„Viel Freude“: Bildungsministerin Ernst kann sich eine weitere Amtszeit vorstellen

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Die Brandenburger Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) kann sich eine weitere Amtszeit nach der Landtagswahl 2024 durchaus vorstellen. «Ja, das ist ein Ressort, das gerade im Zuschnitt mit Jugend und Sport viel Freude macht», sagte sie den «Potsdamer Neuesten Nachrichten» auf eine entsprechende Frage. «Und die Zusammenarbeit in der Koalition ist gut.»

„Sehr dankbar“: Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD). Foto: Axel Schön / Bildungsminsterium Brandenburg

Zuerst entschieden aber die Wähler, betonte Ernst. In Brandenburg regiert seit 2019 eine rot-schwarz-grüne Koalition.

Ernst ist die Ehefrau von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD). Sie sieht ihre Arbeit als Bildungsministerin dadurch aber nicht berührt. «Ich bin sehr dankbar, dass ich unterschiedslos meine Arbeit als Ministerin in Brandenburg fortführen kann und andere mir das auch ermöglichen», sagte sie. Ganz ohne Auswirkung bleibe ihre Rolle als Kanzler-Gattin aber nicht. «Ich habe gelegentlich den Eindruck, dass man auf mich als Person mehr schaut.» News4teachers / mit Material der dpa

Auf wen hört Scholz: Auf seine Frau (KMK-Präsidentin) oder auf Lauterbach?

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Lera
12 Tage zuvor

Immerhin dafür reicht die Phantasie also.

Andre Hog
11 Tage zuvor
Antwortet  Lera

Im Kaisereich hieß es mal,
„Ich weiß nix…
Ich kann nix….
Ich hab nix…
…gebt mir ne Uniform!“

Heute heißt es,
„Ich weiß nix…
Ich kann nix…
Ich hab nix …
…. macht mich zum KuMi!“

Tempora mutantur 🙁

Mika
12 Tage zuvor

Das macht ihr viel Freude, soso. Mir würde es Freude machen, mal jemanden an der Spitze des Kultusministeriums zu haben, der Ahnung von der Materie hat und weiß, was er tut! Meine Güte, die Auswahl an geeigneten Bewerbern ist scheinbar so gering, dass „Ich heiße Britta, mein Mann heißt Olaf, und ich habe viel Freude am Bildungsressort.“ als Qualifikation für die SPD ausreicht, um Kultusministerin zu werden. AAARGH!

potschemutschka
12 Tage zuvor

Was hat sie denn bisher in diesem Amt erreicht? Welche Erfolge konnte sie verbuchen? Welche Ziele hat sie für eine weitere Amtszeit und wie will sie diese konkret umsetzen?

Teacher Andi
12 Tage zuvor
Antwortet  potschemutschka

Als Kultusminister muss man keine Erfolge verbuchen. Immerhin hat sie einen Bundeskanzler als Ehemann. Ist doch schon mal was.

Emma
11 Tage zuvor

Bitte nicht!

vhh
11 Tage zuvor

Wenn Jugend und Sport so viel Freude machen, kann man auch die Bildung nebenher in Kauf nehmen. Irgendwie nachvollziehbar…

Schattenläufer
11 Tage zuvor

Viel Freude am Job?

Die Bildungsarbeit kann sie ja wohl schlecht meinen, das hat sie ja nie versucht.

Was wohl dann?

Hübsches Büro, welches in der bisherigen Amtszeit nach dem eigenen Geschmack renoviert und eingerichtet wurde?
Toller Stuhl der inzwischen perfekt die Form des eigenen Hinterns angenommen hat. Macht sogar ein Plopp bei Aufstehen.
Luftfilter und Heizung funktionieren tadellos.
Das Gehalt ist auch ok.
Der Kaffee ist spitze. Gebäck steht auch zur Verfügung.
Die engen Mitarbeiter sind inzwischen alles alte Bekannte aus der Partei. Man hält ihr die Tür auf, widerspricht aus Dankbarkeit nicht und bei jeder Reformidee machen die Referenten La Ola.
Außerdem hat man sich in der Zeit als Kultusminister so sehr ans Nichts-Tun gewöhnt, dass sogar der Gedanke die Lobby um einen besser dotierten Arbeitsplatz in der Wirtschaft anschnorren zu müssen lästig ist.

Ja so ein Arbeitsplatz macht natürlich Freude. Speziell wenn man dann auch noch Kultusminister ist. Ein Ministeramt von dem niemand etwas erwartet. Man steht in einer langen Tradition von Versagern und hat somit keinerlei Erwartungen zu erfüllen.

Ein Träubchen.

Andre Hog
11 Tage zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Perfekte Ausführungen!!
Danke!!

….möchte noch ergänzen, dass Britta sich Zuhause sehr alleine fühlt, wenn ihr DoppelwummsSchlumpf immer unterwegs ist. Daher ist es schon angezeigt, wenn Britta fremdthematisch beschäftigt wird und man ihr den Tag mit ein paar Sozialkontakten (ohne Widerspruch und mit viel Service) versüßt.

Arbeiten??
Hmmm kann man etwas als Arbeit beschreiben, das man tut ohne auch nur den geringsten Schimmer davon zu haben und daher auch vollkommen zielfrei stattfindet.
Arbeiten ist doch qua definitionem Kraft x Weg.

Besonders viel Kraft scheint hier nicht investiert zu werden und ein Weg ist nicht zu erkennen.

Ergo: Frau „DoppelwummsSchlumpfOlaf“ Ernst braucht Betreuung – und die bekommt sie aufgrund ihrer Qualifikation (SPD und Kanzlergattin) auch noch gut bezahlt.

„Das Leben ist schön“ – für manche.

Mika
11 Tage zuvor
Antwortet  Andre Hog

Und da Leistung Arbeit pro Zeit ist, kann man auch gleich sehen, was resp. wie viel Frau Ernst so geleistet hat…

Pit2020
11 Tage zuvor
Antwortet  Andre Hog

@Andre Hog

Manche Menschen interpretieren sehr … „eigen“ … den folgenden Sinnspruch (nach Konfuzius, wenn ich mich nicht täusche):
„Wenn du liebst was du tust, wirst du nie mehr in deinem Leben arbeiten!“
😉

Carsten60
11 Tage zuvor

Kein Wort dazu, warum sich gerade Brandenburg bei den letzten innerdeutschen Vergleichstests des IQB im Zeitraum 2012-2018 besonders verschlechtert hat, mehr als alle anderen:
Beim Bildungstrend 2018 um 25 Punkte bei den math. Kenntnissen im Durchschnitt von allen, bei den Gymnasiasten sogar um 35 Punkte. Ähnlich schwach war übrigens MV.
Beim Bildungstrend 2021 werden keine Mittelwerte angegeben, aber es ist die Zahl derer, die bei der Mathematik die Regelstandards erreichen bzw. die Mindeststandards verfehlen, besonders krass gesunken bzw. gestiegen: um 18,7 bzw. 16,5 Prozentpunkte. Man nähert sich dabei den Werten von Bremen an.
Stattdessen reden alle von Frau Ernst als Ehefrau des Bundeskanzlers, wie bei der Presse, die ständig über Ehekrisen in Adelshäusern berichtet, etwa in Monaco.