„Erwarte Toleranz“: Wegner (CDU) lehnt Genderverbot für Behörden und Schulen ab

24

BERLIN. Immer mehr Unions-geführte Bundesländer, zuletzt Hessen und Bayern, verbieten Gendersprache an Schulen, Hochschulen und Behörden ausdrücklich. Die Hauptstadt geht einen anderen Weg, sagt Regierungschef Wegner (CDU). «Wie Berlin eben so ist.»

Schließt sich der Unionslinie in Sachen Genderverbot nicht an: Berlins CDU-Chef und Regierender Bürgermeister Kai Wegner. Foto: CDU / Yves Sucksdorff

Der Berliner Senat plant für Behörden, Schulen und Hochschulen kein Verbot geschlechtersensibler Gendersprache nach dem Vorbild Bayerns. Vielmehr bleibt es jeder Senatsverwaltung selbst überlassen, welche sprachlichen Varianten in ihrem Zuständigkeitsbereich in Dokumenten oder beim Schriftverkehr angewandt werden. Das hat der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) im Abgeordnetenhaus mitgeteilt.

Es sei richtig, dass er selbst Gendersprache nicht verwende, sagte Wegner. «Aber ich erwarte von allen Berlinerinnen und Berlinern auch eine gewisse Toleranz. Toleranz für die Menschen, die nicht gendern wollen, genauso wie Toleranz für die Menschen, die gendern möchten.» Und genauso handhabe es der Senat. «Jede Senatsverwaltung kann frei entscheiden. Das ist der Weg, den wir gehen. Völlig offen, genau, wie Berlin eben so ist.»

In Bayerns Schulen, Hochschulen und Behörden ist die Verwendung von Gendersprache ausdrücklich verboten. Das Kabinett beschloss am vergangenen Dienstag die dafür notwendige Änderung der Allgemeinen Geschäftsordnung für die Behörden des Freistaates Bayern (AGO).  Die AGO verpflichtete die staatlichen Behörden und damit auch die Schulen zwar bereits jetzt, die amtliche Regelung der deutschen Rechtschreibung im dienstlichen Schriftverkehr anzuwenden. Diese Regelung sei nun aber nochmals «klarstellend ergänzt» worden, hieß es.

Das hessische Kultusministerium verfügte unterdessen, dass Gendern mit Sonderzeichen bei den bevorstehenden zentralen Abschlussprüfungen als notenrelevante Fehler gelten (News4teachers berichtete). News4teachers / mit Material der dpa

Kulturkampf: Die CDU bricht Streit ums Gendern vom Zaun – als gäbe es keine anderen Probleme im Land

Anzeige


Info bei neuen Kommentaren
Benachrichtige mich bei

24 Kommentare
Älteste
Neuste Oft bewertet
Inline Feedbacks
View all comments
Unfassbar
22 Tage zuvor

Da will es sich jemand mit den in Berlin sehr mächtigen Grünen und Linken nicht verscherzen …

Walter Hasenbrot
21 Tage zuvor
Antwortet  Unfassbar

Oder jemand sieht anders als Sie ein, dass intolerant Verbote nicht der richtige Weg sind.

klm
21 Tage zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Intolerante Gebote zum Gendern sind ebenfalls nicht der richtige Weg.

Dreamghost
20 Tage zuvor
Antwortet  klm

Fordert keiner

JoS
19 Tage zuvor
Antwortet  klm

Sie stellen ein völlig unverbindliches Gebot ernsthaft auf dieselbe Stufe wie ein mit dienstrechtlichen Konsequenzen belegtes Verbot?

Rainer Zufall
18 Tage zuvor
Antwortet  Unfassbar

Das stimmt. Die CDU hat bestimmt wahnsinnige Angst vor der Linken

Vierblättriges Kleeblatt
22 Tage zuvor

Die CDU Berlins ist im gesamten Bildungsbereich eine herbe Enttäuschung, mindestens für alle „Wechselwähler“ und Lehrer. Da ist ja so gut wie nichts umgesetzt worden von dem, was vor den Wahlen versprochen wurde. Bis heute wird man im Unklaren gelassen, wer da mauert. Hat die CDU alles über Bord geworfen, nur um die Macht in Berlin zu ergattern? Es kommt einem so vor.

Der verbesserte Nachteilsausgleich für nicht verbeamtete Lehrer erweist sich als reiner „Wahlköder“. Von den sogenannten Kopfnoten ist nichts mehr zu hören. Statt dessen plagen wir uns weiter herum mit diesen nebulösen, schwammigen Ankreuzzeugnissen zum Arbeits- und Sozialverhalten, die kaum jemand ernstnimmt.

Die Unterrichtsbedingungen wurden und werden weiter verschärft, weil CDU und SPD in Berlin glauben, Unterricht wird von alleine besser, wenn man mehr fordert: mehr Klassenarbeiten, nun noch Vergleichsarbeiten in 5 und 6 wegen des Übergangs. Aber gar nichts wird besser, wenn man nur einfach mehr fordert und nicht auch die Bedingungen/Voraussetzungen zur Erfüllung bereitstellt. Siehe Inklusion. Das ist alles nur eine „Möchtegern-Politik„.

Wir jagen den Klassenarbeiten hinterher und vernachlässigen die Bedürfnisse und Interessen der Kinder. Ich sehe, dass sie etwas noch nicht können, aber ich habe keine Zeit zum Üben, ich muss weitergehen im Stoff, um die nächste Klassenarbeit noch zu schaffen. Sollen es die Eltern machen! (Gab es da heimliche Absprachen zwischen den Nachhilfeinstituten und Katharina-Wünsch? *Sarkasmus*)

Nee, diese CDU in Bildungsverantwortung ist eine Katastrophe für das Land Berlin. Aber zum Thema Gendern haben sie was zu sagen. Na toll !!!!!!!!!!!!!!

teachinginberlin
21 Tage zuvor

Sie denken, eine Kopfnote sei was anderes? Wir haben als Gesamtkonferenz uns mit der Beurteilung des Arbeits- und Sozialverhaltens auseinandergesetzt. Die Begriffe definiert und klar abgegrenzt und in 6 Kategorien unterteilt. Vor den Zeugnissen müssen die SuS entsprechend das ausfüllen und abgeben. Die Lehrkräfte haben gemeinschaftlich per Liste eine Einschätzung abgegeben. Am Zeugnistag lädt man sich dann als KL und Stelli die SuS einzeln ein und bespricht Eigen- und Fremdwahrnehmung.
Das kann jede Berliner Schule initiieren und umsetzen und sich ein Konzept überlegen. Was sollen denn diese Kopfnoten bringen und warum regen Sie sich so auf und ändern nicht selbst im kleinen die Dinge, die Sie als unnütz empfinden? Sie regen sich immer nur auf. Und seien Sie mir nicht böse, wie ich Ihnen auch vor der Wahl schon schrieb: die CDU sagte immer nur, sie würde prüfen und verwies auf die potentiell schwere Haushaltslage auch schon vorher. Und die 300 Brutto für die Alt KuK mit Zulage auf Stufe 5 ist ein sehr gutes (und nahezu äquivalentes) Gehalt zum Beamten.

Und wenn Sie zu viele SuS verlieren (ja, geht mir leider in Mathematik auch so), dann ändern Sie was an der Schule. Stellen Sie Anträge auf temporäre Lerngruppen, auf Nachhhilfestunden in AG Schienen usw usf… die Berliner Schullandschaft bietet viele Möglichkeiten. Es ist unsere Aufgabe als LuL das auch mal zu entwickeln. Ich jammer auch viel. Aber nicht wegen 200 Euro Brutto am Ende.

Frau Bildungssenatorin unterliegt nunmal auch zwängen der Finanzen, der Peronalnot, Raum Probleme, Schulsanierungen etc.

Und ich finde als nicht CDU Fan die Arbeit unserer Senatorin erfrischend, auch wenn ich einige Ideen und Problemanalysen nicht teile und anders sehe.

Und zum Thema Gendern: da hat Herr Wegner!!!! mal ein Kommentar auf ne Frage gegeben. Das war ne Sache von 5 Minuten. So zu tun, dass dafür Zeit ist bei anderen Problemen ist ne Nebelkerze.
Und trotzdem ist das Thema wichtig für die Schulen und für mich als Lehrkraft, denn ich möchte Rechtssicherheit und meine SuS richtig beraten und unterstützen. Und für unsere SuS ist das nen großes Thema. In der Bildungsverwaltung arbeiten paar mehr Menschen. Die können sogar Dinge parallel bearbeiten…

Inselbegabung
20 Tage zuvor
Antwortet  teachinginberlin

Das ist aber reichlich Schönfärberei !

Die Kategorien des Arbeits- und Sozialverhaltens sind mitnichten klar abgegrenzt und die Einschätzungen dessen schon gar nicht. Sagen Sie uns doch mal genau, ab wann Zuverlässigkeit ausgeprägt oder sehr ausgeprägt ist?! Woran machen Sie das fest? Einmal nicht zuverlässig gewesen, ist dann nur noch ausgeprägt? Oder ab wann ist die Teamfähigkeit ausgeprägt oder teilweise ausgeprägt ist?! Wenn man sich gelegentlich oder manchmal mit den Mitschülern zankt? Definieren Sie gelegentlich bzw. manchmal. usw.-usf. Das ist alles, da stimme ich dem Kleeblatt zu, sehr schwammig. Es gibt eben keine klaren Abgrenzungen und Eltern, Schüler, sogar die Lehrer „übersetzen“ die Kreuze in die bekannten Noten. Dann kann man sie auch gleich als Noten geben! (PS: Wie schaffen Sie es, am Zeugnistag mit jedem Schüler einzeln alle diese Bewertungen/Kreuze zu besprechen?)

Die nächste nachträgliche Schönfärberei betrifft das Wahlversprechen der CDU für die nicht verbeamteten Lehrer. Als die CDU unter Rot-Rot-Grün eben diesen Antrag stellte (er wurde hier schon oft zitiert), hätte sie doch auch wissen müssen, wie es mit den Finanzen aussieht. Wusste sie es nicht oder war es ihr egal, sprich ein „Wahlköder“, wie das Kleeblatt so treffend formuliert?! Und „prüfen“ ist ja auch der berühmte „Öffentlichkeitstrick“. Mit ein paar Jahren Wahl-Erfahrung weiß man dann schon, prüfen bedeutet immer, das kommt dann nicht. Wer prüft denn die Umsetzungsmöglichkeiten übrigens gerade? Haben Sie da interne Informationen? Sagen Sie uns das bitte. In Wirklichkeit prüft da doch niemand etwas! Hier noch einmal der Antrag, als man es noch nicht durchsetzen musste.

https://www.parlament-berlin.de/ados/19/BildJugFam/vorgang/bjf19-0135-v.pdf

Die 300 Euro Ausgleich sind noch von Rot-Rot-Grün beschlossen worden. Das ist kein „Geschenk der CDU“. Und was Sie wiederum an dieser Stelle verschweigen, ist, dass das Brutto ist, netto bleiben wohl 100-150 Euro. Und das soll den Unterschied zum Beamten-Netto ausgleichen, die keine Sozialabgaben zahlen und je nach Alter deutlich weniger als Krankenkassenbeitrag? Und das macht dann den Unterschied zwischen Rente und Pension wett? Das ist doch nicht Ihr Ernst, dass Sie sowas hier anführen. Ich nenne es Öffentlichkeitstäuschung.

Nein, an dieser Stelle muss ich dem V. Kleeblatt mal im Großen und Ganzen zustimmen. Die CDU hat die Lehrer Berlins getäuscht. (Auch die, denen es egal sein kann bzw. ist.)

Vierblättriges Kleeblatt
20 Tage zuvor
Antwortet  Inselbegabung

Das haben Sie sehr gut zusammengefasst. Was auch „schöngefärbt“ wird, ist, dass die Zulage bis Erfahrungsstufe 5 zwar wirklich ein großes finanzielles Plus ist (die Beamten-Lehrer haben diese Zulage jetzt nicht mehr), aber nur so lange man diese Erfahrungsstufe nicht sowieso bekommen hätte. Das heißt dieser Vorteil schmilzt mit den Jahren immer weiter ab, denn auch die Beamten-Lehrer bekommen ja nach einem ähnlichen System Erfahrungsstufen und somit mehr Gehalt. So steigt auch ihr Nettovorteil gegenüber den angestellten Kollegen.

Dass man jetzt so lapidar über ein gebrochenes Wahlversprechen („Wahlköder“) hinweggeht mit der Aussage, es sei nur gesagt worden, das werde geprüft, finde ich erschreckend für unsere Demokratie und die Glaubwürdigkeit der Politiker. Ist das schon die berühmte „Schere im Kopf“? Am Ende wird noch gesagt werden, man sei selber schuld, dass man so dumm war zu glauben, das käme wirklich. Es wüsste doch jeder, dass das nur ein Wahlköder gewesen ist, weil „prüfen“ immer eine „Verschleierungstaktik“ sei für etwas, was eh nicht umgesetzt wird. Denn die Prüfung ergibt ja immer: geht nicht. So sind dann also die Wähler schuld, wenn sie sich belügen lassen und nicht die Politiker, wenn sie lügen. Ist das nicht das Pferd vom Schwanze aufgezäumt?

teachinginberlin
20 Tage zuvor
Antwortet  Inselbegabung

Was ich meinte, war, dass wir es genauso schwammig fanden, dass wir es klar definiert haben als GLK. Wir für uns haben eine Vorstellung, wann etwas ausgeprägt oder sehr ausgeprägt ist. Das haben wir transparent gemacht und geben diese Kriterien mit zum A&S. Aber was soll dann eine Kopfnote sein? Und hier sage ich: macht was sinnvolles draus liebe KuK, statt sich zu beschweren. Füllt es mit leben. Genau das war oben mein Plädoyer.
Die SuS füllen auch mehr einen Freitext in der Selbsteinschätzung. Zeugnisausgaben heißt ungefähr 5 bis 10 min Gespräche mit den SuS (manche gehen schneller, manche langsamer) und für meine kommt da nichts plötzlich aus dem nichts.
In der Regel beginnen wir 8:30 und sind meist 11 Uhr fertig.

An keiner Stelle habe ich behauptet, dass die 300 Euro Nachteilsausgleich von der CDU kamen. Zudem habe ich es durchgerechnet. Sie auch?
Angenommen Sie müssen noch 30 Jahre arbeiten und haben bereits 7 Jahre öffentlicher Dienst. Dann sind das für die Altkollegen, die die Zulage auf 5 bekommen, gesetzlich am Ende zum Beamten ein Unterschied von 7000 Netto, wenn Sie kinderlos verheiratet sind (so meine Bedingung). Unterschätzen Sie zur gesetzlichen Rente bitte die VBL nicht. Die 300 Euro Brutto sind mathematisch schon ein realistischer Nachteilsausgleich. was ich oben schrieb : 200 Brutto nochmal mehr (was ja eine der potentiell geforderten Verbesserungen wäre) macht nicht viel aus, da gibt es allgemein bessere Dinge, die verbessert werden sollten.
Die Verbeamtung bringt natürlich viele viele andere Vorteile, (bspw. sobald Sie auch nur ein Kind haben finanziell).

Dann sage ich es nochmal: JA, das war reiner Wahlkampf und Nebelkerze. Aber JA, es wurde auch an verschiedenen Stellen geschaut und geprüft. Und das war in vielerlei Hinsicht vor der Wahl klar ersichtlich, dass da nicht viel bzw. eher gar nichts passieren wird. Wer also DESWEGEN die CDU gewählt hat, hat sich meines Erachtens nicht mit den politischen Positionen auseinandergesetzt, sondern sich vom Nebelkerzen umd guten rhetorischen Künsten verführen lassen. Und spätestens mit dem Verfassungsurteil zu den Sonderfonds haben sich sehr viele Dinge erledigt. Mit den letzten TVL Verhandlungen (die vorher schon einkalkuliert wurden) war der Spielraum schon sehr eingeschränkt.
Was m. E. das größte Problem wird, ist die extreme Benachteiligung aller KuK, die jetzt nicht verbeamtet werden können/wollen und neu sind (also nicht die Sonderzulage zur 5 erhalten). Und aus 300 Brutto 100 bis 150 Netto zu machen würde eine Abgabenlast von 66% bis 50 % bedeuten. Bitte auch mal die Kirche im Dorf lassen (und das ist der Grund warum Personalrat, GEW etc sich für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen (Tarifvertrag Gesundheit) einsetzen und nicht mehr Geld fordern.

Mich nerven diese Vorfürfe jedesmal von Kleeblatt unter fast jedem Berliner Artikel. Vor allem, wenn diese Themenfremd sind. Wir haben als Schule so viele Möglichkeiten und andere Baustellen, als ob nen NTA mit 300 oder 500 Brutto das Problem sei.

Kohlrabi
19 Tage zuvor
Antwortet  teachinginberlin

Zitat: Dann sage ich es nochmal: JA, das war reiner Wahlkampf und Nebelkerze. Aber JA, es wurde auch an verschiedenen Stellen geschaut und geprüft. Und das war in vielerlei Hinsicht vor der Wahl klar ersichtlich, dass da nicht viel bzw. eher gar nichts passieren wird. Wer also DESWEGEN die CDU gewählt hat, hat sich meines Erachtens nicht mit den politischen Positionen auseinandergesetzt, sondern sich vom Nebelkerzen umd guten rhetorischen Künsten verführen lassen.

=> Dazu meine Zustimmung. ABER dass das Kleeblatt in diesem Falle die CDU immer mal wieder an ihre Versprechungen erinnert, finde ich richtig. Ganz bestimmt nervt die das, wenn die das mitkriegen. Die hätten gerne, da spräche keiner mehr drüber. Sie auch?

Leo Lausemaus
19 Tage zuvor
Antwortet  teachinginberlin

Ja, teilweise nervt es, dass @ Vierblättriges Kleeblatt immer wieder auf dieses Thema hinweist. Ha,ha,ha ……… Aber wenn es die Verantwortlichen auch nervt, dann ist das doch genau richtig. Da Sie vermutlich nicht zu den „Nachteilig-Betroffenen“ gehören, haben Sie leicht reden, dass Sie nichts mehr davon lesen wollen. Solidarität wäre besser!

Fragezeichen
19 Tage zuvor
Antwortet  Leo Lausemaus

Der Streik der GDL nervte auch halb Deutschland. Aber die haben was erreicht!!!

Kaffeetasse
19 Tage zuvor
Antwortet  teachinginberlin

Nun wissen wir aber nur, Sie fanden die Sozialverhaltenkriterien auch schwammig und haben sie konkret gemacht. Aber wie? Das erfahren wir nicht. ☹️

Vierblättriges Kleeblatt
20 Tage zuvor
Antwortet  teachinginberlin

„…und warum regen Sie sich so auf und ändern nicht selbst im kleinen die Dinge, die Sie als unnütz empfinden? Sie regen sich immer nur auf. Und seien Sie mir nicht böse, wie ich Ihnen auch vor der Wahl schon schrieb:…“

Schrieben Sie mir das vor der Wahl? Weiß ich nicht mehr. Können Sie das mal verlinken?

Böse bin ich Ihnen nicht. Nein. Bitte mich auch nicht falsch verstehen!!! Ich erinnere die CDU eben deshalb an ihr Wahlversprechen, weil ich nicht möchte, dass das so sang- und klanglos nach den Wahlen vergessen wird. Wenn klar ist, dass das gar nicht geht (wiesen die damaligen Regierungsparteien nicht darauf hin?), dann soll man uns sowas nicht versprechen in der Voraussicht, es nach den Wahlen eh nicht weiter zu verfolgen! (Ist in den Koalitionsgesprächen überhaupt darüber verhandelt worden? Wir erfahren ja nichts! Das ist Politik nach Gutsherrenart.)

Ich erwarte da schon etwas mehr Ehrlichkeit in der Politik, die von uns ja auch erwartet, dass wir die Kinder in den Schulen zu (mehr) Ehrlichkeit erziehen.

Leo Lausemaus
19 Tage zuvor

Richtig!

Rainer Zufall
21 Tage zuvor

Ich freue mich sehr, über diese tolerante Haltung. Herr Wegner sieht wohl andere Baustellen in seinem Bundesland.

Gleichzeitig wird es interessant sein abzuwarten, wie viele „Betroffene“ des Genderns es am Ende tatsächlich geben wird

Unfassbar
21 Tage zuvor

Ich bin dann mal gespannt, inwiefern das Gendern oder nicht Gendern der Auszubildenden und Arbeitnehmer mit befristeten Arbeitsverträgen von der Haltung ihrer Chefs zu diesem Thema beeinflusst wird.

Katze
21 Tage zuvor

Toleranz und Idealismus wachsen mit dem Abstand zum Problem.

Canishine
21 Tage zuvor

Gibt es denn in Berlin eine Regelung für den Umgang mit dem Sonderzeichen-Gendern in Prüfungen? Oder ist das alles völlig offen? Oder ist die Regelung, dass alles völlig offen ist, wie Berlin halt?

Walter Hasenbrot
21 Tage zuvor

Man muss also nicht notwendig borniert und intolerant sein, um in der CDU aktiv zu sein.

Lera
21 Tage zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Stimmt, manchen geht es auch nur um die kommunalen Aufträge für den Club Deutscher Unternehmer.

Rainer Zufall
18 Tage zuvor
Antwortet  Lera

Sie meinen, deshalb verzichtet Wegner auf ein Genderverbot?