Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ gestartet – weniger Teilnehmer wegen Corona

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168 junge Forscher und Forscherinnen präsentieren ihre Arbeiten aus verschiedenen Fachgebieten: In Lübeck hat der 57. Bundeswettbewerb «Jugend forscht» begonnen. «Die Corona-Pandemie hat uns stark zugesetzt», sagte der Leiter des Wettbewerbs, Sven Baszio. Die Zahl der Teilnehmer sei im Vergleich zu 2019 um fast 30 Prozent zurückgegangen. «Das liegt auch an der Mehrfachbelastung der Lehrkräfte, die zur Betreuung der Wettbewerbsprojekte erforderlich sind», sagte Baszio. 

Nachwuchs-WissenschaftlerInnen präsentieren ihre Ergebnisse. Foto: Stiftung Jugend forscht e. V.

Der Präsident der Vereinigung der Unternehmensverbände in Hamburg und Schleswig-Holstein, Philipp Murmann, sagte zur Eröffnung, Wirtschaft und Wissenschaft bräuchten junge Menschen, die sich den Aufgaben der Zukunft stellten und Lösungen entwickelten. Die Fachgebiete beim Wettbewerb: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

Die Themen des vor 66 Jahren ins Leben gerufenen Wettbewerbs hätten immer auch den Zeitgeist widergespiegelt, sagte Baszio. «So war in den 1960er Jahren die Luft- und Raumfahrt ein großes Thema, in den 1980er Jahren war es der Umweltschutz und heute sind es Themen wie Digitalisierung und Virtual Reality.» Auch Corona spiele im Wettbewerb 2022 eine Rolle.

In den folgenden Tagen werden die Teilnehmer ihre Arbeiten in Jurygesprächen präsentieren. Die Bundessieger werden am Sonntag bekannt gegeben. Es gibt unter anderem Geld- und Sachpreise im Wert von mehr als einer Million Euro sowie Forschungsaufenthalte, Praktika und die Teilnahme an internationalen Schülerwettbewerben. News4teachers / mit Material der dpa

Vom (fast) normalen Teenager zur Nachwuchsforscher-Hoffnung: „Jugend forscht“-Sieger Hähne

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