Stehen die angekündigten Schulöffnungen auf der Kippe? Wann die dafür versprochenen Schnelltests kommen, ist unklar

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BERLIN. Das Chaos in der Kita- und Schulpolitik geht weiter. Neueste Spitze: In etlichen Bundesländern kündigen die Kultusminister Schulöffnungen für den 15. März an, dabei sind die Schnelltests unter Lehrern und Schülern – die die Ministerpräsidenten in ihrem Beschluss vom Mittwoch als Voraussetzungen dafür benannt hatten – keineswegs gewährleistet. Thüringens Bildungsminister rechnet damit, dass Selbsttests, die es seit heute bei Aldi zu kaufen gibt, für die Schulen erst nach den Osterferien einsetzbar sein werden. Sein Sprecher hält es ohnehin für fraglich, ob die angekündigten Schulöffnungen überhaupt stattfinden können.

Selbsttest oder nicht? Das ist offenbar vielerorts unklar. Foto: Shutterstock

Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Britta Ernst, hofft darauf, dass noch im März alle Schulen bundesweit wieder geöffnet werden können. „In der Kultusministerkonferenz sind wir uns einig: Wir wollen, dass noch im März alle Schülerinnen und Schüler wieder zur Schule gehen – auch wenn es im Regelfall erst mal Wechselunterricht sein wird“, hatte Brandenburgs Bildungsministerin in dieser Woche erklärte. Tatsächlich haben die meisten Bundesländer mittlerweile angekündigt, ihre weiterführenden Schulen am 15. März zu öffnen – darunter Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg. Auch Sachsen und Niedersachsen kündigten an, dass alle Schüler wieder in den Präsenzunterricht zurückkehren.

„Wir können jetzt nicht zusagen, dass im März alle Schülerinnen und Schüler in die Schule gehen“

Nicht in allen Ländern wird die Lage allerdings so optimistisch gesehen, dass die Rückkehr in die Klassenräume möglich erscheint. Hessen plant bis zu den Osterferien keine weiteren Öffnungs- oder Lockerungsschritte in den Schulen. Das teilte ein Sprecher des Kultusministeriums am Freitag in Wiesbaden mit. Die Osterferien dauern in Hessen vom 6. bis 16. April. Auch das Bildungsministerium in Thüringen äußert sich verhalten – und stellt die angekündigten Schulöffnungen infrage. „Ob das jetzt im März alles noch klappt (…) – das ist Glaskugelleserei“, sagte ein Sprecher in Erfurt. „Wir können jetzt nicht zusagen, dass im März alle Schülerinnen und Schüler in die Schule gehen. Aber gleichzeitig können wir das auch nicht jetzt schon als Ziel abschreiben.“

Eines der Probleme: die angekündigten Schnelltests für Schüler und Lehrer. Im Beschluss des Bund-Länder-Gipfels am Mittwoch heißt es: „Die Verfügbarkeit von Schnell- und Selbsttests in großen Mengen stellt einen weiteren Baustein dar, der es in den kommenden Monaten ermöglichen wird, das Pandemiegeschehen positiv zu beeinflussen. Schnell- und Selbsttests sind mit guter Genauigkeit in der Lage festzustellen, ob jemand aufgrund einer akuten COVID-19-Infektion aktuell ansteckend ist. Die Aussagekraft des Schnell- bzw. Selbsttest sinkt jedoch nach einigen Stunden deutlich ab, da weder eine Neuinfektion mit noch geringer Viruslast erkannt wird noch eine nach dem Test erfolgte Infektion. Insofern können Schnelltests tagesaktuell zusätzliche Sicherheit bei Kontakten geben. Regelmäßige Testungen können dabei unterstützen, auch Infektionen ohne Krankheitssymptome zu erkennen. Infizierte Personen können so schneller in Quarantäne gebracht und ihre Kontakte besser nachvollzogen werden.“

„Bei der Beschaffung dieser Schnelltests müssen noch verschiedene Details geklärt werden“

Und weiter: „Für einen sicheren Schulbetrieb und eine sichere Kinderbetreuung stellen die Länder im Rahmen von Testkonzepten sicher, dass das Personal in Schulen und Kinderbetreuung sowie alle Schülerinnen und Schüler pro Präsenzwoche das Angebot von mindestens einem kostenlosen Schnelltest erhalten. Soweit möglich soll eine Bescheinigung über das Testergebnis erfolgen.“ Offenbar ist dabei vor allem an Selbsttests gedacht, wie sie in Österreichs Schulen – unter Anleitung von eigens geschulten Lehrkräften – zum Einsatz kommen. Der Freistaat Sachsen kündigte bereits an, für Schüler ab Klasse fünf ist dort ein solcher Test vorgesehen, und zwar einmal pro Woche, für Lehrer und anderes Personal zwei. Wer kein negatives Ergebnis vorlegen kann oder sich dem Test nicht unterwirft, darf am Unterricht nicht teilnehmen. Lehrer sollen Schüler beim Selbsttest unterstützen und diesen kontrollieren.

Ab heute bietet der Discounter Aldi solche Selbsttests zum Kauf an. Es ist aber keineswegs sichergestellt, dass solche Schnelltests auch tatsächlich ab dem 15. März in Schulen erfolgen können. Zwar haben Niedersachsen und Bayern bereits gemeldet, jeweils mehrere Millionen solcher Selbsttests bestellt zu haben – Nordrhein-Westfalens Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) wusste zu diesem Thema hingegen nichts zu sagen, als sie die Schulöffnungen zum 15. März ankündigte. Dazu sei noch nichts Genaues entschieden, das werde in einer Sondersitzung des Kabinetts besprochen.

Thüringens Bildungsminister Helmut Holter (Linke) rechnet damit, dass es erst nach Ostern flächendeckend Schnelltests an Schulen geben wird. „Bei der Beschaffung dieser Schnelltests müssen noch verschiedene Details geklärt werden“, sagte er in der «taz am Wochenende». Zum einen sei noch nicht klar, welche Rolle der Bund bei der Bestellung spiele. Zum anderen müsse der Freistaat eine eigene Teststrategie definieren. Das gilt offenbar auch für die anderen Bundesländer: So muss geprüft werden, mit welchen Produkten sich auch jüngere Schulkinder problemlos selber testen können – oder ob die Testungen unter schulischer Aufsicht erfolgen sollen. Holter empfiehlt, dass Schülerinnen und Schüler die Tests nur unter Aufsicht durchführen: „Das erscheint mir zuverlässiger“, sagte er der Zeitung.

Niedersachsens neue Gesundheitsministerin Daniela Behrens hat unterdessen angekündigt, dass alle Schülerinnen und Schüler sowie das Schulpersonal getestet werden – so richtig tatsächlich erst nach den Osterferien. Geübt werden soll allerdings schon vorher.

In einer Antwort auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion im Landtag sagte die SPD-Politikerin laut einem Bericht des NDR, das Land werde voraussichtlich in der letzten Schulwoche vor den Osterferien eine „Testwoche“ an den niedersächsischen Schulen anbieten. Schülerinnen und Schüler sollen dann unter Anleitung der Lehrkräfte einen Selbsttest durchführen und damit das Testen testen. Nach Ostern werde man dann allen Schülerinnen und Schülern an ihrem ersten Schultag sowie dem Personal an ihrem ersten Arbeitstag ein Testangebot machen. News4teachers / mit Material der dpa

Kultusminister öffnen alle Schulen – nach dem Vorbild Österreichs. Dort explodieren gerade die Infektionszahlen unter Schülern

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87 KOMMENTARE

  1. Hallo,
    Ich verstehe das Hickhack nicht. Sollten Lehrer geschultcwrrden bräuchten die Tests keine neue Zulassung, sondern alle gelisteten beim PEI wären rechtlich möglich. Und da gibt es einige nasale Tests, die bei Großhändler relativ zügig zu bekommen sind.
    Wahrscheinlich wird es wie bei den luftreinigern kommen, Pandemie ist ja bald rum.

    • Ninja, da jeder mögliche Körperkontakt zu den SuS rein theoretisch schon zu einer Anzeige führen kann (Ausgang offen, Ärger aber vorhanden), ist es natürlich schwierig, jetzt in Körperöffnungen einzudringen, die relativ leicht verletzbar sind.

    • Das fürchte ich auch, die Lehrer werden schon geimpft, also braucht man die Maßnahmen ja nicht mehr, so lautet doch der Tenor. Wetten, dass es so kommt?

    • So ein Quatsch. Du darfst Kindern noch nicht Mal ein Pflaster kleben … Und dann sollen die Lehrenden die Kinder testen? Nie im Leben.

  2. Diese Kultusminister handeln grob fahrlässig und gefährden die Gesundheit aller am Schulleben Beteiligten und damit letztendlich auch allen Menschen.

    Diese Kultusminister werden über kurz oder lang ihren Job verlieren.

    Hiermit erkläre ich – und fordere auf, es mir nachzutun:
    Firmen, die diesen geradezu verbrecherisch handelnden Ministern in irgendeiner Form einen Job anbieten, werden von mir in Zukunft boykottiert. Und das wird auch entsprechend im privaten und beruflichen Umfeld kommuniziert.

    Lieber Unternehmer, überlegt es euch also gut! Diese Minister verdienen es nicht, nach dieser schlechten Leistung in der Corona-Krise irgendwo noch „Kasse zu machen“. Diese Leute gehören vor Gericht, wo sie sich für die unterlassene Hilfeleistung zu verantworten haben. Punkt.

    • Es geht um Haftungsfragen bei Infektionen, wenn die Schulpflicht nicht ausgesetzt wird. Es muss Verantwortungsübernahme und Verantwortung geben.
      Die Schulöffnungen sind riskant für alle Teilnehmer und ich erwarte bei einem Steigen der Fallzahlen nicht nur den Rücktritt der verantwortlichen Minister.
      Man kann Schule nicht wie eine Klitsche ohne Arbeitsschutz organisieren und Schule dennoch schon beinahe satirisch zu einem Schutzraum definieren. Das ist Orwell.
      Die Infektionen unter Kindern werden zunehmen wie andere Länder zeigen.
      Unwissen gilt hier nicht mehr. Niemand kann in einem Monat sagen, er hätte es nicht gewusst.
      Die KMK weiß, was sie tut und trägt Verantwortung. Leider hat man dort auf die Unvernünftigen gehört, nicht auf die Wissenschaft.
      https://amp.n-tv.de/wissen/Besonders-bei-Kindern-steigen-die-Fallzahlen-article22404924.html

      • Aus dem Bericht auf ntv geht hervor, wie bei so vielen anderen auch, dass Kinder zwischen 6 und 10 Jahren von Ausbrüchen wohl am wenigsten betroffen seien.

        Wenn ich die klare Faktenlage beobachte, verstehe ich diese angebliche Studie jedoch ganz und gar nicht.

        Denn: In München z. B.: kann man auf der Seite von muenchen.de
        täglich die tagesaktuelle Liste einsehen, wie viele und welche Kitas und Schulen von Corona betroffen sind.
        Stand vom 05.03.2021:
        Es sind 22 Kitas betroffen (entweder sind in der Einrichtung einzelne oder mehrere Gruppen geschlossen, oder gleich die ganze Kita).
        Und es sind im Moment 12 Schulen betroffen!!

        Wenn also die kleineren Kinder angeblich weniger betroffen wären, wie kann es dann sein, dass es bei so vielen Kitas zu Gruppen
        – u. Einrichtungsschließungen kommt???

        Ich denke, dass man damit die Grundschulöffnungen rechtfertigen möchte. Denn: Grundschulkinder befinden sich genau zwischen 6 und 10 Lebensjahren. Und diese Kinder kann man halt nicht so gut zu Hause alleine lassen, wenn die Eltern mit ihrer Arbeitskraft die Wirtschaft unterstützen sollen …

        Daher finde ich es kriminell, wie wir als Bürger so ganz und gar mit angeblichen Studienergebnissen betrogen und belogen werden!

        Fakt ist: Kleine Kinder sind hochgradig betroffen!!
        Grundschulkinder auch!

        Nur im Moment sind noch nicht ganz so viele Grundstufen geschlossen, da es im Moment noch Wechselunterricht gibt. Die Kitas sind voller und dort ist weniger Distanz und keine Maskenpflicht!

        Ab dem 15.03.2021 kommen wieder mehr Kinder in die Schulen und dann werden wir zu Ostern wieder sch*** hohe Zahlen haben …

        Also auf in den nächsten Lockdown!!!
        Denn: Die über 70.000 verstorbenen Menschen gehen doch allen am
        A**** vorbei! Sind für die meisten doch nur Zahlen und keine Schicksale … weil eben darüber die Medien viel zu wenig berichten!!!

        Hauptsache es wird in den Medien über möglichst baldige Lockerungen berichtet.
        Innehalten und den verstorbenen zu gedenken passt wohl nicht in die deutsche Gesellschaft. Einfach nur erbärmlich!!!

        • Volle Zustimmung, in anderen Ländern gedenkt man der Coronaopfer, bei uns schreit man nach Öffnung trotz steigender Infektionen. Ich habe alle meine Klassen (6bis Qu 11 Gymnasium.) nach Ihrer Ansicht zum Präsenzunterricht gefragt. Fast alle wollen angesichts der Mutationen beim Distanzunterricht bleiben. Werden wir dermaßen von den Medien manipuliert? Wer erzählt dauernd die Mähr vom psychisch kranken Schüler, der sich unsterblich nach der Schule sehnt? Ein paar öffentlichkeitshungrige Eltern, die mit ihren Kids nicht zurechtkommen und die Medien. Unser Schulleiter glaubt das auch und hat sich mit einer Mail an die Schüler gewandt: O-Ton: ihr Armen, keine Angst, die Schulen öffnen bald wieder, hier noch ein paar Psychiateradressen…..Die Schüler lachen sich schied drüber. Weder meine eigenen Kinder noch meine Schüler vermissen die Schule derartig, dass sie einen Psychodoc brauchen. Aber leider fragt sie keiner.

          • @M: Absolut richtig. Das Stichwort „Medienmanipulation“ kann man bei den ganzen Prozessen nicht wegdiskutieren. Interessant wäre es herauszufinden, wer die auszubreitenden „Fakten“ so geschickt lanciert, das aus Lug und Trug plötzlich scheinbare Wahrheiten, medial aufgebauscht, werden- um auch diese Medien“leute“, die mit derart billigen Methoden ihr Geld verdienen, bloßstellen zu können.

      • @xy
        „Das ist Orwell.
        Die Infektionen unter Kindern werden zunehmen wie andere Länder zeigen.“

        Nach den aktuellen Berichten der NYT – in der Zwischenzeit auch von NTV aufgegriffen – existiert seit 04.03.2021 ein offener Brief von 26 internationalen Wissenschaftlern (u.a. Teilnehmern des WHO-Expertenteams), die eine umgehende gründliche Untersuchung der These eines LABORUNFALLS bezüglich SARS-CoV2 fordern.
        !!!!!!
        https://www.washingtonpost.com/opinions/global-opinions/who-coronavirus-origin-independent-investigation/2021/02/12/ad421654-6d69-11eb-ba56-d7e2c8defa31_story.html

        Offener Brief:
        https://s.wsj.net/public/resources/documents/COVID%20OPEN%20LETTER%20FINAL%20030421%20(1).pdf

        https://www.n-tv.de/wissen/Man-kann-so-ein-Virus-im-Labor-erzeugen-article22406519.html

        Denn ein eindeutiges, konkretes Wissen über den eigentlichen Ursprung des Virus könnte enorm hilfreich sein und noch größeren Schaden – auch unter Jugendlichen! – minimieren!

      • Zack, und schon wurden die Buchläden geöffnet. War ja bei Schulen nicht anders, die (wählende und Wahlkampf finanzierende) Wirtschaft hat über fehlende, weil Kinder betreuende, Arbeitnehmer gemosert, FidK hat laut nach „Bildungsgerechtigkeit“ geschrien und sich auch als Wähler positioniert und Yvonne gibt den Kindern ihre Kindheit und Jugend zurück. Nur deshalb reißen wir jetzt alles auf.

      • … alle Lobbyisten inkl. der CEO von Thalia mögen auch die Tabellen 1 u. 2 zu den LONG-COVID von UNTER 21-JÄHRIGEN!!!! zur Kenntnis nehmen!
        … in nachfolgendem ‚frei zugänglichem Artikel‘:
        Neurologic Involvement in Children and Adolescents Hospitalized in the United States for COVID-19 or Multisystem Inflammatory Syndrome
        https://jamanetwork.com/journals/jamaneurology/fullarticle/2777392?appid=scweb&alert=article

        Table 1. Characteristics and Outcomes of 1695 Patients (Age <21 Years) Hospitalized for COVID-19–Related Illnessby Reported Neurologic Involvement
        Table 2. Life-threatening COVID-19–Related Neurologic Conditions and Deaths in 43 Patients (Age <21 Years) Hospitalized for COVID-19

        Alle Politiker und Lobbyisten, die uns in eine fatale 3. Welle schicken, werden sich 'viel mehr zu verzeihen haben' – zumal Sie dies WIDER besseren Wissens getan haben -!

  3. Zwar haben Niedersachsen und Bayern bereits gemeldet, jeweils mehrere Millionen solcher Selbsttests bestellt zu haben – Nordrhein-Westfalens Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) wusste zu diesem Thema hingegen nichts zu sagen, als sie die Schulöffnungen zum 15. März ankündigte. Dazu sei noch nichts Genaues entschieden, das werde in einer Sondersitzung des Kabinetts besprochen.

    Und bei GMX-News lese ich gerade eine Stellungnahme von der ReNo-Gehilfin aus NRW zum 50jährigen Jubiläum der „Sendung mit der Maus“ : Noch nie war die Maus so wertvoll wie heute… na das lässt doch tief blicken und liefert uns passende Erklärungen für die unfassbar dummen Entscheidungen, die in den letzten Monaten gefällt wurden und die wir noch zu erwarten haben. Ich schätzte Armin Maiwald und seine Maus-Sendung sehr und die Maus, der kleine Elefant und die etwas törichte Ente machen einen Super-Job, wenn es darum geht, Kindern die vielfältigsten Themen der Welt zu erklären und fröhlich nahezubringen. Als alleinige Informationsquelle für eine KM in Zeiten der Pandemie könnte aber selbst das zu wenig sein – zumal, wenn die Rezipientin keine besonders beeindruckenden intellektuellen Grundfähigkeiten vorzuweisen hat.
    Die Tatsache, dass die Voraussetzungen für eine umfängliche Öffnung der Schulen nicht gegeben sind – eben die Schnelltests – sollten aber kein Hinderungsgrund darstellen für diesen Schritt. „Schnelltests?? Haben wir noch nicht, wissen wir auch noch nicht, wie wir da ran kommen, können die Kids auch noch nicht anwenden, machen dann die LuL mit, beaufsichtigen das testen natürlich, weil sonst die Ergebnisse falsch sein könnten, die KuK könnten die doch z.B. bei Aldi für ihre Klassen einkaufen, ach so – Abgabe nur begrenzt zulässig?! – egal…die machen das schon…Hauptsache, die SuS sind endlich wieder in den Schulen….usw.usf.“ Das erinnert mich ein wenig an Marie Antoinette 1789 „Warum schreit der Pöbel so?“ …“Majestät, sie haben Hunger und kein Brot“ …. „Dann sollen sie doch einfach Kuchen essen.“ Soweit ich mich erinnere hat man die Dame knapp 4 Jahre später mithilfe der Guillotine einen Kopf kürzer gemacht. Aber so feinsinnige Warnungen sind nichts für tumbe KMs in heutiger Zeit.

    • Lieber Herr Hog ! Ich schätze Ihre Posts sehr . Sie gehören zu den witzigsten auf news4teachers . Mir gefallen ihre gepflegt süffisanten Kommentare über Yvonne Gebauer . Gestern trug sie bereits zum zweiten Mal hintereinander ihre Sgt. Pepper – Uniform . Aber sie hat sogar ihr eigenes Niveau mit der Bemerkung unterboten , dass sie ab dem 15.03. den Schülern ihre Jugend und Kindheit zurückgibt . Das ist noch besser als die Bildungsgerechtigkeit . Und sie wird es umsetzen : Ohne Impfen , ohne Tests . Der Spiegel titelte heute : “ Es reicht “ . Er meinte Jens Spahn . Aber zu ihr passt es auch .

      • Wenn man bei der PK genau hingehört hat, hat sie gemeint, sie könnte sich nichts „schöneres“ vorstellen, geklungen hat es beim ersten Hören aber aber wie „schlimmeres“. Muss wohl ein freud‘scher Versprecher gewesen sein…(in allen späteren Ausstrahlungen wurde dieser Rest des Satzes auch ausgeblendet).

      • @Klaus Lehmkuhl

        „dass sie ab dem 15.03. den Schülern ihre Jugend und Kindheit zurückgibt“
        Die Göttliche!
        Rettung naht für die kleinen Racker durch „Sgt. Pepper-Zickzack I“ – Schutzpatronin der Kinder und Jugendlichen.

        Happy Aua!

      • Lieber Klaus, vielen Dank für die Blumen…wie es sicherlich schon bemerkt wurde kann man einer Krise nicht „nur“ mit ernsten Beiträgen begegnen (was natürlich nicht heißt, dass ich all das, was ich hier schreibe nicht wirklich aus tiefstem Herzen auch so meine).
        Es ist einfach nur entsetzlich, wie stumpf die Verantwortlichen mit den Menschen umgehen, für die sie „qua Amt“ eine klar definierte Fürsorgepflicht eingegangen sind…diese treten sie mit Füßen und erwarten im Gegenzug noch demütige Befehlsbefolgung und Kadavergehorsam…incl. der Selbstaufgabe durch (faktisch) nahezu völlig ungeschützte Begegnungen (wir sind doch mittlerweile alle der Meinung, dass die Konzepte zum Gesundheitsschutz in Schulen und Kitas nix taugen) mit den uns anvertrauten jungen Menschen.

        Ich würde gerne auf einen Artikel von „t-online“ verweisen, in dem ein Experte für Mobilität Stellung nimmt zu den am Mittwoch getroffenen Beschlüssen. (…Moment….just stößt es mir massiv auf…huaallpp!!) …ahh, jetzt geht es wieder….

        „Auf welches „Pferd“ in Deutschland gesetzt wird, ist mir nicht ganz klar. Glück vielleicht. Es ist doch offensichtlich, dass durch Öffnungen der Anstieg der Fälle durch die zunehmende Dominanz der B.1.1.7-Variante noch verstärkt wird. Welcher Teil der Lockerungen begleitenden Maßnahmen dem entgegenwirken soll, kann ich nicht erkennen.“

        Das Ganze ist zu lesen unter diesem Link!!

        https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_89590520/experte-ueber-neuen-corona-beschluss-vielleicht-setzt-man-auf-glueck-.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

        Lieber Klaus Lehmkuhl….ich hatte ja an anderer Stelle geäußert, dass es spannend sein könnte, wenn engagierte Kommentatoren dieses Forums sich tatsächlich mal „livehaftig“ treffen würden und den KMs realitätsnahe und praxisorientierte Konzepte für Schulen in der Corona-Krise – mittlerweile denke ich – auch über die Corona-Krise hinausgehende Konzepte zusammentragen entgegen stellen würden – und dann dabei herauskommt, dass Schule ohne die „Vollpfosten in den Ministerien und der Schulverwaltung“ einfach besser funktionieren würde. Da müssten Sie auf jeden Fall dabei sein!!! Liebe Grüße!!! DöpDöpDöp usw… Grüße an Pit2020 😉

        • @ Andre Hog

          Ich schaue gerade „Frag doch mal die Maus“.
          Als der Versuch mit der Druckluftkanone gezeigt wurde, sausten tausend tolle Ideen durch meinen Kopf, z.B. „Kann man diese Kanone auch anders füllen als nur mit Nebel? Vielleicht mit Leuten, die sonst auch nur heiße Luft ablassen?“
          Ich glaube weiterhin, dass einfache Mittel auch erfolgreich sein können. 😉

          So, und nun auch noch mal im Ernst: Ich persönlich war bisher eigentlich immer schon zufrieden, wenn man mir meine Arbeit nicht unnötig torpediert – auf sinnvolle Unterstützung kann man nach etlichen Jahren im System nicht mehr hoffen.
          Aber das letzte Jahr hat sämtliche Facetten von Inkompetenz „unter dem Corona-Brennglas“ präsentiert, mit Vor- und Nachnamen in 16facher Ausführung.
          Ist 1 ganzes Jahr immer noch nicht lange genug?

          Was ist eigentlich aus den guten alten Falltüren geworden? Kann man die in Ministerien nachrüsten so wie die Luftfilter (die aber angeblich nichts bringen? … Also muss ein neues „Spielzeug“ her.)

          Ich wünsche ein schönes Wochenende mit etwas weniger Döp. 🙂

  4. In Sachsen-Anhalt sind alle Schulen bereits für alle Jahrgänge geöffnet. Ohne Tests, bis Klasse 7 ohne Masken, Grundschulen in voller Klassenstärke. Und das im Bundesland mit der zweithöchsten Inzidenz.
    Ich freue mich jeden Tag, wenn ich meinen Sohn in die Schule schicken muss. Nicht.

  5. Ich mache keine Tests mit Kindern. Ich weiß, dass es die Sicherheit an Schulen steigert, aber meine eigene Sicherheit ist gefährdeter. Schließlich müssen die Kinder zum Testen die Masken abnehmen und in dem Moment pusten sie die ganzen Aerosole in den Raum.

    Dass den Kultusministerien auch nichts besseres einfällt als „Lehrer sollen mal…“!

    Ich hab langsam echt keine Lust mehr auf diesen Beruf. Sobald ich etwas anderes in der Gehaltsklasse finde, bin ich weg. Ich bin doch kein Masochist!

    • Aus der „Tonne“ kam in Nds: Schnelltest an Schulen ab dem 22.03. und Lehrkräfte beaufsichtigen bzw. werden zwecks Durchführung geschult. Achso. Ehrlich? Da mach ich nicht mehr mit. Eine Idee vom Tonne für die Tonne.

      • @Elfe: Keine Panik, so schnell kommen die Tests nicht an den Schulen an.
        Da müssen schon sehr aktive Schulleitungen und Kollegien vorhanden sein, die über Schulträger, etlichen Telefonaten und Anträgen, die Tests in den Osterferien geliefert bekommen. Und dann müssen noch Einverständniserklärungen (der Eltern) eingeholt werden…
        Vorher um Ostern ist tatsächlich die Impfung für Lehrer da.

        • Matty-Moin. Moin. Das mit den Impfungen für LuL sehe ich genauso ironisch wie Sie…. Habe mir gerade mal das „Vergnügen“ gegönnt mal beim Impfportal in Nds. vorbei zu schauen…. Stufe 1 ist noch nicht mal durch. Mal davon ab, dass ich als BBSlerin gaaaanz weit hinten anstehe….

          • @Elfe: Es gibt in NDS aber auch mal was Positives: Nach einem Jahr Corona hat Herr Tonne erkannt, dass Masken schützen und dies jetzt endlich als Vorgabe auch für den Unterricht angekündigt.
            Bei uns war dies – zum Glück -seit Oktober praktisch durch die Maßnahmen und Vorgaben des lokalen Gesundheitsamtes angewiesen worden. Und tatsächlich blieb das Kollegium trotz einer Reihe von infizierten Schülern bisher verschont.
            Also durchhalten bis zum Sommer ist jetzt angesagt!

      • @Die Elfe:

        Aus der Nummer „LuL führen Schnelltests an SuS durch“ kämen Sie vermutlich ganz schnell raus, wenn Sie neuerdings unter einem mehr oder weniger ausgeprägten Tremor leiden würden….und Sie würden auch gar nicht verstehen, wo der plötzlich herkommt, vermutlich nervliche Überbelastung…

        😉

        • Mary-Ellen- demenzielle Tendenzen- vermutlich Stress bedingt- oder doch schon so ein Altersdings- ab 40 kann es ja schon durchaus losgehen…. Wären auch ein heißer Tipp. Morgens ins Auto setzen und den Weg zur Arbeit vergessen…..der demenziellen Kreativität sind da bestimmt keine Grenzen gesetzt. LG

      • Ob Lehrer selbst mit Schulung testen dürfen ist nach meiner Einschätzung rechtlich fraglich. Das ist schon in Zeiten VOR der Pandemie hinsichtlich Medikamentenvergabe zu recht peinlichst genau geregelt. Wenn man für jedes Pflaster Buch führen muss, dann ist der Schultag ( vorausgesetzt es IST juristisch klar geregelt) nach 33 Schülertestungen, Eintragung, Händewaschen , Desinfizieren und Testauswerten gelaufen, und das ganz OHNE Bildung.

    • Das Masken einen ausreichenden Schutz vor Aerosolen darstellen ist leider ohnehin nicht zu erwarten.
      Ob auf Nase und Mund oder darunter für den Abstrich – das macht gerade bei fehlerhaft getragenen OP-Masken, wo es oben und unten rausbläst, wahrscheinlich keinen großen Unterschied:

      https://twitter.com/WeingartenDE/status/1360403172175577089?s=19

      Der Start der Abschlussklassen in voller Besetzung und das Getümmel an Grundschulen war schon ein großer Fehler.
      Die Entscheidung trotz der Ausbreitung von b117 auch mit den restlichen Jahrgängen Busse und Schulhöfe füllen, ist einfach nicht zu fassen.

      Hauptsache Frau Gebauer gratuliert der Maus zum 50. Geburtstag.
      Sie tut alles für die Bildungsgerechtigkeit, ist das nicht wunderbar?

  6. Da steht echt was in Frage?
    In unserem grenznahen Land haben wir eine Inzidenz von 70 bis 90 je nach Landkreis.
    Unsere Nachbarn jenseits der Grenze sind ein Risikogebiet dank der Mutanten.
    Selbsttests sind keine da. Tests durch Ärzte sind nicht organisiert. Die Schulleitungen sollen halt selbst sehen ob sie einen Arzt finden.
    Trotzdem scharrt das Ministerium mit den Hufen. Eigentlich sollte es schon am Montag los gehen. An allen weiterführenden Schulen.
    Jetzt wurde es schweren Herzens um eine Woche verschoben.
    Der 15.3 wird aber fest als Starttermin ins Auge gefasst.
    Das da eben ein paar Tests fehlen (die sind übrigens die einzige Änderung des bewährten Hygieneplans von vor Weihnachten) scheint niemand im Ministerium wirklich zu stören.

  7. Wie erwartet: Es werden „Sicherheitskonzepte“ aufgestellt, die irgendein Element enthalten, das teuer oder bürokratisch aufwendig ist. Mit genau diesem Konzept verspricht man dann Öffnungen. Dann stellt sich heraus, dass genau dieses Element nicht da ist. Die Öffnung nimmt dann aber vermutlich trotzdem niemand zurück.

    „Wer kein negatives Ergebnis vorlegen kann oder sich dem Test nicht unterwirft, darf am Unterricht nicht teilnehmen.“

    Wie passt das zum Gedanken des Präsenzzwangs, den es in vielen Bundesländern gibt?

    Wenn man das konsequent weiterdenkt, landet man bei einer absurden Situation: Vorsichtige Eltern, die Corona als sehr gefährlich einstufen und selbstverständlich wollen, dass getestet wird, müssen ihr Kind zwangsweise in die Schule schicken und uneinschätzbaren Risiken aussetzen. Corona-Leugner hingegen, die Corona für nichtexistent oder harmlos halten und darum ihr Kind nicht testen lassen, werden freigestellt. Irgendwie ist das verkehrte Welt bzw. zwingt dann die vorsichtigen Eltern, Tests zu verweigern, um ihr Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit durchzusetzen.

    Man kann auch weiterdenken: Wenn die Politik anscheinend Tests für eine zwingende Voraussetzung für Präsenzbetrieb hält, warum läuft dann jetzt überhaupt Präsenzbetrieb ohne Tests? Selbst bei festgestellten Infektionen wird ja kaum getestet, wie genug Beispiele aus dem Diskussionen hier bei N4T zeigen.

    • Sehe ich auch so.

      Wenn allerdings gilt:
      „Wer kein negatives Ergebnis vorlegen kann oder sich dem Test nicht unterwirft, darf am Unterricht nicht teilnehmen.“
      könnten einfach alle, die nicht getestet sind, nicht teilnehmen.

      „Liebe Schule xyz,
      da die geforderte Testung mangels durch den Arbeitgeber finanzierte und organisierte Termine nicht stattfinden konnte, bitte ich hiermit für meinen Sohn um Entschuldigung.
      Er wird weiterhin den Lehrauftrag über das Distanzlernen erfüllen.
      MfG, Mutter“

    • „„Wer kein negatives Ergebnis vorlegen kann oder sich dem Test nicht unterwirft, darf am Unterricht nicht teilnehmen.“

      Wie passt das zum Gedanken des Präsenzzwangs, den es in vielen Bundesländern gibt?“

      Genau diese oftmals unauflösbare Widersprüchlichkeit auf allen Ebenen ist es, die Schüler und Lehrer und weitgehend auch die Gesamtbevölkerung zermürbt.

      Einerseits werden uns Verpflichtungen auferlegt, andererseits begeben wir uns mit jeder Pflichterfüllung schon auf Glatteis, wenn nicht gar ins Unrecht – Distanzunterricht mit privatem Endgerät, aber unter Einhaltung eines wasserdichten digitalen Datenschutzes (praktisch nicht realisierbar) / Teilnahme nur unter der Bedingung, dass …., aber Teilnahme alternativlos verpflichtend – und so weiter.

      Wir erlegen Euch Unerfüllbares auf, und wie Ihr das umsetzt, ist Eure Sache.
      Wir verdoppeln mal eben willkürlich Eure Arbeitszeit, was Ihr damit macht, ist Eure Sache.

      In einem Rechtsstaat darf es dergleichen gar nicht geben!

  8. Infektionen verhindern ist besser als Infektionen zu entdecken.

    Geräte für Luftaustausch z.B. Frischluftwärmetauscher kombiniert mit Luftfiltergeräten können für kleines Geld permanent Ärosole beseitigen und Viren töten.

    Und das auf umweltfreundliche Weise.

    Mir wäre es lieber wenn meine Kinder geschützt würden, als wenn sie mit einem positiven Selbsttest nach Hause kommen.

    Die richtige Priorität wäre:
    Zuerst Viren beseitigen
    Dann Infektionen entdecken

  9. Hallo, wie kann ich denn in Niedersachsen meine Grundschulkinder weiterhin zuhause beschulen? Ab Montag müssen die Kinder wieder in der Schule erscheinen.
    Ich habe schon angekündigt, dass meine Zuhause bleiben werden und hab schon wieder schlaflose Nächte.

    Ich finde das alles nur noch abartig. Draußen Spaziergänger kontrollieren und gleichzeitig Grundschulkinder ohne Maske oder Luftreiniger in die Klassenräume zwängen.
    In Zeiten der Pandemie soll doch bei diesem Staatsvesagen jeder selbst eintscheiden dürfen welches Risiko er eingehen will. Vor allem wenn die RKI Empfehlungen in Schulen nicht umgesetzt werden.

    Die Hygienekonzepte in Schulen sind doch lächerlich. Auch finde ich, dass das Thema Schmierinfektion in Schulen (Stichwort Schultoilette) nahezu ignoriert wird. Ekelhaft was man da beobachten kann.

  10. Die ganze Situation ist entlarvend für die Untätigkeit und/ oder Unfähigkeit unserer Entscheidungsträger in Bund und Land. Wenn jetzt, bei steigenden Inzidenzen und Verbreitung der aggressiven Mutanten Wechselunterricht beschlossen wird, soll das nur von dieser Tatsache ablenken.
    Wir kennen ja schon die Haltung: Wer sind schon Wissenschaftler der Leopoldina, dass die sich wagen, Dinge auszusprechen, die den Horizont mancher Entscheidungsträger sprengen?
    Leider ist solchen Personen NIE eine Grenze aufgezeigt worden.
    Jetzt soll es gefährlichen Wechselunterricht geben, der Lehrer und Schüler ungeschützt lässt – und damit weitere Teile der Gesellschaft.
    Was bleibt eigentlich noch von der realen Unterrichtszeit, wenn wir diese Halbierung der reinen Zeit, die Hygiene Maßnahmen und deren Überwachung, die VIELLEICHT fällige Selbsttestung von einer angstbelasteten Unterrichtszeit noch abziehen?
    Damit ist doch eindeutig bewiesen, dass es nicht um die Schüler geht, sondern um reine Verwahrung. Im anderen Fall hätte man Geld und Gehirnschmalz in sicherere Unterrichtsräume und intelligente Konzepte investiert.

    • Wir sind seit dem 22.2. In den Grundschulen wieder mit voller Klassenstärke im Präsenzunterricht. Die LuL wuseln in allen Kohorten herum, da Unterricht nach Stundenplan stattfindet.
      In der ersten Woche nach Schulöffnung konnte sich Schulpersonal noch nicht testen lassen, aber jetzt werden die Gutscheine vom Land akzeptiert. Trotzdem bleibt der Test (2mal die Woche) freiwillig.
      Von einer Testung der SuS ist noch keine Rede.
      Und immer noch werden Kinder, deren Eltern an Corona erkrankt sind, nicht getestet. Sie sollen sich in freiwillige Quarantäne begeben. Da die Schulen darüber aber nicht informiert werden, DATENSCHUTZ, müssen wir den Eltern vertrauen.

  11. [Auf die Frage, ob medizinisches Personal in der Berliner Charité die Arbeit in den Covid-Stationen ablehnen kann :13.1., 16:57] …: Ja, das geht aus unserer Sicht gar nicht anders. Arbeitet man hier mit Druck oder versucht, Menschen in Situationen zu schicken, die sie nicht aushalten können und wollen, riskiert man, dass sie selbst erkranken, etwa an einer posttraumatischen Belastungsstörung.
    [13.1., 16:59] …: Ich sehe auch, dass ein Teil der Gesellschaft das offenbar hervorragend ausblenden kann, und zwar nicht nur die wirklichen Corona-Leugner. Das geht schon bei Menschen los, die mit ihrer Maske nur den Mund, aber nicht die Nase bedecken. Ich sehe das auch daran, dass in öffentlichen Verkehrsmitteln niemand Menschen ohne Maske anspricht – vielleicht auch, weil sich niemand traut. Manche Menschen würde ich wirklich gerne einmal mitnehmen auf eine Intensivstation, damit sie sich die Patienten ansehen, wie sie an Beatmungsgeräten um ihr Leben kämpfen,
    [13.1., 17:01] …: Jörg Pawlowski ist Vorsitzender des Klinikpersonalrats der Berliner Charité und als solcher insbesondere für die Arbeitsbedingungen der Pflegekräfte zuständig

  12. Aus meiner Sicht macht das mit den Selbsttests nur dann Sinn, wenn sich alle in der Schule JEDEN Tag vor der Schule unter Aufsicht testen lassen und das Schulhaus erst nach negativem Testergebnis betreten. Dass ich als Lehrkraft das beaufsichtige, halte ich jetzt nicht für gefährlich, wenn die Testung mit Abstand draußen an der frischen Luft erfolgt. Ich muss ja nichts anfassen, sondern nur das Testergebnis anschauen. Allerdings sehe ich bei dieser Variante organisatorische Schwierigkeiten, das Verfahren dürfte sich bei einer großen Schule etwas hinziehen. Müsste man halt mal ausprobieren, wie lange das tatsächlich dauert.
    Freiwilliges Testen und nur einmal die Woche ist für mich eher Geldverschwendung. Da wären Luftfilteranlagen und Plexiglasscheiben sicherer und keine Geldverschwendung.

    • Mit Verlaub, wie soll das logistisch funktionieren?
      Unsere knapp 800 SuS stehen dann ca. 1 Schulstunde auf dem Hof- so lange wird es mindestens dauern, bis die Tests ausgeteilt, mit Wartezeit durchgeführt sind (ich stelle mir das vor, im Stehen- ohne Ruhe oder Tisch- machen 10jährige das auf einem lauten Schulhof in Jacke mit Ranzen auf dem Rücken und Sporttasche), die Ergebnisse verbucht sind. Wir LuL sollen das dokumentieren, die herumzappelnden und wartenden SuS beaufsichtigen, auf Maskentragen usw. achten, auf Konfliktvermeidung, Körperkontakt sowieso, den Müll entsorgen (800 verbrauchte Testkits). Und die Haftung für die korrekte Durchführung und Dokumentation sollen wir wahrscheinlich auch noch übernehmen?! Und das alles völlig ohne Schutz für uns selbst?
      Das wird nie passieren!

      • ICH FÜHRE KEINEN TEST BEI SuS DURCH! ICH BERÜHRE KEINEN SuS- SCHON GAR KEINEN MÖGLICHERWEISE INFEKTIÖSEN!
        Dann zeige ich meinen Dienstherrn an wegen Missachtung der Sorgfaltspflicht gegenüber Schutzbefohlenen und MitarbeiterInnen.

        • Es handelt sich um einen Selbsttest, den der Schüler selbst ausführt. Ich weiß nicht, warum Sie den Schüler dabei berühren müssen. Dass es eine organisatorische und zeitliche Herausforderung ist, schrieb ich ja bereits. Außerdem habe ich da natürlich ans Gymnasium gedacht, da ist es natürlich etwas anderes als an einer Grundschule.

          • Guter Mann bzw. Frau- im von mir oben beschriebenen Szenario an unserer Schule- übrigens ein Gymnasium mit fast 800 SuS, keine Grundschule- ist das gerade für jüngere SuS ein Problem. Stichworte „draußen- im Stehen- mit Jacke und Rucksack auf vollem Schulhof“. In der Dienstanweisung wird dann irgendwas stehen wie, LuL beaufsichtigen, unterstützen etc. Das reicht schon für o.g. Einwand. Auch ohne Berührung grenzwertig genug.

          • Ja, aber insgesamt geht dieser Beitrag am Thema vorbei!!! …wofür sind Schulen und die darin arbeitenden LuL noch zuständig??

            Wie ist das mit der Haftung, wenn ein Test offensichtlich im Ergebnis falsch ausfällt und dann gefahndet wird nach dem K / K*, die diesen Schnelltest beaufsichtigt hat…ist diese Person dann für die Folgeschäden verantwortlich zu machen? (Dienstaufsichtsbeschwerde läuft – Zivilstrafverfahren ist eingeleitet- man kann den LuL einfach nicht trauen!!)

            Bürokratie kann ich auch!!! Vielleicht sogar besser / destruktiver (!!!), als die eigentlichen Bürokraten…aber das haben wir doch in den vergangenen Jahren gelernt (entgegegen all der praxisnotwendigen Voraussetzungen):
            „Wer sich nicht umfänglich juristisch absichert wird in diesem Staat von den entsprechenden OVGs abgeschlachtet.“

            Das Thema „Civilcourage“ ist damit hinfällig!!
            Natürlich wäre ich bereit, den SuS Unterstützung anzubieten und für sie einzustehen…aber die Eltern, die gewohnheitsmäßig ihre juristische Expertise oder ihre Rechtsschutzversicherung in Stellung gegen LuL bringen zwingen mich dazu, von dieser Art der Unterstützung Abstand zu nehmen.

          • Herr Hog, ob am Thema vorbeigehend oder nicht- definieren Sie das hier?-ist die juristische Absicherung eines Dienstverhältnisses das eine. Das Risiko, selbst zu erkranken und dies nicht oder nur beschadet zu überleben, das andere. Da hört es auf- auch die Selbstlosigkeit den SuS gegenüber.
            Sich zum Büttel verfehlter KM-Politik zu machen, kann man wohl kaum Zivilcourage nennen- eher Dummheit.

          • @Judith: Ihre despektierliche Art mit Diskussionspartnern umzugehen missfällt mir (-> s. Guter Mann/Frau). Ich wollte lediglich aus infektiologischer Sicht begründen, dass freiwillige Selbsttests einmal die Woche nicht zielführend sind. Ebenso war der Vorschlag, wie es aus meiner Sicht nur Sinn machen würde, rein infektiologisch gedacht. Ihre rechtlichen Bedenken kann ich nachvollziehen.

  13. Wir haben eine Arztpraxis, die ein Mal in der Woche vor Unterrichtsbeginn Tests für die Abschlussklassen anbietet. Aber das Ganze ist für die SuS freiwillig, und viele (die sich teilweise auch nicht an AHA und Kontaktbeschränkungen halten), sagen ganz offen, dass sie Angst haben, positiv getestet zu werden und in Quarantäne zu müssen. Daher lassen sie sich nicht testen. Wenn die Tests nicht verpflichtend werden, bringt das Ganze nicht viel.

    • „sagen ganz offen, dass sie Angst haben, positiv getestet zu werden und in Quarantäne zu müssen“

      Also verbreiten sie das Virus munter weiter.

      Genau mit diesen Zeitgenossen sitzen dann die Kinder von Risikoeltern, älteren Eltern oder vorsichtigen Eltern viele Stunden zwangsweise ohne wirklichen Schutz in einem Raum.

      Ich hoffe, dass bald ein Gericht feststellt, dass Präsenzpflicht unter diesen Umständen nicht angemessen ist und gegen das Recht auf körperliche Unversehrtheit verstößt.

      • Dazu passt unsere Situation:
        Tochter in Q2 sitzt seit zwei Wochen wieder eingepfercht mit bis zu 29 weiteren Schülern aus drei Schulen (Kooperation der drei städtischen Gymnasien in der Oberstufe) im Präsenzunterricht. Täglich also locker 100 Kontakte.
        Dicht an dicht mit Jugendlichen, deren Eltern einen Sch…. auf Kontaktbeschränkung geben. Sie tragen zum Teil fehlerhaft und notgedrungen Billigmasken. Atmen alle dieselbe aerosolbeladene Luft.

        Zwei der drei Schulen untersagen zu Beginn der vergangenen Woche ihren Schülern die Teilnahme am Unterricht. Die dritte Schule (unsere) macht alles weiter wie bisher. Keine Information, keine Erklärung. Nichts.

        Offenbar stecken Verdachtsfälle dahinter, die aber natürlich wegen der Durchmischung im Kurssystem alle drei Schulen zur Quarantäne veranlassen müssten. Kein Wort darüber von der Schulleitung. Kein Hinweis, was dahinter steckt.
        Nichts.
        Ich fühle mich komplett belogen, betrogen und ausgeliefert.

        Recht auf körperliche Unversehrtheit?
        Keine Ahnung, wer sich darum kümmert. Das örtliche Gesundheitsamt ist jedenfalls maximal unfähig und scheint alle Energie in Vertuschung zu investieren. Ebenso unser Schulleiter.

  14. Die Lage in Italien sollte Frau Ernst als KMK-Präsidentin eine riesengroße Warnung sein: Mutationen bereiten sich dort rasant aus; die britische Variante ist ansteckender und gefährlicher; jetzt sind plötzlich alle Familienmitglieder betroffen, während zuvor so mancher verschont blieb; 50-60-Jährige ohne Vorerkrankungen müssen intubiert werden; die Intensivstationen sind am Limit; Schulen schließen wieder:
    „Das bestätigte auch Massimo Galli, Spezialist für Infektionskrankheiten am Luigi-Sacco-Krankenhaus in Mailand, im Interview mit dem Sender ‚La 7‘: ‚Die Mutationen können sogar in einer Entfernung von mehr als 1,5 Meter noch zu Ansteckungen führen.‘
    Das ganze Land zurück im Lockdown?
    Erste Regionen haben reagiert und sind zurück in den Lockdown gegangen – teilweise in Rekordtempo. Buchstäblich über Nacht hat etwa die Lombardei wieder die Schulen geschlossen. Spielplätze und Parks sind zu, das Verlassen der eigenen Gemeinde nur mit Ausnahmegenehmigung möglich. Ein Schritt, der auch für den Rest des Landes immer wahrscheinlicher wird. Zu sprunghaft steigen die Zahlen allüberall an.“
    Quelle: https://www.mopo.de/news/panorama/nach-lockdown-ende-freie-bahn-fuer-mutanten–italien-schlittert-ins-corona-chaos-38143334

  15. Mal ein logischer Vorschlag aus England.
    An manchen Schulen machen die Gurgeltests.
    Alle Schüler einer Klasse spucken in das gleiche Gefäß. Dann wird der Inhalt diese Gefäßes geprüft.
    Negativ: Alles ok
    Positiv: Einzeltests für alle Schüler der Klasse und Quarantäne.
    Ist wahrscheinlich zu einfach und logisch für Deutschland.

    • „Alle Schüler einer Klasse spucken in das gleiche Gefäß.“

      …und atmen dabei die Aerosole ein, die der Vorgänger ausgestoßen hat, als er seine Maske abgesetzt hat.

      Besser als nichts ist es vermutlich trotzdem.

    • Ich hoffe doch, den Spuckeeimer trägt dann ein Lehrer mit Vollschutz von einem Kind zum anderen und das ganze Gespucke findet nicht im Klassenraum statt, wüüüürg!

    • @Schattenläufer: Nee, würde zu viele Infektionen finden und dann müsste man die Schulen wieder dichtmachen – also lassen wir das hier in Deutschland lieber.

    • Wie ekelhaft ist das denn?
      Wäre für mich nur akzeptabel, wenn jedes Kind in einen eigenen Pappbecher spuckt und die dann von jemandem in entsprechender Schutzkleidung zusammengekippt werden.
      Igitt.

  16. @S. Danke für den Link! Verhalten sich die Menschen so normal wie vor der Pandemie wird sich dies auch bei uns hier rächen. Lockerung zu Ostern brauche ich nicht, dann haben wir im Sommer ähnliche Zustände wie in Italien. Von mir aus können gerne die vollständig Geimpften Reisen und Shoppen und ihr „altes“ Leben aufnehmen, ich gönne es ihnen von Herzen. Alle anderen halten bitte Ihre Füße still und weiterhin Abstand!!

  17. Und die Kinderärzte warnen schon wieder davor, Kinder massenhaft zu testen. Das könne man den Kindern nicht antun! Sie verweisen auf die psychischen Schäden, wenn sich Kinder dann als „gefährlich“ wahrnehmen.
    Hab leider den Link dazu verloren…..

  18. Voraussetzung für das sichere Öffnen der Schulen seien häufige Tests.
    Wie, geht nicht?
    Egal, dann öffnet man halt ohne. Sobald Tests da sind, wird aber getestet.

    Das ist so als würde man sagen:
    Voraussetzung für das Führen eines Kraftfahrzeuge ist das Bestehen der Führerscheinprüfung.
    Wie, geht nicht?
    Dann fahre erst mal ohne Führerschein. Aber sobald wie möglich musst du den nachholen!

  19. Klug öffnen ist nicht der Skill der Entscheider. Sie mögens lieber mutig.
    Preisfrage:
    Wenn Schulen mit teils 30 Kindern im geschlossenen Raum öffnen, wie hoch ist die Akzeptanz zu Hause, die Kontakte – wie grade immer wieder neu festgelegt – gering zu halten?

    Als Lehrer habe ich Kontakt am Tag mit ca. 70 bis 80 SuS, und damit indirekt auch mit deren Familien. Da kommt ganz schön was zusammen.
    Jeder der SuS in der Lerngruppe hat eine ähnliche Ausgangslage. Also ca 87 Kontakte über 29 Klassenkameraden (Eltern plus ein Geschwisterchen angenommen).
    Das Geschwisterchen hat dieselbe Anzahl von Kontakten. Kommen im Haushalt jedes SuS ca 180 Kontakte über das Schulgeschehen zusammen. Ich lasse mal die Kontakte durch Busse und Bahnen als Anreisemöglichkeit rechnerisch dabei weg.

    Der Schwerpunkt, im Park Fussgänger zu jagen, die zu dicht beieinander sind, halte ich für sehr mutig. Und ziemlich ineffektiv. Mir fällt eine kluge Alternative ein. Wem noch?

  20. „Wann die dafür versprochenen Schnelltests kommen, ist unklar“

    Wie? Ich dachte, die Lehrer wären vor Ort.

    Wir haben vor, uns auch einen zu bestellen. Den stellen wir am Eingang auf. Die Leute, die das Bürogebäude betreten wollen, bohren in der Nase, stecken den Finger in den Mund des Lehrers, der dann – Dank Sprachausgabe – Bescheid gibt, ob Corona oder nicht. Wenn jetzt aber kein Lehrer lieferbar ist, werden wir auf Erzieher ausweichen müssen. Da liegen mir aber noch keine Daten zur Sensitivität vor.

    • Lehrer – die Kanarienvögel der Moderne…
      Wie hab ich mal bei SPON ( glaub ich) im Forum gelesen? Es ist eher schädlich, die Lehrer zu impfen, denn wenn die deshalb nicht mehr erkranken, bekommt man sich ausbreitendes Infektionsgeschehen erst in den Familien mit.
      Michael, ich denke, das ist ausbaufähig 😉

    • @Michael

      Lieber Michael,
      Ihre Idee ist so herrlich durchgeknallt! 😉
      (Man muss halt mit dem arbeiten, was man vorfindet.)

      • Aber Dank WiMoKa bin ich jetzt auch darauf gekommen, wie das mit den Corona-Ampeln gemeint war 🙂

        Die Funktionsweise von CO-Meldern ist mir jetzt auch klar: so lange der Lehrer nicht blau anläuft, ist alles im grünen Bereich.

        Und alles Bio.

  21. Ba-WÜ, Info aus Süd-West Presse (SWP+) Kreis Göppingen: In Geislingen wurden gestern, nach einem „Ausbruch“ in einem Schulkindergarten 200 Personen in Quarantäne geschickt, darunter einige Familien in welchen auch die britische Mutation angekommen ist.
    Wir freuen uns schon auf die nun kommenden Öffnungen. Endlich dürfen die Kinder wieder in die Schule! (Ironie aus). Obwohl von Präsenzpflicht befreit, werden wie bisher wieder kaum Kinder von ihren Eltern zuhause behalten werden.
    Herr wirf Hirn herunter: eine große Portion nach Stuttgart, und die andere Portionen als Elternrationen, bitte.

    • Sorry, wieder mal Nachtrag. Scheint eine Art Columbo-Effekt zu sein 😉
      …was mir erst jetzt aufgeht: Dadurch, dass KuMis die Präsenzpflicht aussetzten, liegt die Verantwortung ausschließlich bei den Eltern. Eine rechtlicher Möglichkeit diese MinisterInnen dann vielleicht doch anzuklagen, dürfte durch diesen sinnvollen, aber auch schlauen Schachzug, sehr eingeschränkt sein.
      Denn jetzt kann man/frau sagen: „Selber schuld, hättest dein Kind ja nicht schicken müssen!“
      Ausnahme ist allerdings die Verpflichtung, durch den vorverurteilten Mitarbeiter von Frau Ironman zu sein, dass die Kinder und Jugendlichen auf jeden Fall (selbst bei Immunschwache) zu Klassenarbeitsterminen in den Schulen präsent sein müssen.

      • 160.000.000 Plastikmülltests im Monat plus Masken….. Und dann Naturschutz heucheln.
        Asymptomatische gesunde Menschen testen…
        Dann können wir auch gleich würfeln. Bei 6 ist man positiv.
        Wie blöd sind wir eigentlich alle? Jetzt retten wir, damit wir langfristig zerstören….

  22. „Wer kein negatives Ergebnis vorlegen kann oder sich dem Test nicht unterwirft, darf am Unterricht nicht teilnehmen.“
    Mit Selbsttest oder Schnelltest ???

    „SARS-CoV-2-Schnelltest kostet Selbstzahler um die 45 Euro“ laut Ärzteblatt beim Hausarzt.

    Selbsttest dauert etwa 15 Minuten bis zum Ergebnis. Die Aussage des Selbsttests ist kaum länger als sechs Stunden zuverlässig.
    Bis zu 6 von 10 Selbsttests können falsche Ergebnisse liefern.
    Bei positivem Selbsttest muss dieser dann durch einen Schnelltest bestätigt werden. ABER einen Anspruch auf PCR-Test hat der „Selbsttest-Positive“ erst wenn er auch die dafür notwendigen eindeutige Infektionssymptome zeigt, sonst zahlt der zu Testende die Kosten selbst.

    Testaktion in Köln:
    Kosten
    Corona-Antigen-Schnelltest 38,90 EUR (Ergebnis nach 15 Minuten)
    PCR-Express Test 159,90 EUR (Ergebnis nach 120 Minuten)
    PCR Standard Labortest 77,73 EUR (Ergebnis nach 24-36 Std.)
    Corona-Antikörper-Schnelltest 39,90 EUR (Ergebnis nach 15 Minuten)

    https://www.koeln.de/koeln/nachrichten/lokales/hier-koennt-ihr-euch-in-koeln-auf-corona-testen-lassen_mein-corona-schnelltest_L1162940_1162988.html

    Konsequent ist nur die einzige Lösung, die Schulen ab 15. März für alle mit Präsenz von der Verfügbarkeit der Schnell- und Selbsttests abhängig zu machen.
    Aber da diese Aktion Geld kostet gibt es keine Priorität und statt wild einzukaufen ist es doch sicherer erst einmal eine EU-Ausschreibung zwecks Beschaffung einzuleiten…

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