Zum Schuljahresstart gilt Maskenpflicht (außer wenn die Ministerpräsidentin kommt)

35

SCHWERIN. Schüler in Mecklenburg-Vorpommern müssen in den nächsten zwei Wochen in der Schule Maske tragen, um eine Einschleppung des Coronavirus nach den Ferien möglichst zu vermeiden. Bei einer Einschulungsfeier mit Regierungschefin Manuela Schwesig am Samstag galt das aber offenbar nicht. 

Gilt die Maskenpflicht für eine Ministerpräsidentin nicht? Ausriss eines NDR-Beitrags zur Einschulungsfeier in Schwerin. Screenshot

Nach den Einschulungsfeiern am Samstag beginnt für alle 155.600 Schülerinnen und Schüler in Mecklenburg-Vorpommern am Montag das neue Schuljahr. In den Schulen gilt in den ersten beiden Wochen Maskenpflicht, um zu verhindern, dass etwa Reiserückkehrer das Coronavirus in die Schulen einschleppen. In dem Zusammenhang übte die oppositionelle Linke am Sonntag Kritik, nachdem ein Foto einer Einschulungsfeier am Samstag mit Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) bekannt wurde, auf denen Erstklässler keine Maske tragen.

«Wenn es Ministerpräsidentin Manuela Schwesig so gelassen sieht, dann kann es ja nicht so schlimm sein»

«Wenn es Ministerpräsidentin Manuela Schwesig so gelassen sieht, dass die Kinder im Innenraum bei der Einschulung, wo Frau Schwesig anwesend war, keine Masken tragen, dann kann es ja nicht so schlimm sein», sagte die Fraktionsvorsitzende der Linken im Landtag, Simone Oldenburg. «Eine solche Sicht auf die Dinge widerspricht nicht nur ihrer ansonsten rigorosen Linie.» Sie dokumentiere auch eine Ungleichbehandlung gegenüber jenen, die sich an die Vorschriften hielten.

Das Bildungsministerium hatte für die Einschulungsfeiern angewiesen, dass in Innenräumen Maske getragen werden muss, wenn die Abstände weniger als 1,5 Meter betragen. Die Gäste auf dem Foto auf der Internetseite des NDR tragen Maske, ein Teil der unmittelbar nebeneinander sitzenden Erstklässler nicht.

«Warum einige Kinder die Maske dann während der Veranstaltung abgelegt haben, wissen wir nicht»

Regierungssprecher Andreas Timm wies am Sonntag darauf hin, dass alle Teilnehmer der Einschulungsfeier geimpft oder tagesaktuell getestet gewesen seien. Die Einhaltung dieser Regel sei ebenso wie die Einhaltung der Maskenpflicht beim Zugang zur Veranstaltung geprüft worden. «Warum einige Kinder die Maske dann während der Veranstaltung abgelegt haben, wissen wir nicht. Aber vielleicht sollte man ein bisschen Verständnis haben, dass das Tragen von Masken für Erstklässler noch ungewohnt ist. Sie waren ja bisher von der Maskenpflicht befreit.» Die Schuldirektorin habe auf der Veranstaltung erläutert, dass das Tragen der Maske in den ersten Schulwochen vorgeschrieben sei.

Oldenburg forderte, die Maskenpflicht ab Montag zumindest auf den Schulhöfen zu streichen. «Auf Marktplätzen oder in Einkaufsstraßen ist dies schließlich auch nicht vorgeschrieben», sagte sie. Der Sprecher des Bildungsministeriums, Henning Lipski, zeigte sich am Sonntag überrascht. Auf den Schulhöfen gelte keine Maskenpflicht, betonte er. Sie gelte nur drinnen. News4teachers / mit Material der dpa

„Unfassbar, was nach einem Jahr Pandemie hier alles verbockt wird.“ Dreyer und Hubig besuchen eine Schule und erleben ein PR-Debakel

Anzeige


35 KOMMENTARE

  1. Und wieder einmal hat eine Politikerin demonstriert, wie egal ihr die Gesundheit der Bevölkerung, vor allem der Kinder und deren Familien, ist.

    Nach dieser Aktion kann es eigentlich nur einen Rücktritt geben.

    • Jeder, der Masken insbesondere im Unterricht für Schüler fordert/ durchsetzt hat keinerlei Verantwortungsbeswusstein und/oder Gefühle für andere Menschen.
      Und später, wenn die Nebenwirkungen des Maskentragens sichtbar werden, die auf alle Fälle kommen, jammern genau diese AHA-Fanatiker rum.

      • … und @ Dirk Z jammert später mal herum, wenn (sein?) Kind dann an Long Covid erkrankt ist und wegen der Krankheit später vielleicht nicht richtig erwerbstätig sein kann. Vielleicht überdenkt er dann die Bedeutung der Begriffe „Verantwortungsbewusstsein“ und „Gefühle“, die er hier leichtfertig missbraucht.
        In der Folge jammert er in der weiteren Zukunft weiter, wie sehr doch das Gesundheitssystem und das Sozialsystem wegen der Krankheitsfolgen von Long Covid belastet sei, nur (oder auch) weil „die damals“ keine Masken getragen hätten. Er merkt, dass der Staat zu sehr „gespart“ hat und deshalb zu geringe Schutzmaßnahmen für die Kinder und Jugendlichen in Kiga und Schulen ergriffen hat. Natürlich ärgert er sich dann vielleicht ein kleines bisschen, sollte er bis dahin nicht unter cerebralen Spätfolgen einer Covid-Erkrankung leiden, dass er heute unsinniges Zeug herum-schwadroniert hat.
        Ich habe als Lehrer, Vater und 8-facher Opa viel mit hunderten Kindern in Schule und Familie zu tun-bisher hat noch keines dieser Kinder die viel (herauf-) beschworenen psychischen oder körperlichen Folgen gezeigt, oder auch nur über das Tragen der Maske geklagt. Kinder sind viel vernünftiger und reifer, als sich das @Dirk Z und andere Verleugner vorstellen können – und viel reifer als diese Menschen, die mit ihrem Gerede von Kindeswohl herumlavieren, um ihre eigenen unsinnigen Ziele zu rechtfertigen… und viele andere Menschen damit gefährden.

        • @alter Pauker wird später es bitter bereuen, daß er für die Masken war und diese aus Überzeugung immer getragen hat. Wenn Sie so eine Angst haben, dann „buddeln“ Sie sich bitte ein und vermeiden jegliche Kontakte- damit ist allen viel mehr geholfen als Maske tragen. Ich bin absolut davon überzeugt, daß Betroffenen, die sich mit schadhaften FFP2 Masken (es gibt ja viele Produktwarnungen diesbezüglich…) einen kräftig weggeholt haben, dann jammern werden.
          Kinder, die „freiwillig“ Maske tragen sind oft instruiert worden und haben oft keine eigene Meinung mehr. Die Schäden werden leider erst in einigen Jahren sichtbar werden, wenn diese in die Ausbildung und auf den Berufsmarkt drängen.
          Ich frage mich ernsthaft, ob Sie als Lehrer geeignet sind wenn Sie behaupten daß keiner der Kinder bislang über Masken geklagt hat- das funktioniert nur mit Autorität, Härte und Druck und damit belegen Sie, daß Sie für Ihre Mitmenschen wenig Gefühle aufbringen.

          • Lieber @Dirk Z: Autorität ist etwas, was man hat oder nicht. Lernen kann man natürliche Autorität nicht. Seltsam, dass Sie offensichtlich ein Problem damit zu haben scheinen. Härte und Druck ist etwas, das ich verabscheue (da hatte ich als Schüler genug darunter zu leiden, ein Grund warum ich Lehrer geworden bin) und in mehr als 40 Jahren Dienst auch keinen Sinn darin sah, außer wenn es z.B. um brutale Gewaltanwendung unter Schülern ging und ich Schaden dringend/ sofort abwenden musste. Über meine Menschlichkeit und Empathie gegenüber anderen Menschen, insbesondere in Bezug auf meine Schüler und deren Eltern möchte ich mit Ihnen, der Sie mich weder kennen noch irgendetwas über mich gehört haben, nicht debattieren.
            Die Wortbedeutung von „instruiert? Der Thesaurus findet viele, darunter angeleitet, aufgeklärt, unterrichtet, ausgebildet, informiert, gelehrt und andere. Nun, wenn ich höflich und in nettem Ton sage: „Setze BITTE eine Maske auf, damit du besser geschützt bist und andere nicht ansteckst“, dann ist das eine Instruktion. Warum sollte danach jemand keinen freien Willen mehr haben? Sie wären überrascht, wie Kinder sehr wohl ihre eigene Meinung vertreten und nachfragen, wenn sie an etwas zweifeln oder etwas nicht komplett verstanden haben, bzw. einsehen.

            Können Sie bitte belegen (ich bitte um Angabe Ihrer Quellen, wenn es welche gibt), warum ein Maskentragen erst in ein paar Jahren in Ausbildung und Beruf sichtbar werden sollte?
            Warum schwenken Sie von den „psychischen Schäden“ Ihres letzten Textes, auf einmal auf schadhafte Masken und irgendwelche Produktwarnungen um? Der Schluss, lieber keine Maske zu tragen als eine unbewiesener Weise weniger wirkungsvolle (was es am Anfang wirklich gab und als Ende 2020 sogar das Land BaWü solche an die Kollegien verteilte), ist auch eine Großtat – als würden Sie einem Ertrinkenden empfehlen einen Rettungsring zu verschmähen, weil die Farbe an einer Stelle abgeblättert ist.
            Sie merken es nicht, aber es ist sehr, sehr dünnes Eis, auf dem Sie hier heftig herumtrampeln…
            Sie werden mich doch nicht etwa „instruieren“ (in der von Ihnen angenommenen Bedeutung) wollen?
            Nebenbei „Pauker“ war in seinem anderen Leben, vor dem Studium zum Lehrer, als examinierter Krankenpfleger im Krankenhaus in Neu-Ulm tätig – und ist was Masken angeht durchaus bewandert.

      • Schwarz/Weiss-Denken hilft hier nicht weiter.

        Wenn man der Meinung ist, dass Masken mehr schaden als nutzen, dann sollte man eine Alternative parat haben, um den zwingend nötigen Gesundheitsschutz zu gewährleisten. Wenn man alle Klassenzimmer mit wirksamen (!) Luftfiltern und Plexiglaswänden ausstattet und dazu noch dafür sorgt, dass Abstände eingehalten werden, sehe ich kein Problem darin, am Platz (und nur dort!) auf die Maske zu verzichten.

        In Situationen wie auf dem Bild (alle nebeneinander gequetscht) ist es einfach Irrsinn, ungeimpfte Schulanfänger*innen keinerlei Schutz zu bieten. Das ganze findet DRINNEN statt! Draußen könnte man mit etwas mehr Abstand ja noch drüber nachdenken, aber so ist das russisches Roulette mit der Gesundheit der anderen.

        • Ich fürchte eine Alternative kann man nicht bieten. Man bekommt mit Masken eine kleine zeitliche Dämpfung hin. Das reicht, um im Einzelhandel, im ÖPNV und meinetwegen auch beim Wandern über die Schulflure eventuell eine Ansteckung zu verhindern. Zum Nutzen von Masken müssen zwingend Abstände und eine begrenzte Kontaktdauer hinzukommen. All diese Dinge fallen im Klassenzimmer weg. Das wird aus physikalischen Gründen nicht funktionieren und somit muss man konzeptionell ohne Masken einen sicheren Betrieb planen. Das ist leider so. Hinzu kommt, daß Masken fast nie richtig sitzen und somit faktisch wirkungslos bleiben.

          @ alter Pauker 3. August 2021 um 01:13: „Lieber @Dirk Z:…“
          Auf Ihren Beitrag kann ich leider nicht direkt antworten.
          Ich habe bei Ihnen aufgrund der umfangreichen Argumentationen den Eindruck, daß Sie viele Dinge bewusst ausblenden und nicht bereit sind, auch Nachteile hinreichend abzuwiegen. Und wenn Sie schon mal im Gesundheitswesen tätig waren werden Sie wissen, unter welchen Bedingungen Masken nützlich sind- in Ihrem Erfahrungsbereich im medizinischen Sektor sind sie tatsächlich notwendig. Aber die Situation lässt sich nicht auf andere Bereiche 1:1 übertragen was Sie versuchen zu vermitteln. Und Sie haben ja auch nicht stundenlang neben nur einem Patienten gehockt.

          • @ Dirk Z, Sie setzten schon wieder etwas voraus, was Sie nicht wissen können. Auch „gehockt“ bin ich an den Krankenbetten nicht. Wenn man (wie auch ich) z.B. Sterbende begleitet hat (leider auch im privaten Bereich, in der Familie), oder bei Patienten, die dringend sprechen mussten, um nicht zu verzweifeln, ist diese Zeit sehr wohl zustande gekommen. Schlimm, wenn ich (wie in einem Fall) dann als Helfer in die Pathologie abgestellt wird und genau diesem Patienten wieder „begegnet“. Maske tragen war in den meisten Fällen angeordnet und auch nötig.

            Heute wäre das in Kliniken, nehme ich an, nicht mehr machbar, bei dem massiven Personalnotstand. Selbst die Zeit von Geistlichen und aus dem sozialen Arbeitsbereich ist heute oft knapp. Aber 1976 war das noch möglich – und wir hatten eine Klinik-Leiterin für den Pflegebereich aus einem Schwesternorden (ob kath. oder ev. weiß ich nicht mehr), die solche Anwesenheit am Bett von Kranken wohl für wichtig erachtete. Mir persönlich hat das für mein Leben, aber für mein eigenes Verhältnis zum Sterben, sehr viel gebracht – auch wenn es hart war.

            Fragen Sie, @Dirk Z, doch einmal Personal einer Klinik, das Corona Patienten von der Einlieferung bis leider hin zum Tode vieler begleitet, was die körperlich und seelisch überlasteten Pfleger und Pflegerinnen dort von den „wirren“ Masken- Fantasien des Dirk Z halten, besonders wenn es Kinder betrifft.

            Nachteile muss man nicht „ausblenden“, sondern sich darum kümmern, dass sie verbessert werden. Reflexion über Verhalten (vor allem auch das eigene) und damit auch über Prozesse, die während des Unterrichts abgelaufen sind (Nachbereitung heißt das allgemein und meint nicht die Korrekturen), gehört zu unserem Beruf und ist als Teil der Psychohygiene bei Lehrern auch dringend nötig. Irgendwann droht sonst der Burnout.

            Sie müssen anderen Menschen schon zugestehen, dass diese Nachteile und Vorteile sehr wohl kritisch abwägen können – und dann im besten Wissen (und nicht aufgrund unbewiesener „Schwurbeleien“ oder „Stammtisch-Gesprächen“), nötigenfalls nach Gesprächen und Recherchen bei Fachleuten, wie Medizinern, bei der DEKRA (Maskentests) und anderen, entscheiden. Sicher geschehen bei diesen überlegten Entscheidungen, wie überall auch Fehler-kaum aber, wenn man die Fakten in Bezug auf das Tragen von Masken in der Schule meint. Kein Schutz ist wirklich perfekt, das ist meist leider so, aber es ist besser den weniger perfekten Schutz anzuwenden, als nichts zu tun und ohne Masken, Hygienemaßnahmen und sonstige Hilfen (auch wenn Schulen wie immer schon, so auch gerade hier bei Corona, wieder mal das Aschenputtel sind, wenn es um Mittelzuteilung geht) zu sein.

            Um mein Beispiel nochmals aufzugreifen: Lieber einen weniger hübschen Rettungsring dem Ertrinkenden zuwerfen, als sich zu denken „Nein, so wie der Ring aussieht, das geht ja gar nicht!“ und den Mensch im Wasser lieber gemein ersaufen zu lassen.

            Genau das „ersaufen lassen“ entspricht übertragen so ungefähr der Mentalität von Masken-Verweigern und Menschen, die es wagen bei anderen zu fordern, keine Maske zu tragen. Besonders schlimm, wenn es dabei um die Gesundheit und Zukunft unserer Kinder geht!

      • Hallo Dirk Z,
        ich habe schon Maskentragen bei SuS durchgesetzt, habe aber immer wieder Gefühle für andere Menschen und man sagte mir auch schon hier und da Verantwortungsbewusstsein nach. Ich weiß schon, das passt jetzt nicht richtig zu Ihren Angaben, aber kriege ich ausnahmsweise doch einen AHA-Fanatiker-Gutschein? Das wäre echt nett.

        • Thumb up! Irgendwie scheint mir der neue Dirk Z der alte Oka zu sein, oder? Wenigstens hat er eine ähnliche Masche verquerer und wechselnder Behauptungen…

      • So ein dummes Geschwätz. Viele meiner Schüler WOLLEN die Maske (und ich werd sie trotz Impfung auch nicht abziehen). Wie viele Leute sich hier anstellen, es ist nur noch lächerlich und verdammt dämlich.

        Leute bzw. Kommentare wie der Ihre lassen erkennen, dass die Menschheit ihren Bildungshorizont leider schon überschritten hat und sich im Tiefflug befindet. Traurig. -.-

  2. Bitte alle während des ministerialen Besuchs alle regelmäßig kräftig husten. Mal sehen wie lange es dauert bis die Verunsicherung eintritt.

    • Unfassbar groß muss das Brett vor dem Kopf sein, wenn man immnoch den alten, abgelutschten und längst widerlegten Parolen hinterherhechelt.
      Die Masche, Kindeswohl und Kindesfürsorge anzuführen, wenn man gegen Masketragen schwurbelt, ist doch schon lange durchschaut.
      Nein, Alternativen haben sie nicht. Warum auch?
      Wenn man sich so sehr in der Leugner, Verweigerer und Verharmloser Klique verstrickt hat, dann kommt man da nicht mehr heraus.
      Wie gesagt, Klarheit bringt dann nur noch die kalte Wirklichkeit zu erleben.
      Ich bin niemand, der anderen Schlechtes wünscht.
      Aber so langsam spukt in meinem Kopf der eine oder andere Gedanke….

  3. Genau, diese bedauernswerten maskengeschädigten OP-Mitarbeiter, Maske während der gesamten Arbeitszeit, unzumutbar.
    Masken abschaffen und Ihnen in die offene Wunde husten. Und schon sind die Maskenschäden beim Klinikpersonal behoben und wir auf dem richtigen Weg.

    • Hören Sie bitte mit dieser alten Leier auf- Wer das Maskentragen wie Sie mit dem OP Bereich vergleicht der ist meiner Ansicht auch im medizinischen Sektor absolut inkompetent, auch wenn Sie in diesem Bereich tätig sind. Die Maske hat dort eine ganz andere Aufgabe, wo sie in diesem Fall auch funktioniert.
      Ich bin überzeugt daß Sie das Maskentragen inzwischen auch im Privatbereich satt haben und sich den Zeitpunkt sehnlichst herbeisehnen, wo es keinen Zwang mehr darstellt.

      Viele Leute wie auch @Darfdaswahrsein haben nur noch eins im Sinn- die Pandemie allumfänglich mit Masken zu begegnen. Das ist der falsche Weg und allmählich müssen wir hier auch mal aus dem Loch herauskommen Angst- und panikgetriebenes Handeln hilft uns nicht mehr weiter.

      • Das Tragen von Masken als „Angst- und Panik getriebenes Verhalten“ zu stigmatisieren, passt zu Ihren bisherigen Ergüssen weiter oben.
        Nennen Sie es doch einfach „intelligent-durchdachtes Handeln“, dann bin ich mit ihnen d’Accord.
        Anderen Inkompetenz vorzuwerfen, wenn man selbst ständig Beweise der eigenen Inkompetenz par excellence vorlegt, ist schon ziemlich gewagt!

        • Sry, dass ich mich da einmische, aber entweder bin ich „Vater“ oder „besorgt“. Beides geht nicht. Was würde mein Kind denken.

          Ich empfehle in Ihrem Fall, siehe Kommentar, das Synonym „Besorgter“.

          • sonst keine Sorgen, @Christian?
            Ich empfehle, eine Linguistik – Veranstaltung zu besuchen…

        • Maskentragen als „intelligent-durchdachtes Handeln“ zu bewerten ist daneben. Und Entschuldigung- wer das Maskentragen mit dem OP Bereich vergleicht wie @Hilka Ellenberger es gemacht hat- das zeugt eindeutig von Inkompetenz, weil das nicht zu vergleichen ist.
          Man muss sich überlegen, wo Masken überhaupt einen Sinn machen können und in vielen Bereichen, wo Leute länger zusammen sind wie in Schulen, vollbesetzten Flugzeugen usw. kommen wir aus physikalischen Gründen nicht damit weiter. Ich verstehe Leute, die sich an jeden „Schutzstrohhalm“ klammern und in der Maske als eine persönliche Absicherung sehen aber ich fürchte das funktioniert eben nicht in der Schule. Nur viele verstehen das eben nicht. Mir ist auch keine belastbare Studie bekannt die belegt hat, daß das Maskentragen im Schulunterricht die Ansteckungen durch die Bank relevant reduzieren. Falls Sie eine kennen sollten, dann können Sie die Quelle nennen und sich das Ganze anschauen. Nur habe ich selbst oft recheriert und ehrlich gesagt kann man keine Aussage weder zur einen als auch zur anderen Richtung machen. Und glauben Sie wirklich, daß das ständige Maskentragen im Unterricht zu keinerlei Folgeschäden führt? Das wäre auf alle Fälle nicht normal.

          • Das ist einfach zu logisch. Sollte man da vorsichtshalber nicht emotionaler und besorgter sein? 😉

          • @ Dirk Z, hier steht ein entschiedenes „Doch“: Es stehen die Infektionszahlen bei anderen, ebenfalls viralen Infektionen (v.a. grippale Infekte, andere Infekte durch harmlosere Vorgänger des heutigen Pandemie Corona-Virus, aber auch Kinderkrankheiten), vor allem im Herbst und Winter fest und die liegen sehr deutlich niedriger, bezogen auf Schulen (in der Öffentlichkeit bin ich mir nicht sicher), als in den Jahren zuvor. Wo sonst halbe/ganze Klassen krank waren oder Lehrer wegen grippalen Infekten ausfielen, war wegen der Masken diesmal nahezu nichts feststellbar. Die Schulschließungszeiten wurden dabei herausgerechnet, um Ergebnisse nicht zu verfälschen.
            Wir sollten von den Asiaten lernen die, wenn sie erkranken, schon aus Höflichkeit und Achtung vor den Mitmenschen, automatisch seit vielen Jahren Masken tragen, um andere nicht zu infizieren.
            Ich frage mich wirklich, wes Geistes Kind man sein muss, um solche Fakten einfach weg zu wischen und gegen den normalen Verstand und profunde wissenschaftliche Erkenntnisse zu argumentieren. Scheinbar waren Ihre Recherchen sehr ungenau-sonst hätten Sie das gewusst.
            Ärzte, die keine Ahnung haben und vielleicht sogar ihr mangelndes Wissen weiterverbreiten , bezeichnet man übrigens als Kurpfuscher…
            Was soll nicht normal daran sein, dass Maskentragen zu keinen Folgeschäden führt? Sie schreiben „auf alle Fälle“. Wo haben Sie schon wieder diese allumfassende Erkenntnis her?

            Schlimmer sind die Folgeschäden bei Kindern/Jugendlichen, wenn in einer Familie jemand infiziert wird, zum Beispiel Eltern oder die Großeltern. Nehmen wir folgendes, häufig vorkommendes Szenario an: Da in der Familie sonst alle sehr vorsichtig waren, weil die Großeltern beide hohes Risiko tragen, der Opa schon länger ein üble Lungenerkrankung hatte und das beide trotz kompletter Impfung noch immer gefährdet sind, weil Corona Delta darauf wenig Rücksicht nimmt, je länger die Impfung zurückliegt. Das werden Sie sicher auch recherchiert haben, oder?
            Nun erkrankt der Opa, leidet mehrere Wochen und stirbt schließlich.
            Ob unvorsichtigerweise in der Familie laut spekuliert wird, was/wer Corona eingeschleppt haben könnte, oder ob die Eltern Schäden beim Kind vorbeugen möchten und nur unter sich reden:
            Auch das Kind überlegt, alles dreht sich in dieser Trauer in seinem Kopf und es kommt vermutlich schnell auf den Gedanken: „Ob es vielleicht aus der Schule kommt?“ und nach einiger Zeit mit quälenden, schlaflosen Nächten und üblen Träumen wird daraus „Ich bin es, ich habe keine Maske getragen. Ich bin schuld an Opas Tod! Und auch die im Fernsehen haben gesagt, dass Kinder nicht richtig krank werden, aber andere anstecken können“.
            Noch ein Felsbrocken auf der kleinen Seele! In den Arm nehmen und das Kind trösten wird das Schuldgefühl im Kind möglicherweise nicht abbauen können.

            Kinder reagieren häufig emotional und denken solche Dinge – und können schnell Schuldgefühle entwickeln, die sich schlimmstenfalls manifestieren. (Sie geben sich sogar manchmal selbst die Schuld, wenn sie Zuhause geprügelt werden, weil sie glauben, etwas falsch gemacht zu haben und es als gerechte Strafe empfinden, wenn Mutter oder Vater wieder mit dem Gürtel kommt. –Beschreibung eines realen Falles, vor 2 Jahren geschehen-erwarten Sie nicht, dass ich einen Nachweis vorlege)

            Und davor muss man Kinder schützen, sonst erleben wir bei den Kindern/Jugendlichen nämlich Schuldgefühle und psychische Belastungen bis hin zu Psychosen, die sich in der Folge schlimm bemerkbar machen-schlimmstenfalls in einem verzweifelten Suizid. Diese „Fälle“ , wo sich Kinder und Jugendliche aus Schuldgefühlen selbst verletzen oder töten, finden Sie in jeder Statistik zu diesem Thema, nur falls Sie wieder mal „recherchieren“ wollen.

            Empfehlen Sie ruhig weiter, Dirk Z, keine Masken zu tragen, angeblich weil Kinder vom Masken tragen Störungen bekommen würden.
            Fühlen Sie sich wohl und bleiben Sie gesund, vielleicht haben Sie ja Glück und überleben -in ihrer schönen, neuen Welt.

            Schuldgefühle sollte hier jemand anders samt Gleichdenkenden und -handelnden bekommen, keinesfalls jedoch die Kinder!

          • „mir ist keine belastbare Studie bekannt“ ….

            Ja verdammt nochmal, vielleicht an den eigenen Such-Fähigkeiten arbeiten? TU Berlin eingeben und sonstige Begriffe.

            Leute wie sie, die einfach nur Bullshit verbreiten und das als Meinung ausgeben dürfen, sind die wahre Seuche, die wir durch Corona bekommen haben. Kretze ist dieses dumme Gelaber und sonst nichts!

          • @DirkZ
            Was Sie fürchten und was Sie satthaben, ist dem Virus relativ schnuppe. Das Tragen von Masken ist nachgewiesenermaßen effektiv, um eine Weiterverbreitung des Virus zu erschweren. Wenn diese Pandemie irgendwann mal vorbei sein soll, müssen wir alle eine Zeitlang Einschränkungen hinnehmen. Und jeder, der seinen Individualismus über das Verweigern kleinster Schutzmaßnahmen wie Masketragen ausleben zu müssen glaubt, verlängert diesen Zeitraum – nicht nur für sich, sondern für alle, auch die Kinder.

      • @ Dirk Z
        Sie sind schon ein schöner Schlaubischlumpf…
        Aber eigentlich braucht man auf solche Äußerungen auch gar nicht mehr reagieren, Sie disqualifizieren sich in Punkto Wahrheitsgehalt, Sachlichkeit und Kompetenz immer wieder.
        Wie gesagt, machste nix dran. In einem öffentlichen Forum müssen wir auch das ertragen.

        • Schauen Sie bitte einmal in den Spiegel. Dann sehen Sie einen „schönen Schlaubischlumpf…“.
          Besonders besorgniserregend sind Aussagen wie von @alter Pauker, die hier auch reichlich vorhanden sind. Ich habe Verständnis daß die Leute hier generft sind aber Beratungsresistenz ist in diesem und anderen Foren normal und damit muss man eben leben. Mit dem Verhalten und Ansichten werden viele hier doch unbeabsichtigt zum Pandemietreiber weil geglaubt wird mit Masken ist man absolut sicher.

          • @Dirk Z: Schon wieder nicht richtig gelesen! Strengen Suie sich doch bitte etwas an, dies ist ein seriöses Forum! 100-prozentigen Schutz wird keine Maske bieten können und das hat hier auch keiner behauptet. Zu viele Variablen spielen da , vom Material und der Bauweise der Maske (die über die Dichte entscheidet- (kommen bei FFP2 möglicherweise noch etwa 10 Partikel/Viren pro Stunde durch, sind es bei FFP3 nur noch ein bis zwei) , über die aktuelle Belastung der Raumluft mit Aerosolen, wie trocken oder feucht eine Maske getragen wird, wie lange sie benutzt wird – bis hin zum korrekten Anpassen an das Gesicht.

            Es geht hier keinem, wie Sie werter Dirk Z behaupten, um absolute 100% Sicherheit, so realistisch muss man sein. Aber wir können das Risiko so weit wie möglich reduzieren, d.h. die Zahl der Erkrankten so weit wie möglich mit unseren beschränkten Mitteln zu senken. Es spielt schon eine Rolle, ob (die Zahlen sind jetzt fiktiv) wenige, vielleicht 5, 10 oder gar 20 erkranken, wenn 80 davon gesund bleiben, oder alle. Darum geht es gerade in Schulen, in denen genehmigte und verordnete Großveranstaltungen stattfinden. Täglich. Stundenlang.
            Das ist allemal besser, als wenn alle 100 ohne jeden Schutz dem Virus ausgeliefert wären. Leider tut unser Staat sehr wenig für diesen Schutz-und Gemeinden winken wegen der Kosten, die für Luftfilter bei ihnen hängen bleiben, schon rigoros ab.

            Wenn wir auch nur ein einziges Menschenleben retten, heißt es bei Rettungseinsätzen, hat sich der riesige Aufwand schon gelohnt.

            Sie, lieber Dirk Z fordern, die Masken weg zu lassen: Lieber alle zu 100% schutzlos und, je nachdem wo sich derjenige aufhält, mit hohem Risiko zu erkranken und bei Kindern, nach leichter Erkrankung Long Covid zu bekommen, stationär versorgt werden zu müssen, wenn die Symptome schlimm sind oder zu sterben. Punkt.

            Wenn Masken getragen werden könnten ja, wie Sie ganz oben schrieben, beim Eintritt in den Arbeitsmarkt schlimme Folgen drohen – armseliger kann man nicht argumentieren.

            100% !

            Schrieben Sie weiter oben nicht auch etwas von fehlender Empathie? DAS was Sie hier fordern zeugt von fehlende Empathie, gepaart mit gewissenlosen Forderungen und rücksichtslosem Handeln.

          • Beratungsresistenz, wie Sie es nennen, ist das beste Mittel gegen falsche Propheten und Heilsverkünder, weil sonst Unheil droht.

    • Genau, es ist halt ein OP-Maske. Kleiner Unterschied zu einer Unterrichtsmaske, die es ja garnicht gibt und für die es auch keine Trage- sowie Entsorgungshinweise gibt.

      Wir wissen ja wie diese Maske von Schülern und auch von anderen Nichtprofis gehandhabt wird – es ist lediglich eine verpeekte Eintrittskarte.

  4. Schluss mit der Angstmache, um den LuL und SuS fast nutzlose Masken aufzuzwingen. Kinder sind durch Corona ungefährdet, die LuL fast alle geimpft. Für Maskenzwang besteht kein Grund mehr.

    • @ Bernd zwo: Also wirklich, eine „Super Idee“, bei einer derart hohen Inzidenz unter Schülern der Altersgruppe von 5 bis 12 Jahren, wie sie vor den Ferien bestand-und auch dokumentiert ist. In England lag diese zu Ferienbeginn Ende Juli bei 600!
      Auch Bernd zwo hat, wie manch anderer falscher Prediger hier, offensichtlich keine Ahnung von den wirklichen Zahlen-und plappert unreflektiert Zeug von irgendwelchen Vorbetern nach.
      Zwischen Angstmache und sinnvoller Vorsicht, auch wenn sie nicht 100% wirken kann, ist ein erheblicher Unterschied.

      Ich schlage vor die Maskenverweigerer, Unsinn-Empfehlenden und „Besser-Als-Alle-Wissenschaftler-Der-Welt-Wisser“ gründen einen Club, treffen sich einmal im Monat irgendwo (vielleicht vor einer Maskenfabrik in China, ganz leise in einer Covid-Intensivstation oder vor, auf den Straßen um und in Krankenhäusern in Indien?), um die neuesten Nonsens-Parolen auszutauschen um dann wie immer begeistert laut herauszuschreien, dass sie unterdrückt werden und die Staatsmacht alle beherrschen will und danach ihren Kumpels aus dem rechten Lager, die sich gemeinsam mit der Gewaltszene so gerne mit ihnen vermischen, auf die Schulter zu klopfen und Brüderschaft zu trinken.

      Dann brauchen sie andere Menschen nicht auch noch stressen oder diejenigen verunsichern, denen der Background fehlt, um schwachsinniger Behauptungen zu beurteilen.

      „MGsdb!“, kann ich mir da nur denken.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here