Kinderärzte klagen über Einnahmeausfälle – und fordern: Schulen umgehend weit öffnen

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BERLIN. Vor den Bund-Länder-Beratungen zur Corona-Pandemie fordern die Kinderärzte eine rasche Öffnung von Schulen und Kitas. „Auch nach dem Auftreten von Virusmutationen bleibt es dabei, dass Kinder und Jugendliche keine Treiber der Pandemie sind“, sagte der Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), Thomas Fischbach, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland am Sonntag. „Deshalb können und müssen alle Schulen und die Kitas umgehend wieder geöffnet werden. Sie spielen im Infektionsgeschehen keine nennenswerte Rolle.“ Pikant: Der „Spiegel“ berichtet von einer Befragung des BVKJ unter seinen Mitgliedern, dass mehr als ein Drittel der niedergelassenen Kinderärzte die eigene wirtschaftliche Existenz durch die Corona-Krise bedroht sieht.

Der Kinderärzte-Verband trommelt seit Monaten für weit offene Schulen. Foto: Shutterstock

Eine weitere Schließung der Schulen würde die Kollateralschäden für Kinder und Jugendliche massiv erhöhen, warnte Fischbach, dessen Verband auch die wirtschaftlichen Interessen seiner Mitglieder vertritt. Die psychischen, sozialen und emotionalen Beeinträchtigungen – von Kindern und Jugendlichen wohlgemerkt – seien nach einem Jahr im Corona-Ausnahmezustand jetzt im zweiten Lockdown noch stärker als im ersten Lockdown im vergangenen Frühjahr. Neben Vereinsamung, Depression, aggressivem Verhalten und innerfamiliären Konflikten sei auch eine Zunahme der Fettleibigkeit aufgrund von Bewegungsmangel zu beobachten. „Je länger der Lockdown dauert, desto massiver werden aller Voraussicht nach die Langzeitfolgen sein“, sagte Fischbach.

Wegen der Schulschließungen gibt es weniger akute Infektionskrankheiten wie Husten und Schnupfen

Offenbar auch für die Praxen. 52 Prozent der niedergelassenen Kinderärzte denken über den Abbau von Personal nach, 84 Prozent über die Reduktion von Stunden. Das ergab eine repräsentative Umfrage des BVKJ, die dem „Spiegel“ vorliegt. Seit der Coronakrise, so heißt es darin, gingen die Fallzahlen in den Praxen deutlich zurück, weil es aufgrund der Schutzmaßnahmen – also insbesondere der Einschränkungen im Kita- und Schulbetrieb – weniger akute Infektionskrankheiten gebe. Kinder litten seltener an Husten oder Schnupfen. Auch blieben Familien aus Sorge vor Ansteckung den Praxen fern. So sei die Zahl der Vorsorgeuntersuchungen im Januar 2021 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 14,2 Prozent gesunken, die der Impfungen um 26,2 Prozent, wie die Umfrage zeige.

In einem Brief an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zieht BVKJ-Präsident Fischbach laut Bericht eine Verbindung zwischen den wirtschaftlichen Schwierigkeiten seiner Klientel und angeblichen gesundheitlichen Problemen der Kinder. „Wir werden unsere ohnehin knapp aufgestellten Ressourcen nach der Pandemie wieder dringend benötigen und können uns keine weiteren Praxisaufgaben leisten“, so zitiert der „Spiegel“ aus dem Schreiben. Gerade die Jüngsten seien von der Pandemie stark betroffen. Zu beobachten seien schon jetzt „Entwicklungsdefizite wie Sprachentwicklungsverzögerungen, Übergewicht und eine Zunahme häuslicher Gewalt bei einem Teil der Kinder und Jugendlichen“.

In den Pressemitteilungen des BVKJ zur Corona-Krise, die sich an die Öffentlichkeit richten, achtet der Verband hingegen streng darauf, die Themen nicht miteinander zu verquicken.

Der BVKJ hatte in einer gemeinsamen Stellungnahme mit drei weiteren Ärztegesellschaften schon am 18. Mai des vergangenen Jahres erklärt: „Kitas, Kindergärten und Grundschulen sollen möglichst zeitnah wiedereröffnet werden“ – und zwar ohne massive Einschränkungen. Es müssten keine kleinen Gruppen gebildet werden. Auch bräuchten die Kinder weder Abstand wahren noch Masken tragen. „Entscheidender als die individuelle Gruppengröße ist die Frage der nachhaltigen Konstanz der jeweiligen Gruppe und Vermeidung von Durchmischungen“, hieß es in dem Papier. Die Kultusministerkonferenz war in ihren Beschlüssen vom Juni den Empfehlungen weitgehend gefolgt. News4teachers / mit Material der dpa

Kinderärzte trommeln massiv gegen Einschränkungen beim Schulbetrieb – mit teils haarsträubenden Argumenten. Eine Entgegnung

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88 KOMMENTARE

  1. Das ist ja fast schon pervers : Schulen auf , damit die Kinder sich infizieren und behandlungsbedürftig werden . Und so können sich die Ärzte dann auch die Mitgliedsbeiträge für Golf – und Yachtclub wieder besser leisten .

    • Nicht fast, es ist pervers. Und dabei so durchschaubar. Man bietet den Politikern ein Null-Problemo-Szenario an, und die Politiker beißen an, weil das ja Fachleute ( mit eigenen Interessen) sind, und man später auf diese deuten kann, wenn es schief geht. Und zusammen mit der nicht vorhandenen Haftung von Politikern für Bockmist, wird ein Schuh draus.

      Ich lerne grade aus der Pandemie, wenn wieder Normalität herrscht, ich die Maske auch danach weiter trage, wenn die Jahreszeiten in den Winter bzw wieder in den Frühling wechseln. Nicht die FFP2, aber eine leichte, die die Aerosole auch gut abhält.
      Wie oft war ich in den Ferien krank, und zwar pünktlich mit den ersten Ferientag.
      Die armen Ärzte und Apotheker, wenn das Schule macht.
      Obwohl, vielleicht wollen die dann ein Maskenverbot für alle durchsetzen. Und vielleicht schaffen die das auch?
      Und ein Luftfilterverbot natürlich.

  2. Ich höre in der Schule immer wieder von Eltern, dass Kinder mit Symptomen werden in den seltensten Fällen getestet werden. Teilweise dürfen sie noch nicht einmal in die Praxis kommen und werden bereits am Telefon abgewimmelt. Vielleicht sollten sich die Kinderärzte mal darum kümmern. Echt nicht zu fassen!

    • So war es bei uns letztes Jahr auch.

      Die Grundschule gab nach den Ferien die Anweisung, die Kinder bei Symptomen testen zu lassen. Natürlich waren wir direkt in der ersten Schulwoche betroffen. Der Kinderarzt wies uns an, einfach mal ein paar Tage abzuwarten und nannte mir die Adresse des ärztl. Wochenend-Notdienstes (die ich natürlich sowieso kenne). Auch auf meinen Einwand, dass die Schule aber ausdrücklich eine Symptomabklärung von uns Eltern fordert, war man nicht bereit, sich das Kind auch nur anzuschauen. (Nicht, dass ich denken würde, von reinem Anschauen würde man irgendwas erkennen können…)

      Als ich die Schulleitung angerufen und ihr das Dilemma geschildert habe, wurde so getan, als ob sie noch nie davon gehört hätte…

      Man macht und tut, hielt alle Coronaregeln schon ein bevor es sie überhaupt gab und unsere Rechte als Eltern werden pausenlos mit den Füßen getreten. Es ist einfach nur zum verzweifeln.

      Setzt verdammt nochmal die Präsenzpflicht aus damit wir unsere Kinder und uns selber schützen können! Es kann doch nicht sein, dass wir uns wegen vereinzelter prekärer Familien ALLE zwangsdurchseuchen lassen müssen!

  3. Hat denn die erhöhte Gewalt in den Familien zu vermehrten Anzeigen der Kinderärzte bei den Jugendämtern geführt? Denn diese wären hierfür die Ansprechpartner.

    • Ich weiß nicht was das für Unmenschen sind, die Eltern pauschal unterstellen sie würden ihre Kinder verprügeln oder sonst wie misshandeln. Das macht mich wütend. Besonders wenn es jetzt noch von Kinderärzten kommt.

      • Deswegen meine Frage: Sollten Kinderärzte tatsächlich vermehrt Gewalt in den Familien festgestellt haben, hätte es vermehrt zu Anzeigen komnen müssem.

        • Ich bin im Kinderschutz sehr aktiv und habe, trotz Pandemie regelmäßige Fortbildungen gehabt. Kurioserweise sind die Zahlen in Bezug auf Kindeswohlgefährdung wesentlich geringer ausgefallen, dabei hätte manche dort es gern anders gehabt…“die armen Kinder leiden unter der Pandemie“,,,,Es wird schon gelangweilte,genervte Kids geben…die es sonst auch gibt..nur da sehen die Eltern ihr Prachtstück nicht den ganzen Tag.Man könnte fast behaupten,dass es den Familien gut tat,mehr Zeit füreinander zu haben….aber daran verdient Keiner.Dass ausgerechnet Kinderärzte klagen,ist nicht zu fassen.Aber da haben wir es auch wieder…wenn medizinisch wichtige Bereiche in selbständiger Arbeit betreut werden und wirtschaftliche Interessen über den ethischen stehen.

          • Nicht zu fassen ist für mich Ihr Kommentar.
            Werden jetzt die Kinderärzte mit Unterstellungen traktiert und an den Pranger gestellt, weil sie unerwünschte Wahrheiten aussprechen, die vor dauerhaften Schulschließungen warnen?

    • Meinen Sie, die Eltern, die ihre Kinder verprügeln, gehen mit den Kindern zum Kinderarzt, sodass dieser dann das Jugendamt informieren könnte? Schön mal was von Dunkelziffer gehört? Diese Kinder werden momentan von niemandem gesehen. Unter normalen Bedingungen haben ausschließlich Lehrpersonal, Erzieher, Sportlehrer oder eben das normale soziale Umfeld die Möglichkeit, Missstände in den Familien zu erkennen. Kein Kleinkind, Grundschüler etc. würde vonuvonusichbsus die Polizei rufen oder zum Kinderarzt oder Jugendamt gehen. Die Zahlen über Anzeigen o.ä., die veröffentlicht werden sind nicht repräsentativ.

    • Dass Kinder Überträger von Infektionskrankheiten allgemein sind, wurde auch nie abgestritten. Bei einem wesentlich infektiöseren Virus wie Corona jedoch ist es fahrlässig, nicht davon auszugehen…

    • Nein, Kinder sorgen überhaupt nicht für Verbreitung.
      Kinder bekommen Infektionskrankheiten genauso wie Erwachsene und ja, andere können sich dann anstecken. Aber Kinder SORGEN nicht nicht dafür.
      Diese Verteufelung der Kinder als Pandemietreiber macht mich echt langsam wütend.

  4. Ich kann’s nicht mehr hören: „Kinder und Jugendliche sind keine Treiber der Pandemie.“ Das ist wie ein Mantra – wenn man es oft genug sagt, wir es schon irgendwann stimmen …

    • Es scheint ja auch zu stimmen, ABER: wenn man 15-30 Leute in zu kleine Räume kerkert und sich dann wundert, dass die Fälle auch da zunehmen, die nach Hause geschleppt werden, dann ist eigentlich alles gesagt.

      Quelle: Ich bin Lehrer und das ist meine Situation… dem RKI glaube ich schon. Bei den Aussagen ist aber einfach nicht zu Ende gedacht.

  5. Also nochmal zum Mitschreiben:
    Die Kinder sollen wieder in die Schulen, damit sie endlich wieder krank werden.
    Meines Erachtens sollte jeder Arzt, der sowas von sich gibt, seine Approbation zurückgeben.
    Das weiter oben verwendete Wort PERVERS ist dafür alles andere als ausreichend, mir fällt nur gerade keine Steigerung ein.

    • Ich erinnere mich als ich ein Kind war, habe ich einmal zu meiner Ärztin gesagt: „Ich bin da, damit sie auch ihr Geld verdienen können.“ Sie hat entgeistert reagiert: „Nein, du sollst nicht krank werden! Mir reicht es wenn du einmal im Jahr deinen Hustensaft holst.“ Nicht alle Ärzte denken so.

  6. Unverschämt so eine Aussage – jetzt zeigt sich der wahre Grund!!!!
    Ich habe bis vor 5 Jahren bei einem Kinderarzt gearbeitet und ja Infekte machen einen großen Teil des Tages aus….so war unsere Praxis bei Grippewellen teilweise bis 21.30 geöffnet….dies bricht ja nun weg. Aber dann zu fordern – macht Schulen auf, damit wir was zu tun haben – das ist wirklich unterste Schublade. Aber natürlich, profitieren die Kinderarzte ja auch von „Long-Covid“
    Allerdings geht das Ganze für mich gegen den Eid, den Ärzte schwören…..Kinder mit Absicht Krankheiten zuführen, nur damit man sie dann behandeln kann und Geld verdient….so ist das eigentlich nicht gedacht!!!!

  7. Dieser Bericht ist leider nicht objektiv. Kinderärzte bekommen eine Pandemie-Ausgleichszahlung wenn der Umsatz der GKV-Leistungen zurück geht. Sie haben also nichts davon, wenn die Kinder krank werden.
    Was tatsächlich zurück geht ist der Umsatz für die nicht GKV-Leistungen. Das sind bei Kindern in erster Linie die Vorsorgeuntersuchungen und das ist für die Kinder tatsächlich eine bedenkliche Entwicklung, insbesondere weil diese in einem vorgegeben Zeitraum stattfinden müssen. Sie sind also nicht nachholbar.

    • Es handelt sich lediglich um eine Ausgleichszahlung und die richtet sich vermutlich an den Vorjahreseinkünften. Und die Vorjahreseinküfte waren auch schon geringer durch Covid-19.
      „Viele niedergelassene Kinderärzte in Deutschland fürchten angesichts der Corona-Pandemie um ihre Zukunft. Mehr als ein Drittel sieht die eigene wirtschaftliche Existenz bedroht, wie aus einer repräsentativen Umfrage des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hervorgeht, über die der „Spiegel“ berichtet.
      Seit Beginn der Corona-Krise gehen demnach die Fallzahlen in den Praxen deutlich zurück, weil es aufgrund der Pandemieschutzmaßnahmen weniger akute Infektionskrankheiten gibt. Auch bleiben viele Familien aus Sorge vor Ansteckung den Praxen fern.“
      Quelle: https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-coronavirus-freitag-203.html#Kinderaerzte-mit-Existenzsorgen
      Dass Familien Sorge haben, sich in den Praxen anzustecken, verwundert nicht – dass Impfungen und Vorsorgeuntersuchungen ausbleiben, ist in der Tat sehr schlecht.

    • Wenn Kinderärzte, aufgrund von Ausgleichszahlungen, nichts davon haben,wenn Kinder krank werden, warum ergab dann die repräsentative Umfrage des Berufsverbandes der Kinder u. Jugendärzte, auf der sich im Bericht verlinkter Artikel im Spiegel bezieht, dass 52% der 1066 befragten Mediziner über einen Abbau von Personal nachdenken? Mehr als ein Drittel der befragten Ärzte sieht, laut Spiegelartikel, seine wirtschaftliche Existenz bedroht. Alles wegen der, durch einen Teil der Patienten, nicht in Anspruch genommenen Vorsorgeuntersuchungen?

      Wenn den Praxen Einnahmen wegbrechen, müssten die vielen Eltern, die für den Schutz ihrer Familie u. ihres weiteren Umfeldes, einen Coronatest für ihr Kind wünschen, eigentlich den Kinderarztpraxen doch sehr willkommen sein. Warum werden Eltern, mit Wunsch um Abklärung einer möglichen Coronainfektion, dann so oft abgewiesen?

      • Das verstehe ich, ehrlich gesagt, auch nicht. Unlogisch ist es außerdem. Eine Erklärung wäre dafür, dass Kinderärzte kein Interesse haben, die Kinder zu testen, ist, dass sie bein einem Covid-Fall ja im Grunde auch ihre Praxen dicht machen müssten. Wieder Verdienstausfälle. Das will natürlich keiner. Ungefährliche Krankheiten behandeln ja. Covid-19 diagnostizieren – lieber nicht. Immer nur das, was einem selber Vorteile bringt. Ich bin es mittlerweile leid, dass Kinder nicht getestet werden. Mit dieser Haltung bringt man alle, die sich täglich in den völlig überfüllten Schulen und Kita aufhalten müssen, in akute Gefahr.

    • Ganz genau!!! Der Bericht ist absolut nicht objektiv. Es wurden leider Bruchstücke aus den Forderungen der BVKJ herausgenommen und eigene Schlussfolgerungen daraus gezogen, ohne sich die Materie genauer anzuschauen (wie z.B. die Pandemie-Ausgleichszahlungen, die die Behauptung, die in dem Bericht aufgestellt wird, aushebelt).
      Auch wenn viele Schüler gut mit Distanzunterricht zurecht kommen (meine zähle ich dazu), gibt es unzählige, die einfach „hinten runter“ fallen, oder auch mit dauerhaften Schäden wie Übergewicht, Vereinsamung, Entwicklungsverzögerungen o.ä. zurecht kommen müssen.
      Keine Frage… ein Infektionsschutz muss für Schüler und Lehrer gewährleistet sein! Aber manchmal habe ich hier den Eindruck, dass die Berichte immer darauf abzielen, eine Stimmung dahingehend zu erzeugen, dass auf absehbare Zeit am besten gar kein Präsenzunzerricht mehr stattfinden soll – OHNE auf die Folgen für die Kinder zu achten. Ja… ich sehe in meinem direkten Umfeld auch keine riesigen Probleme der Kids – aber ich wohne auch auf dem Land, arbeite Teilzeit und kann mich dementsprechend auch mit meinen Kindern beschäftigen. Man muss aber auch mal die Sorgen und Nöte der anderen sehen (wollen) und nicht immer nur die eigenen!

    • Danke für diesen profunden Beitrag.

      Für Kinder im Kleinkindalter sind Infekte außerdem notwendig,um das Immunsystem aufzubauen. Das ist wichtiger als jede künstliche Impfung.
      Meine Kinder waren zum Glück selten so stark krank, dass ich zumKinderarzt musste. Bei leichten Erkältungen halfen sehr oft Hausmittel wie Zwiebelhustensaft. Wurde mir sogar von einem Hausarzt empfohlen.

  8. Sorry, aber da tut sich für mich ein fundamentaler Interessenkonflikt auf.
    Auch ich habe feststellen dürfen, dass die übliche Herbts_ Winterinfektionen ausgeblieben sind…was für die Anschaffung von Luftfiltergeräten in Klassenräumen gesprochen hätte…aber dass mir ein Herr Fischbach ein deutlich erhöhtes Infektionsrisiko „gönnen möchte“, damit seine Kolleg:innen aus ebendiesem Berufsverband keine wirtschaftlichen Risiken eingehen müssen (btw: mit dieser Art von Berufsethos gehören diese Leute an den Pranger auf dem örtlichen Marktplatz gestellt – unter „zur-Verfügung-Stellung“ von reichlich gammeligen Obsts oder Gemüses) . Den Fuchs über die Lage im Hühnerstall zu befragen macht unfassbar viel Sinn! Sobald Geld an der Marmel (Gehirn oder sowas ähnliches) kratzt und Einfluss auf Gesprochenes gibt kann man es vergessen!!

  9. Wie wäre es, wenn diejenigen unter den Kinderärzten, die so sehr besorgt sind, die Kinder in den Schulen unterstützen und hier entweder die Testungen vornehmen oder Gespräche führen oder Kontakt zu denen suchen, die abtauchen oder dort Vorsorgeuntersuchungen anbieten oder die Schuleingangsuntesuchungen übernehmen,

    wahlweise könnten sie auch in der Notbetreuung unterstütze, den Sportunterricht übernehmen
    oder ihre Hilfe beim Gesundheitsamt anbieten oder impfen gehen?

    Gerade die Testungen wären ein sinnvoller Beitrag, die Schulen geöffnet zu halten, es sei denn, es würde sich herausstellen, dass Kinder doch infiziert sind und andere anstecken.

    • Genau die Gedanken, die mir seit Monaten auch schon durch den Kopf gehen: Mitarbeiter einer Kinderarztpraxis sind in der Regel doch in der Lage Hilfstätigkeiten in der Schule zu übernehmen. Neben dem Sportunterricht, könnten Menschen mit sehr gutem Abitur u.einer soliden Grundausbildung in Anatomie u.Physiologie, auch Teile des naturwissenschaftlichen Unterrichtes, evtl. auch Mathe übernehmen…Ich komme auch darauf, weil einer meiner Neffen,genau wie einige seiner Freunde, die sich auch im Bachelorstudiengang für Ingeneurswissenschaften befinden, schon jetzt, über eine Argentur, in mehreren Schulen als Förderlehrer in der Hausaufgabenbetreuung arbeitet. Sein Chemieunterricht, während seiner Schulzeit, wurde fast vollständig durch Hochschullehrer abgedeckt, da es an der Schule nur noch eine Chemielehrerin gab….
      Mit Unterstützung von Kinderärtzen u. ihren Mitarbeitern, könnten auch die Gruppen halbiert werden…..

      • Die Idee gefällt mir. Alle müssen in der Pandemie flexibel sein und wenn Kinderärzte über Einnahmenausfall klagen, könnte man sie gut für tägliche Tests an Schulen und Mitarbeit in Bio/Chemie aus der Praxis einsetzen. Tests sollten von Fachpersonal ausgeführt werden und bevor die Praxen nichts mehr zu tun haben. Kitas und Schulen benötigen Testpersonal.

        • @xy
          @Stina
          @Palim

          Danke für Ihre Kommentare, da kann ich nur zustimmen, einfach weil es eine sinnvolle Lösungen wäre, die allen Beteiligten helfen würde.
          Wahrscheinlich wird es darum nicht passieren. 🙁

  10. Ich kenne leider auch zahlreiche Fälle in denen der Kinderarzt einen Corona Test bei Symptomen abgelehnt hat…nicht nötig…nur ne Erkältung..sieht man den Kindern ja an. Komisch nur dass in allen Fällen einige Tage später Elternteile positiv getestet wurden…

  11. Deshalb gibt es auch keine Luftfiltergeräte.
    Damit das System Krankheit, Gesundheitswesen, Krankenversicherung und Apotheken nicht leidet.

    Eigentlich müssten die Krankenkassen zur Prävention Luftfiltergeräte bereitstellen.

    • @Koogle

      Ich habe schon als Kind gefragt „Warum heißt es Krankenkasse und Krankenhaus? Sollte das nicht ‚Gesundwerdehaus‘ heißen?“
      Antwort: Leere Blicke.
      Über ein Umdenken würde ich mich heute noch freuen.
      Umdenken.
      Nicht nur umbenennen („Die Gesundheitskasse!“ oder so ein Quatsch.)

  12. Ich habe einen Lösungsvorschlag: Die Kinderärzte werden eingesetzt, um die Impfungen an den Lehrern vorzunehmen. Dann wären die Kinderärzte beschäftigt und die Leher geschützt.

  13. Warum werden die Schulen nicht normal geöffnet ohne Abstand ohne masken wenn Kinder keine Treiber sind ich verstehe das nicht
    Ich habe 2 Töchter eine kleine geht in den Kindergarten die 2 geht in die 3 Klasse
    Keine Bewegung kein handball Training
    Hat natürlich zugenommen hat zwischen durch geweint weil ihr das alles zuviel ist

    Ich kann diese ganze scheiß corona Müll nicht mehr hören
    Ich als Erwachsene habe auch einige Einschränkungen die mir persönlich schwer fallen und mir fehlen

    Aber das meine Kinder dadurch leiden kann ich nicht verstehen vorallem sind Kinder keine Treiber der pandemie das höre ich dich schon so lange trotzdem
    Nichts
    Da dürfen die Kinder nicht mal auf den Bolzplatz kicken
    Schämt euch alle Politiker
    Ich spreche als Vater und sehe das meine Kinder leiden vorallem meine große Tochter
    Meine Kinder gehen gerne schwimmen das dürfen die jetzt nicht
    Wenn ich als Kind gerne fussball gespielt habe und Aufeinmal nicht mehr dürfte was meine Eltern damals vor hatten da ich schlecht in der Schule war meine Klassenlehrerin hat aber was dagegen gehabt das es nicht gut ist für meine Entwicklung

    Aber ich habe nichts zu entscheiden wenn man was sagt ist man direkt corona leugner

    Wenn ich den drosten söder Wieland höre könnte ich kotzen nichts positives kein ende in Sicht
    Und am allerschlimmsten der lauterbach
    Also wenn ich das jetzt hier schreibe was ich von diesen…. Halte dann bekomme ich eine Anzeige

    Ich werde 3x die Woche auf der Arbeit getestet

    Aber zu fordern das Kinder getestet werden sagt schon alles
    Wenn Verdacht besteht sage ich nichts dazu aber alle Schüler testen wollen schäme dich lauterbach ich wundere mich nicht das dieser Mann Drohungen bekommt

    Ich spreche nicht als Vater der überfordert ist mit Schule Kindererziehung für meine Kinder geh ich durchs Feuer für die 2 süßen Mäuse würde ich mein Leben aufgeben
    Meine 2 Mädels stehen an 1 Stelle
    Und ich sehe das meine Kinder leiden durch diese ganzen Maßnahmen
    Sport ist gesund schule ist wichtig hört auf unsere Kinder kaputt zu machen

    Krankheiten schnupfen unter Kindern arbeitet das immunsystem
    Als Anmerkung

    Kann mir jemand sagen wenn Kinder keine Treiber sind warum werden impfstoffe schon für Kinder getestet warum brauchen die sowas

    Ich mache mir große Sorgen um meine Kinder ich lasse mich impfen aber warum Kinder

    • Also ich sehe hier ständig Kinder auf dem Bolzplatz kicken. Zudem sehe ich viel mehr Kinder draußen spielen, als zu „normalen“ Zeiten wo die armen Kinder bis zum späten Nachmittag in der Schule oder in irgendwelchen Vereinen sind. Wo sie permanent bespaßt werden und immer fremdbestimmt agieren müssen. Jetzt sehe ich endlich mal wieder Kinder frei spielen, höre sie lachen und sie sehen alle recht glücklich aus.
      Das sie sich Sorgen um ihre Kinder machen, verstehe ich. Aber die Gewichtsazunahme ihres Kindes auf fehlenden Vereinssport zu schieben, finde ich etwas billig. Wer hält sie davon ab, mit ihren Kinder Fahrrad zu fahren, Seil zu springen, in den Wald zu gehen? Es gibt genug Möglichkeiten sich zu bewegen.

      • Einen Erstklässler wird man kaum alleine mit den Freunden Fahrradfahren oder in den Wald zum Räubern schicken können. Da kann vielleicht die Mutter, die keine Arbeit hat mit dem Kind Ausflüge machen. Oder denkt auch mal an die Eltern, die zusätzlich noch ihre eigenen Eltern pflegen müssen!!! Da haben die Eltern nicht die Zeit, mit den Kindern regelmäßig raus gehen zu können! Und wenn die Kinder noch nicht alleine gehen können, dann ist das echt schwierig. Und um DIE Kinder geht es. Sie können seit Monaten ihre Sportangebote nicht mehr wahrnehmen, wo sie betreut werden und sich bewegen können.
        Man muss auch mal solche Familiensituationen sehen – und nicht immer nur die eigenen privilegierten und die, die sich im eigenen privilegierten Umfeld befinden.
        Ich habe das Glück, viel mit meinem Kindern rausgehen zu können. Ich sehe aber auch einige Familien, wie ich sie oben beschrieben habe und das Ausmaß (Gewichtszunahme der Kinder) ist deutlich sichtbar. Um die Kinder, die man draußen rum springen sieht, geht es nicht. Es geht um die, die man nicht sieht.
        Es kommt hier im Chat oft der Eindruck rüber, dass hauptsächlich das Wohl der Lehrer und nicht das Wohl der Kinder (zu welchem viel mehr als nur der Infektionsschutz gehört) im Vordergrund steht.

        • „…..dass hauptsächlich das Wohl der Lehrer u. nicht das Wohl der Kinder( zu welchem viel mehr als nur der Infektionsschutz gehört) im Vordergrund steht.“
          Darf ich mal fragen, wie sie darauf kommen? Und wie ist es ihnen möglich,einen wirkungsvollen Infektionsschutz vom Wohl des Kindes, seiner Familie u. aller am Schulleben Beteiligten abzukoppel?
          Seit Frühjahr 2020 ist an den Schulen Notbetreuung. Die Schulen in meinem Stadtteil hatten sehr zügig Kinder, von denen sie annahmen, eine Anwesenheit in der Schule könnte den Kindern gut tun, angeschrieben. Kurz danach ist, ich glaube auch bundesweit, zum Wechselunterricht erweitert worden. Alle Infektionsschutzmaßnahmen wurden eingehalten, die Infektionszahlen blieben niedrig u.das hoomeshooling hatte so gut geklappt,dass alle Prüfungen geschrieben u.dass Abi in einigen Bundesländern sogar besser ausgefallen war, als 2019. Alle durfen zufrieden sein…Viele Eltern, auch ich, hatten gehofft, dass es ähnlich achtsam u. weitsichtig ins neue Schuljahr gehen würde. Von ausgedünnten Lehrplänen u. Wechselunterricht in Kleingruppen waren wir ausgegangen, damit eine kontinuierliche u. vor allem halbwegs sichere Beschulung stattfinden kann…. Seit Herbst werbe ich hier im Chat für eine Petition die sich Infektionsschutz an Schulen einfordert und ich habe nicht den Eindruck, dass hier das Wohl der Kinder nicht im Vodergrund steht. Nur ist es m.E. nicht ohne Infektionsschutz für sie, ihre Familen u. die Schulbeschäftigten zu erreichen. Sie schreiben von übergewichtigen Kindern. Es ist doch anzunehmen, dass auch die Eltern übergewichtig sind und damit zu einer Risikogruppe für schwere Covid19 Verläufe gehören könnten….Wie sieht die Zukunpft eines Kindes aus evtl. prekären Verhältnissen, welches eine wichtige Bezugsperson verliert, denn aus? Oder die von ihnen erwähnten Eltern, die sich auch noch um eigene Eltern kümmern müssen. Für diese Menschen ist es doch erst recht wichtig, dass sie möglichst vor einer Cov 19 Infektion verschont werden…..Hier auf dieser Seite sind viele Artikel, die sich mit Infektionsschutz in Klassenräumen beschäftigen erschienen u.auch Lehrer u. Elternverbände haben Vorschläge ausgearbeitet……

          • @Stina:
            Danke für Ihren Kommentar. Ja, da haben Sie recht – ich habe das Ganze wohl nicht zu Ende gedacht! Nur mit einem wirkungsvollen Infektionsschutz ist das Wohl des Kindes gewährleistet. Ich selbst kann mich auch echt nicht beklagen. Wir stemmen alles sehr gut und unsere Kids haben in meinen Augen auch keinerlei größere Nachteile. Aber ich sehe wie gesagt auch Kinder im Alter meines Großen (2. Klasse) denen es aufgrund ihrer familiären Situation (wie vorhin beschrieben) nicht gut geht. Und diese Situation können die Eltern einfach nicht ändern, auch wenn sie wollen, weil sie eben bis in den Abend hinein Verpflichtungen haben und nicht wie viele andere am Nachmittag mit dem Sprössling im Wald verbringen können. Und diese Kinder tun mir unglaublich leid! Der Sportverein oder die Musikschule am Nachmittag, der Schwimmkurs usw. hat bei diesen Kindern so viel aufgefangen.
            Und zum Thema Notbetreuung… da fällt mir nix mehr dazu ein, außer dass ich da richtig wütend werde. Bei uns läuft es derart ab: die Kinder müssen sich den ganzen Vormittag am Einzeltisch mit sich selbst und selbst mitgebrachtem Rätselheft, Buch o.ä. beschäftigen. Es gibt eine Pause, bei der sie die erste Hälfte stehend im Kreis mit genügend Abstand auf dem Pausenhof verbringen, weil sie ja was essen müssen und hierzu ihren Mundschutz abnehmen müssen. Danach können sie, wenn der Mundschutz wieder drauf ist, noch kurz rennen und dann geht es wieder ab in den Klassenraum an den Einzeltisch zum Rätselheft. Es findet keinerlei Beschäftigung mit den Kindern statt. Es ist lediglich eine Aufsichtsperson mit im Raum, die eigene Dinge vorbereiten oder bearbeiten muss. Das macht ein Grundschulkind vielleicht höchstens zwei Wochen mit. Mittlerweilelerweile wurde den Notbetreuungskindern angeraten, ein Tablet mit Kopfhörern mitzunehmen, damit sie sich besser und abwechslungsreicher alleine beschäftigen können. Und dort soll man dann ein Kind „betreuen“ lassen, für das eine Betreuung außerhalb des Elternhauses angeraten wird? Nein, wirklich nicht!

        • Lila,
          danke für ihre Antwort, die mich nachdenklich gestimmt hat.
          Auch ich habe Zeit mich meinen Kindern zuzuwenden und im Bekanntenkreis sind die meisten auch noch in Kurzarbeit, Homeoffice u.Betreuungstage… In meiner Stadt darf sich ein Kind mit einem anderen Kind aus einem anderen Haushalt treffen und so sieht man sehr viele Pärchen rumspazieren…und die Kleinen spielen auf den Spielplätzen, in den Seitenstaßen oder gehen mit einem Erwachsenen ins Naherholungsgebiet, Alles wirkt hier so entspannt und froh…..
          Mir ist niemand bekannt, der schon seine Eltern pflegen muss und so habe ich auch wirklich noch nie über diese Gruppe Eltern und welche Auswirkungen das z. Zt. auf ihre Kinder haben könnte, nachgedacht….
          Es macht traurig, sich vorzustellen, dass Kinder derzeit nicht raus können, weil die Eltern bis spät abends Verpflichtungen haben…
          Wissen sie genau,welchen Spielraum, bzgl. der Kontakte, die Coronaschutzverordnung ihres Bundeslandes, gewährt? Wenn die Kinder nicht durch Verwandte betreut werden können, kann vielleicht ein Freund u. dessen Elternteil das Kind, wenigstens für ein paar Stunden, mit zum Spielen nehmen…
          Die Situation in der Notbetreuung klingt duster und sie ist sicherlich aus Sicht der Pädagogen auch unzureichend….. aber man weiß nicht, welche Ängste die dort Tätigen, bzgl. einer Ansteckung während der Arbeit durchleiden und auch nicht welche Richtlinien der Arbeitgeber vorgibt…
          Die Sonne hat schon Kraft und den Erziehern u. Lehren wird bald eine Impfung angeboten…
          Danke nochmal für den Hinweis auf die Kinder deren Eltern jetzt stark beansprucht sind.

    • Tomasz,
      wenn Ihre Tochter dick wird, treiben Sie Sport mit ihr und kaufen Sie Ihr keine Pizza mehr. Es gibt günstige Online Fitness Studios. Unsere Kinder sind in der Pandemie sportlicher geworden. Ich nicht, aber das ist ein anderes Thema:-)
      Schulen sind und bleiben Vektoren für Infektionen in Familien. In einigen Wochen werden Sie das an der ITS Belegung ablesen können.

    • Meine Kinder spielen normal mit den anderen Dorfkindern (die sehen sie eh in den Schulen). Ja, der Verein bzw die Vereine fehlen uns auch sehr, unser Jüngster musste seinen Schwimmkurs unterbrechen. Aber das ist mir lieber als, dass meine Kinder ohne Mutter (bin Risikopatientin) aufwachsen oder, dass sie gar selbst LongCovid bekommen.

      Sport kann man auch gut so machen, leider sind wir Menschen viel zu wohlstandsverwöhnt und können keine Beschränkungen mehr ab. Ich frage mich wie die Nachkriegsgeneration über querdenkende Heulsusen denken mag.

    • „Keine Bewegung kein handball Training
      Hat natürlich zugenommen hat zwischen durch geweint weil ihr das alles zuviel ist“

      Seit Beginn der Pandemie gehen wir mit den Kindern (7 und 4) an jedem Tag, an dem das Wetter das zulässt, in den Wald. Die sind beide inzwischen richtig fit – selbst der Vierjährige ist nach 6 km alles andere als geschafft.

      In der Schule gibt es sicher nicht so viel Bewegung, in der Kita vielleicht.

      „Kann mir jemand sagen wenn Kinder keine Treiber sind“

      Kinder spielen ganz genau die gleiche Rolle wie alle anderen in der Pandemie. Es kommt nur auf die Zahl der Kontakte an. Der Irrglaube, dass Kinder keine Rolle spielen, resultiert daher, dass man primär nur Personen mit Symptomen testet. Kinder haben aber sehr oft keine Symptome, geben das Virus aber trotzdem weiter (an andere Kinder, an die Eltern, …)

      „Meine 2 Mädels stehen an 1 Stelle“

      Dann sollten Sie es vielleicht besser nicht einfach so riskieren, mit LongCovid für eine sehr lange Zeit auszufallen.

    • Das tun viele Ärzte zusätzlich zur Praxisarbeit und dem ärztlichen Notdiensten, die abends und an den Wochenenden geleistet werden müssen. Über zu wenig Arbeit kann sich auch aktuell niemand beschweren. Die Ausgleichszahlung führen zudem dazu, dass kaum wirtschaftliche Einbussen hingenommen werden müssen.
      Auch wenn es einige der hiesigen Foristen kaum glauben können, aber eine Mehrzahl der Kinderärzte ist tatsächlich besorgt über die Schul- und Kitaschliessungen. Zunehmende psychologische und körperliche Symptome bei vielen Kindern sind keine Erfindung, sondern Realität, die jeden Tag beobachtet werden kann.
      Dieser Artikel ist an Frechheit kaum zu überbieten.

      • “ Die Ausgleichszahlungen führen zudem dazu, dass kaum wirtschaftliche Einbussen hingenommen werden müssen“ Haben sie den im Bericht verlinkten Spiegelartikel gelesen?
        „Zunehmende psychologische u. körperliche Symtome bei vielen Kindern sind keine Erfindung, sondern Realität“ Jeder Mensch lebt ja in seiner Realität. In meiner Umgebung z. B. nehme ich viele fröhlich spielende u. entspannt wirkende Kinder wahr. Angehörige die auf dem Dorf leben, schwärmen sogar von einem freundlichen Miteinander, auch bzgl. der Kinder, wie in den 1970 zigern! Der Durchschnittsbürger sieht natürlich nicht in fremde Kinderzimmer. Er vertaut also erstmal den Aussagen von Menschen die sich professionell ein Bild vom Gesundheitszustand eines Kindes machen können, den Kinderärzten u. Pädagogen. Auch geht er davon aus, dass es diesen Berufsgruppen um die optimalen Entwicklungsmöglichkeiten des Kindes, sein Wohlergehen u.das seiner Familie geht. Und genau diese Vorstellung vom Berufsethos der Kinderärzte, wurde durch das rätselhafte Verhalten der Kinderarztverbandssprecher u. auch durch die Abweisungen in Kinderarztpraxen, die Eltern, die eine Coronatestung für ihr Kind wünschten,hinnehmen mussten,doch erheblich enttäuscht. Kinder hätten, damit ein vorerkrantes Familienmitglied sich schützen kann u.zur Pandemieeindämmung in Schule u. Kita, doch getestet werden müssen!! Anstatt auf die Wissenschaft zu hören, die sich schon im Sommer für eine Maskenpflicht für alle, auch für die Grundschüler, ausgesprochen hatte, wurde u. wird bis heute( s.Bericht) von Seiten des Verbandspräsidenten an dem Narrativ „Schulen u. Kita sind nicht Treiber der Pandemie“ rumgedichtet. Als Mutter( beruflich habe ich mit Schule o. Kita nichts zu tun) frage ich mich schon seit Monaten, für wie doof uns die Kinderarztverbändler eigentlich halten: Wenn Kinder nicht getestet werden, kann man, da sie häufig symtomlos o. mild erkranken, die Erkrankung also vermutlich erst bei einem älteren Familienmitglied auffällt, noch bis zum Ende der Pandemie, behaupten, dass Kinder nicht Treiber….
        Was mich auch verstöhrt ist, welche Schlussfolgerungen Kinderäzte aus der Feststellung von zunehmenden psychologischen Symtomen bei Kindern ziehen: Schulen u. Kita sofort auf!! Wenn ein Kind Zuhause Gewalt erfährt, dann müssten die Eltern doch an die Erziehungsberatungsstellen verwiesen, oder das Jugendamt eingeschaltet werden. Wenn nun diese gewaltbereiten Eltern, sich über ihr Kind auch noch mit Corona infizieren, verbessert das dann die Beziehung zum Kind? Was ist mit den vielen Kindern die freudliche aber vorerkrankte Eltern haben? Es könnte doch sein,dass diese Kinder durch die Angst dieses Elternteil zu infizieren, psychisch erkranken….und was ist mit den psychologischen Folgesymtomen nach überstandener Coronavirusinfektion bei Kindern….? Der Präsident eines Kinder u. Jugendarztverbandes, scheint sich, wie die Öffentlichkeit in den letzten Monaten, über zahlreiche Medien vermehmen durfte, diese Fragen nicht zu stellen….Warum nicht?

  14. Ich dachte, dass mich nach dem ganzen Irrsinn der letzten Monate bezüglich Kitas und Schulen nichts mehr erschüttern kann, aber diese Aussage übertrifft tatsächlich sogar die Aussagen der Kultusminister….
    Ich bin einfach nur sprachlos.

  15. Sehr gut liebe Redaktion, dass ihr diesen Zusammenhang hier endlich thematisiert.
    Ein Freund von mir ist Kinderarzt und hat schon im Frühjahr letztes Jahr die finanziellen Einbußen geklagt. Und wieder stellt sich die Frage, wieso Ärzte nach Fällen bezahlt werden und wirtschaftlich arbeiten müssen. Das sollten wir dringend wieder ändern.

    • Nur das es da keinen Zusammenhang gibt, auch wenn sich den hier anscheinend viele zusammen dichten. Ärzte wurden schon immer nach Fällen bezahlt, nur hat man unter Rot-Grün einen Budgetdeckel auf die Fallzahlen gesetzt und wenn der Arzt im Quartal mehr von einer Leistung erbringt als sein Budget erlaubt kriegt er dafür kein Geld mehr. Warum das so ist dürfen Sie gern Herrn Karl Lauterbach fragen. Die Fallpauschalen und Quartalsbudgets für jede einzelne Leistung ist maßgeblich auf seinem Mist gewachsen als er damals Ula Schmidt als Rot-Grüne Gesundheitsministerin beraten hat.

  16. Das ist ja nicht zu fassen. Schulen und Kitas auf und die Kinderärzte freuen sich über immensen Andrang bzgl. Infektionskrankheiten. Solche Aussagen sind das wirklich das allerletzte. Vielleicht sollte man die wütenden Kinderärzte mal im Impfzentrun einsetzen, damit sie sinnvoll beschäftigt sind und solchen Schwachsinn nicht veröffentlichen. Einfach unglaublich.

  17. war schon klar…. Warum quaken die wohl immer nur kurz vor den Bund-Länder-Runden vonwegen „Alarm – Die Kinder! – Alles auf! Sofort! Gibt gar keine Gefahr außer unser leeres Portemonnaie!“

    Grauenhaft – diese Vertreter der Kinderärzte. Man sollte doch meinen sie hätten studiert und ein wenig Ahnung von Biologie. Aber scheinbar Fehlanzeige. Heute immer noch die Platte „Kinder spielen keine Rolle“ aufzulegen ist hochgradig peinlich, liebe Kinderärzte!

  18. Ganz ehrlich, das ist schon ein starkes Stück das die Kinderärzte nur so “ am hungertuch nagen“. Wir sind gute Kunden und auch in der Pandemie regelmäßig zum erhalt unserer Kinderarztpraxis vor Ort. Unser Mädel (4J) hat seit Geburt Probleme mit den Bronchien. Natürlich merken wir das se durch die geschlossen Kindergärten weniger Infekt hat…. was wir aber auch merken… wie sehr sie leidet…keine Freunde seh’n, mit den Erzieherin spielen, die Kaninchen im der Kita füttern, tanzen…
    Ja Normale Infekt stärken dad Immunsystem und das ist verdamt wichtig, das wir keine Generation von Allergiker bekommen. Aber nicht um jeden Preis. Impft die Leher und Erzieher die wollen und dann macht die wieder auf. Damit nicht neben der Wirtschaft auch die komplette nächste Generation den Bach runter geht.

    Was mich massiv stört ist diese null Ausweg Gelaber der Politiker. Haben ja Ihren Friseur, Kindermädchen, etc.
    Ich hab meinen Job verloren aber Hey für meine süße bleib ich doch gern zuhause….

  19. Das ist ja jetzt mehr als PERVERS!!!! und das von Kinderaerzten!!!! PFUI!!!!

    Wer hat denn zu Beginn der Pandemie im vergangenen Jahr die Schotten der Praxen dicht gemacht und alles abgewehrt, was eine Schniefnase hatte….????

    Unglaublich und jetzt die Schulen und Kitas wieder oeffnen, damit man wieder bereits am Telefon bei den Kinderaerzten abgewimmelt wird????

    Bin ich froh, das mein Sohn inzwischen nicht mehr wegen jeder Erkrankung/Impfung zu einem Kinderarzt muss und aufgrund des Alters bereits zum Hausarzt kann.

    Im letzten Jahr hatte ich versucht einen wohnortnahen Kinderarzt als Behandler zu bekommen, da unser Arzt (fuer uns leider, ihm sei es gegoennt) in den Ruhestand gegangen ist, sein Nachfolger eine absolute menschliche Katastrophe war, wir wurden ueberall abgewiesen mit der Begruendung „keine Kapazitaeten“ und weil er schon so alt ist.
    Selbst als ich sagte, mir ginge es eigentlich nur um die Vorsorgen, absolut chancenlos.

    Genau diese Aerzte schreien jetzt aufgrund ihrer wenigen Besuche nach Oeffnungen, UNGLAUBLICH!!!!

    In den Kinderarztpraxen sitzt man oft mit Schniefnasen, hustenden oder fiebernden Kindern ewig zusammen gepfercht im Wartezimmer und das da unter Corona keiner Lust drauf hat, ist doch mehr als verstaendlich.

    Die Hausaerzte sind inzwischen super organisiert, arbeiten in festen Teams zusammen, jeder Patient soll vorher anrufen und es gibt eine separate Infektionssprechstunde. Find ich spitze in unserer Praxis.

    Als es in der Gesamtgemeinde bezueglich der Pandemie eine Gesamtbesprechung der Hausaerzte gab, haben nur die ortsansaessigen Kinderaerzte nicht teilgenommen mit der Aussage, das es sue ja nicht betrifft (damals ging es um due Betreuung und das Vorgehen mit der Pandemie, damit die Versorgung der Patienten gewaehrleistet ist usw.)
    Als ich das gehoert habe, war ist entsetzt, denn wir haben viele Kinder in der Grossgemeinde. Dies macht schon traurig, auch wenn sie fachlich super sein solken, finde ich, sie gehoeren mit ihrer Praxis dazu

  20. Es gibt wohl zu viele Kinderärzte, dass sie sich ihr Klientel nun selbst schaffen wollen. Gute Hygiene auch nach Corona, und wir brauchen die nicht mehr. Das kommt raus, wenn die Noten und nicht der Idealismus darüber entscheiden, wer Arzt wird!

  21. @Tomasz k. :wenn Ihre Kinder Ihnen angeblich soooo wichtig sind, wuerden Sie sie nicht freiwillig ohne Schutzmassnahmen ins „offene Feuer“ rennen lassen und in ueberfuellte Schulen und Kitas schicken wollen..?

    CORONA IST NICHT NUR EIN SCHNUPFEN!!!DIESER VIRUS KANN TOEDLICH ENDEN!!!!, auch fuer Ihre Kinder(schon mal nachgedacht)

    Das was jetzt vermisst wird, sind dich reine Luxusprobleme. WICHTIG IST JETZT:Die Pandemie GEMEINSAM!!! in den Griff zu bekommen!

    DAS LEBEN UND DIE GESUNDHEIT IST DAS WICHTIGSTE GUT ALLER MENSCHEN IN UNSEREM LAND!!!
    Da ist so ein bloeder Schwimmbadbesuch, sorry, aber unter ferner liefen…

    Wenn Sie dies alles fuer ueberfluessig halten, ist das schon erschreckend.
    Wer weiss, wie viele solcher Personen inzwischen aehnlich denken….

  22. Was sind denn eigentlich genau Treiber der Pandemie?
    Ein vorantreiben der Pandemie findet immer dort statt wo viele Menschen an einem Ort sind. In allen Einrichtungen in denen Kinder sind ist das der Fall.
    Hinweis:Kinder sind Menschen.
    Und ja, ich habe auch den Eindruck, dass Kinder absichtlich nicht getestet werden um diese Unwahrheit aufrecht zu erhalten, das Kinder keine „Treiber der Pandemie sind“.
    Außerdem nicht zu vergessen, dass der Virus immer von außen herein getragen wird. Ja verflixt nochmal das ist doch immer so oder was soll die Behauptung.
    In Privaträumen tummelt sich das Virus hinterm Sofa kommt also von drinnen. Hinter Schultafeln fühlt er sich nicht so wohl wird also immer von hinterm Sofa, also von außen hereingebracht….. Da fällt einem doch nichts mehr ein. Schulen auf aber sicher…. Vielleicht können sich die Kinder und Jugendärzte für Tests an Schulen zur Verfügung stellen…. Dann käme zwar raus das auch Kinder infiziert sind, das Virus könnte sich aber nicht durch die Klassen hinter heimische Sofas schleichen.

  23. Mein Bild von den Kinderärzten hat sich durch ihre Rolle in der Pandemie jedenfalls nachhaltig zum Schlechten verändert.

    Wo bleibt der laute Protest, liebe Kinderärzte, wenn ein Verband IN EUREM NAMEN offensichtliche Lügen verbreitet, die das Leben von Menschen gefährden – dem schnöden Mammon wegen.

    Einfach erbärmlich.

  24. @Lera:ich stimme Ihnen zu!

    Waere doch bei der so schlechten Kage der Kinderaerzte eine tolle Massnahme!
    Ab mit den Kinderaerzten, die ja anscheinend nichts zu tun haben, in die Schulen und Kitas!!!
    Dort befindet sich ja ihr eigentliches Klientel und sie koennen dort dazu beitragen, in dem sie testen und sofort Kinder/Jugendliche behandeln koennen.

    Warum wurde dies noch nicht veranlasst bei der Unterforderung/Unterlastung der Kinderarztpraxen???

  25. Da braucht man gar nicht lange diskutieren, von unseren 186 Grundschülern hat keines eine Erkältung oder einen grippalen Infekt. Das ist für die Kinderärzte wirtschaftlich wenig gewinnbringend. Neben der Forderung nach einer weiten Öffnung der Schulen muss natürlich auch impliziert werden, dass dies ohne Masken geschieht. Nur so spült das auch wieder Kundschaft und Geld in die Kasse….

  26. @besorgte Mutter

    Und da sagt man was und wird als leugner dargestellt

    Sie haben wahrscheinlich keine Ahnung

    Es gibt junge Menschen die auch früher an Lungenentzündung gestorben sind

    Ich meine jetzt ist alles corona
    Also das was ich gelesen habe besorgte Mutter ist das Kinder keine schweren Verläufe haben
    Naja wahrscheinlich sind sie so von den Medien überrannt worden

    Für die kindliche Entwicklung ist ein Besuch beim Schwimmbad was gutes für Körper psyche usw

    Ich weiß nicht aber vielleicht ist es besser sie verstecken ihre Kinder

    Ich kann solche Aussagen nicht verstehen

    Nochmal zum mitschreiben
    Durch Infekte wird das immunsystem aufgebaut

    Nochmal Kinder sollten ihr Leben normal leben können

    @besorgte mutti

    • „Nochmal zum mitschreiben
      Durch Infekte wird das immunsystem aufgebaut“

      Gilt das auch für HIV-Infektionen?

      „Nochmal Kinder sollten ihr Leben normal leben können“.
      Genau. Was muss dieses Polio in der Kindheit auch ausbleiben.

    • @Thomas…Das ist alles richtig!!! Aber….Das gilt für normale Umstände. Schon Rotaviren können für einige Kinder lebensbedrohlich sein,aber diese führen nicht zu Spätfolgen. Ich bin auch Mutter, möcgte für mein Kind auch eine normale Kindheit mit allem,was dazu gehört.Freunde kriegt man noch so hin. Die Tanzschule ist an der langen Schliessung gescheitert,in der sie jahrelang getanzt hat. Natürlich ist das schlimm. Der Mann der Trainerin ist Arzt,er wusste was da kommt …wir haben über lange Zeit andere Probleme, als Training umzusetzen.
      Leider befinden wir uns in einer Pandemie, in der normales Leben eben nicht möglich ist. Über Corona weiß man noch nicht viel und in den Medien werden die Tatsachen nach Interessen serviert. Fakt ist: bislang hatten Kinder kaum Symptome..Das klingt nach Harmlosigkeit…es könnte aber auch eine schwache Imunantwort sein,mit Langzeitfolgen. Vor allem aber ist es eine Lüge,dass Kinder nicht ansteckend sind. Was nützt eine „heile Kindheit“,wenn die Eltern o.a. Personen schwer erkranken? Ich hatte einen eher milden Verlauf und bin jetzt,6 Wo später noch nicht gesund. Fragen Sie mal mein Kind,ob sie während meiner Erkrankung einen Gedanken an verpasstes Training hatte?Corona baut kein Imunsystem auf…im Gegenteil.

  27. Oje, wenn das mal keine Meinungsmache ist: „Kinderärzte klagen über Einnahmeausfälle ………“ Kinderärzte wollen also, dass die Schulen öffnen, damit mehr Kinder krank werden (an den üblichen Kinderkrankheiten oder gar an Corona?), weil sie daran verdienen? Oh, mein Gott. Wie tief kann man sinken, sowas zu unterstellen, wenn der andere der eigenen Meinung nicht zustimmt und potenziell kein Ahnungsloser genannt werden kann.

    • Bei bösen oder falschen Unterstellungen gegenüber Lehrern wird geklatscht und ordentlich draufgedroschen, egal ob irgendetwas davon stimmt. Bei diesem Bericht über Kinderärzte bzw. ihre Vertreter entstehen plötzlich Empfindlichkeiten. Vielleicht stimmt auch hier einiges? Ja, so fühlt man sich dann!! Wir Lehrer*innen kennen das. Und nein,hier geht’s nicht um billige Retourkutschen.

  28. Kinderärzte sind völlig überflüssig. Jeder Hausarzt darf die Vorsorgeuntersuchungen machen. Ich war mit meinen beiden Kindern noch nie beim Kinderarzt. Ein guter Hausarzt ist nämlich nicht zu ersetzen. Der macht alles für Kinder geht auch sehr liebevoll mit Kindern um. Im Gegenteil zu Kinderärzten. Diese sowieso nur immer etwas zum Aussetzen haben an Kindern und sehr grob umgehen. Bei denen darf kein Kind ein Gramm mehr wiegen, denn da hat es schon Übergewicht. Sieht man ja was die immer labern Kinder sind keine Treiber der Pandemie. Warum steigen dann jetzt die Zahlen schon wieder, weil Schulen und Kitas geöffnet wurden. Schickt sie raus an Schulen und Kitas zum Testen, dann sind sie beschäftigt und erfüllen eine sinnvolle Aufgabe.

  29. Ich hab mich immer darüber gewundert, wie Ärzte so eine Meinung haben können….so pervers kann ich aber nicht mal denken. Mir fehlen die Worte…und das ist selten….

  30. …die können ja umschulen. In Ergo-/Physio- und Psychotherapeuten.

    MannMann, so weit sind wir schon: Ärzte, die sich beklagen, dass Kinder nicht mehr so viel Infektionen haben.

  31. Ich frage mich, warum dieser Unsinn mit den „Treibern“ immer noch als Argument genutzt wird.

    Kinder spielen die gleiche Rolle wie alle anderen, man testet sie nur weniger und merkt das darum nicht in vollem Umfang. Alleine die Tatsache, dass Kita-Erzieher wesentlich öfter als alle anderen Berufsgruppen von Corona betroffen sind, zeigt deutlich, dass dem so ist.

    Es kommt in dieser Pandemie NUR auf die Anzahl der Kontakte an. Genau da sind Schulen in der aktuellen Form ein riskanter Ort.

    Das bedeutet aber nicht, dass man sie zwingend schliessen muss. Man könnte alternativ überlegen, wie man sie sicher macht. Wenn man Luftfilter und Plexiglaswände installiert und dazu für Abstand und Masken sorgt, dann sinkt das Infektionsrisiko deutlich. Das kostet Geld, aber das sollte einem die Bildung wert sein.

    Wenn man das Geld sparen will… dann müssen die Schulen halt zu.

  32. Aktueller Fall: Lehrerin positiv, Klasse in Quarantäne, Kinder trotzdem auf der Strasse unterwegs, für die Klasse nur Empfehlungen zum Testen. Wer wir das bei einem symptomfreien Kind tun? Konsequenz wäre ja, falls das Kind doch auch positiv wäre, müssten ja auch die Eltern in Quarantäne. Folglich wird die Mehrheit das mal schön bleiben lassen. Wer also kann dann sagen welche Kinder vielleicht positiv wären????? Symptomfrei ist nichtgleich negativ!!! Das das immernoch so läuft. Für mich ein Skandal!!! Es werden uns nur die konsequenten Testungen in den Schulen helfen.

    • Und die wird es nicht geben, weil das neue RKI-Papier das nicht vorsieht. Ziel soll es nicht sein, alle Infektionen unter SuS und LuL festzustellen – das sagt das Papier explizit. K1 -Kontakt gilt nur, wenn Lehrkräfte infiziert sind, bei infizierten SuS K1-Kontakt nur, wenn der Raum nicht zu belüften war nach den Kriterien des Bundesumweltamtes. Sprich: es wird nur getestet, wenn Lehrkräfte infiziert sind. Weil SuS infizieren sich ja so selten… Das Märchen geht in die nächste Runde. Die Intensivstationen müssen sich erst wieder füllen.

      • „Ziel soll es nicht sein, alle Infektionen unter SuS und LuL festzustellen – das sagt das Papier explizit“

        Wollen wir wetten, dass man auf Basis dieses verantwortungslosen Vorgehens in einigen Wochen „zeigen“ wird, dass SuS nicht betroffen sind und man die Schulen vollkommen öffnen kann, weil die LuL dann ja geimpft sind?

  33. @Thomas:Sie haben noch keinen Covid 19 Patienten an der Beatmung gesehen, oder?
    Hoert sich zumindest danach an.
    Vielleicht sollten Sie auch mal die Berichte lesen, in denen es Spaeterkrankungen BEI KINDERN!!!! mit schwersten oder gar toedlichen Verlauf beschrieben werden.

    Vielleicht sollten Sie auch mal ueberlegen, wie viele Tote wir taeglich hatten und haben und Langzeitkranke….

    Sorry, da ist ein Schwimmbadbesuch im Vergleich ein laecherliches Luxusproblem!

    Keinem Kind ist geholfen, wenn es durch Corona seine Eltern verliert, schon mal daran gedacht, was dies fuer die Kinderseele gedeutet.

    CORONA IST NICHT NUR EIN SCHNUPFEN!!!!

    Bestimmte Menschen kapieren das bis heute anscheinend nicht!!!!

    Jeder von uns moechte fuer seine Kinder und fuer uns alle unsere „Normalitaet“ zurück, funktioniert derzeit aber nicht.
    Wir kommen nur gemeinsam da durch, wenn alle konsequent mitmachen, damit wir uns wieder frei und unbeschwert bewegen koennen, nur wenn bestimmte Menschen es weiter so lasch sehen, haengen wir ewig in diesem Zustand. Denen haben wir das zu verdanken, zumindest zum Teil…..

    Einfach mal etwas nachdenken:
    1.Corona =kein einfacher Schnupfen, auch fuer Kinder nicht,
    2.es gibt nicht ausreichend Impfstoff, fuer Kinder noch gar keinen,
    3.effektive Behandlung gibt es auch noch nicht(viele Beatmete sterben trotzdem nach ewiger Beatmung), unabhaengig von den Longcovid Erkrankungen bei milden Verlaeufen.

    @Thomas:Wenn alle mitmachen,dann koennen wir uns alle bald wieder frei bewegen.
    Nicht nur an den eigenen Ego denken und bis zum Tellerrand, sondern auch darueber hinaus.
    Wir wollen alle da raus, alle wieder Spass haben, ABER!!! mit unseren Freunden und Familie und nicht, das wir sie auf dem Friedhof besuchen muessen. Dies ist kein Spass der Welt wert, sorry, Leben und Gesundheit ist das Wertvollste, was jeder Mensch besitzt!!!!

  34. „Kinderärzte klagen, macht die Schulen auf, wir verdienen zu wenig“
    Dieser Artikel pauschalisiert eine komplette Berufsgruppe.
    Das ist das, wogegen sich alle Lehrer hier immer wehren.
    Das sie alle über einen Kamm geschert werden.
    Und ihr setzt einfach solche Artikel hier rein.
    Ich bin echt entsetzt.

    • Das Zitat stammt nicht aus dem Text. Wir pauschalisieren nicht, sondern geben die Positionen des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) wieder. Allerdings: Kritik an den Statements des BVKJ haben wir aus Reihen der Kinderärzte auch noch nicht wahrnehmen können.

      Herzliche Grüße
      Die Redaktion

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