SPD-Chefin Esken: Müssen über zusätzliche Corona-Hilfen für Schüler nachdenken

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SPD-Chefin Saskia Esken hat zusätzliche Corona-Hilfen für Schülerinnen und Schüler ins Spiel gebracht.

„Psychisch-mentale Belastung“: die SPD-Vorsitzende Saskia Esken. Foto: SPD

Das Aufholpaket von Bund und Ländern unterstütze zwar besondere Maßnahmen, um Bildungsrückstände aufzuholen. «Weil die Corona-Pandemie aber länger andauert und tiefere Spuren hinterlässt als gedacht, müssen wir darüber nachdenken, ob die überwiegend auf 2021/2022 befristeten Maßnahmen ausreichen», sagte Esken dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

«Durch die Corona-Beschränkungen, aber auch durch Leistungsdruck und Zukunftsängste hat sich gerade bei jungen Menschen eine psychisch-mentale Belastung aufgebaut, die nicht ohne Antwort bleiben darf», so Esken. dpa

SPD-Chefin Esken will in der Pandemie nichts ausschließen – außer Schulschließungen

 

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Mary-Ellen
3 Monate zuvor

Jawohl!
Nachdenken!
Vielleicht auch noch ein bisschen hingucken!
Kluges Mädchen!

KARIN
3 Monate zuvor
Antwortet  Mary-Ellen

Vielleicht auch endlich wirklich „tun“!

Rosa
3 Monate zuvor

Frau Esken die Erleuchtung kommt reichlich spät und die Anerkennung der Notsituation für viele Schüler. Das Aufholprogramm bzw. Rückenwindprogramm ist in BW eine Mogelpackung ohne Inhalt verteilt worden und die Schülerschaft ist auf den Lernrückständen sitzen geblieben. Die Unwahrheiten der KM hat ein Höchstmaß erreicht und die Schüler haben es auszubaden. Das Versprechen auf Unterstützung der Defizite hat man nicht gehalten und die Schüler haben großen Lernfrust. Die angespannte Situation an Schulen hat stark zugenommen trotz großen Einsatz von vielen Lehrern und Schulleitungen. Die Leistungen können schon lange nicht mehr erbracht werden, weil die Rückstände keine Aufarbeitung bekommen haben in einem angemessenen Zeitraum. Eine Sommerschule hat die Lernlücken nicht schliessen können. Die Bildungsschere im Klassenverband ist für alle eine große Last geworden und das Lernklima ist sehr belastet. Die KM haben für alle an der Schule keine Verbesserung und Handlunsfähigkeit aufgezeigt. Keine Bereitschaft war von den KM angestrebt worden um eine Verbesserung oder Entschärfung in der Schule zu schaffen. Die KM hören sich gerne reden und tragfähige Taten sind nicht erfolgt. Die KM haben einer heranwachsenden Generation keine Erleichterung ermöglicht in der Pandemie, sondern haben die Lebensituation einer jungen Generation erschwert. Dieses Gerede von den KM ist zum kotzen und unterste Schublade einer heranwachsenden Generation gegenüber.

gehtsnoch
3 Monate zuvor

„psychisch-mentale Belastung“
Also wenn dies bei jungen Leuten nicht ohne Antwort oder Spuren bleiben darf, dann als kompetente SPD-Chefin mal ran an die den „Bereich des Verstandes betreffenden Themen“ bei anzutreffenden chaotischen Corona-Beschränkungen und irrwitzigen Reglementierungen einer regierenden Partei Deutschlands. Warte auf einfach messbare Leistung statt parolierte Ankündigung.
„Wer bei mir Führung bestellt, muss wissen, dass er sie dann auch bekommt.(O. Scholz )“
Die einst angekündigte „Bazooka“ hat wenig Durchschlagskraft gezeigt und noch weniger Wumms.

Das Coronavirus erfordert entschlossenes Handeln und kluges Krisenmanagement nicht nur für Wirtschaft, Handel und Sportevents, sondern auch für die Zukunft der Kinder und Jugendlichen über das Bildungsrecht und Präsenzpflicht ohne Gesundheitsschutz hinaus. Hilfen sind das Mittel wenn es eigentlich schon zu spät ist. Aber was darf ich erwarten, wenn nicht einmal selbstgesteckte Zielvorgaben (wie Impfquoten) auch in der Verlängerung einfach nicht gehalten werden…

Mit Omikron wird auch die Reinfektion oder Mehrfachinfektion bei Durchseuchungsszenarien thematisiert werden müssen, egal ob ungeimpft oder mehrfach geboostert.
Erste Zeichen des Strategiewechsels werden bereits mit dem anstehenden verkürzten Genesenenstatus nach einer Corona-Infektion von sechs auf drei Monaten deutlich. Nur „Schule“ wird permanent auf allen Ebenen als böses „S-Wort“ ausgeschwiegen.