Startchancen-Programm: Was es den Schulen bringt (und was nicht). SPD-Chefin fordert schon Verfünffachung der Mittel

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BERLIN. Nicht kleckern, sondern klotzen: Das ist die Devise eines neuen Programmes zur Förderung von Schulen in schwierigen sozialen Lagen. Es wurde nun besiegelt, was die Bundesbildungsministerin als historisches Ereignis verstanden wissen will. Was bringt es – und was nicht?

Geht es mit der Bildung in Deutschland nun steil bergauf? Foto: Shutterstock

Die Verhandlungen über das milliardenschwere Startchancen-Programm für Schulen sind an diesem Freitag in Berlin abgeschlossen worden. Die Politik setzt große Hoffnungen darauf. «Das heute beschlossene Startchancen-Programm ist das größte und langfristigste Bildungsprogramm in der Geschichte der Bundesrepublik», sagte Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP). «Wir setzen Impulse für ein moderneres und leistungsfähigeres Bildungswesen und erneuern das Aufstiegsversprechen.» Experten sehen tatsächlich viele positive Punkte, führen aber auch an, was fehlt.

Was ist die Ausgangslage? Die beiden Bildungsforscher Nele McElvany und Ulrich Ludewig von der TU Dortmund weisen darauf hin, dass die familiäre Herkunft in Deutschland nach wie vor einen großen Einfluss auf Bildungschancen hat. Zudem gebe es zunehmend Schüler, die besonders gefördert werden müssten, etwa in Deutsch. Bildungsstudien zeigen eine Abnahme der Kompetenzen. Die im Dezember veröffentlichte, neueste Ausgabe der Pisa-Studie dokumentiert, dass deutsche Schülerinnen und Schüler so schlecht abschnitten wie nie zuvor. Sowohl im Lesen als auch in Mathematik und Naturwissenschaften handelte es sich um die niedrigsten Werte, die für Deutschland jemals im Rahmen von Pisa gemessen wurden.

Was ist das Startchancen-Programm? Das Programm soll von Bund und Ländern gemeinsam aufgelegt und finanziert werden, um bundesweit rund 4.000 allgemeinbildende und berufliche Schulen zu fördern, die einen hohen Anteil sozioökonomisch benachteiligter Schüler haben. In den im September veröffentlichten Eckpunkten heißt es, dass das Programm den starken Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg aufbrechen soll. Es soll dazu beitragen, dass das Bildungssystem in Deutschland besser und leistungsfähiger wird. Zugleich ist es eines der wichtigsten bildungspolitischen Vorhaben der Ampel-Regierung.

Was ist das konkrete Ziel? Verbessert werden sollen die Kompetenzen der Schüler vor allem in Lesen, Schreiben und Mathe. «Bis zum Ende der Programmlaufzeit soll die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die die Mindeststandards in Mathematik und Deutsch verfehlen, an den Startchancen-Schulen halbiert werden», heißt es in den Eckpunkten. Bundesweit sollen rund eine Million Schülerinnen und Schüler profitieren.

Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), die saarländische Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot (SPD), sagte in Berlin, das Startchancen-Programm könne dazu beitragen, den bislang noch stark bestehenden Zusammenhang zwischen der sozialen Herkunft und dem Bildungserfolg eines Schülers aufzubrechen.

Wann soll das Programm starten? Startpunkt ist das kommende Schuljahr 2024/2025. Es könnte aber laut der Eckpunkte sein, dass wegen der Planungs- und Vorbereitungszeit zunächst nur rund 1.000 Schulen an den Start gehen und dann zum Schuljahr 2026/27 die Zahl von 4.000 Schulen erreicht wird.

Wer bezahlt das Programm? Es ist geplant, dass der Bund jährlich etwa eine Milliarde Euro bereitstellt und die Länder genauso viel beisteuern. Über den geplanten Zeitraum von zehn Jahren – bis zum Ende des Schuljahres 2033/24 – wäre das eine Gesamtsumme von 20 Milliarden Euro. Angesichts knapper öffentlicher Kassen ist das ein Kraftakt. Die Länder können schon bestehende Programme bei der Kofinanzierung anrechnen.

Was beinhaltet das Programm im Detail? Die Schulen sollen eine bessere und modernere Lernumgebung bekommen. Zudem können sie über ein weitgehend frei verfügbares «Chancenbudget» selber finanzielle Schwerpunkte setzen. Außerdem soll die Entwicklung von Teams aus Sozialarbeitern, Sozialpädagogen und anderen Fachkräften gefördert werden.

Wie werden die Schulen ausgewählt? Die Länder benennen die Schulen. Nach den Worten des Bildungsforschers Dirk Zorn von der Bertelsmann Stiftung müssen sie dazu einen «Sozialindex» für die Schulen einführen, um die Schulen mit dem größten Unterstützungsbedarf auswählen zu können. Laut der Eckpunkte sollen die Kriterien «Armut» und «Migration» besonders berücksichtigt werden.

Was bewerten Experten positiv an dem Programm? Bildungsforscher Zorn spricht von einem «Paradigmenwechsel» im deutschen Bildungswesen. Das Geld werde nicht mehr nach dem Gießkannenprinzip verteilt, sondern nach dem tatsächlichen Bedarf. Positiv zu werten sei auch, dass unter den 4000 geförderten Schulen 2400 Grundschulen sein sollen. Dort seien die Probleme oft besonders groß – dort könne man aber auch die größte Wirkung erzielen.  Die beiden Forscher McElvany und Ludewig sehen das ähnlich: Den Schwerpunkt zu legen auf Schulen in herausfordernden Lagen und dabei insbesondere auch auf Grundschulen, sei ein sehr sinnvoller Ansatz.

Was bewerten Experten kritisch an dem Programm? Experte Zorn sagt: «Aus meiner Sicht ist das Programm zu klein dimensioniert.» Das Geld reiche nicht aus mit Blick auf die Größe der Probleme. Zudem bräuchten die Schulen vor allem auch mehr Stellen für Lehrer. Darauf verweisen auch McElvany und Ludewig: «Am Lehrkräftemangel kann das Programm kurzfristig nichts ändern.»

Wie sind die Reaktionen? Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken fordert bereits eine Verfünffachung der Mittel. «Es wäre notwendig, das Programm auf zumindest die Hälfte der Schulen auszuweiten», sagte sie dem «Handelsblatt». Das seien zehn Milliarden Euro pro Jahr statt der bisher vorgesehenen zwei Milliarden Euro von Bund und Länder zusammen. «Die Finanzierung wäre zweifellos ein Kraftakt, von dem aber unsere Volkswirtschaft als Ganzes profitieren würde.»

Der Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz, Florian Fabricius, sagte, das neue Programm könne ein «Gamechanger» sein, weil erstmals zielgerichtet Geld verteilt werde an Schulen, die dies besonders nötig hätten. Er kritisierte aber, dass das Geld laut Programm nicht in ohnehin notwendige Sanierungs- und Instandsetzungen fließen darf. Kaputte Toiletten und tropfende Decken könnten damit also nicht repariert werden – das sei absurd, weil solche Reparaturen am nötigsten seien. Auch könne das Programm nichts ändern am Lehrermangel und an den Problemen mit der Digitalisierung an vielen Schulen.

Der bildungspolitische Sprecher der Union im Bundestag, Thomas Jarzombek (CDU), meintge, das Startchancen-Programm löse die drängenden Probleme der Schulen nicht. «Wenn die Kinder in die Schule kommen und kein Deutsch können, dann reicht es nicht, ein Elterncafé oder eine Bibliothek zu bauen. Dringend notwendig ist ein verpflichtendes, vorschulisches Programm für Kinder mit Förderbedarf im fünften Lebensjahr.»

Und was ist eigentlich mit dem ebenfalls versprochenen Digitalpakt 2.0? Der Digitalpakt mit anfangs fünf Milliarden Euro des Bundes – er wurde finanziell mehrfach aufgestockt – ist ein Förderprogramm zum technischen Ausbau der Schulen, etwa mit Wlan oder Tablets. Er läuft im Frühjahr aus. Einige Politiker in den Ländern sind sauer, weil noch kein Nachfolgepakt festgezurrt ist (wie der Koalitionsvertrag der Ampel verspricht). Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) sagte kürzlich, dass der Bund zum Digitalpakt 2.0 stehe, aber erst die Mittel aus dem ersten Pakt genutzt werden müssten – das sei noch nicht vollständig der Fall.

Experte Zorn sagt klar: «Digitalität gehört heute zur Schule und dafür braucht es eigentlich mehr als einen Pakt.» Nötig sei eine dauerhafte, tragfähige Finanzierung. «Eine leistungsfähige digitale Ausstattung muss heute so selbstverständlich sein wie früher Tafel und Kreide.» Es fehle eine einheitliche Reformstrategie für das deutsche Bildungssystem. «Dafür bräuchten wir eine gesamtgesellschaftliche Kraftanstrengung. Davon sind wir derzeit noch weit entfernt.» Von Bettina Grachtrup, dpa

Weg von der Gießkanne: Warum das Startchancen-Programm für Schulen die Bildungspolitik komplett neu ausrichtet

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18 Kommentare
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Sepp
1 Monat zuvor

Es erscheint sehr einfach, bei solchen Themen irgendwelche Geldsummen in den Raum zu werden:
„Wir brauchen eine Milliarde Euro, nein zwei, nein 10 Milliarden Euro.“
Da kann man auch und gerade als Politiker irgendwelche Forderungen stellen und sich medienwirksam in Szene setzen.

Aber wie wäre es denn mal mit konkreten Inhalten?
Warum fordert niemand, dass eine Klasse höchsten bspw. 15 Kinder haben darf?
Warum fordert niemand, dass jeder Regelschüler bestimmte Kenntnisse in Deutsch, Mathe und Naturwissenschaften bis zu einer bestimmten Klassenstufe haben sollte und nennt Maßnahmen, die sonst anzuwenden sind?

Mein Eindruck ist, weil man sich dann konkret mit Problemen befassen müsste, statt sie mit Geld zuzuschmeißen.

Beim Digitalpakt ist es m.E. ähnlich:
Es gibt nichtmal Konsens darüber, was Digitalisierung überhaupt sein soll und was die Kinder können müssen. Geschweige denn vernünftige Konzepte, wie digitales Lernen sinnvoll geschehen soll.
Aber man wirft erstmal viel Geld in den Raum und schaut, was passiert.

Fräulein Rottenmeier
1 Monat zuvor
Antwortet  Sepp

Eijeijei, so konkrete Ziele sind aber eine gefährliche Sache und wenn es dann noch smarte Ziele sind, die auch überprüfbar und in einem terminierten Zeitraum erreicht werden sollen, dann ist es ganz vorbei…..dann doch lieber Milliarden in den Raum schmeißen und einfach erwarten, dass es irgendwie besser wird….falls nicht, sind die Schulen einfach selber schuld…..

Hysterican
1 Monat zuvor

Touche‘!
Danke!
…v.a. weil die Schlaumichel ja sogar selber merken, dass das Priblen des akuten Lehrermangels damit nicht gelöst wird – wogegen eine deutliche und spürbare Verbesserung der Arbeitsbdingungen am Ehestens helfen könnte.
Die wird aber meiner Wahrnehmung nach gar nicht anvisiert.

Unfassbar
1 Monat zuvor

Die Maßnahmen sollen den Armen Kindern und deren Eltern auch nicht weh tun. Selber Lernen (Kinder) und das Durchsetzen (Eltern) kostet nichts, macht aber in Deutschland keinen Sinn.

Autobahnabfahrt
1 Monat zuvor
Antwortet  Sepp

Sehr gut. Danke. Sehe ich genauso.

Einer
1 Monat zuvor

Was soll der Quatsch? Die Schulen zuschei…. mit Geld für IT, aber kein Geld für Fortbildungen. Die sollen wir Lehrer bestimmt wieder schulintern machen. Kostenlos und sogar umsonst.

vhh
1 Monat zuvor
Antwortet  Einer

Vor den Fortbildungen kommen die Konzepte für diese Fortbildungen. Ein fundiertes Gesamtkonzept fehlt, das nicht nur Bekanntes in digitalisierter Form enthält. Viele Geräte, Digitalboards, ipads, ziemlich brauchbares WLAN, aber das Konzept dahinter lautet: fangt doch erst einmal an. Was auch jede(r) tut, immer den eigenen Präferenzen nach. Protokolle mit App A, oder doch besser B, oder vielleicht als Video, gerne auch Legetechnik, das alles mit möglichst vielen verschiedenen Apps. Arbeitsblätter sind jetzt digital, naja, sie werden eben digital verteilt. Lektüren digital, hat dem Textverständnis nicht so sehr geholfen – nein, sie googeln eben nicht die unbekannten Begriffe, sondern die Zusammenfassung. KI als Hilfe zur Strukturierung eines Themas/Referats? Ja, haben wir besprochen, warum ist dann nur im Vortrag jedes zweite Wort offensichtlich nicht aus dem eigenen aktiven Wortschatz? Nicht zu vergessen, dass die Ergebnisse von GA jetzt viel netter dargestellt werden – dem Inhalt hat es bisher nicht geholfen. Gelernt haben die Kleinen bisher, dass es möglichst spannend aussehen muss, aber das ist vielleicht eine der wichtigen Zukunftskompetenzen. Wie man 13jährige vom Zocken im Unterricht abhält ohne dauerhaft alle Geräte zu überwachen? Macht doch erstmal, das wird sich bestimmt geben, wenn es nicht mehr neu ist.
Ja, das beheben wir alles mit mehr Geld…

Unfassbar
1 Monat zuvor
Antwortet  Einer

Auf hauptamtliche Administratoren warten wir noch immer…

Kognitive-Dissonanz
1 Monat zuvor
Antwortet  Einer

Diese typische Opfermentalität von zu vielen Lehrkräften ist kontraproduktiv – und sind Teil des Problems und nicht einer Lösung. Wer sich nur als Befehlsempfänger und Opfer sieht, negiert die eigene Mitverantwortlichkeit und gibt damit ein miserables Vorbild für Schüler ab.
So ein Verhalten lässt deutliche Zweifel an der pädagogischen Kompetenz zu.

Dil Uhlenspiegel
1 Monat zuvor

Also sind demnach die Lehrkäfte schuld, da inkompetent. Interessant, solche neuen Ansätze brauchen wir, um zu Lösungen zu gelangen.

vhh
1 Monat zuvor

Welch passender Name…

Canishine
1 Monat zuvor

Wenn man bedenkt, dass der erste PISA-Schock 2000 kam, könnten Sie recht haben: Die PISA-Versager von damals sind die Lehrkraft-Täter von heute. Oder waren sie auch schon damals die wahren Opfer? Wann wurde man vom Opfer zum Täter?
Einen ersten Therapieerfolg kann ich zum Glück vorweisen: Ich habe mir endlich den schleicherschen Befehlsempfänger eingestanden. Für diese Erkenntnis habe ich allerdings 15 Jahre gebraucht. Der nächste Schritt zur pädagogischen Autonomie ist wahrscheinlich langwieriger, obwohl ich ja weiß, dass der Freiraum eigentlich groß ist. Geduld …

Autobahnabfahrt
1 Monat zuvor

Ich bin skeptisch. Experten ohne Praxiserfahrung wollen mal wieder (mal wieder!!) den Experten vor Ort, nämlich den Lehrern im Berufsalltag sagen, wie es richtig ist. Hatten wir das alles nicht schon soooooo oft? Gab es nicht sooo viele Programme und Konzepte, auch und gerade für Schulen und Kinder in „sozialer Schieflage“? (Ansonsten müsste man ja auch fragen, wieso erst jetzt! Gab es bis 2024 keine solchen Schüler und Schulen?) In Berlin bekommen Lehrer an „Brennpunktschulen“ eine Gehaltszulage. Ich fragte mich seinerzeit schon, inwiefern dadurch die Kinder dort besser Lesen, Schreiben und Rechnen lernen. Auch das verschlingt Millionen!

Experten sind die „Erfahrenen vor Ort“, also die Lehrer im Dienst, aber das Dilemma ist, sie haben auch alle unterschiedliche Meinungen und Einstellungen zu ihrem Beruf und ihrem Fachgebiet. Von einigen konnte man hier oft lesen, ihnen sei nur wichtig, verbeamtet zu werden und gut zu verdienen. Manche meinen, Erziehung sei nicht ihre Sache, sondern die der Eltern. Es ist ihnen zu nervenaufreibend, sich darum auch noch kümmern zu müssen. Für Elterngespräche bieten sie nur Termine nach ihrer letzten Stunde an, 12.30 oder 13.15 Uhr. Wenn die Eltern da nicht können, weil sie arbeiten, ihr Problem, sollen die sich doch freinehmen.

Andere kommen frisch von der Uni mit untauglichen Methoden und Theorien und wollen den Erfahrenen sagen, wie es richtig gemacht wird. Auf die „alten Hasen“ sollte man öfter hören, finde ich. Die kennen die Realität meist am besten und haben schon viele untauglichen Methoden und Konzepte hinter sich gelassen.

Lisa
1 Monat zuvor

Eine Frage: Sind nur die Schulen in sozialen Brennpunkten schlechter geworden bei Pisa? Oder betrifft es alle Schulen gleichermaßen? Nun soll umgeschichtet werden. Schon in der Gießkanne vorher war aber zu wenig Wasser….

Fragezeichen
1 Monat zuvor

So war und ist es ja auch beim Lehrerberuf. Man schmeißt seit Jahren einfach nur mehr Geld raus. Die Leute nehmen es, sind dankbar für einen Monat und fangen dann wieder an zu jammern. An den Arbeitsbedingungen ändert man hingegen nichts. Die werden immer schlechter. Wer noch nicht Lehrer ist, will es auch nicht werden. Zumindest immer weniger trotz immer besserem Gehalt. Seiteneinsteiger schmeißen doch nur deshalb häufiger hin als ausgebildete Lehrer, weil es für sie leichter ist.

Lera
1 Monat zuvor

Erst wenn auf jeden Schuler drei Sozialpädagogen, ein Psychologe und fünf Schulbegleitungen kommen, werdet ihr sehen, dass die Leistungen trotzdem sch… bleiben.

Inselbegabung
1 Monat zuvor
Antwortet  Lera

Vermutlich.

Annemaus
28 Tage zuvor

Ich finde es auch schade, dass die deutschen Schulen nicht so ein breites Fächerangebot haben wie z. B. Kanada. Eine Schulfreundin, die dort drei Monate zur Schule gegangen war, hatte berichtet, dass sie z. B. die Wahl zwischen „normaler“ Biologie wie in Deutschland oder Meeresbiologie hatte. Neben den Landessprachen Englisch und Französisch wurden noch fünf Fremdsprachen angeboten. Auch ungewöhnliche Fächer wie Kunstgeschichte oder Einführung ins Rechtswesen könnte man wählen. Und das war eine normale staatliche Schule gewesen. Natürlich muss man sagen, dass die Schule in einer Metropole gelegen war und das Fächerangebot in einer Schule auf dem Land mit weniger Schülern nicht so breit sein wird.