Klatsche für die Kultusminister – Corona-Sachverständige: „Im Bereich der Schulen hat sich wenig getan“

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BERLIN. Zwei prominente Mitglieder des Corona-Sachverständigenausschusses haben massive Kritik an den für die Bildung verantwortlichen Politikerinnen und Politiker – dem Bundesbildungsministerium sowie den 16 Kultusministern der Länder – geübt: Die Bildungssoziologin Prof. Jutta Allmendinger, Chefin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung, und der Volkswirt Prof. Christoph M. Schmidt, Präsident des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Essen, stellen in einem Interview mit dem „Spiegel“ fest, dass auf Seiten der verantwortlichen Politiker offenbar kein Interesse an Erkenntnissen besteht, die den Schulen helfen könnten, die Pandemie-Folgen zielgerichtet zu bekämpfen.

Die Kultusministerinnen und Kultusminister haben offenbar wenig Interesse daran zu erfahren, was tatsächlich in Schulen während der Corona-Pandemie passiert. Illustration: Shutterstock

Der Sachverständigenausschuss hatte im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums die Wirkungen des Infektionsschutzgesetzes begutachtet und seine Ergebnisse Anfang Juli vorgestellt (News4teachers berichtete). Die nun geäußerte Kritik zielt auf beide Ebenen der Pandemie-Folgen in Schulen – den Gesundheitsschutz sowie die Bildungseffekte. Mit Blick auf die sogenannten Aufholprogramme von Bund und Ländern stellt Allmendinger zum Beispiel fest:Schon vor Corona mussten wir feststellen, dass Kinder in Deutschland je nach Herkunft ganz unterschiedliche Chancen im Bildungssystem haben. Durch die Pandemie hat sich dieser Zusammenhang verschärft. Leider sehe ich zurzeit weder präventive noch reparierende Maßnahmen, die zielgerichtet wären – die wir aber dringend bräuchten. Wir haben nicht einmal die nötigen Daten.“

„Ein solches Monitoring gibt es bisher nicht, dabei wäre das wirklich kein Hexenwerk“

Schmidt: „Wir wüssten gern mehr darüber, wie die Konzepte in den Schulen tatsächlich wirken oder was der Wechsel- und Hybridunterricht mit den Schülerinnen und Schülern macht. Das Gleiche gilt für die Frage, wie gut die Coronamaßnahmen zur Eindämmung des Virus funktionieren, das Lüften etwa. Ein solches Monitoring gibt es bisher nicht, dabei wäre das wirklich kein Hexenwerk.“

In Bremen und Hamburg sei mittlerweile fast jedes Klassenzimmer mit einem mobilen Luftfilter ausgestattet worden, ergänzt Allmendinger, in anderen Bundesländern seien es dagegen nur wenige Schulen, auch weil Bundesmittel nicht abgerufen wurden. „Hätten wir weitergehende Informationen – oder würden solche Datensätze jetzt aufbauen – könnte man sehen, welche Maßnahmen den Schülerinnen und Schülern besonders geholfen oder geschadet haben. Leider gibt es die Daten nicht und ich sehe auch nicht, dass sie aufgebaut werden“, sagt sie. Offensichtlich besteht gar kein Interesse daran.

Tatsächlich haben die Kultusminister nie eine systematische Begleitforschung beauftragt, um mit qualifizierten Stichproben herauszubekommen, was an Schulen seit März 2020 überhaupt geschieht. Bis November 2020 sammelte die KMK nicht einmal Daten über Ausbrüche in den Bildungseinrichtungen – später dann veröffentlichte sie die lückenhaften Angaben der Länder. Punktuelle Erhebungen in der Frühphase der Pandemie unmittelbar nach dem ersten Lockdown hatten keinerlei Aussagekraft (weil sie logischerweise nur die Auswirkungen des Lockdowns feststellen konnten – keine Infektionen eben –, wie auch das Robert-Koch-Institut feststellte). Als es dann später (Oktober 2020) doch mal eine einzige Untersuchung einer Landesregierung (Hamburg) über einen Ausbruch in einer Schule gab, wurde die Ergebnisse monatelang unter Verschluss gehalten, bis ein Bürger unter Hinweis auf das Informationsfreiheitsgesetz eine Veröffentlichung erzwang.

Ein erst im November 2020 von der KMK beauftragter Bericht zum internationalen Forschungstand wurde ebenfalls nur unter Druck veröffentlicht: Ein erster Zwischenbericht vom Januar 2021, in dem Schulschließungen als wirkungsvolles Instrument beschrieben werden, gelangte erst – unkommentiert – im August 2021 auf die Homepage der KMK, nachdem Journalistinnen und Journalisten der Untersuchung hinterherrecherchiert hatten. Der fertige Bericht schließlich trägt das Datum „Oktober“ (keine präzisere Angabe). Veröffentlicht wurde er allerdings erst – wiederum unkommentiert – Mitte Dezember. Eines der Ergebnisse: „Insgesamt zeigt sich in den Übersichtsarbeiten, dass Schulschließungen effektive Instrumente zur Eindämmung der Epidemie sind, allerdings nicht als Einzelmaßnahme.“ Konsequenzen? Keine. Weiterhin galt das Mantra der Kultusminister: „Schulen sind keine Treiber der Pandemie.“

Prof. Christian Drosten, Chef-Virologe der Berliner Charité und Mitglied im Corona-Expertenrat der Bundesregierung, machte mit der Behauptung, mit der die Politiker ihr Nicht-Handeln legitimierten, dann im Februar 2022 Schluss: „Wir haben eindeutig den Befund, dass die Übertragungen im Moment aus dem Schulbetrieb gespeist werden.“

„Wir brauchen bessere Daten, um vorbereitet in die nächsten Monate, ja Jahre zu gehen“

Allmendinger betont nun: „Da uns die vorliegenden Materialien selten erlaubten, kausale Zusammenhänge zu erkennen, hat der Sachverständigenausschuss eindringlich darauf verwiesen, dass wir bessere Daten brauchen, um vorbereitet in die nächsten Monate, ja Jahre zu gehen. Leider hat sich im Bereich der Schulen wenig getan.“ Ihre Forderung: „Bildung darf nicht wieder zu einer politischen und gesellschaftlichen Nebensache werden. Schließlich geht es auch um die sozialen Grundlagen unseres zukünftigen Zusammenlebens.“ News4teachers

Hier geht es zum vollständigen Interview im „Spiegel“ (kostenpflichtig). 

Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen: Wie die Kultusminister in der Corona-Krise abgetaucht sind – eine Bilanz

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KnechtRuprecht
16 Tage zuvor

KUMI Ba.-Wü.:
„Schulbetrieb bei kritischer Energieversorgung
[…]
2. Gibt es unterschiedliche Vorgaben für Kinder und Erwachsene?
Die Arbeitsstättenverordnung differenziert nicht nach dem Alter der Personen,
unterschiedliche Vorgaben für Kinder und Erwachsene gibt es also nicht.
[…]
8. Können Schülerinnen und Schüler zu Hause bleiben und haben sie An-
spruch auf Online-Unterricht, wenn es ihnen in der Schule zu kalt ist?
Nein, es besteht weiterhin Präsenzpflicht. Kühlere Raumtemperaturen sind kein
Entschuldigungsgrund. […]
[…]
12. Soll weiterhin regelmäßig gelüftet werden?
Das Umweltbundesamt empfiehlt das Stoßlüften generell – alle Klassenzimmer
sollten regelmäßig gelüftet werden, damit frische Luft in den Raum kommt und
die verbrauchte Luft abtransportiert wird. Dadurch werden zum Beispiel auch
Feuchtigkeit und CO2 abtransportiert.
Bei einer Stoßlüftung sinkt die Temperatur im Raum nur kurzfristig um 2 bis 3
Grad Celsius und wird durch die in Wänden, Decken und Böden gespeicherte
Wärme schnell wieder ausgeglichen.
Hilfreich kann auch der Einsatz von sog. CO2-Ampeln sein, welche anzeigen,
wann eine Lüftung erfolgen sollte.

https://km-bw.de/site/pbs-bw-km-root/get/documents_E541528912/KULTUS.Dachmandant/KULTUS/KM-Homepage/Artikelseiten%20KP-KM/1_FAQ_Corona/MD-Schreiben%20Schuljahr%202022-23/Anlage%20-%20FAQ%20Energieversorgung.pdf

Alla
16 Tage zuvor
Antwortet  KnechtRuprecht

Wen hat CO2 vor Corona interessiert?
2 Verordnungen mussten umgesetzt werden (vor Corona):
1. Sicherheit: um zu verhindern, dass SuS durch geöffnete Fenster fallen, wurden in vielen Schulen in Räumen im ersten oder 2.Stock Fensterflügel verschraubt oder die Griffe abgeschlossen. Das Lüften durch gekippte Lüftungsklappen musste genügen.
2. Brandschutz: um Fluchtwege freizuhalten, wurden die Schülergarderoben vom Flur in die Klassenräume verlegt. Die entstehende Feuchtigkeit war egal.

Außerdem wurde aus Heizkostengründen darauf hingewiesen, sparsam zu Lüften. In Räumen im Erdgeschoss, wo die Fenster noch geöffnet werden konnten, auf keinen Fall während der gesamten Pause die Fenster zu öffnen!

Alex
16 Tage zuvor
Antwortet  KnechtRuprecht

Um Wände, Decken, Böden und Möbel zu erwärmen, bräuchte man Infrarotheizung. Ich kenne keine Schule, die solche Heizungen besitzt.

Everdiena
16 Tage zuvor
Antwortet  KnechtRuprecht

„durch die in Wänden, Decken und Böden gespeicherte
Wärme schnell wieder ausgeglichen.“. Und wo soll dann die Wärme nach dem zweiten Lüften herkommen, wenn dann keine „gespeicherte“ mehr da ist?

Anonymous
16 Tage zuvor

Warum hätte die KMK eine Begleitforschung für Kitas beauftragen sollen? Kitas sind Sache der JFMK. Das sollte man bei all dem KMK-Bashing beachten.
Und was mir auch nicht ganz einleuchtet: Einerseits wird moniert, dass es keine brauchbaren Daten gebe, andererseits spricht Drosten von einem eindeutigen Befund. Ist dieser Befund nicht evidenzbasiert?

Anonymous
16 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Okay, danke für den Hinweis!
Und ja, im Text wird moniert, dass die KMK für Kitas und Schulen keine Begleitforschung beauftragt habe. Kitas sind aber nicht Beritt der KMK, sondern liegen in der Zuständigkeit der JFMK.

Leseratte
16 Tage zuvor

Man sieht doch auch in anderen Bereichen, wie ein Großteil unserer Gesellschaft tickt:

„[…] Die Zahl der Angriffe sei bereits signifikant gestiegen, und „durch die Maßnahme der Bundesregierung wird diese Zahl weiter steigen“, sagte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Manfred Scholze den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (Freitagsausgaben).
Er bezog sich auf die Vorgabe im neuen Infektionsschutzgesetz, wonach ab dem 1. Oktober eine FFP2-Maske bundesweit im öffentlichen Personenfernverkehr vorgeschrieben ist. […]
Gerade in jüngster Zeit sei es schwieriger für das Bahnpersonal geworden, die Maskenpflicht durchzusetzen, sagte Scholze. „Es gibt viele Leute, die das jetzt nicht mehr verstehen“, und das Unverständnis dürfte sich durch den Wegfall der Maskenpflicht in Flugzeugen verstärken, warnte der Betriebsratschef. Es sei „rücksichtslos“ gegenüber dem Bahnpersonal, die Maskenpflicht in den Fernzügen jetzt nicht aufzuheben.

https://www.focus.de/gesundheit/coronavirus/deutsche-bahn-bahn-fuerchtet-zunahme-von-uebergriffen-wegen-maskenpflicht_id_143374625.html

Dass die Kommunikation diesbezüglich mehr als unglücklich ist und sich bei der Aufhebung der Maskenpflicht in Flugzeugen die FDP (mal wieder) durchgesetzt hat, ist das eine.

Aber Infektionsschutz, der für Vulnerable, die z.B. für den Besuch beim Arzt auf den ÖPNV inklusive Bahn angewiesen sind, als „rücksichtslos“ zu bezeichnen, finde ich schon bedenklich. Rücksichtslos geht es zu, wenn auf besonders Gefährdete keinerlei Rücksicht mehr genommen wird. Ich weiß, dass das Bahnpersonal genau wie auch viele LuL von Maskengegnern, Coronaleugnern usw. schon massiv attackiert wurden. Dafür müsste z.B. in den Zügen eine Lösung gefunden werden. Aber einfach der rücksichtslosen Gewalt dieser Menschen nachzugeben, kann doch nicht die gesamtgesellschaftlich akzeptierte Lösung sein. Machen wir das dann ab sofort immer so? Wer mit Gewalt droht oder sie anwendet, dem wird nachgegeben, um weiteren „Ärger“ zu vermeiden???

Wollen wir das unseren Kindern mit auf den Weg geben?

SekII-Lehrer
16 Tage zuvor
Antwortet  Leseratte

Regiert eigentlich in unseren europäischen Nachbarländern auch überall die FDP mit oder wie kommt es, dass es fast nirgendwo noch eine Maskenpflicht gibt, außer in Deutschland?

Dirk Z
16 Tage zuvor
Antwortet  Leseratte

@Leseratte: Wer Vorschriften anordnet, muss auch in der Lage sein diese zu überprüfen und ggf. zu sanktionieren. Und Vorschriften müssen nachvollziehbar und logisch sein, damit diese auch eingehalten werden. Erinnern Sie sich 1989 an die Montagsdemos in Leipzig, als die Stasi sich zurückziehen musste, weil sonst zuviele Demonstranten sie mühelos in Kleinholz zerschlagen hätte? Was anschliessend passierte wissen wir alle. Durchsetzen wird sich am Ende derjenige, der den längeren Atem hat.
Bei der Maskenpflichten ist dieser Zustand jetzt auch erreicht. Insbesondere dass in den Nachbarländern die Massnahmen massiv zurückgefahren wurden und diese Länder meistens auch noch wesentlich besser darstehen als Deutschland nimmt die gesellschaftliche und fachliche Legitimation jetzt überhaupt noch solche Massnahmen anordnen zu müssen. Die Maskenbefürworter müssen erkennen, dass die Nachbarländer keinerlei Interesse haben, ihr Volk auszurotten oder zu gefährden. Unsere Nachbarländer haben nämlich erkannt, dass sich die Lage geändert hat und deswegen sind andere Prioritäten jetzt wichtig. Die Diagnose, dass jemand mit Corona infiziert ist hatte vor ein bis zwei Jahren noch ein anderes Gewicht und Folgen als heute. Und wenn unsere Politik diese Tendenzen nicht erkennt, müssen die „Executive“ (Schaffner, Polizei, Lehrer usw.) dies ausbaden. Entweder man holt sich damit Prügel ab oder man lässt es wenn man versucht, die Massnahmen durchzusetzen.

Schattenläufer
15 Tage zuvor
Antwortet  Dirk Z

Grunz, Grunz

Canishine
15 Tage zuvor
Antwortet  Dirk Z

Ich kann mich gar nicht daran erinnern, dass es bei den Montagsdemos um die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln ging. Aber manche Erinnerungen verklären sich wohl.

Schattenläufer
15 Tage zuvor
Antwortet  Dirk Z

Wo bleibt die moralische Entrüstung von ICH???

Der liebe Dirk droht hier unterschwellig mit Gewalt. Nicht Verhaltensänderung im Umgang mit anderen Menschen wie ich unten, sondern gute alte körperliche Gewalt gegen Polizisten, Lehrer und Schaffner wenn diese versuchen sollten eine Maskenpflicht durch zu setzen.

Schein moralisch in Ordnung zu sein für die Gutmenschen.

Irgendwie verstehe ich das System hinter den moralischen Entrüstungen nicht.

Geht's noch
15 Tage zuvor
Antwortet  Dirk Z

Armselig, armseliger, DirkZ
Sie werden sich im Winter noch wundern, was mit Maskenphobikern wie ihnen hier geschehen wird.

Sissi
15 Tage zuvor
Antwortet  Geht's noch

Nicht aufregen, lohnt nicht,
DirkZ ist doch schon längst ein Ladenhüter
“ Wenn die Menschen merken, dass überall um sie herum Leute krank werden, dann gehen sie vielleicht abends doch nicht mehr raus“, sagte der Virologe.( Drosten ) – ein Beispiel – gestern.
Wenn das, was Prof Dr Drosten prognostiziert, eintritt, ist ein DirkZ mit seinem armseligen einseitigen
Maskebezogenen Unfug absolut unwichtig, unwichtiger……
Weltfremd sowieso.
Winter is coming und Drosten auch.

Dirk Z
15 Tage zuvor
Antwortet  Sissi

Geht’s noch, Sissi und insbesondere Sachattenläufer haben den Sinn meines Beitrages nicht verstanden. So verblendet sind sie inzwischen. Ich habe lediglich beschrieben was wahrscheinlich passieren wird wenn man jetzt noch versucht Massnahmen durchzusetzen. Das heisst aber nicht dass ich jegliche Gewalt in irgendeiner Form billige! Ich gehöre zu denjenigen, die entweder einen Aufenthalt in maskenpflichtigen Bereichen meide und wenn es doch sein muss, hält man den Aufenthalt kurz auf das notwendigste und trägt dieses Ding. Die meisten handhaben es so und es gibt natürlich wenige, die dann zu Gewalt neigen und es reichen z.B. in einer Bahn ein bis zwei Pöbler, um einen entsprechenden Einsatz zu erzeugen.

Ich wünsche Ihnen jetzt schon viel Erfolg, Massnahmen im Unterricht erneut durchzusetzen. Und ich bin überzeugt, dass die Akzeptanz im Gegensatz zu den letzten Jahren bei den Schülern nicht mehr sehr hoch sein wird. Und dann haben Sie die Wahl: Entweder es gelingt Ihnen die Massnahmen durchzusetzen, im wahrscheinlichsten Fall handeln Sie sich damit Ärger ein oder Sie resignieren und lassen es laufen. Ich denke, dass Sie sich notgedrungen für die letze Variante entscheiden müssen, um einen halbwegs geordneten Unterricht durchzuziehen. Das ist eben die Praxis.

Wahnsinn
12 Tage zuvor
Antwortet  Dirk Z

Seit fast drei Jahren versucht unser russischer (?) Troll Dirk nun schon, hier sein Gift zu sähen und die Leute aufzuwiegeln. Sollte man einfach überlesen und nicht mehr drauf eingehen.

Ich muss da mal was loswerden
12 Tage zuvor
Antwortet  Dirk Z

Ausbaden im Sinne dass wieder ein Maskengegner jemanden umbringt?

Geht's noch
12 Tage zuvor

Dirk Z einfach ignorieren. Bei dem ist jeder Buchstabe als Antwort zu viel.

SekII-Lehrer
16 Tage zuvor
Antwortet  Leseratte

„Aber Infektionsschutz, der für Vulnerable, die z.B. für den Besuch beim Arzt auf den ÖPNV inklusive Bahn angewiesen sind, als „rücksichtslos“ zu bezeichnen, finde ich schon bedenklich.“

Fahre ich zum Arzt und will mich nicht infizieren, setze ich mir eine gut sitzende FFP2-Maske auf und vermeide den Berufsverkehr.

Kätzchen
15 Tage zuvor
Antwortet  SekII-Lehrer

Klar, hat das Virus bestimmte Uhrzeiten, in denen es ansteckend ist? So ein Unsinn.

Schattenläufer
16 Tage zuvor

So ganz stimmt das nicht, dass sich wenig getan hat.
In Sachen Corona hat sich ein entscheidender Schritt in der Politikgetan.

Es gibt kein Corona mehr, zumindest was Politik im Allgemeinen und Schulen im Besonderen betrifft.

Macht keine Arbeit, kostet nichts und trifft bei den Querdenkern und Egoisten auf breite Zustimmung.
Kann man im Forum doch in fast ekelerregender Weise bewundern.

Lupenreine Schwurbler die bisher eher ausgelacht wurden, kriechen aus ihren Löchern und produzieren sich als hätten Sie die allgemeingültige Wahrheit zu verkünden.
Sie waren schon immer die Leute die mehr Durchblick als das RKI und alle Experten zusammen hatten.

Bleiben wir mal bei den Tatsachen.

  1. Die KMK würde Corona am Liebsten als beendet ansehen und gar nichts tun.
  2. Die Corona-Lage ist um keinen Deut besser als im letzten Jahr um diese Zeit. Eher weiter verbreitet. Das bedeutet, im Winter wird es mit gewaltigen Inzidenzen zurück sein.
  3. Im letzten Winter waren die krankheitsbedingten Ausfälle so hoch, dass die Kollegien sie nur an der Belastungsgrenze auffangen konnten.

Jetzt wird es gefährlich, wir bemühen die Logik!

Wie werden sich die Zahlen einer Pandemie die KEINE Immunität erzeugt in diesem Jahr ohne Maskenpflicht, ohne bedeutend gestiegene Impfquoten und ohne Tests entwickeln?

Eher weniger oder eher mehr KRANKE Kollegen. Nicht tot dank Omikron aber auch nicht gesund in Quarantäne.
Ich spreche von der Zahl der Kollegen die ein bis zwei Wochen mit Fieber & Co. weg sind und danach noch 1-3 Monate am Stock gehen.

Man kann bei der jetzigen Politik, die Normalität spielt und weg sieht, ohne Schutzmaßnahmen mit einer höheren Anzahl an erkrankten Lehrkräften als im letzten Winter rechnen.

Die Frage aller Fragen ist dann ob die jetzt schon unterbesetzten und überlasteten Kollegien auch noch höhere Krankenstände auffangen können und falls ja um welchen Preis.

Also schon mal schönen Gruß an die Schwurbler die sich momentan in ihrer Weisheit suhlen wie die Sch… im Müll. Abwarten.

Bekanntlich fällt niemand schneller um als die Politik wenn es brenzlig wird.
War schon immer das Motto der KMK. Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.

Leider ist die KMK auch so träge, dass sie erst dann bremst wenn der Karren schon an der Wand ist.

Also bleibt wachsam, merkt euch die Gesichter gut. Nicht vergessen wem wir was zu verdanken haben wenn es ganz dicke kommt. Weder in der Politik noch in den Kollegien.

Realo
16 Tage zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Also bleibt wachsam, merkt euch die Gesichter gut. Nicht vergessen wem wir was zu verdanken haben wenn es ganz dicke kommt. Weder in der Politik noch in den Kollegien.“

Junge, Junge!

Schattenläufer
15 Tage zuvor
Antwortet  Realo

Denke ich mir bei Ihren Posts auch.
Ich merke mir das Verhalten der Leute und leite mein zukünftigen Verhalten gegenüber diesen daraus ab.
Sie bringen bedenkenlos ihre Umfeld in Gefahr um ihren Egoismus zu pflegen.
Junge, Junge

Realo
15 Tage zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Machen Sie halt weiter so. Genug Fans haben Sie ja unter der Lehrerschaft. Ihre Beiträge werden sogar lobend erwähnt. Sie sind ein wahrer Held …

.. für andere.

Sissi
15 Tage zuvor
Antwortet  Realo

Zumindest hat der Schattenläufer mehr Allgemeinwissen als Sie, ICH, Etc. Wer kennt schon einen songtext von Reinhard Mey ? 🙂
Ich musste herzlich lachen.
Es war eine Zeit „in“ zB bei Lehrproben in D derlei zu verwenden (bewusster ist ziemlich komplex aber in der FAK kam er gut)
Blamieren Sie sich gerne weiter

Ich
14 Tage zuvor
Antwortet  Sissi

Ich habe mehrere LPs von Reinhard Mey , war auf 2 Konzerten von ihm.

Und wenn Andre Hog mir schreibt: “ Du bist wirklich strunzendämlich“ , frage ich mich eher nach dessen Niveau .
Und nein , Schattenläufer ,Sissi , Andre Hog, ich bin nicht moralisch überhöht.
Ich schreibe hier das , was 97 Prozent meiner KuK leben / erleben.

Sissi
13 Tage zuvor
Antwortet  Ich

Sie sehen ja, dass das Forum Sie nicht bestätigt – und fordern trotzdem – was eigentlich ? – ein.
Ich rate dazu, die Dialektschöpfung strunz(en)dämlich ungleich saubleed ( nur als Tip ) genauer anzuschauen.
Was übrigens Ihr “ Ich schreibe hier das, was 97 Prozent meiner KuK leben / erleben “ angeht : nennt man Totschlagargument ohne beweisbaren Hintergrund; kommt in Argumentationen ganz schlecht – steht dann darunter: Das kann ja jeder einfach so behaupten.
– ich bin etwas irritiert, da Sie ja immer alles so gut, jedenfalls besser wissen.
: ) drum werde ich auf Ihre posts auch nicht mehr antworten
Und lieber ein bisschen Mey, Wecker, Hirsch…. hören und die Texte wieder mehr im Seminar verwenden; scheint nötig zu sein.

Sissi
13 Tage zuvor
Antwortet  Sissi

-2 Und weil ich eigentlich gar keine so Böse bin, wies manchmal scheint,
schenk ich Ihnen ein Lied – für Zeiten wie diese – das ich sehr gern mag, allerdings auch Dialekt

https://youtu.be/ZavobtS7DVM

Schattenläufer
15 Tage zuvor
Antwortet  Realo

Wenn Sie anfangen würden meine Beiträge gut zu finden, dann würde ich anfangen mir ernsthaft Sorgen zu machen.

Stromdoktor
15 Tage zuvor
Antwortet  Realo

Der Unterschied ist mittlerweile offensichtlich:

Einige können 99 Zeilen Quatsch schreiben, einen halbwegs vernünftigen Satz unterjubeln und darauf gehen dann die Diskussionspartner/Supporter ein.

Bei anderen ist es genau umgekehrt.

Witzigerweise werden dann die „Supporter“ zu „Hatern“.

„Wir“ verkaufen uns hier auch schlecht…

Ich vergebe aus Faulheit keine grünen und roten Daumen. Zudem habe ich nicht das Bedürfnis, irgendwem permanent beizustehen.

Andere sind da besser organisiert…

Angesichts von mehreren 100.000 LK in Deutschland ist dabei eine Zustimmungsrate < 100 allerdings für mich absolut erträglich und ich leite daraus keine Verallgemeinerungen ab.

Pit2020
15 Tage zuvor
Antwortet  Realo

@Realo

„Sie sind ein wahrer Held ….. für andere.“

Na na na …?!
Mer muss och jünne künne. 😉
Es macht ja auch Sinn wenn man für andere der Held ist.

Und ein wertschätzender Beitrag für die „innere“ Neid-Debatte könnte sein, dass man sich auch den noch so kleinen Erfolgserlebnissen mit Dankbarkeit widmet (Das ist auch bestimmt gut fürs Immunsystem.):
Man bleibt bescheiden und neidfrei selbst sein eigener liebster Held.
Vielleicht noch was Kreatives machen und ein T-Shirt bedrucken – oder wenn es schnell gehen muss mit Edding bemalen – mit „Super-Realo“ und sich dann so ausgestattet ein schönes Wochenende mit ganz vielen positiven Gedanken machen …
Selfcare.
Ist auch total gut fürs Immunsystem, jede Wette. 🙂

Realo
14 Tage zuvor
Antwortet  Pit2020

Neid liegt mir fern. Mein Immunsystem bereitet mir auch keine Sorgen, aber das Wertesystem so mancher KuK.

Ich
16 Tage zuvor
Antwortet  Schattenläufer

“ …merkt euch die Gesichter gut.
Nicht vergessen, wem wir was zu verdanken haben …….Weder in der Politik noch in den Kollegien. “

Wozu rufen Sie hier auf ??
Sie drohen Kollegen und Kolleginnen?

Schattenläufer
15 Tage zuvor
Antwortet  Ich

Ich habe nirgends geschrieben, dass man jemand etwas ungesetzliches antun sollte.
Was unterstellen Sie denn hier schon wieder.
Ich habe aber ein Wahlrecht, es ist also sinnvoll mir das Verhalten der Politiker zu merken.
Ich bin auch nicht gezwungen Kollegen bei Verwaltungsaufgaben oder anderen Problemen zu helfen. So etwas tue ich oft freiwillig. Daher ist es auch gut sich daran zu erinnern, wer solidarisch und wer egoistisch in einer Krise war.

Hören Sie bitte auf mich bei jeder Gelegenheit mit der moralischen Gutmenschen-Keule zu attackieren und mir irgendwelche Dinge zu unterstellen die Sie selbst implementieren haben um mich dann damit zu diskreditieren.

Ich hab das schon mal geschrieben, Leute wie Sie halten sich für die absolute moralische Instanz, tragen die Liebe zu allen Menschen wie ein Schild vor sich her und versuchen jeden zu diskreditieren der nicht bedingungslos ihrer Weltsicht folgt.
Das ist schäbig.

Das Zitat mit dem „Merkt euch die Gesichter gut“ stammt übrigens aus einem Liedtext. Es geht wie folgt weiter „Sei wachsam und sei stets auf der Hut. Pass auf dass du deine Freiheit nutzt, die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt“.

Ich habe eben die Freiheit bestimmte Politiker zu wählen oder nicht. Ich habe auch die Freiheit Kollegen auf freiwilliger Basis zu helfen oder nicht.
Das mag Ihnen passen oder nicht. Ist aber so. Ätsch.

Andre Hog
15 Tage zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Reinhard May als Extremisten hinstellen zu wollen ist seitens „Ich“ und Co wieder einmal dummdreist- unterirdisch:

…wer sich das ganze Lied mal anhören möchte … und da wird obigen Ich ganz schnell das dauermoralisierende Gemoser ausgetrieben. Keine Ahnung, welche Hintergründe bestimmte Äußerungen einiger Foristen faktisch haben – aber auf Basis marginale Schnipsel komplexe Vollverurteilung vornehmen.

https://youtu.be/CdBo34ycvkw

Andre Hog
15 Tage zuvor
Antwortet  Ich

Sorry…du bist wirklich strunzendämlich! 🙁

Stromdoktor
14 Tage zuvor
Antwortet  Andre Hog

Ihr Zitat:

„Keine Ahnung, welche Hintergründe bestimmte Äußerungen einiger Foristen faktisch haben – aber auf Basis marginale Schnipsel komplexe Vollverurteilung vornehmen.“

Und dann kommt so eine „differenzierte“ Aussage von Ihnen…

Ich
14 Tage zuvor
Antwortet  Andre Hog

Danke für die sachliche Bewertung.

Ich habe einige LPs von Reinhard Mey (nicht) “ May“.

Andre Hog
13 Tage zuvor
Antwortet  Ich

Oh, da bin ich aber schwer beeindruckt!

und nun…?
…schon mal reingeholt oder stehen die nur – ähnlich, wie bei vielen Pseudointelektuellen die Literaturnobelpreisträger in der Sonderedition – im Schrank … zum Vorspiegeln falscher Bildungsidentität.

Übrigens: Reinhard Mey kann nichts dafür, dass du Platten von ihm hast.

Last edited 13 Tage zuvor by Andre Hog
Sissi
15 Tage zuvor
Antwortet  Ich

Fragen Sie doch H. Mey nach
“ seiner Drohung “

https://www.deutschelyrik.de/sei-wachsam.html

Dirk Z
16 Tage zuvor
Antwortet  Schattenläufer

@Schattenläufer: In einem anderen Beitrag hatten Sie meine ich erwähnt, dass Ihre Region zu denen gehört, in den die Inzidenzen mit am höchsten waren. Meistens hing das auch damit zusammen, dass die Impfquote nicht so hoch war. Sind die Kollegen, von denen Sie sprechen geimpft oder nicht? Und inzwischen mindestens seit einem halben Jahr haben die Inzidenzen sowieso keine alleinige Aussagekraft mehr.
Ich kann Ihnen nur eins auf den Weg geben: Mit Masken wird man praktisch die von Ihnen beschriebene bzw. prognostizierte Situation wohl nicht wirksam angehen können. Ich bin kein Mediziner aber möglicherweise reiht sich Corona immer mehr in die Reihe der Erkältungen ein. Hier erwischt es viele auch mehrmals jährlich, hat oft dann eine Woche Nerverein damit und dann ist wieder gut. Eine gewisse Immunität wird bestimmt gebildet, die einem nicht vor Neuinfektion schützt aber wichtig sind, damit Sie nicht eines Tages richtig aus den Latschen kippen. Und wenn Sie mit Masken Infektionen vermeiden können- irgendwann stecken Sie sich doch an und dann werden Sie richtig aus den Latschen gekippt. Und das wollen Sie bestimmt auch nicht, oder…?

Schattenläufer
15 Tage zuvor
Antwortet  Dirk Z

Mit ihnen rede ich eigentlich nicht. Maskenphobie.
Pa-Dong
Grunz, Grunz

Aus den Latschen werde ich schon nicht kippen, außer wenn ich ihre Posts lese.

Diese Versuche unterschwellig Angst auf zu bauen sind genau so erbärmlich wie durchschaubar.

Realo
15 Tage zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Schattenläufer:
„Pa-Dong
Grunz, Grunz“

Selektives Lesen kann ganz amüsant sein.

Dirk Z
15 Tage zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Das wollen wir mal hoffen, dass Sie nicht aus den Latschen kippen. Aber sicher sein können Sie sich aber dabei nicht. Und Angst und Panik bauen Sie in Ihren Posts weiterhin auf und halten das auf einen hohen Level. Sie brüllen immer „Feuer“, „Feuer“ auch wenn es nicht brennt und wenn es dann tatsächlich mal brennen sollte, niemmt niemand Ihre Warnung ernst.

Alex
14 Tage zuvor
Antwortet  Dirk Z

Ihr permanentes „Masken helfen nicht, Masken helfen nicht, …“ nimmt auch niemand ernst.

Mary-Ellen
15 Tage zuvor
Antwortet  Dirk Z
Peace
12 Tage zuvor
Antwortet  Dirk Z

Nur noch peinlich.

So!?
16 Tage zuvor
Antwortet  Schattenläufer

„Die Frage aller Fragen ist dann ob die jetzt schon unterbesetzten und überlasteten Kollegien auch noch höhere Krankenstände auffangen können und falls ja um welchen Preis.“

Die Kollegien werden es nur bedingt auffangen können: Zusammenlegung von kleineren Gruppe oder Klassen, wenn viele Kinder erkranken mit bis zu 30 SuS in einem Raum- alles ohne eine Maskenpflicht?! + Wochenpläne für einen ganzen Jahrgang erarbeiten+ Material bereitstellen + DU für SuS in Quarantäne durchführen. Bitte möglichst alles auf einmal, denn Schulen sollen offen bleiben!
Ach, und die Pläne dafür dürfen wir in den Schulen jetzt schon mal nebenbei erarbeiten. Von den Kumis kommt: …….

Schattenläufer
15 Tage zuvor
Antwortet  Stromdoktor

Dank Nebenwirkungen nur als wirklich letztes Mittel für bestimmte Fälle geeignet.

Es ist aber beruhigend, dass es das Medikament gibt. Da haben Sie recht.

Tim,Nds.
16 Tage zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Ich würde noch ergänzen, dass letzten Winter die meisten Lehrkräfte die Zähne zusammengebissen haben, um die vielen Ausfälle, Kranke und Schwangere, aufzufangen. Ich wage zu bezweifeln, dass sie diesen Ritt noch einmal machen.
Wir haben für dieses Schuljahr keine Referendare und keine Feuerwehrlehrkräfte bekommen. Begründung: Die Unterrichtsversorgung an anderen Schulen im Kreis sei noch schlechter.
Die Personalräte der Schulen informieren die Kollegen/innen,was sie laut Gesetz vertreten müssen.
Und danach ist Feierabend.
Und wenn die Schüler/ innen dann jeden Tag nur 2 Stunden haben, dann ist das eben so. Das liegt nicht in unserer Verantwortung.

Alex
15 Tage zuvor
Antwortet  Tim,Nds.

Sehe ich ähnlich. Noch vor nicht allzu langer Zeit kamen wir auch (leicht bis mäßig) krank zur Arbeit. Mache ich definitiv nicht mehr, es wird einem eh nicht gedankt, stattdessen muss man noch zusätzliche Vertretungen machen. Ohne mich.

Sissi
15 Tage zuvor
Antwortet  Tim,Nds.

Auch die ganze Schul – Kosmetik sollte bekannter werden:
Lehrer, die 3 Klassen versorgen, Lehrer, deren Unterricht in anderes Klassenzimmer übertragen wird oder zu Schülern daheim, Stillarbeit mit…..Aufsicht….
Gäbe noch viel Wir-haben-geöffnet-Kosmetik zu beschreiben, da das alles aber schulrechtlich problematisch sein könnte, füge jeder seine Lieblingsvariante an.
Irgendwann darf corona ( das es ja nicht mehr gibt ) dann auch nicht mehr als Vorwand für derlei benutzt werden.

Everdiena
16 Tage zuvor

Daten? Umfrage!
Hybrid- und Wechselunterricht ist super stressfrei, wenn man einen Teenager hat. Unser entspanntestes Schuljahr ohne Klausuren und Tests, lernen zur Wunschzeit. Hat mehr gebracht als jedes andere Jahr.
Anders bei Grundschülern und Eltern, die ihren Kindern nicht helfen können oder wollen.
Coronamaßnahmen? Maske hilft nur, wenn FFP2 und eng anliegend. Schon mal probiert, länger als 15 Minuten durch eine MAske zu atmen, die sich beim Einatmen zusammenzieht? Nur dann wirkt sie aber. Zumindest gegen Staub. Ist eine Arbeitsschutzmaske mit 0,6 nm Maschengröße. Coronaviren sind 0,2 nm klein.
OP Masken sind OP Masken, helfen gegen Tröpfchen, 20 Minuten lang. Dann müssen sie ausgetauscht werden. Wie sehen die MAsken der Schüler in der Regel aus? Frisch?
Hände desinfizieren – und dann an der MAske rumfummeln.
Lüften hilft nur, wenn auch ein Austausch der Luft stattfindet.

Canishine
14 Tage zuvor
Antwortet  Everdiena

Ich nehme an, Sie meinen Mikrometer, nicht Nanometer, sonst hätten wir ein noch größeres Problem. So hilft aber zusätzlich, dass die Viren an Tröpfchen gebunden sind, die meist gut herausgefiltert werden können.

Realist
16 Tage zuvor

„Leider hat sich im Bereich der Schulen wenig getan“

Doch bei uns hat sich etwas getan:

Wir haben jetzt CO2-Messgeräte in jedem Raum.

Der Schulträger hat das warme Wasser abgestellt und angekündigt nur noch bis maximale 19 Grad heizen (har har, in welchem Raum war es denn im letzten Winter dank Lüftung wärmer als 19 Grad?) und in den Fluren gar nicht mehr.

Die Maxime für die kommenden Monate heißt: Maximaler Eigenschutz. Drosten hat heute festgestellt, dass neue Virusvarianten wieder stärker krankmachen und er erwartet signifikante Personalausfälle. Alle Lehrkräfte sollten dran denken: Krank ist kran, und wer krankgeschrieben ist, muss auch keinen Distanzunterricht machen oder Aufgaben bereitstellen, sondern soll sich zuerst um die eigene Gesundung kümmern.

„Winter is coming“

Schattenläufer
15 Tage zuvor
Antwortet  Realist

Corona ist für die KMK eben bis auf ein paar kosmetische Maßnahmen wie Dauerlüften erst mal vorbei.
Fürs Erste. Wie sie schon schrieben „Winter is coming“ 🙂

Stromdoktor
14 Tage zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Ehrlich gesagt, scheint es für alle Beteiligten in der Schule auch nur noch eine von vielen Herausforderungen zu sein. Wir haben doch mittlerweile einen ganzen Haufen Probleme.

Wer sich infiziert, bleibt zu Hause und kann nicht unterrichten bzw. beschult werden.

Wer sich nicht infiziert, unterrichtet an der Belastungsgrenze und darüber hinaus. Dabei ist es ja egal, ob die Kollegen nie eingestellt wurden, mit irgendwelchen Erkrankungen dauerhaft ausfallen oder „nur“ Dienst nach Vorschrift machen.

Als Schüler sitzt man in viel zu großen Klassen und hat permanent Vetretungsunterricht, wenn er denn überhaupt stattfindet.

Ein paar Herausforderungen sind noch gar nicht mit eingepreist. Zunehmende Integration von Kindern in das Bildungssystem beispielsweise.

Wenn ich KM wäre, wäre Corona auch objektiv nur ein Problem von vielen. Wahrscheinlich noch nicht einmal das Dominierende.

Das ist die bittere Realität, deren Ursachen mindestens 20 Jahre zurückliegen.

Ein Teil der Lösung wäre für mich, die Anforderungen zumindest mittelfristig zu senken. Nur eine Arbeit/Klausur pro Halbjahr. Damit haben wir in Nds. im letzten Schuljahr ganz gute Erfahrungen gemacht – aus Eltern- und Schülerperspektive.

Auch andere Idee hatte ich ja kürzlich geäußert. Z.B. den Unterrichtsausfall vor Ort zu akzeptieren und keine Vertretungsregelungen hier zu organisieren. Stattdessen zentralen Distanzunterricht (auf Landesebene organisiert) anbieten.

Last edited 14 Tage zuvor by Stromdoktor
Stromdoktor
15 Tage zuvor

Alle reden hier oft über sich und vor allem gegeneinander.

Hier einmal die Perspektive aus Sicht der Kinder:

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/marode-schulen-und-kitas-deutschlands-vergessene-kinder-kolumne-a-b0abd2b2-e116-49e5-968f-6dbbe4df516b

War eigentlich auch Kern des Ausgangsartikels – interessiert nur scheinbar keinen.

Emil
14 Tage zuvor
Antwortet  Stromdoktor

Ein kranker Lehrer kann sich nicht um Kinder kümmern.
Interessiert nur wohl keinen.

Mary-Ellen
15 Tage zuvor

@Redaktion:
Sehr anschauliches sowie treffendes
Artikelfoto!

Rike
15 Tage zuvor

Wir haben jetzt 3 Wochen Schule hinter uns. Jeden Tag schönstes Spätsommerwetter, 22 Grad Höchsttemperatur- sind also von Herbst- Wintersituationen meilenweit entfernt.
Und haben einen ellenlangen Vertretungsplan, das Unterrichten in einer Klasse und nebenbei Betreuen einer weiteren sowie tägliche Ausfälle in den Randstunden ist jetzt schon die Normalsituation bei uns. Infektionen (entdeckt und unentdeckt) in jeder Klasse – noch kann es mir (fast) egal sein, bin frisch genesen, überlege aber auch schon, wieder die Maske aufzusetzen. Einige KuK, die Omikron noch nicht hatten, tragen die schon wieder in der Hoffnung, es noch bis zur nächsten Impfung zu schaffen.
Natürlich bleiben die Schulen offen, aber es werden zeitweise immer weniger hingehen ( können).
Die breite Masse der Bevölkerung möchte keine stärkeren Infektionsschutzmaßnahmen, die es in Schulen sowieso nie gab, und dann ist das eben so.
Gewolltes Chaos.

Maike, Niedersachsen, 37
13 Tage zuvor
Antwortet  Rike

Ich wundere mich immer, dass eine Lehrkraft zwei Klassen gleichzeitig betreut. Liebe Kolleginnen/Kollegen, verweigert das bitte.
Ihr könnt so eurer Aufsichtspflicht nicht nachkommen. Tipp: Schulleitung soll euch schriftlich anweisen. Die Schulleitung möchte ich sehen, die sich das traut!

Stromdoktor
14 Tage zuvor

Hatte hier schon zweimal den Versuch unternommen, darauf hinzuweisen, dass es in dem Interview „auch“ um „andere“ Folgen der Pandemie für die Kinder geht…Lernrückstände, psychische Probleme….

Bin immer wieder erstaunt, wie gering das Interesse daran ist und wie schnell man die Diskussion auf seine eigenen Interessen lenkt.

Canishine
14 Tage zuvor
Antwortet  Stromdoktor

Das liegt vermutlich auch daran, dass, obwohl ein stabiler Schulbetrieb sicherlich sinnvoll ist, einerseits relativ wenig dafür getan worden ist, aber andererseits zum Teil noch geleugnet wurde / wird, dass er instabil ist.