Mehr Schutz! Das RKI spricht sich gegen Durchseuchung von Kita-Kindern und Schülern aus

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BERLIN. Das Robert-Koch-Institut hat ein epidemiologisches Bulletin herausgebracht, in dem vor einem Durchseuchungskurs gegenüber Kita-Kindern und Schülern gewarnt wird. „Je mehr Kinder infiziert werden, desto höher würde dann auch die Anzahl der schweren Krankheitsverläufe ausfallen“, so heißt es in dem wissenschaftlichen Papier. Kinder mit Vorerkrankungen wären hiervon stärker betroffen, ebenso Kinder aus Regionen mit niedrigerem sozioökonomischem Status. Darüber hinaus bestehe das Risiko von Long Covid auch bei Kindern und Jugendlichen: „Eine große Kohortenstudie weist auf der Grundlage von Gesundheitsversorgungsdaten darauf hin, dass nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder und Jugendliche von Langzeitfolgen nach SARS-CoV-2-Infektion betroffen sind.“

Das Robert-Koch-Institut hält es für möglich, die Schulen offenzuhalten – aber nur mit konsequentem Corona-Schutz. Illustration: Shutterstock

Die Mehrzahl der Zwölf- bis 18-Jährigen ist laut Robert-Koch-Institut noch nicht gegen Covid-19 geimpft und für rund neun Millionen Kinder unter dem Alter von 12 Jahren ist noch kein Impfstoff zugelassen. Der uneingeschränkte Zugang zu Kitas und Schulen könne deshalb ohne erhöhtes Infektions- und Erkrankungsrisiko nur unter Aufrechterhaltung von infektionspräventiven Maßnahmen gewährleistet werden. „Dazu gehört die Umsetzung etablierter Hygiene- und Infektionsschutzkonzepte, das Fernbleiben symptomatischer Kinder und Betreuender sowie Lehrender ebenso wie ein vollständiger Immunschutz aller weiteren Personen, in deren Obhut die Kinder leben und betreut werden“, so schreibt das RKI – und zielt damit offensichtlich auf die jüngsten Lockerungsschritte: Bundesländer wie Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen haben unlängst die Maskenpflicht im Unterricht gestrichen. Rheinland-Pfalz hat zudem die Taktung der Reihentests in Schulen von zwei auf einen pro Woche halbiert.

„Wir sollten die Covid-19-Pandemie dazu nutzen, diese essenziellen Einrichtungen jetzt und für die Zukunft sicherer zu gestalten“, fordert die Bundesbehörde. Sicher sind sie erkennbar jetzt nicht: „Covid-19-Ausbrüche treten sowohl in Kitas als auch in Schulen auf.“ Und die Lage werde sich absehbar noch verschlimmern. Denn: „Zum einen wird das aktuelle Covid-19-Infektionsgeschehen in Deutschland zu etwa 99 Prozent von der SARS-CoV-2- Deltavariante dominiert. Diese Deltavariante weist eine höhere Basisreproduktionszahl auf als die in den früheren Infektionswellen zirkulierenden Virus varianten, sie ist also ansteckender.“ Darüber hinaus spiele sich das Infektionsgeschehen zunehmend in der ungeimpften und nicht-immunisierten Bevölkerung ab – weshalb auch die Altersgruppen der Kinder und Jugendlichen derzeit am stärksten betroffen seien.

Keine Testpflicht: In den Kitas muss von einer größeren Untererfassung ausgegangen werden

Dieser Trend sei schon jetzt erkennbar. „Nicht nur die 7-Tage-Inzidenzen der gemeldeten SARS-CoV-2-Infektionen, welche durch unterschiedliche Teststrategien beeinflusst werden können, sondern auch der starke Anstieg der Meldungen von Ausbrüchen im Schulsetting sprechen für eine Zunahme der Infektionen. Auch die Daten der syndromischen Surveillance zur Gesamtsituation akuter respiratorischer Erkrankungen zeigen einen deutlichen Anstieg bei Kindern im Kita- und Schulalter. Bei der Inzidenz der 0- bis 4-Jährigen ist zu beachten, dass im Gegensatz zu Schulkindern in keinem Bundesland eine Testpflicht für Kitakinder besteht, sodass hier von einer größeren Untererfassung ausgegangen werden muss. Alle anderen Altersgruppen weisen derzeit niedrigere 7-Tage-Inzidenzen als Schulkinder im Alter von 5 bis 14 Jahren auf.“

Was fordert das Robert-Koch-Institut konkret an Corona-Schutzmaßnahmen in den Bildungseinrichtungen?

  • „die Kohortierung in möglichst kleinen definierten (Lern-)Gruppen (in Schulen möglichst mit konstanten Sitznachbarn)“,
  • „Lüftungskonzepte (ggf. unter Nutzung von Luftreinigern)“,
  • „die AHA+L-Regeln (Abstand halten, Hygiene beachten, Alltag mit Maske und Lüften)“,
  • „altersgerechte systematische Testkonzepte und das altersadaptierte Tragen von Mund-Nasen-Schutz“.

Beim Thema Maskenpflicht im Unterricht wird das RKI deutlich: „Das Tragen von Mund-Nasen-Schutz in Schulen reduziert nachweislich deutlich die Zahl der Ausbrüche und pädiatrischen Covid-19-Fälle.“ Dem Thema Tests widmet die Behörde einen Exkurs: „Konsequente systematische serielle Testungen reduzieren das Transmissionsrisiko durch prä- oder asymptomatisch infizierte Kinder. Bei der Testdurchführung empfiehlt das Robert Koch-Institut für Kinder im Kita- und Grundschulalter Lolli-Pool-PCR-Tests, da Antigentests für diese Altersgruppen nur unzureichend geeignet sind.“

Das RKI kritisiert hierbei Landesregierungen unverblümt: „Altersgerechte Testkonzepte in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen werden – insbesondere in Kitas – von den Bundesländern sehr unterschiedlich und leider oft nur unzureichend implementiert. Dabei erlauben kluge Testkonzepte eine gezielteres und mit möglichst wenig Einschränkungen und Fehlzeiten verbundenes Quarantäne-Vorgehen.“

Bei zunehmender SARS-CoV-2-Ausbreitung könne es im Winter zu einer hohen Zahl an Infektionen im Kindes- und Jugendalter kommen – mit Folgen: „Wenn auch selten, so treten schwere Krankheitsverläufe und Todesfälle ebenfalls bei Kindern auf.“ Zudem könnten auch asymptomatisch infizierte Kinder nach einer akuten SARS-CoV-2-Infektion die zwar seltene, aber schwere Folgeerkrankung PIMS (Paediatric Inflammatory Multisystem Syndrome) entwickeln.

„Ähnlich wie bei Erwachsenen werden eine Vielzahl verschiedener körperlicher, mentaler und psychischer Symptome berichtet“

Dazu komme das Phänomen Long Covid bzw. Post Covid: „In aktuellen Leitlinien wird von Long Covid gesprochen, wenn Symptome über einen Zeitraum von vier Wochen hinaus anhalten oder auch danach neu auftreten, ohne dass eine andere Erklärung dafür gefunden werden kann. Der ebenfalls verwendete Begriff Post Covid bezieht sich entsprechend auf einen Zeitraum von mehr als zwölf Wochen.“

Und solche Fälle treten eben auch unter Kindern und Jugendlichen auf. „Ähnlich wie bei Erwachsenen werden eine Vielzahl verschiedener körperlicher, mentaler und psychischer Symptome berichtet, die jenseits der 4 bzw. 12 Wochen noch vorliegen. Am häufigsten beschrieben sind Müdigkeit und schnelle Erschöpfung nach Belastung, Luftnot, Kopfschmerzen, neurokognitive Symptome wie Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen, dysautonome Störungen sowie kardiovaskuläre Symptome, aber auch Schlafstörungen, Ängstlichkeit und depressive Verstimmung.“

Ob diese Symptome tatsächlich mit der Corona-Infektion zusammenhängen, ist wissenschaftlich zwar nicht bewiesen. Aber: „Solange diese wichtige Frage nicht geklärt ist, sollten Kinder der Gefahr einer Infektion nicht unnötig ausgesetzt werden. Zusätzlich zu den o. g. Ausführungen zur Krankheitslast kommt die Tatsache, dass bisher keine gezielte präventive oder kurative Therapie für Long Covid zur Verfügung steht. Auch deshalb ist es wichtig, Kinder und Jugendliche vor möglichen langanhaltenden oder dauerhaften Konsequenzen einer SARS-CoV-2-Infektion bestmöglich zu schützen.“

Ein zusätzlicher Grund für allgemeine Infektionsschutzmaßnahmen sei die Reduktion von Infektionen durch weitere Atemwegserreger. „Verdeutlichen lässt sich dies am Beispiel des humanen Respiratorischen Synzytial-Virus (RSV), das in Deutschland für viele Hospitalisierungen bei Kleinkindern verantwortlich ist.“ Tatsächlich schlagen Kinderkliniken bundesweit Alarm, weil sie aufgrund einer grassierenden RSV-Welle derzeit an ihre Kapazitätsgrenzen geraten. „Die RSV-Nachweise sind in den letzten Wochen stark gestiegen und liegen deutlich über den Werten der Vorjahre um diese Jahreszeit. Dies ist vermutlich die Folge einer aufgrund von Kontaktbeschränkungen ausgebliebenen RSV-Saison im Winter 2020/2021“, heißt es. Doch Maßnahmen, die vor Corona-Infektionen schützen, verhindern auch RSV-Infektionen – zumal aktuell auch Mehrfachinfektionen bei Kindern gemeldet werden.

Fazit des RKI: „Kitas und Schulen sollen geöffnet bleiben, aber es gilt sicher zu stellen, dass sie für Kinder eine möglichst sichere Umgebung darstellen.“ News4teachers

Hier geht es zum vollständigen Bulletin des Robert-Koch-Instituts.

Corona-Experten fordern von Politikern, endlich Fakten anzuerkennen (Kultusminister dürfen sich angesprochen fühlen!)

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106 KOMMENTARE

    • „Dazu gehört die Umsetzung etablierter Hygiene- und Infektionsschutzkonzepte, das Fernbleiben symptomatischer Kinder und Betreuender sowie Lehrender ebenso wie ein vollständiger Immunschutz aller weiteren Personen, in deren Obhut die Kinder leben und betreut werden“, so schreibt das RKI …

      An dieser Stelle verschweigen die Präsidenten von RKI · Robert Koch-Institut und DGHM · Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie dem Leser des in drei Tagen erscheinenden Epidemiologischen Bulletin (46 | 2021 — seit dem 02.11.2021 online vorab), was mit „vollständiger Immunschutz“ gemeint ist, nämlich die lebenslange genetische Nach-„Impfung“ alle fünf bis sechs Monate.

      Ein Elternpaar, auch eines nach der Trennung, wird nachzuweisen haben, Frau wie Mann, zweimal jährlich „geimpft“ zu sein, experimentell gentherapiert. Würde der Verweigerer des genetischen Wohlverhaltens seinem Kind nur noch durchs Fenster zuwinkend begegnen dürfen oder redend per Telefon?

      Sollte der Ex-Ehepartner, in dessen Haushalt kleine Kinder leben, mit einem neuen Partner unter einem Dach zusammenleben wollen, hätte dieser in Lothar Wielers Impfdatenbank als hygienisch einwandfrei registriert zu sein.

      Den „vollständigen Immunschutz“ konsequent weiterdenkend, dürfte sich die schuldhaft „ungeimpfte“ sechzehnjährige Tochter mit ihrem elfjährigen Bruder nicht in einem Zimmer aufhalten. Oder wären für Wieler und Häcker hier Lösungen denkbar mit gasdicht abschließend eingeklebten raumteilenden Plexiglaswänden und dauerbetriebenen elektrischen Luftfiltern?

      Indirekt verlangen Lothar Wieler und Georg Häcker die Impfpflicht für alle Lehrer und Kindergärtnerinnen, fordern sie ein Berufsverbot bzw. Arbeitsverbot für jeden im Bereich von Erziehung und Bildung, der es verweigert, seine Gene gegen Coronaviren experimentell aufpeppen zu lassen. Denken wir die beiden Vorkämpfer für einen totalen Pandemismus zu Ende, haben in Deutschland in Kürze ebenfalls alle Trainer im Sportverein, Musiker an einer Musikschule für Kinder, alle Jugendgruppenleiter bei den Pfadfindern und alle Mitarbeiter auf einer Ferienfreizeit oder einem Abenteuerspielplatz („Personen, in deren Obhut die Kinder leben oder betreut werden“) zum Schutz vor SARS-CoV-2 gentherapeutisch behandelt zu sein („Impfung“), nachfolgend zweimal jährlich nachbehandelt („booster“).

      Kontaktverbot zwischen ungeimpften Eltern und Kind?

      • Ernsthaft?
        Das ist wirklich mit Abstand das schlimmste Geschwurbel, was ich jemals lesen „musste“.

        Gene aufpeppen… wieder mal nichts verstanden, was der Impfstoff überhaupt macht.

        Wäre mit Impfung eine Gentherapie möglich, würden heute noch Eltern Schlange stehen, um ihr Kind so therapieren zu können.

        Was für eine unglaubliche Schwallerei…

      • Den Text mal in Ruhe selbst durchlesen, dann in sich gehen.
        Wenn sich kein komisches Gefühl oder gar Scham einstellt, bitte psyichiatrische Hilfe kontaktieren.
        Gute Besserung.

      • Liebe Redaktion,
        Kann derartiger Schwachsinn bitte entfernt werden? Offensichtliche Falschinformationen sollten nicht auf einer Plattform wie N4T stehen. Danke, Mika

        • Audiatur et altera pars (lateinisch für „Gehört werde auch der andere Teil.“ bzw. „Man höre auch die andere Seite.“) ist ein Grundsatz des römischen Rechts. Er steht für den Anspruch auf rechtliches Gehör. Der Grundsatz bedeutet, dass der Richter alle am Prozess Beteiligten zu hören hat, bevor er sein Urteil fällt.

          https://de.wikipedia.org/wiki/Audiatur_et_altera_pars

          Einerseits, andererseits. Für Vielfalt.

        • Liebe Mika,

          Falschinformationen (also Behauptungen, die von irgendjemandem für wahre Informationen gehalten werden könnten) enthält dieser Post unseres Erachtens nicht. Beiträge, die echte Fake News beinhalten, veröffentlichen wir tatsächlich nicht. Gelegentlich lassen wir aber blühende Fantasien als Leserbeiträge durchgehen – aus dokumentarischen Gründen.

          Es wird viel Quatsch gedacht in manchen Köpfen. Entsprechend viele wirre Mails erreichen uns. Sich das hin und wieder vor Augen zu führen, ist wichtig, um die Dimension des Problems zu erkennen: Wir sind nicht so weit vom Mittelalter entfernt, wie viele Menschen hierzulande meinen.

          Herzliche Grüße
          Die Redaktion

          • Ja, und genauso werden die Politiker von dieser Minderheit zugeschwallt, bis diese anscheinend glauben, dass das dies die Meinung der Mehrheit ist.

            Ernsthaft: der Gruselfaktor beim Lesen ist ‚riesig‘ (frei nach Schopper)

          • KlappKlappKlapp mit den Händen bzgl des letzten Absatzes….als Historiker schlägt mich hier zuweilen ein Holzhammer…. 😉

      • Achje, wenn „experimentell gentherapiert“ funktionieren würde, wäre ich dafür, das „Schwurbelgen“ zu extrahieren – ohne Spritze natürlich…. Irgendwie mit Mikrowellen, die Alluhüte durchbrechen, oder so….
        Tja, leider ist die Medizin noch nicht so weit, oder vielleicht doch?!

        Aber immerhin tröste ich mich damit, dass Impfgegner sich überwiegend im Rechts wählenden Spektrum befinden. Noch ein bisschen länger in der 4. Welle schwimmen und schwups, hat sich diese Gefahr ganz natürlich abgebaut….

      • Also nur Geschwurbel sehe ich in dem Beitrag von @Edward nicht. Der Begriff Gentherapie ist natürlich falsch, aber für wen die Impfpflicht, die das RKI nur sehr vorsichtig ausgedrückt hat, alles gilt, hat er schon gut aufgeschlüsselt.

        Außerdem kommen zum Glück bald die proteinbasierten Impfstoffe (alte Bauweise), d.h. mehr Auswahl, womit man sich zukünftig impfen lassen kann.
        Gerade deshalb vermute ich persönlich aber auch in der Zwischenzeit, dass die aktuelle Welle mit Absicht provoziert wird, damit sich, bevor der andere Impfstoff auf den Markt kommt, noch möglich viele mit dem Impfstoff von dem gewissen deutschen Unternehmen impfen lassen.
        Auch Geschwurbel? Ich bin für andere logische Erklärungen für unsere aktuelle Schulpolitik, Großveranstaltungen, geplante Weihnachtsmärkte ohne Einschränkungen etc. offen. Habe bis jetzt aber keine gefunden.

        Und wer mehr wissen will, vielleicht auch mal hier lesen, denn es profitiert nicht nur das Unternehmen selbst:
        https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/was-sich-mainz-dank-biontech-nun-leisten-kann-17626472.html

          • Wenn du eine andere logische Erklärung für das Verhalten unserer Politiker hast, nur her damit. Mit Pandemiebekämpfung haben die Entscheidungen jedenfalls wenig zu tun und die nächstliegende Motivation ist halt, wie schlägt man den größtmöglichen Gewinn aus der Pandemie.

      • Der „Ritter der traurigen Gestalt“ übertrifft sich selbst an Schwachsinn.
        Die Dimension dieser schwachsinnigen Äußerungen kann man aber gut als mahnendes, abschreckendes Beispiel anführen, was Falschinformationen und Informationen aus der Querdenkerszene und dubiosen Internetseiten, in den Hirnen mancher Menschen auslösen können.
        Ich hoffe aber immernoch, daß auch solch Verschwurbelten irgendwann geholfen werden kann.

      • @Edward von Roy – wer Angst vor „Gentherapie“ (was es ja nicht ist, der Wirkstoff von Biontech ist nach vier Tagen vom Körper vollständig abgebaut) hat, kann doch immerhin auf den Totwirkstoff von Valneva ausweichen?

      • @Edward von Roy

        Schön, dass es in diesen Zeiten doch noch was zum Schmunzeln gibt.
        Danke Eddi, ich freue mich auf Ihr nächstes Opus.
        So long, champ!

  1. „Fazit des RKI: Schulen und Kitas sollen geöffnet bleiben, aber es gilt sicherzustellen, daß sie für Kinder eine möglichst sichere Umgebung darstellen.“
    Ich glaube, die haben alle nicht im Entferndesten, auch nur den Hauch einer Ahnung davon, wie es in deutschen Kitas zugeht.

    • genauso wenig wie in Schulen.

      Jeder war mal da, und jeder glaubt, er weiss es noch genau.

      Damals war es ein absoutes No Go, sein krankes Kind in die KiTa zu geben. Heute soll das Immunsystem durch Überlastung in Innenräumen ‚trainiert‘ werden.

      Damals waren Eltern btw auch weniger krank, weil ihr Kind eben nicht jeden Dreck mitgebracht hat, der in die Kita eingeschleppt wurde.

      Aber jeder quatscht mit und käut wieder, was „die Medien“ ihnen in den Mund stopfen.

  2. Bis zum letzten Satz gut.Nur dieses Klammern am Präsenzunterricht,man versteht es nicht.Es gibt seitens der Mumia null Willen,die Sicherheit zu erhöhen.Dann müsste man ja eingestehen,dass das Gelabere von sicheren Schulen nur gelogen war.Zudem gibt es Läner,wo es ohne Präsenzpflicht hervorragend funktioniert und die im internationalen Vergleich weit besser dastehen als Deutschland mit seinem maroden Schulsystem.In einer Pandemie haben nur die Eltern über das familiäre Risiko entscheiden zu dürfen.Keine weltfremden Mumia.

  3. „Möglichst kleine Kohorten- je nach Perspektive. 30 Mann sind ja schließlich weniger wie ein vollbesetztes Stadion. „Lüftungskonzept“ gibt es schon. Abstand halten ist Ansichtssache und Maske wird ja auch auf dem Gang getragen: Sogar ein Waschbecken ist vorhanden. Also hier schon mal alles richtig gemacht und Haken dran. Altersgerechte Testen gibt es schon, und altersadaptiertes Maskentragen, bedeutet wahrscheinlich, je kleiner die Kinder desto weniger konsequent oder in Sächsischer Manier ( Maske bedeckt nur den Mund, nicht die Nase). Dann kann ja alles bleiben wie gehabt. Ich erkenne in dem Maßnamenkatalog nicht viel mehr als in Frau Schopper ihrem Sicherheitskonzept. Alles also supi, danke liebes RKI für diesen schwammigen Maßnamenkatalog noch dazu garniert mit den „beruhigenden Worten“ bezüglich einer Corona Erkrankung bei Kindern.

    • Antwort der Politik (Speziell FDP-Lindner): da Kinder ja in der Regel nicht an Corona sterben, ist das alles nur „Panikmache“. Die sollen sich mal nicht so anstellen, außerdem zahlen sie keine Steuern und sind somit nicht relevant für die Wirtschaft. Die Kinder können schon froh sein, dass ein paar Schulen Luftfilter bekommen haben.

  4. Das RKI ist im Gegensatz zu den Impfgegnern zu leise. Es hat die Tatsachen leider noch nie öffentlichwirksam auf den Punkt gebracht und sich nicht gegen Politiker gestellt, sondern zugesehen.

  5. In NRW sieht es auch nicht besser aus. Für unseren neuen MP Wüst und seinen Stellvertreter Dr. Stamp (es gäbe bei Kindern „de facto“ keine schweren Verläufe – an dieser Aussage wird er sich auch in einigen Wochen messen lassen müssen) war die mitten in der Welle ausgesetzte Maskenpflicht am Sitzplatz in der letzten Kabinettssitzung „kein Thema“. Vielleicht darf man noch einmal daran erinnern, dass eine Inzidenz von über 50 (!) eigentlich mal als Risikogebiet galt und selbst im Rahmen der misslungenen Bundesnotbremse ab einer Inzidenz von 160 Schulschließungen vorgesehen waren. Alternativen zu Schließungen (es gäbe ja mehr denkbare Varianten außer „Schule auf -Schule zu“) hat man sich in fast zwei Jahren ja keine einfallen lassen. –
    Na, in NRW sind wohl echte wackere Macher am Werk, die sich von hysterischen Bundesbehörden keinesfalls beeindrucken lassen…

  6. „Kitas und Schulen sollen geöffnet bleiben, aber es gilt sicher zu stellen, dass sie für Kinder eine möglichst sichere Umgebung darstellen.“

    Sprich: Sofortige Schulschließung. Die oben genannte „Erkenntnis“ gab es bereits vor vielen Monaten. Die KM hatten also viele Monate Zeit, betreffende Maßnahmen umzusetzen. Sie haben NICHTS getan. Folglich bleiben nur Schulschließungen, wenn man eine sichere Umgebung sicherstellen will.

    „möglichst sicher“ ist ohnehin Unsinn. Das ist in etwa so sinnvoll, als wenn man fordern würde, dass man sich vor Kitas und Schulen MÖGLICHST an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hält. Wenn man es eilig hat, darf man auch rasen… war halt nicht möglich, langsam zu fahren.

    Mit „möglichst sicher“ kann man beliebigen Nicht-Schutz verkaufen. Man behauptet einfach, es wäre nicht anders möglich gewesen.

    Da es aber all diese Möglichkeiten gibt, beinhaltet „möglichst sicher“ bei genauem Hinsehen eine Pflicht zum Luftreiniger und zu allen anderen bekannten Maßnahmen (tägliche Tests, Masken, Abstand).

    • Also bitte! Mit dem guten alten Lüften sind wir doch schon letzte Saison durchgekommen! Außerdem sind doch alle Schulen sicher, weil das Virus dort nicht grassiert, das weiß man doch..

  7. Seit über 1,5 Jahren thematisieren wir das Thema Corona nun und gefühlt ist nichts passiert. In den Sekundarstufen sind zwar die Altagsmasken angeblich besseren medizinische Masken gewichen, und wir haben unzuverlässige Tests bekommen.. Aber an sich wissen wir alle, dass absolut nichts passiert ist.

    Hier einmal ein paar Fakten, die gerne falsch dargestellt werden:

    – auch Kinder können an Corona, Pims und Post-Covid erkranken und lebenslange Schäden behalten
    – auch Kinder können zur Risikogruppe gehören, weil sie entweder erkrankt sind oder eine hohe genetische Veranlagung zur Erkrankung aufweisen
    – jeder ist ansteckend, egal ob geimpft, genesen oder mit Schnelltests getestet (wenn diese nicht die erforderliche Sensitivität aufweisen)
    – die aktuellen Sicherheitsmaßnahmen in den Schulen sind Augenwischerei
    – ohne Luftfilter drohen unseren Kindern vermehrt Infekte und damit eine zusätzliche Belastung des Immunsystems

    Wer das alles unter „egal, Hauptsache Präsenzunterricht“ zusammenfasst, begeht in meinem Augen nichts weiter als vorsätzliche Körperverletzung durch Unterlassung.

    Was brauchen Schulen wirklich?
    – die seit ca 1980 geforderten Bildungsreformen
    – verpflichtete Förderprogrqmme nachmittags, wenn das Elternhaus dies nicht meisten kann
    – einen Gesundheitsschutz, der klar stellt, dass Kinder unser wertvollstes Gut sind (Luftfilter, heißes Wasser an den Waschbecken, Stellwände im Klassenzimmer… )

    Um. es in einem Satz zu fassen. Wer immer noch nicht merkt, dass die Zukunft unserer Kknder wichtiger ist, als geöffnete Fußballstadien, Konzerte etc, sollte mal dringend darüber nachdenken, ob er / sie sein Amt passend ausübt

    • Welche Empfehlung, ich sehe da keine große Empfehlung, die sich von den aktuellen Maßnahmen wesentlich unterscheidet. Wenn da stehen würde: maximal 14 Schüler mit Abstand und Maske und Luftfilter in einer Klasse. Sportunterricht nur im Freien und im Kohortenverband ohne Kontaktsport, und Religionsunterricht alle zwei Wochen mit der halben Gruppe. Maske auch im Pausenhof und eingeschränktes Mensaangebot mit einer Maximalangabe von Personen pro Quadratmeter- dann wäre das eine Empfehlung.

      • Außerdem sollte ein Vokabular wie „gegebenenfalls“ und „wenn möglich“ in Pandemie- Zeiten aus Empfehlungsschreiben umgehend gestrichen werden- falls es einem wirklich erst sein sollte. .

  8. Da sich das RKI gegen Durchseuchung von Kita-Kindern und Schülern ausspricht bedeutet im nüchternen Klartext: Die angestrebte Durchseuchung wird so wie als angedachtes Planspiel einfach und kostengünstig für die MP´s durchgezogen.

    Bisher hat man immer entgegen den RKI-Empfehlungen gehandelt und ohne Schwellen mit Regeln noch viel einfacher. Wird sich auch Ende 2021 nicht ändern.

    Und ja, @Edward von Roy
    …(„Personen, in deren Obhut die Kinder leben oder betreut werden“) zum Schutz vor SARS-CoV-2 gentherapeutisch behandelt zu sein („Impfung“), nachfolgend zweimal jährlich nachbehandelt („booster“)…
    könnte auch Dank der Feierlaune, Unvernunft oder Impfunlust einiger Mitmenschen in Realität enden.

  9. Riesiges Sicherheitsnetz, Tests und beste Screenings, Bremsscheiben und Schutzzäune… die Schulen werden offen bleiben. Gegen so viel Sperrmüll sind das RKI und gesunder Menschenverstand machtlos.

  10. Schwach aus meiner Sicht!
    RKI wollte sich halt auch mal wieder melden, deren schwammige Aussagen haben mir gerade noch gefehlt!
    Anscheinend weiß von den “ Fachleuten“ die über unsere Arbeitswelt ( Schulen/ Kitas) hier so pseudowissend sprechen und verordnen jeder genau, wie hoch unsere Hygienestandarf’s anscheinen sind!
    Weit gefehlt!
    Bei uns an der Schule laufen die Schüler den kürzesten Weg zu ihren Orten! Laufwege werden schon lange nicht mehr eingehalten!
    Masken hängen sehr oft unter der Nase!
    „Pseudoessen „( ein Pommesstäbchen/ eine Nuckelflasche) über die Pause in der Hand , wird bei Bedarf an den Mund geführt, nur um die Maske los zu sein!
    Wenn wir ermahnen, auf den Gängen, schiebt man die Maske zwar hoch aber man sieht an den Bewegungen, wenn man sich umdreht, dass sie gleich wieder runtergezogen wird!
    Schüler kommen von der Bahn desinfizieren sich “ nicht mehr“ die Hände!
    Die Liste könnte ich gerade so weiterführen!
    Unsere Schule ist nur soweit ein sicherer Ort, da wir 3x in der Woche noch testen!
    Wenn am Testtag ein Schüler , welcher ungeimpft ist, fehlt , soll er bis zum nächsten Testtag der Schule fernbleiben, ausser er bringt einen gültigen Nachweis mit!
    Problem, nicht jede Lehrkraft schaut im Sekretariat am Folgetag nach, was auf der Klassenliste zu den Testtagen steht!
    Im Tagebuch darf es nicht stehen, kopieren darf man die Liste nicht, man soll es sich handschriftlich notieren!
    Ich habe wirklich anderes zu tun als dies täglich mir rauszusuchen!
    Schüler lassen sich impfen, die Listen unterliegen ständigen Änderungen!
    So viel bürokratischer Aufwand zum täglichen eigentlichen Geschäft!
    Ich bin so müde an alle zusätzliche Aufgaben zu denken!
    Auch die Schüler haben es satt und ich habe auch Schüler *innen, welche pampig werden und die Anweisungen diskutieren wollen, wofür gar keine Zeit ist!
    Lehrkräfte einer Klasse gehen mit den Massnahmen verschieden um, keine einheitliche Linie, trotz der Vorgaben!
    Dies erschwert die Arbeit zusätzlich!

  11. Scholz heute:

    „[…]Wir werden heute weiter gut beraten, das ist glaube ich auf ganz konstruktivem Weg, und ansonsten natürlich parallel dazu beitragen, dass wir all die notwendigen Entscheidungen treffen, damit wir das Infektionsgeschehen gut im Griff behalten und in dieser Woche auch im Bundestag die richtigen Entscheidungen dazu treffen“, sagte Scholz vor der Fortsetzung der Koalitionsverhandlungen von SPD, Grünen und FDP in Berlin.“

    https://www.welt.de/wissenschaft/article235051534/Corona-Kliniken-warnen-vor-Ueberlastung.html

    Infektionsgeschehen gut im Griff behalten???? Der Zug ist doch schon lange abgefahren! Und Ehefrau Britta, Präsidentin der KMK, hat doch mit ihren KollegInnen nicht unwesentlich dazu beigetragen, dass das Infektionsgeschehen so eskaliert. Die Damen und Herren der KMK konnten sich doch bis heute nicht auf einheitliche Maßnahmen und einen verbindlichen Stufenplan in Schulen einigen. Kontaktverfolgung ist nicht mehr möglich oder wird nicht mehr für nötig gehalten, Masken- und Testpflicht macht jedes Bundesland, wie es will usw.

    • Die ganze Zeit über frag ich mich schon, wie eigentlich der Mann heißt, der Bundeskanzler werden soll. Nichts war von ihm zu hören und nichts zu sehen. Und jetzt diese leere Worthülse. Das kann einem schon Angst machen.

      • @mm

        „leere Worthülse“ ist freundlich untertrieben. Diese Leere ist so erschreckend wie so manches innerhalb der letzten Monate.
        Hätte uns früher – seelige Jugendzeit – jemand so ein wirres nichtssagendes Zeug vorgeplappert, hätten wir eine Empfehlung ausgesprochen, oder auch zwei:
        – Geh zum Arzt, dringend!
        – Tu etwas, wobei du nicht redest! Entspann dich mal, notfalls mit der Hand. (Aber das letzte darf man heute nicht mehr sagen, glaube ich. 😉 )

    • In RLP so gut wie nichts: keine Kontaktverfolgung bei K1, wenn geimpft; nur noch ein Test pro Woche; keine Masken in der Klasse; Kohortentrennung kannn man machen, muss man aber nicht – an unserer Schule deshalb keine Trennung; klassenübergreifender Reli-/Ethik-Unterricht; klassenübergreifende AGs; Schulbusfahren: alle gemeinsam; demnächst Weihnachtmarkt in der Schule; Blasinstrumente spielen ohne Abstände; stufenübergreifender Chor ohne Abstände und ohne Masken und ohne Tests.
      So sieht frohes Viruswichteln aus mit Olaf Scholz‘ großer Partei-Freundin Malu Dreyer. Und sie lächelt immer noch. Pandemie?
      In RLP sind laut Dreyer, Hoch und Hubig (alle SPD) kaum Schutzmaßnahmen nötig. Motto: „Wir sind doch alle geimpft!“ Probleme haben nur die anderen.
      Hust, hust, hust.

  12. Welche Empfehlung? Für mich ist keine Empfehlung erkennbar. RKI: “ Es wäre schön, wenn möglichst und gegebenenfalls die bereits seit Beginn der Pandemie bestehenden Schutzmaßnamen im öffentlichen Leben auch in der Schule – aber nur wenn es keine Umstände macht, und wenn doch, dann vielleicht auch erstmal altersadaptiert umgesetzt werden könnten. …wäre nett, entschuldigung…wollten wir nur mal erwähnen….jetzt aber nicht böse sein… ist ja nur so eine Empfehlung. Wir stehen nämlich voll hinter Euch: SCHULEN MUSSEN OFFEN BLEIBEN!!! Ach und dann sei noch erwähnt, dass auch Kinder bei einer Corona- Infektionen Blessuren davon tragen können. Das zur reinen reine Information, nicht dass sich nachher noch einer über uns beschwert.“

  13. Schulen müssen offen bleiben…
    ich kann diesen Stuss einfach nicht mehr hören. Die Schulen werden ohnehin – außer über die Weihnachtsferien – nicht geschlossen, sondern die Präsenzpflicht würde vorübergehend ausgesetzt für den DU.
    Zumindest gäbe es noch halboffen für die Spielchen von Frau Hin und Her.

  14. Sorry RKI, aber dieses Samtpfötchen-Pamphlet ist ein Schuss in den Ofen und wird kaum Beachtung finden. Im Gegenteil, man wird der Auffassung sein, für all das ja schon ausreichend gesorgt zu haben. (Dass davon „unten“ und damit in der Realität nichts ankommt, begreift im Wolkenkuckucksheim leider keiner.)
    Die Breitärschigkeit unserer Staatenlenker wurde nun schon ausgiebig sichtbar und daran werden diese zahnlosen Ausführungen nichts ändern.
    Allein Corona und aktuell z. B. Glasgow zeigen: Der Mensch kriegt rein gar nichts auf die Kette, obwohl er es könnte. Es gibt wohl kein Lebewesen, dass fleißiger an dem Ast sägt, auf dem es selber sitzt. Und sowas nennt sich Krone der Schöpfung, einfach lachhaft.
    Homo sapiens….. sapiens = wissend. Es wäre jetzt allerdings dringend an der Zeit für den „homo ex caseo molli veniens“ – den aus dem Quark kommenden Menschen!

  15. Durchseuchung ja, Durchseuchung nein, kann es denn so schwer auch sein?
    Täglich neue, hohe Zahlen,
    Polititiker finden daswunderbar, ganz fein,
    Gab nen Bonus bei den Wahlen.

    Die Wissenschaften warnen, mahnen, klagen,
    Zu leise nur, leicht ignoriert,
    Mit andern Leben kann man’s wagen,
    Wenn nur dem eignen A… nichts passiert.

    Laut schrei’n, das können andre gut,
    Sie denken schräg und denken quer,
    Geifern, drohen voller Wut,
    Brüll’n hinaus laut ihr unsäglich Begehr.

    Denen oben scheint das nur sehr recht,
    Biegen sich’s hin, wie’s grade passt,
    Die Maske das System ja schwächt,
    Luftfilter scheinen nur Ballast.

    Schüler, Lehrer, Erzieher, kleine Kinder,
    Sind nicht so richtig wichtig,
    Die Wirtschaft brummt, Futter für die Schinder,
    Gesundheitsschutz ist doch da nichtig.

    Mir bleibt nur hier zu konstatieren,
    Ich bin es müd‘ und fühl‘ mich tot,
    Bin es leid zu mahnen, kritisieren,
    Die sind doch alle hirntot.

    Wünsche fast, dass es mich erwischt,
    Dann hat die liebe Seele Ruh,
    Verzweiflung dann auch weggewischt,
    Auf Treppen noch mehr Kinderrschuh!

  16. „+++ 13:29 Elternvertreter in Hessen wollen Impfauskunft über Lehrer +++
    Der Landeselternbeirat Hessen wünscht sich eine Auskunftspflicht zum Impfstatus von Lehrkräften. „Wir hätten gern, dass alle Lehrerinnen und Lehrer geimpft sind“, sagt der Vorsitzende des Landeselternbeirats (LEB) Hessen, Volkmar Heitmann. „Aber eine Impfpflicht ist eine heikle Sache.“ Für eine solche Forderung gebe es keine Mehrheit in dem Gremium, so Heitmann. An den Schulen herrsche „keine Waffengleichheit“: Weil geimpfte Schülerinnen und Schüler von der Testpflicht befreit sind, wissen Lehrer, welche Schüler geimpft sind und welche nicht. „Umgekehrt ist das aber nicht der Fall“, kritisiert Heitmann. Wenn Lehrkräfte ihren Impfstatus ebenso offenlegen müssten wie Schüler, so die Hoffnung des LEB, „würde das vielleicht einen gewissen Druck ausüben, sich doch noch impfen zu lassen“. Ohne Impfpflicht hätte die Selbstauskunft rechtlich keine Konsequenzen, sagt Heitmann. Dennoch könnten Schulen mit diesem Wissen vielleicht gezielter reagieren: etwa ungeimpfte Lehrkräfte nur in gut gelüfteten Räumen unterrichten lassen oder strengere Maskenpflicht anordnen.“

    https://www.n-tv.de/panorama/15-47-Drosten-daempft-Erwartungen-an-3G-Regel-in-Bussen-und-Bahnen–article21626512.html

    Diese Forderung geht ja in die Richtung einer kürzlich durch Eltern erhobenen Forderung, LuL sollten sich gemeinsam mit den SuS im Raum testen. Wegen der Gerechtigkeit bzw. fehlenden Vertrauens. In Thüringen, wo sich ja sehr viele Impfgegner und Coronaleugner tummeln, könnte man als geimpfte(r) LuL sogar Probleme bekommen, wenn der Status bekannt ist. Der Datenschützer hatte sich ja auch schon über eine Diskussion aufgeregt, in der SuS sich äußern sollten zu der Frage, ob sie sich impfen lassen würden.
    Wo waren denn die Eltern, die jetzt zum Schutz ihrer Kinder geimpfte LuL im Klassenraum haben wollen, als im vorigen Jahr der Unterricht ohne Tests, Abstand, Impfung und bei hohen Inzidenzen stattgefunden hat? Hat da irgendjemand mal nach der Gefährdung der Lehrkräfte gefragt? Wichtig war doch nur, dass Präsenzunterricht stattfindet. Den hatten wir in den Abschlussklassen quasi durchgängig.
    Außerdem können sich ja auch geimpfte LuL infizieren… wo ist denn der Schutz der LuL? Wir müssen uns auf die Impfwirkung verlassen, ansonsten haben wir nichts weiter, aber die Räume voll mit 30 potentiell infektiösen SuS. Deren Eltern in Thüringen häufig nicht geimpft sind. Deren Eltern die Maskenpflicht im Haus ablehnen. … Und als geimpfter LuL darf man dann zur „Belohnung“ in den am schlechtesten zu belüftenden Räumen unterrichten, damit dort dann letzten Endes die gleiche Infektionsgefahr besteht wie bei den ungeimpften LuL in gut belüfteten Räumen???
    Ich (geimpft!) würde sagen, ich unterrichte ungeimpfte SuS dann nur noch auf dem gut belüfteten Hof und führe Gespräche mit ungeimpften Eltern auch nur noch an der frischen Luft, um meine Antikörper nicht zu sehr ins Schwitzen zu bringen…

    • @Leseratte

      “ „Wir hätten gern, dass alle Lehrerinnen und Lehrer geimpft sind“, sagt der Vorsitzende des Landeselternbeirats (LEB) Hessen, Volkmar Heitmann.“

      Und ich hätte gerne, dass jeder, der Äußerungen dieser Qualitätsstufe von sich gibt, seinen IQ auf die Stirn tätowiert kriegt.
      Einstellige Werte sind kein Grund zur Traurigkeit, sie werden extra groß und mit fluoreszierender Farbe verewigt – ist dann auch von weitem besser sichtbar und hilfreich bei der Auswahl von Sozialkontakten, Ämtern, Pöstchen und sonstigem Trallala.

  17. Frau Schopper wie viel Appelle, Aufforderungen und Warnungen brauchen Sie noch um Gesundheitsschutz zu gewährleisten an Schulen. Die letzten in der Reihe haben eine Menge Geduld aufgebracht und haben täglich große Angst das Virus zu Hause zu verteilen. Die Gleichgültigkeit die Schulleitungen, Lehrer, Schüler, Elternschaft erfahren mit Ihrer fahrlässigen Haltung ist eine Verachtung eines Menschenleben.https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/intensivpatienten-baden-wuerttemberg-100.html

  18. BaWü: „Die Intensivstationen in Baden-Württemberg können die Bettenbelegungen durch Covid-19-Patienten nur noch bedingt ausgleichen. Der Koordinator für die intensivmedizinische Versorgung von Covid-Patienten in Baden-Württemberg, Götz Geldner, sagte im SWR, dass die Verlegung von Corona-Patienten von einer Region in eine andere in der vierten Welle nicht mehr viel helfe.
    Alle Regionen gleich ausgelastet

    In der zweiten und dritten Welle der Corona-Pandemie habe es noch große Unterschiede zwischen der Auslastung der verschiedenen Kliniken gegeben: Manche Regionen waren besonders stark betroffen, andere hatten noch viele freie Betten. Deshalb habe man damals Covid-Patienten von überlasteten Krankenhäusern in andere verlegen können, so Geldner. Dieses Konzept funktioniere jetzt nicht mehr: In der aktuellen vierten Welle, seien die meisten Regionen ähnlich ausgelastet.“

    STAND 15.11.2021, 16:01 Uhr

    https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/covid-belegung-intensivstationen-auslastung-100.html

  19. Der Erfurter OB zum Thema Impfpflicht:

    „[…]Nach Ansicht von Bausewein muss so schnell wie möglich alles getan werden, damit das Gesundheitssystem nicht noch zusätzlich durch Quarantäneanordnungen für ungeimpftes Personal geschwächt wird. Auch Schulen und Kindergärten gelte es offen zu halten. Angesicht rasant steigender Coronazahlen mahnte Bausewein zur Eile. […]“

    https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/corona-impfpflicht-tote-pflegeheim-impfung-zwei-g-100.html

    Da wird es doch mal ehrlich ausgesprochen: es geht nicht um den Gesundheitsschutz für SuS und LuL, sondern darum, dass die Schulen und Kindergärten „funktionieren“.

  20. „Lüftungskonzepte (ggf. unter Nutzung von Luftreinigern)“

    Ist dies nun die Forderung des RKI, Luftreiniger für alle Schulen und Kitas und sonstigen Einrichtungen für Kinder (und Jugendliche) anzuschaffen?

    Eindeutig kann das wohl nur durch eine Nachfrage beim RKI geklärt werden.

    Oder bin ich auf dem Holzweg? Was meinen die anderen Leser dazu?

    Allerdings werde ich als „einfacher Bürger“ wohl zeitnah keine Antwort vom RKI erhalten.

    Hat jemand eine Idee, wie man eine diesbezügliche Antwort des RKI bekommen kann?

    Gibt es jemanden, der Ärzte (w/m/d), Virologen
    (w/m/d) Epidemiologen (w/m/d) oder sonstige Wissenschaftler (w/m/d) kennt, die beim RKI nachfragen könnten?

    Liebe Redaktion, (oder) vielleicht könnten Sie beim RKI nachfragen?

    • Ich habe beim RKI im letzten Jahr bezüglich der Luftfilter nachgefragt und auch eine Antwort erhalten: keine Zuständigkeit, verantwortlich für die Umsetzung von Schutzmaßnahmen sei die Politik. Man könne nur Empfehlungen geben.

  21. Bayern hat eine Inzidenz von über 1000 bei Kindern.
    https://www.br.de/nachrichten/bayern/corona-inzidenz-bei-kindern-in-bayern-springt-auf-ueber-1-000,SoqNQ5M

    Das ist alles nur noch Wahnsinn! Die bayerischen Notärzte warnen, die Schulen verbreiten das Virus in die Familien, in denen der Impfschutz vielleicht schon nachlässt.

    Das ITS System wird in 1-3 Wochen überlastet sein.
    https://twitter.com/dpaessler/status/1457447483332874244

    Aber es wird weiter nur palavert. Lockdown jetzt!
    Die Grünen werden gerade von der Ampel erschlagen, die FDP versteht nicht, was eine Überlastung der ITS bedeutet. Auch Privatversicherte bekommen dann kein Bett mehr, um es für die Wirtschaftsfreunde plastisch zu formulieren.

    Macht die Discos und Kneipen zu und schließt die Schulen bis Weihnachten!

    Diese Regierung wird sonst in die Geschichte eingehen, als die Regierung, die die eigene Bevölkerung einem Virus ausliefert und 100.000 Tote in Kauf nimmt.

  22. @ MeinSenf

    Die Schulen müssen offen sein,
    Triage hin, Triage her.
    Noch viel zu viele Betten klein…
    sind frei noch für die Kinderlein.

    Die Wissenschaft kann empfehlen nur,
    entscheiden tun die Minister stur.
    Entscheider mit Herz und Verstand,
    sucht man hier leider wie Nadeln im Sand.

    Chance vertan, Chance vergeben,
    dem Virus freien Lauf gegeben.
    Wer ist Schuld, wird man sich fragen,
    Deutschland hört man alsbald klagen.

    Tote, Tote überall!
    Und dazu tönt der laute Lall:
    Die Schulen sind sicher und waren nie:
    Treiber dieser Pandemie!

    Sieh’, Triage hin, Triage her,
    die kleinen Bettchen steh’n doch leer!
    Covid bringt Kindern selten den Tod,
    alles im Lot, alles im Lot!

    Nicht denken, dass es dich erwischt,
    denn es lohnt nicht zu verzagen,
    Covid ist auf die erpicht,
    die ohne Abstand keine Maske tragen.

    Sie woll‘n so tun als wenn nichts wär,
    Menschen sterben, aber sieh‘ doch her:
    Die kleinen Covid-Betten sind noch leer!

    Zwar nicht alle, aber pssst, ganz leise!
    Man muss nicht alles schrei‘n!
    Sowas finden die Minister nicht weise,
    es reicht doch, wenn die Eltern wein‘n.

    Kommt der Irrtum dann an das Licht,
    gehört das alles vor‘s Gericht!
    Die Schuld zu tragen,
    welch‘ ein Grau‘n,
    wird sie plagen,
    nachts im Traum!

  23. „Fazit des RKI: „Kitas und Schulen sollen geöffnet bleiben, aber es gilt sicher zu stellen, dass sie für Kinder eine möglichst sichere Umgebung darstellen.“ News4teachers“

    Also wieder mal die Quadratur des Kreises! Lieber Herr Wieler, lieber Herr Drosten, macht doch mal einen Schultag mit und dann sprechen wir uns nochmal!

  24. Hatte ich letzte Woche noch Angst vor eine Coronainfektion, die sich durch das Aufheben der Maskenpflicht noch verstälkt hat, bin ich mittlerweile infiziert, trotz doppelter Impfung. Mit schweren Symptomen. Wenns weiterhin so schlecht läuft mit der Atmung, soll ich ins Krankenhaus. Mein letzter Schultag sah so aus, dass ich mit jedem Kurs/jeder Klasse diskutieren musste, warum es gut wäre, weiterhin Maske zu tragen. In jeder Gruppe gab es mindestens einen, der darauf bestand, keine Maske tragen zu müssen, weils ja keine Pflicht mehr in Schulen gibt. Je jünger die Schüler, desto mehr Widerstand. Die haben meine Sorge nicht verstanden. Naja, ich bin jetzt erstmal 14 Tage in Quarantäne. Sollen sie zusehen, wie sie den Stoff aufarbeiten und die Klausuren schreiben. Gibt keine Vertretung und Distanzunterricht ist nicht vorgesehen. Mich wundert auch, dass in jeder Klasse momentan mind. 6 Schüler fehlen. Wir bekommen aber keine Info, warum. Nur die Klassenlehrer erfahren ggf. wer infiziert ist und wer Kontaktperson.
    Laut Gesundheitsamt muss keiner meiner Schüler in Quarantäne, auch die nicht, die keine Maske getragen haben. Sind ja keine direkten Sitznachbarn von mir… Abstand halten ist natürlich nicht möglich.
    Ich weiß grad nicht, ob ich mich freuen soll, dass mich die bewusste Durchseuchung an Schulen nun schon getroffen hat und ich erstmal nicht hin muss (Ich liebe meinen Job, aber momentan macht es mir zu große Angst, die Schule zu betreten) oder ob ich mir Sorgen um meine Kollegen und Schüler und mein Kind machen soll, die weiterhin gezwungen sind, unter nicht-vorhandenen Schutzmaßnahmen in die Schule gehen zu müssen.
    Über Long-Covid will ich mir bei meinen Vorerkrankungen erstmal keine Gedanken machen…
    Gabs nicht mal sowas wie ne Fürsorgepflicht des Dienstherren?

    • Das mit der Fürsorgepflicht war wohl mal. Man kann sich kaum noch erinnern; es gab mal Remonstrationen wegen ein wenig Schimmel in Klassenräumen… (Bei uns hat es meine Tochter mit Corona auf Klassenfahrt erwischt, nachdem wir 1 1/2 Jahre lang alles richtig gemacht hatten….auch ich bin Riskikogruppe und habe Sorge trotz Imfpung). Aber das Wichtigste: Gute Besserung und rasche Llinderung der Symptome. Hier lesen viele mit, die mitfühlen.

    • @manda
      Ganz viele liebe Gedanken in deine Richtung und hoffentlich kommst du ohne weiteren schweren Verlauf schnell wieder auf die Beine!

      Was deine sonstigen Schilderungen betrifft, so läuft es bei und ebenso, auch wenn wir tatsächlich sogar noch Maskenpflicht haben. Noch hat’s mich nicht erwischt, aber so wie es aussieht, ist es nur noch eine Frage der Zeit. In den meisten Klassen gibt’s Infektionen, Abstände gibt’s nicht, die lieben Kinderlein sind nicht in der Lage, draußen zu essen und nutzen jede Gelegenheit, sich der Maske zu entledigen (ja, es gibt auch Vernünftige, aber leider auch sehr viele, die es nicht sind). Heute habe ich erfahren, dass ich am Freitag mit einem Schüler engen Kontakt im Unterricht hatte (Hilfe beim Zeichnen geht nun einmal nicht aus der Ferne), der heute wieder nach Hause beordert wurde, da Corona in der Familie angekommen ist und der heute noch über drei Schulstunden in deiner Klasse war. Quarantäne gibt’s für niemanden!
      Die Angst wächst und wird zum ständigen Begleiter…

    • Das tut mir sehr leid für Sie!
      Als Außenstehender bin ich immer wieder fassungslos, wie es an deutschen Schulen zugeht.
      Gibt es an Schulen Arbeitsschutz? Was dort mit Lehrern und Schülern veranstaltet wird, grenzt an ein Verbrechen!
      Ich kann jeden Lehrer verstehen, der das nicht mittragen möchte.
      An der Schule meiner Frau bleiben die Mitlehrer auch bei einer Inzidenz über 800 fröhlich. Vermutlich das Stockholm Syndrom.

    • @manda:
      Ganz viele gute Wünsche zur schnellen und rückstandsfreien Genesung.
      Deine Beschreibung deckt sich mit meinen Erlebnissen und unserem Alltag zu 100%.

    • Ich frage mich aber tatsächlich an dieser Stelle, warum sich Impfdurchbrüche so häufen und man uns bis vor kurzem noch die tolle Wirksamkeit gelobpreist hat.
      Ich habe in meinem Leben noch keine Impfung bekommen, wo ich mir dann danach trotzdem Sorgen gemacht habe, dass ich die Krankheit bekomme.
      Und jetzt sitze ich da und habe 2 Impfungen und kann davon ausgehen, dass mir das nicht viel nützt, wenn man sich die Zunahme der Kranken trotz Impfung ansieht. Allein in meinem familiären Umfeld sind es schon 4 Geimpfte mit ordentlichem Verlauf.
      Und wenn es an der sehr ansteckenden Deltavariante liegt… Gut, dann lacht sich die Variante gerade einen Ast darüber, dass wir glauben, wir schaffens mit Maßnahmen.
      Den Ungeimpften gebe ich die Schuld nicht mehr. Tut mir leid.

      • @Desillusioniert
        Das mögen Sie so sehen, ok.
        Als Antwort auf den Post von @manda 15. November 2021 um 20:56 ist das aber auch eine einfühlsame Reaktion und ein schöner Mutmacher.
        So etwas braucht man dann. ( Ironie )

      • @Desillusioniert: „Ich frage mich aber tatsächlich an dieser Stelle, warum sich Impfdurchbrüche so häufen und man uns bis vor kurzem noch die tolle Wirksamkeit gelobpreist hat.“ – Ich verstehe Ihren Gedankengang, vermute aber mal stark, dass wir anderen Erregern wie z.B. Masern einfach wesentlich seltener begegnen, während wir natürlich gerade eine Corona-Pandemie haben und das Corona-Virus deshalb mehr oder minder überall auf uns lauert. (Aber ich bin nicht wild auf eine Masern-Epidemie, um meine Theorie zu testen!)

        Geimpft hat man also definitiv bessere Chancen als ungeimpft – aber so undurchdringlich, wie wir ihn gerne hätten, ist der Impfschutz ganz offensichtlich nicht. (Ja, entweder hat irgendjemand vergessen, das unseren Politikern zu erklären. Oder die haben vergessen, zuzuhören und es zu kapieren. Ich habe eine Vermutung, welche von beiden Möglichkeiten zutrifft…)

        So oder so, in einen (zweiten) Corona-Winter gehe ich lieber mit als ohne Impfung.

  25. Die aktuelle Kurve bei risklayer sieht wirklich, wirklich übel aus. (1)

    Weil die Patienten auf den Intensivstationen sich vor zwei bis drei Wochen angesteckt haben (da hatten wir doch irgendetwas bei über 10.000 Fälle/Tag) und wir diese Woche in Deutschland die 50.000 weit weit hinter uns lassen, mag man sich gar nicht ausmalen, wie es in noch einmal zwei bis drei Wochen aussieht. Und auch dann ist der Gipfel bestimmt noch nicht erreicht. Liebes RKI, es wäre wirklich an der Zeit, auch verbal mal so richtig aufzurüsten und das eigene Anliegen so offensiv zu vertreten, dass ihr endlich gehört werdet. Die Gräben sind doch schon da und die ganz große Mehrheit würde es begrüßen, wenn ihr lauter wäret. Unsere besten Virologinnen haben nicht erst mit dem beeindruckenden offenen Brief gestern gezeigt, dass es bei Corona in Deutschland leider überhaupt nicht reicht, nachweislich Recht zu haben, sondern verstehen es, sich im besten Sinne politisch zu äußern. (2) Ach ja: Ein Pfui all der Politik die versucht, Corona unter diesen Umständen in das Private zu verschieben.

    (1) https://twitter.com/risklayer/status/1460328354301845514
    (2) https://med-bio.physik.tu-dortmund.de/cms/de/home/COVID-19/COVID-Oeffentlicher-Brief/index.html

    • Was hindert Sie denn, ihre liquiden Finanzmittel in Krankenhausbeteiligungen von privaten Krankenhausaktiengesellschaften zu stecken, mit Schwerpunkt Vorzugsaktien. Je höher der Aktienanteil an der AG, desto größer die Chance auf angemessene Versorgung. Dann gibt es die Dividende eben nicht in Euro sondern in Tagen Liegezeit:(

      Ist das Eigenkapital aufgezehrt, muss das Bett verlassen werden. So müssen die Ärzte nicht triagieren, die Entscheidungen kann der kaufmännische Leiter treffen. Ökonomie schlägt Ethik – erst das Fressen, dann die Moral …

  26. Gute Besserung! Je mehr Infektionen umso mehr trifft es alle, die mit vielen Personen Kontakt haben. Und wenn dann noch die rudimentären AHA + Regeln wegfallen…

  27. @manda
    Fürsor… Muahaha … Aufhören! Fürs… hahaha … Gnade! …sorgepflicht …. Wieher! … Ich kann nicht mehr! … Muahaha! … Wo gibt’s denn sowas? … hahaha … Bei uns jedenfalls nicht!

  28. @manda- Alles Gute…..Fürsorgepflicht sah schon immer mau aus. Ich bleibe bei meiner Idee- bei einer Corona-Infektion, die bei mir nur durch Schule erfolgen kann- Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen meinen obersten Dienstherrn.

  29. Auch an unserer Schule häufen sich die Fälle. Diese werden 1x in der Woche in fronter aktualisiert. Welche Klasse betroffen ist, wird daraus nicht ersichtlich. Erstkontakte werden nur zwei Tage rückwirkend verfolgt und in Quarantäne geschickt. Die Belastung unserer Kinder, weil sie vor drei Tagen neben dem positiv getesteten Kind saßen, ist höher, als die fehlenden Kontakte während des Distanzunterrichtes. Wir als Eltern würden unsere Kinder lieber zuhause behalten. Warum gibt es keine Entscheidungsfreiheit, ob Kinder auch zuhause im Hybridunterricht bleiben können, um die Schulsituation zu entzerren? Jedenfalls bei den Schulen, bei denen die Voraussetzungen gegeben sind.

  30. Liebe Redaktion, eine Idee:

    Könnten Sie eine Anfrage an das RKI stellen, ob die folgende Aussage des RKI eine Empfehlung des RKI zur Anschaffung von Luftreinigern ist:

    „Lüftungskonzepte (ggf. unter Nutzung von Luftreinigern)“ (Quelle: siehe oben)

    Denn dies ist mir nicht klar und ich denke, dass dies auch sehr sehr vielen Leserinnen und Lesern hier nicht klar ist.

    Was meinen Sie dazu?

  31. Eine riesen Schw… auch gegenüber dem pädagogischen Personal und Lehrkräften. Irgendwie haben wir versucht die Kinder durch diese schwierige Zeit zu bringen, nervlich am Ende und ungeimpft durch den November 2020 unzählige positive Kontake gehabt, persönliche Kontakte eingefroren, Burnouts erlebt.
    Und jetzt stehen viele doof da, die sich nicht schon Anfang November einen Termin zum boostern gemacht haben. Denn alles ist voll. Auch gibt es keine Möglichkeit mehr jetzt ein bisschen früher zur Impfung zu kommen. Und das als Lehrkraft an der Grundschule mit vielen nahen, ungeimpftem Kontakten. Ganz zu schweigen vom Risiko den Kindern gegenüber!
    Die Masken sitzen den Kleinen eh kaum richtig, die Nase wird bei dem Selbsttests minimal berührt.

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