Von einer Jury gekürt: Das sind die ausgezeichneten Lehrkräfte des Jahres

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BERLIN. Die Preisträgerinnen und Preisträger des bundesweiten Wettbewerbs „Deutscher Lehrkräftepreis – Unterricht innovativ“ 2021 stehen fest. Die Jury unter Leitung des Chemie-Didaktikers Prof. David-S. Di Fuccia hat entschieden: Elf Lehrkräfte, vier Teams und vier Schulleitungen aus insgesamt zehn Bundesländern wurden in der Wettbewerbsrunde 2021 ausgezeichnet. Über 5.200 Lehr­kräfte sowie Schülerinnen und Schüler haben sich am Wettbewerb beteiligt.

Als Schulleiter des Jahres ausgezeichnet: Micha Pallesche und Dominik König-Kurowski von der Ernst-Reuter-Schule Karlsruhe Mitte. Foto: Deutscher Lehrkräftepreis

Für „Ausgezeichnete Lehrkräfte“, eine der drei Wettbewerbskategorien, wurden elf besonders engagierte Lehrkräfte von den Schülerinnen und Schülern der Abschlussklassen 2020/2021 nominiert. Drei Auszeich­nungen vergab die Jury nach Nordrhein-Westfalen (Tobias Kammer, UNESCO-Schule-Essen; Betty Schmidt, Friedrich-Albert-Lange Schule Solingen; Benedikt Töns, Käthe-Kollwitz-Gymnasium Dortmund) und je zwei nach Bayern (Jürgen Vetter, Staatliche Fachober- und Berufsoberschule Erding, Simone Wawra, Albert-Schweitzer-Gymnasium Erlangen, jetzt Gymnasium Neustadt a.d. Waldnaab) und Hessen (Katrin Aurich, Dreieichschule Langen; Birgit Vollrath, Heinrich-von-Gagern-Gymnasium Frankfurt).

Je eine Auszeichnung wurde nach Baden-Württemberg (Martin Kohler, Otto-Graf-Realschule Leimen), Brandenburg (Helgert Weber, Hermann-von-Helmholtz Gymnasium Potsdam), Bremen (Nezihe Ciftci, Europaschule Schulzentrum SII Utbremen) und Sachsen (Dietmar Schneider, Goethe-Gymnasium Auerbach/Vogtland) vergeben.

Nezihe Ciftci aus Bremen. Foto: Deutscher Lehrkräftepreis

Karin Prien, Präsidentin der Kultusministerkonferenz und schleswig-holsteinische Bildungsministerin, befand: „Der Satz des Bildungsforschers John Hattie‚ ‚Auf die Lehrkraft kommt es an!‘ kann gerade in Pandemie-Zeiten nicht oft genug zitiert werden. Er fasst in Prägnanz zusammen, welche Bedeutung den Lehrerinnen und Lehrern zukommt. Sie sind es, die die jede Schülerin und jeden Schüler sehen, die Feedback geben und individuell unterstützen können. Diese Qualität zusammen mit einer hohen Fachlichkeit macht sie unverzichtbar. Kein digitales Lernsystem kann die Lehrkraft ersetzen.“

Die Schulleitung sicher auch nicht. In der Kategorie „Vorbildliche Schulleitung“ wählte die Jury vier Preisträgerinnen und Preisträger aus. Die Schulleitungen wurden von ihren Kollegien vorgeschlagen und mindestens 25 Prozent aller Lehrkräfte der betreffenden Schulen mussten die Nominierung unterstützen.

Benedikt Töns aus Nordrhein-Westfalen. Foto: Deutscher Lehrkräftepreis

Der erste Preis ging an Micha Pallesche und Dominik König-Kurowski von der Ernst-Reuter-Schule Karlsruhe Mitte in Baden-Württemberg. Das Kollegium nominierte die beiden Schulleiter wegen ihrer Begeisterungsfähigkeit, der sehr wertschätzenden und effektiven Kommunikation, der lösungs­orientierten und für alle Beteiligten befriedigenden Bearbeitung schwieriger Themenfelder, der positiven Fehlerkultur und dem Fokus auf den Zusammenhalt der Schulgemeinschaft.

Den zweiten Preis erhielt Susanne Schulte, Leiterin der Montessori Reformschule Dorsten in Nordrhein-Westfalen. Für das Kollegium ist sie Pädagogin mit Leib und Seele und als Schulleiterin hoch­professionell. Eine visionäre Zukunftsarbeiterin, die die Schülerinnen und Schüler in ihrer ganzen Persönlichkeit wahrnimmt, fördert und fordert. Sowie ein heterogenes Kollegium frohgemut auf Trab hält und zugleich in die Pflicht nimmt, zum Wohle der Schülerinnen und Schüler beständig inhaltlich zu wachsen.

Betty Schmidt aus Nordrhein-Westfalen. Foto: Deutscher Lehrkräftepreis

Den dritten Preis vergab die Jury an Christiane Wagner vom Droste-Hülshoff-Gymnasium in Berlin. Das Kollegium schätzt an der Schulleiterin die stetige Weiterentwicklung der Schule, die alte Strukturen anfasst, aber liebgewonnene Traditionen achtet. Sie nimmt die Lehrkräfte mit in neue Verantwortlich­keiten und setzt durch kluge Stundenplan-Verteilungen Schwerpunkte zugunsten der Lernenden. Unter­schiedliche Wahrnehmungen und Herangehensweisen werden in gegenseitiger Wertschätzung akzeptiert.

Den in diesem Jahr in der Kategorie „Vorbildliche Schulleitung“ von der „Zeit“ ausgelobten Sonderpreis Europa erhielt Pantelis Pavlakidis mit seinem Team Menel Amamou, Fenna Eilers und Rebecca Ludewig von der Quinoa-Schule in Berlin. Die Schulleitung manövriert laut Kollegium das Team souverän durch die Herausforderungen des Schulalltags in der Krise – mit Herz, Mut und Sachverstand. Sie halte den Rücken frei, habe immer ein offenes Ohr, lasse Raum für Ideen und treibe Innovationen voran. Die Schulleitung sei visionär, mutig und empathisch. Unter dem Titel „Personalisiertes Lernen mit digitalen Medien“ nimmt die Schule am EU-Programm Erasmus+ teil. Es bietet die Chance, von erfolgreichen europäischen Bildungssystemen zu lernen.

Vier innovative Unterrichtskonzepte ausgezeichnet

In der Kategorie „Unterricht innovativ“ haben zahlreiche engagierte und durch die Corona-Pandemie auch im vergangenen Jahr besonders geforderte Lehrkräfte-Teams aus ganz Deutschland innovative und fächerübergreifende Unterrichtsprojekte für den Wettbewerb eingereicht.

Den ersten Preis vergab die Jury an Konrad Schaller und Anne Zeng vom Carl-von-Ossietzky-Gymnasium in Berlin für das Projekt „Digitale Berufsorientierung“. Das Projekt beschäftigte sich mit Ideen für die digitale Berufsorientierung. Die in den Wochen der durch den Lockdown bedingten Schul­schließung entwickelten digitalen Umsetzungen für die Kurs-Inhalte von „Studium & Beruf“ zeichnen sich durch eine hohe Schülerinnen- und Schüler-Aktivierung aus und zeigen die diversen Möglichkeiten digi­taler Bildung und Zukunftsorientierung. Entstanden sind zum Beispiel ein „Berufeblog“ mit Interviews von Expertinnen und Experten, der Podcast „Ausbildungsberuf“, Lernspiele zum Studien-ABC oder die Online-Veranstaltung „Schüler:innen fragen Studierende“.

Stefan Junker von der Max-Planck-Schule in Kiel. Foto: Deutscher Lehrkräftepreis

Der zweite Preis, der vom Cornelsen Verlag vergeben wurde, ging an Stefan Junker und sein Team (insgesamt 15 Lehrkräfte) von der Max-Planck-Schule in Kiel/Schleswig-Holstein für das Projekt „Unsere Fragen zur Klimakrise“. Unter dem Oberthema „Vom Wissen zum Handeln – selbst wirksam werden!“ beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler im Geographie-Unterricht mit den Fragen zur Klimakrise, die sie besonders wichtig finden. Für die Beantwortung der Fragen wurde mit anderen Fächern zusammengearbeitet und vor allem mit Experten kooperiert wie beispielsweise Dr. Tobias Bayr vom Geomar Helmholtzzentrum für Ozeanforschung und Carina Kruse vom Umweltschutzamt der Stadt Kiel. Die Schülerinnen und Schüler dokumentierten die Ergebnisse ihrer Fragestellungen und erstellten daraus einen Flyer und ein Plakat, die auch online abrufbar und z.B. auf der Homepage der Stadt Kiel zu finden sind. Bei Veranstaltungen wie der Kieler Klimawoche konnte die Klasse ihre Ergebnisse ebenfalls vorstellen.

Schulleiterin Christiane Wagner vom Droste-Hülshoff-Gymnasium in Berlin. Foto: Deutscher Lehrkäftepreis

„Jedes Jahr zeugen die eingereichten Unterrichtsprojekte von der Innovationsbereitschaft und dem vielseitigen Engagement unserer Lehrkräfte – so auch in diesem Jahr“, erklärt  Susanne Lin-Klitzing, Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes. „Die Projekte haben überzeugt. Ob Allgemein­bildung, theoretische Grundlagen oder praktische Anwendung: In unseren ausgezeichneten Projekten kommt nichts davon zu kurz und so konnten unsere Lehrkräfte wieder einmal unter Beweis stellen, wie sie Pandemie-Alltag, Schülerorientierung und fachliche Professionalität Tag für Tag vereinen. Sie richten den Blick in die Vergangenheit, in die Gegenwart und in die Zukunft, sie vermitteln den Schülerinnen und Schülern ein Gefühl für Geschichte und gleichzeitig wappnen sie sie für eine Zukunft, die sie selbst maß­geblich mitgestalten werden.“

Simone Bast und Ruth Wallerath von der BBS Gestaltung und Technik in Trier. Foto: Deutscher Lehrkräftepreis

Mit dem dritten Preis wurden Simone Bast und Ruth Wallerath von der BBS Gestaltung und Technik in Trier/Rheinland-Pfalz für das Projekt „Autofahren: Mensch vs. Maschine“ ausgezeichnet. Es ging davon aus, dass das Konzept des Autonomen Fahrens von neuartigen Carsharing-Konzepten bis hin zur Revo­lution ganzer Branchen eine Vielzahl von Effekten hervorbringen kann, die große Auswirkungen auf die Lebens- und Berufswirklichkeit der Lernenden haben werden. Unter der Fragestellung, wie Autonomes Fahren gelingen kann, entwickelten die Schülerinnen und Schüler ein Verständnis für die neurologischen Prozesse im menschlichen Nervensystem, die beim Lernen des Autofahrens eine Rolle spielen. Außer­dem erarbeiten sie die mathematisch-technischen Grundlagen, die autonomes Fahren ermöglichen wie Techniken der Bilderkennung und Bildverarbeitung sowie die Konstruktion und das Training neuronaler Netze.

Der 1. Preis in der Kategorie „Unterricht innovativ“ ging an Konrad Schaller und Anne Zeng vom Carl-von-Ossietzky Gymnasium Berlin für ihr Projekt „Digitale Berufsorientierung“. Foto: Deutscher Lehrkräftepreis

Den in diesem Jahr in der Kategorie „Unterricht innovativ“ ebenfalls verliehenen Sonderpreis Europa erhielt Christoph Gunter-Seretny mit Team von der Bigge-Lenne Gesamtschule in Finnentrop/ Nordrhein-Westfalen für das Projekt „Der erste Weltkrieg in Finnentrop“. Bei diesem Projekt stand der regionale Aspekt und die freie Entwicklung der Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler im Vorder­grund. Das Thema, das sich ausgezeichnet in das Curriculum einpasst und mit allen Teilaspekten der Thematik beschäftigt, stellte die Arbeit der Schülerinnen und Schüler in den Vordergrund. Die Koopera­tion mit regionalen Museen, dem Heimatverein und Privatpersonen war ein wichtiger Teil des Projekts.

Bei der Planung war es Christoph Gunter-Seretny besonders wichtig, dass die Partnerschaft mit Belgien wieder auflebt. Europäische Partnerschaften sind aus seiner Sicht enorm wichtig, da die Völkerverstän­digung besonders bei den Schülerinnen und Schülern, aber auch bei den Organisatoren ein wichtiger Beitrag für ein europäisches Miteinander ist. Geplant sind jetzt Exkursionen nach Belgien, an die sich ein organisierter Schüleraustausch anschließen wird. Die Akquise für die nötigen Mittel läuft, Gespräche mit der Gemeinde Finnentrop und dem Bund der Kriegsgräberfürsorge haben bereits stattgefunden. News4teachers

Die neue Runde des Wettbewerbs startet am 22. März, Bewerbungen über www.lehrkraeftepreis.de

Deutscher Lehrkräftepreis

Die Träger des Wettbewerbs, die Heraeus Bildungsstiftung und der Deutsche Philologenverband wollen nach eigenem Bekunden mit der Auszeichnung die Leistungen von Lehrkräften und Schulleitungen würdigen und in den Vorder­grund der öffentlichen Wahrnehmung rücken.

Der Wettbewerbs-Jury unter Leitung von Prof. Dr. David-S. Di Fuccia gehörten an: André Bürkle, Mitglied der Schulleitung und Lehrer an der Georg-Büchner-Schule im Main-Kinzig-Kreis; Britta Ernst, Ministerin für Schule und berufliche Bildung in Schleswig-Holstein; Janis Fifka, Mit­glied des Vorstands des European Youth Parliament und der Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa; Prof. Dr. Kathrin Fussangel, Professorin für Empirische Schulforschung an der Bergischen Universität Wuppertal, Institut für Bildungsforschung (IfB); Winfried Gosmann, Schulamtsdezernent a.D. in Nordrhein-Westfalen; Peter Haase, Schulleiter a.D. in Bremen; Prof. Dr. Roland Kaehlbrandt, Vorstands­vorsitzender Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt / Main; Prof. Dr. Dr. h.c. Eckard Klieme, Vorstand DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation Frankfurt/Main; Josephine Reichstein, Schülervertreterin des Martin-Luther-Gymnasiums Eisenach; Martin Spiewak, Mitglied der Redaktion Wissen der Wochenzeitung Die Zeit; Frank Thalhofer, Mitglied der Geschäfts­führung Cornelsen Verlag. Die Träger des Wettbewerbs repräsentieren Dr. h.c. Beate Heraeus, Vorsit­zende der Heraeus Bildungsstiftung Deutschland, und Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing, Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes.

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Realist
2 Monate zuvor

Glückwunsch an die Preisträger. Aber irgendwie habe ich immer das Gefühl, man will damit den Lehrkräften, die einfach versuchen, ihren Unterricht mit den zur Verfügung gestellten Mitteln in der zur Verfügung gestellten Zeit zu machen, ein schlechtes Gewissen einzureden…

Wieso gibt es eigentlich keine Wettbewerbe für das innovativste Bankberatergespräch oder für die effizientes Arbeitsorganisation bei BMW? Da könnte man doch auch noch Potenziale heben und die Gewinne, ich meine natürlich die Kundenzufriedenheit, steigern. Machen die Arbeiter und Angestellten dort doch gerne.

dauerlüfterin
2 Monate zuvor

Habe im hr eine Reportage über eine hessische Preisträgerin gehört. Eine ganz tolle Frau, die, nach dem was zu hören war, neben ihrer Lehrtätigkeit das Schultheater wuppt und dafür auf eigene Kosten und in ihrer Freizeit Kulissen baut und Requisiten/Kostüme herstellt.
Kann sie ja alles gerne tun, allerdings genügt ein Blick in ein herkömmliches Kollegium um festzustellen, wie weit das alles vom Alltag und seinen Herausforderungen für die meisten weg ist.
Hier stellt sich dann doch die Frage, was für Maßstäbe an Lehrkräfte durch diese Auszeichnung angelegt werden. Ist eine gute Lehrkraft diejenige, die sich in ihrer Freizeit und mit eigenen (finanziellen) Mitteln maximal aufopfert? Wird das auch in andern Berufen verlangt?

Stromdoktor
2 Monate zuvor

Es gibt immer den Unterschied zwischen „Beruf“ und „Berufung“.

Für viele ist der Beruf „nur“ EIN Teil des Lebens, der zur Finanzierung des Lebensunterhaltes dient – und das ist auch völlig in Ordnung. Daneben gibt es noch private Verpflichtungen und den Bereich der Freizeit.

Wer im Bereich der Freizeit gerne eine Modelleisenbahn baut, Sport treibt oder die Zeit mit der Familie verbringt, der hat jedes Recht dazu.

Wer gerne auch in der Freizeit seinen Beruf ausübt und wo ggf. Grenzen verschwimmen, der ist zunächst einmal zu beneiden. Er hat sein Hobby zum Beruf gemacht.

Auf den zweiten Blick wird dabei aber die Messlatte ungewollt hoch gelegt für andere Gruppe – und die sehen sich einer wachsenden Erwartungshaltung und Leistungsdruck ausgesetzt.

Schwieriges Thema…auch in der Industrie.

@Realist:
In der Industrie sorgt man mit Leistungskomponenten für „Stimmung“ zwischen den Mitarbeitern. Was glauben Sie, was los ist, wenn in diesem Zusammenhang ein Kollege / eine Kollegin minimal besser abschneidet…

Realist
2 Monate zuvor
Antwortet  Stromdoktor

Sie sagen es, in der „Industrie“ bedeutet mehr Leistung mehr Einkommen. In der Schule gibt es im Besten Fall nichts, im Regelfall aber Mehrausgaben, vom persönlichen Gehalt zu finanzieren, und / oder Verzicht auf Freizeit. Im „normalen“ Unterrichtsbetrieb sind solche Kunsstückchen im Regelfall nicht zu leisten.

Palomino
2 Monate zuvor

Warum wird denn hier schon wieder auf den Leuten herumgehackt? Toll, aber im normalen Alltag….
Die sollen mal in der Normalität….
Selbstaufgabe…. Büttel der Obrigkeit..
Das ist wieder typisch. Meckern, relativieren, statt sich selbst zu hinterfragen. Was die Kollegen machen, ist klasse- 2 kenne ich persönlich. Und wer sich ertappt fühlt, soll entweder den Hintern hochkriegen und was tun oder die Schnauze halten.

D. Orie
2 Monate zuvor

Tolle Vorbilder. Schade nur, dass nichts über einen guten Lese- und Rechtschreibunterricht berichtet wurde.

Helmer
2 Monate zuvor

Glückwunsch und Respekt!

Johann Friedrich
2 Monate zuvor

„Deutscher Lehrerpreis“ hört sich offiziell an, wurde aber mit privaten Stiftungsgeldern ins Leben gerufen, unter anderem von Vodafone. Seltsam auch:
Nur 5200 von über 915 000 Lehrer*innen in Deutschland nahmen daran teil. Für eine Wahlbeteiligung von etwa 0,5 % also ein ziemlicher Medienhype, für 99,5 % der Betroffenen hatte der „Wettbewerb“ also keine Bedeutung.
Gerade gegenwärtig sollten wichtigere schulischen Themen im Blickfeld der Öffentlichkeit stehen.

Mathefuchs
2 Monate zuvor
Antwortet  Johann Friedrich

Das eine schließt doch das andere nicht aus Johann?

Milla
2 Monate zuvor

Ich gebe @Johann Friedrich recht. Ehrungen einer kleinen Zahl von Arbeitenden (welchen Berufes auch immer) hat für mich etwas, nun ja…. Gute Arbeitsbedingungen + Gesundheitsschutz für alle, gerechtere Bezahlung,… das wär wahre Anerkennung. Ich kenne viele KuK, die ihr Bestes geben, auch außerhalb des Üblichen.