Kinderärzte fordern „Normalität“ – heißt: Schüler nicht mehr in Schulen testen

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Kinder- und Jugendmediziner und andere Experten – darunter die Virologen Prof. Klaus Stöhr und Prof. Jonas Schmidt-Chanasit – haben in einem offenen Brief das Ende von anlasslosen Corona-Tests in Schulen und eine «Vermeidung überzogener und unverhältnismäßiger Quarantäneregeln» gefordert. «Nach monatelangen Schul- und Kita-Schließungen, die mit Abstand zu den längsten in Europa zählen, schuldet die Politik unseren Kindern und Jugendlichen jetzt vor allem eines: Normalität», heißt es in dem Schreiben.

Die Kinderärzte-Verbände reklamieren für sich, die Interessen der Kinder zu vertreten. Foto: Shutterstock

Initiator ist der Verein «Initiative Familien». Nach dessen Angaben haben rund 130 Experten der Kinder- und Jugendmedizin, Virologen, Juristen, Psychologen und Vertreter medizinischer Fachgesellschaften den Brief unterstützt und unterzeichnet – darunter auch der Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte (DGKJ), Thomas Fischbach, sowie die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene. Die beiden Verbände drängen bereits seit dem Frühjahr 2020 auf einen offenen Schulbetrieb – immer wieder auch mit falschen Behauptungen, wie News4teachers berichtete.

Die Beteiligten des aktuellen Schreibens weisen auf psychologische, physische und soziale Folgen für Kinder durch geschlossene Einrichtungen, Kontaktbeschränkungen und Bewegungsmangel in der Vergangenheit hin. Mit Blick auf die verfügbaren Impfungen für Erwachsene heißt es: «Kinder zum Schutz erwachsener Kontaktpersonen weiter einzuschränken, ist nicht mehr zu rechtfertigen.»

Den Schul- und Kitabetrieb zum Schutz der Kinder einzuschränken, auch nicht: Es sei wissenschaftlicher Konsens, dass Kinder und Jugendliche selbst nur in seltenen Fällen schwer durch eine Corona-Infektion erkrankten und in der Regel schnell genesen würden. «Auch die unter Long-Covid diskutierten Symptome treffen Kinder selten und nicht oder kaum häufiger als Gleichaltrige, die nie eine Sars-CoV-2-Infektion durchlaufen haben», heißt es weiter.

Das ist zumindest wissenschaftlich umstritten: Das Robert-Koch-Institut betont die unklare Datenlage – und warnt mit Blick auf die Schulen vor der „Verbreitung deutlich stärker übertragbarer Virusvarianten (..), die möglicherweise mit einem schwereren Krankheitsverlauf assoziiert sind. Gerade für das Kindes- und Jugendalter ist hier die Datenlage noch unsicher. Auch aufgrund dieser Entwicklung ist weiterhin die konsequente Umsetzung der bewährten infektionspräventiven Maßnahmen im Schulsetting sehr wichtig, um eine Verbreitung der Infektionen in diesen weitgehend ungeimpften und daher suszeptiblen Altersgruppen zu verhindern.“

«Ausbrüche in Schulen betreffen meist nur wenige Personen. Virusübertragungen finden deutlich öfter im häuslichen Umfeld statt»

«Kontaktnachverfolgungsstudien zeigen, dass ungeimpfte Erwachsene sehr viel häufiger als Kinder Infektionen in Schulen tragen. Ausbrüche in Schulen betreffen meist nur wenige Personen. Virusübertragungen finden deutlich öfter im häuslichen Umfeld statt. Die bloße Vermutung, das könnte bei neuen Virus-Varianten anders sein, reicht nicht aus, um Kinder erneut massiv einzuschränken», so meinen hingegen die Autoren des offenen Briefes. Auch die genannten Kontaktnachverfolgungsstudien sind wissenschaftlich umstritten: Sie basieren auf Daten der Gesundheitsämter, die schon im vergangenem Jahr bei hohem Infektionsgeschehen die Kontakte gar nicht mehr nachvollziehen können – und aktuell schon wieder damit überlastet sind, wie das RKI meldet.

Konkret fordern die Unterzeichner ein Ende der «extrem kostenintensiven und belastenden Testungen bei asymptomatischen Kindern ohne einen konkreten Anlass» und eine «Gleichstellung aller Kinder und Jugendlichen mit geimpften und genesenen Erwachsenen». Zudem müssten die Quarantäneregeln auf den Prüfstand. Das würde praktisch wohl kein Corona-Schutz mehr für Kinder und Jugendliche, von denen die allermeisten noch nicht geimpft sind.

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach twittert spitz (mit Blick auf eine öffentlich stark wahrgenommene Petition in den USA): „Es ist erstaunlich. In den US appellieren öffentlich führende Kinderärzte jetzt an Regierung für besseren Covid Schutz der Kinder. Sie haben Angst vor Langzeitschäden. Bei uns beginnt eine stille Durchseuchung.“ News4teachers / mit Material der dpa

Kinderärzte klagen über Einnahmeausfälle – und fordern: Schulen umgehend weit öffnen

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67 KOMMENTARE

  1. Sie verbreiten hier leider prominent die übliche Desinformation von Herrn Lauterbach, der sich in mittlerweile traurigerweise schon gewohnter Manier einen Aspekt des offenen Briefs rauspickt und die anderen Punkte bewusst weg lässt. Scheinbar haben Sie die öffentlich stark wahrgenommene Petition selbst nur selektiv verarbeitet. So sollte man Journalismus nicht machen.

    • Sehr geehrte/r Herr/Frau Schröder,

      wie sollte „man“ Journalismus denn machen? Wir ordnen das Schreiben der Schulöffnungs-Lobby ein – indem wir Fakten dazu liefern. Tatsächlich handelt es sich um eine Lobby: Es wird der Eindruck erweckt, dass die aktuelle Situation Anlass für das Schreiben ist. In Wahrheit werden die Positionen von den Akteuren bereits seit fast anderthalb Jahren so vertreten – immer wieder und unabhängig vom Pandemie-Geschehen (dafür immer dann just in time, bevor politisch wichtige Gremien tagen – wie die Ministerpräsidentenkonferenz oder, wie kommenden Montag, die Gesundheitsministerkonferenz). Heißt: Wäre es nach den Genannten gegangen, hätte es selbst den bescheidenen Gesundheitsschutz in Schulen bis hin zur Bundesnotbremse nie gegeben – mit allen Konsequenzen. Das dürfen unsere Leserinnen und Leser durchaus wissen.

      Herzliche Grüße
      Die Redaktion

      • Sehr geehrte Redaktion,

        Sie ordnen das Schreiben keineswegs ein und liefern auch keine Fakten dazu. Sie zitieren Tweets von Personen als Erwiderung auf die Thesen des Papiers, von denen der erwähnte wie gesagt sehr selektiv verzerrend ist.
        In dem Schreiben sind Beispiele aus anderen Ländern genannt, darauf könnte man z.B. eingehen und die Einordnen.
        Zur Anpassung der Quarantäneregelung, zum anlasslosen Testen oder der Maskenpflicht in Grundschulen z.B.
        Das wird alles nicht einordnend aufgegriffen, sondern schlicht abgelehnt mit Bezug auf die erwähnte sehr selektiv wahrgenommene Petition.

        • Ich sehe das hier sehr ähnlich und sehr kritisch, wie N4T agiert. Man lobpreist sich hier immer wieder selbst als ehrliches kritisches und unabhängiges Magazin. Ich finde das mitnichten so. N4T verhält sich sehr sehr meinungsbildend.
          Über andere Meinungen und Äußerungen auch von anderen WISSENSCHAFTLERN, welche sich nicht so äußern, wie N4T das gerne hätte, wird zwar berichtet, aber immer mit negativem grundtonus.
          Sehr schade für ein Magazin, dass sich Bildungsmagazin nennt.
          Alle Wissenschaftler, die sich nun zu der Lage, zum Virus etc melden haben ihr Fach studiert, sich mit der Sachlage auseinander gesetzt, Studien dazu betrieben, auch ausgetauscht.
          Gerade das soviele verschiedene Ansätze im Umgang mit Corona ihren Weg finden, gerade das Wissenschaftler sich nicht einig sind, sollte gerade einem Bildungsmagazin bewusst machen, dass es viele viele offene Fragen gibt, vieles noch unbekannt ist und der Ausgang nicht bekannt ist.
          Ob wir mit der jetzigen Strategie den Weg aus der Krise finden oder in eine andere besser wäre, weiß aktuell sicher niemand. Es ist ein Probieren und Versuchen. Und deshalb sollte man als Bildungsmagazin dich durchaus in der Lage sein, Meinungen nicht nur von denen als gut und richtig zu dokumentieren, welche am besten zur eigenen Meinung passen.
          Dann erst wird es ehrlich und kritisch und unabhängig.

          • Genau das ist ja der Punkt, sehr geehrter Lars: die Kinderärzte-Verbände suggerieren Sicherheit, wo es keine gibt. Und das seit Beginn der Pandemie.

            Es gibt hier keine zwei „gleichwertigen“ Positionen. Es gibt die große Mehrheit der Virologen, das Robert-Koch-Institut, die Leopoldina, die vor Konsequenzen einer zu lockeren Corona-Politik warnen – und es gibt Lobbyisten (die allermeisten davon sind keine Wissenschaftler, schon gar keine, die selber forschen), die bevorzugt in „Bild“ eine in unseren Augen unseriöse Politik fordern. Sicherheitsmaßnahmen, egal wo und wofür, gehen immer vom Worst Case aus. Wir würden nicht in ein Flugzeug steigen, das einen Sicherheitscheck nach dem Motto „Wird schon gutgehen“ durchlaufen hat.

            „Was uns gerade präsentiert wird, ist eine intellektuelle Beleidigung an alle und keine Perspektive“, erklärte die Helmholtz-Forscherin Prof. Melanie Brinkmann im März zur unreflektierten Schul(öffnungs)-Politik in Deutschland. Das sehen wir genauso.

            Wenn Sie die Einschätzungen und pragmatischen Vorschläge eines seriösen Wissenschaftlers in der aktuellen Lage lesen wollen, empfehlen wir unseren Bericht über ein Interview mit dem Charité-Chefvirologen Prof. Christian Drosten: https://www.news4teachers.de/2021/09/inzidenzen-unter-schuelern-steigen-weiter-drosten-warnt-die-laender-vor-einer-durchseuchung-der-kinder-das-kann-man-nicht-machen/

            Herzliche Grüße
            Die Redaktion

    • @Schröder
      Sind Sie es, KRISTINA Schröder?

      Ex-Familienministerin und heutige (vermutlich gut dafür bezahlte) Durchseuchungspropagandistin von der INSM = Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, dem Lobbyverein der Arbeitgeberverbände? Denjenigen, denen kranke und tote Kinder schnurzegal sind, hauptsache die Malocher vermehren wieder fleißig den Wohlstand?

      Na sowas, wer hätte gedacht, dass Sie sogar hier verharmlosen, was das Zeug hält.

      Und warum nur muss ich immer wieder an die Dokumentation denken, die ich letztens gesehen habe? Dort ging es um Ärzte/“Wissenschaftler“, die sich vor einigen Jahrzehnten von der Tabakindustrie fürstlich dafür bezahlen lassen haben, bei jeder Gelegenheit öffentlichkeitswirksam zu versichern und mit fingierten Statistiken zu „belegen“, dass Tabakkonsum absolut gar nicht gesundheitsschädlich sei…

    • Schröder, der Lauterbach ist doch hier nur eine Randnotiz, es geht doch um was ganz anderes. Um einen kleinen (dafür aber umso lauter brüllenden) Teil der Kinderärzte die glauben die Pandemie beenden zu können wenn sie nur oft genug immer das gleiche schreiben.

      Da sind doch die üblichen Verdächtigen dabei und wen interessieren denn überhaupt Ärzte in diesem Zusammenhang wenn es gilt das Big Picture zu sehen: die Pandemie als ganzes, was Epidemiologen viel besser beurteilen können.

      Kinder haben in der Regel null Probleme mit Tests und Masken bis Erwachsenen ihnen das Vorleben. Ist genauso wie die Angst vor Insekten.

      Und zu guter letzt: das Märchen vom Eintragen der Infektionen in die Schulen durch andere. Ja, was soll denn sonst passieren? Die Viren wachsen doch nicht auf den Bäumen im Pausenhof? Natürlich werden die „eingetragen“. Und dann ist es aber völlig egal, von wem. Das entscheidende ist dann doch, wie leicht sich das Virus dann unter den Schülern verteilt und von da aus sich weiter verbreitet.

      • Hallo,
        da stimme ich voll und ganz zu. Meine drei sind alle keine 5 Jahre alt und werden 2-3 mal die Woche getestet. Nicht mehr mit dem Lolly, den mögen sie nicht, sondern mit dem Nasentest, der macht ihnen gar nichts aus. Drum verstehe ich das Gehabe nicht, auch in meinen Klassen ist das Schnelltestprozedere mittlerweile so eingespielt, dass es nach 5min abgeschlossen ist und ich während des regulären Unterrichts die Ergebnisse ablese.

      • Sie behaupten hier Diverses ohne einen einzigen Beleg dafür.
        Masken beeinflussen z.B. die pädagogische Arbeit, da die Mimik verdeckt ist. Aus diesem Grund finden sie diese in anderen Ländern auch nicht in der elementaren Bildung U12.
        Da können sie fünf Kindern einreden, dass sie die Masken gerne tragen. Das ist gar nicht der Punkt in Schule und KiTa. Beim Sportunterricht, hohen Temperaturen oder auch bei den Masken, die viele Kinder teilweise wochenlang tragen müssen, weil sich eben nicht alle Eltern und Schulträger um Ersatz kümmern, hört es mit dem Spaß dann auch aus anderen Gründen auf. Allerfeinster Klassizismus.
        Auch die Tests halten die Pandemie in den Köpfen der Kinder. Kann man gut finden, es gibt aber durchaus auch Kinder, die das belastet. Ist mir eh unklar, wie man auf die Idee kommen kann, alle Kinder über einen Kamm zu scheren.
        Die große Verschwörung zur Kinderdurchseuchung, die hier gewittert wird, steht manchen Theorien der QuerdenkerInnen zudem in nichts nach.

        • Los, Schröder, sorgen Sie für Luftfilter, sorgen Sie für Plexiglaskabinen. Sorgen Sie dafür, dass Schule endlich pandemiesicher so stattfinden kann, dass die Masken in den Schulen abgenommen werden können. Bewegen Sie Schulträger und Politik dazu, Kindern den Schulbesuch endlich so zu ermöglichen, dass weder diese, die Familienangehörigen noch die Lehrer mit einem unguten Gefühl dabei sind, weil sie eventuell vulnerabel für schwere Verläufe sind und das hauptsächliche Schutzkonzept Lüften heißt.
          Wir haben kaum etwas wirksames für den Schutz der Kinder und Familien in den Kitas und Schulen, und das soll jetzt auch noch verschwinden? Kinder und Jugendliche gehen der Politik echt am Allerwertesten vorbei – ich habe vor Corona nie gedacht, dass das mal so deutlich durch die Politik selbst klargestellt würde.
          Ja, die Tests halten die Pandemie in den Köpfen der Kinder. Logisch: die Pandemie ist nämlich noch voll am Laufen und nimmt gerade wieder Fahrt auf. Engagieren Sie sich dafür, Schröder, dass durch wirksame, verpflichtende Schutzkonzepte in der gesamten Gesellschaft (und damit auch in Schulen) die Pandemie endlich eingedämmt wird dann hoffentlich auch aus den Köpfen der Kinder verschwindet.

  2. Es ist gut, auch mal die andere Seite zu hören. Auch das sind Leute mit Ahnung und Sachverstand. Sie ziehen andere Schlüsse daraus und sie haben ihre Begründungen. Hier bei n4t wird mir oft zu sehr nur in die „Lauterbach’sche Richtung“ berichtet und kommentiert.

    • Diese „andere Seite“ bestimmt seit mehr als einem Jahr in wesentlichen Teilen die Politik in Deutschland – unser Job als Journalistinnen und Journalisten ist es, Politik kritisch zu hinterfragen (und nicht, Politik zu beklatschen). Für unreflektierten Schulöffnungs-Kampagnenjournalismus empfehlen wir „Bild“: https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/kinderarzt-kritisiert-kinderfeindliche-politik-kinder-baden-die-fehler-der-polit-76136740.bild.html

      Herzliche Grüße
      Die Redaktion

      • Liebe Redaktion, das ist wirklich nur Ihre Sicht , dass „die andere Seite“die Bildungspolitik bestimmt. Wäre es dem tatsächlich so, dann wären viele Kinder bestimmt ausgeglichener und glücklicher. Bekannt ist, dass die Viruskrankheiten den Organismus angreifen, der auch psychisch mehr belastet ist. Corona dürfte schon aus dem Grund hier keine Ausnahme darstellen, weil viele Paare, wo ein Partner positiv getestet wird, komischerweise der andere ist oft negativ. Wie auch in den Familien, nicht alle Familien Mitglieder positiv sind. Darum kann ich Ihrer Meinung aber so was von keinem Glauben schenken. Die Lehrerverbände trommeln in dem gleichen sich nicht ändernden Panik Ton und Rhythmus. Auch viele Lehrer rollen nur die Augen. Natürlich keine, die hier immer alles am besten Wissen und kommentieren. Mit bestem Gruß

        • @Melissa
          „Auch viele Lehrer rollen nur die Augen. Natürlich keine, die hier immer alles am besten Wissen und kommentieren.“

          Warum „natürlich“?
          Haben die Berührungsängste?
          Womit?

          Außerdem:
          „Auch viele Lehrer rollen nur die Augen.“
          Wie viele sind bei Ihnen „viele“?

          Und wer weiß, vielleicht rollen viele Lehrer beim Lesen Ihres Posts die Augen?
          Also was sagt das aus?

        • Mit Delta ist ein infiziertes Familienmitglied gleichbedeutend, dass alle in einem Haushalt infiziert sind. Sind alle geimpft, kann es trotzdem zum einem Impfdurchbruch kommen.
          Dass es kaum familieninterne Ansteckungen gab galt für die Wildvariante.
          Zudem ist dieser Virus in seinen krankheitlichen Ausprägungen derartig uneinschatzbar, dass er sich von vielen anderen Viruserkrankungen durch das Spikeprotein unterscheidet, dass allein schon verheerendes im Organismus anrichten kann. Long Covid und Zerstörung der Lungengefässe oder anderer Gefässe von grosser Bedeutung für Lebensqualität, Thrombosen bis hin zur Amputation sind nur einige der Krankheitsbilder.

          Aber hier ist wieder eine bestimmte Gruppierung aktiv, die das alles ausblendet, alles haben will, wie es immer ist/war, und Kindern/ Jugendlichen etwas unterstellt, ohne diese wirklich ernsthaft zu befragen (Suggestivfragen an Kinder bezüglich Maskentragen zählen nicht).

          Mal sehen, wie es weitergeht und was in den KKH abgehen wird. Aber selbst das interessiert ja diese Risikokleinred-Gemeinde nicht. Achselzuckend wird das in Kauf genommen, schliesslich sterben Menschen alle irgendwann. Darauf hinzuweisen, dass Gesundheitsschutz schon eine durchführbare Sache ist, Tests niemanden wehtun, und Schulen ohne Masken ein absolutes NoGo ist, ist keine Hysterie, sondern gesunder Menschenverstand.

          • „Aber hier ist wieder eine bestimmte Gruppierung aktiv, die das alles ausblendet, alles haben will,…“

            Denke aber nur bis es wieder einen dieser Verharmloser dann mit einer Delta-Infektion aus den Latschen haut.

      • Danke. Ich war heute mit meiner Kleinen beim Impfen. Das Gespräch dort zwischen zwei Kinderärzten über die deutlich Zunahme und die große Besorgnis dort macht die Petition lächerlich. Den Kinderärzten in den Praxen macht die Entwicklung Angst.

    • Welchen Sachverstand sollten der DGKJ, der DGPI oder Hr. Schmidt-Chanasit über mögliche Langzeitfolgen bei Kindern und Jugendlichen denn haben, wenn das RKI, als oberste Seuchenschutzbehörde, von unklarer Datenlage bzgl.Langzeitfolgen für diese Altersgruppen spricht?
      Sammeln Hr. Fischbach oder Hr. Sch.Chanasit jetzt eigenmächtig und privat weltweit Daten zu Langzeitauswirkungen?
      Vielleicht sollten Sie sich einmal über die Aufgaben und die Arbeitsweise des RKI informieren.

      • Die lautesten Schreihälse werden gehört. Die stille Mehrheit schüttelt dagegen den Kopf darüber – aber wenigstens äussern sich hier und auch mal welche mit wissenschaftlichen Anhaltspunkten.

    • Weshalb hier im Forum anders argumentiert wird fragen Sie sich? Weil „wir“ Lehrer das letzte Jahr in der Praxis, direkt im Klassenzimmer erlebten, Coronaausbrüche in unseren Klassen hatten, als die Kultusministerien trotz Warnungen aus der Wissenschaft behaupteten, Kinder seine nicht ansteckend und dadurch andere Kinder infiziert wurden.
      In den Erzählkreisen bekamen wir mit, welche Omas und Opas erkrankten oder starben, welche Geschäftskollegen der Eltern beatmet wurden. Leider mussten wir auch erfahren, was es für Kinder bedeutet, wenn beide Elternteile gleichzeitig Corona-bedingt im Krankenhaus liegen und das Kind zu Betreuungseltern muss.

      Wir Lehrer habe nichts davon, zur Vorsicht zu mahnen. Ganz im Gegenteil: Das Drehen von Lehrfilmen für meine Schüler, einen Teil der Klasse zu unterrichten und parallel die Aufgaben an Kinder, die nicht am Präsenzunterricht teilnehmen, für die Eltern und Kinder verständlich zu beschreiben, gehäufte Korrekturen über das Wochenende, damit die Eltern nicht unnötig oft an die Schule kommen müssen während der Schulschließungszeiten, usw. haben einen noch größeren zeitlichen und flexiblen Einsatz von uns verlangt, den wir für die Kinder gerne eingegangen sind.

      Was haben die von Ihnen genannten Sachverständigen für Interessen daran, dass sich Kinder infizieren? Kann es ein, dass aufgrund der Schulschließungen und der Hygieneregeln weniger Kinder in die Praxen strömen? Dies bedeutet auch weniger Geld für die Ärzte.

      Ich möchte Sie mit meiner Antwort auch an den 2. Artikel des Grundgesetzes, (2) erinnern: Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.

      Wie passt dieser Artikel mit den Forderungen dieser Kinderärzte zusammen? Erklären Sie es mir bitte!

  3. Initiator: Initiative Familien… dann muss ich schon nicht weiterlesen, weil Wirtschaftslobbyisten die auf unsere Kinder schei***.

    Den ging es die ganze Zeit darum ihre Kinder weiter in die Verwahrung zu schicken. Hell yes, ich freue mich auch, wenn ich in Ruhe arbeiten kann oder mal nen Vormittag allein zu Hause bin, aber doch nicht auf die Kosten der Gesundheit meiner Kinder.

    Wer noch ein bißchen zu Initiative Familie bzw. deren Vorläufer „Familien in der Krise“ lesen will:
    https://uebermedien.de/57363/wer-und-was-steckt-hinter-der-initiative-familien-in-der-krise/
    https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/warum-sich-auf-twitter-corona-elterninitiativen-streiten,STLezKC

    Gerne zitieren die auch mal Bhakdi oder Wordag… behaupten dann aber mit dem Querdenkerlager nichts zu tun zu haben.

    • @Freya Köhler

      Danke, besonders Ihr erster Link war für mich sehr informativ, weil ich da nicht mehr auf dem Laufenden war.
      Auch in diesem Bereich gibt es ein übles Hickhack um die „besten Plätze“ … Warum eigentlich? Es geht doch allein um das Kindeswohl? 😉

      Und ganz wichtig ist Folgendes:
      (Zitat aus :
      https://uebermedien.de/57363/wer-und-was-steckt-hinter-der-initiative-familien-in-der-krise/)
      “ „Andere Initiativen können nicht mithalten
      Initiativen anderer Eltern scheinen derweil bei den vielen „Familien in der Krise“-Beiträgen unterzugehen. Beispielsweise die Elternorganisation „Sichere Bildung Jetzt“ (SBJ). Diese hatte schon oft versucht, ihre Forderungen nach besseren Hygienekonzepten in Bildungseinrichtungen in die Öffentlichkeit zu bringen. Doch das Medienecho ist überschaubar. „Durch verschiedene Aktionen ist es uns gelungen, in wenigen Monaten die Aufmerksamkeit von tausenden von Menschen zu wecken und sie als Unterstützer für unser gemeinsames Anliegen zu gewinnen“, sagt SBJ-Sprecher Bruno Capra zwar, aber „verwehrt blieb uns bis jetzt der Zugang zu den größeren Medien.“

      Ein Problem, das „Familien in der Krise“ nicht kennt. Die haben nicht nur Zugang zu größeren Medien, sondern auch zu diversen Politikern. Capras Vorwurf:

      „Relativierern, Verharmlosern bis hin zu Leugnern wird immer wieder eine Bühne geboten. Wir, und wir meinen damit alle, die für eine langfristige, bedachte und wissenschaftlich basierte Strategie im Umgang mit dem Virus plädieren, bleiben außen vor.“

      „Damit können und wollen wir uns nicht zufriedengeben und erwarten, ebenfalls und im gleichen Umfang zu Wort zu kommen“, sagt Capra. “

      Man darf wieder die Stirn runzeln …

    • Genau dieser INSM Verein um Kristina Schröder propagiert seit 2020 die Durchseuchung der Kinder, damit die Eltern in Ruhe arbeiten gehen können. Unerträglich diese Leute!

  4. Ich für meinen Teil habe die Faxen langsam dicke.
    Ich habe zum Glück keine schulpflichtigen Kinder mehr und auch noch keine Enkel.
    Meine Familie ist komplett durchgeimpft und steht auch einer Boosterimpfung offen gegenüber. ( Für mich evtl wichtig, da chronisch erkrankt und Immunsupprimiert)
    Wenn nun das Geschrei so groß wird in bestimmten Gruppen und ihren Anhängern nach Fallenlassen aller Schutzmaßnahmen, nach komplettem Öffnen der Schulen ohne jegliche Rücksicht auf die Pandemie, ja dann tut es ….
    Lasst eure Kinder sprichwörtlich rennen…
    Ich bin da raus! Ich werde weiter meine Maske tragen bei dem unvermeidlichen engen, täglichen Kontakt.
    Wenn es mir zu bunt/heikel wird bin ich einfach raus.
    Ich muss mir das alles nicht antun.
    Und ich glaube mit diesem Standpunkt stehe ich nicht allein.
    Diese Spaltung in zwei Gruppen, einerseits Vorsicht und Befürworter von Maßnahmen( viele namhafte Wissenschaftler warnen schon lange), auf der anderen Seite Verharmlosung, Leugnen und wirtschaftsorientierte Lobby, die das Wohl der Kinder verschiebt, Elterninitiativen die eindeutig Querdenkertum und Impfgegner in ihren Reihen haben.
    Ich ertrage es nicht mehr.

    • Zu einer Normalität in der Schule gehört auch zwingend ein Maskenverzicht mindestens mal im Unterricht- zumindestens sollte das Maskentragen wenn nur freiwillig sein und auf den Eigenschutz gerichtet sein, wenn es einem damit wohler ist. Physikalisch gesehen erreicht man im Unterrichtskontext wegen der längeren Kontaktdauer wirklich nicht viel. Lieber eher testen als Masken tragen.

      • Von Normalität kann keine Rede sein.
        Lassen wir alle Maßnahmen fallen( Tests, Masken, Quarantäne) dann deuten alle Zeichen daraufhin, dass die scheinbare Normalität so aussieht: alle Kinder sind in der Schule, ausser Kinder und Erwachsene mit Erkrankungsanzeichen ( falls man die dann nicht auch wieder in die Schule lässt). Das Virus wird sich darüber sehr freuen, wir werden massive Ansteckungen haben, welche wir aber erstenmal gar nicht bemerken. Bis eine Anzahl erreicht wird, wo dann die Symptome und schwereren Verläufe bei Kontaktpersonen auftauchen. Wielange das dauert, ist abhängig davon, ob Eltern mit ihren Kindern zum Arzt gehen, wenn diese Symptome zeigen, und ob der Arzt dann überhaupt einen PCR Test anordnet. Wenn die sypmtomlos Infizierten weiter in die Schulen strömen, wird die Verbreitung im Stillen massiv vorangehen. Aber das scheint dann so gewollt, keine Tests= keine Infektionen!
        Welches Kind dann aus der Regel“ nur wenige erkranken“ herausfällt, welche Vorerkrankten dann schwer erkranken, wer das Laster Longcovid trägt, das wird dann Glücksache/Pechsache sein. Und dies Szenario nur auf Schule bezogen, welche Folgen es für die Familien hat gar nicht miteinbezogen.
        Wenn das die gewollte „Normalität“ ist, bin ich ratlos.

    • Vielleicht muss man einfach akzeptieren, dass der Mensch ein Mängelwesen ist … er würde ohne Kleidung erfrieren, ohne Ackerbau und Viehzucht verhungern … und Corona hat es gezeigt: Die Intelligenz, die ihn bisher hat überleben lassen, ist stark rückläufig. Das Coronavirus lässt sich nicht verarschen und solange keine Impfquote von 90 % erreicht ist, lässt es sich auch nicht „stilllegen“. Da können Politiker, Eltern, Kinderärzte … querdenken wie sie wollen!

      Dummheit schützt leider vor Corona nicht!

      Die Katastrophe macht leider nicht wirklich eine Pause und die Entwicklung wird sicher eine idiotische sein. Alle Zeichen deuten darauf hin. Aber es gibt auch Positives, z.B., wenn man erfahren kann (so wie ich), dass in der Jahrgangsstufe meines Kindes fast alle ausnahmslos geimpft sind. Das ist doch was! Es gibt eben doch auch noch immer diese Lichtblicke – und hier in diesem Forum sowieso! 🙂

      • So ein Quatsch. Corona-Viren gab es auch vorher schon und bisher hat das niemand interessiert. Komischer Weise haben wir in DE auch keine Übersterblichkeit wie bisher immer angekündigt. Na sowas….

        • Sehr geehrte/r BenKly,

          Ihre Behauptung ist nicht korrekt. Zumindest zeitweise hat es eine Corona-bedingte Übersterblichkeit in Deutschland gegeben – hier nachzulesen: https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Corona/Gesellschaft/bevoelkerung-sterbefaelle.html

          Und: Dass die Übersterblichkeit nicht deutlicher ausgefallen ist, liegt natürlich an den Corona-Schutzmaßnahmen (im Lockdown gingen die Sterbezahlen herunter) – nicht, dass es Corona-Viren vorher schon gegeben hätte. Die gab es, aber andere. Deshalb war in der Berichterstattung über Sars-CoV-2 zunächst immer vom „neuartigen“ Corona-Virus die Rede.

          Herzliche Grüße
          Die Redaktion

  5. Vielleicht möchte auch der Schwindelarzt Dr. Schiffmann mal wieder in die Kamera heulen… es steheherben Kkkinder an der Maske… äh nein halt… an den schnüff Tehest… die werden gechipppt damit und die Stäbchen werden ins Gehihirn eingeführt!!!!! Ja das sind engagierte Ärzte, immer für die Wahrheit auf telegram im Einsatz und ohne jede Scheu, sich auf Demonstrationen mit Samuel Eckart ein Mikrofon zu teilen! Wacht auf, ihr Schlafschafe!

    • Genau, wach mal auf und schau in den Nachrichten wie viele Lebensmittel Rückrufe es aktuell wegen Ethylenoxid gibt. Genau mit dem selben Zeug werden diese in Massen billig produzierten Abstrichstäbchen aus Fernost sterilisiert. Na hoffentlich haben die Chinesen dieses Gas lang genug ausdünsten lassen, bestimmt zählt der Grundsatz „Zeit ist Geld“ bei denen nicht und die machen das immer gewissenhaft. Und weil die das so gut machen sind die ganzen Test auch „ohne abgeschlossenes Konformitätsbewertungsverfahren“ per Sonderzulassung befristet erhältlich.
      Sonst jagt der Zoll jedem importierten Produkt hinterher, nur weil das CE Zeichen nicht nach Norm aufgedruckt wurde, aber hier verzichtet man auf ein Konformitätbewertungsverfahren. Wer weiß was da raus kommen könnte….

      • Ich überlege gerade:
        Todesfälle in Deutshland durch verseuchte Teststäbchen – keine
        Todesfälle in Deutschland durch ins Hirn gerammte Teststäbchen – keine
        Todesfälle durch SarsCov19 – allein in Deutschland über 90.000.
        Das merkwürdige Fehlen von Todesfällen durch die Auswirkungen der Teststäbchen könnte auch damit erklärt werden, dass sich das Etylenoxid laut Aussage der Stiftung Warentest verflüchtigt und 3 Wochen nach der Sterilisation nicht mehr nachweisbar ist.
        Wären die Teststäbchen derart kontaminiert, dass gesundheitliche Folgen messbar wären, wäre das inzwischen, so wie die Belastungen beim Sesam, längst bekannt geworden, zumal ich davon ausgehe, dass insbesondere die Kritiker unter den Ärzten das regelmäßig im Labor überprüfen lassen werden.

  6. Nun haben die KuMis endlich die offizielle wissenschaftliche Legitimation für alles, was sie an Infektionsschutz in den Schulen (nicht) getan haben und auch nicht mehr werden tun (müssen). Wer braucht nach so einer Ansage von geballter Kompetenz nun noch Luftfilter, CO2-Ampeln, AHA-Regeln, …
    Immer, wenn man denkt, es geht nicht schlimmer…

  7. „Auch die unter Long-Covid diskutierten Symptome treffen Kinder selten und nicht oder kaum häufiger als Gleichaltrige, die nie eine Sars-CoV-2-Infektion durchlaufen haben“

    Mit dem Lesen von Fachliteratur haben es diese „Experten“ wohl eher nicht so, fürchte ich.

    Gab es nicht erst kürzlich diese französische Veröffentlichung, wo Organschäden durch LongCovid mit bildgebenden Verfahren visualisiert wurden? Sollten nicht gerade Ärzte solche Erkenntnisse sehr ernst nehmen?

    Oder hofft man auf eine sprudelnde Einnahmequelle, wenn es viele Kinder im Land gibt, die wegen LongCovid eine Langzeitbehandlung brauchen? Wer klare wirtschaftliche Vorteile bei einer Durchseuchung der Kinder hat, sollte schlichtweg den Mund halten.

      • Haben Sie Kinder?Dann lassen Sie sie durchseuchen,mir egal.Aber wenn Sie entscheiden wollen,ob Sie Ihr Kind impfen lassen wollen,dann will ich gw
        efälligst auch entscheiden dürfen,ob ich MEIN Kind in die Durchseuchung schicke!Fertig.Dass diese nervigen Schulöffnungsbefürworter eibfach nicht kapieren,dass ihnen dadurch ja nichrs genommen wird,ist langsam einfach zum brechen.

      • https://www.parismatch.com/Actu/Sante/Le-Covid-long-de-l-enfant-est-probablement-une-reaction-au-virus-ou-a-l-inflammation-1754476

        Nee, Jan hat nicht geträumt. Das trifft wohl eher auf andere zu.

        Die Impfung schützt glücklicherweise auch bei der Deltavariante. Entwickelt wurde sie dafür aber nicht! Wundert es Sie wirklich, dass eine natürliche Immunität auch was tut? Ist das wirklich ein Argument für eine Infektion mit den bekannten Risiken für Sie oder Ihre Kinder? Mal abgesehen davon ist ein „Langzeitschutz“ immer individuell … und Sie wissen bei der natürlichen Infektion nicht, wann Sie sich erneut anstecken können. Ich glaube nicht, dass man natürliche Infektionen so genau ins Visier nehmen wird wie die voraussichtliche Immunität bei der Impfung. Und wer weiß es schon, vielleicht – da Geimpfte sich ja auch noch infizieren können – werden sie geimpft bei einer Infektion auch sanft geboostert? Nur so ein bisher noch unwissenschaftlicher Gedanke von mir. Man darf ja auch mal selber denken, nicht? Darüberhinaus kann man zwar eine Antikörperbestimmung machen, kennt aber die Schwelle nicht, die Sicherheit verspricht. So erforscht und kalkulierbar sind natürliche Infektionen offensichtlich nicht!

        Der beste Schutz besteht übrigens, wenn man sich nach überstandener Infektion noch impfen lässt. So manche gebärende Frau, die eine PDA-Geburt fürs erste Kind abgelehnt hat, entscheidet sich beim zweiten Kind um. Manchmal muss man erst am eigenen Leibe erfahren, um zu verstehen.

      • @BenKly

        Was bringt den über 90.000 Coronatoten (darunter 26 tote Kinder/Teens, Stand 02.09.2021) ein Langzeitschutz, wenn man schon beim 1. Mal in der Holzkiste landet? Oder es nicht mehr schafft, eine Treppe hochzusteigen? Oder nach der ach so harmlosen 1. Infektion eine neue Lunge braucht?

        Sich zu infizieren um sich beruhigt infizieren lassen zu können ist wohl der größte Schwachsinn, den die Covidioten grade von sich geben!

  8. „[…] Konkret fordern die Unterzeichner ein Ende der „extrem kostenintensiven und belastenden Testungen bei asymptomatischen Kindern ohne einen konkreten Anlass“ und eine „Gleichstellung aller Kinder und Jugendlichen mit geimpften und genesenen Erwachsenen“. Zudem müssten die Quarantäneregeln auf den Prüfstand.“

    https://www.n-tv.de/panorama/Ende-der-Corona-Tests-an-Schulen-gefordert-article22780991.html

    Hääääh? Gleichstellung mit Geimpften? Die Gruppe mit der allerhöchsten Inzidenz soll gleichgestellt werden mit Geimpften? Dazu fällt einem echt nix mehr ein. Warum schaffen wir nicht gleich alle Maßnahmen ab? Für alle? Inzidenz zählt sowieso nicht mehr, Krankenhäuser haben noch genug Platz (aber vermutlich nicht mehr lange), also was soll das Ganze. Die Querdenker, AFD-Anhänger, sonstige Coronaverharmloser usw. sind Wähler. Denen wird was hingeworfen. Ich verstehe die Welt nicht mehr… wir laufen in eine schlimme vierte Welle… eigentlich sind wir schon mitten drin, aber es ist noch Luft nach oben. Der Herbst komme ja erst. Die letzten Bundesländer beginnen erst mit dem Unterricht. Wohin soll das führen. Drosten hat heute eine deutliche Warnung ausgesprochen.

    https://www.n-tv.de/panorama/Stehen-RKI-Prognosen-auf-duennem-Eis–article22780832.html

  9. „[…]Viele Kinder mit Schwerst­verläufen, ausgelöst durch Covid-19, sind also nicht zu erwarten. „Ich gehe nicht davon aus, dass die Kinder mit schwerem Covid-19 die Krankenhäuser füllen werden“, sagt auch Jördis Frommhold. Trotzdem ist die Chefärztin der Median-Klinik in Heiligendamm und Long-Covid-Expertin in Sorge. „Es werden wahrscheinlich viele Patientinnen und Patienten mit Long Covid auf uns zukommen. Denn wir haben einen Großteil der Kinder nicht geimpft.“

    https://www.rnd.de/gesundheit/corona-intensivpatienten-mehr-kinder-wegen-durchseuchung-an-den-schulen-Y3LSKC4LMFFDDETK3AIPBFXJ4A.html

    • „Studien zufolge müsse davon ausgegangen werden, dass 10 bis 20 Prozent der mit dem Coronavirus Infizierten mit Long Covid zu kämpfen haben. „Wir werden in Deutschland also mit sehr vielen jungen Menschen zu tun haben, die ihren gewohnten Alltag nicht mehr stemmen können“, sagt Frommhold. Sie könnten dann nicht mehr regulär zur Arbeit oder zur Schule gehen. Das treffe die ganze Gesellschaft.“

      Link siehe oben

    • „Wegen der möglichen Gefahren durch Long Covid spricht sich Frommhold gegen unkontrollierte Coronavirus-Infektionen unter Kindern aus. Es sei sehr wichtig, weiterhin die AHA+L-Regeln in den Schulen einzuhalten. „Warum sind wir so leichtfertig und diskutieren jetzt schon wieder darüber, ob es Masken im Unterricht braucht?“, fragt sich die Medizinerin. Wer kann, solle sich impfen lassen. Das schütze nicht nur vor einem schweren Verlauf, sondern auch vor Long Covid, weil in vielen Fällen eine Infektion gestoppt werden kann.
      „Meine große Hoffnung ist, dass sich durch möglichst viele geimpfte Erwachsene – also vor allem Eltern und Lehrer – auch die Jüngeren besser schützen lassen“, sagt auch Hübner. „Das halte ich auch für unsere wichtigste Aufgabe im Moment.“ Denn Übertragungs­ketten unter den Schülerinnen und Schülern in der Schule selbst seien nach wie vor die große Ausnahme.
      Aber: Die Delta-Variante sei für alle Alters­gruppen ansteckender und setze nicht die Effektivität der bekannten Vorsichts­maßnahmen außer Kraft. „Abstand, gegebenenfalls Schulklassen verkleinern, in bestimmten Situationen auch die Masken tragen – das alles braucht es weiterhin neben der Impfung der Erwachsenen und auch der älteren Kinder“, betont der Kinder­infektiologe.“

      Link siehe oben

      • @Leseratte,die werden eh längst nicht mehr eingehalten,weil durch Vollpräsenz kein Abstand möglich ist,weil Masken zum Frühstück etc abgesetzt werden,weil es gemischten Mittagstisch und keine gestaffelten Anfangszeiten mehr gibt,weilgetrwnnte Kohorten in einer Zwangsveeanstaltung namens Einschulung ohne Masken zusammen in die Turnhalle gepfercht werden,…..,die Liste ließe sich ewig fortführen.Und von der zuständigen Schulbehörde kommt auf die Frage,welche medizinische Expertise ein Kumi hat,im all dies anzuordnen,kommt nur inhaltsloses Gesaller.Als besorgte Mutter wird man auch gar nicht ernstgenommen im wir brauchen endlich Normalität und Präsenz ist das allein seligmachende Chor….

  10. Hörst auf die Kinder zu quälen! Das macht den Kinder ja überhaupt nichts aus – Lüge! Meine Tochter musste mehrmals raus aus der Schule um sich für ein paar Minuten die Maske abzusetzen, weil ihr im Klassenzimmer schwindelig wurde. Beim Sport mit Maske wurde ihr mehrmals schwarz vor den Augen und sie musste aufhören. Meine Jüngste muss beim Test immer nissen (ach das kitzelt doch nur ein bisschen ne). Meine Kinder finden die Test und Masken super unangenehm und anstrengend, die Freude an der Schule haben sie verloren, auch verstehen sie den Lehrer bzw andere Kinder nicht mehr richtig. Und nein wir sind keine Corona Leugner und auch geimpft – das nervt – alle Querdenker und Corona Leugner die eine andere Meinung als der Mainstream hat. Mein Gott dann schließt halt die Schule und gut ist, meine Kinder lernen auf Grund des Sauerstoff Mangels und dadurch dass sie den Lehrer nicht verstehen zur Zeit sowieso kaum was. Frag doch mal einer die Kinder was sie wollen, angeblich wissen andere besser wie die Kinder sich fühlen und natürlich ist es für die Kinder üüüübeeeerhaupt kein Problem.

      • @Katinka, nehmen nehmen Sie bitte die Ängste wie von @Nicole geäussert doch bitte sehr ernst. Covid-Langzeitfolgen sind schlimm, aber die Langzeitfolgen insbesondere von Masken ist auch nicht zu unterschätzen. Schon mehrfach wurde von vielen geäussert, daß es entweder schwarz vor Augen geworden ist, andere bekommen regelmässig Kopfschmerzen usw. – das ist wohl alles Ihrer Meinung nach das kleinere Übel? In einigen Jahren werden wir es wissen und ich garantiere dann wird erst klar, was durch Masken alles kaputt gegangen ist. Hinzu kommt daß man mit Masken wohl in Langzeitsituationen (konstanter Personenkreis sitzt über Stunden und Tage zusammen) keinen nennenswerten Schutz mehr hinbekommt- sie eignet sich eher für kurzfristige Kontakte wie beim ÖPNV und Einzelhandel. Nicht umsonst sehen die Corona Schutzverordnung auch vor, daß Masken bei Unwohlsein auch abgenommen werden können.
        Bezüglich Tests kann man eine sehr viel höhere Sicherheit als mit Masken reinbekommen- aber ideal ist das auch nicht. Das Ziell muss sein einen möglichst gesicherten Schulbetrieb wie zu Normalzeiten anzustreben.

        • Schwarz vor Augen und Kopfschmerzen scheint mir eher die Ausnahme, an meiner Schule gab es solche Fälle nicht und meine Kinder haben davon aus ihren Schulen auch nicht berichtet, von anderen Eltern habe ich das auch nicht gehört. Und auch selbst dann halte ich das immer noch für viel harmloser als Mikrothrombosen und Mikroangiopathien und daraus resultierende Organschäden. Den verlinkten Artikel haben Sie wahrscheinlich nicht einmal gelesen…

          Meine Kinder haben übrigens Null Probleme mit den Masken. Die gehören so zum Alltag dazu, dass sie nach der Schule manchmal vergessen, sie abzusetzen.

          • @Katinka: Ehrlich gesagt glaube ich das nicht, daß Ihre Kinder damit überhaupt keine Probleme haben. Was Sie geschrieben haben stimmt mich sehr nachdenklich (vergessen auf den Nachhaueseweg diese abzusetzen).
            Was ich mir vorstellen kann daß es der eine leichter nimmt als der andere. Sie können das Verhalten Ihrer Kinder längst nicht auf andere schliessen. Und Eltern die Panik schieben helfen in der aktuellen Situation auch nicht weiter. Und natürlich muss man den verlinkten Artikel mit dem nötigen Respekt begegnen. Nur eins hilft nicht dagegen: Das stundenlange Tragen einer Maske, wie es die Schüler leider aktuell müssen.

    • Nicole,
      zum Glück sind meine Kinder, als ü 12- jährige bereits einmal geimpft. Auch wenn sie nicht wesentlich vorerkrankt sind, ist die Aussicht sie bald geschützt in die Massenveranstaltung Schule schicken zu können, für die gesamte Family eine große Erleichterung, da Datenlage zu Longcovid noch unklar…
      Wie mag es jetzt wesentlich vorerkrankten Kindern unter 12 Jahren und ihren Familien gehen ?
      Viele von ihnen würden sich sicher sofort impfen lassen, aber leider ist mit einer Impfstoffzulassung, für diese Altersgruppe, wohl nicht vor Oktober zu rechnen.
      Nehmen wir jetzt mal an ein schwer lungen oder herzkrankes 8 jähriges Kind, bekommt den ersten Pieks Mitte Oktober, seinen zweiten dann Ende November. Danach noch 14 Tage warten, bis Antikörper ausreichend vorhanden….Wir können also davon ausgehen, dass frühestens Mitte Dezember die Ersten der sensiblen Gruppe der Vorerkrankten unter 12 Jährigen geschützt sein könnte.
      Sollte es uns diese, jetzt schon seit 1,5 Jahren sehr belastete, Gruppe von Kindern, nicht wert sein, dass wir uns alle noch die nächsten Monate disziplinieren?
      Meine Kinder mögen die Masken auch nicht. Und, ganz ehrlich, finde ich Sport mit Maske auch
      eine Zumutung. (Daher bin ich auch für die Aussetzung des Sportunterrichts). Aber kann und darf denn die Alternative eine Durchseuchung der Kinder, mit allen Konsequenzen(!)
      sein?
      Wie unmenschlich wäre das denn?
      Verraten wir damit nicht das humanistische Fundament unserer Gesellschaft?

    • @Nicole
      Dass Sie gegen das Masketragen in Schulen sind habe ich verstanden, dass Sie sich um Ihre Kinder sorgen ebenfalls.
      Fakt ist, Sie schieben alle Unpässlichkeiten Ihrer Kinder rein auf das Masketragen.
      Fakt ist aber auch, dass Kinder aus vielen anderen Gründen während der Schulzeiten Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Schwindel und auch Kreislaufprobleme haben. Das kann psychische, psychosomatische, pubertäre Gründe haben, Schlafmangel oder krankheitsbedingt sein. Das gab es vor Corona und wird auch weiter so sein.
      Wenn Sie nun die Zahlen von Inzidenzen bei SuS zwischen 5 und 14 Jahren hören, diese liegen teilweise bei 500 bis 700 und darüber. Wollen Sie Ihre Kinder tatsächlich unter diesen Bedingungen ungeschützt in die Schule schicken? Mit gutem Gewissen?
      Oder glauben Sie diese Berichte nicht? Oder sind Sie der Meinung es schadet Ihren Kindern nicht? Es passiert ja nichts weiter?

      • Es ist schon durch die Bank deutlich daß Fälle wie Kopfschmerzen , Schwindel und Unwohlsein durch die Masken doch wesentlich häufiger auftreten als vorher. Von daher ist das keine Lappalie mehr, die man vernachlässigen kann.
        Und wie gesagt: Ob jemand gerade in Unterrichtssituationen eine Maske trägt oder nicht ist wohl aus physikalischen Gründen kein Schutz. Ich würd sogar annehmen, daß durch die Delta Variante gerade bei längeren Zusammenkünften der Schutz durch die Maske noch schlechter geworden ist (Leckverluste, Aerosolpegel, Virenlast). Von daher wird uns das wenig weiterbringen.
        Zum Glaube eines Berichtes: Man muss sich genau anschauen, was Berichte wie untersucht haben. Bei Maskenstudien, die eine Schutzwirkung nachgewiesen haben wollen, ist häufig das Problem, daß die Messungen unter Laborbedingungen stattgefunden haben. Diese Laborbedingungen lassen sich im Alltag seltenst erreichen, auch nicht mit einer hohen Disziplin. Und daher ist fragwürdig wie der tatsächliche Schutz ausfallen wird- vermute bei der Delta Variante krachend schlechter als analysiert.
        Machen Sie sich bitte mal schlau wie Studien entstehen und wie aktuelle veröffentlicht werden. Oft fehlen relevante Reviewprozesse die dazu dienen, Studienergebnisse zu optimieren bzw. zu verifizieren.

        • @Dirk Z
          Mal nur angenommen Ihre Zweifel an den Masken wären berechtigt. Wie möchten Sie SuS schützen bei der sich gerade abzeichnenden Situation in Schulen? NRW ist ja wahrscheinlich nur der Anfang.
          Sie sprechen wie ein Oppositionspolitiker, immer nur kritisieren und schlechtreden, aber keine Lösungsvorschläge.
          Bisher kam da noch nichts von Ihnen.
          Zu den Berichten, die man sich anschauen soll… die Berichte von Maskengegnern, die mit Parolen wettern, die ganz eindeutig einem bestimmten Meinungsklientel zugeordnet werden kann, sind dann für Sie glaubwürdiger?

          • @Dirk Z
            Lassen Sie uns doch bitte auch teilhaben an Ihren wissenschaftlichen, seriösen, offiziellen und glaubhaften Quellen bezüglich der Krankheitsfolgen und Schäden durch Masketragen und auch zu ihren Behauptungen zum Nichtschützens/Nichtnutzens von Masken.
            Twittermeldungen und Meinungen von, dem Querdenkertum zugewandten, Menschen reichen da nicht.
            In Ihren Beiträgen haben Sie noch nicht eine einzige glaubhafte Quelle genannt.

          • @Darfdaswahrsein: Sie sagen es: Sind sind verzweifelt welche Massnahmen helfen könnten. Die Frage wie man Schüler schützen kann ist ein Hilferuf von Ihnen und vielen anderen.
            Was die Glaubwürdigkeit von „Maskenstudien“ angeht: jede die mir bisher untergekommen ist ob für oder gegen Maske hat offene Punkte, die nicht geklärt werden können. Und jetzt auch aus den Erfahrungen aus NRW lässt mich in der Geamtbetrachtung eben zum Schluss kommen daß Masken u.U. überhaupt keine Sicherheit bieten mindestens im Kontext, wenn Personen längere Zeit zusammen sind und somit stundenlang sie tragen müssen – und damit darf man die als valides Schutzmittel mindestens im Unterricht nicht verpflichtend vorschreiben. Der Nutzen ist eben nicht ganz klar, es ist alles Kaffesatzleserei.
            Das müssten Eltern und Lehrer, die direkt davon betroffen sind (meine persönliche Situation entspricht eher die, die Sie auch von Ihnen beschrieben haben) mal auf den Tisch hauen und auch notfalls mal streiken. Ich kann nur Empfehlungen geben. Aber ich habe den Eindruck hier im Forum, daß die meisten sich in einer Denkrille befinden und sich hinter die Maske flüchten, wo sie das Coronavirus trotzdem erwischt.

        • @DirkZ
          Und nun mal Butter bei die Fische:
          Von welchen Studien sprechen Sie, die „offene Punkte“ haben? Bitte nennen Sie die konkreten Studienbezeichnungen.
          Welche Maßnahmen schlagen Sie denn vor, um den Schutz, den die Masken bieten (auch wenn er nicht optimal ist, darin stimmen wir überein) zu kompensieren, wenn die Masken wegfallen sollen? Sprechen Sie von Schulschließungen? Dann sagen Sie das auch so deutlich.

        • @DirkZ: Glauben Sie, was Sie wollen, Sie kennen weder mich noch meine Kinder, aber Fakt ist, dass ich hier keine Lügengeschichten poste und meine Kinder tatsächlich entspannt mit der Masken- und Testsituation umgehen, auch weil wir Eltern das auch tun. Ich kenne als Lehrerin einige Eltern, die ihren Kindern förmlich einimpfen (welch Ironie…), dass die Maske Probleme macht und man ja ganz bestimmt schlechter Luft bekommt usw… Wenn ein Kind tatsächlich Probleme hat, kann man mit der Lehrkraft reden, dass das Kind dann zB zum Fenster geht und die Maske kurz abnimmt. Ich frag mich wie diese Kinder vorher in der stickigen Klassenzimmerluft (viele Kollegen haben vor Corona so gut wie nie gelüftet) den Schultag überstanden haben.

    • Hallo,
      ich habe ewig lang suchen müssen, um eine gute FFP2 Maske zu finden, welche eine Atmung problemlos ermöglichen. Ich würde ihnen gern eine kostenfrei zukommen lassen für ihre Tochter zum Testen. Vielleicht kann die Redaktion ja einmalig die Kontaktdaten auf ihren Wunsch an mich schicken. Die Ängste verstehe ich, aber meine Angst bei drei Kindern ist, dass wir doch mal wieder auf eine Kinderintensiv gehen werden müssen, was ich unter keinem Umstand möchte.

  11. Wie schön muss doch das Leben von Corona-Verharmlosern sein.
    Manchmal wünschte ich mir sehnlichst, ich könnte auch einer sein.
    Keine schlaflosen Nächte mehr, keine Sorgen um die Gesundheit der Kinder im Grundschulalter.
    Mein grösstes Problem wäre, meine Kinder vor einem Wattestäbchen und einem Stück Stoff zu bewahren, weil diese die grösste Gefahr für die Kinderseele darstellen.
    Mein Leben wäre um so vieles leichter.
    Leider ist es mir nicht gelungen, Querdenker-Argumente nachvollziehen zu können.
    Resigniert habe ich feststellen müssen, ich kann es noch so sehr versuchen, es mag mir einfach nicht gelingen.
    Immer wieder steht mir mein Verstand im Weg…….hartnäckig lässt er sich einfach nicht abstellen.
    Den Unterzeichnern „Initiative Familie“ ist es offenbar gelungen ihren Verstand nicht nur erfolgreich abzuschalten, sondern sogar komplett zum Stillstand zu bringen.

  12. Hier sind anscheinend alle aus dem Team „Vorsicht“. Das kann ich einerseits gut nachvollziehen, allerdings blenden Sie die Folgen der bisherigen Coronapolitik für die Kinder völlig aus. Wenn man einseitig nur die Folgen einer möglichen Ansteckung im Blick hat, wird es nie wieder einen Schultag wie vor der Pandemie geben. Unsere Kinder werden mit Maskenpflicht und wöchentlichen Tests leben müssen und werden einen Großteil des dritten Coronaschuljahres zuhause in Quarantäne verbringen, da die Gesundheitsämter die Kinder bei jedem Fall klassenweise 14 Tage Isolation anordnen werden, da sie die empfohlene Einzelfallnachverfolgung personell gar nicht leisten können. Wir werden dann Drittklässler haben, die noch nicht richtig lesen und schreiben können, Realschulabsolventen, die seit der 8. Klasse nur sporadisch den Unterricht besucht haben, Abiturenten, die seit der 10. Klasse zum Großteil im Homeschooling sind… Präsenzunterricht kann man allgemein garantieren, aber die Realität für den einzelnen Schüler, der mehrmals für zwei Wochen in Quarantäne muss, wird anders aussehen. Das kann man wollen und für gut befinden, wenn man das Risiko eines schweren Verlaufs für Kinder komplett ausschließen will.
    Die anderen Folgen der Coronapolitik wie zunehmende häusliche Gewalt, Verwahrlosung, Bildungslücken, psychische und soziale Probleme, Bewegungsmangel, Isolation, Dauerzocken am PC usw. blendet man dann aber völlig aus. Was wir da angerichtet haben, werden wir leider erst in ein paar Jahren merken…. unsere Kinder werden es uns danken.

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