Maskenpflicht für Grundschüler – selbst bei niedrigen Inzidenzen und 30 Grad?

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MÜNCHEN. Die Coronazahlen sind in vielen Orten sehr niedrig. Auch für Grundschüler gilt die Maskenpflicht im Unterricht weiter, in den meisten Bundesländern jedenfalls. Doch die Stimmen mehren sich, hier weiter zu lockern.

Die Maske soll im Unterricht herunter – diese Forderung wird lauter. Foto: Shutterstock

Die Forderungen nach einem Ende der Maskenpflicht bei niedrigen Coronazahlen mehren sich, insbesondere bei Grundschülern. Der bayerische Landkreis Rhön-Grabenfeld in Unterfranken beantragte ab Montag ein Ende der Maskenpflicht in der Primarstufe am Platz und auf dem Außengelände. Jedoch habe die Regierung von Unterfranken dies nicht genehmigt, teilte der Landkreis mit. Damit gelte die Maskenpflicht ab Montag doch weiter, sagte eine Sprecherin.

Grund für die Forderung von Landrat Thomas Habermann (CSU) nach einer Aufhebung: der stabile, niedrige Inzidenzwert des Landkreises und die regelmäßigen Coronatests von Schülern. Steigende Temperaturen würden die Kinder mit Maske belasten, hieß es. Der Inzidenzwert im Landkreis lag am Samstag laut Robert Koch-Institut bei 8,8. Den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts entspräche das durchaus: Das RKI empfiehlt erst über einem Inzidenwert von 35 eine Maskenpflicht im Unterricht der weiterführenden Schulen und ab einem Inzidenwert von 50 dann zusätzlich auch in Grundschulen.

«Wenn’s 30 Grad Hitze hat und das Wasser unten raustropft, dann müssen wir doch am Sitzplatz die Maske wegbekommen»

Der Parteichef der Freien Wähler und Vize-Ministerpräsident, Hubert Aiwanger, meint: «Wenn die Zahlen runter gehen, wenn’s 30 Grad Hitze hat und das Wasser unten raustropft, dann müssen wir doch am Sitzplatz die Maske wegbekommen.» Wegen der stark sinkenden Zahlen hatte schon letzte Woche Bayerns Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) Lockerungen bei der Maskenpflicht an Schulen gefordert. Der Koalitionspartner der Freien Wähler, die CSU, hat bislang jedoch nicht erkennen lassen, dem nachgeben zu wollen.

Die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen haben bereits beschlossen, die Maskenpflicht im Unterricht auszusetzen. In Niedersachsen ist die Maskenpflicht an Inzidenzwerte gekoppelt, die mittlerweile tatsächlich vielerorts darunter liegen, sodass hier die Maßnahme automatisch entfällt. In Sachen-Anhalt soll ein generelles Aus in dieser Woche entschieden werden. «Wir brauchen jetzt dringend spürbare Lockerungen im Schulbetrieb», sagte Bildungsminister Marco Tullner (CDU). «Es ist nun an der Zeit, die Maskenpflicht im Unterricht abzuschaffen.» Bei steigenden Temperaturen und sehr wenigen Fällen sei diese zusätzliche Belastung nicht mehr zu erklären.

Auch der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter würde die Maskenpflicht zumindest im Unterricht der Grundschulen gerne aufheben, die Zahlen in München sind niedrig. «Ich sehe aber in der aktuellen Lage keinen Grund, dass wir sie in den ersten bis vierten Klassen aufrechterhalten, wenn wir wieder alles öffnen», sagte Reiter bei einer digitalen Bürgersprechstunde laut «Münchner Merkur». Weil Kultusminister Piazolo «in der gleichen Richtung unterwegs» sei, sei er optimistisch. Reiter (SPD) hatte vergangenen Herbst die Maskenpflicht in Grundschulen schon mal aufweichen wollen – war aber an der Regierung von Oberbayern und dem Gesundheitsministerium gescheitert.

Piazolo hatte eine bundesweit einheitliche Regelung angemahnt und angekündigt: Sollte sich die KMK bei ihrer Videoschalte in dieser Woche nicht auf ein einheitliches Vorgehen einigen können – was dann tatsächlich auch ausblieb -, halte er auch ein Vorgehen nur für Bayern für angebracht. Piazolo: «Das Thema ist jetzt virulent.»

„Ich habe Bauchschmerzen, wenn zeitgleich in manchen Regionen sogar die Maskenpflicht im Unterricht aufgehoben wird“

Die Virologin Melanie Brinkmann, Professorin an der Technischen Universität Braunschweig und Beiratsmitglied der Gesellschaft für Virologie, äußerte unlängst ihr Unbehagen angesichts der Geschwindigkeit der Öffnungsschritte. „Mir wird dabei ganz anders“, sagte die Wissenschaftlerin, die zum Beraterstab der Bundesregierung gehört. „Ich habe auch Bauchschmerzen, wenn nun alle Kinder wieder in die Schule gehen und fast zeitgleich in manchen Regionen sogar die Maskenpflicht im Unterricht aufgehoben wird.“ Auf die Frage, ob eine vierte Welle noch in diesem Sommer komme, sagte sie: „Wenn es richtig schlecht läuft, dann schon.“ News4teachers / mit Material der dpa

Bayerns Kultusminister fordert, die Maskenpflicht im Unterricht zu streichen – bundesweit. Realschullehrer unterstützen das

 

 

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38 KOMMENTARE

  1. Was in dem Artikel ausgespart wird, ist, dass wir nach wie vor die Testpflicht haben. Selbst unter 50 zweimal in der Woche. Durch die regelmäßige Testung filtert man ganz gut die ansteckenden Fälle heraus und es gibt Sicherheit. Die Grundschullehrer und das weitere an der Schule arbeitende Personal sind in der Regel nun 2x geimpft. Die Testpflicht würde ich aufrecht erhalten, die Maskenpflicht würde ich bei diesen niedrigen Inzidenzen in der Grundschule fallen lassen. Wir haben im ganzen Schulhaus und auf dem Schulhof immer noch Maskenpflicht. Im Sommer sitzen wir so oder so bei geöffneten Fenstern. Falls die Inzidenzen wieder steigen, kann man ja wieder anders entscheiden und vor allem für den Winter vorsorgen und Luftfilteranlagen anschaffen, die der Staat auch bezahlt und nicht die Gemeinde die Hauptlast zu tragen hat.

    • Das sehe ich ebenso. Bei diesen Inzidenzen ist eine Maskenpflicht nicht mehr zu rechtfertigen. Sie belastet gerade jüngere SchülerInnen enorm. Das Fallenlassen der Maskenpflicht ist ein wichtiger Schritt.

  2. Es ist heiß. Damit überhaupt etwas Luftaustausch stattfindet, müssen die Fenster dauerhaft aufbleiben, die Beschattungsrollos dürfen nicht heruntergefahren werden und der Straßenlärm macht den Unterricht ohnehin schon fast unmöglich.
    Die Masken sind sofort schweißgetränkt und viele Grundschüler müssen sie sogar im Ganztag tragen, nicht nur 5 Stunden lang.
    Welcher KM würde sich diesen Tort antun?

  3. Ich hoffe nur, dass uns Lehrern zumindest das MaskenRECHT bleibt, denn, wenn wir uns erinnern, war es uns noch im letzten Jahr aus pädagogischen Gründen untersagt, eine während des gesamten Unterrichts zu tragen.

  4. Wenn die Kultusministerien die Frage schon an der Inzidenz festmachen wollen, sollten sie es an der inzidenz in der jeweiligen Altersgruppe festmachen. Wir werden nämlich absehbar im Herbst in eine Situation laufen, in der die Inzidenz bei den Senioren sehr gering sein wird, weil die schon alle geimpft sind, während sie bei den ungeimpften Kindern explodieren dürfte. Aktuell sind die inzidenzen bei den Kindern und Jugendlichen ja schon ziegfach höher als bei den Senioren.

    Meine Schüler/Azubis in der Berufsschule stellen sich derweil die Frage, ob sie ihre Erstimpfung bekommen werden noch bevor die Senioren ihre Auffrischungsimpfung bekommen oder ob sie noch einmal gegenüber den Alten zurückstecken müssen.

  5. Zuerst sollte man die Maskenpflicht im Freien abschaffen.

    Kinder könnten sich evtl. beim Maske tragen abwechseln.
    Pro Zweiertisch immer ein Kind mit Maske.
    Nach dem Lüften wird gewechselt.

    Viel sicherer wäre es, die Luft permanent auszutauschen und mit Luftfiltergeräten zu filtern.

    • Das sorgt doch nur für Ärger und Konflikte unter Kindernund Eltern. Zumal man sich dann in der Zeit anstecken könnte, in der man keine trägt.

      Mir wäre Wechselunterricht und bei Zahlen unter 36 ohne Maske lieber.

  6. „wenn’s 30 Grad Hitze hat und das Wasser unten raustropft, dann müssen wir doch am Sitzplatz die Maske wegbekommen“

    Wenn’s 30 Grad Hitze am Sitzplatz hat und es ist Unterricht, dann gilt der Arbeitsschutz in Schulen nicht.

    • Letzten Sommer/Herbst 35 Grad schon um 10 Uhr und stehende Luft und Maske – die soll vielleicht Verdunstungskühle erzeugen?!
      Im letzten Winder unter 10 Grad, morgens gern weit drunter, Durchzug, Auskühlen des Raumes in den Pausen, drei Jacken, Kinder mit Sitzkissen und Jacken und Decken und Maske – die soll vielleicht dem Schutz vor Nasenerfrierungen dienen!

      Schule und Arbeitsschutz?
      Scheint sich gegenseitig auszuschließen.

      Bin nicht gegen Maske, ist unser und der Kinder einziger Schutz.
      Bin aber entschieden gegen Abschaffung des Arbeitsschutz; ach, falsch, den gab es ja noch nie wirklich; also ich bin gegen fortwährendes Ignorieren des Arbeitsschutzes in Schulen trotz Pandemie.

      • Bei mir ähnlich. Heute morgen 7.30 Uhr schon 27 Grad im Raum, da war noch kein Kind da. Ab 10.00 Uhr unerträglich – und die ganz heißen Tage kommen erst noch..

    • Ich arbeite in einem Gewächshaus/ Treibhaus. Ich arbeite im Sommer bei über 30°. Habe ein Thermometer dabei. Ab 35°C stelle ich die Arbeit ein. Benutzw Wasserspray. Welchen Gesundheitsschutz gibt es? Habe darüber nichts gefunden. Bei geöffneten Fenstern sind Innen- und Außentemperaturen gleich. Normalerweise schließe ich die Fenster im Sommer, damit es kühl bleibt. Luftaustausch ist bei diesen Temperaturen ohnehin nicht möglich. Aber KM’s sind soviel schlauer.
      Übrigens bin ich im Winter genau in diesen Räumen mit Lüften (Erdgeschoss) bei 13°C. Falsches Schulhaus? Aber wer im Kumi will dies wissen? Frische Luft ist ja gesund.

      • Ich auch… Unser Schulhaus ist mit schwarzem Eternit verkleidet. Bei großer Hitze tropft sogar im Treppenhaus der Teer von der Decke. Viele Klassenzimmer sind auf der Sonnenseite. Habe schon mal 36°C gemessen. Luftaustausch trotz geöffneter Fenster und Tür gleich Null. Lehren und lernen wird so wirklich zur Qual, auch schon ohne Maske.

    • Genau. Deswegen machen wir die Tests nicht. Ich schieb meinem Kind keinen dubios desinfizierten Wattestab in die Nase. Das will ich vorher ordentlich geprüft haben. Notfallzulassung? Die sollen ihren Job richtig machen.
      Und in den Kitas werden diese Lolly-Tests ausgegeben, obwohl in der Packungsbeilage extra steht das diese nur für Personen über 18 Jahren diese Notfallzulassung haben.
      Spucktest, ok. Meinetwegen, sofern ich hierfür nichts unterscheiben muss und nichts gespeichert wird. Spucktest machen, wenn negativ dann ab in den Müll und fertig, darüber hinaus muss nichts gespeichert werden, siehe DSGVO Art. 5/1c.

  7. Es wird sicher funktionieren, die Inzidenzen wieder anzuheben. Vor irgendwelchen Lockerungsphantasien sollte man scharf überlegen, WARUM die Inzidenz so niedrig ist und dass sie ein Blick in die Vergangenheit ist.

    Wenn man jetzt alles auf einmal aufhebt, denn geht das ganz schnell nach oben und am Ende weiss keiner, woran es lag.

    Außerdem sollte man den Blick auf die Inzidenzen unter Schulkindern richten, nicht auf die Gesamtinzidenz.

    • @Jan aus H:

      Laut RKI sind die Inzidenzen der unter 19-jährigen momentan auch unter 50 mit starkem Abwärtstrend in den letzten Wochen…
      Die ganz Kleinen sogar bei 25.

      Was hebt man denn in den Schulen jetzt alles auf einmal auf? Es geht ja in dem Artikel nur um die Grundschüler… und da wurde der Präsenzunterricht doch schon vor einiger Zeit wieder eingeführt. Die Zahlen sinken trotzdem. Also was wird bei den Grundschulen denn gerade noch gelockert, was dann zeitgleich mit dem Wegfall der Maske auf dem Schulhof und am Sitzplatz einhergeht?

      Und schauen Sie sich bitte die Inzidenzen der unter 19-jährigen an. So viel höher, wie hier immer dargestellt (oben schrieb jemand „zigfach höher“) sind sie nicht. Laut RKI wird eine Maskenpflicht am Sitzplatz bei Inzidenzen unter 35 nicht mehr für nötig erachtet. Da sind wir vielerorts schon einige Zeit nicht mehr. Und selbst wenn man nur auf die Inzidenzen der Schulkinder schaut, dann sind sie davon auch nicht mehr weit entfernt. Somit finde ich es durchaus nachvollziehbar, dass jetzt über die Abschaffung der Maskenpflicht – zumindest auf dem Schulhof – nachgedacht wird.

    • Die jetzigen niedrigen Inzidenzen sind sicherlich durch das Maskentragen der Kinder zu erklären, eine etwaige Erklärung könnte sein, dass die 3. Welle glücklicherweise vorbei ist? Unsere Kids und die halbe Klasse waren letzte Woche trotz Maske, Abstand, mit einem Infekt krank, kein Corona, inkl. beide Lehrer. Nur mal so nebenbei erwähnt.

      • @Ines:
        Also gut… dann behalten die Kids die Maske auf dem Schulhof oder beim Sport im Freien so lange auf, bis auch die kleinen Erstklässler geimpft sind? Wenn man es zu Ende denkt, dürfte man sie dann auch erst abschaffen, wenn auch die 0-6-Jährigen geimpft sein werden, denn der geimpfte Erstklässler könnte ja einen Infekt aus der Schule mit nach Hause bringen und seinen 3-jährigen Bruder anstecken… Wann wird eine Impfung für die Allerkleinsten denn möglich sein???

        • Das sehe ich genauso, im Beitrag fehlt das entscheidende Wörtchen „sind sicherlich NICHT durch das Maskentragen der Kinder zu erklären“ 😉
          Die Maskenpflicht im Freien für unsere getestete Kids ist nur noch absurd.

          • @Ines:
            Ach so, dann habe ich den Kontext falsch verstanden 😉
            Genau, ich sehe es genauso wie sie! 🙂

    • Es ist unglaublich, was diese Politik mit den Menschen hier gemacht hat.
      Lehrer fordern ihr Maskenrecht bei Kindern!!!!!
      So viel Unmenschlichkeit aus der eigenen Angst heraus ist nicht mehr faßbar.
      Die Lehrer sind doch schon fast alle durchgeimpft, warum jetzt noch Maskenpflichit?
      Das logische Hinterfragen und Denken scheint bei den Pädagogen total abgeschaltet zu sein.

      • @KA:
        Das kann man doch perse nicht „den Lehrern“ zuschreiben!
        Zum Einen sind bei weitem noch nicht alle Lehrer durchgeimpft – zumindest an den weiterführenden Schulen. Das wird jedenfalls hier immer wieder von Lehrern so gesagt.
        Und zum Anderen gibt es genügend (oder eher vorallem) Eltern, die noch nicht geimpft sind und Angst haben, dass die Kinder das Virus mit nach Hause schleppen. Diese Angst kann ich durchaus nachvollziehen. Auch wenn es vielleicht nicht viele Eltern sind (?) – aber man sollte deren Angst doch ernst nehmen. Sie können sich durch die Schulpflicht dem Risiko nicht entziehen. Deswegen sollte man vorallem die Präsenzpflicht abschaffen (da wo sie noch besteht) – dann kann jeder, der Angst hat, seine Kinder zu Hause lassen.

      • Sie können nicht logisch denken!
        Es geht um den Schutz der Kinder!!!
        Aber es ist ja anscheinend so befriedigend für manche Menschen immer auf die LuL einzudreschen.

  8. Da bisher keinerlei Luftfilter angeschafft wurden, bleibt außer der Maskenpflicht und dem Abstandsgebot wenig Spielraum. Die Landkreise in meinem Umfeld haben unter den 0 bis 14-Jährigen die höchste, teils die zweithöchste Inzidenz aller Altersgruppen (Quelle ntv -> Coronavirus Spezial, Karte mit aufgegliederten Inzidenzwerten nach Altersgruppen).

    Während in meinem Schullandkreis die Inzidenz um die 30 ist, ist die Inzidenz der Kinder bei knapp 50. Dies gilt grob für den ganzen Raum Stuttgart – Karlsruhe.

    Solange es für die jüngste Gruppe keine Impfungen gibt und man eine Durchseuchung vermeiden möchte, bleibt nur die Maskenpflicht.
    Dabei leiden meine Schüler genauso, wie bereits von vielen beschrieben.

    In der Tatenlosigkeit der Politik zeigt sich, dass das Gerede von Bildungsgerechtigkeit keinerlei Substanz hat. Den Politkern sind die Kinder doch egal. Dies zeigt sich auch in der Stellenbesetzung: Auf den Kinderschänder-Unterstützer Föll kommt nun ein Nachfolger, der mit dem Ella-Desaster bereits gezeigt hat, dass er genauso unfähig ist.

    Höhepunkt dieser Woche: In den Grundschulen in Baden-Württemberg bekommen Eltern, die ihre Kinder zu Hause getestet haben ein schulisches Schreiben, das als Testnachweis für 60 Stunden gilt! Die Lehrer „dürfen“ diesem Schmierzettel mit ihrer Unterschrift noch einen offiziellen Charakter verleihen, sehen aber nur die Unterschrift, dass die Eltern anscheinend getestet haben.
    Wer so die Testpflicht aufweicht, muss sich nicht wundern, wenn in den nächsten Wochen wieder Fälle unbekannter Herkunft auftreten.

    • Tests die zu Hause gemacht werden dürfen die Lehrer nicht bestätigen.

      https://km-bw.de/FAQ+Corona

      ***Können Schulen auch Tests, die die Schüler zu hause gemacht haben, bestätigen?

      Nein, Schulen können nur Test bestätigen, die auch vor Ort an der Schule gemacht worden sind.

  9. Hatten die Masken irgendeinen nachgewiesenen Effekt auf die einzelnen Wellen 1,2,3….?????
    Hatte die Verpflichtung zu medizinischen Masken einen nachweisbaren Effekt auf die einzelnen Wellen?
    Nach meiner Beobachtung sind die Zahlen gestiegen und gesunken- ob Masken- egal welcher Art- getragen wurden oder nicht…
    Auch die Testungen haben aus meiner Sicht keinen Effekt. Positive Tests waren jeweils falsch positiv, negative Tests waren am nächsten Tag in einer offiziellen Teststelle für ganze Familien positiv…. Bei uns im Kreis ist eindeutig KEIN Infektschwerpunkt in Kitas und Schulen aller Art festzustellen…

    • „Nach meiner Beobachtung sind die Zahlen gestiegen und gesunken- ob Masken- egal welcher Art- getragen wurden oder nicht…“

      Wo und wann haben Sie beobachten können, dass Zahlen gesunken sind, ohne dass Masken getragen wurden?

  10. Mein Kind kommt seitdem die Temperaturen so gestiegen sind jeden Tag mit Kopfschmerzen nach Hause und weigert sich dann, die Wohnung nochmals zu verlassen. Sie ist in der 4. Klasse und trägt den kompletten Tag die Maske. Auf dem Schulhof. Der sich bei diesem Wetter auf über 30 Grad erhitzt. Ich warte nur drauf dass das erste Kind mit einem Kreislaufkollaps ins KH kommt. Ganz ehrlich: Wir haben in der Stadt eine Inzidenz um die 30. Die Lehrer*innen sind zweifach geimpft. Warum zum Geier dürfen 6-10-Jährige nicht wenigstens auf dem Schulhof diese verdammte Maske abziehen??? Ich verstehe es nicht mehr. Im Unterricht, von mir aus (meine Erstklässlerin meinte neulich traurig: „Mama, ich wünsche mir mal einen ganz normalen Schultag. Also dass alle Kinder da sind. Und wir keine Masken aufhaben müssen. Wie früher in der Kita.“). Aber draußen? Welcher Erwachsene macht das bitte?

    • Ganz genau! Draußen ist es absolut nicht mehr zu rechtfertigen momentan. Unser Landkreis hat derzeit eine Inzidenz von 3!!! Ja, ohne der Null hinten dran. Mein Zweitklässler muss immer noch auf dem Pausenhof und heute auch wieder beim Sport im Freien bei hohen Temperaturen die Maske tragen. Im Unterricht ja sowieso – allerdings kann man das ja noch irgendwo verstehen. Aber draußen?

  11. Ich finde die Kinder werden über das Maß und im Vergleich zur Risikogruppe zu stark belastet. Sorry, die ältere Bevökerung sitzt zusammen beim Kaffee und feiert die wiedergewonnene Freiheit und meine Kinder müssen sich testen und Maske tragen. Ich verstehe die Logik nicht mehr!!!

  12. Masken in Schulen hatten nie einen Effekt und werden nie einen haben.
    Warum?

    Weil es bei den m3 eines Klassenraum recht egal ist ob und wer da Maske trägt. Nach spätestens zwei Stunden ist die Infektion einmal rum gegangen. Gibt diverse Studien dazu.

    Vom nach Hause weg rede ich jetzt mal nicht.

    Bewies mir mein lütten die Woche.
    Eine Woche volle Klasse.
    Klatsch direkt Infektion und flach gelegen.
    Trotz Maske. Trotz lüften. Trotz AHAL.

    Ich sage nicht, dass Masken gar nichts bei der Pandemie gebracht hätten. Im Gegenteil. Bei kurzen Kontakten kein Ding aber bei 5h und mehr Schule?

    Grade jetzt möchte ich den Erwachsenen mal sehen der 5h am Stück mit minimalen Essen/ trinken Pausen die Dinger tragen würde ohne Arbeitsschutz zu rufen.

    Aber den Kleinen brummen wir es auf.
    Unser Kreis ist Btw. bei 4,x.

    So und jetzt bitte Steine werfen weil ich gegen Masken und gegen Impfung von GS bin 😉

  13. Und ausgerechnet die Sendung mit der Maus hat letztes Jahr eine schöne Steilvorlage geliefert aus der jeder vernünftig denkende Mensch folgert, daß Masken gerade bei konstanten Kontakten wie in der Schule im Unterricht eher sogar kontraproduktiv bis gefährlich ist:

    Beitrag von der Sendung mit der Maus vom 23.08.2020:
    https://kinder.wdr.de/tv/die-sendung-mit-der-maus/av/video-sachgeschichte-maske-funktion-100.html

    Man sieht im Beitrag sehr schön: An den meist nicht dicht anliegenden Rändern wird viel Luft ausgerechnet zum Sitznachbarn geblasen, Und das soll aus physikalischen Gründen vor einer Ansteckung schützen? Meines Erachtens wird sie sogar dadurch beschleunigt.

    Wie Sie schon sagen, nützen Masken nur bei kurzen Kontaktzeiten wie im Einzelhandel und ÖPNV etwas (dämpfende Wirkung). Aber nicht bei längeren Kontakten über Stunden und Tage mit dem gleichen Personenkreis. Und allein schon aus diesen Gründen muss man das Maskentragen mindestens im Unterricht aussetzen.

  14. Vorhin mit Lehrerfreundin über aktuellen Schulbetrieb (GS) gesprochen. (Ich zzt. au geschrieben).
    Die SuS müssen an unserer Schule derzeit im Unterricht keine Masken tragen. Jedoch möchten nach Beschreibung besagter Lehrerin ca zwei Drittel der von ihr unterrichteten Kids auf eigenen Wunsch/freiwillig ihre Maske aufsetzen, weil sie sich laut eigener Aussage daran gewöhnt haben und sich damit sicherer fühlen.

  15. Grundschule, 3. Klasse, Bayern:
    Jetzt habe ich es am eigenen Leib (zusammen mit den Schülern) verspürt:
    Bei der jetzigen Hitzewelle: Temperatur im Klassenzimmer trotz geöffneter Fenster ab ca. 10.30 Uhr oder sogar noch früher, weil das Klassenzimmer nach Westen geht: 29,5 Grad.
    Unterricht: 6 Stunden. Eine verlässliche Grundschule mit Ganztagesbetrieb bekommt kein hitzefrei.
    Und das alles mit Masken!
    Die Kinder werden alle 2x in der Woche getestet, die Lehrer sind vollständig geimpft, die es wollten. Infektionen an der Schule in den letzten Wochen: Null.
    Die Inzidenzwerte im Landkreis sind unter 10.
    Unter diesen Bedingungen ist das Masketragen eine Zumutung!

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