BERLIN. Die Länder sollten ihre Lehrer aus Sicht von Kinder- und Jugendärzten dazu verpflichten, Auskunft über ihren Corona-Impfstatus zu geben. «Inzwischen zeigt man bei jedem Restaurant- und Kinobesuch seinen Impfausweis. Warum soll das nicht auch in der Schule möglich sein, wo es ein wichtiger Baustein für die Sicherheit unserer Kinder wäre?», sagte Axel Gerschlauer, Sprecher des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte Nordrhein (BVKJ) der «Rheinischen Post».

Der Bundestag hatte am Dienstag beschlossen, dass Arbeitgeber von Beschäftigten in Kitas, Schulen und Pflegeheimen künftig Auskunft über eine Corona-Impfung oder eine überstandene Covid-Erkrankung verlangen können, wie News4teachers berichtete. Der Bundesrat muss noch zustimmen.
Gerschlauer forderte, der Druck auf die Ungeimpften müsse steigen. «Der beste Schutz für ungeimpfte Kinder sind geimpfte Erwachsene. Das gilt vor allem für Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher.» Die Ausbrüche an Schulen seien meist von außen über die Erwachsenen ausgelöst worden, behauptete er. dpa
Kinderärzte fordern „Normalität“ – heißt: Schüler nicht mehr in Schulen testen









Ist das derselbe Ärzteverband, der noch vor kurzem nach offenen Schulen geschrien hat, weil der Virus für Kinder doch so harmlos sei?
Das lässt einen ohne Worte zurück!!
Wie dreist und dumm (meine “Lieblingskombination” bzgl abweichenden Verhaltens) kann man eigentlich sein.
Ich gehe mal in mein Keramikstübchen um mich mal herzhaft zu übergeben und dann nehme ich noch ne Dosis von meinen Blutdrucksenkern.
Andre Hog- gerade ntv am Morgen: Chef der kassenärztlichen Vereinigung begrüßt die Qzarantäneregelung in NRW und der Vertreter der Kinderärzt*innen, Herr Maske, ebenso. Unisono: Kinder erkranken äußerst selten schwer an Corona (in Deutschland, in den USA sei das anders). Die psychischen Folgen einer Quarantäne seien schwerwiegender, als eine mögliche Long-Covid-Erkrankung. Tja, da damit wissen wir ja jetzt Bescheid……die Folgen dieser Meinungspolitik erreichen uns möglicherweise erst Wochen später. Mögliche Virus-Mutanten auch.
Irgendwie verstehe ich da etwas nicht!
Für jeden, der sich für länger als wenige Minuten in der Schule zwischen den Schülern aufhält, gilt GGG. Das wird auch überprüft.
Das gilt für LuL, Schulassistenz, Sozialarbeiter, Schulbegleiter, Hilfskräfte, Praktikanten, Hausmeister etc.
Die SL weiß also sehr genau über den Status der Mitarbeiter Bescheid!
Auch für Elternabende gilt GGG und auch das wird überprüft.
Ebenso für Einschulung usw. Auch das wird überprüft.
Wo ist jetzt das Problem?
Nirgends, aber man musste noch mal unterbringen, dass Infektionen von bösen Erwachsenen in die Schulen getragen werden.
Da Gerschauer fordert, der Druck auf Ungeimpfte müsse steigen, das gelte vor allem für LuL und EuE, liegen Sie, Mika, ja nicht mal so daneben.
Zwar sind über 95% dieser Menschen eh schon geimpft oder genesen, macht sich aber gut, das Lehrer-Bashing!
Dass die Kinder viel mehr Kontakte als diese haben, haben Sie ja schon aufgeführt.
Andererseits werden zumindest Kinder unter 12 ja gar nicht krank!
Verstehe einer diese Kinderärzte!
Ist denn die Impfquote bei Kinderärzten auch so sagenhaft hoch, wie bei Lehrern und Erziehern?
Stellvertreter- Diskussion! Reiner Mumpitz und überflüssig, darauf zu antworten.
Unabhängig davon muss eine Impfpflicht her.
Sehe ich auch so, sofortige Impfpflicht – für Eltern. Die verbringen nämlich viel mehr Zeit mit ihrem Kind als LK.
Richtig, gefordert wird aber immer nur eine Impfpflicht für Lehrer / Erzieher. Dabei mussten wir uns doch Ewigkeiten anhören, dass Kinder gar nicht krank werden und eine Höherpriorisierung der LK beim Impfen eine völlige Unverschämtheit sei. Außerdem kann Corona für Kinder tatsächlich nicht so schlimm sein, jetzt, wo jedes Bundesland beschließt, dass nur noch infizierte Kinder in Quarantäne gehen müssen. Das, was Andi und andere da fordern, ist im übrigen mal wieder einfach nur „draufhauen auf Lehrer“, da will man einfach nicht sehen, dass LK sich schon aus reinem Selbstschutz längst haben impfen lassen. Der Arbeitgeben schützt uns nämlich nicht!
Wir sind da beide einer Meinung, siehe mein Post weiter oben zu diesem Thema.
Ich als Lehrerin fordere: Den Druck auf ungeimpfte Eltern erhöhen!
Bei den LehrerInnen ist laut Umfragen eine Impfquote von >90% erreicht, wie schaut‘s bei den Eltern aus?
Das tolle an der Forderung ist doch, dass man geimpfte Lehrer nicht mehr testen braucht.
Impfdurchbruch? Egal, Hauptsache die Lehrer sind die Bösen in dem Szenario.
Egal, ob sie frühere Impfungen für sich wollten,
mehr Investment in Digitalisierung der Schulen und Endgeräte,
Schüler gerne VOR der Schule getestet haben wollen (eine Klasse voller niesender Schüler ist echt Mist), oder
Schüler überhaupt getestet haben wollen…
Lehrer sind per se unverschämte Egomanen. Und die KMs sind dankbar für die diese Berichterstattungen. So kommen sie besser bei weg.
Alleine die Aussage, Druck zu erhöhen, egal in welchem Kontext, ist äußerst fragwürdig. Man sollte andere Menschen nicht unter Druck setzen, und wenn man Mediziner ist, schon Mal sowieso nicht. Armutszeugnis.