Buschmann: Maskenpflicht für Schüler erst dann, wenn der Krankenstand unter Lehrkräften in die Höhe schießt

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BERLIN. Die Maskenpflicht in Schulen ab Klasse 5 soll von den Bundesländern im Herbst offenbar erst dann verhängt werden dürfen, wenn so viele Lehrkräfte an Corona erkrankt sind, dass der Präsenzunterricht zusammenzubrechen droht. Das hat Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) in einem Videostatement vom 3. August – das zunächst medial unbeachtet blieb, aber im Netz kursiert – betont. Von einem „Dammbruch“ beim Arbeitsschutz ist auf Twitter die Rede.

„Das ist dann aber auch Voraussetzung“: Bundesjustizminister Marco Buschmann. Foto: BPA

Am 3. August hatte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) den Entwurf für ein neues Infektionsschutzgesetz vorgestellt, das ab Oktober gelten soll. Danach bleiben Schulschließungen als Corona-Schutzmaßnahme verboten. Erlaubt wird den Ländern hingegen, die „Maskenpflicht in Schulen und sonstigen Ausbildungseinrichtungen für Beschäftigte und für Schülerinnen und Schüler ab dem fünften Schuljahr“ zu verhängen, „wenn dies zur Aufrechterhaltung eines geregelten Präsenz-Unterrichtsbetriebs erforderlich ist.“ Die Länder sollen zudem die Möglichkeit (zurück)bekommen, Tests in Kitas und Schulen vorzuschreiben.

Wann die Situation gegeben ist, dass die Maskenpflicht „zur Aufrechterhaltung eines geregelten Präsenz-Unterrichtsbetriebs erforderlich ist“, blieb dabei offen – möglich wäre beispielsweise, eine solche Notlage anhand von Kriterien wie Inzidenz, Intensivbettenbelegung und/oder Corona-Todesfällen festzustellen, die mittelbar dann auch den praktisch ungeschützten Schulbetrieb betreffen. Tatsächlich sollen solche Warnsignale aber nicht ausreichen, um eine Maskenpflicht in (weiterführenden) Schulen anzuordnen. Kranke Lehrkräfte sind als Nachweis gefordert – und zwar in großer Zahl. Jedenfalls dann, wenn es nach Bundesjustizminister Buschmann geht.

„Es nützt ja nichts, wenn man die die Schulen offenhalten will, aber beispielsweise die Lehrer reihenweise krank werden“

Die Maskenpflicht weise von allen Schutzmaßnahmen das günstigste „Kosten-Nutzen-Verhältnis“ auf, weswegen die Bundesregierung diese den Ländern im Notfall ermöglichen wolle, erläutert er in seinem Video-Statement, das offensichtlich unmittelbar nach Lauterbachs Pressekonferenz aufgenommen wurde.

Für Schülerinnen und Schülern allerdings, die Masken ja nicht nur wie beim Einkaufen zehn Minuten, sondern über den Schultag lang tragen müssten, sei die Belastung durch Masken hoch – weswegen für eine Tragepflicht in Schulen besondere Einschränkungen gelten würden. „Wir haben die Kleinsten ausgenommen“, so führt Buschmann in seinem Videostatement aus (heißt: bis einschließlich Klasse vier bleibt sie verboten). Und: Es dürften lediglich die luftigeren medizinischen Masken, keine FFP2-Masken angeordnet werden.

„Als zusätzliche Voraussetzung gilt hier“, so Buschmann, „dass es dabei nicht um eine allgemeine Pandemieabwehr gehen darf, sondern dass die Maskenpflicht hier den Zweck erfüllen muss, den Präsenzunterricht aufrecht zu erhalten.“ Derselbe Effekt, der im Gesundheitssystem zu befürchten sei – nämlich dass viele Beschäftigte aufgrund des hohen Infektionsrisikos ausfallen –, drohe auch im Bildungssystem. „Es nützt ja nichts, wenn man die die Schulen offenhalten will, aber beispielsweise die Lehrer reihenweise krank werden“, sagt der Bundesjustizminister und betont: „Das ist dann aber auch Voraussetzung, sozusagen belegt anhand der Entwicklung der Krankenstände und so weiter, dass dies erforderlich ist.“ Im Klartext: Prävention gegen COVID-19 gibt es erst ab einer bestimmten Mindestmenge erkrankter Lehrkräfte.

„Keine Personenschutzregel darf erst dann beachtet werden, wenn eine Mindestmenge Personal erkrankt ist“

Im Netz ist dazu eine rege Diskussion entbrannt. „Das ist ein Novum im Arbeitsschutz und ein Dammbruch“, so schreibt ein Nutzer, der nach eigenen Angaben zum Arbeitsschutz auf Basis der Biostoffverordnung im Zusammenhang mit Asbest, Mineralfasern und Giftstoffen lehrt. „Keine Personenschutzregel darf erst dann beachtet werden, wenn eine Mindestmenge Personal erkrankt ist.“ Er betont: „Man stelle sich das bspw. in einem Chemielabor vor, in dem man erst dann das Tragen von Handschuhen anordnen darf, wenn eine Mindestmenge von Laboranten erkrankt ausgefallen sind. Das gäbe einen gewaltigen Aufschrei. Und nun setzt das Bundesjustizministerium genau so etwas gesetzlich fest?“

Weiter schreibt er: „Das Unlogische daran ist: Ginge es wirklich um Aufbewahrung und Arbeitskraft der Eltern, müsste die FDP sich mit aller Macht für Aerosolfilter und Lüftungsanlagen einsetzen, weil Kinder, Lehrkräfte und Eltern dann viel eher gesund und leistungsfähig wären.“

Pikant: Das Video-Statement von Marco Buschmann war bekannt geworden, weil das von Karl Lauterbach geführte Bundesgesundheitsministerium darauf verlinkt hatte. Der Link ist mittlerweile offenbar gelöscht worden. News4teachers / mit Material der dpa

Hier lässt sich das vollständige Statement von Marco Buschmann streamen.

Lauterbach verständigt sich mit der FDP: Ländern wird die Maskenpflicht für Schüler (nur) in weiterführenden Schulen erlaubt

 

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Doppel A15
1 Monat zuvor

Dass er/ die FDP das so sieht, ist klar. Dass er das auch noch sagt und veröffentlicht, ist dumm. Oder dreist. Oder dumm-dreist.

Minna
1 Monat zuvor
Antwortet  Doppel A15

Das Wettern gegen Masken hat System. Jahrelang haben Trollfabriken bereits vor Corona gegen Impfungen gewettert. In unserer Familie führte das zu Zerwürfnissen, gesellschaftlich gesehen unterminiert die Infragestellung von staatlichen Eingriffen wie Impfungen, Lockdowns und Masken das Vertrauen in den Staat und staatlichen Institutionen. Rechte Milieus profitieren, die mit sehr wenig Geld mittlerweile Politik und Presselandschaft sehr weitgehend beeinflussen können. Rechte Thinktanks, rechte Medien, Superreiche und autokrate Strukturen auf der ganzen Welt profitieren. Auch von dem Chaos durch Erkrankungen profitieren sie (teilweise).
Deswegen gibt es auch keinen echten Austausch mit diesen Menschen und deswegen verzapfen sie soviel unverständlichen Blödsinn. Ihnen geht es nicht um sinnvolle politische Gestaltung sondern das Ziel ist ZWIETRACHT über Kernthemen (und anschließende Zuwendungen). Wir reden uns hier alle um Kopf und Kragen und fragen uns, warum sie ständig diese kurzsichtige Herangehensweise propagieren.

Klaus Lehmkuhl
1 Monat zuvor
Antwortet  Doppel A15

Buschmann ist dumm . Für dreist hat es bei ihm nicht gereicht .

Teacher Andi
1 Monat zuvor

Der Krankenstand wird in die Höhe schießen ….. Aber dann wird man wieder keine adäquaten Lösungsansätze haben, denn die verbleibenden Lehrer werden es erfahrungsgemäß schon richten. Vielleicht täuschen sich die Damen und Herren in ihrer Regierungswolke diesmal …..

Caro
1 Monat zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Es wird laufen, wie @G.B. und @bavarianteachy unten beschrieben haben.
Keine Schule – und schon gar keine Grundschule – möchte die erste sein, die Maskenpflicht verhängt und damit den Zorn und hunderte erboster und uneinsichtiger Nachfragen von Eltern auf sich zieht.
Schließlich infizieren die Lehrer sich nach Ansicht der Öffentlichkeit nach wie vor bei mehrfach wöchentlich stattfindenden ausschweifenden Orgien im Privaten und wenn sie alle geimpft wären, könnte ihnen ohnehin nichts passieren und die Kinder sind nach wie vor am Infektionsgeschehen unbeteiligt…

… und Zitronenfalter falten Zitronen und nachts ist es ohnehin immer dunkler als draußen…

KaGe
1 Monat zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Da man ja von zu Hause weiter arbeiten soll, fällt das doch alles nicht so auf!

447
1 Monat zuvor
Antwortet  KaGe

„Internet kaputt“, „Computer kaputt“, um nur mal die zwei einfachsten Dinge zu nennen.

Riesenzwerg
1 Monat zuvor
Antwortet  447

„Netz überlastet“ 😉

Lanayah
1 Monat zuvor
Antwortet  KaGe

Wer krank ist, muss sich auskurieren und nicht von zu Hause aus arbeiten.

KaGe
1 Monat zuvor
Antwortet  Lanayah

Natürlich. Aber von der SL wird man halt etwas unter Druck gesetzt, den Kollegen Material zur Verfügung zu stellen….

Riesenzwerg
1 Monat zuvor
Antwortet  KaGe

Dann ist euer öPR ziemlich ka..e.

Ärzte operieren auch nicht von zu Hause, Verkäufer:innen verkaufen auch nicht von zu Hause übers Netz….

Langsam muss mal gut sein und wenn die lieben Kolleg:innen das nicht verstehen – oder wollen – Bezirkspersonalrat einschalten.

Bavarianteachy
1 Monat zuvor
Antwortet  Riesenzwerg

Ich weiß nicht, wie es in anderen Bundesländern geregelt ist, aber in Bayern besteht der ÖPR im Bereich Grund- und Mittelschulen zu einem Großteil aus Schulleitern. Das ist deswegen möglich, weil die eigentliche vorgesetzte Behörde das Schulamt ist.
Wenn man Pech hat, versucht sich der ÖPR auch noch in Transparenz und informiert umgehend den Schulrat.
Diese Schulleiter nicht zu wählen ist nahezu nicht möglich, da viel zu viele auf den Listen stehen.
Sich an einen von denen zu wenden kann sehr nach hinten losgehen. Wenn nicht in diesem Schuljahr, dann eben im nächsten, wenn man an eine andere Schule wegversetzt worden ist.

Last edited 1 Monat zuvor by Bavarianteachy
GS in SH
1 Monat zuvor
Antwortet  Bavarianteachy

In SH sind Schulleiter/Stellvertreter zwar wahlberechtigt aber nicht wählbar! Sie werden auch nicht vom ÖPR vertreten sondern vom BPR.
Bei uns hat der ÖPR die Zumutung, kranke Lehrer zur Mitarbeit zu bewegen, ganz schnell gestoppt.

Last edited 1 Monat zuvor by GS in SH
Riesenzwerg
1 Monat zuvor
Antwortet  GS in SH

Danke – das hätte ich sonst beantwortet.

Hat unser öPR auch gemacht – ganz konsequent! 😉

Julia
1 Monat zuvor
Antwortet  KaGe

Ignorieren und NEIN sagen. Schluss, aus, Nikolaus.

447
1 Monat zuvor
Antwortet  KaGe

Nur, dass eine SL bei rechtsfesten Lehrkräften ganz, ganz schnell wieder auf dem Boden ankommen.

Was meint ihr denn, wieso die rechtlichen Grundlagen (abseits einer irgendwo im Gebäude versteckten BASS) bei Lehrern nie thematisiert werden, immer so getan wird als würde Emotion und (zurechtinterpretierte) Moral das Geschehen regeln?

Und nein, nur weil man auf seinen Rechten besteht wird man weder diskriminiert noch passieren „böse Dinge“ – sofern man ansonsten seine Arbeit macht und konstruktiv ist.
(Bei der Kombo „eh schon faul“ +“kommt immer mit Vorschriften“ + am besten noch „dauernd fake-krank“, ja, da wird man dann Druck bekommen – aber eher aus dem Kollegium und dann auch zu recht)

TaMu
1 Monat zuvor
Antwortet  KaGe

Nein heißt Nein!

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Vielleicht lernen die Lehrer auch endlich dazu und machen bei weiteren Frechheiten DnV (Dienst nach Vorschrift) und/oder lassen sich krankschreiben und/oder streiken, sofern sie das dürfen.

Bavarianteachy
1 Monat zuvor
Antwortet  447

Bei den jederzeit aufweich- und veränderbaren Wischi-Waschi-Vorschriften ist DnV halt leider gar nicht so einfach.

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Bavarianteachy

Schon.
Als Lehrer verlangen wir von SuS zu lernen und fordern diese ständig auf, gegen Ungerechtigkeit (i. w. S.) mindestens passiv Widerstand zu leisten.
Vielleicht wird es Zeit, dass „wir“ das auch selbst tun.

Ich tue das seit einiger Zeit gelegentlich, wo ich es für richtig halte.
Zu meiner krassen Überraschung passiert.. nix schlimmes, oft finden sich im kleinen zumindest gute Lösungen.

Riesenzwerg
1 Monat zuvor
Antwortet  447

Stimmt genau!

Wir müssen mehr an uns denken und an unsere Gesundheit – nicht an mögliche Bestrafungen.

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Riesenzwerg

Meine rein subjektive Erfahrung: Sobald Vorgesetzte durch Widerstand aus dem „Vorgesetzten-Autopilot“ rauskommen, sind durchaus vernünftige Lösungen findbar. Sie erinnern sich dann wenn der Autopilot ausgeht eben daran, dass sie auch mal Lehrer waren.
Wenn alle natürlich immer die ewig wachsende Lawine an schulfremden Blödsinn im vorauseilendem Gehorsam mitmachen – bleibt der Autopilot halt an.

Last edited 1 Monat zuvor by 447
Riesenzwerg
1 Monat zuvor
Antwortet  447

Ja, das kann ich bestätigen.
Manche verharren jedoch in einer Art Schockstarre oder wollen es allen Recht machen – und das hat noch nie geklappt.

Unsere SL ist fantastisch – ganz ehrlich. Die möchte ich für nichts in der Welt eintauschen. Auch unser Personalrat – der Hammer!

Leider weiß ich aus Erfahrung, dass es auch andere SLs gibt….

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Riesenzwerg

Jepp, die gibt es. Da muss man eben (natürlich immer unter juristisch nicht angreifbarer Wortwahl) die Konfrontation suchen. Spätestens wenn „die da oben“ merken, dass einer oder gar mehr (ohne drohen, ohne rumschreien, ohne Drama) sofort bis vor Gericht hocheskalieren… werden die von ihren Oberbossen ganz schnell zurück gepfiffen.
Denn AN (auch Lehrer) gewinnen sehr, sehr oft – rein statistisch.

Paradebeispiel „Klassenfahrtsurteil“ – jahrzentelang(!) funktionierte der Bluff… bis da einer kam, der schlicht „sehen wollte“.

Diese Haltung kann man natürlich nur vertreten, wenn man seinen Job (insbesondere die leicht überprüfbaren Standartpflichten!) richtig erledigt und dokumentiert.

Persönlich hatte ich einen so weitgehenden Streit nur einmal – und der hat sich schon nach einem ersten Mediationsversuch gelöst, als ich da halt mit zwei Vertretern (nächsthöherer PR, anderes SL-Mitglied) und der Kontaktadresse für künftige Schreiben (spez. Anwaltskanzlei Richtung „Beamtenkram“) aufgetaucht bin.

Ab der Sekunde wo ich die Adresse übergab, war auf einmal Einsichtsfähigkeit da… und na ja, da ich halt auch meinen Anteil der Sache hatte.. war das auch ok.

Ironischer Bonus: Jetzt, diverse Jahre später, verstehe ich mich mit der Person sehr gut… so dass mir gestern vorgeworfen wurde, da zu schleimen. War witzig. 😀

Last edited 1 Monat zuvor by 447
TaMu
1 Monat zuvor
Antwortet  Riesenzwerg

Ja bitte! Auch Selbstfürsorge soll Kindern und Jugendlichen vermittelt werden. Und außerdem dient sie der eigenen Gesundheit, ein unschätzbarer Wert.

Riesenzwerg
1 Monat zuvor
Antwortet  TaMu

Sehe ich genauso!

Wir haben mal darüber diskutiert, ob das Fach „Glück“ (wie von E.v. Hirschhausen angedacht) nicht noch bei uns reinpasst.

Oder Entspannungsübungen, Phantasiereisen, Kinesiologie, etc.

Problem – System.

dickebank
1 Monat zuvor

Maskenpflicht im Plenum des Deutschen Bundestages erst dann, wenn die Infektionszahlen im Kabinett durch die Decke schießen.

Ob die Bundestagspräsidentin da mit spielt?

Stromdoktor
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

„Angesichts der Rechtslage in Bund und Ländern zu den Corona-Infektionsschutzmaßnahmen wäre es nur dann gerechtfertigt, im Gegensatz dazu im Bundestag an den einschränkenden Maßnahmen der Allgemeinverfügung vom 10. März 2022 festzuhalten, wenn die Funktionsfähigkeit des Parlaments oder der Gesundheitsschutz von Abgeordneten und Beschäftigten es in besonderer Weise erfordern würden. Dies ist aber ausweislich der registrierten Infektionszahlen im Haus nicht der Fall.“

Das waren die Kriterien bei Abschaffung der Maskenpflicht im Bundestag / April 2022.

So weit wäre diese Begründung nicht von Ihren Ausführungen entfernt…sofern die Infektionszahlen steigen.

Ganz nebenbei glaube ich, dass viele Abgeordnete eine Maskenpflicht im BT nicht als Privileg empfinden.

So interpretiere ich die zeitnahe Abschaffung nach Auslaufen des letzten Infektionsschutzgesetzes.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Stromdoktor

Zitieren können Sie schon, jetzt müssen Sie noch den Unterschied zwischen Legislative (Bundestag) als gesetzgebender gewalt und Exekutive (Kabinett) als ausführende Gewalt verstehen. Um den Staatsorga-Lehrgang zu vervollständigen noch der kleine Hinweis, dass die Präsidentin des Deutschen Bundestages Stellvertreterin des Bundespräsidenten ist, sich also vom Kabinett vertreten durch den BK nichts sagen lassen muss.
Unabhängig von den Kabinettsbeschlüssen, kann die Bundestagsverwaltung die Maskenpflicht innerhalb des Reichstagsgebäude eigenverantwortlich festlegen.

Stromdoktor
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Oh! Vielen Dank für die Staatsbürgerkunde. Bin jetzt tatsächlich einigermaßen beruhigt.

In Ihrem ersten Beitrag sah es zunächst so aus, als ob Sie da etwas durcheinander brachten.

Insofern passt es ja, dass wir beide von der Bundestagspräsidentin sprechen, die eine Maskenpflicht als oberste Dienstherrin der Bundestagsverwaltung und als Repräsentantin des Bundestags (Legislative) in Personalunion verordnen kann.

Aus dieser Rolle heraus zitierte ich Bärbel Bas.

Lediglich Ihr Einwurf mit dem Kabinett (Exekutive) passt nicht.

Schön, dass Sie Ihren Fehler bemerkten.

https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2022/kw17-allgemeinverfuegung-891016

Stromdoktor
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Schärfung:

Mitglieder des Kabinetts ohne Bundestagsmandat:

Nancy Faeser SPD
BM des Inneren und für Heimat

Klara Geywitz SPD
BM für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen

Christine Lambrecht SPD
BM der Verteidigung
MdB: 14.–19. WP

Wolfgang Schmidt SPD
BM für besondere Aufgaben
und Chef des Bundeskanzleramtes.

Anne Spiegel B90 / Gr.
BM für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Alle anderen Kabinettsmitglieder haben auch ein Bundestagsmandat inne und vertreten somit die Legislative und Exekutive.

Vielleicht hilft es Ihnen ja bei zukünftigen Beiträgen, in denen die Begriffe Bundestag und Kabinett voneinander abgegrenzt werden müssen.

Ändert natürlich nichts daran, dass die Bundespräsidentin über eine Maskenpflicht im Deutschen Bundestag entscheidet. Aber diesbezüglich sind wir uns ja einig.

Last edited 1 Monat zuvor by Stromdoktor
Stromdoktor
1 Monat zuvor
Antwortet  Stromdoktor

*BundesTAGSpräsidentin selbstverständlich.

Alx
1 Monat zuvor

Ich hoffe, dass die Lehrer sich das merken, was hier passiert, sich bei der nächsten Wahl daran erinnern.

Was machen eigentlich die Gewerkschaften so?

Machenschaften
1 Monat zuvor
Antwortet  Alx

Man kann sehr leicht erfahren, was die Gewerkschaften machen, wenn man auf ihre Seiten schaut! Die Frage sollte eher lauten, wie viele Lehrer machen eigentlich bei den Aktionen der Gewerkschaften mit? Da sieht es eher traurig aus. Die fragen meist nur, was denn die Gewerkschaften machen!?

Sybille, 48
1 Monat zuvor
Antwortet  Machenschaften

Ich habe eine Kollegin, die mit zahlreichen Stunden für die Gewerkschaft arbeitet und daher nur 5 Stunden unterrichtet. Ist es da zu viel verlangt, dass ich schon erwarte, dass die in dieser Zeit arbeitet und die Interessen der Lehrkräfte vertritt?
Als die Schulpersonalräte in Nds. wegen der Mehrstunde sprichwörtlich auf die Barrikaden gingen, gab es von Gewerkschaft und Verbänden anfangs NULL Unterstützung. Das werde ich nie vergessen.
Und wenn ich nur mitkriegen, was eine Gewerkschaft macht, wenn ich auf deren Homepage gehe, dann ist das doch hoffentlich nicht das gewünschte Ergebnis.

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Sybille, 48

Sie beantworten sich ihre indirekt gestellte Frage selbst – na, dann doch ganze fette 5 Stunden… Vereinahmung funktioniert, und zwar ganz ausdrücklich OHNE dass ich Ihrer Kollegin was unterstellen will.
Da ist die Lebenssituation/Lage ne andere.
Ist wie bei Schulleitungen – Geld, Macht, Privilegien (groß oder klein, real oder eingebildet) vereinnahmt – auch hier, kein persönlicher Vorwurf an niemanden, ist halt so.

Wäre bei mir nicht anders. Bzw. ist es nicht in Hinblick auf z. B. meine (minikleinen) Privilegien.

Lanayah
1 Monat zuvor
Antwortet  Sybille, 48

Nicht zu vergessen, dass auch ganz ordentliche Mitgliederbeiträge gezahlt werden.

Hornveilchen
1 Monat zuvor
Antwortet  Lanayah

Damit die Gewerkschaften tun, was Sie wollen oder was ich will? Ich bin Mitglied, aber ich vermute, ich will nicht das Gleiche wie Sie.

Was sollen die Gewerkschaften dann tun? Was Sie wollen oder was ich will?

Lehramtsaussteiger
1 Monat zuvor
Antwortet  Sybille, 48

„Ich habe eine Kollegin, die mit zahlreichen Stunden für die Gewerkschaft arbeitet und daher nur 5 Stunden unterrichtet. “

Kann es sein, dass Sie hier Gewerkschaft- mit Personalratsarbeit verwechseln?

Riesenzwerg
1 Monat zuvor

Bei uns bekommt der Personalrat eine Stunde – nicht mehr.

Ich dachte auch immer, Gewerkschaftarbeit wäre …. freiwillig und ohne Stundenermäßigung. (Vermutlich irre ich mich beim zweiten Teil.)

Riesenzwerg
1 Monat zuvor
Antwortet  Riesenzwerg

Tse, tse, tse,

für soooo einen Kommentar einen roten Daumen?

Da hat wohl jemand Langeweile 😉

Hornveilchen
1 Monat zuvor
Antwortet  Sybille, 48

Dann sitzen Sie ja sozusagen an der Quelle und können diese Kollegin fragen, was eigentlich die Gewerkschaften tun. Und dann berichten Sie uns.

Oder erwarten Sie, dass die Kollegin zu Ihnen kommt und Ihnen erzählt, was die Gewerkschaften tun? Sicher haben Sie dann gerade keine Zeit und fragen, ob das nicht auch mal schnell in einer kleinen Pause geht, aber auf keinen Fall nach Unterrichtsschluss. (So sind die Lehrer!)

Sybille, 48
1 Monat zuvor
Antwortet  Hornveilchen

Habe ich Sie irgendwie beleidigt? Auf mich wirkt Ihre Entgegnung schnippisch, ich weiß aber nicht warum das so ist.

Apocolocyntosis
1 Monat zuvor
Antwortet  Sybille, 48

Sie wird nicht für die Gewerkschaft arbeiten, was ehrenamtlich sein dürfte, sondern in den Personalrat gewählt worden sein.

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Machenschaften

Ok, hab ich gemacht.

Ergebnis:

1) Mainstream-Narrative pushen, gender und transgender-Geschichten, Moraldruck auf Lehrer erhöhen mit irgendwas mit „guter Pädagogik“. TLDR.

2) Bei den Presseerklärungen sind einige zahnlose Papiertiger dabei, gelegentlich fällt aber sogar mal so ein Wort wie „fordern“.

Woah, echt hardcore, da kriegen die Politiker bzw. Parteien, deren Netzwerke die Lehrergewerkschaften zugehören (GEW = SPD, Grüne, Linkspartei, Beamtendingens = CDU, minimal FDP) ja so richtig Muffensausen… vor den angekündigten Aktionen wie… äh… ja… MOMENT MAL 😀

Wenn eine Gewerkschaft keinerlei direkten (Wirtschaft) oder indirekten (Staatswesen) Arbeitskampf führen will, ist sie schlicht nutzlos.

Das kann auch weit unterhalb der Streikschwelle schon geschehen, Bsp. kann ich gerne benennen, falls gewünscht.

Last edited 1 Monat zuvor by 447
DerechteNorden
1 Monat zuvor
Antwortet  447

Ja, ich hätte gern Beispiele, die etwas bewirken können.
Bei uns in SH hat ein Streik von uns Verbeamteten eine Reaktion der BILD mit beabsichtigtem Bashing, Beförderungsstopp, Eintrag in die P-Akte und einer Abmahnung keinerlei Folgen gehabt.

DerechteNorden
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

D.h. nur Folgen für uns, aber keine Hinsichtlich der Arbeitsbedigungen. Die Verschlechterungen wurden durchgezogen.

Riesenzwerg
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Wir wollen potentiellen „Neidern“ aber nicht verhehlen, dass uns die gestreikten Stunden vom Gehalt abgezogen wurden.

Der Eintrag war nach 7 Jahren, falls ich mich nicht irre, aus der P-Akte wieder raus.

Die Abmahnung habe ich damals mit Würde entgegengenommen!

DerechteNorden
1 Monat zuvor
Antwortet  Riesenzwerg

Jo, genauso war das!
Der Streik war damals von der GEW organisiert worden.
Berichtet habe ich nur darüber, weil ich aufzeigen wollte, dass die GEW kaum etwas ausrichten kann, wenn Lehrkräfte Beamte sind. Wie gesagt, zur Not wird mit der BILD mobilisiert. Ich kann mich aber auch erinnern, dass auf anderen Plattformen ordentlich gegen uns gewettert wurde („Beamte dürfen nicht streiken PUNKT“; „Sofort rausschmeißen!“ etc.).
Aber auf im Forum bei N4T hat man sich so auf die GEW eingeschossen, dass man meine Ausführungen, die den Tatsachen entsprechen, wie Sie ja auch wissen, downvotet.
Obwohl ich längst nicht alles gut finde, was die GEW tut und von sich gibt, bin ich nun quasi auf die andere Seite gewechselt, weil ich es geradezu grotesk empfinde, wie hier gezielt Stimmung gemacht wird. Und ich frage mich wirklich warum. Das ist für mich nicht nachvollziehbar.

Ich warte außerdem immer noch auf die von 447 angebotenen Beispiele.

Last edited 1 Monat zuvor by DerechteNorden
Riesenzwerg
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Jepp.

Ich kann mich erinnert, dass gerade zu dieser Zeit darüber diskutiert wurde, ob Beamte in der Türkei streiken dürfen.

Den Schwung haben wir wohl damals mitgenommen 🙂

Eine Umfrage hier wäre vielleicht mal ganz lustig:

A) Wer ist alles in der GEW / VBE / Philologenverband …. ?

B) Wer ist AKTIV und MACHT MIT?

Ich bin schlecht im Schätzen, aber die Zahlen dürften nahezu identisch sein…..

Ich merke selber, dass ich kaum noch die Kraft habe, an Demos oder gar an der Arbeit vor Ort teilzunehmen.

Deswegen ist es aber NICHT mein Recht, auf die GEW / …. / zu schimpfen – ich mach ja nicht mit. (Oder leider nur sehr selten).

Ein 1. FC Bayern München kann auch nichts erreichen, wenn von 11 Spielern nur einer was tut und sich der Rest fragt: „Was macht der 1. FC Bayern München eigentlich?“.

Stromdoktor
1 Monat zuvor
Antwortet  Riesenzwerg

„Von den acht Mitgliedsgewerkschaften verzeichneten nur die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sowie die Gewerkschaft der Polizei (GdP) über einen längeren Zeitraum der vergangenen 20 Jahre steigende Mitgliederzahlen. Sie sind daher die einzigen DGB-Gewerkschaften die in den letzten Jahren mehr Mitglieder organisieren als im Jahr 2001. Im Jahr 2021 konnten nur die GdP und die EVG Mitgliederzuwächse verzeichnen“

14 % Organisationsgrad innerhalb des DGB.

https://www.samuel-greef.de/gewerkschaften/

Je schlechter die Arbeitsbedingungen, desto höher ist erfahrungsgemäß der Zulauf bei den Gewerkschaften. Insofern passen die steigenden Mitgliederzahlen bei der GEW und GDP zu der tatsächlichen Entwicklung der Arbeitsbedingungen in diesen Bereichen und sind ein gutet Indikator für den wachsenden Unmut.

Allerdings mal zum Vergleich:

Ende der 90er Jahre habe ich im Stahlwerk gelernt. IG-Metall: Organisationsgrad > 90 %.

Wer da nicht in der Gewerkschaft war, ist („negativ“) aufgefallen – spätestens bei den existenziellen Arbeitskämpfe rund um die Stahlkrisen zur damaligen Zeit.

Heute wäre u.a. Verdi für mich „zuständig“. Wollte auch immer mal so einen Antrag ausfüllen…ist aber immer was wichtiges dazwischen gekommen…

Insofern:
Geht es um den Fortbestand des Arbeitsplatzes, organisiert man sich von ganz alleine….ansonsten hat man meist anderes zu tun und gute Gründe, nicht an der Solidargemeinschaft teilzunehmen.

Und diese Bemerkung kann ich mir leider nicht verkneifen:

Trägt man während einer Pandemie auch freiwillig eine Maske und tritt auch sonst für Schutzmaßnahmen ein, so ist man automatisch ein besserer und solidarischerer Mensch und hat jedes Recht dazu, seine Mitmenschen und sein Umfeld zu kritisieren. Darin eingeschlossen auch die Gewerkschaften.

Peace
1 Monat zuvor
Antwortet  Stromdoktor

Oder man will immer Recht haben und kann andere Meinungen nicht akzeptieren und argumentiert dann so, dass es passt oder weil man keine Kritik ertragen kann oder……..

Stromdoktor
1 Monat zuvor
Antwortet  Peace

Den Eindruck teile ich…andere Meinungen nicht akzeptieren.

Solange man noch argumentiert…den Anspruch hat ja nicht jeder.

Realo
1 Monat zuvor
Antwortet  Stromdoktor

Sprechen Sie von Lauterbach?

https://m.focus.de/gesundheit/news/statistiker-mit-heftiger-kritik-lauterbachs-aussagen-koennen-fundamental-nicht-stimmen_id_136586892.html

Wollte eigentlich Peace antworten. Wenigstens geht das Bearbeiten. Gute Funktion.

Last edited 1 Monat zuvor by Realo
Peace
1 Monat zuvor
Antwortet  Realo

Brauchen Sie nicht. Ich meinte den Stromdoktor. Verfolge schon länger die Beiträge in diesem Forum. Bei manchen ist einfach alles zu spät. Da halte ich es mit vielen anderen hier. Ich sage meine Meinung aber ich diskutiere nicht. Ist Zeitverschwendung. Also Antwort unnötig.

Stromdoktor
1 Monat zuvor
Antwortet  Peace

Und unter welchem Nickname sagen Sie SONST Ihre Meinung?

Nur zur Einordnung…

Peace
1 Monat zuvor
Antwortet  Stromdoktor

Können Sie lesen? Na dann. Auf das Niveau lasse ich mich nicht herab. Wie gesagt, provozieren Sie andere. Mich interessiert Ihre Meinung nicht.

447
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Siehe oben.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Ja, das alte Problem der Dienstleistungsgewerkschaften.
Innerhalb des DGB werden sie von den „großen, alten“ Industriegewerkschaften mitleidvoll belächelt. Dass die Industriegewerkschaften heute Zusammenschlüsse von ehemals eigenständigen Gewerkschaften (e.g. IGBCE) sind, die sich zusammenschließen mussten, da ihnen die Mitglieder abhanden gekommen sind, lassen wir einmal außen vor.
Im Streikfalle können die Industriegewerkschaften darauf bauen, dass sie unterstützung in der Öffentlichkeit finden, da sie ja die Arbeitgeber bestreiken. Ein Streik bei TKS betrifft eben die Stahlkunden und nicht direkt den Endverbraucher.
Ein Streik im Dienstleistungsbereich trifft neben dem Arbeitgeber aber unmittelbar auch den Endkunden als Dienstleistungsnehmer. Und an der Stelle hört in der breiten Öffentlichkeit das Verständnis auf. Bei einem Streik aller tarifbeschäftigten Lehrkräfte fallen 25% der Unterrichtsstunden streikbedingt aus. Das setzt aber voraus, dass die Lehrkräfte, die keine Gewerkschaftsmitglieder sind und deshalb keinen Anspruch auf Streikgeld haben, für den Streiktag auf das tarifvertraglich vereinbarte Entgelt verzichten. Und genau an der Stelle hapert es bei den beschäftigten – da ist Nörgeln halt „billiger“.

Sybille, 48
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Beispiele: Schulpersonalräte solidarisieren und vernetzen sich. Alles, was FREIWILLIG ist ( Arbeitsgruppen, Klassenfahrten-in Nds.nicht Pflicht), Abendveranstaltung,…einstellen. Das ist das einzige Druckmittel, das wir haben. Das Gemeine: Das sind oft Dinge, die uns Spaß machen. Viel Kommunikation mit Eltern und SuS. Aber das Wichtigste ist die Vernetzung der kleinen Schulpersonalräte, z.B. mit der eigenen Stadt anfangen.

Riesenzwerg
1 Monat zuvor
Antwortet  Sybille, 48

Oh, das stimmt – das Einstampfen der Klassenfahrten wäre richtig.
Oh, das stimmt – es macht aber Spaß! Das lass ich nicht weg.

Damit ist der Nagel auf den Kopf getroffen.

Apocolocyntosis
1 Monat zuvor
Antwortet  Sybille, 48

Das sind in der Tat interessante Aktionen, die ja auch damals bei der Erhöhung der Stundenzahl für Gymnasiallehrkräfte ein großes Echo ausgelöst haben. Letztlich wieder abgeschafft wurde die zusätzliche Stunde aber aufgrund eines Gerichtsurteils. Das hat die Gewerkschaft erwirkt – und mit den Beiträgen ihrer Mitglieder finanziert. Solche Aktionen vernetzter Personalräte hat es m. W. im Zusammenhang mit der Pandemie jedoch nicht gegeben. Verzicht auf Klassenfahrten könnte da ja mit erhöhtem Infektionsrisiko begründet werden. Insgesamt ist jedoch zu fragen: Welche Rechte und Pflichten sowie Möglichkeiten haben jeweils a) Gewerkschaften und Verbände, b) Personalräte (auf den jeweiligen Stufen) sowie c) vernetzte Personalräte / Kolleg*innen?

Sybille, 48
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden
DerechteNorden
1 Monat zuvor
Antwortet  Sybille, 48

Die Frage lautet: Und sind Lehrkräfte in Niedersachsen erfolgreich gewesen, haben erreicht, was sie wollten, und sind jetzt zufrieden?

Sybille, 48
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Ja! Die Stunde Mehrarbeit wurde zurückgenommen!!! Es folgte eine Arbeitszeitstudie, die nachwies, dass Lehrkräfte schon jetzt zu viel arbeiten. Seit diesem Protest sind die Personalräte der Schulen gut vernetzt.

Apocolocyntosis
1 Monat zuvor
Antwortet  Sybille, 48

Auch die Arbeitszeitstudie wurde von der GEW initiiert und letztlich von den Beiträgen ihrer Mitglieder finanziert!

447
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Ok.
Ich bleibe mal rein bei Info-Aktionen, Streikgehalt null Prozent.

Wie groß wäre die Medienexplosion (und nach öffentlichem Politiker-Opfer-Gejammer) die heimlichen oder offenen, ganz fix eintretenden Zugeständnisse, wenn…

1) … Gewerkschaften alle ihre Mitglieder auffordern würden
a) jeden (!) Verstoß (egal ob ultimativ juristisch beweisbar oder nicht) gegen Fürsorge- und Dienstpflichten nur einen Monat lang anzuzeigen
b) die Gewerkschaften diese Vorwürfe anonymisiert als leicht ortsbasiert anzuzeigende digitale Karte BIS RUNTER AUF SCHULEBENE zählen würden?

(Nichts davon wäre illegal, die getroffenen Hunde würden nur laut jaulen von „Partei… ähhh… Demokratiekultur!!!“, presserechtlich machen das nur Nicht-Beamte oder man tarnt es als „Information“)

2) … Gewerkschaften GEGEN jeden Politiker, der Bildungsressourcen kürzen will Wahlempfehlungen aussprechen würden – interaktive Liste mit dem für diese Partei am meisten machtschädigenden Gegenkandidaten inklusive?

(Nichts davon wäre illegal, die getroffenen Hunde würden nur laut jaulen, presserechtlich machen das nur Nicht-Beamte oder man tarnt es als „Information“)

3) … die extrem hoch bezahlten polit. Beamten, die das SchulWESEN (nicht einzelne Schulen) leiten mal veröffentlichen würde: Name, Foto, Wohnort als Stadt oder Gemeinde, ***Lobby-/Partei- und Vereinsmitgliedschaften*** … unter besonderer Konzentration auf:
– die Leute, die unterschreiben dass es keine Stellen gibt
– die Leute, die das „Vertretungskarussel“ betreiben und/oder dort die Sachbearbeitung durchführen
– wer sie ernannt hat, wem sie konkret untergeordnet sind

4)… interaktive Fotogallerie erstellen: Gegenwärtige und vergangene Bildungspolitiker (Fotos, Name, aktuelle Stadt, Partei- und Lobbyverbindungen) mit..
a) Anzahl Kinder
b) Anzahl dieser Kinder an…
b 1) Bonzenprivatschulen
b 2) normalen Privatschulen
b 3) lokal als elitär bekannte Schulen
b 4) lokal normale Schulen
b 5) lokale Problemschulen
(Namen und Begriffe müsste man leicht überarbeiten, Deutschlehrer gibts ja wohl genug die das könnten)

Soll ich weitermachen?
Alleine im Bereich „Daten sammeln und interaktiv kartieren (anonymisierte Personendaten dann logischerweise), das über Twitter, GAP, Tiktok etc pp. streuen“ habe ich noch vier oder fünf Ideen.

Jetzt bin ich schon auf die framing-Attacken gespannt von „verstösst gegen ABC-Kultur“ über „populistisch“ bis „geht garnicht“, „unkollegial“ usw.

Doch, das geht unter leichter Änderung der Wortwahl und dem Heraushalten von Beamten aus bestimmten Schritten… und eines davon haben auch Gewerkschaften (nicht Leherergewerkschaften) in der Vergangenheit gemacht.

DerechteNorden
1 Monat zuvor
Antwortet  447

Nein, das finde ich nicht richt.

Lehramtsaussteiger
1 Monat zuvor
Antwortet  447

Tja, da man nicht bereit ist sich selbst mit seinen eigenen Themen einzubringen hilft nur: Weiter darauf warten, dass jemand anderes es tut. Bis dahin kann man die zeit mit online stänkern verbringen.

Riesenzwerg
1 Monat zuvor

Ja, nicht mal auf eine Demo für A13 konnte mein Kollegium motiviert werden. War November, dunkel, kalt, nass.

Drei Stunden in Kiel gefroren – jawoll!

Stell dir vor, es ist Demo und keiner geht hin!

447
1 Monat zuvor

Lustigerweise habe ich meine Probleme selbst gelöst und bin mit meiner eigenen Lage sehr zufrieden. Aber ih, man entschuldige, dass ich nicht in Echtzeit antworte… siehe oben.

Hornveilchen
1 Monat zuvor
Antwortet  447

Aber wie stark ist eine Gewerkschaft, deren Mitglieder ihr bei Streikaufrufen minimal folgen, also eher nicht folgen? Wie unlängst in Berlin, als es um bessere Arbeitsbedingungen ging?!

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Hornveilchen

Gute Frage. Klassisches Streiken nützt eh selten was… das wird dann entweder totgeschwiegen oder in irgendeiner Weise in die Ecke geframed (Querlehrer, alles Kommunisten, was auch immer)

Riesenzwerg
1 Monat zuvor
Antwortet  447

Nun, Beamte dürfen nicht streiken – sonst Abmahnung, Beförderungsstopp etc.

Die Angestellten damals haben nicht gestreikt – sie durften aber.

Der Inhalt ist das Entscheidende, nicht die Verpackung!

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Riesenzwerg

Stimme zu.

Riesenzwerg
1 Monat zuvor
Antwortet  Machenschaften

Hm, die Gewerkschaften leben ja nun mal auch von der Mitarbeit und der aktiven Unterstützung – Demo – ihrer Mitglieder.

Bei uns sind mehrere in der GEW (geblieben, jawohl!), aber nur 1/5 ist aktiv dabei und geht wenigstens mit auf Demo.

Der Rest – wartet ab und fragt, was denn die Gewerkschaften machen.

Lehramtsaussteiger
1 Monat zuvor
Antwortet  Alx

„Was machen eigentlich die Gewerkschaften so?“

Die machen das, was ihre ehrenamtlich engagierten Mitglieder machen. Was machen eigentlich die Lehrer, die dauernd nach Gewerkschaften fragen aber selbst nur online rumnörgeln so?

447
1 Monat zuvor

Sich Schulrecht und Co. reinschaufeln, Probleme selbst lösen. Statt auf Gewrkschaften zu warten, die Teil der Politkultur sind, die gleichen polit. Narrative pushen und sich dabei am besten noch fürs „Ehrenamt“ auf die Schulter klopfen, während sie die Onlineaktivitäten anderer erwachsener Menschen bewerten. 🙂 Oder aber so krass „Lehrerarbeiterklasse“ sind, dass sie ganze 5 Stunden Unterricht pro Woche maximal hartkern durchziehen…

Last edited 1 Monat zuvor by 447
Machenschaften
1 Monat zuvor

Absolut richtig! Es dürfte aber kaum passieren, denn 90% der Lehrer sind ja geimpft. Es ist also ein Hintertürchen, aber mehr brauchen wir nicht mehr!!

Bavarianteachy
1 Monat zuvor
Antwortet  Machenschaften

Es wird so oder so nicht passieren, denn man kann hier wieder wunderbar auf Zeit spielen:

1. müssen viele (wie viele? %?) Lehrkräfte krank sein.

Dann wird 2. überlegt, warum die wohl krank sind. Könnte ja auch eine Lebensmittelvergiftung sein.

Dann kann 3. die Diagnose „Corona“ bei einem hohen Prozentsatz nicht mehr geleugnet werden.

4. muss dann erst mal mit Nachbarlandkreisen abgeglichen werden. Könnte ja alles Zufall oder ein Berechnungsfehler sein…

5. folgt dann die „Nachdenkphase“: „Ups, vielleicht sollten wir jetzt wirklich was unternehmen…?“

6. „Wo genau nehmen wir jetzt die rechtliche Grundlage nochmal her? Nicht, dass die Eltern wieder mit Anwälten drohen und wir haben nichts entgegen zu setzen…“

7. „Wir müssen das den Eltern wegen der Planungssicherheit aber schon mit genügend Vorlauf kommunizieren. Eine Woche…!“

8. „In drei Tagen sind ja sowieso Ferien, bis danach hat sich das alles sicher erledigt!“

G.B.
1 Monat zuvor
Antwortet  Bavarianteachy

Davon können Sie ausgehen!

Lief damals bei der Hotspotregelung ebenso.
Da wurde dann festgestellt, dass an Gymnasien und Realschulen Schüler aus mehreren Landkreisen zusammen kämen, also könne man das alles nicht so isoliert betrachten.

Und wenn die Gymnasien und Realschulen offen blieben, könne man ja die Grundschüler schon gar nicht daheim lassen. Wie solle man das denn den Eltern erklären.

Das Gesundheitsamt behauptete, mit der Nachverfolgung locker nachzukommen und auf den Intensivstationen war noch genug Platz.

Schließlich freuten sich Schulamt und Schulleiter, den Eltern mitteilen zu können, dass in enger Absprache mit dem örtlichen Gesundheitsamt der Schulbetrieb weiterhin aufrecht erhalten werde.

… und auf einmal waren Ferien….

Schattenläufer
1 Monat zuvor
Antwortet  G.B.

Klar so schießt man auch die letzten Schutzmaßnahmen.
Man legt für das Inkrafttreten einfach wischi-waschi Kriterien fest.
Grenzwert: Viele
Maßnahme: Irgendwer macht dann irgendwas.

Bis man dann geklärt hat ab wann wer genau was tun soll sind die großen Ferien wieder da.

Bald geschafft!
1 Monat zuvor
Antwortet  Bavarianteachy

In Bayern war sogar mal die Rede, dass die Schulen erst dann „geschlossen“ werden, wenn 50 % der Lehrer fehlen.

Riesenzwerg
1 Monat zuvor
Antwortet  Bald geschafft!

Lässt sich doch sicher hinkriegen – muss ja nich C sein 😉

karla
1 Monat zuvor
Antwortet  Bavarianteachy

Und gerade die Kombination aus den Punkten 3. und 6. lässt so ziemlich alle Hintertürchen offen (sprich: „Is eh alles für´n A****!“):

Müssen die fehlenden Lehrer alle wegen Corona fehlen?

„Wie schaut denn das aus, wenn wir eine Maskenpflicht verhängen, wenn bloß vier KollegInnen an Corona erkrankt sind, aber eine/r wegen Depressionen langzeiterkrankt ist?
Und dazu noch die krebskranke Kollegin und der Kollege mit dem Verkehrsunfall und die, deren Reha nach der Bandscheiben-OP sich hinzieht und das Magengeschwür von Kollegen XY haben wir ja auch noch….(Anm.: Vertretungslehrkraft gibts für alle Ausfälle insgesamt maximal eine. Meist minimale Teilzeit nach Wiedereintritt nach Elternzeit)

Nee, wegen der paar Coronis können wir eine derart freiheitsbeschränkende Maßnahme nicht durchführen!“

Bavarianteachy
1 Monat zuvor
Antwortet  karla

Hätten wir nicht alle manchmal gern das Shiva-Gen, nur um mehr Hände zu haben, mit denen wir uns ans Hirn klatschen können?

Mary-Ellen
1 Monat zuvor
Antwortet  Bavarianteachy

Punkt 2 wäre meiner Erfahrung nach:
„Wir haben das im Blick und schauen genau hin und beobachten“, (und das ziemlich lange).

Riesenzwerg
1 Monat zuvor
Antwortet  Bavarianteachy

4a – Beobachtungsphase

bogfrog
1 Monat zuvor
Antwortet  Bavarianteachy

@Bavarianteachy:
Ich will nicht kritisieren, sondern nur was ergänzen: Hab mich gestern mit zwei netten Kolleginnen zum Kaffee getroffen (ja, wir haben noch Ferien, sonst würden wir den Nachmittag mit Korrekturen, Wochenplänen uvm. verbringen – Kaffee dazu wäre uns natürlich freigestellt ) und ihnen Ihre Liste gezeigt.
Uns dreien fehlte ein Punkt zwischen 5. und 6., der an unserer Schule grundsätzlich nie übersehen wird:

5a) Schulamt anrufen, um Vertretungslehrer nachfragen, abgewiesen oder vertröstet werden, nach drei Tagen nochmal probieren – aber auf jeden Fall abwarten und in der Zwischenzeit fleißig blameshiften.

Funktioniert seit Jahren bei allen Lehrerausfällen und erklärt grundsätzlich, warum wir Schüler auch in Randstunden über Wochen nicht heimschicken dürfen, sondern auf die anderen Klassen verteilen oder in Doppelführungen betreuen müssen:
a) Schulamt ist schuld
b) Es könnte ja ein Wunder geschehen und plötzlich eine Vertretung vor der Tür stehen.

Auf jeden Fall Ziel erfüllt: Wir müssen den Eltern keine Negativfakten kommunizieren!

Last edited 1 Monat zuvor by bogfrog
GS in SH
1 Monat zuvor
Antwortet  Machenschaften

Genau mein Humor!
Trotzdem bitte immer als Ironie kennzeichnen! Da sonst einige Forumteilnehmer den Beitrag ernst nehmen könnten!

TaMu
1 Monat zuvor
Antwortet  Machenschaften

Gibt es wirklich immer noch Menschen, die nicht mitbekommen haben, dass auch Geimpfte erkranken? Das ist doch einfach nicht zu fassen.

Leseratte
1 Monat zuvor
Antwortet  TaMu

Selbst unsere Außenministerin hat ja öffentlich gemacht, dass sie trotz 2. Booster immer noch ihre Probleme mit den Nachwirkungen der Infektion hat.

Sandrina
1 Monat zuvor
Antwortet  TaMu

Es gibt sogar noch Menschen, die nicht mitbekommen haben, dass sogar Masken-Träger erkranken. Ich empfinde dies auch einfach als unfassbar!

TaMu
1 Monat zuvor
Antwortet  Machenschaften

Oder war es Ironie? Ich kann es zur Zeit nur noch schwer unterscheiden.

Schattenläufer
1 Monat zuvor
Antwortet  Machenschaften

Mal wieder jemand der allwissend ist.
Ein s.g. Virus-Versteher.

Leute die bei absoluter Ahnungslosigkeit solch markige Feststellungen treffen sind im Verlauf der Pandemie zu einem genau so großen Problem geworden wie das Virus selbst.

Im letzten Jahr hatten wir in unserem Kollegium 90+% geimpfte Lehrer.
Mit Maske trotzdem teilweise 20% erkrankte Lehrer.
Keine schweren Verläufe aber 1-2 Wochen krank. Nicht nur ein Schnupfen. Anschließend oft noch 6-8 Wochen einfach platt.
Wer so was einfach raushaut ohne zu begründen warum es in diesem Winter anders sein sollte, der will einfach provozieren oder ist extrem simpel strukturiert.

Sandrina
1 Monat zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Und warum genau sollte es jetzt diesen Winter anders sein, wenn es „trotz“ Impfung und Maske so war? Also ordnet man einfach noch mehr von dem an, was letutes Jahr nicht geholfen hat? Das ist doch absurd.
Warum stärken Sie nicht einfach alle nach vollen Kräften Ihr Immunsystem? Komisch- da gab es noch keine Kampagne zu…
Viel frische Luft, Sport, gesunde Ernährung und weniger Jammern helfen bereits Vielen.

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Sandrina

@ Sandrina
Stimmt doch gar nicht:
Viel frische Luft vom Herbst bis Frühjahr – gibts im Klassenzimmer gratis
Sport – Kniebeugen jede Art der Bewegung sind bei Unterkühlung gut
Weniger Jammern – werden Sie sicher, wenn Sies selbst richtig erwischt hat.
-> Trainung des Immunsystems ala Sandrina, satirische Darstellung

@ Schattenläufer
Ist beides in Kombi: extrem simple Provokation; tritt hier derzeit vermehrt auf.
Leute, die denken und helfen, sind oft sehr leise geworden und helfen nur noch in ihrer Nische – oder schmeißen hin ( z.B. wegen solcher Immunsystemkoryphäen wie oben) – sie werden im Herbst sehr fehlen.

Schattenläufer
1 Monat zuvor
Antwortet  Sandrina

Wer sagt denn, dass es nicht geholfen hat???
Ich befürchte ohne Maske wären 40% erkrankt und dank der Virenmenge einige auch schwerer.

Mehr nachdenken hilft auch Vielen.

Wenn sie aber der Fraktion angehören die wirklich denkt das ein Apfel und ein Spaziergang täglich gegen Corona helfen dann lassen sie das mit dem Nachdenken besser.
Verletzungsgefahr!

Sandrina
1 Monat zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Wer sagt denn, dass es nicht geholfen hat???
„Ich befürchte ohne Maske wären 40% erkrankt und dank der Virenmenge einige auch schwerer.“

Genau: das kann man ja hervorragend an Ländern beobachten, die die Maskenpflicht in Schulen und allemein seit Langem abgeschafft haben, bzw. Ersteres nie hatten. Ein Blick über den Tellerrand hilft oft schon um aus der Panikblase herauszukommen. Angst und Panik verursachen übrigens Stress und dieser macht anfälliger für jedwede Art der Erkrankung.

Schattenläufer
1 Monat zuvor
Antwortet  Sandrina

Anthroposoph?
Waldorfschule???

Canishine
1 Monat zuvor
Antwortet  Sandrina

Viel frische Luft, Sport, gesunde Ernährung und weniger Jammern“
Hatte ich tatsächlich im ersten Lockdown. Stimmt, ich habe mich in dieser Zeit nicht infiziert!

Riesenzwerg
1 Monat zuvor
Antwortet  Sandrina

So, jetzt mal ganz ernsthaft zur Stärkung des Immunsystems!

Gerade Lehrkräften, die nach inzwischen drei Jahren Corona und bereits schon laaange davor dauerhaft, täglich, wöchentlich, monatlich, stündlich weit über ihre Kapazitäten hinaus arbeiten, sollen ihr bisschen Immunsystem dazu verwenden, sich gegen Masken-Weg-Die-Bringen-Nur-Verdein-Und-Verderb-Komiker:innen zu immunisieren?

Da ist nach all den Jahren im Schuldienst einfach nichts mehr da an Kraft und Saft – man spricht ja auch nicht umsonst von Leerkörpern.

Meine Resilienz reicht von heute auf morgen durch den täglichen Schulwahnsinn, der s.o. eine überdurchschnittliche, dauerhafte Mehrarbeit voraussetzt – seit JAHREN.

Generell bin ich auch der Meinung, dass ein gutes Immunsystem Wunder tut oder tun kann.

ABER WIR HABEN KEIN GUTES IMMUNSYSTEM MEHR – bis das bei „gut“ angelangt ist, sind wir in Rente oder pensioniert.

Meine Güte aber auch!

Kynnefjäll
1 Monat zuvor
Antwortet  Riesenzwerg

Da habe ich kein Mitleid. Niemand wird es Ihnen danken, wenn Sie sich so auspowern. Da sollten Sie wirklich an sich denken und auch mal nein sagen. Die Arbeit ist mir z.B. auch sehr wichtig und ich gebe mein Bestes, aber ich kenne meine Grenzen und schalte immer den Rückwärtsgang ein, wenn ich merke, dass es zu viel wird. Leider muss ich dann auch mal Aufträge ablehnen, aber Geld ist nicht alles.

Sandrina
1 Monat zuvor
Antwortet  Riesenzwerg

Aber da sind nicht die Schüler für verantwortlich, die keine Maske tragen. Auch die Politiker nicht, die endlich einsehen mussten, dass eine Pflicht zur Maske rechtlich keine Grundlage mehr hat. Wenn es Ihnen so schlecht geht, sorgen Sie für sich. Nötigenfalls mit einem Krankenschein um sich zu erholen. Die Zeiten waren nicht nur für die Lehrkräfte sehr schwer.

Peace
1 Monat zuvor
Antwortet  Sandrina

Wo steht denn bitte im Grundgesetz, dass Masken nicht erlaubt sind? Gerne Nachweis erbringen.

Stromdoktor
1 Monat zuvor
Antwortet  Peace

Muss ja nicht im Grundgesetz stehen…

…manchmal reicht schon ein schnödes Infektionsschutzgesetz, welches vom Bundestag verabschiedet wurde und schon muss sich „Peace“ (indirekt) dran halten.

Und ganz im Gegenteil:

Eines Ihrer Grundrechte wird dadurch in keinster Weise eingeschränkt.

Realist
1 Monat zuvor
Antwortet  Sandrina

„Viel frische Luft, Sport, gesunde Ernährung und weniger Jammern helfen bereits Vielen.“

Fehlt noch die Empfehlung: Nicht so viel heizen!

Palim
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

Im aktuellen Corona-Brief vom KM Niedersachsen wird schon auf das Energiesparen verwiesen.
*traps – traps*

Sandrina
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

Nein. Einfach viel im Wald und am Meer spazieren gehen.

Dirk Z
1 Monat zuvor
Antwortet  Schattenläufer

@Schattenläufer: Ich bin überzeugt dass Sie überhaupt nicht die Kompetenz besitzen richtig analysieren zu können, welche Massnahmen noch Sinn machen und welche nicht. Leuten deswegen mit absoluter Ahnungslosigkeit abzutun zeugt nicht vom eigenen Denkvermögen.
Sie können gerne für sich selbst entscheiden, welche Massnahmen Sie zu Ihrem eigenen Schutz (FFP2-Maske, …) verwenden, aber was für andere gut oder nicht gut ist müssen die anderen entscheiden.

Schattenläufer
1 Monat zuvor
Antwortet  Dirk Z

Analyse:
Schutzmaßnahme bringt mehr Schutz als keine Schutzmaßnahme.
Zufrieden?
War doch einfach.
Tipp:
Tragen sie beim nächtlichen Spaziergang auch mal ne Maske. Eventuell wirkt sich das Einatmen des Rauchs der Fackel negativ auf die Fähigkeit logisch zu denken aus.

Riesenzwerg
1 Monat zuvor
Antwortet  Machenschaften

Das ist doch bitte GALGENHUMOR!

Marie
1 Monat zuvor

Ganz abstrus wird es dann, wenn man liest, dass selbst Frau Prien ihre Meinung zur Maskenpflicht geändert hat und kritisiert, dass diese für den Grundschulbereich ausgeschlossen wird: https://www.rundschau-online.de/news/politik/kmk-praesidentin-kritisiert-infektionsschutzgesetz-entwurf-39876944 . Im Gegensatz zu Herrn Buschmann scheint sie dann doch verstanden zu haben, dass es nicht hilfreich ist, erst zu handeln, wenn es zu spät = viele Lehrer erkrankt sind.
Dieses polemische „Schüler müssen die Maske den ganzen Tag tragen“ geht mir ja auch auf den Keks. Ob Herr Buschmann wohl schon mal was von Maskenpausen auf dem Schulhof gehört hat???

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Marie

Ich weiß nichts über Herrn Buschmann.
Ich weiß aber, dass er Berufspolitiker ist. Also ist es praktisch gesichert, dass er kein Fachwissen hat – Fachleute überleben die Negativselektion der Parteien nicht, ohne ihr Fachwissen zumindest zu verdrängen.
Damit wäre alles gesagt. (Und dann noch FDP, ach herrje… )

Last edited 1 Monat zuvor by 447
Bla
1 Monat zuvor
Antwortet  447

Berufspolitiker und Rechtsanwalt.
Dazu Bundesminister der Justiz.
Wie viele Politiker ist er demnach … Jurist.
Was er jetzt vom Fachwissen mit Bildung/Schule, Familien und Medizin/Virologie zu tun hat … Keine Ahnung.
Zumindest war er wohl mal in der Schule und hat studiert. Das sollte doch reichen als Expertise?

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Bla

Nach L. Thoma (unvollständig zitiert): „Er war Jurist und auch sonst von mäßigem Verstand“
Die korrekte Zitierung muss nämlich lauten:
„Der königliche Landgerichtsrat Alois Eschenberger war ein guter Jurist und auch sonst von mäßigem Verstand.“ Eschenberger hatte nämlich „im Staatsexamen einen Brucheinser bekommen.“

Btw L. Thoma war selbst Jurist.

Jan
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Juristenschelte von Leuten, die sich über Lehrerbashing beschweren. Großes Kino.

Im übrigen: Herr Dr. Buschmann hat sehr wohl auch „richtig“ gearbeitet.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Jan

Was hat er denn gearbeitet?

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Jan

Oooh @ Jan, wollen Sie auch beim Schmierentheater der derzeit fast schon unter 5%er einsteigen.
Lesen Sie doch erstmal ( habs an anderer Stelle dieses threats eingestellt) doch nicht etwa als Kubicki-Double?

Jan
1 Monat zuvor
Antwortet  Sissi

Kubicki ist sehr klug, kann das aber bisweilen gut verstecken 🙂

Schattenläufer
1 Monat zuvor
Antwortet  Jan

Woher wissen sie das?
Gibt es dafür einen Verein?
Sind Sie und Kubicki da etwa gemeinsam im Vorstand?
Würde zumindest seine Reden und ihre Posts erklären!

Peace
1 Monat zuvor
Antwortet  Jan

Als guter Jurist geht man nicht in die Politik. Man hat ja an Kubicki gesehen, wie viel Ahnung der hat. Der wurde in einer Talkshow von einer jungen Professorin in seine Einzelteile zerlegt in Sachen Impfpflicht. Das war echt peinlich.

Jan
1 Monat zuvor
Antwortet  Peace

Es gibt sehr gute Juristen in der Politik, aber wahrscheinlich mehr von der anderen Sorte. Da gebe ich Ihnen Recht. Buschmann hat aber mW sehr gute Abschlüsse gemacht.

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Jan

„Juristenschelte von Leuten, die sich über Lehrerbashing beschweren. Großes Kino.“

Keine Sorge, bei mir ist es nur Politiker“bashing“.
Obwohl… „Rechtsanwalt“ PLUS Politiker… das ist jetzt echt sowas wie „Feuer mit Benzin löschen“.
Weder Feuer noch Benzin sind für sich gesehen schlimm… aber die Kombi…

Wenn Politiker nicht „gebasht“, also hart und persönlich von Betroffenen ihres Unfuges kritisiert werden wollen… müssen sie einfach nur weniger Unfug machen.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Bla

Arbeitsrecht (inkl. Arbeitsschutz) war wohl nicht bei seinem Studium dabei.

KaGe
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Gilt wohl eh nicht in der Schule.

Andre Hog
1 Monat zuvor
Antwortet  KaGe

Jepp, denn dort wird – qua definitionem – nicht gearbeitet.

Sandrina
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Was sagt dieser „Arbeitsschutz“ denn zum Maske Tragen? Das hätte ich dann jetzt gern mal von Ihnen zitiert.

Peace
1 Monat zuvor
Antwortet  Sandrina

Tja, Firmen haben erkannt, dass es besser ist, Masken zu tragen, als kranke Mitarbeiter zu haben. Ganz einfach.

Stromdoktor
1 Monat zuvor
Antwortet  Peace

Märchenstunde…

Argumente/Nachweise?

Peace
1 Monat zuvor
Antwortet  Stromdoktor

Och, der Pseudodoktor. Lassen Sie es doch einfach. Mit Ihnen diskutiere ich nicht und Provokation funktioniert auch nicht.

G.P.
1 Monat zuvor

Die Einstellung von Herrn Buschmann ist einfach menschenverachtend. Wen wundert es, dass am Lehrerberuf nur noch wenig Interesse besteht? Das deutsche Schulsystem wird so an die Wand gefahren.

Hortus Megabombus
1 Monat zuvor
Antwortet  G.P.

Das sind doch hohle Phrasen. Wo sind die Argumente?

Realist
1 Monat zuvor
Antwortet  G.P.

14 Prozent Rückgang der Studienanfängerzahlen im Lehramt im Studienjahr 21/22. Das wird sich fortsetzen. Schlechte Arbeitsbedinungen, kein Arbeitsschutz, realer Einkommensverlust in 2022 alleine 8 Prozent (im Gegensatz zu Verdi lässt die die IG Metall nicht über den Tisch ziehen, wie sie aktuell klarstellt), Mülleimer der Nation. Immer mehr junge Menschen sagen sich: „Lehramt? Ich bin doch nicht blöd!“.

Die aktuelle Lehrergeneration wird noch verheizt (= man erledigt sich der „Altlasten“), danach wird man wahrscheinlich den Neustart mit einem vollprivatisierten Schulsystem versuchen. Läuft scheinbar alles nach Plan…

Palim
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

Kommt sicher bald eine Folge „Der letzte seiner Art“ zum Beruf des Lehrers.

Wütende LK
1 Monat zuvor
Antwortet  Palim

Warum sollte man auch Lehrer noch brauchen? Will doch eh jedes Kind nur noch Influencer werden. Dafür braucht es doch keinen Unterricht, dummes Gelaber oder den Po in die Kamera strecken kann doch jeder…

Realist
1 Monat zuvor
Antwortet  Wütende LK

„Influencer“ kann man jetzt auch studieren:
https://www.rnd.de/panorama/influencer-studium-erste-universitaet-bietet-studiengang-an-POAXEM3NZJF4FLHAMZLLHIVWHY.html

Vielleicht DIE Motivation für’s Abi?

Ein Elternteil
1 Monat zuvor

Wer Angst vor Menschen hat, suche sich eine Stelle beim Finanzamt. Der Rest geht wieder seinem Beruf nach und rechnet damit von Zeit zur Zeit auch mal einem Infekt auszukurieren. Fertig.

Dirk Z
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

@Redaktion: Vielleicht kann das auch daran liegen, dass lange Zeit viele Schutzmassnahmen verordnet waren und ggf. es auch im Winter wieder werden und deswegen Interessenten abgeschreckt wurden? Darüber empfehle ich Ihnen auch mal darüber nachzudenken.
Und wenn jemand aus der Lehrerschaft ernsthaft Bedenken wegen Infektionen hat, dann weiss er auch, dass Ihm Masken nichts helfen, sondern er eine Umgebung braucht mit Abständen und entsprechender Belüftung. Wenn das nicht gewährt werden kann, dann ist die betrefffende Person nicht dienstfähig.

Larrisa Keks
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Ihre These ist genauso steil, weil die Studienanfängerzahlen schon lange einknicken und nicht erst seit jetzt.

Wütende LK
1 Monat zuvor
Antwortet  Dirk Z

Also die Masken helfen nichts???
Wenn ich nicht seit 3 Jahren konsequent welche tragen würde, hätte ich mir schon hundertmal Corona in den engen Klassenräumen mit um die 30 SuS eingefangen!!!!! Aber klar, das hat natürlich gar nichts mit der Maske zu tun….
WOMIT BITTE SONST?????
Es gab keine Luftfilter, ich habe zig infizierte SuS bei Tests dabeigehabt, ganze durchinfizierte Klassen. Und die Räume waren auch nicht besonders groß oder fut zu lüften. Und kommen Sie mir jetzt nicht damit, dass wohl ich eine der seltenen Personen sei, die sich nicht mit Corona infizieren können.

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Wütende LK

Psst, gleich kommen @ Realo, Der Dip, der SoftKeks, der Stromdoktor ……in Union um die Ecke und Sie müssen gerichtlich abgesegnet wissenschaftlich untermauern, dass Ihre Aussagen in jedem Punkt zutreffend sind 🙂
Meine Zustimmung haben Sie auch so.

uesdW
1 Monat zuvor
Antwortet  Wütende LK

Denn letzten Punkt würde ich trotzdem schon in Erwägung ziehen und mal abklären lassen. Würde das Leben vermutlich erleichtern.

Wenn ich Ihre Beschreibung zum Maske tragen durchlese, dann ist es doch so, dass jeder durch konsequentes Masken tragen sich selber schützen kann.
Mich würde dennoch intessieren, wie oft sie die Maske gewechselt haben, (alle 80 Minuten eine Neue) und welche verwendet wurde. ( FFP2 oder FFP3)
Sprich: Was genau verstehen sie unter konsequent tragen?

Wütende LK
1 Monat zuvor
Antwortet  uesdW

Nach Ausprobieren vieler verschiedener Modelle bin ich nun seit einem halben Jahr schon bei einer sehr hochwertigen FFP2-Maske gelandet, mit der ich sehr zufrieden bin! Ich kann sehr gut durch sie atmen, sie hat keinen giftigen Eigengeruch, ich kann sie den kompletten Schultag problemlos tragen, ohne Kopfschmerzen zu bekommen. Sie ist teuer, aber das ist sie mir auf jeden Fall wert. Auch etliche KuK tragen inzwischen diese Maske.
Also eine Maske pro Schultag, klappt super. In den Pausen suche ich mir draußen ein ruhiges Eckchen zum Essen.

Glücklicher Schüler
1 Monat zuvor
Antwortet  Wütende LK

Solche Lehrer hatte ich auch mal…die, die sich immer hinterm Pult verschanzt haben. 🙂

Last edited 1 Monat zuvor by Glücklicher Schüler
Peace
1 Monat zuvor
Antwortet  Wütende LK

Volle Zustimmung!

mama51
1 Monat zuvor
Antwortet  Dirk Z

„Vielleicht kann das auch daran liegen, dass lange Zeit viele Schutzmassnahmen verordnet waren und ggf. es auch im Winter wieder werden…“

Hä??? – Ich fürchte, ich lebe auf einem anderen Stern. Ei, wo waren / sind sie denn geblieben, die Schutzmaßnahmen?

Canishine
1 Monat zuvor
Antwortet  Ein Elternteil

Wer Angst vor Finanzbeamten hat, der rechnet seine Steuererklärung zweimal nach …

Schattenläufer
1 Monat zuvor
Antwortet  Ein Elternteil

Und Sie entscheiden jetzt wer welchen Beruf ergreifen darf und wer wie oft und schwer erkranken darf.
Hauptsache die Kinder sind verwahrt.
Das sind genau die Eltern vor denen es jedem Lehrer graust.

Realo
1 Monat zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Als Elternteil würde ich jetzt mal behaupten: Das könnte man auch andersrum sehen, lieber Schattenläufer.

Schattenläufer
1 Monat zuvor
Antwortet  Realo

Haben Sie da Erfahrungen? 🙂

Emil
1 Monat zuvor
Antwortet  Ein Elternteil

Wer Angst hat, seine eigenen Kinder betreuen zu müssen, kriegt halt keine! Hätte in der Pandemie extrem geholfen!

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  Emil

Würde auch dem Lehrermangel entgegenwirken.

Last edited 1 Monat zuvor by Mika
Riesenzwerg
1 Monat zuvor
Antwortet  Ein Elternteil

Interessante Sichtweise – ich beispielsweise habe „Angst“ vorm Virus, weil ich einfach nicht krank werden will.

Dann, liebes Ein Elternteil, kann ich nämlich nicht arbeiten. Sooo schwer zu verstehen ist das doch gar nicht, oder;)

Ansonsten: Angst vor Menschen – Angst vorm Virus —- Virus gleich Mensch?!

Und nun...?
1 Monat zuvor
Antwortet  Riesenzwerg

Respekt vor dem Virus ist angebracht, Angst nicht (mehr). Auch wenn hier immer wieder ein paar Figuren von monatelangen Ausfällen fantasieren.

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Und nun...?

Na, dann zitieren “ Sie Figur “ doch bitte diese Stellen mit den monatelangen Ausfällen; Sie wissen schon – Fundstelle, wann…..etc., wars vlt ein anderes forum ?
damit meine Fantasie Nahrung bekommt.
Ansonsten geh ich davon aus, dass wieder mal eine traurige Figur unterwegs ist, die nur Aufmerksamkeit braucht.

Eine Lehrkraft
1 Monat zuvor
Antwortet  Ein Elternteil

Sehe ich als Lehrkraft ebenso. Unschöne Viren in höherer Ballung hat man mit der Wahl des Berufes schon von Anfang an in Kauf genommen.

Wütende LK
1 Monat zuvor
Antwortet  Eine Lehrkraft

Sie nennen Viren, die Lungenschäden, Hirnschäden, und sogar den Tod verursachen lediglich „unschön“????
Oh mein Gott, bei soviel Naivität und/oder Schönfärberei fällt selbst mir nichts mehr ein…

Eine Lehrkraft
1 Monat zuvor
Antwortet  Wütende LK

Naja, ich habe dabei in erster Linie an Altbekanntes wie Noroviren, Rotaviren, Masernviren oder Keuchhusten (okay, von Bakterien ausgelöst) gedacht – gab es ja schon vor 2020. Alles alles andere als schön, eher au contraire, deshalb eben „unschön“.

DerechteNorden
1 Monat zuvor
Antwortet  Eine Lehrkraft

Warum sollen Lehrkräfte eigentlich weniger Gesundheitsschutz hinnehmen müssen als andere Arbeitnehmer*innen?

Eine Lehrkraft
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Müssen wir ja gar nicht. So eine dichte Masken-, Test- und Lüftungspflicht wie in den (deutschen) Schulen gab es wahrscheinlich nirgends. Und wir hockten monatelang zu Hause im sicheren Kämmerchen, während in anderen Branchen das Zuhausebleiben und das Vermeiden von menschlichen Begegnungen keine Option war.
Die Frage ist aber zum jetzigen Zeitpunkt der Pandemie, ob es immer noch angemessen ist, dass zu unserem Gesundheitsschutz dazu gehört, dass unsere Schüler/innen grundsätzlich eine Maske tragen müssen, weil sie eventuell gerade Überträger eines Virus sind. Warum wird denn in diesem Forum immer wieder in Zweifel gezogen, dass eine partikelfiltrierende Maske den Träger/die Trägerin nicht hinreichend schützt?

Eine Lehrkraft
1 Monat zuvor
Antwortet  Eine Lehrkraft

„nicht“ muss im letzen Satz natürlich gestrichen werden.

Wütende LK
1 Monat zuvor
Antwortet  Eine Lehrkraft

Nehmen Sie bei Regen auch prinzipiell keinen Schirm mit, weil Sie ja VIELLEICHT auch ohne Schirm zufällig trocken bleiben könnten?
Ist Vorsicht nicht besser als ein Risiko – und zwar ein erhebliches – einzugehen???
Glauben Sie nach 3 Jahren noch immer an Wunder? Corona verschwindet nicht, nur weil die Menschen es ignorieren – im Gegenteil!

DerechteNorden
1 Monat zuvor
Antwortet  Eine Lehrkraft

Aha. Sie wissen aber schon, dass eine FFP2-Maske nicht so gut schützt, wenn man als Einzig*r eine trägt und es keine Lüftungsanlage oder Filter gibt? Wenn sich bis zu 30 Personen in einem Raum aufhalten … Ganz allgemein gibt es diverse Bedingungen, unter denen Lehrkräfte arbeiten müssen, die woanders sofort Konsequenzen hätten.
(Dass das für die Kids alles genauso schlimm ist, versteht sich von selbst, aber das ist hier ja nicht das Thema.)
Zuletzt: Sind Sie in einer Schulleitung tätig? Sie klingen nämlich so, wie eine, der das Kollegium nicht so sehr am Herzen liegt.

-mm-
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Das vermute ich auch. Nämlich eine, die hier schon mal unter anderem Namen gepostet hat.

-mm-
1 Monat zuvor
Antwortet  Eine Lehrkraft

Gab es an ihrer Schule keine Notbetreuung?

Lanayah
1 Monat zuvor
Antwortet  Eine Lehrkraft

Schon mal 2020 oder 2021 in einer Behörde gewesen? Auch beim Einkaufen musste lange Maske getragen werden, während es in der Schule nicht Pflicht war. Das mit den tollen Schutzmaßnahmen in Schulen ist doch einfach hohles Geschwafel. Und auch im kommenden Winter wird in det Schule wieder diese seltsame Parallelwelt herrschen, während in anderen Innenräumen Maskenpflicht herrscht.

Peace
1 Monat zuvor
Antwortet  Eine Lehrkraft

Gegen einige Ihrer Beispiele kann man sich impfen lassen und bekommt es dann nicht. Ist bei Corona wohl anders und damit ein großer Unterschied.

Hellus
1 Monat zuvor
Antwortet  Eine Lehrkraft

Informieren Sie sich doch bitte über SSPE, nur eine Spätfolge von Masern. Und genau um diese „seltenen schweren Verläufe“ zu vermeiden gibt es die vorgeschriebene Masernschutzimpfung.
Auch wenn Kinderkrankheiten diesen Namen tragen, so sind sie doch allesamt nicht harmlos und man sollte Infektionen vermeiden.
Wir alle können noch nicht absehen, ob Corona ebensolche schweren Spätfolgen bei Kindern haben kann. Deswegen sollte man auch Corona-Infektionen vermeiden.
Ich hoffe sehr für Sie, dass Sie nicht plötzlich einen „unschönen“ Todesfall aufgrund einer Infektion zu beklagen haben.
Einer guten Schülerin, die immer aufmerksam und interessiert dem Unterricht folgte, fielen nach einer Corona-Infektion dauernd die Augen zu. Sie wurde immer apathischer. Mittlerweile sitzt sie im Rollstuhl.
Wer Schutzmassnahmen ablehnt, macht sich schuldig an solchen Schicksalen.

Eine Lehrkraft
1 Monat zuvor
Antwortet  Hellus

Kann man hier eigentlich auch richtig verstanden werden? Ich habe mit „unschön“ doch nichts verharmlost! Himmel, es war eine Formulierung und es ging mir nur um etwas Grundsätzliches. Ich weiß um die Risiken und möglichen Folgen dieser Krankheiten. Genau das ist ja der Punkt! Aber viele hier im Forum scheinen Corona als erste und einzige Krankheit auf dem Planeten wahrzunehmen.
Ich lasse es jetzt aber! Ein sachlicher Austausch ist bei der geballten Emotionalisierung hier nicht möglich. Rote Daumen klicken bei allen Beiträgen, die einem nicht in den Kram passen, ist hingegen für einige offenbar ein großer Spaß.

Mary-Ellen
1 Monat zuvor
Antwortet  Eine Lehrkraft

Die ‚roten Daumen‘ sind nicht ansteckend, warum also diese Aufregung?

Forumsleserin
1 Monat zuvor
Antwortet  Eine Lehrkraft

Hab ich eben nicht in Kauf genommen. Deshalb gehe ich seit Jahren zum Grippe-Impfen. Deshalb hatten und haben Schwangere bei Influenza-Fällen an der Schule Beschäftigungsverbot usw.

Warum sollte ich nun ausgerechnet das hochansteckende Corona-Virus weniger ernstnehmen?

Eine Lehrkraft
1 Monat zuvor
Antwortet  Ein Elternteil

Und ein Nachtrag zu meinem letzten Beitrag: Ausgeliefert ist ja aber niemand. Sich selbst zu schützen und auch eine Maske zu tragen, ist niemandem genommen. Und das ist auch gut so, denn so kann man selbstverantwortlich handeln.

Wütende LK
1 Monat zuvor
Antwortet  Eine Lehrkraft

Wann verdammt nochmal kapieren hier endlich mal alle, dass es nicht genügt, wenn nur wenige Masken tragen?????
Bitte informiert euch endlich, WIE Corona-Viren übertragen werden und dass nur KOLLEKTIVES Maskentragen wirklich gut schützt!!!!
Boah, diese geballte Naivität geht mir dermaßen auf den Senkel!!!
Wenn alle Menschen auch schon bei der Pest so naiv gewesen wären, wäre die Menschheit wohl schon komplett ausgestorben…
Oh ich vergaß: die Pest hat ja häßliche Eiterpickel und Geschwüre verursacht – schlimm, dass man zu solch übkem Sarkasmus greifen muss, aber sonst erträgt man ja dieses Querdenker-Geschwurbel nicht mehr!

Dirk Z
1 Monat zuvor
Antwortet  Wütende LK

@Wütende LK: Ein kollekttives Maskentragen erreicht in Situationen mit langer Aufenthaltsdauer ohne Abstände wie in Klassenzimmer keine Effizienz. Leute mit entsprechenden Denkvermögen haben es längst kapiert, dass es hier nichts bringt und somit ist die Maskenpflicht wohl unsinnig.

Wütende LK
1 Monat zuvor
Antwortet  Dirk Z

Keine Belege, nur Gelaber-Rabarber

Dirk Z
1 Monat zuvor
Antwortet  Wütende LK

@Wütende LK: Ich bin überzeugt, dass Sie in den nächsten Wochen und Monaten leider die Erfahrungen machen werden, dass man mit Masken die Ansteckung nicht verhindern konnte.

08/15
1 Monat zuvor
Antwortet  Dirk Z

Könnte dann vielleicht daran liegen, dass es zu viele Dirk Z´s gibt, die eine Maskenphobie haben!

Wütende LK
1 Monat zuvor
Antwortet  Dirk Z

Ich habe es die bisher gesamte Pandemiezeit (=3 Jahre!!!) geschafft, mich nicht anzustecken. Und ich werde es auch weiterhin schaffen. Mit Masken, Impfungen, Vorsicht, Abstand usw.
Aber glauben Sie, was Sie wollen, das juckt mich nicht.

Stromdoktor
1 Monat zuvor
Antwortet  Wütende LK

Mich / uns hat „kollektives Maske-Tragen“ im vergangenen Winter nicht geschützt.

Naiv war ich das letzte Mal vor einem Jahr:

Als ich glaubte, eine Impfung schützt mich vor einer Infektion und ich komme vielleicht ohne Erkrankung davon.

Ist aber nur ein Einzelschicksal, welches ich mit 31.599.085 (Stand 16.08.2022) Menschen in Deutschland (ohne Dunkelziffer) teile.

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Fallzahlen.html

Last edited 1 Monat zuvor by Stromdoktor
DerechteNorden
1 Monat zuvor
Antwortet  Eine Lehrkraft

Ja, selbstverantwortlich nur noch Dienst nach Vorschrift machen oder sogar Auszeiten nehmen. Und Sie maulen dann über die K*K, die so selbstverantwortlich arbeiten, stimmt’s?

Eine Lehrkraft
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Wie meinen Sie das? Ich gehe von engagierten Lehrkräften aus (andere kenne ich persönlich kaum), da nimmt sich keiner eine „Auszeit“. Die einen tragen – selbstverantwortlich – eine Maske und die anderen – selbstverantwortlich – eben nicht. Und wir kriegen uns an der Schule deswegen auch nicht in die Haare, sondern respektieren die persönliche Entscheidung jedes Einzelnen. Worüber sollte ich maulen? Das tue ich in der Regel nicht, bringt einen auch nicht weiter.

-mm-
1 Monat zuvor
Antwortet  Eine Lehrkraft

Entschuldigung……Nur mal so eine Frage…..Ganz ohne Wertung……..Sie müssen sie auch nicht beantworten…. Vielleicht liege ich auch falsch. Aber haben sie sich schon mal Frau Rottenmeier genannt?

Eine Lehrkraft
1 Monat zuvor
Antwortet  -mm-

Nein.

-mm-
1 Monat zuvor
Antwortet  Eine Lehrkraft

Sie sind sich aber sehr ähnlich. Frau Rottenmeier beendet die Diskussion mit „Und Sie? Neid? Oder dummes Geschwätz? Von meiner Seite reicht es jetzt!“ Und Eine Lehrkraft formuliert ihren vermeindlichen Ausstieg wie folgt:“ Ich lasse es jetzt aber! Ein sachlicher Austausch ist bei der geballten Emotionalisierung hier nicht möglich.“ Über rote Daumen beschweren sich beide gleichermaßen…..kann natürlich Zufall sein….aber naja……dann noch diese Ausdrucksweise….. Also wenn sie demnächst als Schüler posten wollen, dann müssen sie mal ein bisschen lässiger formulieren… Apropo glückliche Schülerin…..Ach lassen wir das lieber.

Rüdiger Vehrenkamp
1 Monat zuvor

Das ist der absolut richtige Ansatz, da Corona eben kein neues Virus mehr ist, die meisten hatten inzwischen Kontakt damit und nicht jeder erkrankt daran. Und die allermeisten kurieren die Infektion ganz normal aus.

Wie immer gilt: Wer Maske tragen will, kann das tun.

Canishine
1 Monat zuvor

Das ist der richtige Ansatz? Das merke ich mir für die Sucht-, Mobbing- und Rassismusprävention an unserer Schule.

Sternschnuppe
1 Monat zuvor
Antwortet  Canishine

Richtiger Ansatz – rote Daumen sammeln. Mehr muss man nicht mehr sagen.

Sandrina
1 Monat zuvor
Antwortet  Canishine

Diesen (mit Verlaub hanebüchenen) Vergleich empfinden Sie persönlich wirklich als angemessen? Entschuldigen Sie: langsam wundert mich wirklich gar nichts mehr…

Canishine
1 Monat zuvor
Antwortet  Sandrina

Es ist also unangemessen, wenn man erst Prävention betreibt, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist?

Schattenläufer
1 Monat zuvor

Padong.
Da ist sie wieder die Gummi-Wand der Beratungsresistenz.

Sternschnuppe
1 Monat zuvor

Bezieht sich auf R.V.

Sissi
1 Monat zuvor

O.k, nix Neues bei.
Wann erzählen Sie uns, dass Sie zur Veranstaltung von Corona-Parties raten ? Um den natürlichen Verlauf zu beschleunigen ? und das Immunsystem zu stärken?
(-> weiß man doch seit den Masernparties)

Schattenläufer
1 Monat zuvor

Padong.
Da ist die Gummiwand wieder.

Hornveilchen
1 Monat zuvor

So wie es Herr Buschmann von der FDP erklärt, muss es doch auch sein. Das ist angemessen und nachvollziehbar.

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Hornveilchen

“ Diederich Heßling, ein kleiner Papierfabrikant zu Zeiten des deutschen Kaiserreiches, wurde zu Angst und Autoritätshörigkeit erzogen. Früh erkennt er: Wer es zu etwas bringen möchte im Leben, muss nach oben buckeln und nach unten treten. Mit dieser Einstellung erlebt er einen beispiellosen Aufstieg, obwohl er das personifizierte Fähnchen im Wind ist und immer genau das tut, von dem er denkt, es bringe ihn weiter. Von der Obrigkeitshörigkeit einmal abgesehen hat er keinerlei Prinzipien.“

Sind Sie so ein “ (Der) Untertan“ ?
oder – so wie Sie formulieren – ein robot ?
Aufgabe: schreiben Sie abwechselnd von hinten jeden 3ten und 5ten Buchstaben der Zusammenfassung auf.
Wegen dem Blümchen steigt mein Fieber wieder

Mary-Ellen
1 Monat zuvor
Antwortet  Sissi

Liebe Sissi,
gute und nachhaltige Genesung für dich!

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Mary-Ellen

Dankeschön, liebe Mary- Ellen, wird schon werden; möchte doch die Skianzüge- und Unterwäsche, und die schicken Moonboots nutzen, die ich „damals“ auf Deinen Rat hin noch erstanden habe. Pass auf Dich auf, BA.5 ist nicht ohne.

Rike
1 Monat zuvor
Antwortet  Sissi

Liebe Sissi,
Gute Besserung! BA 5 ist wirklich nicht ohne. Und stärkt in KEINER Weise das Immunsystem, um mal an die Diskussion anzuknüpfen. Ich habe mir die gesamten Sommerferien vers…. erst BA5 (6 Tage waren die Tests negativ trotz deutlicher Symptome), dann Superinfektion des Rachens, so dass Penicillin- Therapie notwendig wurde. Dann ging es mir ganz gut, habe mich noch geschont, bis die Gürtelrose ausbrach. Hausarzt meinte nur: typisch postcovid, sieht man jetzt häufig. Also Virenblocker, Schmerzmittel, das ganze Programm. Bin für die Vorbereitungswoche ab morgen gerade so wieder hergestellt. Sport fällt noch 4 Wo aus. Immunsystem langsam wieder stärken. Man steckt halt nicht drin. Also pass auf dich auf.
Alles Gute!

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Rike

Liebe Rieke, ja die Superinfektion des Rachens scheint typisch zu sein, – wir versuchen hier in unserem Seuchenhaus (inzwischen 7Personen) nicht drauf zu warten.
(Die Aufklärung auch von Seiten der Behörden ist grottig; die Menschen meinen häufig, dass kann kein corona sein)
Gürtelrose zeigt, wie sehr covid den ganzen Körper angeht, gibt’s immer häufiger, und man / Du bist hoffentlich gut aufgeklärt, dass Du langsam machen – musst.
Danke für Deine guten Wünsche – und gehs bitte langsam an.
Auch Dir, alles Gute!

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  Rike

Ach Rike,
das tut mir so leid! Mich hat’s auch in der letzten Schulwoche erwischt – ein super Start in den Jahresurlaub, den wir ja leider nicht aufgrund von Krankheit nachholen können. Auch bei mir immer noch Folgeerscheinungen – alles nicht so lustig.

Mary-Ellen
1 Monat zuvor
Antwortet  Sissi

Mach ich…bin ja zum Glück nicht mehr in der Virentauschbörse Schule aktiv.
🙂

Pit2020
1 Monat zuvor
Antwortet  Mary-Ellen

@Sissi

Ich schließe mich an: Ganz rasch und komplett gute Besserung.

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Pit2020

Lieber Pit, ganz vielen Dank.

Kätzchen
1 Monat zuvor
Antwortet  Pit2020

Schließe mich an und hoffe, du wirst schnell wieder gesund.

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Kätzchen

Danke, liebes Kätzchen; genau das habe ich vor.

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Sissi

Ich arbeite in Bayern, denke aber, dass es eine Lektüre sein dürfte, die ziemlich zeit- und BLunabhängig funktioniert; bei mir je nach Klasse an FOS/BOS, BFS, manchmal ausgeliehen ans G; Lektüre je nach Schulform, ganz oder in Auszügen.
– Allerdings suche ich in der Rekonvaleszenz dann sicher noch auf etwas, das auf das Verhalten der Untertanen untereinander eingeht – so wie ich es derzeit erlebe….

Realo
1 Monat zuvor
Antwortet  Sissi

Liebe Sissi,

auch wenn Sie sich ja offensichtlich nicht in der Schule angesteckt haben, wünsche ich Ihnen eine gute Besserung und vollständige Genesung.

LG

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Realo

Dankeschön,
unter den jetzigen Bedingungen gehe ich davon aus, dass unsere Infektion im Herbst öfters ähnlich passieren wird.
7 Mediziner ( davon 2 mit Vollfacultas und Zweitfach für die Schule ) hieße im Herbst einige Stationen KH zu , klingelt so schon ständig. Wir sagen, sollen Doc Gassen zur 3fachschicht anfordern.
Vlt. Sollte man das in der Schule auch anregen; so bekommt dann z.B ein H. Buschmann die Chance, zu zeigen, dass sein Maskenplan klappt, – für H.Gassen haben wir bereits eine Kleinstudie verfasst, cc an den GM, der freut sich sicher.

Realo
1 Monat zuvor
Antwortet  Sissi

Ich bin mir sicher, dass Sie zumindest ein paar Monate Ruhe haben werden. Wenn keine anderen Varianten auftauchen, können Sie erstmal ein bisschen entspannter sein.

Ernst gemeint: Alles Gute Ihnen. Hoffentlich können Sie den Rest Ihrer Ferien noch ein wenig genießen.

dauerlüfterin
1 Monat zuvor
Antwortet  Hornveilchen

Bitte Ironie kennzeichnen. Danke.

Schattenläufer
1 Monat zuvor
Antwortet  Hornveilchen

Es MUSS so sein, weil ein Politiker es so erklärt?
Prima!

Uns wurde von der deutschen Politik schon alles mögliche erklärt.
Das wir in Nibelungentreue an der Seite Österreichs kämpfen müssen.
Dinge die ich hier nicht wiederholen möchte und die uns in einen schrecklichen Krieg geführt haben.
Das wir unbedingt amerikanische Atomwaffen in Deutschland brauchen.
Das es ohne Stuttgart 24 und den BER nicht geht.
Das wir uns unbedingt wirtschaftlich an Russland hängen müssen.
Das Hartz 4 für soziale Gerechtigkeit sorgt.

Da kann ja praktisch nichts schief gehen.

Jetzt bin ich beruhigt. 🙂

Georg
1 Monat zuvor

Was bringt eigentlich eine Maskenpflicht bei einem Krankenstand unter den Lehrern, die einen Fortbestand des Unterrichts nicht gewährleistet? Viel weiter darunter wird die Grenze nicht gesetzt werden.

Palim
1 Monat zuvor
Antwortet  Georg

Nichts.

Aber es wäre sinnvoll, schon jetzt zu überlegen, mit welchem Krankenstand der Unterricht zusammengestrichen werden muss und mit welchem Krankenstand auch die Beaufsichtigung der Schüler:innen nicht mehr gewährleistet werden kann.
Dabei sollte man von einer 100% Versorgung ausgehen und nicht von der Mangeverwaltung, die ohnhin in Schulen angesichts des Lehrkräftemangels erfolgt.

Fehlen also generell Lehrkräfte angesichts des Mangels, der nicht ausgeglichen werden kann, da zu wenig Lehrkräfte eingestellt wurden und keine Vertretungen zu finden sind, und fehlen weitere Lehrkräfte durch Krankheiten oder anderes, sodass sie nicht ersetzt werden können, da keine Vertretungsreserve aufgebaut wurde, kann kein Unterricht stattfinden.

Geliefert wie bestellt.

Julia
1 Monat zuvor

Dass Erwachsene von Kindern aus Gründen des Selbstschutzes verlangen, stundenlang eine Maske zu tragen (was mittlerweile als eindeutig gesundheitsschädlich bewertet wird) entbehrt jeden Kommentars über den Zustand unserer Gesellschaft.

Und nun...?
1 Monat zuvor
Antwortet  Julia

Der Selbstschutz ist eher Einbildung.

KARIN
1 Monat zuvor
Antwortet  Julia

Und die Lehrkräfte dürfen sich von den Kindern anstecken lassen, welche oft mit Erkältungssymtomen in die Schule geschickt werden?
Im schlechtesten Fall fällt für die Klasse der gesamte Unterricht aus, da ihr Kind evtl. , da ohne Maske, die Lehrkraft angesteckt hat, nur weil es keine Maske tragen wollte/ müsste/ sollte!
Blöd gelaufen dann für die restliche Klasse, gell!

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  Julia

Insbesondere wenn man bedenkt, dass Erwachsene den Kindern aus Kostengründen Luftfilter und Plexiglasabtrennungen in den Schulen verweigern, welche die Masken zumindest am Platz überflüssig machen würden. Ja, ich denke auch, das sagt eine Menge über den Zustand dieser Gesellschaft aus.

S.
1 Monat zuvor
Antwortet  Julia

„was mittlerweile als eindeutig gesundheitsschädlich bewertet wird“

  • von wem?
  • von Querdenkern?
Kynnefjäll
1 Monat zuvor
Antwortet  Julia

Die Befürworter sind in der Minderheit. Sie wollen einfach nicht akzeptieren, dass Corona zum Lebensrisiko dazugehört. Ich finde es absolut egoistisch, dass eine kleine Minderheit, die sich niemals anstecken möchte, von der Mehrheit verlangt, Masken zu tragen – das ist total krank. Das Schlimme ist,dass diese Leute es nicht mal merken, dass das falsch ist.

Wütende LK
1 Monat zuvor
Antwortet  Kynnefjäll

Es ist krank, dass Sie meinen, dass jeder das Risiko einer Ansteckung akzeptieren soll, egal, wie sehr das seine Gesundheit gefähren könnte!!!!

Wütende LK
1 Monat zuvor
Antwortet  Kynnefjäll

Ach je, da verlangt eine – angebliche – Minderheit von einer – angeblichen – Mehrheit, das Riesenopfer des Maskentragens zu bringen, um die Gesundheit aller zu schonen und auch etliche Leben zu retten? Ja, was eine Frechheit, wie kann man nur sowas verlangen???
Nach Ihrem Kommentar musste ich mich wirklich übergeben, bei so einer Empathielosigkeit Ihrerseits!!!!

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Wütende LK

Kynnedingsbums ist nur eine „Füllfigur“ -> reine Pöbelei, Störerei- ohne jeglichen intelellen Wissenshintergrund.

Mary-Ellen
1 Monat zuvor
Antwortet  Julia

Ich muss Ihnen zustimmen.
Ihr Kommentar – wirklich entbehrlich.

Canishine
1 Monat zuvor
Antwortet  Julia

Genau, und die neueste Maskenvariante wird besonders von Lehrern auf Schüler übertragen. Schulen als Super-Masken-Spreader, und ich dachte, Schulen seien sicher.

Julia
1 Monat zuvor
Antwortet  Julia

Warum kommentieren Sie es dann doch hier? Ich will nicht im Dienst erkranken. Und wenn Masken und Abstand bei bzw. von Schüler:innen das verhindern, bin ich dafür.

DerechteNorden
1 Monat zuvor
Antwortet  Julia

Wenn Ihnen die Gesundheit von Erwachsenen schon nichts wert ist, dann so:
Sie gehören wohl auch zu denen, die meinen, dass es egal ist, wenn Lehrkräfte erkranken, weil die Kids sich sowieso am besten selbst unterrichten und beaufsichtigen können?

Schattenläufer
1 Monat zuvor
Antwortet  Julia

Ein Kämpfer gegen Schutzmaßnahmen mit Standardbewaffnung.
Die heuchlerische Keule der Moral und der Dolch der erfundenen Tatsachen.
Wenn man keine echten Argumente beiträgt, dann muss man eben jede Waffe nutzen.

Kynnefjäll
1 Monat zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Können Sie es sich vorstellen, dass es auch Leute gibt, die einfach ganz normal weiterleben wollen? Die Maske wird niemals zur Normalität gehören wie der Sicherheitsgurt im Auto.

Wütende LK
1 Monat zuvor
Antwortet  Kynnefjäll

Wollen Sie auch ganz normal weiterleben, wenn es z.B. einen radioaktiven Unfall gäbe??? Nur weil sie die ABC-Maske zu unnormal finden???
Reicht Ihnen nicht aus, dass Hunderttausende Menschen schon durch Corona gestorben sind?
Gilt jetzt wieder, dass man keine Rücksicht auf Schwächere in der Gesellschaft nimmt wie in gewissen dunklen Zeiten der Geschichte???
Aber Hauptsache Normalität spielen…
Dann träumen Sie mal weiter von Ihrer heilen Welt!!!!

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Kynnefjäll

Dafür können Sie jetzt schon deutlich mehr Menschen jeden Alters mit Atemgerät bewundern, – war bisher auch keine Normalität, werden immer mehr davon,
darauf müssen Sie sich dann einstellen, ob Sie wollen oder nicht.
Das ist dann Ihr normales Weiterleben.

Wütende LK
1 Monat zuvor
Antwortet  Kynnefjäll

Und können SIE sich vorstellen, dass es Leute gibt, die überhaupt!!! leben wollen? Und zwar ohne Long Covid zu bekommen, ohne früher arbeitsunfähig zu werden und ohne früher sterben zu müssen.
Aber nein, das können Sie wohl nicht.
Schade, dass Sie nicht merken, wie rücksichtslos eigentlich IHRE Ansicht ist!

Sandrina
1 Monat zuvor
Antwortet  Wütende LK

Wie kommt es, dass Sie den Beruf des Lehrers noch ausüben? Ein Job den man im homeoffice erledigen kann, wäre vielleicht passender.
Als Lehrer hatte man schon immer ein höheres Infektionsrisiko. Das ist nicht erst seit Covid so. Auch an der Grippe sterben Viele und sind bereits Unzählige verstorben. Es gibt Jobs, die beinhalten ein insgesamt höheres Risiko als Andere. Sprechen Sie doch mal mit Ärzten, Krankenpflegern etc… Auch diese tragen teilweise zu ihrem eigenen Schutz (!!) Maske. Niemals wäre jemand je auf die Idee gekommen den Patienten das Masketragen aufzuzwingen.

Wütende LK
1 Monat zuvor
Antwortet  Sandrina

Ich werde mich hier nicht wiederholen, nur soviel: auch Lehrern steht Arbeitsschutz zu. Wenn in eine Bäckerei nur jeweils kurz eine einzelne Person mit Mundschutz darf, soll also ein Lehrer mit etwa 30 Personen, die keinen Munschutz tragen, 90 Minuten in einem Raum verbringen, der kaum zu lüften ist???
Ist DAS Ihre Auffassung von Gerechtigkeit?
Ich schäme mich fremd, für solche egoistischen Menschen wie Sie!!!!!

xyz
1 Monat zuvor
Antwortet  Sandrina

Ich habe gestern einen Freund in einem KH besucht. Vorherige Testpflicht in Apotheke, FFP2 Maske aller dort Tätigen und Besucher.
Noch Fragen?

Schattenläufer
1 Monat zuvor
Antwortet  Kynnefjäll

Erzählen sie das mal einem Japaner. Der wird Sie für irre halten.

Wütende LK
1 Monat zuvor
Antwortet  Julia

Ja, ja, Lehrer sind nichts wert, schon klar. Da muss man nur die aaaaaaarmen Kinder schützen, die eine ach so die Gesundheit strapazierende Maske tragen sollen….
Ich könnte NUR NOCH ko….
Aber los, lasst die Kinder ruhig alle Lehrer anstecken, dann können sie sich selbst unterrichten. Vor allem in gesellschaftlicher Rücksichtnahme!

Elma283
1 Monat zuvor
Antwortet  Wütende LK

Wieso schließen sie von sich auf andere? Ja, es gibt Kinder die Probleme haben eine Maske zu tragen und durch diesen ganzen Test- und Maskenwahn in der Schule Angststörungen und andere psychische Probleme entwickelt haben.. Ich würde von meinen Schülern nie verlangen eine Maske zu tragen. Jeder kann sich mit Impfung und FFP2 selbst schützen. Wem es nicht reicht, soll seinen Dienst an den Nagel hängen und fertig.
Wieso gehen sie überhaupt davon aus, dass die Kinder sie anstecken? Haben sie kein Privatleben?

Larissa Keks
1 Monat zuvor
Antwortet  Julia

So sehe ich das auch.

Realo
1 Monat zuvor
Antwortet  Julia

Sehe es auch so. Mir fällt dazu auch absolut nichts mehr ein, weshalb ich mich mit Kommentaren zurückhalte. Nur das noch: Wenn ich mir vorstelle, dass Nichtlehrer hier die Kommentare lesen, schäme ich mich ein bisschen.

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Realo

Ach @ Realo, Sie wissen ja, Selbsterkenntnis…..
Klar, wenn Außenstehende Ihre posts lesen, kann es freilich passieren, dass so manche/r denkt: Ist der wirklich Lehrer?
Ich dachte, Sie liegen unter einem Rote-Daumen-Hügel, schmollen und gehen dann in sich.
Auch an Sie: Maske ist im Vergleich zu BA.5 Urlaub.

Realo
1 Monat zuvor
Antwortet  Sissi

https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/corona-masken-pflicht-schulen-sinnvoll-oder-nicht-100.html

„Fakt ist: Es gibt gute Argumente für und gute Argumente gegen eine Maskenpflicht in den Schulen. Hier stehen die Interessen der Kinder und Erwachsenen im Konflikt. Eine Lösung steht noch aus.“

Liebe Sissi,
mir wird hier ja öfter vorgeworfen ein Egoist zu sein. Sehe ich anders.
LG

Trollbuster
1 Monat zuvor
Antwortet  Realo

Das sehen Narzissten immer anders. Entspricht halt nicht der Realität, die du mit deinem Namen ja so gerne vortäuschen willst. Klappt leider garnicht.

Realo
1 Monat zuvor
Antwortet  Trollbuster

Wo kommt denn der Narzisst her? Unsympath, Egoist usw. verstehe ich noch. Aber Narzisst? Hab nicht gesagt, dass ich keine Maske tragen will, weil ich so geil aussehe.

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Realo

Ach, @ Realo- ist doch schon wieder überholt; hier hatte jemand bereits einen Supertext gepostet, die den KiAe.v. beleuchtet und insbes. Mr Maske ins Licht rückt. D.h es rappelt gewaltig im Karton, warten Sies ab; ich kenn das jetzt seit Jahren – man versucht halt, alles ruhig zu halten.
Außerdem tut sich auch sonst noch was, lesenswert

https://taz.de/Corona-Politik-der-FDP/!5867287/

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  Realo

Ich dachte ursprünglich mal, dass das Interesse der Kinder bezüglich Schule wäre, dort unterrichtet/beaufsichtigt zu werden. Is bei erkrankten Lehrkräften man schlecht, ne? Aber gut, wenn Sie denken, dass die SuS lieber maskenfrei daheim bei Unterrichtsausfall als mit Maske im Unterricht sitzen, frage ich mich natürlich, was Schule soll: reicht dann ja nicht mal zur Beaufsichtigung. Dann können wir den ganzen Stress mit staatlich bezahlter Schule einfach lassen (das würde auch die Kultusministerien erfreuen, deren Probleme mit einem Schlag gelöst wären), und die Kids bleiben daheim, bis sich jemand erbarmt, sie ein Handwerk lernen zu lassen, auf dass sie irgendwann ihren Lebensunterhalt verdienen. Die Eltern können bis dahin, je nach eigenen Fähigkeiten und Motivation, ihren Kindern das beibringen, was diese für den Start in die Ausbildung brauchen.

Realo
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika

Finden Sie nicht, dass Sie ein bisschen übertreiben?

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  Realo

Nö.

Mary-Ellen
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika

Find ich auch nicht!

DerechteNorden
1 Monat zuvor
Antwortet  Realo

Warum? Weil Sie finden, dass Lehrkräfte weniger Schutz verdienen als andere Arbeitnehmer*innen?

Stromdoktor
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Ich wäre wirklich an einer konkreten Aufstellung interessiert.

Welche Arbeitnehmer und (vor allem wie viele ) sollen das sein, wenn man wirklich ALLE Parameter mit einbezieht:

Abstand, Anzahl Kontake, Innenraumtätigkeit, Kontaktinfektion / Schmierinfektion, Masken, Tests, Hygiene…

Führt man eine ehrliche Gefährdungsbeurteilung durch, dann sieht es im vielen Berufen schlecht aus.

xyz
1 Monat zuvor
Antwortet  Stromdoktor

Um die Produktion nicht zu gefährden, Testpflicht, Home Office für Nicht Produktionsmitarbeiter und Maskenpflicht (FFP2).
Int. Konzern Bayern.
Gelebter Arbeitsschutz nach zuvielen Ausfällen und Todesfällen im europäischen Ausland.

Kätzchen
1 Monat zuvor
Antwortet  xyz

Das kapiert der Sd nicht. Er glaubt, in Firmen gibt es so was nicht, dabei haben alle größeren Firmen diese Konzepte. Ich stimme Ihnen voll zu. Bei uns gilt auch Testpflicht, Maskenpflicht und viele Büroangestellte sind im Homeoffice.

uesdW
1 Monat zuvor
Antwortet  Kätzchen

Und ich kenne mindestens drei Firmen (ein Weltkonzern, zwei weltweit agierende mittelständische Unternehmen), da ist es nicht so.
Es gint einige, der würden gerne immer Homeoffice , müssen aber nach Vorgabe 3 mal die Woche vor Ort erscheinen, mit Desksharing usw.

Stromdoktor
1 Monat zuvor
Antwortet  uesdW

Die Diskussion habe ich mit Kätzchen schon geführt…

Leider versteht sie nicht, dass nur 30 % überhaupt in den Genuss von HO kommen.

Und da sieht es bei den meisten Unternehmen so aus, wie Sie es beschrieben haben.

Für mich ist das eine Form der Realitätsverweigerung.

Konrad
1 Monat zuvor
Antwortet  uesdW

Ich habe mal beim Arbeitgeberverband nachgefragt. Fazit: die meisten gehen 3 Tage wieder ins Büro, viele reduzieren die vor Ort Kapazitäten und setzen auf open space/Desktop sharing.
Aber dass man so nicht arbeiten kann, können ja die LuL berichten: im Lehrerzimmer kann man unmöglich arbeiten, wobei in meiner naiven Vorstellung eine Lehrkraft v.a. „still“ arbeitet. Korrigieren, Vorbereiten. Ein Lehrerzimmer kennt es nicht, wenn die MA zu unterschieden Zeiten telefonieren/online Meetings haben, Kundenverkehr herrscht etc.
Die schlauberger hier waren vermutlich noch nie/lange nicht mehr in einem Büro…

Stromdoktor
1 Monat zuvor
Antwortet  Konrad

Danke!

Meine Frau und ich arbeiten selber unter genau diesen Rahmenbedingungen.

Grundsätzlich kann ich mit dieser hybriden Arbeitsform gut leben. Starre Regeln (3 Tage pro Woche, schlimmstenfalls sind auch noch die Wochentage festgelegt) lehne ich allerdings schon wieder ab.

In der Vergangenheit hat man sich im Besprechungsraum getroffen (und seinen Bürokollegen nicht gestört) und am Arbeitsplatz ggf. telefoniert (mit entsprechender Geräuschkulisse für die Kollegen).

Physische Meetings werden immer seltener und auch diese Besprechungen werden nun vermehrt vom Büroarbeitsplatz (zusätzlich) durchgeführt.

Der Stress durch Lärmbelästigung im Büro ist daher eher gestiegen. Kommt noch Desksharing hinzu, hat man noch nicht einmal ein Gefühl dafür, wir der „Tagesabschnittsgefährte“ in diesen Situationen reagiert. Da war die eheähnliche Beziehung zum festem Bürokollegen vor der Pandemie berechenbarer.

So sieht die Welt tatsächlich aus. Die Arbeitgeber fördern dieses durch eine offen kommunizierte Erwartungshaltung an eine regelmäßige Präsenz.

Corona-Schutzmaßnahmen spielen vielfach eine untergeordnete Rolle. Es werden die gesetzliche Freiheitsgrade durch die Unternehmen genutzt. Aus den oben geschilderten Gründen.

Fairerweise muss ich sagen, dass Masken- und Test kostenlos bereitgestellt werden. Eine Verpflichtung zur Nutzung besteht jedoch nicht und kaum jemand nutzt das Angebot.

Chemikant
1 Monat zuvor
Antwortet  Konrad

Ach, die Firmen bestehen nur aus Büros? Wann waren Sie das letzte Mal in der Produktion? Schreibtischtäter, die mag ich ganz besonders.

Konrad
1 Monat zuvor
Antwortet  Chemikant

Nein, natürlich bestehen Firmen auch aus Produktion. Ich versuche lediglich, einen Vergleich für die Arbeitsbedingungen in Schulen zu finden. Und vermutlich will sich kein Lehrer mit einem Produktionsarbeiter vergleichen.
Ich arbeite im Büro. Ich muss wieder Vollzeit ins Büro (vertraglich 40 Stunden, gelebt 55, kein Überstundenausgleich, weil AT, aber auch ohne die oft zitierten Goodies wie Auto, Zusatzrente o.ä.). Ich bin im open Space. Ich muss wieder viel reisen. Ich kann mir nicht aussuchen, wer neben mir sitzt. Ich weiß nicht, wer in meinem Dunstkreis sich testet. Hin und wieder bin ich tatsächlich in der Produktion, aber ja, ich bin Schreibtischtäter.

Chemikant
1 Monat zuvor
Antwortet  Konrad

Also ich finde ja, dass einige sich hier überhaupt kein Urteil über Schulen erlauben dürfen. Die Leute aus der Praxis, also Lehrer wissen wohl am Besten, was sie brauchen oder notwendig ist. Nur wer praktisch arbeitet, hat den Durchblick. Glaube nicht, dass man das vom Schreibtisch aus beurteilen kann. Und ich kann nur sagen, dass bei uns immer noch eine Menge Schutzmaßnahmen gelten und die meisten akzeptieren das auch und gehen entspannt damit um. Verstehe diese ganze Aufregung hier überhaupt nicht.

Stromdoktor
1 Monat zuvor
Antwortet  Chemikant

Nur zur Einordnung:

Genau DAS waren ja die Argumente im Vergleich zwischen LK und allen anderen, viel besser geschützten AN in Deutschland in den vorangegangenen Diskussionen – aus Sicht einiger hier.

Es ist mitnichten so, dass man sich hier an den privilegierten Büroarbeitsplätzen (56% HO-Potenzial / 30% genutzt) orientieren sollte – was aber für viele offensichtlich die Messlatte in Sachen Coronaschutz darstellt.

Chemikant
1 Monat zuvor
Antwortet  Stromdoktor

Naja, ich dachte eher es geht speziell um Schutzmaßnahmen. An den Schulen gibt es wohl gar nichts mehr, in Unternehmen ist das wohl unterschiedlich. Ich finde es schon seltsam, dass meine Tochter gar nix machen muss und bei uns weiterhin alles gilt. Sie sitzt mit 24 anderen in einem kleinen Raum. Ist für mich schon ein Unterschied.

Stromdoktor
1 Monat zuvor
Antwortet  Chemikant

Alleine mit dieser simplen Feststellung , „in Unternehmen ist das wohl unterschiedlich“, tun wir uns in der Diskussion hier unglaublich schwer.

Größter Knackpunkt ist wohl die Frage nach Selbst – oder Fremdschutz.

Ich habe ich den vergangen drei Monaten genau zweimal eine Maske (beim Kieferorthopäden meiner Tochter) getragen und mich nur einmal freiwillig getestet – als ich Erkältungssymptome hatte.

Ohne jegliche Vorgaben bin ich meinem Beruf im Büro nachgegangen, habe Freizeiteinrichtungen (Schwimmbäder, Stadien, Theater, Restaurants) besucht, zwei Urlaube inkl. Fähre nach DK verbracht, Bau- und Supermärkte genutzt, usw…

Wir können uns vielleicht darauf einigen, dass es vom Arbeitgeber und ggf. der Notwendigkeit abhängt, KH, Pflegeheime oder Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung (gibt es hier noch Maßnahmen?) aufzusuchen bzw. den ÖPNV zu nutzen.

Hier kommt man dann ggf. verpflichtend mit Schutzmaßnahmen in Berührung.

Bei mir ist es daher andersherum…ich sitze mit meinen Kollegen wieder im Büro ohne jegliche Vorgaben zusammen und würde mich „wundern“, wenn es nur in Schulen eine Test- und Maskenpflicht geben würde – aus meiner Perspektive.

Wie gesagt, ich weiß, dass es auch Arbeitgeber gibt, die entsprechende Auflagen haben – andersherum ist es aber eben auch gelebte Realität.

Alles eine Frage der eigenen Perspektive.

Last edited 1 Monat zuvor by Stromdoktor
Chemikant
1 Monat zuvor
Antwortet  Stromdoktor

Gebe Ihnen Recht, dass das wohl sehr unterschiedlich gehandhabt wird. Finde ich trotzdem unlogisch. Der eine hat gar keine Maßnahmen und andere sehr viele. Bei uns zum Beispiel finden alle Besprechungen per Teams statt, Kantine geschlossen, Betriebsversammlung und Weihnachtsfeiern online. Ich denke, dass Gegner und Befürworter nicht mehr zusammen kommen. Das liest man auch aus den Kommentaren. Jeder definiert das eben anders. Aber man sollte andere Standpunkte respektieren und auch mal zur Kenntnis nehmen, dass der eigene Maßstab nicht für alle allgemeingültig ist. Meine Meinung.

Stromdoktor
1 Monat zuvor
Antwortet  Kätzchen

Ihre Behauptungen werden nicht wahrer, wenn Sie diese alle drei Tage wiederholen.

Ich bin bei einer „größeren“ „Firma“ beschäftigt und gehe ohne Test und Maske ins Büro, welches ich mir mit wechselnden Kollegen (Desksharing) teile.

Und nun?

Kätzchen
1 Monat zuvor
Antwortet  Stromdoktor

Ihre auch nicht.

Kätzchen
1 Monat zuvor
Antwortet  Stromdoktor

Nach Ihren Beleidigungen, lassen Sie mich einfach in Ruhe. Machen Sie einen roten Daumen und gut.

Bald geschafft!
1 Monat zuvor
Antwortet  Julia

Masken sind nicht gesundheitsschädlich. Das einzige was wirklich anstrengend ist, ist die Tatsache, dass ich mit Maske die Schüler mit Masken und umgekehrt nur schlecht verstehe, dass wir alle lauter sprechen müssen, dass es im Anfangsunterricht eklatant unmöglich ist, Konsonanten wie m oder n auditiv, aber auch visuell zu unterscheiden, dass sämtliche Mimik auf der Strecke bleibt, dass einige GS-Kinder die Stoffmaske mit dem Mund einsaugen, so dass der Spuckefleck immer größer wird, und vieles mehr.
Dennoch bin ich der Meinung, dass auch in der Grundschule eine Maskenpflicht kommen wird und auch sinnvoll ist.

Einer
1 Monat zuvor

Weil Buschmann den Vergleich mit Winterreifen bringt: Ich muss also Winterreifen erst aufziehen, wenn ich schon auf Glatteis in Richtung des 1000 Meter tiefen Abhang rutsche. Vorher nicht, oder?

uesdW
1 Monat zuvor
Antwortet  Einer

Schlage vor, den Kommentar von Herr Buschmann richtig anzuhören. Die Länder bzw. die Kommunen haben ja die Möglichkeit, bei entsprechender Gefahrenlage Maßnahmen zu ergreifen. Wenn die Kommunen das Glatteis rechtzeitig erkennen, dann können sie jan Winterreifen anordnen.
Das Werkzeug ist also gegeben, nur werden die zuständigen Behörden vermutlich nicht in der Lage sein, das Glatteis rechtzeitig zu erkennen.

Und als Bewohner der Alpen weiss ich leider auch, dass es genügend Autofahrer gibt, die sich trotz entsprechender Warnungen mit Sommerreifen auf den Weg machen. Sie dürfen als ihre Winterreifen gerne schon vorher aufziehen.
Man kann auch im Sommer mit Winterreifen fahren (also immer Maske tragen) oder immer mit Sommerreifen fahren (keinen Maske tragen) und halt dann auf bestimmte Fahrten verzichten.

Aber wie schon gesagt, es werden genügend Sommerreifler unterwegs sein.

Marie
1 Monat zuvor
Antwortet  uesdW

Tja, und in Grundschulen wird es leider nur Sommerreifen geben, weil die Länder eben von Herrn Buschmann untersagt bekommen, dort eine Maskenpflicht anzuordnen.

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  uesdW

Laut Buschmann dürfen die Kommunen das Glatteis allerdings erst dann als gefährlich betrachten (und dementsprechend Maßnahmen anordnen), wenn die Karre bereits so schnell rutscht, dass sie gegen die Wand kracht. Spricht nicht soooo für vorausschauendes Denken, aber ok, passt halt zur FDP.

uesdW
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika

Dann müssen die Kommunen halt den A. in der Hose haben, und die Lage als gefährlich einstufen. Wird aber keiner tun, weil das ja auch Auswirkungen auf andere Bereiche hätte.
Deswegen werden sich alle den Kopf untenhalten, und weiter forden, dass von oben die „Marken“ vorgegeben werden.

Das heißt ja nicht, das ich deshalb meinen Eigenschutz vernachlässige muss.
Meine Meinung ist,
– eine Maskenpflicht wird nicht kommen, sofern keine wesentliche Verändering der Lage eintritt (was ja keiner will)
– wenn es keine Maskenpflicht gibt, wird der Großteil keine Masken tragen (dafür genügt ein Blick auf Veranstaltungen jeglicher Art, wo die Maskenträger deutlich in der Unterzahl sind)
– der Winter und das Schuljahr wird wieder chaotisch werden
– ich kann mich nach besten Wisen und Gewissen schützen, weis aber auch, dass es mich jederzeit treffen kann, sei es in der Schule, im Privatleben oder nur auf der Straße durch dummen Zufall.

Und eins ist mir auch klar, ich kann mich auf den Kopf stellen und wütend sein, letztendlich wird sich die Lage nicht ändern, da die Mehrheit nicht mitmachen wird.

Und selbst, wenn die Maskenpflicht eingeführt werden würde, zeigt mir die Erfahrung der letzten beiden Jahren, dass das Tragen beim Großteil der Schüler nicht funktioniert, sei es aus Unvermögen, Ignoranz und Schludrigkeit.

Und jetzt zum Schluß:
Ja, die Maske ist absolut gesundheitsgefährdend, aber nur, wenn man sie nach Gebrach verspeist und nicht ordungsgemäß in der Tonne entsorgt.

Stromdoktor
1 Monat zuvor
Antwortet  uesdW

Danke!

Absolut realistische Einschätzung.

„Schön“ zu sehen, dass auch Sie mit einem Downvoting gestraft werden, für den Versuch, die politische Ausgangslage und Entscheidungsprozesse einzuordnen.