Inzidenzen über 1000, massenhaft infizierte Kinder – und ignorante Politiker: Den Schulen droht ein zweiter Krisen-Winter

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BERLIN. Der Freistaat Thüringen hat vor vier Wochen praktisch sämtliche Corona-Schutzmaßnahmen in Schulen gestrichen – und erlebt seitdem, wie sich massenhaft Kinder und Jugendliche anstecken und das Infektionsgeschehen antreiben. Im benachbarten Bayern, wo vor drei Wochen die Maskenpflicht im Unterricht aufgehoben wurde, entwickelt sich die Situation ähnlich dynamisch. Baden-Württemberg scheint nachziehen zu wollen. Am Montag startet in zahlreichen Bundesländern, darunter auch dem bevölkerungsreichsten, NRW, wieder der Schulbetrieb nach den Herbstferien – beginnt damit jetzt ein Krisen-Winter für die Schulen, der dem letzten nicht nachsteht?  

Volle Fahrt voraus? Illustration: Shutterstock

Die Corona-Infektionszahlen bei Thüringer Schülern sind kurz vor den Herbstferien, die dort gestern begonnen haben, auf den höchsten Stand seit Beginn des Jahres geschossen. Das geht aus einem Bericht des Thüringer Landesamts für Verbraucherschutz mit Stand vom Mittwoch hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Demnach stiegen die Sieben-Tage-Inzidenzen bei den 6-bis 17-Jährigen zuletzt auf jeweils klar über 300 und lagen damit weit höher als in anderen Altersgruppen, obwohl in Thüringen – anders als in allen anderen Bundesländern – Schülerinnen und Schüler seit einem Monat nicht mehr regelmäßig in der Schule getestet werden.

Die Eltern sollen mit ihnen zum Arzt gehen, wenn sie Symptome zeigen. Das allerdings geschieht offenbar massenhaft: Der Thüringer Kyffhäuserkreis weist einen Inzidenzwert von 1269 unter den Kindern und Jugendlichen auf – und liegt damit bundesweit an der traurigen Spitze.

Die Durchseuchung der Schülerschaft hat augenscheinlich weitreichende Folgen: Das Corona-Infektionsgeschehen in Thüringen nimmt auch in den übrigen Altersgruppen weiter zu, sogar bei den Über-80-Jährigen. Das Robert Koch-Institut (RKI) wies die Gesamtinzidenz für den Freistaat am Freitag mit 192,7 aus – die höchste unter allen Bundesländern. Am Donnerstag hatte die Ansteckungsrate noch bei 172,2 gelegen.

Die Landesregierung von Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) reagiert mit kosmetischen Maßnahmen – nach den jetzt begonnenen Herbstferien soll doch wieder in Schulen getestet werden, allerdings nur freiwillig – und versucht es darüber hinaus mit Leugnen des Offensichtlichen: Thüringens Bildungsminister Helmut Holter (ebenfalls Linke) sprach sich wiederholt gegen eine Testpflicht an den Schulen des Freistaats aus und befand noch vor wenigen Tagen, dass aus den Schulen heraus die Infektionen nicht in die Bevölkerung getragen würden. Der MDR zitiert ihn mit den Worten: „Das zeigten wissenschaftliche Erkenntnisse. Wer anderes behauptet, verbreitet Hysterie.“

Wie diese Weltsicht vor Ort ankommt, illustriert das Beispiel der Stadt Jena. Dort sind nach Angaben der Verwaltung fast alle Schulen seit den Sommerferien von Corona-Infektionen betroffen gewesen. Derzeit müsse davon ausgegangen werden, dass in der Stadt 500 Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte in Quarantäne sind, hieß es bei einer Pressekonferenz der kommunalen Spitze in dieser Woche. Die Rede war dabei von „gigantischen Infektionswellen an den Schulen“.

„Das Pandemiemanagement wird von der Landesregierung durch stetige Realitätsverweigerungen ersetzt“

Die kommunalen Verantwortlichen zeigen sich nach eigenem Bekunden über Holters Aussagen schockiert. „Hinweise des Robert-Koch-Instituts zu Häufungen von Ausbruchsgeschehen in Schulen werden nicht nur negiert, die Expertise wird sogar als unwissenschaftlich herabgestuft. Darüber hinaus wird das Pandemiemanagement der Landesregierung weiter durch stetige Realitätsverweigerungen ersetzt“, so heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Die Bemühungen Jenas um die freiwillige Weiterführung von Schultests sei vom Bildungsministerium sogar untersagt worden. „Noch vor wenigen Wochen wurde in Jena noch nicht einmal zugelassen, dass wir mit eigenen Mitteln ein flächendeckendes freiwilliges Testangebot in den Schulen sicherstellen, obwohl auch da schon ein großer Teil der Jenaer Schulen von Infektionsfällen betroffen war“, so empört sich Jenas Bürgermeister Christian Gerlitz (SPD).

Thüringen habe es „dank des massiv kritisierten Verzichts auf Tests in Schulen wieder auf Platz 1 geschafft“, schreibt Landtagsvizepräsidentin Dorothea Marx (SPD) auf Twitter. Sie greift Holter direkt an, in dem sie ein „Danke für Nichts“ sowie ein bitterböses Emoji hinterherschiebt und fragt, ob 3G in Thüringen für „Geimpft, genesen, gestorben“ stehe. Hintergrund: Schon jetzt verzeichnet Thüringen mit aktuell 210 Corona-Toten auf 100.000 Einwohner – nach Sachsen mit 253 – die zweithöchste Quote in Deutschland.

Droht ein solches Szenario jetzt bundesweit? In den Bundesländern, die sich trotz der prekären Infektionslage in Kitas und Schulen von Schutzmaßnahmen verabschieden, offenbar schon. In Baden-Württemberg wurde Anfang dieser Woche die Maskenpflicht im Unterricht gestrichen – trotz bereits jetzt hoher Inzidenzen unter Kindern und Jugendlichen.

Noch nie waren in Baden-Württemberg nach offiziellen Angaben mehr Zehn- bis 14-Jährige infiziert. Die Zahl der bestätigten Corona-Neuinfektionen unter Schülern hat einen neuen Höchstwert erreicht, so hieß es bereits vor zwei Wochen. Aktuell – Stand heute – liegen in zwei baden-württembergischen Kommunen die Inzidenzen unter Schülern (Fünf- bis 14-Jährige) bei Werten über 500, nämlich Baden-Baden (600) sowie der Landkreis Heidenheim (523).

„Corona in Bayern: Mutter fordert Wiedereinführung der Maskenpflicht im Unterricht“

Gab es bundesweit Anfang der Woche erst 13 Städte und Landkreise mit Horrorwerten über 500 unter Kindern und Jugendlichen, sind es nun, am Ende der Woche, 38. Hotspot ist neben Thüringen der Freistaat Bayern, wo die Maskenpflicht im Unterricht vor drei Wochen gestrichen wurde. Im Landkreis Straubing-Bogen wird aktuell eine Inzidenz von 1003 unter Fünf- bis 14-Jährigen registriert. Konsequenzen? Praktisch keine. „Corona in Bayern: Mutter fordert Wiedereinführung der Maskenpflicht im Unterricht“, so titelt allen Ernstes der „Merkur“ – eine Mutter allein.

Das bayerische Kultusministerium lässt die Forderung entsprechend kühl an sich abperlen. Ja, es gebe derzeit eine steigende Anzahl von Fällen an den Schulen, räumt es laut Bericht ein. Ob die Ansteckung aber wirklich im Unterricht passiere oder in der Freizeit und nur durch die stetigen Testungen in der Schule offenkundig würden, sei unklar, so heißt es. Die Durchseuchung der Kinder scheint kaum jemanden mehr zu stören.

Die Warnungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) auch nicht. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland hat heute erstmals seit Mitte Mai den Wert von 100 erreicht. Das RKI gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit exakt 100,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 95,1 gelegen, vor einer Woche bei 70,8. Die Zahl der vom RKI registrierten Schul-Ausbrüche ist sogar hoch wie nie – 243 pro Woche registrierte die Behörde bundesweit im September, für Oktober liegen noch nicht alle Zahlen vor.

Welches Chaos im Schulbetrieb mit einem Corona-Ausbruch verbunden ist, zeigt das Beispiel der Kooperativen Gesamtschule Herzog Ernst (KGS) in Gotha. Vergangene Woche teilte der Landkreis mit, dass sich das Infektionsgeschehen rasant an der Schule ausbreite – „seit heute auch mit dem Segen des Bildungsministeriums“, wie es bitter hieß. Minister Holter habe dem Landkreis das Einverständnis für die als zweckmäßig erachtete einwöchige Schließung der Schule verweigert. „Bis zu den Herbstferien hätten die Kinder und Jugendlichen per Distanzunterricht weiterlernen können; die KGS verfügt dafür über ausreichend mobile Endgeräte. In Kombination mit den Ferien wäre der Hotspot so ausgetrocknet worden, schätzt das Gesundheitsamt ein. Eine entsprechende Allgemeinverfügung wurde den Krisenstäben der beteiligten Ministerien am Donnerstag zur Abstimmung vorgelegt.“ Ergebnis: Abgelehnt.

Am Montagmorgen waren 43 Schülerinnen und Schüler sowie sieben Lehrkräfte der Einrichtung per PCR-Verfahren positiv auf den Erreger getestet worden. Wie der Gothaer Landrat Onno Eckert (SPD) dann am Montagnachmittag mitteilte, waren mittlerweile 85 positive Fälle an der Schule registriert worden. Knapp 500 Schüler und Lehrer waren zu diesem Zeitpunkt bereits in Quarantäne. Der Landrat appellierte angesichts des Infektionsgeschehens an Schüler und Eltern zu Hause zu bleiben. Anweisen könne er das jedoch nicht. Wie Eckert mitteilte, waren am Montag ohnehin nur noch 200 der insgesamt 890 Schüler zum Unterricht in der Schule anwesend. Chaos im Schulbetrieb – statt dem politisch gewünschten Regelbetrieb.

Am Donnerstag behauptete Bildungsminister Holter dann trotzdem allen Ernstes im Erfurter Landtag: „Die Schulen arbeiten und sie arbeiten ruhig.“ Und er postulierte noch einmal: „Wir wollen zurück zur Normalität.“

„Wir stehen nicht viel besser da als 2020 um diese Zeit. Die Schulen werden wieder mit allem alleingelassen“

Dass Normalität in einer Pandemie nicht per ministerieller Verordnung herzustellen ist, schwant unterdessen dem Thüringer Lehrerverband. Er sieht einen Krisen-Winter heraufziehen. „Wir stehen nicht viel besser da als 2020 um diese Zeit. Ein Großteil der Schülerinnen und Schüler ist ungeimpft. Zu viele Erwachsene sind nach wie vor ungeimpft. Und die Schulen werden wieder mit allem alleingelassen“, so erklärt Verbandsvorsitzender Rolf Busch in einer Pressemitteilung.

Schlimmer noch, so betont er: „Uns beschleicht der Verdacht, dass die Landesregierung bewusst auf eine schnelle Durchseuchung der Schulen setzt, in der Hoffnung, dass dann Ruhe herrscht. Aber das ist fatal. Abgesehen davon, dass dabei die Gesundheit vieler Menschen vorsätzlich aufs Spiel gesetzt wird, entsteht ja auch durch die immer wieder notwendigen Quarantänemaßnahmen eine enorme Belastung für alle Beteiligten.“

Allerdings haben die Landesregierungen ja vorgebeugt: Die Gesundheitsministerkonferenz beschloss unlängst, dass in Deutschland keine ganzen Klassen mehr in Quarantäne genommen werden sollen, was einige Bundesländer so interpretieren, dass sie außer den Infizierten selbst überhaupt keine Schüler mehr nach Hause schicken. Dazu wird dann vielerorts noch die Maskenpflicht in Klassenräumen aufgehoben, in denen es kaum mobile Luftfilter gibt. Abstand kann im Unterricht ohnehin nicht eingehalten werden. Das Coronavirus hat damit praktisch freie Bahn.

Übrigens nicht nur das Coronavirus: „Die Infektwelle rollt, die Viren haben leichtes Spiel. Bedingt durch den Lockdown und die damit verbundene Isolation der Kinder von Gleichaltrigen hat das Immunsystem einen Teil seiner Abwehrkompetenz verloren. Zur Zeit drängeln sich daher in den Kinder- und Jugendarztpraxen Patienten mit Atemwegsinfekten“, so heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung des Bundesverbands der Kinder- und Jugendärzte. Winter is coming. News4teachers / mit Material der dpa

Schoppers Entscheidung, ein Fanal: Nie war deutlicher, wie egal Kinder sind

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106 KOMMENTARE

  1. Warum werden diese verantwortungslosen Politiker nicht eingesperrt?
    Warum schicken sooo viele Eltern ihre Kinder immer noch in die Schule?

    Warum gehen die Lehrer und Erzieher nicht endlich auf die Straße und gehen dagegen vor, dass sie täglich an einen gesundheitsgefährdenden Arbeitsplatz arbeiten müssen, obwohl der Impfschutz bei den meisten Lehrern jetzt bereits 1/2 Jahr her ist??

    Für jeden erdenklichen „Scheiß“ (Verzeihung) wird demonstriert … aber bei einer derart klaren Entscheidung der Regierung: Menschen willentlich in den ggf. Tod zu schicken oder zumindest in eine Situation von der man weiß, dass man schwerst erkranken kann oder sogar sterben … da wird so eine tiefgreifende Entscheidung einfach so hingenommen???

    Das ist für mich so schlimm, wie in einer Diktatur! Und die Bürger machen brav mit und gehen brav in die( „Vergasungskammer“) bzw. „Verseuchungskammer“ Schule und lassen sich brav krank machen.

    „Mein Gott“ … wie doof sind die eigentlich alle???

    Solange diese Volksverarsche hingenommen wird, solange werden die so weiter machen und sie werden NICHT zur Verantwortung gezogen.

    Aber macht weiter so: geht brav in die Schule! Werdet brav krank … schwer krank!
    Leidet brav viele Jahre! Werdet Arbeitsunfähig und lebt von nix … denn dafür hat der Staat keine Zahlungen vorgesehen.

    Ihr wollt es ja nicht anders!!!

    Und zum Thema Thüringen sage ich nur eines:
    Es wäre besser, man würde um dieses Ostdeutschland wieder eine Mauer ziehen!!!

    Da kommen die meisten Rechtsradikalen her und dort werden seit Pandemiebeginn die doofsten und für die Bürger und Bürgerinnen gesundheitsgefährdendsten Entscheidungen getroffen. Armes Deutschland mit diesen Irren aus dem Osten!!!

    • Vielleicht sollte man Alles östlich der ehemaligen deutschen Ostgrenze Wladimir Putin anbieten . Dann muss er es nicht an sich reißen wie die Krim . Aber er wird dankend verzichten . Auf Holter , Ramelow , Pegida , AfD usw. . Mich beschleicht immer mehr der Verdacht , dass die Wiedervereinigung ein Fehler gewesen sein könnte .

      • Danke für nichts. Ich bin froh als die Wende kam, da war ich 10 Jahre alt. Ich konnte zu meinem Glück in einem demokratischen Land aufwachsen. Auf meinem Lehrertisch steht die EU-Flagge, neben schwarz, rot, gold. Ich gehöre als Sachse nicht zu den Wählern oder Unterstützern der Gruppen, die Sie ihr pauschal plakatieren. Damals hat nur 1/3 in der Weimarer Republik Adolf H. gewählt. Ihre Großeltern waren bestimmt auch alle Nazis oder bei der SS. Ich kann pauschalisieren, ist normalerweise nicht meine Art. Sapere aude!

        PS. Schauen Sie in alten Berichten wie viele Bürger aus den Nord-, Süd- und Westdeutschen Bundesländern bei der Pegida-Demonstration oder sonstigen demokratiefeindlichen Organisationen nach Thüringen oder Sachsen fahren.

        • Wie viele der Polit-Bonzen im Osten sind eigentlich gebürtige Ossis? In den höheren Etagen vieler Firmen und Verwaltungen im Osten gibt es jedenfalls auch viele, „dorthin weggelobte“ gebürtige Wessis. Statt pauschalisieren vielleicht mal ein paar Biographien genauer unter die Lupe nehmen. Es gibt auf beiden Seiten der Elbe solche und solche.

          • @Minna:
            Zuweilen mag ich es, mich möglichst primitiv zu amüsieren…permanent hochgeistig, konzentriert, reflektiert zu sein, mich an die PC zu halten ist mir bei der Kraft, die mir im Job und der damit verbundenen Alltags-Realität abverlangt wird manchmal einfach zu anstrengend.
            Vielleicht beantwortet das die an mich gestellte Frage?!

        • Er hat schon begonnen … Vielleicht bin ich einfach nur altmodisch : Die gute alte BRD mit Bonn als Hauptstadt , die D – Mark als Währung , Schmidt als Kanzler und VW Käfer als Auto . Und Benzin kostete 79 Pfennig pro Liter . Aber jetzt mal weg von der Westalgie : Die Ministerpräsidenten in den neuen Bundesländern sind schon merkwürdig , egal von welcher Partei sie kommen : Haseloff , Kretschmer , Ramelow . Für die Corona – Bekämpfung haben sie nichts getan , eher für die Beschleunigung . Jeder hat gewusst , was in Thüringen passiert , wenn in den Schulen Masken und Tests abgeschafft werden . Und dann kam es punktgenau . Und Kretschmer macht immer den Öffner und später dann in allen Talkshows den Büßer . Und lernt nichts dazu .

          • Also Ramelow kommt aus Niedersachsen bzw. Rheinhessen, Bettina Martin (KuMi Mecklenburg Vorpommern) aus Berlin ( West), Britta Ernst (KuMi Brandenburg) aus Hamburg – es bringt nix, hier am Geburtsort Charaktermerkmale festmachen zu wollen. Versager finden sich hier wie dort, und die mit den größten Defiziten werden offensichtlich immer Kultusminister…

    • Kein Problem des Ostens, aber dort werden uns die Probleme, die schon vor Corona hochgelaufen sind, uns als erstes auf die Füße fallen…

      Vielleicht ist es falsch – aber viele Kollegen haben einfach aufgegeben, sich aufzulehnen.
      Wir wissen, was kommen wird.
      Wir haben es unendliche Male gesagt, geschrieben, an die zuständigen Stellen geschickt.
      Die sich nicht zuständig fühlen oder meinen, alles richtig zu machen.
      Wir haben mehr als nur „blöde“ Antworten erhalten.
      Manchmal keine, manchmal Verharmlosungen, manchmal nett verpackte Belehrungen, oft auch mehr oder weniger schlecht verhelte Drohungen.
      Lehrer haben zu funktionieren.
      Mehr nicht.
      Das ist alles, was uns mit Hinweis auf Arbeitsverträge/Beamtenrecht etc. signalisiert wird.

      Einzige Möglichkeit, den Wahnsinn zu verhindern, sehe ich bei den Eltern.
      Sie sind m.E. die einzigen, die Druck aufbauen können und vielleicht wirksam für „gesunde“ Schulen kämpfen könnten: Luftfilter, Lüften im verträglichen Maß

      Grundsätzlich muss sich aus meiner Sicht das Bildungswesen verändern, wenn wir künftigen Krisen gewachsen sein wollen und für die Bewältigung künftiger Probleme auch noch ausreichend Kollegen haben wollen, wenn die Eltern weiterhin auf Schule als verlässliche Betreuung ihrer Kinder während ihrer eigenen Arbeitszeit setzen wollen:
      Dann muss ein neues Konzept her. Dann müssen mehr Menschen in die Schulen, andere Professionen. Dann kann Ganztag nicht mehr aus Ganztagsunterricht bestehen. Dann müssen Betreuungsangebote oder Lernangebote den zweiten Teil des Tages abdecken. Dann muss Unterricht konzentriert und effektiv auf das Maß zurückgeschraubt werden, das vorhandene Lehrer-Ressourcen hergeben.
      Letztere schwinden, wenn die Regierungen so weiter machen wie in den letzten fast zwei
      Jahren. Das hält kein Mensch/Lehrer auf Dauer aus! Wir sind alle fertig! Viele so sehr, dass sie nicht mal mehr kämpfen können! Viele Kollegen versinken in einer Schockstarre, fühlen sich den immer neuen Anforderungen nicht mehr gewachsen, sind ausgepowert durch das ganze Hin und Her der letzten Monate. Dazu kommt die Sorge um die Schüler, die nicht ernst genommen wird. Und hier treffen wir nicht nur auf das Unverständnis der Vorgesetzten in den Ministerien und Bezirksregierungen, sondern leider eben oft auch auf das Unverständnis der Eltern.
      Warum machen sich die Eltern nicht mindestens so viel Sorgen um ihre Kinder wie die Lehrer es tun?
      Was passiert da in der Gesellschaft???

      • @kanndochnicht….
        …ich teile deine Analyse und auch den getroffenen Ausblick….das Problem wird sein, dass die verantwortlichen politischen Ebenen so schnell wie möglich „zur Normalität“ zurückkehren wollen und werden….dann geht alles weiter wie bisher.
        Das geht runter bis auf die Ebene der einzelnen Schule…Leblos u.ä. wieder in Präsenz, im Gedrängel der KuK….auf die Anträge, wieder die guten Erfahrungen, die man mit dem Format Videokonferenzen gemacht hat, werden mit so platten Sprüchen „Hach, wie schön ist es, sich wieder in Präsenz zu treffen…das macht dich viel mehr Freude…blablabla!“ weggebügelt und berechtigte Interessen, gute Ideen und sinnvolle Einwände werden einfach ignoriert. Es ist zum kotzen…und genau so wird es mit allen innovativen Ansätzen, Erfahrungen und Vorschlägen auch auf den hierarchisch höheren Ebenen geschehen.
        „Ja, leckt mich dich an Arsch!“ möchte man da rufen, sich umdrehen und dann von dannen gehen.

        • Ach bitte,die Eltern
          Verweigert man den Test,um sein Kind zuhause behalten zu können,wird einem direkt mit dem Jugendamt etc.gedroht.Und man ist eh allein auf weiter Flur.Für die anderen ist alles schick.

        • Ich habe auch Alles durchexerziert. Remonstrationen u.a. Hat mich nur Nerven, Zeit und Kraft gekostet. Jetzt warte ich auf das Ende Herbstferien in Nds. War erst mal Klamotten kaufen. Knöcchellanger Mantel und diverse Hoddies et all. Gab es nicht mal sowas wie ein „Vermummungs-Verbot“??? Ironie läuft noch bei mir…..

      • „Schockstarre“ trifft es ganz genau! Nach plattgebügelten Remonstrationen mit Drohung, dass ich das ja nicht wieder wagen soll, Anzeige seitens Querdenker-Eltern, weil ich auch bei ihrer Tochter die Dienstanweisungen von oben umsetzen musste und dem ewigen Hickhack, bin ich alle. Es reicht noch nicht einmal mehr für Galgenhumor.

    • Echt jetzt? Osten gegen Westen? Wenn ich auf die Seymor-Karte schaue, ist Bayern deutlich flächiger lila als Thüringen… Liebe Leute, bitte, sowas ist doch Blödsinn, hier eine Ost -West – Baustelle aufzumachen. Sowas freut zwar die Politik, insbesondere die KultusministerInnen, weil so ihr Versagen hinter „die blöden Ossis, selbst zum Impfen zu blöd“ verschwindet, aber es löst kein einziges Problem, insbesondere nicht das der fehlenden Luftfilter. Frau Ernst, die in Brandenburg als Kultusministerin weiterhin verkündet, dass Luftfilter nicht das Lüften ersetzen und sie diese daher nicht als Problemlösung ansieht (es gibt meines Wissens übrigens immer noch keine Vergaberichtlinie in BB), ist beispielsweise ein Import aus den alten Bundesländern.

  2. In Baden-Württemberg ignoriert die Kultusministerin Frau Schopper sämtliche wissenschaftlichen Erkenntnisse mit einer Respektlosigkeit , die ihresgleichen sucht.
    Querdenker werden hofiert, SchülerInnen spielen keine Rolle.

  3. Verschiedene Kulturen brachten früher Menschenopfer, um die Götter milde zu stimmen.
    Offenbar möchten die politischen Entscheider diese Tradition wieder aufleben lassen…
    soll ja manchmal sogar geklappt haben.

    Tut mir leid, immer öfter kann ich nur noch zynisch…

      • Liebe/r @S.:

        Viel mehr steht mir ja leider nicht mehr zur Verfügung.
        Zynismus und Ironie schaffen gelegentlich eine für meine psychische Gesundheit überlebensnotwendige Distanz zu den Dingen, die mich beschäftigen….

        (…wenn ich nach den Herbstferien
        (Nds) schon keine gesunde räumliche Distanz zu den GS-SuS werde halten können, und diese untereinander erst recht nicht).

    • Ich kann nicht mal mehr zynisch….

      Ich weiss nicht was in den Köpfen der Menschen vorgeht, die immer noch behaupten “ Kinder sind nicht gefährdet, werden nicht krank“.
      Man verweigert sich den Fakten, daß infolge der Rücknahme der Maßnahmen an Schulen die Zahlen unter SuS rapide steigen. Was in anderen Länder übrigens genauso beobachtet wird.
      Man verweigert sich den Fakten, daß infolge der hohen Zahlen unter SuS die Infektionen weiter verbreitet werden. Logischerweise auch in den Familien unter vulnerablen Angehörigen. Eine besondere Gefahr ergibt sich daraus, daß die symptomlosen Infektionen lange oder ganz unentdeckt bleiben, und sich so munter verteilen können. Impfdurchbrüche sind die Folge…
      Wieso ist diese Logik so schwer verständlich, oder wird schlichtweg ignoriert, geleugnet?

      • @Hr. Darfdaswahrsein

        Sie weisen daraufhin, dass hier „Fakten“ ignoriert werden..

        und ignorieren selbst die Fakten, dass die hohen Inzidenzen bei Schülern maßgeblich durch das vermehrte Testen kommen.

        RKI Wochenbericht:

        „Bei der Zunahme der übermittelten Ausbrüche spielen vermutlich einerseits die leichtere Übertragbar-keit der Delta-Variante eine Rolle, andererseits aber auch die ausgeweiteten Testaktivitäten durch die (auch asymptomatische) Infektionen frühzeitig erkannt werden.“

        Ein „Hoch“ auf Ihre stringente Argumentation!

        • Ach Frau Schütte, geht dieser Schwachsinn jetzt schon wieder los?

          Als ob Infektionen durch Tests entstehen würden. Die Infektionen sind da, sie werden auch weiterverbreitet. Je unerkannter, desto besser für das Virus.

          Schwanger wird man auch nicht durchs testen.

      • Liebe @MeinSenf:

        Bin ja auch insofern im Vorteil, als ich nur noch 18 Schultage überstehen muss.
        Wäre dem nicht so, würde ich sicherlich eine andere Stimmungslage präsentieren…
        Bitte bleibt alle gesund und passt gut auf euch auf!!!

  4. Gestern habe ich erfolglos versucht, in meiner Hausarztpraxis eine Auffrischimpfung zu bekommen. Seit meinem 2. AZ-Jab sind fast 6 Monate vergangen und ich hatte verstanden, dass eine Auffrischung ratsam wäre, zumal ich täglich engen Kontakt zu etwa 100 (meist ungeimpften) Kindern habe. ABER anscheinend stehe ich nicht auf der von der STIKA empfohlenen Liste und kann daher den Booster nicht bekommen! Ähnlich wie im letzten Jahr scheinen Politiker und Ärzte nicht erkannt zu haben, dass Schulen Orte sind, an denen sich das Virus unkontrolliert ausbreitet. Oder vielleicht merken sie das doch und wir werden wieder als Versuchskaninchen benutzt.

    • Ich habe es so satt, dass so gut wie jede Befürchtung sich bewahrheitet, was uns Lehrkräfte betrifft.

      Bestimmt rutschen wir dann doch wieder in eine Prio, weil unbeliebter Impfstoff weg muss. Siehe AZ. Vielleicht dieses Mal, da das Ablaufdatum überschritten ist?

      • @Forumsleserin

        „Vielleicht dieses Mal, da das Ablaufdatum überschritten ist?“

        Könnte sein … Mal sehen, was weg muss.
        Aaaaah ja: Statt AZ diesmal in einer 5-Minuten-Pause „Sputnik on the rocks“ im DIY-Verfahren für die KuK?
        Ist auch bestimmt noch nicht sooooo weit übers MHD.
        😉

  5. Ich versteh die Welt nicht mehr. Es kann doch nicht sein, das die Politik das einfach so laufen lässt und die Fakten leugnet.

    Und die Sachen, die angepackt werden, sind einfach lala. Kontrollen in der Gastronomie mit ANKüNDIGUNG. Wie doof ist das denn!

  6. Und Gastronomie wird mit Vorankündigung kontrolliert! Geht’s noch?.
    Vorgetäuschter Aktionismus dort und an anderer Stelle ( Schulen) wird gar nicht mehr hingeschaut!
    Wie dumm dreist ist das denn?
    Ich versteh die Welt nicht mehr!

    • Dass Kontrollen angekündigt werden, ist für mich ein Armutszeugnis für unsere Behörden.

      Ich würde mir zudem Kontrollen an meiner Schule wünschen. Das „Hygienekonzept“ ist an sich schon ideologisch. Das, was aber umgesetzt werden könnte, wird leider so lala bis überhaupt nicht umgesetzt. Werden diesbezügliche Beschwerden von Eltern totgeschwiegen oder gibt es die nicht? Ich befürchte Letzteres.

      Ich spüre übrigens bei meiner Schulleitung im Hinblick auf die Beurteilung, z. B. Unterrichtsbesuche, mehr Handlungsbereitschaft. So nebenbei bemerkt.

      • Das grenzt in Bayern an böse Satire. Corona, Höchstinzidenzen, aber die Schulleitungen laufen von Klassenzimmer zu Klassenzimmer, um Lehrer zu beurteilen, die in dieser Pandemie ihre Gesundheit und die ihrer Angehörigen gefährden! So sieht Fürsorgepflicht aus.
        Die Schulleitungen als Superspreader, um ein BS Formular zu bedrucken.
        Was denken sich diese Menschen? Wird das noch hinterfragt oder wird alles gemacht, wenn es nur von oben angeordnet wird?
        Dieses Schulsystem gehört grundlegend reformiert. Als Außenstehender bleibt mir nur ein tägliches Kopfschütteln und Fassungslosigkeit. Meine Frau sieht es lockerer. Die Drittimpfung erscheint aber auch ihr zunehmend wichtig. Sie glaubt, dass es keine Corona Schutzmaßnahmen mehr geben wird und auch die dreimaligen Tests abgeschafft werden. Die Querdenker haben gewonnen. Zählen wir am Ende die Toten.

  7. Ehrlich gesagt verstehe ich die aktuelle Berichterstattung hier nicht. Vor Wochen wurde die Zwangsdurchseuchung an Schulen doch mehr oder weniger bekannt gegeben. Da ist es nun auch kein Wunder, dass die Inzidenzen unter Jugendlichen hoch schießen. Statt ständig neue Berichte über die hohen Inzidenzen zu bringen, wäre meiner Meinung nach viel wichtiger zu gucken, warum die KMs das machen. Z.B. wer verdient an dieser Durchseuchung? Warum wird nicht auf den Impfstoff für die Kids gewartet?
    Außerdem haben hohe Inzidenzen durch die Impfungen längst ihren Schrecken verloren. Und mit so Diagrammen, wie Herr Lauterbach sie gepostet hat, kann kaum ein Otto Normalverbraucher was anfangen. Was wir brauchen sind reale Zahlen zu Hospitalisierungsraten, Intensivbehandlung und Long Covid bei Kindern.

    • Ich verstehe die immer gleiche Berichterstattung auch nicht so recht. Immer schön Amgst und Panik schüren, dazu ständig gegen angeblich „ignorante“ Politiker Stimmung machen, scheint sich bei vielen Lesern auszuzahlen. Die meisten springen gern auf den Zug auf, bei dem man so richtig Dampf ablassen und von sich selbst behaupten kann: Wir sind die Klugen und Aufgeklärten, werden aber fast nur von bescheuerten Ignoranten regiert.
      Welch eine Freude des Ereiferns!

      • @Pit2018:

        Wie soll man (faktenbezogen) anders berichten, wenn in „schöner“ Regelmäßigkeit immer wieder die gleichen Fehler und Unterlassungen begangen werden?!

        Im Gegensatz zu einer bestimmten Gruppierung, halte ich es für meinen Teil nicht für nötig, auf irgendwelche Züge aufzuspringen, da ich mich in der Lage fühle, mir anhand verschiedener
        (seriöser) Quellen sowie unschöner Erfahrungen aus meinem Umfeld eine eigene Meinung zu bilden. (Diese existierte tatsächlich schon, bevor ich meinen ersten N4T-Artikel las).

        In einem Forum verbal „Dampf abzulassen“, halte ich für gerechtfertigt, da der hier diskutierten Thematik eine große Brisanz zugrunde liegt.

        Im Vergleich zu einer „Querdenker“-Fraktion, die mit Bedrängungen, Drohungen und teilweise körperlicher Gewalt „Dampf ablässt“, handelt es sich hier in diesem Forum wohl eher um ein flauschiges Wölkchen, um bei Ihrem bildhaften Vergleich zu bleiben.

        Für klug und aufgeklärt halte ich Ihren Kommentar, nebenbei bemerkt, nicht.
        Leider.

      • @Pit2018

        „angeblich „ignorante“ Politiker“
        Sie bleiben leider sehr beliebig in Ihrer Aussage.
        Bitte definieren Sie diese Behauptung oder nennen Sie einige Beispiele.; z.B.:
        – Von welchen Politikern reden Sie?
        – Worin GENAU besteht die Ignoranz bzw. die – Ihrer Meinung nach – angebliche Ignoranz?

        „Welch eine Freude des Ereiferns!“
        Na ja, die Hauptsache ist doch, dass es Ihnen 😉 Erleichterung verschafft hat …

  8. Wenn ich einen Test brauche, um eine Infektion überhaupt festzustellen, dann kann sie so schlimm wohl nicht sein. Hieß es nicht außerdem von Herrn Spahn, dass Inzidenzzahlen aufgrund der hohen Impfquote keine Relevanz mehr haben und man die Hospitalisierungen im Auge haben müsse? Diese Zahlen gibts hier nicht und werden auch sonst kaum erwähnt, stattdessen ist die Homepage hier spezialisiert darauf Horrormeldungen zu generieren, obwohl die Zahl der ernsthaft Kranken überhaupt keine signifikante Rolle spielt.

    Es wird Zeit, dass diese anlasslosen Tests endlich abgeschafft werden und die Menschen dann zuhause bleiben, wenn sie auch wirklich Symptome haben – so wie früher und bei jeder anderen Infektion auch.

    • Soweit ich weiß, braucht man bei HIV auch einen Test, um festzustellen, dass man infiziert ist. Würden Sie da auch behaupten, dass das da nicht so schlimm sein kann?

      • Niemand wird ohne Anlass dreimal wöchentlich auf HIV getestet, sondern nur dann, wenn eine entsprechende Symptomatik vorliegt. Daher hinkt dieser Vergleich.

        • Rüdiger Vehrenkamp 24. Oktober 2021 um 09:45
          Niemand wird ohne Anlass dreimal wöchentlich auf HIV getestet, sondern nur dann, wenn eine entsprechende Symptomatik vorliegt. Daher hinkt dieser Vergleich:

          Ich finde nicht. Solange ein vorherige Ansteckung nicht ausgeschlossen werden kann, gibt es „engeren Kontakt“ wenn überhaupt eben nur mit Gummi (aka Maske/alle verfügbaren Schutzmaßnahmen) und ein entsprechender Test ist in meinen Augen selbstverständlich.

          Wo der Vergleich sicherlich hinkt, ist die Frage der Übertragungswahrscheinlichkeit: Die täglichen, potenziellen Übertragungsmöglichkeiten dürften bei Otto Normal in Bezug auf HIV wohl deutlich geringer ausfallen als bei Corona.
          Hoffe ich jedenfalls..

        • Herr Vehrenkamp, HIV hat vollkommen andere Übertragungswege als Corona. Das wissen Sie mit Sicherheit, ignorieren es aber vollkommen bewusst weil es nicht in Ihre politische Agenda passt!

          Schauen Sie nach Rumänien, da können Sie aktuell live und in Farbe verfolgen, was in Ländern passiert, wo kaum jemand geimpft ist und das Virus Party macht! Die ersten Patienten sind bereits ins Ausland verlegt worden.

          Erinnern Sie sich an Bergamo, an die Kühlcontainer in NY, an Massengräber in Peru und Indien, an RTW-Warteschlangen in UK, an den warnenden ersten Augenarzt in Wuhan, der grade mal in seinen 30ern war bevor er von Corona dahingerafft wurde.

          Wie kann man so in seinen absurden Verschwörungstheorien gefangen sein, dass das alles ignoriert wird?

          Übrigens könnten auch genau SIE derjenige sein, der aufgrund eines Unfalls/Herzinfarkts/Blinddarmdurchbruchs kein Intensivbett und keinen Operateur mehr findet weil in Kürze wieder alles rappelvoll sein wird. Weil Corona eben noch auf den normalen Betrieb obendraufkommt!

          Es ist mir unbegreiflich, wie Menschen, die eine excellente Rechtschreibung beherrschen, sich gleichzeitig strunzdumm stellen können.

          Corona ist nicht politisch, Corona ist es sch…egal, ob man politisch links oder rechts steht, ob man Wissenschaft kapiert (kapieren will) oder ob man einfach mal behauptet, die Erde sei eine Scheibe.

          Das Virus strebt nach Ausbreitung und NIEMAND weiß vorher, ob der eigene Körper das Pech hat und wegen ihm in die Knie geht.

          Habe fertig!

    • Welche Anzahl an Schwerkranken und Todesfällen ist denn groß genug, um in Ihren Augen signifikant zu sein?

      Zurzeit befinden sich wegen Covid-19 knapp 1.600 Menschen auf den Intensivstationen.
      Knapp 55 % davon werden künstlich beatmet.
      Durchschnittlich knapp 70 Menschen pro Tag sterben derzeit täglich an Covid-19 in Deutschland!
      DAS IST SIGNIFIKANT!

      Und es ist noch signifikanter:
      Knapp 22.000 betreibbare Intensivbetten (Betten mit dem dazu benötigten Personal) gibt es in Deutschland.
      Knapp 19.000 davon sind belegt. Ca. 1.600 davon sind Covid-19 Patienten.
      Es sind noch knapp 3.000 betreibbare Intensivbetten frei, davon 1.200 Covid-19-spezifische, 1.800 allgemeine. Die Anzahl der betreibbaren Betten ist keine fixe Größe, sondern sie schwankt insbesondere durch Personalausfall. Die Notfallreserve (von über 10.000) kann nur durch Personalverschiebungen aktiviert werden, d.h., es wird in dem Moment, wo man versucht, Personal für diese zusätzlichen Notfallbetten frei zu machen, an anderen Intensivbetten fehlen. Wird das Intensivpersonal durch Mehrbelastung weiter zermürbt, kommt es in der Folge zu noch mehr Personalausfall und damit einer weiteren Reduktion der betreibbaren Intensivbetten.Triage fängt nicht erst da an, wo Menschen keine Behandlung mehr erhalten können, sondern da, wo sie eine suboptimale Behandlung erhalten! Für Covid-19 Patienten ist der Intensivpflegebedarf höher als bei einem anderweitigen Intensivpflegebett. Auch das verschlechtert die Situation, wenn Personal verschoben werden muss.

      Und die Situation ist nicht gut und die Impfquote ist eben noch nicht hoch genug!
      Ca. 25 Millionen Menschen haben in Deutschland keinen Impfschutz!
      15 % Ü60 sind derzeit nicht geimpft! Das allein sind schon ca. 3,6 Millionen Menschen, die schon allein aufgrund ihres Alters ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf haben!
      27,7 % der 18 bis 59-Jährigen sind derzeit nicht geimpft!
      60,3 % der 12 bis 17-Jährigen sind derzeit nicht geimpft!
      Für U-12 ist die Impfstoffzulassung noch nicht durch!

      Unter dem Pandemiemanagement mit allen Einschränkungen in der Vergangenheit wurden in Deutschland knapp 4,5 Millionen Menschen positiv getestet! Wie gesagt 25 Millionen (davon ca. 3,6 Millionen Ü60) werden sich im Zuge der Durchseuchung (ungehemmt in den Schulen ein- und ausgehend in und aus der gesamten Gesellschaft) ungeimpft infizieren, ob getestet (bekannt) oder nicht. Wieviele Menschen werden sich zusätzlich geimpft folgenreich infizieren, erhalten nicht rechtzeitig ihre Boosterimpfung oder möchten sie auch gar nicht mehr, sind Impfversager per se oder werden trotz Impfung einen schweren Verlauf erleiden? Es wird sich bei der derzeit stattfindenen Durchseuchung über die Schulen jeder Ungeimpfte und Geimpfte infizieren und reinfizieren. Je mehr Menschen sich infizieren, desto mehr schwere Verläufe mit Todesausgang wird es geben.

      Ca. 1.200 covidspezifische Intensivbetten sind derzeit neben den ca. 1.600 bereits mit Covid-19-Patienten belegten Intensivbetten für schwere Covid-19-Fälle noch frei und betreibbar (ohne ein noch größeres Personalchaos zu prodzuzieren!) Das Coronavirus ist nicht harmloser geworden … eher mit der neuen Untervariante noch ansteckender sogar! Es sind zu viele Menschen (auch vulnerable) noch nicht geimpft! Es gibt zu viele vulnerable Menschen, die trotz Impfung versterben werden. Es ist Horror! Ein Horror aus Fakten, täglichen Zahlen und politischen Entscheidungen – einfach krass!

      Und jetzt wird es sogar noch mehr Horror … mehr Horror geht gar nicht … an Brutalität und Grusel nicht zu übertreffen … ein Thrill, der schockierend ist und einen erstarren und (mich) nicht mehr gut schlafen lässt, solange es das Gesundheitssystem nur irgendwie tragen und schaffen kann, was bekannterweise eine Überlebensgarantie nicht zwingend impliziert: Alle Ü12 hätten sich bereits impfen lassen können! Aufrufe gab es seit Monaten genug. Wer jetzt ungeimpft schwer erkrankt, ist „selber Schuld an seinem Schicksal“! Was aber eben auch wahr ist, ist, dass ein Teil der geimpften Menschen und auch unsere ungeimpften Kinder, die „nicht selber Schuld an ihrem Schicksal“ sind, ebenso gezwungen werden, Russisch Roulette mit dem Virus zu spielen und ggfs. ihre Gesundheit oder gar ihr Leben zu verlieren. Mehr Horror geht nicht! Die vierte Welle hat JETZT begonnen – signifikant und schonungslos aus dem Wunsch heraus, die Pandemie trotz all der Impfverweigerer endlich (!) beenden zu wollen! Impfe sich, wer kann. Schütze sich (AHA-L) trotz Impfung, wer kann…sonst liegt nachher auch ein Rüdiger mit Covid-19 auf der Intensivstation und ringt um sein Leben, während ein anderer Rüdiger davon spricht, dass die Anzahl der Covid-19- Schwerkranken nicht signifikant sei, damit wiederum andere Rüdiger Hospitalisierungszahlen nicht im Auge haben müssen und sich nicht vorstellen brauchen, wie es wäre, wenn man auch als Rüdiger auf der Intensivstation gegen Covid-19 um sein Leben kämpft, vielleicht vergebens.

      • Ihnen ist aber schon bewusst, dass Corona als Virus bleiben wird und inzwischen zum allgemeinen Lebensrisiko dazugekommen ist? Haben Sie sich bei all den Grippetoten (teils bis zu 25.000 pro Saison) in den vergangenen Jahren je Gedanken um Inzidenzzahlen oder Hospitalisierungen oder Langzeitfolgen gemacht? Ja, die gibt es auch nach Infektionen durch andere Viren. Dennoch haben die Wenigsten ihre Kinder gegen Grippe impfen lassen. Vor allem die Influenzaviren sorgen gerade für volle Kinderkliniken – ist aber egal, solange es kein Corona ist. Schuld daran sind paradoxerweise die Hygienemaßnahmen der vergangenen 1,5 Jahre, da das Immunsystem der Kinder überhaupt nicht mehr trainiert ist. Mental kommt die ständige Panik vor einem Virus hinzu, der bei den allermeisten Kindern keine oder nur leichte Symptome hervorruft.

        Wer erwartet, dass der Tag kommt, an dem niemand mehr an Corona sterben wird, verkennt die Realität.

        • Es ist unfassbar, dass es immer noch, bei über 5Mio Toten, Menschen gibt, die Corona mit einer Grippe vergleichen. Wie kann das sein? Wie kann man zwei Jahre, 24 Monate jede Erkenntnis verweigern? Wie schafft man diese Verdrängung?

          • Ich vergleiche Corona nicht mit der Grippe, sondern mache darauf aufmerksam, dass uns Grippetote in all den Jahren stets egal waren. Zudem sind bereits jetzt sehr viele Menschen gegen Covid-19 geimpft, was in den Kommentaren hier völlig ausgeblendet wird. Insofern können und müssen wir uns mehr Normalität erlauben – vor allem in Schulen und Freizeiteinrichtungen für Jugendliche. Der Herbst 2021 ist nicht mit dem vorigen Herbst vergleichbar. Tatsächlich grassiert unter den Jüngeren mehr die Angst vor unnötiger Quarantäne und Lockdown anstatt vor dem Virus.

            Alle vulnerablen Gruppen können sich seit Sommer impfen. Daher: Zurück zur Eigenverantwortung und weg von noch mehr Kollateralschäden.

        • Ach, und weil Covid-19 voraussichtlich der Menschheit auf Dauer Probleme bereiten wird und man sich voraussichtlich dauerhaft immer wieder impfen muss, um sich bestmöglich auch vor Mutationen zu schützen, lassen wir jetzt eine Welle durch die Gesellschaft rauschen, die noch nicht gut genug geimpft ist, um schnell mit den dann Übriggeblieben auf ein Level zu kommen und riskieren dabei u.a. auch, dass wieder Operationen verschoben werden müssen und Schlimmeres? Schnell, schnell, schnell alle weg, die es vermutlich sowieso dauerhaft nicht schaffen können? So lange nicht jeder Bundesbürger in der BRD ein Impfangebot erhalten hat, kann man DAS erst recht nicht machen, meine ich. Und wenn alle ein Impfangebot erhalten haben, wäre eine Impfpflicht, um alles zu versuchen, humaner als die Menschen mit ihren Infektionen schon fast voyeuristisch ins Unglück rennen zu lassen!

          Und selbstverständlich reagiere ich auf die nächste Grippewelle – gerade zu Coronazeiten – mit Impfung, um auch da nichts unversucht zu lassen … auch bei meinem Kind. Das ist grotesk, was Sie da über Eltern behaupten, denen es egal zu sein scheint, wenn Kinder an etwas Anderem als an Corona erkranken. Genauso grotesk empfinde ich es, wenn Sie die Longcovid-Folgen für Kinder ausblenden und auch die schweren Verläufe bei Kindern, die erst ab 12 Jahren die Möglichkeit zur Impfung haben … im Gegensatz zur vorhandenen Möglichkeit zur Grippeimpfung, die bereits ab einem Alter von 6 Monaten möglich ist.

    • @Rüdiger Vehrenkamp: „Wenn ich einen Test brauche, um eine Infektion überhaupt festzustellen, dann kann sie so schlimm wohl nicht sein.“ – Danke für Ihre fundierte medizinische Expertise.

    • @Rüdiger Vehrenkamp: „Es wird Zeit, dass diese anlasslosen Tests endlich abgeschafft werden und die Menschen dann zuhause bleiben, wenn sie auch wirklich Symptome haben…“ – Kleines Problem: Das bedeutet bei Corona, dass wir unnötigerweise infektiöse Menschen herumlaufen lassen, die andere Menschen anstecken, die dann wieder…
      Das kann man halbwegs problemlos nur bei einer Erkrankung machen, die bereits endemisch geworden ist und die wir zu managen gelernt haben. Bei Corona mit einem relativ hohen Anteil schwerer Verläufe (verglichen z.B. mit „normalen“ Erkältungsviren) ist das dagegen keine so gute Idee.

      • Das bedeutet es nicht nur bei Corona, sondern auch bei allen anderen Erkrankungen durch Viren und Bakterien. Unterschied: Es hat uns all die Jahre zuvor nie interessiert. Im Unterschied zum Herbst 2020 können sich bis heute alle vulnerablen Gruppen gegen Covid-19 impfen lassen und viele Millionen Menschen in Deutschland haben dies bereits getan. Corona wird unser ständiger Begleiter bleiben und gehört zum allgemeinen Lebensrisiko, einen hunderprozentigen Schutz gibt es nicht… gibt es nie. Je früher wir das endlich akzeptieren, umso früher können wir in die Normalität zurück.

        • https://www.geo.de/wissen/gesundheit/corona-drueckt-lebenserwartung-wie-zweiter-weltkrieg-30781330.html

          Deswegen interessiert es jetzt aber viele, also das, was da so covid19 heisst.
          Aber was solls, zurück zur Normalität, da geht noch was… sterben ja eh nur alte, die es schon fast hinter sich gebracht haben.

          Wie ich diese mit Menschenverachtung einhergehende Aussage hasse.
          Corona hat nichts mehr mit dem normalen Lebensrisiko zu tun. Ein Blick nach Indien, Südamerika, Italien, usw. sollte dafür ausreichen.

        • @Rüdiger Vehrenkamp:
          1, Ich konzediere selbstverständlich, dass es einen hundertprozentigen Schutz gegen Krankheiten nicht gibt und auch nicht geben kann.
          2. Gleichwohl unterscheiden wir uns in einem wichtigen Punkt: Corona akzeptiere ich erst dann als allgemeines Lebensrisiko, wenn alle sinnvollen Schutzmaßnahmen ausgeschöpft wurden.
          Sinnvolle Schutzmaßnahmen sind in meinen Augen die, deren Nutzen mögliche Nebenwirkungen klar übersteigt und die wirtschaftlich für unsere Gesellschaft tragbar sind. Das bedeutet zum jetzigen Zeitpunkt: Impfungen, Maskentragen in Innenräumen, (regelmäßige) Testung vor größeren Zusammenkünften usw.
          3. Man kommt aus meiner Sicht am schnellsten zu einer (neuen) Normalität zurück, wenn man sich klarmacht, das „Normalität“ kein unveränderbarer Zustand ist, sondern die Situation bzw. die Verhaltensweisen beschreibt, die sich mittelfristig als Reaktion auf die Pandemie herausbilden. Vermutlich werden sich Veränderungen verstetigen – welche, vermag ich noch nicht sicher vorherzusehen (Homeoffice? Digitalisierung der Schulen?).
          Viel Erfolg bei Ihrer Anpassung an die neue Wirklichkeit – Sie scheinen mir da noch einen durchaus interessanten Weg vor sich zu haben.

        • Himmel Herrgott nochmal,Grippeviren verbreiten sich aber nunmal nicht exponentiell!Das ist doch wohl wirklich nach all der Zeit kein Geheimnis mehr!Diese Vergleiche mit der Grippe sind sinnfrei.Zudem ist mir pupegal,was Sie denken,ich möchte über das Risiko für MEIN Kind,für das noch kein Impfstoff verfügbar ist,selbst entscheiden,und es ist für mich kriminell,einfach zu sagen,ach,Kinder erkranken ja nicht so schwer,lassen wirsie daher alle durchseuchen.

          • Mich widert es so an.

            Covidiotische Politiker:
            Eine Impfpflicht ist unethisch, können wir nicht machen.

            Gleiche Politiker:
            Infektionszwang mit einem multiorganschädigenden Virus für Kinder? Ja klar, warum nicht…

            Wofür haben wir eigentlich einen Ethikrat?!

        • Den Unterschied zwischen „pandemisch“ und „endemisch“ haben Sie aber schon verstanden, oder?
          Klar wird Covid-19 -wie andere (Corona-) Viren auch- dauerhaft bleiben und gehört irgendwann (!) auch zum normalen Lebensrisiko, aber erstmal muss der Übergang geschafft werden. Entweder sind wir also gandenlose Darwinisten und nehmen die Toten und Langzeitkranken mit einem Schulterzucken hin, oder wir kneifen alle noch ne gewisse Zeit die A***backen zusammen, ergreifen Maßnahmen, lassen uns impfen und geben unser Bestes, um die Zahl der Opfer vor dem Erreichen des endemischen Zustands möglichst gering zu halten.

    • @Rüdiger Vehrenkamp. „Hieß es nicht außerdem von Herrn Spahn, dass Inzidenzzahlen aufgrund der hohen Impfquote keine Relevanz mehr haben und man die Hospitalisierungen im Auge haben müsse?“ – Hospitalisierungen sind ein nachlaufender Indikator, ca. zwei Wochen nach den Fallzahlen, und mit Nachmeldungen noch später: Das Meldesystem ist da wirklich ein Schwachpunkt – für den das RKI nichts kann, da es auf die eingehenden Meldungen angewiesen ist und nicht selbst in ganz Deutschland die Zahlen abfragen kann. Das hat die Politik nach meinem Eindruck unterschätzt, oder sie hat es bewusst, aber zu Unrecht in Kauf genommen, in dem letztlich fruchtlosen Bemühen, den Skeptikern möglichst weit mit einer Anpassung der Parameter entgegenzukommen, auf denen unsere Pandemiebekämpfung beruht.

      Sich bei der Pandemiebekämpfung allein auf die Hospitalisierungsrate stützen zu wollen ist im Prinzip so, als ob man ein Schiff mit einer so hohen Geschwindigkeit (bei dem exponentiellen Anstieg des Virus) durch eine Nebelbank steuert, dass man dem Felsen (zu hohen Fallzahlen und daraufhin einem dem Vollaufen der Intensivstationen) nicht mehr erfolgreich ausweichen kann, bevor es zu spät ist.
      Vielleicht kommt man mit einem Leck im Schiffsrumpf davon und die Schotten halten – hoffentlich -, aber unbeschädigt bleibt das Schiff definitiv nicht.

  9. Verstehe nicht, warum Phasen des Distanzunterrichts nicht in eine Schulwoche „implementiert“ werden. 3 Tage Präsenz, 2 Tage Distanz. Würde so einigen Kolleginnen und Kollegen entgegen kommen, bis die Impfung für 6-12 Jährige verfügbar ist.

  10. Interessant erscheint ein Blick in den öffentlich verfügbaren KMK Bericht. Es fällt insbesondere die sehr konkrete wissenschaflicher Empfehlung zur Beibehaltung der Hygienemaßnahmen laut S3-Leitlinien bis mindestens Frühjahr 2022 auf. Es findet sich jedoch keinerlei Hinweis auf eine Empfehlung zur Durchseuchung.

    google: https://www.google.com/search?q=kmk+zwischenbericht+pdf

    Suchtreffer: https://www.kmk.org/fileadmin/pdf/PresseUndAktuelles/2021/Corona-Studie_Zwischenbericht03_September2021.pdf

  11. Der Titel ist reißerisch. Mal wieder. Es droht kein „Krisen-Winter“! Es gab auch keinen, denn Kinder erkranken nachweislich außerordentlich selten schwer an Corona und das ist so geblieben. Je jünger, desto milder der Verlauf. In der Regel. Ja, es gibt Ausnahmen. Wie bei jeder anderen Krankheit auch.

    Aber das Argument, dass die nicht schwer erkrankenden Kinder aber Erwachsene anstecken, die aber schwer erkranken können, zumindest öfter, zieht nicht mehr, denn die meisten Erwachsenen sind geimpft und erkranken deshalb in der Regel nicht schwer. Ja, es gibt Ausnahmen. Wie bei jeder anderen Krankheit auch.

    • Wir müssten mal Kinder in Schulen genauer definieren. Meine „Kinder“ (Schüler), die letztes Jahr Abi gemacht haben, hatten eine hohe Infizierungsquote. Ob in Schule oder nicht, sei dahingestellt („Schulen sind keine Treiber der Pandemie“) Und die hatten sehr wohl Langzeitfolgen und in Prozent mehr als die aufgeführten öffentlichen Zahlen. Meine Tochter (ungeimpft) geht ab einer Inzidenz von 400 in ihrer Altersklasse nicht mehr in die Schule. Mama und Lehrerin

    • Menschen wie Sie werden es leider erst verstehen, wenn die eigene Familie betroffen ist.
      Ich war in den letzten Monaten auch zu sorglos, aber die Einschläge kommen näher.

      • es geht hier nicht um einzelschicksale, sondern um eine gesamtgesellschaftliche betrachtung.
        gesamtgesellschaftlich findet hier durch geschürte panik und zerstörerische massnahmen eine wirtschaftliche und soziale jahrhundertkatastrophe statt, die, so scheint es mir, besonders durch die lehrer aufrechterhalten wird.
        reissen sie sich mal zusammen und denken sie lieber an ihre schutzbefohlenen, anstatt sich in irrationalen ängsten zu verlieren. alle zahlen und statistiken haben die pandemie schon lange zu einer mittleren grippewelle zerbröselt. das märchen der killerseuche ist zu ende.

        • @Friedemann
          Ja mei!! Jetzt haben Sie es uns aber gegeben…und?? Fühlen Sie sich jetzt besser???
          Gut!! Dann können Sie sich ja wieder Ihren anderen alltäglichen Dingen zuwenden…ich mache das jetzt auch….reiße mich mal ordentlich zusammen und kümmere mich nur noch um meinen Unterricht.
          Mal schauen, wie weit ich damit komme, wenn ich nur noch an mein Kerngeschäft – das Unterrichten denke – und alles andere aus meinem Wahrnehmungshorizont verweise.

          Wie der schwarze Ritter bei Monty Pythons „Ritter der Kokusnuss“.
          Der verliert in einem blutigen Scharmützel mit Sir Lancelot eine Extremität nach der anderen – verweigert aber die realistische Akzeptanz dieser Tatsache.
          Am Ende der Szene – nur noch auf dem Rumpf hocken – bietet er Lancelot ein Unentschieden an.
          Was soll man sich auch über solche Kleinigkeiten übermäßig echauffieren?

          Ist es das, was sie meinen??

          • @Andre Hog

            Der „schwarze-Ritter“-Vergleich gefällt mir!
            Passend und anschaulich, so könnten es sogar Fünftklässler verstehen. (Aber wie wir alle wissen, wollen die ja auch alle lernen.)
            🙂

        • Also platter kann man nicht versuchen zu provozieren!

          Selbst das Runterspielen der Coronapandemie in Deutschland zum derzeitigen Stand auf eine mittlere Grippewelle ist von Ihnen nicht durchdacht! 2017/2018 gab es die stärkste Grippewelle seit 30 Jahren mit 25.100 Grippeverstorbenen. Zum aktuellen Zeitpunkt zu Beginn der nun beginnenden 4. Welle (R-Wert weit, weit über 1) sterben im Durchschnitt nahezu 70 Menschen am Tag an Covid-19… das wird sich nun Woche für Woche im Zuge der Durchseuchung steigern. Alles andere widerspräche jeder Logik bei Aufhebung der Schutzmaßnahmen in den Schulen und so vielen (auch bekannt vulnerablen) Menschen, die dem Virus ungeschützt als Wirt dienen. Würde es aber – entgegen jeder Logik – für ein Jahr so konstant bleiben, wäre die Anzahl der Todesfälle von heute an verfolgt über ein Jahr bereits höher als die Anzahl der Verstorbenen anlässlich der allerstärksten Grippewelle vor ein paar Jahren! Über Longcovid (auch bei Kindern) ist dabei aber noch gar nichts erfasst. Sie können leider die rosigen Zeiten unter Schutzbedingungen und Niedriginzidenzen nicht in Stein meißeln und zur Grundlage dieser Durchseuchungswelle in Deutschland machen! Das Virus interessiert sich dafür nicht … es möchte sich ausbreiten und leben, auch wenn andere dabei sterben; bei knapp 5 Millionen Menschen weltweit offiziell bereits geschehen, eine anzunehmende Dunkelziffer an Coronaverstorbenen außer Acht gelassen.

        • @Friedemann Harborth
          „reissen sie sich mal zusammen und denken sie lieber an ihre schutzbefohlenen, anstatt sich in irrationalen ängsten zu verlieren.“

          Ich kann mich daran erinnern, dass solcherlei Äußerungen mal eine oft getätigte Redensart waren.
          Aber das ist schon so lange her.
          Zumindest hatte ich gehofft, dass solcher Stuss mal irgendwann aufhört.
          Zwar war früher nicht alles besser, aber wenigstens für die Groß- und Kleinschreibung kann man das mit Sicherheit sagen.
          Das „Zurechtbiegen“ von „Wahrheiten“ war früher aber nicht besser, sondern ähnlich ungeschickt ( Bitte entschuldigen Sie die Schönfärberei. ) wie bei Ihnen.
          Das bringt leider unterm Strich niemandem einen tatsächlichen Vorteil.
          … wenn nichts dazugelernt wird …
          Traurig.

          • @W.:

            Wie war das damals noch: „Ein Indianer kennt keinen Schmerz“ und ähnlich blöde Parolen. 🙁

          • @Mary-Ellen
            Es gab leider noch viel blödere Parolen.
            Ich vermute Sie verstehen …
            Und am Ende dieser endlosen Parolen-Wiederholungen gab es auch ganz viel „verbrannte Erde“.
            Und keiner wollte es gewesen sein.
            Unsäglich und man ist nur noch traurig und kommt mit dem Kopfschütteln gar nicht mehr hinterher.

        • @Friedemann Harborth:

          „…..und denken sie lieber an ihre schutzbefohlenen,….

          Vielleicht doch noch mal einige Kommentare hier ganz genau durchlesen….und vielleicht auch die Artikelüberschrift…da könnte tatsächlich ein schon längst gegebener Zusammenhang zu Ihrem innigen Wunsch sichtbar werden….

        • @Friedemann Harborth: „gesamtgesellschaftlich findet hier durch geschürte panik und zerstörerische massnahmen eine wirtschaftliche und soziale jahrhundertkatastrophe statt, die, so scheint es mir, besonders durch die lehrer aufrechterhalten wird.“ – Besonders durch die Lehrer aufrechterhalten? WOW, ich wünschte, das wäre wahr, dann könnte ich mich so richtig MÄCHTIG fühlen und das täte meinem Selbstbewusstsein so was von gut. Leider jedoch, in der Realität, nun ja… kann ja nicht jeder in der Realität leben, aber ich tue es jedenfalls (manchmal zu meinem Bedauern).

        • Konzerne, die HO bis 22 angeordnet haben, tägliche Testpflicht in Unternehmen, Maskenpflicht und in den USA bereits Impfpflicht für einige Beschäftigte und Sie nennen berechtigte Sorge Panik? Irrational und wirklichkeitsleugnend sind Kommentare wie von Ihnen, Harborth.

        • @ Friedemann Harborth
          Ihre schriftlichen Einlassungen zu SARS-Covid-19 sind schlichtweg stark vereinfachend und verharmlosend, und diese bilden nicht die Realität der Intensivmedizin dieses Krankheitsbildes ab.
          Sie haben sich anscheinend mit dem Thema nicht nachhaltig genug und tiefgreifend beschäftigt, um das Thema in seiner Tragweite zu verstehen.
          Bei uns werden hier wieder vermehrt Patienten mit schweren Pneumonien in Folge einer Covid-19-Infektion invasiv beatmet.
          Die Verläufe sind zum Teil foudroyant und schwer zu behandeln, enden diese doch zu einem sehr hohen Anteil unvorhersagbar tödlich.
          Zum jetzigen Zeitpunkt sind immer noch 15 % der über 60-Jährigen nicht geimpft !
          Hinzu kommen die erforderlichen Nachimpfungen, damit es nicht zu Impfdurchbrüchen kommt. Die Kinder aber fungieren bei ausbleibender Teststrategie und fehlendem passiven Schutz neben privaten Feierlichkeiten in geschlossenen Räumen als ein wesentlicher Treiber der Pandemie. Schule ist aber eine Pflichtveranstaltung, und es Bedarf entsprechend der Einhaltung des Arbeitsschutzes für die Kinder sowie der betroffenen Lehrer und Eltern.
          Ich bitte sie und andere sich noch einmal nachhaltig mit dem Thema zu beschäftigen.
          Mit freundlichen Grüßen von einer Intensivstation.
          Ihr Vergleich mit einer üblichen Grippe/Influenza ist in Anbetracht der sehr häufigen schweren Folgeerkrankungen auch bei jungen Menschen durch SARS-Covid-19 gleichbedeutend mit eine überheblichen Verharmlosung dieser schweren systemischen Erkrankung des gesamten Gefäßsystems.
          Die Patienten erleiden kognitive Defizite, Myokarditiden mit einer starken Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit, Funktionseinschränkungen der Nierenfunktion etc. sowie Long-Covid-Syndrome wie extreme Müdigkeit nach Belastung, Schlafstörungen ,Konzentrationsschwäche etc. Derartige Folgeerkrankungen sind mir in dieser Häufung bei einer Grippe nicht bekannt.

    • @Tsundoku3

      …und immer noch nicht das kleinste bisschen kapiert.
      Fehlfunktion der Synapsen oder einfach nur egoistische Ignoranz?

      • @Friedenann Harborth
        Obiger Kommentar von mir passt auch dazu.
        Langsam mache ich mir schon Sorgen um manche Mitbürger. Für die Funktionstüchtigkeit und sinnvolle Verknüpfung der Synapsen sehe ich keine Chancen mehr.

        • @Darfdaswahrsein

          Diese Sorgen mache ich mir auch bei so manchem Mitbürger…zur Funktionstüchtigkeit und sinnvolle Verknüpfung der Synapsen…

          • @Anja Schütte

            Wie schön, dass Sie mir Recht geben.
            Da besteht für Sie ja doch noch Hoffnung.
            ;)))

  12. Business as usual, das geht nämlich kostenlos.

    Krankenkassenaufenthalte der Lehrkräfte mit Impfdurchbruch (aufgrund Witterung, maskenlos in aeroloschwangeren Räumen mit um die 25 SuS) sind für die KMs auch kostenlos.

    Und trotzdem wird kein Geld für Luftreiniger locker gemacht. Passt aber auch zu den versifften Schulräumlichkeiten. Da ist auch kein Geld für da, um mal Wände neu zu pinseln. Ausser einer der KMs verirrt sich mal in eine Schule, dann wird wie zu Honeckers Zeiten der Besuchsweg aufgehübscht. Sollte aber keiner unvorhergesehen woanders abbiegen. Aber passiert eh nicht, nicht fragen, nicht wissen.
    Denn dann müsste man sich damit auseinandersetzen und das will doch keiner.

  13. Wie ist eine Erkrankung mit möglichen Folgen vom AG abgesichert? Gilt Corona als Dienstunfall? Das sollte schleunigst geregelt werden.
    Es darf nicht sein, dass Mitarbeiter und Schüler gefährdet werden und nach einer Infektion mit warmen Worten abgespeist werden.
    Die Abschaffung der Maskenpflicht bedeutet für unter 12 jährige eine wahrscheinliche Infektion. Wer kommt für mögliche Langzeitschäden auf? Die Eltern?

    • xy:
      Corona wird nicht als Dienstunfall anerkannt, da ein eindeutiger Nachweis, dass man sich im Dienst angesteckt hat, nicht erbracht werden kann. Solange man sich überall anders auch anstecken kann, ist ein eindeutiger Bezug zum Dienst nicht nachweisbar. Und darauf kommt es an: es muss zweifelsfrei und ohne andere Eventualitäten feststehen, dass die Infektion im Dienst erfolgt ist. Dies ist nie der Fall.

      • Hallo Lila & x,
        Zumal es uns allen doch darum geht (gehen muss), erst gar nicht zu erkranken…wenn wir schon an der Stellen stehen, dass wir uns in erster Linie Gedanken darum machen, ob eine Anerkennung von einer Covid-Erkrankung incl Nachfolgeerkrankungen als „Dienstunfall“ anerkannt werden, um entsprechende Retenansprüche Stellen zu können, dann haben wir bereits verloren.

        Ich steige ja auch nicht in ein Taxi – in der Hoffnung / Erwartung, dass für mich die Mitfahrerversicherung greift, wenn der Fahrer die Karre mit Tempo 100 vor eine Betonwand steuert, sondern ich möchte sicher und wohlbehalten am Ziel ankommen.

  14. Mich beschäftigt im Moment die Frage, woher kommt die Zahl positiv getesteter Kinder und Jugendlicher? In Schulen und Kitas in Thüringen wird ja nicht mehr getestet (vor ein paar Wochen hieß es ja immer, die hohen Zahlen liegen an den vielen nutzlosen Tests). Beim Arzt werden meines Wissens nur Menschen mit Symptomen getestet. Gehen jetzt die Thüringer Eltern wegen eines kleinen Schnupfens (Paket Taschentücher reicht) mit ihren Kindern zum Arzt? Fragt doch bitte mal die Maus, ich verstehe es nicht.

    • Da in Thüringen die Gesamtinzidenz sehr hoch ist, gibt es garantiert genügend Infektionen bei Erwachsenen mit Kindern. Und die werden dann evtl. auch getestet, wenn Familienangehörige positiv sind. Außerdem sind in Thüringen jetzt 3 Landkreise in Warnstufe 1, einer in Warnstufe 3 und alle anderen in Warnstufe 2. In der 3 ist Testpflicht, in 1 und 2 gibt es ein Testangebot. Bei uns machen fast alle SuS mit. Es wird also ein bisschen getestet… Hätte man die Tests in der Basisstufe Grün nicht komplett gestrichen, gleichzeitig mit der Maskenpflicht, wäre das Infektionsgeschehen nicht so aus dem Ruder gelaufen. Meine Meinung.

      • @Leseratte
        Danke für die Antwort. Also waren es nicht nur die vielen Tests, wie immer gern behauptet, die die Zahlen hochgetrieben haben. Jetzt ist nur noch die Frage, wer steckt wen und wo an. Sicherlich die Erwachsenen die armen Kinder. Die Schulen und Kitas sind ja nach wie vor sicher. (Ironie)i

        • RKI Wochenbericht zur Lage in Kitas und Schulen
          „Bei der Zunahme der übermittelten Ausbrüche spielen vermutlich einerseits die leichtere Übertragbar-keit der Delta-Variante eine Rolle, andererseits aber auch die AUSGEWEITETEN TESTAKTIVITÄTEN durch die (auch asymptomatische) Infektionen frühzeitig erkannt werden.“

          • Die AUSGEWEITETEN TESTAKTIVITÄTEN machen sehend! (Zumindest je nach Testart etwas!).

            symptomlos + kein Test = blind, Corona kann nicht gesehen werden
            symptomlos + Test = so manche (leider nicht jede) Infektion wird gesehen

            In den Schulen sind die Kinder in der Regel symptomlos. Wenn nun in einer Klasse 30 Kinder infiziert und nicht getestet werden, ist Corona dann da oder nicht da? Nur wenn man symptomlose Infektionen getestet, also erkannt und erfasst hat, lassen sie sich auch als Zahl nach Bestätigung durch einen PCR-Test für eine Datenerhebung übermitteln.

            Sie suchen wie im Fieberwahn mit vernebeltem Verstand nach Strohhalmen, an denen Sie sich festhalten können. Das was Sie spitzfindig als Stein des Weisen meinen gefunden zu haben, ist leider lediglich hilflose Verbissenheit mit starrer Auffassungsgabe, um Ihr Wunschdenken und Ihre Vorstellung von dem, wie die Dinge so erträglich (für Sie und andere) sein könnten, aufrecht zu erhalten!

            Es ist ganz einfach: Augen halbauf (es wird getestet und zumindest je nach Testart gut, besser oder schlechter oder auch gar nicht erkannt, wenn eine symptomlose Infektion vorhanden ist), Augen zu (es wird nicht getestet und nichts gesehen und erkannt, obwohl eine symptomlose Infektion eventuell vorhanden ist).
            Auf oder zu…
            sehen oder nicht sehen…
            (Schüler-)Inzidenzen nach Tests in den Schulen und nach weiterem PCR-Test hoch und höher oder Inzidenzen werden bei symptomlosen Schüler(innen) gar nicht erfasst…
            Wenn man auf die AUSGEWEITETEN TESTAKTIVITÄTEN verzichtet, ist Corona aber ggfs. trotzdem da , nur aufgrund fehlender Symptome und geschlossener Augen zunächst unsichtbar. Auf, zu… Vor Longcovid auch nach symptomloser Infektion oder Verbreitung des Virus in der Bevölkerung schützt es nicht, wenn man Corona in seiner Existenz gar nicht erst erkennen möchte und Infizierte folglich nicht mehr in Quarantäne schickt!

          • @AnjaSchütte
            Aber in den Thüringer Schulen wird ja nicht mehr getestet. Soweit ich das verstehe, werden also die hohen Inzidenzen durch Kinder erreicht die mit Symptomen zum Arzt gehen. Wenn dem so ist, ist die Zahl der symptomlosen also wahrscheinlich noch viel höher. Falls ich da einen Denkfehler habe, korrigiert mich bitte.

  15. Einzige Möglichkeit gegen die Ignoranz der sogenannten „Bildungsminister“: verklagen wegen mehrfacher schwerer Körperverletzung

  16. Gleichberechtigung. Ein Wort, das jede Menge aussagt.
    Wo ist sie geblieben? Was bedeutet sie überhaupt?

    Alle über 12 haben das Recht und die Möglichkeit sich mit einzigen wirksamen Mittel zu schützen.

    Alle unter 12 nicht.

    Trotzdem werden sie zwanghaft zum Präsenzunterricht gefordert, wenn sie nicht erscheinen, werden sie bestraft. Sie dürfen keine Probe/SA schreiben, sie bekommen die Reihe nach eine 6, obwohl sie durchaus für die Tests bereit sind.

  17. Warum dürfen die Kinder unter 12 Jahren auf ihren Impfung warten und sie bekommen, und erst dann zur Schule kommen?

    Was gerade hier geschieht?

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