Bildungsministerin weiß nicht, was Inzidenz bedeutet! Wie doof dürfen Politiker sein?

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SCHWERIN. Die neue Bildungsministerin von Mecklenburg-Vorpommern hat sich blamiert. Auf Twitter behauptete die Linken-Politikerin und ehemalige Schulleiterin Simone Oldenburg, „kein Ort ist so sicher wie die Schulen“. Auf die Frage, warum dann die Inzidenzen unter Kindern und Jugendlichen so extrem hoch seien, hatte sie eine verblüffende Antwort parat: „Die Zahlen erscheinen hoch, weil die Anzahl der Kinder und Jugendlichen insgesamt klein ist.“ Die Grünen-Politikerin Marina Weisband wirft dazu eine Grundsatzfrage auf: Wie viel Unkenntnis dürfen sich verantwortliche Politikerinnen und Politiker in einer Pandemie, in der ihre Entscheidungen womöglich Menschenleben kosten, eigentlich erlauben?

„Es ist bewiesen…“: Die Linken-Politikerin Simone Oldenburg ist neue Bildungsministerin von Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Martin Kraft, Simone Oldenburg Linke 2, CC BY-SA 3.0

„Kein Ort ist so sicher wie die Schulen. Es ist bewiesen, dass die Infektionsrate in der Häuslichkeit vier bis sechs Mal höher ist als in der Schule. Die Schulen bleiben deshalb geöffnet. #Präsenzunterricht ist die beste Garantie für Bildungs- und Chancengleichheit“, so behauptete Bildungsministerin Simone Oldenburg, ehemalige Lehrerin für Deutsch und Geschichte, dann Schulleiterin und schließlich Fraktionsvorsitzende der Linken im Schweriner Landtag, bevor sie vor drei Wochen zur Bildungsministerin im neuen rot-roten Kabinett von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) berufen wurde, im Kurznachrichtendienst Twitter am 30. November.

Daraus entspann sich folgender Dialog:

Eine Nutzerin: „Da bleibt mir echt die Spucke weg. Wie können Sie die Inzidenzen der Gruppe der schulpflichtigen Kinder und Jugendlichen ignorieren? Sicherer Ort? Natürlich ist Unterricht in Präsenz das Nonplusultra. Aber nicht um jeden Preis.“

Ein Nutzer: „Sie hat bestimmt ‘ne tolle Erklärung für die hohen Inzidenzen bei Kindern.“

Simone Oldenburg: „Selbstverständlich. Die Zahlen erscheinen hoch, weil die Anzahl der Kinder und Jugendlichen insgesamt klein ist.“

Das ist natürlich grober Unfug. Die Inzidenz beinhaltet die Zahl der offiziell erhobenen Neuansteckungen im Zeitraum von sieben Tagen bezogen auf 100.000 Menschen. Der Wert ist also ins Verhältnis gesetzt, eben um ihn vergleichen zu können. Entsprechend groß ist der Spott im Netz.

  • Ein User witzelt: „Ein Polizist stoppt Simone #Oldenburg. Sagt der Polizist: ‚Sie sind zu schnell gefahren. 150 Kilometer in der Stunde!‘ Meint Frau Oldenburg: ‚Das ist ganz unmöglich. Ich bin doch erst seit zehn Minuten unterwegs.‘“
  • Eine Rechtsanwältin schreibt: „Sie sind aber schon zuständig für Bildung oder? ODER?!? Diese Antwort ist unfassbar.“
  • Die Grünen-Politikerin (und Bildungsaktivistin) Marina Weisband meldet sich erschrocken zu Wort: „Ist diese Antwort ernst gemeint? Ich meine, Sie sind in einer sehr verantwortungsvollen Position…“
  • Ein Lehrer spottet: „‘Mama, ich will kein Mathe mehr lernen. Ich brauche das später sowieso nicht.‘ ‚Man braucht Mathe in so gut wie allen Berufen. Was willst du denn werden?‘ ‚Ministerpräsident.‘ Schachmatt!“

Ganz und gar nicht amüsiert fallen die Reaktionen auf Oldenburgs Behauptung aus, „kein Ort ist so sicher wie die Schulen“. Tatsächlich gibt es in Deutschland zum Ausbruchsgeschehen in Schulen kaum Untersuchungen, die nicht auf den lückenhaften Daten von Gesundheitsämtern beruhen – weil die Kultusminister während der gesamten Pandemie keine systematischen Stichproben an Schulen in Auftrag gegeben haben.

  • Der Philosoph Dr. Michael Oberst von der Humboldt Universität Berlin schreibt vor diesem Hintergrund: „Zeigen Sie die Studien oder Sie verbreiten Desinformation.“
  • Eine andere Nutzerin betont: „Sie dürfen übrigens mal in die Niederlande schauen. Dort hat man Daten dazu, die klar zeigen, dass 50% aller Übertragungen zur Zeit in Schulen stattfinden und die haben Schulen, die nicht so marode und baufällig sind wie unsere.“
  • Ein weiterer schreibt: „Eine glatte Lüge. Absence of evidence is not evidence of absence! Nur weil Sie in den Schulen keine vernünftige Kontaktverfolgung machen, heißt das nicht, dass keine Übertragung stattfindet.“

Widerspruch kommt auch aus Oldenburgs eigener Partei. So postet der Magdeburger Linken-Politiker Robert Fietzke: „Liebe Simone, das kann unmöglich dein Ernst sein. Alle Daten belegen, dass das Gegenteil der Fall ist. Jede*r kann diese Daten einsehen und nachvollziehen. Hast du andere? Dann wäre es sicherlich angebracht, die vorzulegen, denn die Kritik hieran ist ja nicht gerade klein.“

Kein Wunder: Das Robert-Koch-Institut registriert im aktuellen Wochenbericht bundesweit 1.536 Corona-Ausbrüche in Schulen allein in den vergangenen vier Wochen. Nachmeldungen aus den vergangenen beiden Wochen stehen noch aus. News4teachers

Die Durchseuchung der Kinder in Deutschland läuft weiter: RKI meldet erstmals Schüler-Inzidenz von über 1.000

 

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77 KOMMENTARE

  1. Einstellungsvoraussetzung für Kultusminister :

    Bei jeder Gelegenheit behaupten, Schulen sind sicher.

    Fehlt nur noch dass Gesundheitsminister behaupten müssen, Corona ist nur eine Grippe.

  2. Ist das dieses Hochloben von Wanderpokalen?
    Man wird die Unfähigen im öffentlichen Dienst ja sonst nie los. Jetzt habt ihr den Salat.
    Wahrscheinlich schämt sie sich noch nicht Mal.
    Unglaublich.

  3. Das ist genau der Einstand den man von einem neuen Mitglied der KMK erwarten würde 🙂

    Wahrscheinlich hatte sie sich den Spruch von den sicheren Schulen auf die rechte Hand geschrieben und den von den 6x häufigeren Ansteckungen im privaten Umfeld in die Linke Hand.
    Für solche Nebensächlichkeiten wie Schule ist im Kopf einer neuen Ministerin eben kein Platz mehr. Da muss man ja die ganzen Bankleitzahlen der Parteispendenkonten abspeichern. Immerhin muss die Lobby ja wissen wo der „Bimbes“ hin soll.

    Außerdem konnte ja niemand erwarten, dass der Pöbel einen quasi gottgleichen Minister der KMK mit kritischen Fragen belästigt.
    Sie war doch so stolz, dass sie den Satz mit den sicheren Schulen ohne zu lachen hin gebekommen hatte. Eigentlich hätte da nur ehrfürchtiges Schweigen und Köpfe-Nicken kommen dürfen.
    Scheiß Demokratie. In Russland wär das nicht passiert. Als Linke sieht man da mal wieder „Von Russland, lernen heißt Siegen lernen“!

    Frau Minister was sagen sie dazu, dass 80% der Schüler in ihrem Bundesland nicht richtig rechnen können.
    Alles Quatsch, so viele Schüler haben wir gar nicht in einer Klasse.

    • Großartige Einschätzung….!!!!
      ABER:
      Sorry, ich muss damit leider konstatieren, dass du als KuMi nicht in Frage kommst …. weil überqualifiziert.

  4. Vetterlesgeschäft!
    Hochgerutscht weil wahrscheinlich von einem guten Bekannten empfohlen, was wurde dafür versprochen, einer anderen Seite?? Oder um das politsche Gleichgewicht zu gewährleisten!
    Eine Hand wäscht die andere!
    Fachkenntnis?? 0!
    Obwohl aus der Schule kommend, unwissend, dumm!
    Von solchen Menschen hängen Leben ab! Lebensgefährliche Person!

  5. Inzidenz ist einfach die Ansteckungsrate: Wie viele Menschen von 100 000 Menschen stecken sich innerhalb einer bestimmten Zeit an.

    Vielleicht hätte sie es so auch besser verstanden, aber es muss ja alles möglichst „elitär“ und „anders“ gesagt werden, egal, ob es verstanden wird. Man denke auch an „Boostern“ statt Auffrischungsimpfung, an lockdown, shutdown, pik, Vakzin, homeoffice, homeschooling … Es interessiert nicht, ob der andere Mensch damit erreicht wird, es interessiert nur, wie man sich selbst damit darstellt.

    • Sorry, die Frau ist BILDUNGSministerin! Ende des Jahres 2 der Pandemie sollte man den Begriff der Inzidenz verstanden haben. Als Argument der Querdenkerfraktion könnte ich das ja nachvollziehen, da ist die Interpretation von mit der Pandemie zusammenhängenden Zahlen teilweise sehr … ich sag mal: kreativ, aber als Bildungsministerin? Ich bin echt schockiert!

    • Im Text findet sich die feinere – aber sinngemäße – Formulierung: Wie viel Unkenntnis dürfen sich verantwortliche Politikerinnen und Politiker in einer Pandemie, in der ihre Entscheidungen womöglich Menschenleben kosten, eigentlich erlauben?

      Diese Frage stellen wir hier sehr ernsthaft zur Diskussion.

      Herzliche Grüße
      Die Redaktion

      • Die „Medienmeute“ erwartet von den Politikern immer eineindeutige und absolute Aussagen und drängen sie gerade dazu. Wenn die dann nicht halten können, was sie versprachen (Es wird keine Impfpflicht geben), wirft ihnen die gleiche „Medienmeute“ Wortbruch vor und befeuert damit Demokratiefeindlichkeit.

        (Doch, das hat was damit zu tun. Sie blasen hier ins gleiche Horn.)

    • Sorry, aber wer nach 21 Monaten noch Nachsehen mit einer Bildungsministerin hat, welche die einfachsten Zusammenhänge nicht präzise benennen kann, ist schlicht genauso unfähig, öffentlich Stellung zu erziehen wie derartige Minister. Wenn Sie meinen, irgendjemand hätte Mitleid mit Ihnen oder diesen „Ministern“ – machen Sie doch mal ein Praktikum vor Ort. Dann vergehen Ihnenen diese dämlichen Kommentare.

      • Ich bin sicher, dass Politiker nicht so so doof sind, wie hier immer wieder gern behauptet wird. Primitive Herabwürdigungen sprechen nicht gerade von Intelligenz und Sachverstand.
        „Einfachste Zusammenhänge“ meint jeder sehen zu können, der nur oberflächlich schaut. Präzises Erkennen und Benennen von Sachzusammenhängen ist das jedoch nicht, Emil.
        Ihr Kommentar trägt jedenfalls zur Sachkenntnis nichts bei und glänzt nur die Andeutung von besserem Wissen und durch Polemik gegen jemanden, der eine berechtigte Frage in den Raum stellt.
        Das nenne ich einen „dämlichen Kommentar“.

        • Keiner hier erklärt ALLE Politiker für doof. Es geht in diesem Artikel ganz explizit um Frau Oldenburg, die als Bildungsministerin mit der Abwesenheit von Wissen bezüglich eines Grundbegriffs der Pandemie glänzt, der einem 8Klässler vertraut sein sollte. Ich persönlich finde, dass man doof auch als doof bezeichnen kann. FabianBln hört das vermutlich lieber in gehobenerer Sprache (also niveauvoller), vielleicht so:
          Wie positioniert man sich zur Leiterin eines Kultusministeriums, die grundlegende Warnwerte der Pandemie fehlinterpretiert und mit ihren (aus fehlinterpretierten Zahlen begründeten) Beschlüssen das Leben und die Gesundheit der ihr anvertrauten Kinder, Jugendlichen und Beschäftigten gefährdet?
          Ist halt Geschmackssache, ne? Ändert aber nix am Inhalt.

      • Seht geehrte Redaktion,

        halten Sie es nicht für nötig, mal solche Posts wie den von Andre Hog mal zumindest zu prüfen was Delikte wie Beleidigung angeht?

        • Ok, anscheinend nicht. So mancher genießt hier anscheinend Narrenfreiheit. Sollte man vielleicht mal an geeignete Stellen weiter leiten.

    • Sorry, aber das Niveau hat Frau Oldenburg vorgegeben. In zweierlei Hinsicht:
      1. Bodenlose (niveaulose) Dummheit beim Umgang mit Begriffen
      2. Bodenloses Verbreiten von Lügen.

    • Die Frau trägt die Verantwortung für das Leben von LuL und SuS.
      Ob sie nun
      – ADHS hat
      – An Dyslexie und Legasthenie leidet
      – Grenz-Debil ist
      – einfach kein Interesse an ihrem Job und ihrer Verantwortung hat
      – uns alle veräppeln will
      – oder schlicht und ergreifen doof ist
      spielt für mich, als betroffenen, keine Rolle.

      Sie vermittelt jedenfalls glaubhaft den Eindruck, nicht in der Lage zu sein für die Sicherheit der SuS und LuL sorgen zu können oder zu wollen.

      Was sie hier mit der Wortwahl anführen ist typisch deutsche Korinthen-Kackerei.

      Man kann doch niemand doof nennen, auch wenn es um Menschenleben geht.

      Man kann doch dem Blinden nicht verwehren einen LKW zu fahren, das diskriminiert den armen Mann/Männin/divers doch.

      Mir persönlich ist egal, ob die Person die mir eine Lebensgefährliche Krankheit schön reden will intellektuell unterprivilegiert oder schlicht und ergreifend doof ist.

  6. Ich fasse es nicht… jemand hat es geschafft, Frau G aus NRW zu toppen! (das war die mit den Bremsscheiben und Hygienefiltern)

    Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der/die/das Dümmste im ganzen Land?

  7. Simone Oldenburg: „Selbstverständlich. Die Zahlen erscheinen hoch, weil die Anzahl der Kinder und Jugendlichen insgesamt klein ist.“

    Eigentlich ist nicht schwer zu erkennen, was Simone Oldenburg meint. Die Inzidenz-Zahlen erscheinen hoch (1000, 2000 und was man so hört und liest), aber eigentlich sind es nur vergleichsweise wenige Kinder, die davon betroffen sind und schon gar nicht viele, die schwer betroffen sind (schwer erkranken).

    DENN: Es gibt rund 11 000 000 Schüler in Deutschland (gegoogelt). Wie viele sind davon gerade aktuell an Corona erkrankt? Hat jemand eine absolute Zahl?

    • Zahl gefunden:
      „Insgesamt wurden laut RKI bisher rund 550.000 Corona-Infektionen bei Kindern und Jugendlichen im Alter bis 14 Jahren festgestellt.“
      https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/panorama/corona-kinder-verlauf-100.html

      Das sind rund 5%, oder? Viel kann man das nicht nennen. Und schwer erkrankt? Hier:

      „“Weniger als eines von 100 Kindern mit einer SARS-CoV-2-Infektion muss ins Krankenhaus aufgenommen werden, 5 Prozent aller im Krankenhaus behandelten Kinder mit SARS-CoV-2-Nachweis benötigen eine Intensivtherapie und 3 bis 4 von 1.000 dieser stationär behandelten Kinder versterben mit oder an Covid-19.“ In dieser Hinsicht sei die Krankheitslast bei Kindern vergleichbar mit anderen Erregern wie Influenza oder der Atemwegserkrankung RSV.“
      (gleiche Quelle wie oben, MDR = öffentl.-rechtl. Rundfunk)

      • Sie sind kein Mathe-Lehrer (hoffe ich).

        1. Exponenzielles Wachstum: Ihre Zahl stammt von Oktober – wir sind zwei Monate weiter, jede Woche kommen Zehntausende von Infektionen unter Kindern hinzu – allein in dieser Woche sind laut KMK fast 100.000 Schüler infiziert. Quelle: https://www.news4teachers.de/2021/12/neue-rekordwerte-93-500-schueler-und-7-300-lehrkraefte-sind-aktuell-corona-infiziert/

        2. Prozentrechnen: Wenn jedes 100. infizierte Kind im Krankenhaus landet, wie die von Ihnen zitierten Kinderärzte vorrechnen, wären das von Ihren 550.000 stattliche 5.500 – kein Problem? Rechnen wir doch mal auf 10 Millionen Schüler hoch (es gibt 11 Mio in Deutschland, aber egal): 100.000 Hospitalisierungen, 5.000 Kinder auf Intensivstationen und 300 bis 400 tote Kinder.

        „Viel kann man das nicht nennen“, behaupten sie. Doch, das kann man viel nennen.

    • Na wenn 2000 nicht hoch und damit irrelevant ist (z.B. derzeit in Brandenburg), zumal weitestgehend ohne Luftfilter in den Klassenräumen, wozu dann überhaupt irgendwelche Maßnahmen zur Kontaktreduktion? Wenn man‘s durch die Schulen einfach durchlaufen läßt, kann man sich den ganzen 2G oder 3G oder was auch immer sparen: die Kids sorgen unfreiwillig und zuverlässig für die Verbreitung des Virus.

    • „Eigentlich ist nicht schwer zu erkennen, was Simone Oldenburg meint.“ Stimmt, es ist wirklich nicht schwer zu erkennen, was Frau Oldenburg beabsichtigt.

    • Fabian….
      Hast du den „Einstellungstest“ ( s.o.) für die Dame abgenommen oder warum wirfst du dich hier so dermaßen für solch einen Unsinn in die Bresche??

      Man muss auch mal ….

      • @Andre Hog
        Unser Fabian fährt gerne solche Aktionen und zeigt sich „folgsam“ wie ein kleiner Junge, der gefallen möchte, weil er auf sein nächstes Bonbon hofft.
        Bist ein ganz Braver, Fabi. 🙂

  8. Die armen Schüler, die bei ihr Unterricht hatten und die armen Kollegen, die so eine Schulleiterin vor der Nase hatten! (Peter-Prinzip?)

    • @potsche…
      Wenn man das zugrunde legt, dann hat meine SL noch eine steile Karriere vor sich….ich befürchte, dass der Aufstiegswille wichtiger ist als die Aufstiegskompetenz.

  9. Frau Oldenburg hat sich zwar missverständlich ausgedrückt, aber alle, die da jetzt feixen, hätten auch mal nachdenken können.

    Die Zahlen erscheinen hoch, aber sie erscheinen das nur, weil die Anzahl der Kinder und Jugendlichen, die an Corona (schwer) erkranken, insgesamt klein ist.

    Ich bin sicher, DAS wollte sie sagen. Und das stimmt doch auch.

    • Auch wenn Sie Frau Oldenburg in den Mund legen, was sie nicht geschrieben hat, stimmt die Logik nicht: Die Inzidenzen wirken keineswegs deshalb hoch, weil nur relativ wenige Kinder an Corona schwer erkranken. Die Inzidenz gibt die Quote der registrierten Ansteckungen wieder. Sie wirkt dann hoch, wenn sie hoch ist – weil es viele Ansteckungen gibt.

    • Es gibt viele Länder, die weniger Einwohner haben als Deutschland Kinder hat: Schweden, Dänemark, Norwegen, Irland ….
      Wäre dort eine so hohe Inzidenz auch egal?

      • Deutschlehrer werden auch noch in Namibia gebraucht. Bei warmen Wetter soll das Virus ja nicht so schlimm grassieren, @gehtsnoch! Fühlen Sie sich ganz frei.

        • Namibia, ein afrikanischen Wüstenland,
          und dort weit weg vom deutschen Schmuddelwetter mit etwa weietern 20.000 Deutschstämmigen.
          Dort in der Sonne dann Deutsch zu unterichten, eine schöne Vorstellung … weit weg von Dummheit und Rassismus, weil Rassismus tötet!
          Aber Rassismus beginnt nicht mit Mord.
          Er beginnt in den Köpfen.
          Er vergiftet.

          Als Bonus dann am Monatsende nur wenige Schüler, da viele Familien zuerst den Zahltag abwarten müssen, bis sie ihre Kinder wieder in die Schule schicken können.

    • Jepp, ganz bestimmt…
      „Einer kleiner Schritt für mich….ein großer Schritt für die Menschheit“

      Zitate, die die Welt bewegten…sie müssen nur in den richtigen Kontext gerückt werden.

      Sie hat das bestimmt so gemeint….könnte fast aus einer missglückten mündlichen Abiturprüfung stammen.

      „Wir fordern auch unseren Platz an der Sonne!“
      ….historische Kontextualisierung:
      „Die ersten Ferienflieger aus CastropRauxel nach Mallorca …..ähhmmm….1967!“

  10. Vielleicht kann die arme Frau überhaupt nichts für ihre Aussage? Wie ich darauf komme? Der unten verlinkte Artikel hat mich darauf gebracht. Wenn ich mal unterstelle, dass Frau Oldenburg sehr gewissenhaft mehrere Stunden am Tag ihre FFP-2 Maske trägt, ergibt sich vielleicht die Möglichkeit zu einer neuen Studie. Mich würde wirklich interessieren, ob sich das stundenlange tragen eines Mund-Nasen-Schutzes negativ auf die geistige Leistungsfähigkeit unserer Politiker auswirkt. Wenn der zeitliche Rahmen der Studie ausgeweitet wird und wir mehr als 44 Politiker zu dieser Studie überreden können, kommt vielleicht ein ganz anderes Ergebnis dabei heraus. Das wäre die Erklärung warum einer Frau, die es eigentlich besser wissen sollte, so dumme Sätze aus dem Mund fallen.

    https://www.news4teachers.de/2021/12/studie-masken-senken-die-geistige-leistungsfaehigkeit-nicht/

    Auszüge aus dem verlinkten Artikel:

    „…44 Probandinnen und Probanden ausgewählt. Der Vergleich ihrer Kopfrechen-Ergebnisse einmal ohne und einmal mit Maske zeigte, dass diese keinen Einfluss auf die Rechenkünste hatte. Auch die Sauerstoffsättigung des Blutes, die Herzfrequenz und die Herzfrequenzvariabilität, also das Maß, wie sich die Zeit zwischen zwei Herzschlägen im Mittel verändert, blieben unverändert…“

    „…wurden die Probandinnen und Probanden jeweils eine Viertelstunde lang einmal ohne und einmal mit Maske mit den Matheaufgaben getriezt und nur die Ergebnisse der letzten fünf Minuten dieser Stressphasen ausgewertet.“

  11. Frau Oldenburg arbeitet schon länger nicht mehr als Lehrer.
    Es gibt noch sehr viel mehr „qualifizierte“ Statements von ihr, dabei ist sie gerade mal wenige Wochen im Amt.

      • Gibt es doch:
        „Nordkurier- Schwerin
        Corona-Statements von Simone Oldenburg in der Kritik
        Die neue MV-Bildungsministerin Simone Oldenburg (Die Linke) bekommt wegen zweier Tweets zum Corona-Infektionsgeschehen in den Schulen mächtig Gegenwind.

        „Kein Ort ist so sicher wie die Schulen. Es ist bewiesen, dass die Infektionsrate in der Häuslichkeit vier bis sechs Mal höher ist als in der Schule”, behauptete Simone Oldenburg am Mittwoch auf Twitter.
        Die Bildungsministerin von Mecklenburg-Vorpommern wollte damit begründen, warum die Schulen trotz der steigenden Infektionszahlen geöffnet bleiben. Bekommen hat sie damit jedoch vor allem jede Menge Aufmerksamkeit bei dem Kurznachrichtendienst – und zwar vor allem negative.

        Kein Ort ist so sicher wie die Schulen. Es ist bewiesen, dass die Infektionsrate in der Häuslichkeit vier bis sechs Mal höher ist als in der Schule. Die Schulen bleiben deshalb geöffnet. #Präsenzunterricht ist die beste Garantie für Bildungs- und Chancengleichheit. pic.twitter.com/QrZ0TkWbdM

        — Simone Oldenburg (@SimoneOldenburg) November 30, 2021

        „Es wenig hilfreich, wenn die stellvertretende Ministerpräsidentin in öffentlichen Aussagen mit Daten hantiert, die der Pressemitteilung ihres eigenen Bildungsministeriums vom selben Tag widersprechen”, formulierte es Jutta Wegner, bildungspolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion im Landtag, am nächsten Tag noch vergleichsweise höflich. Mehr als 1000 Mal wurde das Statement kommentiert, fast ausnahmslos ablehnend.“ …

        https://www.nordkurier.de/mecklenburg-vorpommern/corona-statements-von-simone-oldenburg-in-der-kritik-0246156412.html

  12. Hallo zusammen, an alle die hier rumlästern folgende Denksportaufgabe: Wenn eine nachweislich mit einer Fehlerquote behaftete Prüfmethode wie der PCR-Test (oder die Schnelltests) unter einer Bevölkerungsgruppe vermehrt erfolgt, kann es dann in dieser Gruppe auch zu mehr Falsch-Positiv-Ergebnissen kommen? Würden wir an Schulen nur noch Kinder mit Symptomen testen, hätten wir eine auffällig geringe Inzidenz. Durch die vielen Tests werden insgesamt die Inzidenzen nach oben getrieben, insbesondere dort, wo besonders häufig getestet wird. Ich würde gerne mal die Inzidenz der Bundesliga-Fussballprofis erfahren. Bei Bayern München fehlen derzeit 5 von ca. 30 Spielern…
    Diesen Einwand führe ich nur, weil ich aktuell als Betroffener aufgrund eines falsch-positiven PCR-Schultest meines 8-jährigen Sohnes für 14 Tage weggesperrt wurde, trotz Symptomlosigkeit und negativem PCR-Nachtest. Das ist an unserer Schule auch kein Einzelfall, und es gibt so gut wie keine Möglichkeit, sich aus der Corona-Statistik heraus zu nehmen. Hauptsache, die Inzidenz ist möglichst hoch…
    Daher unterstütze ich jeden Politiker, der versucht, diesem Wahnsinn etwas Vernunft entgegen zu setzen.
    Die Kinder sind in der Schule schon deswegen sicher, weil sie ohnehin aus natürlichen Gründen nicht durch Corona gefährdet sind, egal wo sie sich aufhalten. Und wenn eine Herdenimmunität offenkundig nicht durch den Impfstoff zu erreichen ist, dann sollten wir als Gesellschaft für ein wenig Übertragung an den sicheren Schulen dankbar sein, damit wir dieses Ziel letztendlich (trotz Impfung) doch noch erreichen….

      • Doch, es ist richtig, dass Kinder aus natürlichen Gründen vor Corona besser geschützt sind als Erwachsene.
        Siehe Südafrika, wo das Durchschnittsalter weit niedriger ist als bei uns und wo nur ein Bruchteil der Bevölkerung geimpft ist! Trotzdem erkranken dort im Vergleich zu Deutschland erheblich weniger Menschen und man führt ein weitgehend normales, kaum angstbesetztes Leben.
        Südafrika ist nicht von Panikmache „verseucht“, weil das niedrige Durchschnittsalter einen erheblichen Schutz darstellt.
        Außerdem: Auch bei uns wird von Fachleuten immer wieder betont, dass die Menschen mit zunehmendem Alter an Abwehrkräften verlieren und deshalb besonders auf Impfung angewiesen sind. Die Natur hat es nun mal so eingerichtet, dass jüngere Menschen in der Regel besser geschützt sind.
        Warum also etwas bestreiten, was längst Gewissheit ist und von keinem vernünftigen, halbwegs korrekt informierten Menschen mehr bestritten wird?
        Natürlich können Sie immer wieder Beispiele für Ihre Gegendarstellungen finden, die Regel werden Sie dennoch nicht außer Kraft setzen können – außer in den Köpfen Ihrer Leser.

        • Sehr geehrter Jörg H.,

          es ging um die Behauptung, dass Kinder „aus natürlichen Gründen nicht durch Corona gefährdet sind“. Das ist eine andere Aussage als dass sie „vor Corona besser geschützt sind als Erwachsene“. Deshalb ist Ihr „doch“ an dieser Stelle unangebracht.

          Es gibt unter Kindern selbstverständlich deutlich seltener schwere Verläufe als unter Erwachsenen (was wir nie bestritten haben, anders als Sie behaupten) – es gibt sie aber. Es gibt auch Long-Covid-Fälle unter Kindern, wie Eckart von Hirschhausen in einer aktuellen Reportage zu Corona aufzeigt (hier, in der ARD-Mediathek, zu sehen: https://www.daserste.de/information/ratgeber-service/hirschhausens-check-up/videos/hirschhausen-corona-ohne-ende-video-102.html).

          Das alles steht auch im Papier des Robert-Koch-Instituts, über das wir ausführlich berichtet haben und auf das wir an dieser Stelle gerne noch einmal verweisen: https://www.news4teachers.de/2021/11/mehr-schutz-das-rki-spricht-sich-gegen-einen-durchseuchungskurs-gegenueber-kita-kindern-und-schuelern-aus/

          Herzliche Grüße
          Die Redaktion

        • Long Covid ist bei Kindern (auch bei Erwachsenen) stark unterschätzt.

          Das wird uns noch heftigst auf die Füsse fallen, wenn vermeintlich genesene Kinder an den Folgen leiden, die dann auch erst später offensichtlich werden.

          Dass Kinder diese Erkrankung locker wegstecken, halte ich für eine reine Vermutung.

          Und dass Kinder in einem Paralleluniversum leben und niemals geimpfte Personen anstecken, die wiederum durch Impfdurchbrüche auch Schaden davontragen können, spricht natürlich auch für eine sichere Durchseuchung von Kindern an (durchseuchungs)sicheren Schulen, in denen es natürlich auch keine Erwachsenen gibt, die angesteckt werden könnten.

          Herrgott noch mal, warum wird jeder Dünnpfiff, der medial penetrant verbreitet wird, und längst widerlegt ist, unreflektiert geglaubt und gelebt?

          Warum gibt nicht jemand mal „Langzeitfolgen Kinder Corona“ in Suchmaschinen ein, sondern nur „Langzeitfolgen Kinder Corona Impfung“?

          Bei jedem Kind, das Corona hatte, ist das lange im Blutbild zu sehen, weil bestimmt Entzündungsmarker durch die Decke gehen. Aber klar, das Kind ist gesund, es atmet und steht. Super. Tun erwachsene Long Covid Patienten auch. Jedenfalls wenn sie Glück haben.

    • „kann es dann in dieser Gruppe auch zu mehr Falsch-Positiv-Ergebnissen kommen?“

      Dazu müssen wir einfach nur ein Blick auf den Sommer oder eine beliebige andere Niedriginzidenzzeit werfen. Da lag die Positivquote der Tests teilweise bei unter 1%… im Sommer 2020 sogar deutlich unter 1%.

      Die waren natürlich längst nicht alle falsch positiv, aber diese Zahlen geben damit eine natürliche Obergrenze der falsch positives. Ist ja auch klar, denn wenn ich einen Test hätte, der z.B. eine FP-Rate von 10% hat, dann bekomme ich genau diese 10% positive Testergebnisse, falls ich NUR hinreichend viele Personen teste, die negativ sind. Eine Positivrate kleiner 10% ist in dem Fall also gar nicht möglich.

      Von daher folgt aus der Tatsache, dass die PCR-Positivenrate teilweise deutlich unter 1% war, dass die FP-Rate in jedem Fall deutlich kleiner als diese 1% sein müssen.

      Damit spielt das in der aktuellen Situation mit hohen Positivenraten (bei uns im Stadtkreis sind es aktuell 15,9%, wir hatten aber auch schon Wochen mit fast 50%) eine sehr untergeordnete Rolle.

    • What? Und das, weil Sie in Quarantäne mussten, weil der Test Ihres Sohnes im Nachhinein negativ war? Da haben Sie keine Flasche Sekt aufgemacht und das Ereignis gefeiert? Ich werde noch nicht einmal mehr gefragt, ob ich in Quarantäne möchte, geschweige denn würde sowas überhaupt angeordnet, da man ja FFP2-Maske getragen hat. Bei uns kann man sich nach ein paar Tagen sogar freitesten, wie es so schön heißt. Da braucht es keine 14 Tage. Aber trotzdem vielen Dank, dass Sie diese beschwerliche Zeit auf sich genommen haben, um den Rest der Gesellschaft zu schützen! Und jetzt mal umgekehrt zu unseren 50/50Jokern von Tests: Wäre Ihnen das umgekehrte Szenario lieber gewesen? Falsch negativ und alle infizieren sich inkl. erwachsener Menschen im Umfeld? Die durchaus schwer erkranken können? Aus der sicheren Schule mitgebracht, ohne es zu ahnen? Herdenimmuninität auf Kosten von Kindern? Immer heißt es „erst einmal Studien abwarten…kann man noch nicht eindeutig…blablabla…“. Aber bei Kindern und Jugendlichen, die das alles super wegstecken, ist man sich gruselig einig. Warum geht man NIE vom worst case aus? Warum immer nur vom Prinzip Hoffnung? Und dieser Post, weil SIE 14 Tage in Quarantäne mussten. Manchmal möchte man einfach nur schreien.

    • Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass neben den Kids auch Erwachsene in Schulen rumlaufen? Nein? Die sind egal?
      Nun, dass ändert sich, wenn ihr Spross wegen Lehrermangel ständig zu Hause ist!!

    • Egoistischer geht es nicht.

      Man hätte auch schreiben können:

      *Mir doch egal, ob es die Erwachsenen in den Schulen erwischt. Hauptsache ich muss nicht in Quarantäne (selbst wenn ich PCR-Positiv bin). Mein Kind erkrankt eh nicht schwer. Wen juckt es, ob es die Lehrkräfte infiziert und die dann den Löffel abgeben müssen.*

      Für solche Menschen machen wir uns aktuell buckelig und riskieren unsere kostbare Gesundheit, liebe Kolleginnen und Kollegen.

    • Erklären Sie das bitte jedem Kinder, dass lebenslange Folgeschäden hat, sowie den Eltern, die dadurch ihr Kind verloren haben, persönlich.

      Ja für viele ist es ein Schnupfen. Bitte melden, wer sich freiwillig auf die Seite der weniger glücklichen stellt.

      Eine solche egomanische Arroganz treibt mit die Galle hoch

  13. Auf ner Skala von 0 bis 10 hat sie die 2000 locker geschafft.

    Das Thema der Skala …. bitte selber ausdenken. (Wie doof dürfen … sein?)

    ABER Geschichte und Deutsch sind nicht Mathe – auf der anderen Seite – 2 Jahre im Politikerkoma?

  14. Hä?
    Werte Forumsschreibende , ich bin nur ein ehemaliges Realschulkind und frage mich, wie hoch mein IQ sein muss, damit ich eure Interpretationen von Frau Oldenburgs Aussage verstehe…
    Ein Inzidenzwert ist nichts weiter als eine Prozentangabe! Nur eben nicht auf hundert sondern hunderttausend bezogen. Somit entspricht ein Inzidenzwert von 2000 genau 2%. Das heißt, jedes 50.Kind in der Schule hat Corona, das heißt in jeder zweiten Klasse sitzt ein Kind mit Corona. Wie auch bei Studien braucht es eine gewisse Menge Teilnehmender, damit die Zahl realistisch wird. Würden nur 10 Kinder getestet und die sind zufällig alle negativ oder hätten sich zufällig gerade alle untereinander angesteckt und wären somit alle positiv, dann entspräche das nicht der Prozentangabe der Ansteckungen in der gesamten Bevölkerung oder auch in der Schülerschaft. Eine zu kleine Zahl an getesteten Schüler*innen könnte also im Ergebnis auf die Gesellschaft bezogen sehr hohe aber auch sehr niedrige Inzidenzen haben. Ab etwa einer Anzahl von 3000 Teilnehmenden geht man davon aus, dass dies repräsentativ für die Gesellschaft ist.
    Es nehmen aber in diesem Fall ALLE Schüler*innen durch regelmäßiges testen Teil und es gibt gaaaanz viele Schüler*innen in D. Also WIESO meint Frau Oldenburg, die Zahl der Schüler*innen wäre klein?

  15. Das zitierte oben „fabianBLN“. Irgendwie geht es unter in der ganzen Hysterie, die hier schon wieder losgeht.

    „Weniger als eines von 100 Kindern mit einer SARS-CoV-2-Infektion muss ins Krankenhaus aufgenommen werden, 5 Prozent aller im Krankenhaus behandelten Kinder mit SARS-CoV-2-Nachweis benötigen eine Intensivtherapie und 3 bis 4 von 1.000 dieser stationär behandelten Kinder versterben mit oder an Covid-19.“ In dieser Hinsicht sei die Krankheitslast bei Kindern vergleichbar mit anderen Erregern wie Influenza oder der Atemwegserkrankung RSV.“
    (gleiche Quelle wie oben, MDR = öffentl.-rechtl. Rundfunk)“

    DAS WILL ich nochmal hervorheben:
    „In dieser Hinsicht sei die Krankheitslast bei Kindern vergleichbar mit anderen Erregern wie Influenza oder der Atemwegserkrankung RSV.“

    ?!?

    • Unbeachtet dabei bleibt, dass SARS-CoV-2 wohl infektiöser ist als Influenza, also mehr Kinder betrifft. Außerdem können Kinder Erwachsene anstecken. Der womöglich meist milde Verlauf bei Kindern kann also nicht losgelöst gesehen werden. Zudem bleibt die LongCovid-Frage noch unbeantwortet.

    • @Leisetreter

      „In dieser Hinsicht sei die Krankheitslast bei Kindern vergleichbar mit anderen Erregern wie Influenza oder der Atemwegserkrankung RSV.“

      3 entscheidende Zauberworte: „in dieser Hinsicht“ (Könnte u.U. zutreffen.)

      Sonst mal HIER die Zeit vertreiben:
      https://www.daserste.de/information/ratgeber-service/hirschhausens-check-up/videos/hirschhausen-corona-ohne-ende-video-102.html
      In diesem Zusammenhang habe ich unter einem anderen Artikel schon einmal gepostet – aber wenn ich mir seit Monaten seltsames Zeug in Dauerschleife reinziehen muss, dann ist für mich jetzt auch die Zeit für „Copy & Paste“ gekommen:

      MIR war vieles nicht neu, aber der Film ist klasse gemacht, weil er für jeden Durchschnittsbürger gut verständlich ist.
      Da werden ganz normale Leute gezeigt, die eben kein normales Leben mehr haben – seit Monaten nicht mehr. Vielleicht werden sie das auch nie (!) zurückbekommen.

      Und für alle, die hier gerne als die „echten“ Kinderfreunde immer wieder gerne mit dem immer gleichen Geplapper auftauchen („Kinder erkranken nicht/nicht schwer.“ „Long Covid … nicht wahr.“ „… nur eine Erkältung.“ „… wie Grippe …“ usw. und „… „seelisches Leid“ durch – wahlweise – DU oder Schulschließungen, die es nicht gab):
      Ja, Freunde (Ironie), schaut es euch an, denn Hirschhausen beschäftigt sich auch mit Kindern. … Nein, nicht mit Corona-Adipositas, sondern mit Kindern, die sich – TATSÄCHLICH – infiziert haben, erkrankt sind und sich auch mit Long-Covid herumschlagen müssen. Auch DIE haben Grund zu Depressionen, DIE noch mehr als viele andere!

      SCHAUT!
      ES!
      EUCH!
      AN!

      Und dann hört auf, hier immer wieder denselben Käse zu verbreiten!
      Handelt lieber – und zwar mal mit Verstand, es wäre eine schöne Abwechslung.

      Und wer auf total knallharte Fakten und nachvollziehbare Gedankengänge steht:
      Einer der erkrankten Erwachsenen hat es durchschaut, er sagt dass viele Long-Covid-Patienten in die Frührente gehen müssen. Es gibt eine Pandemie der Frührentner. Das zahlt dann erst einmal die Rentenkasse.
      Was tun, wenn die Kasse leer ist? (Frage an alle, die extra-schlau sind! Frage auch an die angeblichen „Kinderfreunde“!)

      Einleuchtende Hirschhausen-Aussagen:
      1)
      Minute 5:20
      „Bitte schaut diesen Film, ich will keinen vierten machen.“ (Das ist sein dritter Film nur zum Thema „Corona“.)
      2)
      Minute 13:25
      „Wir wollen unbedingt Freiheiten und meinen unter Freiheiten in Kauf zu nehmen, dass Menschen wie die Patienten, die ich in Heiligendamm getroffen habe, für Monate, Jahre, vielleicht ihr ganzes Leben geschädigt sind.
      Das ist ein Freiheitsbegriff, der kotzt mich an. Ich kanns nicht anders sagen. Das ist keine Freiheit, andere Menschen in den Rollstuhl zu verdammen!“

      Mich kotzt das auch an.
      Ganz massiv.

  16. Von wegen 4-6 mal so hoch!

    Bei mir zu Hause ist die Inzidenz gerade im Moment aber 0! Also ist bei mir zu Hause der sicherste Ort der Welt…

    Echt unglaublich. Und anzunehmen ist, dass Politiker in allen anderen Ressorts genauso wenig Ahnung haben von dem, was sie verantworten.

    Deshalb sind sie ja Politiker geworden…

  17. Ja voll! Ich glaube Frau Oldenburg wollte sagen: Die Zahlen erscheinen deshalb so GROSS, weil die Kinder so klein sind….besonders die in der Grundschule sind so klein.

    • Ja stimmt! Dass vorher noch niemand auf diese Idee gekommen ist: Inzidenz nicht pro Person angeben, sondern mit Faktor Körpergröße in Meter oder noch besser mit Faktor Lungenvolumen in Hektoliter veröffentlichen (also mit möglichst kleinen Werten multiplizieren, um die Gefahr / Belastung der Kleinen weiter kleinzumachen – also auf gar keinen Fall pro cm Körpergröße oder pro Liter Lungenvolumen [geteilt] berechnen, sonst stehen die Kinder gegenüber Ausgewachsenen schlecht da, das würde ja nur verfälschen, denn kleine Lungen sollen ja weniger ansteckend sein). Zum Glück sind die Kumi zu dumpf, um auf eine solche Idee zu kommen

    • @Ich muss da mal was loswerden

      Haha, DAS war auch mein erster Gedanke!
      Aber dann haben sich die ersten Fürsprecher gemeldet und dann dachte ich sofort „Oh, nein, oh nein! Stimmt ja: SO KANN 😉 man als aktive Person im Politik-Entscheider-Game gar nicht DENKEN 😉 … Diese Leute MÜSSEN doch INTELLIGENT 😉 sein …
      Ja, und dann war ich auch schon wieder überzeugt. – Das geht aber auch immer so schnell und leicht bei mir! (Ich muss schon wieder kichern!)

  18. Da kann man Mal sehen,
    1. was von Prozentrechnung hängenbleibt; dass die Begriffe RELATIV und ABSOLUT keinesfalls für jeden nachvollziehbar sind!
    2. das KMs durchaus erfolgreich sind mit der Verbreitung von fakenews

  19. „Simone Oldenburg, ehemalige Lehrerin für Deutsch und Geschichte“

    Schon gut, dass sie nicht auch noch Mathe unterrichtet hat. Ich kann nur hoffen, dass sie ihre geistige Umnachtung reflektiert und öffentlich klarstellt, dass sie auf dem Holzweg war.

    Ansonsten passt das Ganze in die Riege der Politiker*innen à la Heinrich Lübke: „Sehr verehrte Damen und Herren, liebe N*** …“ das war aber in den 50er Jahren – ich dachte, die wären ausgestorben …

  20. Das ist das Peter-Preinzip:
    „In a hierarchy every employee tends to rise to his level of incompetence.“
    Das muss wohl so sein…

  21. In-di-zi-denz, ne oder?
    In-zi-di-zi-denz, so? Ne.
    In-zi-din-zi-denz, ahhh verdam…..
    Iiiin-diiii-ziiiii-deeenz – ha! Geht doch.

    Ähem, die Indizidenz ist nur deswegen so kritisch, weil es ein sehr schwieriges Wort ist.

  22. Liegt Sie wirklich so falsch?
    Wenn ich es richtig im Kopf habe, berechnet sich die Inzidenz vereinfacht doch wie folgt:
    Anzahl neuer Infektionen geteilt durch Bezugsgruppe mal 100 000.
    Bezugsgruppe können Einwohner, Schüler etc. sein.

    Beispiel:
    3 neue Infizierte in einem Ort mit 100.000 Einwohnern ergibt dann eine Inzidenz von 3.

    3 neue Infizierte in einem Ort mit 1.000 Einwohnern ergibt eine Inzidenz von 300. (3:1.000*100.000)

    In beiden Fällen haben wir 3 Infizierte.
    Im zweiten Fall ist die Inzidenz also deshalb höher, weil die Bezugsgruppe kleiner geworden ist.

    Bitte klärt mich auf. Danke.

      • ja rein rechnerisch scheint das so zu sein. Deshalb haben kleine Gemeinden einen höheren Inzidenzwert, sobald sie weniger als 100 000 Einwohner haben. Frau Oldenburg hat also nicht falsch gerechnet, sonden einfach daraus falsche Schlüsse gezogen. Die Schulen sind eben nicht sicher.

    • Weil Sie gefragt haben: Bei einer Alkoholkontrolle kann sich der 50 kg leichte Alkoholsünder auch nicht damit herausreden, dass er ja im Vergleich zum 100-kg-Mann bei gleichem Promillewert absolut weniger Alkohol im Blut habe.
      Der relative Wert macht das Infektionsgeschehen vergleichbar.
      Sie haben aber insofern recht, als dass man bei einer begrenzten absoluten Zahl von Intensivplätzen die absolute Zahl der Infektionen und den zu erwartenden Anteil an schweren Verläufen im Auge behalten muss.

  23. Oder ist sie gar nicht „doof“?

    Vielleicht hält sie die Mitmenschen an Schulen eben selbst dafür – als bewusstes Kalkül -, weil wir müssen eben nicht immer das sagen, was wir meinen, um verstanden zu werden. Sie scheint dem Diktum von Klarheit, Eindeutigkeit und Verständlichkeit in der Kommunikation bewusst zuwider zu handeln.

    Indirekte Sprechakte haben durchaus ihre Berechtigung und tragen zu einer gelingenden Kommunikation bei. Gründe für indirekte Sprechakte wären:

    – Breitere Fortführungspieleräume bzw. Auswege für Hörer und Sprecher
    – Umgehen von Verpflichtungen
    – Unverbindlichkeit
    – Höflichkeit

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