auch mit reduzierter Stundenzahl am Start. Ach ja, und die anderen Klassen sollen zu Klassenarbeiten kommen. Der Rest (7-10) sitzt daheim und wartet auf Unterricht.
    Und jetzt müssen wir uns fragen, wie das gehen soll :-))))))))))). Und die Hygienemaßnahmen gibt es da ja auch noch.
    Es gibt viele Ideen, wie man schrittweise öffnen kann, aber Frau Eisenmann hat mal wieder die schlechteste Möglichkeit gewählt. So ein „Talent“ muss man erst mal haben.

    • Stimme ich voll und ganz zu. Was ist nur aus BW geworden?? Dazu Grundschulen in kompletter Klassenstärke ohne Masken. Unverantwortlich! Dazu wird noch erwartet dass man als Eltern die Kinder ständig zu Klassenarbeiten hinfährst und abholt. Es gebe es sonst keine Probleme! Wenn dann 5 und 6 auf sind hat der Rest vorgezoge Ferien weil Lehrer sich ja nicht klonen können…. wahnsinnig innovativ alles….

  28. In RLP finden Kursarbeiten in voller Kursstärke ohne Masken statt, Gleiches gilt für die mündlichen Abiturprüfungen, alles ohne!

    • GENAUSO wie in Niedersachsen – Klausur volle Kursstärke OHNE Masken -.

      … wenn die Mutanten schnell genug sind, fällt das Zentralabi von Mitte April bis Mitte Mai in den KOMPLETT-LOCKDOWN.

  29. Die Kultusminister und Ministerpräsidenten wollen den Bürgern eine Pause vom Lockdown geben.

    Sie hoffen, dass das Ganze nicht nach hinten losgeht.
    Daher erfolgen die Öffnungen und die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts direkt vor den Osterferien.

    Wenn es aber eine Reisewelle in den Osterferien gibt, droht eine Wiederholung der Situation wie nach den letzten Herbstferien.

    Man kann nur hoffen, dass alle Lehrkräfte bis Anfang April ein Impfangebot erhalten haben bzw. geschützt in den Unterricht zurückkehren.

  30. Hessen: Wechselunterricht von 7 bis 11 erst nach den Osterferien. Vorher Klärung zu Impfung und Tests für LuL u. SuS lt. Landesregierung (vgl. hessenschau)
    Das schriftliche Abi startet direkt nach den Osterferien und ist möglicherweise so weniger gefährdet.
    Aktuell: 1-6 im Wechselmodell sowie Abschlussklassen in zwei Räumen. Alle mit Maskenpflicht (möglichst medizinisch) auch am Platz.
    Ist das diese Kommunalwahl (14.3.) oder ist man sich ansatzweise einer Verantwortung bewusst?

    • Dafür darf ich als Sek I Lehrer in der Abschlussklasse jetzt anschauen, wie meine beiden Integrationsassistenten und die Förderschullehrerin, die in meiner Klasse arbeiten alle geimpft werden. Ich aber nicht. Komme mir auch überhaupt nicht verarscht vor.
      Dazu kommt ein positiv getesteter Schüler, der mit Schnupfen in der Klasse saß bevor er krank Zuhause geblieben ist. GA sieht keinen Grund für irgendwelche Maßnahmen. Gehen wir fröhlich weiter in die Schule, passiert schon nix. Offiziell darf ich das nicht Mal den Schülern mitteilen. Weil sich 15 jährige ja penibel an alle Hygienemaßnahmen halten. Denen geht das alles komplett am Arsch vorbei, es interessiert sie auch überhaupt nicht. Das ist alles so ermüdend. Und langsam nicht mehr zu ertragen.

  31. Wir sind in der dritten Welle. Sie wird irgendwann vorbei sein. Wir impfen zunehmend. Irgendwann werden alle über 16 ausreichend geimpft sein. Die Mutationen passen sich an (werden selektiv angepasst) an die sich verändernden Umweltbedingungen. Das heißt, sie finden bessere Wege hinein in die noch „freien“ Wirte in der Population. Wer wird das sein, wenn die Altersgruppen über 16 zunehmend flächendeckend immunisiert sind? – Genau diejenigen, die (noch) nicht durchgeimpft sind, insbesondere Kinder und Jugendliche unter 16, da für sie noch kein Impfstoff freigegeben ist.

    Und jetzt denken wir nochmal nach über „die Schulen sind sicher“, „Schulen öffen“ und leiten ab, worauf man nun ganz besonders den Schwerpunkt in der langfristigen Bekämpfung der Erkrankungs- und Sterbezahlen legen muss.

  32. Pit 2020 5. März 2021 um 16:14

    @Jan aus H

    „Wir werden jetzt eine exakte Wiederholung dessen erleben, was von Oktober bis Dezember passiert ist.“
    Mit den Virus-Mutanten kann das auch im Zeitraffer passieren, so meine Befürchtung.

    Meine auch, sogar bin ich mir sicher:-(

  33. Heut bin ich so richtig rebellisch- Jetzt mal ernsthaft Kollegahs, warum gehen wir da noch hin- ich meine zur Arbeit und so…. Warum nicht frei nach dem Motto….. Puh, ich mutierte noch zu einem echten Tonne-Fan: Die Zeit ist kurz, aber es lohnt sich….einfach mal diese kurze Zeit das Motto „Stay Home“ wörtlich nehmen.

  34. Werden wir am Ende alle auf die Straßen gehen müssen und Schule, wie sie grad stattfindet boykottieren müssen? Auch ohne GEW?

    • Das kannste mit der deutschen Lehrerschaft echt knicken. Die meisten Kollegen haben schon früher nicht gestreikt. Am letzten großen Streik in Wiesbaden war ich der Einzige aus meiner Schule damals. Die Deutschen meckern lieber privat rum und gehen dann morgens wieder brav zum Dienst.

      • Unerträglich, da gebe ich Ihnen recht. Das mit dem „Knicken“ sehe ich anders. Leider stehen dem „Streiken“ und auf die Straße gehen (das ohnehin keiner der Verantwortlichen wahrnehmen würde) auch noch dienstrechtliche Probleme gegenüber. Zwar hat der Staat seine Fürsorgepflicht, die im Gleichgewicht zur „Treuepflicht der Beamten gegenüber dem Staat“ stehen sollte, sträflich seit einem Jahr vernachlässigt (schon das wäre ein Grund, Lehrer „aufstand“ zu legitimieren), aber leider sitzen „die da oben“ am längeren Hebel (ich hatte, nur als Beispiel bei meiner Einstellung Probleme, weil ich als Gymnasiast in Ulm bei einer Demo mitgelaufen war-wahnwitzig, oder?). Ich habe schon Kollegen wegen geringerer „Vergehen“ gehen sehen-plötzlich versetzt oder entlassen. Dazu kommt, es gäbe ja auch noch andere „Jobs“, die man finden könnte, dass die meisten an ihrem Lehrerberuf leidenschaftlich hängen, und auch an das Alter (gerade für mich ein heißes Thema) denken müssen – denn die Beiträge für die Altersversorgung bei der Rentenkasse wird vom Staat nicht nachbezahlt.
        Diese eingeschränkte, fehlende Möglichkeit Grundrechte auszuüben, ist wirklich manchmal unerträglich! … und zwingt zum Kuschen, Maul halten und sich manchmal sehr verbiegen müssen.

  35. Tanja M. – Wen überrascht das noch? Warum sollte aus evolutions-biologischer Sicht ein Virus ausgerechnet NICHT von einer Populationgruppe, die munter quer Kontakt zu allen weiteren Gruppen hält, übertragen werden?
    U-Boot-Tagtik in der Evolution von Viren macht doch eigentlich Sinn…

  36. Rollentausch – mein Geheimrezept für sündige Politiker und Staatssekretäre im Bildungskontext:

    „Rollentausch – Eintauchen in die fantastische Welt des Lehrens! Einfach mal raus in die heile Schulwelt und unter Corona-Bedingungen unterrichten. Eine tolle Erfahrung und jetzt ganz einfach zu haben: Melden Sie sich bei einer der 40.000 Schulen in Deutschland und bieten Sie für 6 Wochen ihre Position zum Tausch an. Ganz unkonventionell und sogar mit Praktikumszertifikat! Keine Altersbeschränkung und ganz besonders auch für Quereinsteiger! Trauen Sie sich! Das wird ein einmaliges Erlebnis – da können Sie hinterher stolz auf sich sein! Da werden die Kolleg*innen aber staunen, was sie so alles erzählen können!

    Zugreifen – bevor alle Plätze weg sind! Rollentausch – in 48 Stunden vom Politiker zum Lehrer – nach 6 Wochen*) wieder zurück in die langweilige Politwelt! Wer sich nicht traut, ist ein Feigling! Das wollen Sie sich doch sicherlich nicht auf die Fahne schreiben … Sie schaffen das!!!

    *) hierfür übernehmen wir keine Garantie! Aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der aktuellen Corona-Pandemie und der Empfehlungen der KMK zu Schulöffnungen kann es sein, dass Sie ernsthaft erkranken und/oder seelischen Schaden nehmen, so dass Ihre Arbeits- und Lebensfähigkeit beeinträchtigt sein kann. Auch ist nicht ausgeschlossen, dass Tauschpartner*innen aufgrund ihrer fachlichen und sozialen Kompetenz unabkömmlich geworden sind, so dass Ihr Wirken nicht mehr gefragt ist, was einer fristlosen Kündigung gleich kommt. Näheres regelt der Tauschvertrag.“

    Bleibt alle gesund und lasst Euch den Humor nicht nehmen!

    • @Susi: Danke! Super gemacht, Sie erfinden gerade die neue Erfolgsshow im deutschen Reality-TV – nennen wir sie: „Voll ins Leben – Politiker tauchen ein in die Realität“ – schließlich gibt es noch andere Berufe, die Politiker ausprobieren können, und wenn wir das mehrere Jahre durchziehen, können wir eine ganze Generation wirklichkeitsenthobener Berufspolitiker auf diese Weise humorvoll mit süffisantem Grinsefaktor loswerden und entsorgen!

  37. Frankreich beeindruckt mich sehr und ich bewundere das Land, weil dort Kinder und Schulen eine Bedeutung haben. Frankreich hat erkannt dass man sich bei Corona auf die Erwachsenen fokusieren muss. Die Todesfälle sinken in Frankreich weiterhin deutlich. Der zuletzt leichte Anstieg der Infektionszahlen hat nichts mit den Schulen zu tun, da sich bei den Schulen ja nichts geändert hat, diese waren und sind seit September geöffnet.
    https://www.spiegel.de/politik/ausland/frankreich-trotz-corona-sind-schulen-durchgehend-geoeffnet-a-07a64379-daf1-4de8-b971-4ebf8ec1f31c

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