„Hochgradig versetzungsgefährdet“: Union stellt Stark-Watzinger schlechtes Zeugnis aus

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Vor Beginn der Kultusministerkonferenz hat die Union Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. «Die Bilanz des ersten Amtsjahres ist enttäuschend. Nichts ist auf den Weg gebracht worden», sagte der bildungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, Thomas Jarzombek, in Berlin.

Bettina Stark-Watzinger an einem Rednerpult
In der Kritik: Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP). Foto: photocosmos1

Die Ministerin habe vor einem Jahr ein Jahrzehnt der Bildungschancen ausgerufen, sagte Jarzombek. «Nach einem Jahr im Amt ist hiervon leider nichts zu sehen. Ich sehe die Ministerin mit dieser Leistungsbilanz als hochgradig versetzungsgefährdet an.» Die Kultusministerkonferenz tagt an diesem Donnerstag und Freitag in Berlin.

Lernspiele im shop.4teachers.de

Im Detail kritisierte der CDU-Politiker, dass die angekündigte Beschleunigung des Digitalpaktes Schule nicht stattgefunden habe. Auch beim angekündigten Kooperationsgebot wisse bisher niemand, welchen Weg Stark-Watzinger einschlagen wolle. Zum sogenannten Startchancen-Programm gebe es noch nicht einmal ein ausgearbeitetes Konzept. Und beim Aufholen von pandemiebedingten Lernrückständen lasse die Ministerin das einzige Unterstützungsprogramm für Kinder und Jugendliche einfach ersatzlos auslaufen. Unter ihrer «regungslosen Teilnahme» habe die Ampel-Koalition den Schlussstrich unter das erfolgreiche Förderprogramm Sprach-Kitas gezogen. News4teachers / mit Material der dpa

„Man braucht auch Mumm, sinnvolle Dinge umzusetzen“: CDU-Politiker Jarzombek zur schleppenden Digitalisierung der Schulen

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6 Kommentare
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Schattenläufer
1 Monat zuvor

Wie soll man das als Lehrer benoten?

Wenn es eine 7 als Note gäbe, dann hätte Frau SW eine 8 verdient.

Klaus Lehmkuhl
1 Monat zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Eine 9 … Allerhöchstens .

Dil Uhlenspiegel
1 Monat zuvor

Lei tungsprämie

Grundschullehrer
1 Monat zuvor

Dafür fordert sie laut einer großen deutschen Zeitung eine leistungsabhängige Bezahlung von Lehrern. Ein typischer Reflex von Bildungspolitikern, die von sich selbst ablenken und auf andere zeigen.

Mankannesnichtfassen
1 Monat zuvor

Ich hin mit der Arbeit der Ministerin auch nicht zufrieden, aber die CDU lehnt sich da weit aus dem Fenster. Zu ihrer Regierungszeit hat dieses Ministerium sich ja auch nicht durch Innovation und kluges Agieren hervorgetan.

Konfutse
1 Monat zuvor

So ist es. Hatte nicht unser Angela vor einem Jahrzehnt Deutschland zu der Bildungsnation ever machen wollen?