Symptome noch nach drei Monaten: Kinder von Long-Covid betroffen, auch schwer

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DRESDEN. Corona-Patienten sind nach einer Studie später anfälliger für andere Erkrankungen. Laut einer Analyse von Krankenversicherungsdaten haben sie drei Monate nach der akuten Infektion häufiger ärztliche Diagnosen physischer und psychischer Symptome erhalten als andere Menschen, teilte das Universitätsklinikum Dresden am Mittwoch mit. Nicht nur Erwachsene, auch Kinder und Jugendliche seien demnach potenziell von Post-Covid betroffen. Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach kommentierte die Ergebnisse: Die Studie zeige, dass Kinder ebenso schwer an Long-Covid erkranken können wie Erwachsene. „Die Daten sprechen für die Impfung von Kindern und gegen eine Durchseuchung.“

Ist selbst ein studierter Mediziner und Epidemiologe, der in Harvard promoviert hat: Karl Lauterbach. Foto: Karl Lauterbach

„Die Analysen zeigen, dass bei Erwachsenen, aber auch bei Kindern und Jugendlichen mehr als drei Monate nach COVID-19-Diagnose häufiger neue Symptome und Erkrankungen diagnostiziert wurden als bei vergleichbaren Personen ohne COVID-19-Diagnose“, so heißt es in einer Pressemitteilung der TU Dresden. „Die neu dokumentierten Diagnosen betreffen sowohl physische als auch psychische Erkrankungen sowie eine Vielzahl unterschiedlicher Organsysteme und Symptomkomplexe. In Bezug auf alle betrachteten Symptome und Erkrankungen lag die Häufigkeit neu dokumentierter Diagnosen bei Kindern und Jugendlichen mit COVID-19 um ca. 30% höher als bei Kindern ohne COVID-19-Diagnose.“

Weiter heißt es: „Dies ergab der Vergleich von Diagnoseraten bezogen auf 1.000 Personenjahre, deren Berechnung die unterschiedlichen Nachbeobachtungszeiten der in die Studie eingeschlossenen Personen berücksichtigt. Die Diagnoserate betrug bei Kindern mit COVID-19 ca. 437 und bei Kindern ohne COVID-19-Diagnose ca. 336. Bei Erwachsenen mit COVID-19-Diagnose lag die Diagnoserate mit rund 616 um ca. 33% höher als die Diagnoserate von 464 der Kontrollgruppe ohne COVID-19. Insgesamt waren Kinder und Jugendliche seltener betroffen als Erwachsene.“

Bei Kindern und Jugendlichen seien am häufigsten etwa Unwohlsein und rasche Erschöpfung, Husten, Schmerzen im Hals- und Brustbereich sowie Angststörungen und Depression festgestellt worden, so hieß es seitens der Autoren. Bei Erwachsenen betrafen die Diagnosen vor allem Geschmacksstörungen, Fieber, Husten und Atembeschwerden. An der Studie waren neben der Dresdner Hochschulmedizin mehrere gesetzliche Krankenkassen und das Robert Koch-Institut beteiligt.

«Dies ist international eine der ersten, großen kontrollierten Kohortenstudien zu Post-Covid. Die umfangreiche Datengrundlage unserer Partner und innovative methodische Verfahren erlauben erstmals auch belastbare Aussagen zu längerfristigen Folgen von Covid-19 bei Kindern und Jugendlichen», erklärte Professor Jochen Schmitt vom Universitätsklinikum Dresden. Um die Zusammenhänge zwischen Covid-19 und den Erkrankungen zu verstehen, sei weitere Forschung notwendig.

„Der Satz: Kinder werden bei Covid nicht ernsthaft krank, entspricht nicht den Studien“

Unter Post-Covid versteht die Medizin Krankheitssymptome und gesundheitliche Einschränkungen, die mindestens drei Monate nach einer Corona-Infektion fortbestehen oder neu hinzukommen. Bislang sei aber nicht klar, wodurch sich Post-Covid genau auszeichnet und wie viele Menschen davon betroffen sind, hieß es. In die Analyse seien Daten von mehr als 150.000 Personen eingegangen, bei denen im ersten Halbjahr 2020 eine Covid-19-Erkrankung nachgewiesen wurde, darunter fast 12.000 Kinder und Jugendliche.

Lauterbach twitterte zu den Ergebnissen: „Diese große Studie der Uni Dresden in Kooperation mit RKI und Krankenkassen zeigt, dass Kinder so viel #LongCovid in Deutschland erlitten wie Erwachsene. Der Satz: Kinder werden bei Covid nicht ernsthaft krank, entspricht nicht den Studien.“ News4teachers / mit Material der dpa

Wir haben den ursprünglichen Beitrag um Zitate aus der aktuellen Pressemitteilung der TU Dresden ergänzt. Die Redaktion

„Dann ist der Stöpsel draußen“ – böser Verdacht: Ist es Kalkül, Corona ungebremst durch die Schulen rauschen zu lassen?

 

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32 KOMMENTARE

  1. Die Aufarbeitung, sollte es denn eine kritische geben, wird hart werden, vor allem für die Betroffenen. Falls nicht anderswo gepostet, unten ein Link zu einer m. E. ganz wichtigen Studie bezüglich der Alpha-Variante. Aus dem Abstract, die Rolle der Schulen betreffend:

    „This study confirmed child-to-child and child-to-adult transmission of the infection. SARS-CoV-2 can spread rapidly between children and adults in school settings, and is thereby introduced into households. Effective measures to limit transmission in schools have the potential to reduce the overall community circulation.“ [1]

    Jetzt sollten alle nochmal reflektieren, was sich wohl von Alpha zu Delta geändert hat, vor allem für die Kinder, und dann aber schleunigst für sichere Schulen sorgen. Denn gerade handelt die verantwortliche Politik mal wieder mit dem Vollspann gegen wissenschaftliche Erkenntnis und nimmt Opfer offenbar bewusst in Kauf.

    [1] https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2021.10.26.21265509v1

  2. Auch diese Studie wird sich die Politik durch den Kopf gehen lassen: Linkes Ohr rein, rechtes Ohr wieder raus… oder umgekehrt, je nach Parteizugehörigkeit.

    Passieren wird nichts.

  3. Herr Lauterbach hat sich als einziger stark gemacht für Kinder und Jugendlichen und Ihnen eine Stimme gegeben. https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-coronavirus-mittwoch-255.html#Analyse-Bestimmte-Diagnosen-haeufiger-nach-Corona-Erkrankung Frau Schopper hat zum 18.10.2021 die Maskenpflicht in BW aufgehoben und die letzten in der Reihe zur Durchseuchung freigegeben. Kinder und Jugendliche erkranken nicht schlimm und diese Dummheit hat Frau Schopper in Ihrer Handlung bestärkt. Auch Mahnungen, Aufforderungen von erfahrenen Personen hat Frau Schopper nicht in Ihre Entscheidungen einbezogen. Danke Herr Lauterbach für Ihren Einsatz !

  4. War doch von Anfang, zumindest sofern man des logischen Denkens mächtig ist klar.
    Leider hat, so vermute ich, long covid bei Kindern ein extremes Akzeptanzpriblem von Seiten der Erwachsenen. „Die gleichen Symptome im gleichen Maße wie bei Kindern die nie Corona hatten“ „Lockdownsyndrom weil die armen Kinder nicht in die Schule durften ist ja so viel wahrscheinlicher “ bla bla bla…

    Oder auch wir unser Kinderarzt letzte Woche sagte: long-covid wäre so selten bei Kindern wie schwere Verläufe bzw in ihrer Praxis sogar noch seltener. Sie hätten während der gesamten Pandemie bisher 3 Kinder ins KH eingewiesen, 2x PIMS, 1x Verdacht auf Herzmuskelentzündung die nicht bestätigt wurde. Long Covid hätten sie nur bei 2 Kindern.

    Ich will nicht wissen wieviele Eltern ihre Kinder wahrscheinlich einfach nur nicht ernst nehmen.
    „Vonwegen du kannst dir nix merken, du hast nur nicht gelernt/ keinen Bock gehabt“ und dergleichen…

    • Vielleicht liegt auch noch ein Problem darin begründet, dass man, sofern es um Corona geht, immer die Folgen für Kinder mit denen für Erwachsenen vergleicht (und damit die Folgen für Kindern zu relativieren meint). Eigentlich müsste man doch COVID19 und LongCovid bei Kindern mit den Folgen anderer Kinderkrankheiten vergleichen.

    • Es ist auch bei Erwachsenen so, dass Long Covid klein geredet wird.
      Kinder habens dann auch noch mal schwerer.

      Die Akzeptanz, Symptome der Corona-Infektion dem Long Covid zuzuordnen, ist äusserst niedrig. Man solle sich halt nicht so anstellen.

      Ich finde btw den neuen Begriff post covid verharmlosend.

  5. In dem Artikel wird mal von Long Covid und mal von Post Covid gesprochen. Wird dies synonym verwendet? Falls nicht, wäre es hilfreich die Definitionen dazu aus den Studien zu zitieren.

    • Wann spricht man von Long Covid, wann von Post Covid?

      Entsprechend der interdisziplinären Leitlinie der DGP spricht man von Long Covid, wenn COVID-19-typische Symptome über einen Zeitraum von vier Wochen nach der Infektion auftreten. Haben Patientinnen und Patienten drei Monate nach ihrer Erkrankung immer noch Beschwerden, spricht man von einem Post-COVID-Syndrom.

      https://www.ikk-classic.de/gesund-machen/wissen/long-covid-post-covid

      Googlen hilft.

      • @ Klugscheisser: Ja, googeln hilft dabei (irgend)eine Definition zu finden. Aber mir ging es darum, wie dies hier im Artikel gemeint ist. Evtl. stimmt das auch mit der von Ihnen genannten Definition überein. Allerdings finde ich diese Wechsel von Long-Covid und Post-Covid in dem Artikel, der sich auf eine Studie bezieht, irreführend. Übrigens beforzuge ich direkte Quellen anstatt irgend eines Google-Suche Ergebnisses. Ich habe aber inziwschen die Studie gefunden und dort heißt es:

        „Currently, there is no agreed‐upon standard case definition of post COVID‐19. We therefore followed the NICE guideline on long COVID [14] and the working clinical case definition of post COVID‐19 condition proposed by the WHO [2], and considered an individual to enter the post COVID‐19 phase
        three months after diagnosis of COVID‐19.“

      • Aber da nicht standardisiert, werden beide Begriffe, auch bei Ärzten beispielsweise (zumindest bei unserem Kinderarzt) , a gusto verwendet, so dass man (ohne nachzufragen) nie genau weiß, was gemeint ist!

      • Danke allen für die Recherche!

        Ok, können wir uns dann vielleicht drauf einigen, dass beides (post und long) nicht gut ist für die Gesundheit und es bei beiden darum geht, zu beschreiben, dass Corona in Fällen nicht nur eine akute Krankheit ist, sondern auch chronische Züge aufweisen kann?

    • Wo wird die Studie denn verzerrt wiedergegeben? Im verlinkten ZDF-Beitrag wird lediglich die Vorläufigkeit der Ergebnisse betont. Für Entwarnung hinsichtlich der Betroffenheit von Kindern besteht überhaupt kein Anlass – im Gegenteil. Die Studie macht (einmal mehr) deutlich, dass es fast schon kriminell ist, Kinder in die Durchseuchung zu zwingen.

      • @Bernd: Ich hatte gehofft, dass dies offensichtlich ist, wenn man sich den ZDF-Beitrag durchliest. Die Studie wird verzerrt wiedergegeben, weil …

        1. … nicht erwähnt wird, dass es sich um eine Pre-Print Studie handelt, die noch nicht begutachtet wurde (ähnliches haben andere Medien damals mit den Zwischenergebnissen der Heinsberg Studie getatn)
        2. … nicht erwähnt wird, welche Schwächen die Studie hat (z.B. bedingte Vergleichbarkeit der Covid-Gruppe mit der Kontrollgruppe
        3. .. die Studie „nur“ die Symptome bis zu drei Monate nach der Erkrankung erfasst hat. In dem Text hier wird fällt aber der folgende Satz: „Unter Post-Covid versteht die Medizin Krankheitssymptome und gesundheitliche Einschränkungen, die mindestens drei Monate nach einer Corona-Infektion fortbestehen oder neu hinzukommen.“ -> Hier wäre sicherlich zu klären, ob der ZDF Beitrag oder der bei N4T falsch zitiert.
        4. in dem Beitrag hier nur ein Kommentar von Lauterbach erwähnt wird, wonach vergleichbar viele Kinder an Long-Covid erkrankten wie Erwachsene. In dem ZDF-Beitrag gibt es mehrere Kommentare u.a.

        „Die Grundbotschaft des Preprints sei, dass Covid zu Langzeitproblemen führe, so Kluge zu ZDFheute. „Beruhigend ist dabei, dass Kinder davon weniger betroffen sind als Erwachsene.“ Dieser Datensatz würde das bestätigen, was er in der Praxis selbst erlebt – und was andere Studien bereits angedeutet hätten. “

        „Eine entscheidende Frage mit Blick auf Long Covid und Kinder bleibt aber auch nach diesen neuen Ergebnissen weiter unbeantwortet: „Ob die Anti-Corona-Maßnahmen im Verhältnis stehen zur potenziellen Covid-Gefahr für Kinder, vermag auch diese Studie nicht zu beantworten“, sagt Tenenbaum.“

        Aber man sieht hieran sehr schön, wie über ein und dieselbe Studie unterschiedlich berichtet werden kann. (Framing).

        • Sehr geehrter „Der Dip“,

          wir haben – auf der Grundlage der dpa-Berichterstattung – die Ergebnisse der Studie wiedergegeben und zusätzlich dazu die Einschätzung von Karl Lauterbach. Wenn das ZDF einen anderen Fachmann zitiert, der ebenfalls nicht Autor der Studie ist und deren Ergebnisse in Nuancen anders als Lauterbach einschätzt – gut, so funktioniert Wissenschaft. Unbestritten bleibt aber hier wie dort, dass Kinder von Long Covid betroffen sind. Wie man daraus ableiten kann, dass Schutzmaßnahmen in Kitas und Schulen nicht nötig sind, erschließt sich uns nicht (tut auch niemdand, der sich seriös mit dem Thema beschäftigt).

          Wir haben zudem den Betrag um Zitate aus der Pressemitteilung der TU Dresden ergänzt, die bei Erstellen des ursprünglichen Berichts noch nicht vorlag.

          Herzliche Grüße

          Die Redaktion

          • @Redaktion:
            Bzgl. „Wie man daraus ableiten kann, dass Schutzmaßnahmen in Kitas und Schulen nicht nötig sind, erschließt sich uns nicht (tut auch niemdand, der sich seriös mit dem Thema beschäftigt)“
            => Das hatte ich nicht behauptet und auch in dem ZDF-Artikel tut dies keiner. Die Studie besagt lediglich, dass aufgrund der Studienergebnisse keine Aussage zu einer Verghältnismäßigkeit der Corona Maßnahmen getroffen werden kann.

            Übrigens habe ich die Pre-Print Studie zwischenzeitlich gefunden:

            https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2021.10.21.21265133v1

            Demnach wurden in der Studie Symptome erfasst, die mindestens drei Monate nach einer nachgewiesenen Covid-19 Erkrankung auftragen. Dies wurde über die Quartalsabrechnungen bei den Krankenkassen sichergestellt. Demnach ist ihr Artikel in diesem Punkt richtig (mindestens drei Monate nach Covid-19) und die Wiedergabe im ZDF-Artike falsch (dort steht „beobachtet wurden die Symptome in einem Zeitraum von drei Monaten nach dem positiven Covid-Befund. „)

            „Currently, there is no agreed‐upon standard case definition of post COVID‐19. We therefore followed the NICE guideline on long COVID [14] and the working clinical case definition of post COVID‐19 condition proposed by the WHO [2], and considered an individual to enter the post COVID‐19 phase three months after diagnosis of COVID‐19. Due to the characteristics of the German healthcare billing system, outpatient diagnoses in our data can be assigned reliably to a specific quarter of the year.
            Accordingly, we considered a diagnosis to have been made in the post COVID‐19 phase if it was documented in the second quarter after index date or later. This operationalization ensures a time
            distance of at least three months between date of COVID‐19 diagnosis and post COVID‐19 outcome
            incidence.“

            Die anderen Punkte aus dem ZDF-Artikel scheinen aber zuzutreffen und geben im wesentlichen die Studieergebnisse 1:1 wieder.

  6. @DerDip Vielen Dank für den Link, ich stimme Ihrer Aussage zu, es war eine ausgewogene Beurteilung. Interessant ist wie Bernd diesen Artikel interpretiert und wie ich ihn z.B.verstandem habe und nämlich dass die Datensatz ein großer Vorteil der Studie ist aber eine Schwäche ( die ggf.zu ganz anderen Ergebnissen führen dürfte) ist doch die Datenqualität da es weniger Differenzierung in den Daten zu untersuchten Kindern gibt. Das ist der Grund warum ich alle „Quellen,Studien etc.“ Zu Corona Seit 1,5 Jahren ganz ehrlich mit extra Portion Skepsis betrachte. Am Ende ist es immer so: es kommt drauf an,wie man eine Studie interpretiert. Wie eine gute Freundin die seit 15 Jahren im Bereich Zulassungsstudien zu neuen Medikamenten arbeitet, sagt: Die Studien kann man wunderbar mit verschiedenen Methoden so anpassen, bis die Ergebnisse für die Zulassung passen. Und so ist es auch mit Corona „Studien“.

    • So ein Quatsch. Fakt ist, dass es genügend wissenschaftliche Evidenz dafür gibt (auch aus internationalen Studien), um mit Corona bei Kindern vorsichtig zu sein – was Sie hier betreiben ist Rabulistik.

      Man schickt Kinder vorsätzlich ins RISIKO – schon das allein reicht für den Tatbestand der Kindeswohlgefährdung.

      • @Bernd: Man schickt Kinder immer ins Risiko. Die Frage ist: Wie hoch ist das Risiko? Um dies wissenschaftlich zu ermitteln werden eben solche Studien durchgeführt. Zu der Höhe des Risikos gibt es leider noch keine eindeutigen Ergebnisse.

      • Bernd, ich sage nie zu anderen Meiningen „Quatsch“. Es ist hier ein Forum mit Otto-Normal Bürgern und kein wissenschaftliches Forum der Dr., PhD, Prof.etc.! Aber schon lange dran gewöhnt dass man entweder einem Lager (fast fanatisch) angehört oder in das andere „geschubst“wird…..

        • Was Sie mit Skepsis betrachten,ist Ihre Sache.Aber ich als Mutter möchte selbst entscheiden dürfen,ob ich mein Kind am Durchseuchungsexperiment teilnehmen lasse.Ganz einfach.Ein “ passt schon,Kinder erkranken in der Regel selten schwer“ ist mir da zu wenig und als Grundlage für die Abschaffung jeglicher Schutzmaßnahmen erst Recht,besonders aus Ministerien heraus,die voll mit Luftfiltern und Plexiglasscheiben sind und dennoch keine Schulklassen für Führungen empfangen.Die Aufhebung der Präsenzpflicht wäre das MINDESTE.So kann jeder selbst entscheiden.Nicht nur die Verharmloser.

    • Mit dem Unterschied, dass es hier nicht um eine Zulassungsstudie geht, was ein zentraler Punkt ist, denn da geht es um alles oder nichts (Zulassung ja oder nein). Hier geht es um eine retrospektive Datenanalyse.

  7. „Kinder von Long-Covid betroffen wie Erwachsene“ interessiert genau wen nochmal ?

    NRW´s Yvonnsche zumindest einen feuchten… da ab Montag im Untericht die Masken endlich fallen können. Finde, damit hätte man auch bis zum 11.11. warten können..

  8. Nachtrag:
    Die NRW-Landesregierung hat beschlossen, ab dem 02. November die Maskenpflicht am Sitzplatz für die Schülerinnen und Schüler aller Schulformen mit Beginn der zweiten Schulwoche nach den Herbstferien aufzuheben. Dies erscheint unter Würdigung aller Umstände – insbesondere der besonderen Gewichtung der entwicklungspsychologischen und pädagogischen Bedeutung eines „normalisierten“ Schulbesuchs – zum jetzigen Zeitpunkt möglich.
    Quelle: https://www.schulministerium.nrw/regelungen-fuer-schulen-ab-dem-2-november-2021

    • Wir sind in RLP aus den Ferien am Montag direkt ohne gestartet damit es schneller geht
      Und das Kultusministerium verkauft allen den Standard vor den Ferien als Präventionswochen, was denen von dpa und Co sogar noch abgenommen wird…

  9. Was nutzen uns all die sorgfältigen Studien, wenn es zu den Einstellungsvoraussetzung für Kultusminister*innen gehört, taub zu sein, sowie Ergebnisse, welcher Studie auch immer, verballhornen zu können. Andere Kompetenzen wie Halbwahrheiten zu erfinden, Lügen ohne dafür bestraft zu werden und aalglattes Verhalten bei Nachfragen gehören wohl auch dazu.

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