Der Landtag NRW erlaubt wieder Besuchergruppen – außer: Schülerinnen und Schüler

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DÜSSELDORF. Der Landtag Nordrhein-Westfalen lässt ab sofort wieder Besuchsgruppen bis zu 25 Personen ins Haus – dabei ausdrücklich nicht erwünscht: Schülerinnen und Schüler. „Auf Initiative des Präsidenten des Landtags, André Kuper, bietet das Parlament als Teil des Informationsangebots ‚Landtag macht Schule‘ digitale Entdecker-Touren an“, so heißt es auf der Homepage. Dabei ist das Parlament, anders als die meisten Schulen im Land, mit mobilen Luftfiltern gegen Coronaviren gut ausgestattet.

Der Landtag NRW – hier die Wandelhalle – ist gut mit mobilen Luftfiltern gesichert. Foto: Alexandra Goertz / Shutterstock

Im Düsseldorfer Landtag wurden zum Corona-Schutz 41 Luftfilteranlagen aufgestellt. Das  meldete die Deutsche Presseagentur bereits am 21. Januar dieses Jahres. 21 Geräte wurden von der Landtagsverwaltung bestellt, um sie unter anderem am Besuchereingang, an Aufzügen und in der Wandelhalle zu postieren. Zudem hatte die Landtagsverwaltung den Fraktionen angeboten, auch für deren Bereiche Luftfilter zu besorgen. Es wurde dankbar zugegriffen: Dadurch seien noch mal 20 dazugekommen, hieß es.

«Eine Infektion im Landtag könnte sich ohne Vorsorge schnell im gesamten Land verbreiten»

«Der Landtag Nordrhein-Westfalen hat ein Bündel von Maßnahmen ergriffen, um die Arbeitsfähigkeit des Parlaments zu gewährleisten und eine Quarantäne das Landtags zu vermeiden», begründete ein Sprecher seinerzeit die Anschaffung der Luftfilter. Die Kosten für die ersten 21 Geräte lagen demnach im mittleren fünfstelligen Bereich. An einem Sitzungstag sind laut Verwaltung über den Tag rund 1000 Personen im Landtag. «Die Abgeordneten kommen aus dem gesamten Land und reisen nach den Sitzungen wieder in ihre Wahlkreise. Eine Infektion im Landtag könnte sich ohne Vorsorge schnell im gesamten Land verbreiten», so der Landtagssprecher.

Zum Schutz vor Corona gab es bereits zuvor Acrylglas-Kabinen im Plenarsaal und eine Maskenpflicht im gesamten Gebäude. Das Aufstellen der Luftfilteranlagen geht laut Landtag auf eine Empfehlung des Hygiene-Experten Prof. Martin Exner zurück. Die allermeisten Schulen in Nordrhein-Westfalen warten bislang vergeblich auf mobile Luftfilter und Acylglas-Kabinen – auch wenn dort ebenfalls oft 1000 Personen und mehr zusammenkommen und miteinander sprechen. Landesweit 5.500 Klassenräume – bei 5.200 Schulen im Land – seien mit mobilen Luftfiltern ausgestattet, räumte das Schulministerium dieser Tage ein. Also im Schnitt ein Raum pro Schule.

NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) behauptete trotzdem noch am Mittwoch: «Unsere Schulen waren sicher und sind auch weiterhin sichere Orte» So ganz sicher aber offenbar doch nicht; die Landtagsverwaltung jedenfalls scheint daran zu zweifeln: Sie erlaubt nun wieder Besuchergruppen im Parlament – außer: Sie kommen aus der Schule. „Für Schülerinnen und Schüler können wir noch keine Besuchsprogramme im Haus anbieten“, so heißt es auf der Homepage des Landtags.

„Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich bei den Entdecker-Touren per Mikrofon oder Chat auch aktiv einbringen“

„Auf Initiative des Präsidenten des Landtags, André Kuper, bietet das Parlament als Teil des Informationsangebots ‚Landtag macht Schule‘ digitale Entdecker-Touren an. Auf diese Weise wird Schülerinnen und Schülern ab Klasse 7 während der Corona-Pandemie ein virtueller Besuch des Landtags ermöglicht. Ein vergleichbares Angebot gibt es für Grundschülerinnen und -schüler der 4. Klasse. Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich bei den Entdecker-Touren per Mikrofon oder Chat auch aktiv einbringen“ … und gleichzeitig, das ließe sich ergänzen, eine in ihrer Schule ohne Luftfilter und Abstandsregel eingehandelte Corona-Infektion bei sich behalten. News4teachers

Staatliche Desinformation: Wie Schulträger und Umweltbundesamt das Märchen „Luftfilter bringen nicht viel“ in die Welt setzen

 

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43 KOMMENTARE

  1. Liebe Eltern,
    müßten nicht spätestens jetzt auch die letzten Zweifler und Verharmloser wach werden?

    Ich kann gar nicht ausdrücken wie wütend mich das macht!

  2. Warum berichten das nicht mal alle Massenmedien? Das wäre doch was für den öffentlichen Rundfunk, aber auch für die privaten und die Bildzeitung. Aber zu solchen Meldungen schweigen alle! (außer n4t – Danke dafür!). Warum?

    • Das habe ich auch sofort gedacht! Es gab tolles investigatives Journalismus, was die Covid Test zentren betrifft. Jetzt brauchen wir das für diesen Fall. Sind die Besuchregeln auch bei allen Landtagen so? In England gibt es eine Zeitschrift, die so was verschlingen würde, mit einem schönen Cartoon dazu. Wo ist die Medien Interesse in Deutschland? !!!!

  3. „NRW-Schulministerin behauptete noch am Mittwoch: «Unsere Schulen waren sicher und sind auch weiterhin sichere Orte» So ganz sicher aber offenbar doch nicht; die Landtagsverwaltung jedenfalls scheint daran zu zweifeln: Sie erlaubt nun wieder Besuchergruppen im Parlament – außer: Sie kommen aus der Schule.“

    Dann müssen die Abgeordneten eben die Schulklassen vor Ort besuchen!
    DENN: «Unsere Schulen waren sicher und sind auch weiterhin sichere Orte»

    Jetzt müssen Fachlehrer ( Politik ) und sämtliche Klassenlehrer gezielt Anfragen an die Abgeordneten richten und diese kurz und sachlich begründen:
    – Bezug zum Unterricht,
    – deutliche Schülerwünsche nach „direkten LIVE-Gesprächen mit Politikern“,
    – Demokratie „zum Anfassen ERLEBEN“ und damit die Kontaktarmut bekämpfen, denn die führt zu psychischer Verarmung und psychischem Leid
    – SuS ( = werdende Wähler der nächsten Generation ) wollen gesehen und gehört werden,
    – SuS ( = werdende Wähler der nächsten Generation ) wollen sich als junge Demokraten erleben,
    – …

    UNBEDINGT:
    Eine Kopie der Anfrage an die Schulministerin Yvonne Gebauer.
    Eine Kopie der Anfrage an ihren Staatssekretär und Hausjuristen Mathias Richter.

    Dann regelmäßig nachfragen – wenigstens 1x pro Woche, die erste Anfrage immer wieder als Datei-Anhang, ebenso die Nachfragen wegen Terminen.
    Wenn ein Termin jetzt nicht klappt ( Wahlkampf? ) – sofort bedanken und einen zeitnahen neuen Termin anfragen – das Leben und die Demokratie gehen ja auch nach dem Wahlkampf weiter.

    Auch die SuS können bestimmt ( einzeln ) nachfragen und eigene Emails schreiben in denen sie ihr Interesse bestätigen.
    Das übt auch die digitale Kompetenz.

    Zeigt denen ihre bigotte Haltung.
    Werdet sichtbar.
    Bringt die digitalen Briefkästen zum Platzen.

    Sucht auch AKTIV die Öffentlichkeit, auch die ELTERN:
    – Schul-Hompage,
    – örtliche Medien, wenn es irgendwie geht,
    – das gute alte Gespräch, wann immer man Bekannte und Freunde trifft, beim Einkaufen oder sonstwo.

    Und redet DIREKT miteinander.
    Und twittert ( o.ä. ) , was das Zeug hält.

    • Wie gesagt, die Schulen sind sicher…
      aber nicht der Landtag mit seinen 1000 Luftfiltergeräten…
      Schüler könnten sich beim Landtagspersonal anstecken…
      und es so wieder in die Schulen tragen…

      Also stimmt es doch: Luftfilter sind sogar schädlich…

      oder?

      Diese absurde Logik durchschauen sogar KiTa-Kinder.

      • @Klugscheisser

        Diese Frage „Also stimmt es doch: Luftfilter sind sogar schädlich…“ muss dringend geklärt werden.
        Kinder wollen ja immer gerne lernen.
        Und da das vor Ort nicht geht, müssen die Abgeordneten
        – in Schulen
        – gerne auch in KiTas.

        Das ist laut Ministerien für die Kinder völlig ungefährlich, denn
        – sie infizieren sich manchmal gar nicht / manchmal selten ( je nach dem welcher „Experten“ sich vor ein Mikrophon stellt ),
        – die Schulen/KiTas sind sichere Orte mit geradezu magischen Kräften, also können die Abgeordneten dort sogar gesund werden,
        – Kinder helfen immer gerne, darum:
        – die SuS/KiTa-Kinder können den Abgeordneten beibringen, wie man richtig lüftet,
        – die SuS/KiTa-Kinder können den Abgeordneten beibringen, wie man die Viren selber quasi aus Luft filtert: mit einfachem Ein- und Ausatmen, weil man ja keine Luftfilter hat.

        Dann gehen die Abgeordneten eben auch in die KiTas, denn KiTa-Kinder werden ja auch in relativ wenigen Jahren Wähler sein.
        Und den Kinderfreund Stamp können die Abgeordneten dann gleich mitnehmen. ( Zum KiTa-Leitungskongress war er ja leider verhindert! )
        https://www.news4teachers.de/2021/08/auf-dem-deutschen-kitaleitungskongress-war-der-wunsch-spuerbar-sich-endlich-wieder-paedagogischen-themen-zuwenden-zu-koennen/

      • @gilmore girl

        Danke.

        Jetzt müssen das nur möglichst viele Lehrer, SuS und natürlich auch ELTERN machen.

        Man kann ja heute so viel Zeit sparen mit der digitalen Post.
        Und ein Textdokument lässt sich ja sehr schnell kopieren … und immer wieder versenden.

        Bitte alle AKTIV werden.
        🙂

  4. Gibt es die Möglichkeit, direkt vor Ort nachzufragen, warum SuS-Besuche nicht stattfinden können?
    Die Antwort kennen die meisten von uns zwar inzwischen eh, doch eine ganz konkrete offizielle Begründung fände ich persönlich sehr interessant.

    • Am besten eine Anfrage über fragdenstaat.de stellen. Da ist es aber so, dass man nach vorhandenen Unterlagen fragen muss. Also muss nach Protokollen von Sitzungen/Besprechungen und sonstige Kommunikation des Landtags gefragt werden, die dazu geführt haben, Schüler vom Besuch auszuschließen.

    • Nein, das geht nicht, da „Protestveranstaltungen“ in der Bannmeile verboten sind:(

      Aber die Schulen können den besucherdienst des Landtages sowie die jeweiligen MdL aus ihrer region mit Anfragen überschütten. Der Form halber muss der Besucherdienst, der dem Herrn Kuper untersteht, antworten.

  5. Ich denke, Lernen am anderen Ort ist jetzt wieder voll erlaubt und erwünscht… Klassenfahrten, Exkursionen, Wandertage, …
    Ein Unding, dass die Politiker das nicht selbstlos und tatkräftig unterstützen! 😉

  6. Dieser Artikel kommt ausgedruckt in die „Erinnerung-an meine-Kindheit-Schatulle“ meines (gut aufgeklärten) Kindes. 😉

    Nicht, dass ich ein Problem damit hätte, (politische) Bildung digital stattfinden zu lassen, so manches Kind findet es sicher cool, aber in dieser Situation hat es schon eine außerordentliche Brisanz!

  7. Besser kann die Verlogenheit von Frau G und Co. nicht offenbart werden. Auf der einen Seite predigen sie Fensterlüftung und „Schulen sind sicher für SuS und deren Eltern“, aber auf der anderen Seite verstecken sie sich hinter Luftfiltern und lassen die SuS, von denen im Fall einer Infektion angeblich keinerlei Gefahr für geimpfte Erwachsene ausgeht, nicht einmal in ihren mit Luftfiltern und Plexiglaswänden geschützten Landtag.

        • Unsrere waren eine Spende von dankbaren Großeltern. Das dazu. Dieses Förderprogramm – eine einzige Mogelpackung. Da hat keine Schule eine Chance auf Luftfilter – höchstens auf den Toiletten oder in Umkleidekabinen…

          • @gilmore girl.Ich wollte eine Initiative starten und in Eigenregie welche anschaffen.Keine Resonanz,weder von anderen Elternnoch von der SL.Habe Bürgermeister angeschrieben.Die Stadt als Schulträger bezahlt nun mobile Geräte,sind vom Förderprogramm eh ausgenommen.SL hat vor den Ferien bestellt….

  8. In Brandenburg ähnlich: Besucherführungen nur mit maximal 10 Personen – das schließt Schulklassen faktisch aus. Bei den bildungsdidaktischen Angeboten des Brandenburgischen Landtages dann folgenden Text:
    „Vor dem Hintergrund der Coronavirus-Pandemie sind die parlamentsdidaktischen Bildungsangebote des Landtages Brandenburg derzeit eingeschränkt. Bis auf Weiteres stehen nur Online-Seminare für Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe 8 sowie das neue Format „Der Landtag geht zur Schule“ für Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe 5 zur Verfügung. Schulbesuche sind nur bei Präsenzunterricht möglich!“ (der letzte Satz bezieht sich auf den Besuch von Abgeordneten in Schulen: „Der Landtag geht zur Schule“)
    Brandenburger Landtagsabgeordnete, die in luftgefilterten Büros sitzen und im ebenfalls luftgefiltertem plexiverglasten Landtag tagen, wollen keine Schüler im Landtag haben. Jo, Frau Ernst, ist ne klare Aussage Ihrer SPD, die in Brandenburg die Regierung stellt.

  9. Mein erster Gedanke, als ich diesen Artikel gelesen habe, war ja eigentlich gar nicht mal in Richtung Angst vor Infektionen in welche Richtung auch immer, sondern in Richtung Angst vor unangenehmen Fragen und überbordender Transparenz nach außen.

    Die Kinder und Jugendlichen (und vielleicht sogar die Lehrer) kommen und werden (von wem auch immer instruiert) nachfragen, warum „hier so viele Luftfilter und Plexiglaswände stehen und wir haben keine,…“ und die werden das brühwarm nach erlebtem Live-Erlebnis alles draußen und zuhause rumerzählen. Die Eindrücke, die Antworten und das Rumgeeiere.

    Hätt ich als PolitikerIn auch keinen Bock drauf.
    Und vor den Wahlen schon mal gar nicht.

  10. Protokoll aus dem Landtagsgebäude vor geraumer Zeit zwischen 2 Mitarbeitern

    X: Also Y, ich habe mal nachgedacht. In NRW lockern wir ja nun mittlerweile alle Beschränkungen und man darf mit Test usw. wieder überall rein und so…
    Y: Ja, und?
    X: Tja, da dachte ich nun so – unser Gebäude ist ja nun auch öffentlich und…ja…und da dachte ich, ob es nicht an der Zeit wäre unser Gebäude auch wieder zu öffnen…
    Y: Sind Sie verrückt geworden??? Sagen Sie das nicht zu laut! Nicht auszudenken, wenn sich das rumspricht.
    X: Jaja, das dachte ich auch. Aber wie können wir das der Öffentlichkeit erklären, wo wir doch wieder alles aufmachen und so. Und so kurz vor der Wahl dachte ich eben…
    Y: Was dachten Sie? Dass wir uns da anschließen? Wo wir doch monatelang unbeachtet von der Öffentlichkeit im Homeoffice waren? Es fast geschafft hätten, dass niemand mitbekommt, dass wir uns mit allen Standards ausgerüstet haben, um das Gebäude vor der Pandemie zu sichern? Wie stellen Sie sich das denn vor, wenn hier wieder Besucher rumgeistern und das Virus mitbringen? Die sollen mal schön andere anstecken.
    X: Ja schön, das ist ja alles richtig. Hatte ich auch schon dran gedacht. Aber die Öffentlichkeit wird unruhig und fragt schon…
    Y: Wer fragt??? Wir haben doch dafür gesorgt, dass niemand fragt, weil wir gesagt haben, dass die Pandemie vorbei ist. Da müssen wir uns doch jetzt nicht in den Vordergrund rücken.
    X: Ja, daran habe ich auch gedacht. Wir könnten das ja so machen, dass wir nur kleine Gruppen reinlassen und wir üben dann die 2G-Regel aus oder so. Da schöpft doch keiner Verdacht, oder?
    Y: Haben Sie auch daran gedacht, dass wir dann wieder Schulklassen hier reinlassen müssen??? Wo die Durchseuchung gerade erst begonnen hat???
    X: Ja, aber ich dachte, die Schulen seien sicher…
    Y: Haben Sie denn nichts gelernt in den letzten 1 1/2 Jahren? Das haben wir doch nur gesagt, damit die Schulen aufbleiben können, herrgottnochmal! So wird das nichts mit Ihrer politischen Karriere. Nein nein, da müssen wir uns was anderes einfallen lassen…

    (angestrengtes Nachdenken von X Und Y…)

    X: Wie wäre es, wenn wir so halb öffnen, also kleine Gruppen, so 10 Leute, nur Erwachsene, die glauben das ja mit den Schulen. Zumindest viele. Wo wir das schließlich schon so lange erzählen. Und vielleicht nur ein paar handverlesene Schulklassen?
    Y: Erwachsene – geht in Ordnung. Aber Schulklassen? Das ist mir zu heikel. Was ist denn, wenn die das Virus wirklcih hier einschleppen? Das lässt sich nur schwer vertuschen…
    X: ja, aber handverlesen. Die könnten ja eine Schweigevereinbarung unterschreiben oder so.
    Y: Und wie sollen wir die ganzen Luftfilter hier erklären?
    X: Naja, vielleicht erkennen die die Luftfilter gar nicht. Schließlich kennt man die in Schulen gar nicht. Man könnte doch sagen, dass das defekte Getränkeautomaten sind…
    Y: Aber vereinzelt stehen die ja in den Schulen und durch diesen ganzen Zirkus wissen die Schon, wie die Dinger aussehen. Nein X, das können wir nicht machen. Allein die Plexiglaswände würden schon verdächtig aussehen. Und erst die Bildschirme unserer Videokonferenzen. Nein, nein. das können wir so kurz vor der Wahl nicht riskieren. Denken Sie an die Umfragewerte. Das wäre eine Katastrophe!!!
    X: Hmmm…wie wäre es mit einem digitalen Rundgang? Dann könnten wir zeigen, dass wir öffnen und gleichzeitg interessiert an der digitalen Bildung in den Schulen sind?
    Y: Sehr gute Idee! Sofort ein Schreiben auf der Homepage aufsetzen und einen interaktiven Rundgang erstellen. Vielleicht wird das ja doch noch was mit Ihrer politischen Karriere…

    Protokoll Ende

    • @gilmore girl

      Hörens! Heeeerrliiisch daaat!

      Wie ist das eigentlich bei dem Informationsangebot „‚Landtag macht Schule‘ digitale Entdecker-Touren“?
      Ich meine: Wie „kaschiert“ man da die ganze neue Technik?
      Sind dann z.B. die Luftfilter abgedeckt mit großen textilen Kunstwerken … so nach Art der Häkel-Häubchen, wie Oma sie früher für die „Falls-wir-mal-im-Stau-stehen“-Klopapierrollen auf der Hutablage von Opas Auto gezaubert hat? Das sah ja immer soooo schön aus!
      Könnte man dem doofen Volk ja als Kunstausstellung „verkaufen“, in Armins „Zukunftsteam“ ist doch auch jemand, der sich um die gebeutelte Kunst-Szene kümmern soll – ZACK! Das Team hat schon seine Handlungsfähigkeit unter Beweis gestellt!

      Btw:
      Ist oben im Dialog „Y“ jemand, den wir kennen? 😉

  11. Hier noch ein Auszug aus o.g. Artikel:

    „Unterstützt wird die Stadt in ihrer Haltung auch von Professor Martin Exner, früherer Direktor des Instituts für Hygiene und Öffentliche Gesundheit des Universitätsklinikums Bonn, der als Mitglied des städtischen Krisenstabs die Stadt Bonn in der Corona-Pandemie berät: „Die Empfehlung des Bundesumweltamtes ist eindeutig: Vor einer möglichen Ansteckung über die Raumluft schützt am besten frische Luft, da sie nahezu virenfrei ist. Ob die Leistung mobiler Luftreinigungsgeräte, die es mit verschiedenen Technologien gibt, ausreicht, um eine Ansteckung zu verhindern, ist dagegen aktuell nicht sicher. Durch Lüften sinkt außerdem die CO2-Konzentration im Raum, was die Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler deutlich erhöht. Aus vielen Daten, die uns inzwischen vorliegen, ist zudem klar erkennbar, dass die klassischen AHA-Regeln, und dabei insbesondere eine dicht sitzende – am besten medizinische – Maske ein hohes Maß an Schutz bieten. Wichtig dabei ist, diese konsequent einzuhalten“, so Exner.“

    • @Südwest

      „Ob die Leistung mobiler Luftreinigungsgeräte, die es mit verschiedenen Technologien gibt, ausreicht, um eine Ansteckung zu verhindern, ist dagegen aktuell nicht sicher. Durch Lüften sinkt außerdem die CO2-Konzentration im Raum, was die Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler deutlich erhöht.“

      Geeignete ( ! ) Luftfilter
      – anschaffen und
      – aufstellen und
      – sachgerecht in Betrieb nehmen
      heißt NICHT, dass auf regelmäßiges Lüften im normalen Rahmen verzichtet werden soll!

      Netter Versuch – mal wieder. ( Gab es hier schon oft. )

  12. Zum Thema „Prof. Exner“ kann ich auch noch was beisteuern.
    Der Satz im Hauptartikel, Prof. Exner habe dem Landtag von NRW zum Einsatz mobiler Luftreiniger geraten, ausgerechnet der!, hat mich so in Rage versetzt, dass ich folgende Mail an unseren Schulträger (Kreis Neuwied) geschickt habe, die ich hier zwecks Arbeitserleichterung unverändert reinkopiere.
    Sie bezieht sich auf eine (virtuelle) Kreisausschusssitzung vom 5.8. 2021, zu der eben jener Prof. Exner als alleiniger Gast und Starexperte eingeladen war, um die ganze kontroverse Lufztfilterdebatte endlich mal wissenschafltlich fundiert zu beleuchten. Emotionen raus aus der Debatte, Wissenschaft rein – so die Intention unseres Landrates.
    Ich denke, der Rest meiner Mail ist selbsterklärend.
    Kollektiver Dank an dieser Stelle an news4teachers, mich immer mit sehr nützlichen Quellen zu beliefern, auf die ich regelmäßig zurückgreife, wenn ich mir mal wieder mit meinem Schulträger, dem UBA, dem BM von RLP, der ADD und ähnlichen Behörden einen Schlagbtausch liefere.

    Nun die Mail:

    Sehr geehrter Herr Hallerbach,
    sehr geehrter Herr Mahlert,
    sehr geehter Herr David,

    mit dieser Mail nehme ich noch einmal Bezug auf die Kreisausschusssitzung vom 5.8. 2021, zu der Prof. Martin Exner eigens als Experte eingeladen worden war, um, so das persönliche Anliegen unseres Landrats, die Luftfilterdebatte aus der Emotionalität heraus auf eine solide wissenschaftliche Basis zu stellen.

    Wie zumindest ich nicht anders erwartet habe, empfahl Prof. Exner für Schulen ungeachtet des wenige Tage vor der Sitzung veröffentlichten wissenschaftlichen Positionspapiers der DFG

    https://www.dfg.de/download/pdf/foerderung/corona_infos/positionspapier_aerosole.pdf

    unverändert das, was er bereits im Oktober 2020 empfohlen hatte, als gäbe es keinerlei neue Erkenntnisse: Ausstattung sämtlicher Klassenräume der Schulen in Trägerschaft des Kreises Neuwied mit CO2-Ampeln, damit Schüler wie Lehrer (endlich) ein Gefühl dafür bekämen, wann und wie lange über Fenster gelüftet werden müsse.

    (Zwischenfrage: Hätten die Schulschließungen im vergangenen Winter durch flächendeckenden Einsatz von CO2-Ampeln gar verhindert werden können? Neuer Winter = neue Chance)

    Prof. Exner betonte nachdrücklich im Rahmen der virtuellen Sitzung, man müsse verantwortlich mit Resourcen umgehen, die Mittel seien endlich. Er warnte vor teuren Maßnahmen, in diesem Falle flächendeckende Anschaffung mobiler Luftreiniger, welche zuzüglich zu den hohen Kosten auch noch eine falsche Sicherheit vortäuschten, denn solche Geräte könnten Fensterlüftung nicht ersetzen. Mobile Luftreiniger störten außerdem wegen zu großer Lautstärke den Unterricht.

    So habe auch die Stadt Bonn, wo Prof. Exner ebenfalls beratend tätig ist, mobile Luftreiniger für Schulen in ihrer Trägerschaft nur in ganz ausgewählten Fällen angeschafft.

    Wobei es im genannten TOP 1, der eigens vorgezogen wurde, da der gefragte Experte schon wieder auf dem Sprung zu seinem nächsten Termin war, von vornherein nicht um mobile Luftreiniger ging, sondern lediglich um die Beschaffung von CO2-Ampeln. Man habe diesem Punkt der Agenda dennoch so viel Platz eingeräumt, um der kontrovers diskutierten Luftfilterdebatte endlich einmal gerecht zu werden, so unser Landrat, der einmal mehr auf die wissenschaftliche Untermauerung seitens Prof. Exners verwies.

    Wie man dieser Debatte, die, wie Herr Hallerbach ja selbst sagte, kontrovers geführt wird, gerecht werden kann, indem man lediglich Prof. Exner einlädt und zudem während der gesamten Sitzung das aktuelle Positionspapier der DFG zu eben diesem Thema mit keinem einzigen Wort erwähnt, erschließt sich mir nicht.

    Hauptergebnis der Kreisausschusssitzung zu TOP 1: Der Kreis Neuwied befindet sich mit seiner unveränderten Skepsis gegenüber mobilen Luftreinigern auf dem richtigen Weg, mit der Stadt Bonn in bester Gesellschaft und das höchst wissenschaftlich abgesegnet. So lässt es sich tiefenentspannt zuversichtlich ins neue Schuljahr starten.

    Die Kreisausschusssitzung fand Mitte der Sommerferien statt und sogar Herr Hallerbach zeigte sich skeptisch, ob der zeitliche Vorlauf reichen würde, um direkt zu Schuljahresbeginn alle Klassenräume mit CO2-Ampeln ausstatten zu können, da nach der Beschlussfassung auf der Sitzung das Vorhaben erst noch ausgeschrieben und die Co-Finanzierung geklärt werden müsse, auch könne es wegen großer Nachfrage durch diverse Schulen zu Lieferengpässen auf dem Markt kommen.

    Daher müsse man, so unser Landrat, bei den CO2-Ampeln nun „frühzeitig in den Beschaffungsmodus gehen“ – was immer er darunter verstehen mag angesichts der Tatsache, dass, wir erinnern uns, Prof. Exner genau diese Empfehlung bereits im Oktober 2020 ausgesprochen hatte und während der jetzigen Kreisausschusssitzung nicht müde wurde, zu betonen, wie müde eine zu hohe CO2-Konzentration mache, ein Phänomen, welches seit weit über 100 Jahren bekannt sei.

    Vor dem genannten Hintergrund verstehe ich unter „frühzeitig“ offensichtlich etwas völlig anderes als unser Landrat.

    Nun ist bereits die erste Woche des neuen Schuljahrs herum, mit – wie zu erwarten – ersten Corona-Fällen an Schulen im Kreis Neuwied (2.9. 2021):

    https://www.nr-kurier.de/artikel/106072-corona-im-kreis-neuwied—auch-schulen-und-kita-betroffen
    Auszug daraus:
    „Sehr hoch ist der Inzidenzwert bei den unter 20-Jährigen im Kreis Neuwied. Er steigt auf 182,9. …
    Nach Auskunft des Gesundheitsamtes sind, wie zu befürchten, mittlerweile auch Schulen betroffen. In der Konsequenz mussten zwei Klassen komplett in Quarantäne geschickt werden, in drei weiteren Klassen sind einzelne Schüler als enge Kontaktpersonen davon betroffen. Darüber hinaus musste ein kompletter Kindergarten in Quarantäne.“

    Ganz bestimmt wurden sämtliche Fälle, wie immer, von außen in die Schulen eingetragen. Wenn man die Testungen bald einstellt, Quarantäneregeln gründlich aufweicht, da wollte Prof. Exner mal ein ernstes Wörtchen mit dem RKI reden!, und die Schulen möglichst ganz von welchen Inzidenzen oder Kennziffern / Grenzwerten auch immer entkoppelt, sollte es immerhin künftig zu weniger unangenehmen Zwischenfällen dieser Art kommen. Die Schulen müssen auf jeden Fall offen bleiben und man tut „alles“ dafür, um Präsenzunterricht zu gewährleisten. Unter „alles“ fällt insbesondere, flächendeckend CO2-Ampeln anzuschaffen.

    Wie weit die vollmundige Ankündigung in der PM vom 7.8. 2021 im direkten Nachgang zur Kreisausschusssitzung

    https://www.nr-kurier.de/artikel/105203-kreis-beschafft-co2-ampeln-fuer-alle-klassenraeume
    Kreis beschafft Co2-Ampeln für alle Klassenräume

    bereits in die Tat umgesetzt wurde, bleibt offen. In der Presse hat man dazu bislang nichts Neues gehört, weshalb davon auszugehen ist, dass man sich immer noch im Beschaffungsmodus befindet, obwohl der doch so frühzeitig anberaumt worden war.

    Der Professor berät im Übrigen nicht nur Schulträger wie den Kreis Neuwied oder die Stadt Bonn. Um das große Renommee seines speziell zu diesem Thema eingeladenen Gastes zu betonen, stellte Herr Hallerbach deutlich heraus, Prof. Exner sei dem Umweltbundesamt (UBA) sehr verbunden, der völlig unerwähnt gebliebenen DFG offensichtlich weniger, und berate auch als Experte auf Bundes- und Landesebene.

    Allerdings berät er dort in völlig anderer Richtung, wie ich heute beim Lesen des folgenden Artikels mit großem Erstaunen feststellte (3.9. 2021):

    https://www.news4teachers.de/2021/09/der-landtag-nrw-erlaubt-wieder-besuchergruppen-ausser-schuelerinnen-und-schueler/?utm_source=mailpoet&utm_medium=email&utm_campaign=newsletter-total-neue-meldungen-auf-news4teachers_1
    Der Landtag NRW erlaubt wieder Besuchergruppen – außer: Schülerinnen und Schüler
    DÜSSELDORF. Der Landtag Nordrhein-Westfalen lässt ab sofort wieder Besuchsgruppen bis zu 25 Personen ins Haus – dabei ausdrücklich nicht erwünscht: Schülerinnen und Schüler. „Auf Initiative des Präsidenten des Landtags, André Kuper, bietet das Parlament als Teil des Informationsangebots ‚Landtag macht Schule‘ digitale Entdecker-Touren an“, so heißt es auf der Homepage. Dabei ist das Parlament, anders als die meisten Schulen im Land, mit mobilen Luftfiltern gegen Coronaviren gut ausgestattet.“

    Soweit die Einleitung. Anschließend wird, wie unter o.g. Link nachzulesen, erläutert, wieviele Geräte im Landtag NRW stehen und warum sie so dringend benötigt werden, insbesondere nämlich, weil dort am Tag um die 1000 Menschen zusammenkommen.

    Zu lesen, der Landtag sei gut mit mobilen Luftreinigern bestückt, erstaunte mich nicht, im Gegenteil, davon war ich ohnehin ausgegangen. Meine Verwunderung ist dem folgenden Satz geschuldet:

    „Das Aufstellen der Luftfilteranlagen geht laut Landtag auf eine Empfehlung des Hygiene-Experten Prof. Martin Exner zurück.“

    Bei der gleichzeitigen Übereinstimmung von Professorentitel, Vorname, Nachname und „Hygiene-Experte“ dürfte es sich wohl um keinen Zufall handeln, auch wenn man Prof. Exner, wie ich ihn auf der Kreisausschusssitzung erlebte, hier kaum wiederzuerkennen vermag.

    Weiter im Text:
    „Die allermeisten Schulen in Nordrhein-Westfalen warten bislang vergeblich auf mobile Luftfilter und Acrylglas-Kabinen – auch wenn dort ebenfalls oft 1000 Personen und mehr zusammenkommen und miteinander sprechen. Landesweit 5.500 Klassenräume – bei 5.200 Schulen im Land – seien mit mobilen Luftfiltern ausgestattet, räumte das Schulministerium dieser Tage ein. Also im Schnitt ein Raum pro Schule.“

    Bei uns in RLP sieht es zahlenmäßig ähnlich mau aus. Laut Artikel der Rheinzeitung „Schulstart mit Zuversicht“ vom 28.8. 2021 wurden im ersten Landesprogramm rund 1300 mobile Luftreiniger gefördert. Damit könnte man gerade mal sämtliche Klassenräume der 25 weiterführenden Schulen in der Trägerschaft des Kreises Neuwied ausstatten. Die Förderung bezog sich aber auf ganz RLP, und dementsprechend kommt an einer einzelnen Bildungseinrichtung davon kaum etwas an, wie man an den Schulen in Trägerschaft unseres Kreises unschwer erkennen kann.

    Auch an unserem Gymnasium begegnen sich täglich, Schüler, Lehrer und Personal zusammengenommen, um die 1000 Personen, die sich nach Schulschluss auf nahezu ebensoviele verschiedene Haushalte sonstwohin verstreuen (großes Einzugsgebiet, da ländliche Lage), wo sie in der Freizeit sozialen Austausch pflegen und reichlich außerschulische Kontaktketten generieren.

    Ach, ich vergaß, in Schulen wird das Virus ja immer nur von außen hereingetragen, und dort nie weitergegeben. Das mag Schule vom Landtag unterscheiden. Wieso jedoch speziell Schüler aus sicheren Schulen als Besucher im Landtag im Gegensatz zu anderen Personengruppen unerwünscht sind, erschließt sich mir wiederum nicht.

    Unsere Schule besitzt keine Wandel- sondern lediglich eine Pausenhalle, in welcher kein einziger mobiler Luftreiniger zu finden ist. Wandeln dürfte sich bei uns auch als sehr schwierig erweisen, denn bei normaler Benutzung dieses Raumes, aus einer Bauphase stammend, als an Corona und damit verbundenem Sicherheitsabstand noch nicht zu denken war, wäre für solche Geräte schlichtweg ohnehin kein Platz. Die würden nur umgerannt werden, Schüler könnten darüber stolpern, wegen des Motorengetöses wäre keine normale Unterhaltung mehr möglich und alle würden sich in falscher Sicherheit wiegen. Diese von mobilen Luftreinigern ausgehenden Gefahren wurden zum Glück aufgrund deren Nichtvorhandenseins gebannt.

    Dafür schmückt sich unser Versammlungsraum mit drei mobilen Luftreinigern, die aus Mitteln des Fördervereins und aus Schulmitteln angeschafft wurden, um bei größeren Veranstaltungen zum Einsatz zu kommen. Kooperativer Beitrag des Kreises: Trotz aller damit verbundener gefahren erteilte er die Genehmigung, die Geräte betreiben zu dürfen. Dürftig!

    Nun frage ich mich, bzw. eher Sie, die Sie ja Prof. Exners Expertise so hoch schätzen:

    Gelten im Landtag von NRW andere (Corona-)Gesetze?
    Funktionieren mobile Luftreiniger dort anders, besser, arbeiten wirkungsvoller?
    Sind sie leiser, bei Sitzungen nicht störend?
    Sind die Ressourcen dort nicht endlich, muss man mit ihnen weniger sorgsam umgehen als in Schulen?
    Täuschen mobile Luftreiniger dort keine falsche Sicherheit vor?
    Hätten es dort nicht auch CO2-Ampeln getan, damit die Abgeordneten endlich mal lernen, wie man ordentlich per getakteter Fensterlüftung Coronaviren aus der Raumluft verscheucht, falls sich die Fenster öffen lassen?
    Ist Frischluft für Abgeordnete weniger essentiell, als für Schulkinder?
    Warum lässt man im Winter nur Schüler mit Mütze, Schal und Handschuhen im Durchzug sitzen, während die Landtagsangehörigen durch ihre wohltemperierte, in regelmäßigen Abständen mit mobilen Luftreinigern bestückte Wandelhalle flanieren?
    Ist die Gesundheit von 1000 Landtagsabgeordneten schützenswerter als die von 1000 Schulangehörigen?

    Wie kann es sein, dass der von Ihnen ausgewählte und hoch geschätzte Experte je nach Kontext dermaßen unterschiedlich berät, und was sagt dies darüber aus, wie man seine offenbar von der Wandelhalle inspirierte wandelbare Beratung einzuschätzen hat?

    Mit der Bitte um Stellungnahme, bestem Dank dafür im Voraus und
    freundlichen Grüßen,

    Dr. Silke Vogt

    • Liebe Silke Vogt, vielen Dank für diese wohlgesetzten Worte…halte uns doch bitte über die ausstehende Reaktion/ Antwort auf dem Laufenden….bin gespannt, wie die versuchen werden, sich deiner treffsicheren Logik zu entziehen.

      Ganz liebe Grüße
      Andre Hog

    • @Silke Vogt

      Chapeau!
      Vielen Dank für die Mühe … und die ganze Recherche … und die ganze Schreibarbeit!
      Auch von dieser Seite bei n4t zieht das ganze sicher ein paar Kreise in die Öffentlichkeit.

      Ich wüsste zu gerne, ob und wie die ganze Sache weitergeht.
      Viel Erfolg und viele Grüße!

  13. Es ist unfassbar. Wir haben nicht nur hier auf diese Tatsache hingewiesen, sondern auch beim Gesundheitsministerium um eine Stellungnahme gebeten.
    Die Antwort:

    “ … richten Sie Ihre Frage zu einer Information des Landtags über aktuelle Regelungen von Besuchsmöglichkeiten u.a. von Schülerinnen und Schüler doch bitte direkt an den Landtag unter email@landtag.nrw.de .“

    KEIN KOMMENTAR

  14. „Ist die Gesundheit von 1000 Landtagsabgeordneten schützenswerter als die von 1000 Schulangehörigen?“

    Antwort: Ja. (Bedeutende) Abgeordnete sind ältere/alte Männer – kurz: unsere Zukunft!

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