Sind Gewalttaten an Schulen nicht verhinderbar? 15-Jähriger nach Todesschüssen vor Gericht

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OFFENBURG. An einer Schule in Offenburg herrschten im November Angst und Entsetzen. Ein Schüler starb nach einer Attacke. Nun hat der Mordprozess gegen den mutmaßlichen Täter begonnen. Was ist über sein Motiv bekannt?

Immer öfter landen Lehrer vor Gericht. Foto: Michael Grabscheit / pixelio.de
Das Gericht hat zu entscheiden. Foto: Michael Grabscheit / pixelio.de

Gut fünf Monate nach den tödlichen Schüssen an einer Schule im badischen Offenburg steht der mutmaßliche Schütze wegen Mordverdachts vor Gericht. Der Prozess gegen den 15-Jährigen begann am Donnerstag vor einer Jugendkammer des örtlichen Landgerichts, wie eine Sprecherin bestätigte. Wegen des Alters des Angeklagten ist die Öffentlichkeit ausgeschlossen. Mit einem Urteil wird frühestens im Juli gerechnet.

Dem Jugendlichen, der in Untersuchungshaft sitzt, wird Mord und versuchter Mord vorgeworfen. Den Ermittlungen zufolge soll er am 9. November vergangenen Jahres mit einer Pistole in seiner Schule in Offenburg auf einen gleichaltrigen Mitschüler geschossen haben. Das Opfer starb wenig später im Krankenhaus. Ein Motiv für die Gewalttat war bisher nicht deutlich geworden – in Kreisen war damals von Eifersucht die Rede gewesen.
Schulleitung: «Die Sensibilität ist äußerst hoch»

Der gewaltsame Tod des Schülers hatte auch überregional Trauer und Entsetzen ausgelöst. Äußerungen der Leitung der Waldbachschule lassen erahnen, wie tief der Schock immer noch sitzt. Der Prozessbeginn beschäftige die Schulgemeinschaft sehr, hieß es. «Die Sensibilität ist äußerst hoch», berichtete die Leitung, wie das verantwortliche Regierungspräsidium Freiburg auf Anfrage mitteilte. «Lehrkräfte und Schulsozialarbeit versuchen, die Gefühle, Erinnerungen und Ängste der Schülerinnen und Schüler mit Gesprächen zu reflektieren und aufzufangen.» Seit der Gewalttat werden Schüler und Lehrer der sonderpädagogischen Schule psychologisch betreut.

Der Verdächtige, ein Deutscher, hatte den Ermittlungen zufolge 41 Schuss Munition dabei. Die Waffe für die Tat stammte aus dem Haushalt der Eltern. Zudem soll der Jugendliche versucht haben, im Klassenzimmer und danach im Treppenhaus einen Brandsatz zu zünden, was aber nicht gelang.

Mann überwältigte mutmaßlichen Angreifer am Tatort

Ein Vater, der sich während der Gewalttat zu einem Elterngespräch in der Schule aufhielt, schritt damals in einer Situation ein, die von Angst und Entsetzen geprägt war. Später wurde Sabah Tamer Ayoub für seinen heldenhaften Einsatz ausgezeichnet. Ayoub forderte nach eigenen Angaben den 15-Jährigen auf, die Waffe auf den Boden zu legen. «Ich wollte etwas tun, bevor er rausgeht.» Er überwältigte den mutmaßlichen Todesschützen und hielt ihn etwa fünf Minuten bis zum Eintreffen der Polizei auf dem Boden fest. Ayoub sagte, er habe den Eindruck gehabt, der Jugendliche wolle «noch etwas anderes machen».

Zum Prozess sind unter anderen Zeugen und ein psychiatrischer Sachverständiger geladen. Besucher und Medienvertreter sind wegen des Jugendschutzes nicht zugelassen. Das Landgericht will erst zu «gegebener Zeit» über den Ausgang des Verfahrens berichten.

Im Falle einer Verurteilung droht dem 15-Jährigen laut Staatsanwaltschaft eine Jugendstrafe zwischen sechs Monaten und zehn Jahren. In Deutschland sind Jugendliche ab 14 Jahren strafmündig.

Ermittlungen auch gegen die Eltern

Nicht abgeschlossen sind bisher die Ermittlungen gegen die Eltern des mutmaßlichen Täters. Dabei geht es um den Verdacht der fahrlässigen Tötung und um mutmaßliche Verstöße gegen das Waffengesetz, wie die Staatsanwaltschaft mitgeteilt hatte.

Gewalt an Schulen ist auch im Südwesten ein Dauerthema. Es gab im vergangenen Jahr über 2800 Opfer, ganz überwiegend waren es Schüler, aber auch über 140 Lehrkräfte, wie das Landesinnenministerium unlängst berichtete. Die Zahl der Fälle stieg im Vorjahresvergleich um fast 14 Prozent.

Ende Januar erschütterte ein tödlicher Messerangriff auf eine Schülerin die Gemeinde St. Leon-Rot in der Nähe von Heidelberg. Ein damals 18 Jahre alter Schüler steht im Verdacht, das gleichaltrige Opfer mit einem Messer umgebracht zu haben. Er wurde einige Stunden nach der Tat in Niedersachsen festgenommen.

Zahl minderjähriger Straftäter steigt

Bundesweit gibt es den besorgniserregenden Trend, dass die Zahl der minderjährigen Straftäter weiter zunimmt. Im vorvergangenen Jahr gehörten 13,4 Prozent aller Tatverdächtigen zur Gruppe der Kinder und Jugendlichen. Ihr Anteil stieg der Kriminalstatistik zufolge im vergangenen Jahr auf 13,8 Prozent.

In Offenburg lautet die bittere Einsicht, dass sich auch bei bester Prävention Fälle wie der gewaltsame Angriff im vergangenen November nicht vermeiden lassen. «Kontrollen, wie sie etwa an Flughäfen durchgeführt werden, sind an Schulen nicht vorstellbar», resümierte die Leitung der Waldbachschule. News4teachers / mit Material der dpa

Warum erschoss der 15-Jährige seinen Mitschüler? Polizei: Möglicherweise Eifersucht

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Lisa
1 Monat zuvor

Bundesweit gibt es den besorgniserregenden Trend, dass die Zahl der minderjährigen Straftäter weiter zunimmt. Im vorvergangenen Jahr gehörten 13,4 Prozent aller Tatverdächtigen zur Gruppe der Kinder und Jugendlichen. Ihr Anteil stieg der Kriminalstatistik zufolge im vergangenen Jahr auf 13,8 Prozent….
War das nicht bis jetzt das Gegenteil, die Jugendkriminalität ist gesunken?

Bla
1 Monat zuvor

„Der Verdächtige, ein Deutscher, hatte den Ermittlungen zufolge 41 Schuss Munition dabei. “

„Ende Januar erschütterte ein tödlicher Messerangriff auf eine Schülerin die Gemeinde St. Leon-Rot in der Nähe von Heidelberg. Ein damals 18 Jahre alter Schüler steht im Verdacht, das gleichaltrige Opfer mit einem Messer umgebracht zu haben. “
Auch ein Deutscher?

Scheint ja irgendwie wichtig zu sein dies zu nennen? Zu mindest bei einem Teil …
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich davon halten soll?
Ja, das wurde schon im älteren Beitrag diskutiert. Ja, das wird immer wieder diskutiert. In beiden Fällen damals (und heute noch?).
Aber … Warum muss man das mal explizit nennen und mal nicht? Gibt es da einen sinnvollen und verständlichen Grund?
Warum nennt man „die Nationalität“ mal und mal nicht. Warum nennt man ggf. den Migrationshintergrund (und/oder Namen) mal und mal nicht?
Wäre es nicht logischer dies dann entweder immer zu tun (egal welche „Nationalität“ usw.) oder es nie zu tun?
Ernst gemeinte Frage und Einschätzung. V. A. @Redaktion, da ihr hier die Fachpersonen seid, was Pressearbeit anbelangt.

Bla
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Hm, okay. Danke. Nachvollziehbar von Ihrer Seite aus.

Generell finde ich das echt schwierig.
Wenn man eben solche Fälle eingibt kommt daher sofort „Nationalität/Migrationshintergrund/Name/Täter Herkunft“ usw. als Vorschlag bzw. Vorschläge.
Hatte in einem Forum bzw.unter mehreren Artikeln mal gelesen, dass viele daher einfach grundlegend davon ausgehen, dass bei Nichtnennung es sich demnach um „Minderheiten“ handelt. Und es einen Migrationshintergrund gibt bzw. es sich um eine „andere Nationalität als Deutsch“ handelt.
Den Gedankengang kann ich (leider) sogar nachvollziehen, wenn das Presserecht so ist und viele in die Richtung schreiben (das die Polizei so handhabt). Ich weiß ehrlicherweise nicht, ob das den „Täter- und Opferschutz“ dienlich ist. Zudem sollten vielleicht alle Menschen schützenswert sein – egal ob „Minderheit“ oder nicht? Das kann ich ehrlich gesagt auch nur bedingt nachvollziehen. Ja, besonderer Schutz in einigen Fällen (auch bei Minderheiten, Menschen mit Behinderung, Kindern usw.) – aber halt das „wie“ immer … Gerade durch sowas wie „Der Deutsche“ sehe ich solche Diskussionen und „Medienbeiträge“ nicht unbedingt unberührt von „wir gegen die“. Finde ich problematisch. Gerade hier müsste doch das von Ihnen angesprochene „Wegen des Tamtams, das Rechte stets um die Nationalität von Tatverdächtigen machen, ist die Polizei dazu übergegangen, sie immer häufiger zu nennen – und zwar vor allem dann, wenn sich in den sozialen Medien eine hetzende Gerüchtewelle aufbaut.“
Warum ist bspw. hier die Nennung der Nationalität so wichtig? Gibt es Merkmale von „Deutsch“, welche sachdienlich sind? Das müsste demnach doch so sein und begründbar? Ansonsten denken sich vllt. einige „Rechte“: Hey, da werden wieder nur die Deutschen genannt und angeprangert, der Ausländer (Namensnennung) steht als Held dar.“
Also man legt es doch sowieso so aus, wie man will in den Kreisen?
Als „Normalo“ ist dann oft eher ein Fragezeichen über dem Kopf. Daher die Nachfrage.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Bla

Garantiert nehmen Sie als Normalo es mit Erleichterung an, dass die Sorgen leicht übertrieben waren 😉
https://www.stiftung-mercator.de/de/publikationen/fuenf-jahre-medienberichterstattung-ueber-flucht-und-migration/

Aber schade, dass Ihre Suchanzeige Straftaten und Flüchtlinge/ Minderheiten zusammen vorschlägt..

Bla
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Welche Sorgen genau? Sorgen hatte ich eigentlich keine geäußert, daher habe ich jetzt eigentlich keinen direkten Bezug zu Ihrer Aussage. Nur Verwunderung, ob das wirklich so positiv ist, dass man es teils – teils benennt und nicht einen Standard in der Hinsicht hat. Also „alle nennen“ oder „niemanden nennen“. Bin selbst auch nicht betroffen. Die Entscheidung trage ich daher auch nicht. Fragen darf ich hoffentlich trotzdem.

Weiß nicht, ob das schade ist oder nicht. Hab das im Browser ohne Cookies und ohne Speicherung eingegeben im Privaten Modus. Sollte eigentlich relativ „neutral“ sein? Unabhängig meiner „normalen“ Eingaben.
Suchanfrage war „15 jähriger offenburg“ und dann kam recht weit oben schon der Vorschlag dahinter mit „Täter“ und „Nationalität“.
Weiß auch nicht, ob das eine Anspielung (von Ihnen) sein soll. Falls ja und es „du Rechter“ bedeutet – so what? Juckt mich eigentlich nicht, wie man mich hier einstufen würde. Das ist der Vorteil der „Anonymität“. Ich selbst sehe mich nicht als „Rechts“ bzw. Rechtsradikal/-extrem. Vielleicht stuft mich Google so ein. Weiß ich nicht. Vielleicht sind es eben auch nur die häufigsten Vorschläge bei „neuen Browsern“. Vielleicht stufen mich einige hier so ein. Darf jede/r handhaben, wie er möchte.
So ein „du bist der Meinung von xy in Bezug yy, daher musst du … sein“ sehe ich im Gegensatz zu einigen anderen Leuten nicht so. Auch Schwachköpfe wie einige AFD-Politiker können in einzelnen Punkten richtig liegen. Meistens dann allerdings auch nur in der Sache, nicht in der Art und „Lösung“. Wenn man sowas trennen kann, dann teilt man Menschen auch nicht direkt in Lager ein.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Bla

Tun sie aber nicht, wenn Sie glauben, die Herkunft würde nur bei nicht-„Deutschen“ verschwiegen.
Tragisch – wie beschrieben – empfide ich es, wenn Sie und andere, die Straftaten anscheinend auf Hautfarben und Orte zu reduzieren versuchen, als äußerst enttäuschend, aber meine Erwartung hing ehrlichgesagt nicht hoch..

Was erwarten Sie beim Googlen nach solchen Zusammenhängen anderes als (hoffentlich) Bestätigung?
Aber hey, wenn Sie lange genug nach Rassimus googlen, werden Sie fündig!

Aber Vorsicht! Wenn Sie nach Geschlechtern bei den Straftaten googlen, könnten Sie Feminist werden 😉

Bla
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Soll ich Ihnen das Taschentuch reichen? Dann können Sie Ihre Tränen abwischen.

Außer Unterstellungen lese ich nichts geistreiches gerade raus. Sorry.

Die Herkunft ist mir egal – das sollte man auch rauslesen können. Ich habe lediglich auf „einen Standard“ hingewiesen und dies hinterfragt. Man könnte ja überall oder nirgends „die Herkunft“ schreiben. Ganz neutral also. Alles andere Interpretieren Sie hier rein. Fragwürdig genug.
Ja mir ist bewusst, dass auch bei DEUTSCHEN der Name und Nationalität weggelassen wird. Das ist bspw. wohl in dem Fall, wo ich die Redaktion indirekt fragte „auch ein Deutscher“? „Ja“ wäre hier wohl die Antwort laut kurzer Recherche. Aber gut … Interpretieren Sie auch hier rein, was Sie wollen.

Wo habe ich das gemacht? Mal im Ernst. Bitte mit Nachweis hier vermerken. Ansonsten sind das reine Hirngespinste Ihrerseits. Paranoide vielleicht? Und ja … Das ist auch ein sehr ernstes Thema mit Paranoia – wollen Sie das jetzt auch anbringen? Taschentücher hätte ich genug für Sie.

Welche Zusammenhänge denn? Ich habe bei einem frischen Browser ohne Verlauf und Cookies das ganz normal und neutral gegoogled. Auch hier interpretieren Sie einfach mehr rein, als es ist. Das habe ich sogar erklärt. Sie wollen einfach Leute irgendwie „abstempeln“ und „in eine Ecke stellen“ habe ich langsam die Vermutung. Können Sie ja auch machen. Lächerlich ist das – mehr nicht.
Klar, ist natürlich mein Ziel. Ich google nach Rassismus und dann? Dann interpretieren Sie rein, dass man rechtsradikal wäre? Tolle Sache. Macht Sinn. Quatschkopf.

Das ist mir klar, dass die meisten Straftaten von Männern (an Männer) geschehen. Ist jetzt keine neue Erkenntnis. Was das jetzt mit Feminismus zu tun hat? Wieder Ihre Scheinlogik. Warum Sie davon ausgehen, dass ich kein Feminist wäre? Klischeebildung Ihrerseits. Fehlte noch, dass ich gegen Behinderte wäre und dass ich Männer höher stellen würde als Frauen. Warum haben Sie das nicht einfach mal angeführt ohne Begründung und auch nur im Ansatz logisch nachvollziehbaren Zusammenhang.

Kurzgefasst auf Ihre Absätze:
1. Scheinargument
2. Scheinargument mit Ad Hominem
3. Scheinargument mit Ad Hominem
4. Scheinargument mit indirektem Ad Hominem
Das muss man auch erstmal schaffen. Respekt.
Sorry dafür: Schwachkopf, wenn Sie das wirklich ernst meinen.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor

Ok… Ich hatte bei dem Titel mir ehrlichgesagt etwas mehr erhofft..

Stieg die Statistik aufgrund solcher Einzeltäter*innen an? Ist das ein prozentualer Anstieg der absoluten Zahlen (wenn ja, wie ist deren Schnitt zu bspw. 2009?) oder handelt es sich um einen Zuwachs der Straftaten im Verhältnis zu den Schülerzahlen?

Ich erwarre keine abschreckende Wirkung von Strafen solcher Taten, also was planen die Verantwortlichen konkret?

Mehr pädagogisches Personal? Sozialarbeit? Begleitung? Oder schon wieder mehr Sicherheitstheater? „Gefahr benannt, Gefahr gebannt!“ =(

HellaWahnsinn
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Schon wieder:
Fragen, Fragen, … Fragen.
Allein hier 8 Fragezeichen.

Wo sind IHRE Lösungsvorschläge?

PS:
Sie sind ja noch gar nicht zum Antworten gekommen unter
https://www.news4teachers.de/2024/04/kinder-und-jugendkriminalitaet-spezialeinheit-gefordert-statt-haertere-strafen-oder-handyverbot/
Navigationshilfe: „„Es gibt keine Zahl?“ Wer hat das behauptet? Mit welchem Grund wird dann …“
🙂

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  HellaWahnsinn

Nur für Sie:
Mehr pädagogisches Personal!
Sozialarbeit! Begleitung! NICHT schon wieder mehr Sicherheitstheater!

Sie hätten es wohl nicht erwartet

Bla
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Und das Personal holen wir aus Ihrem Wunschbrunnen.

Grillsportler
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Hallo Rainer, es ist jetzt Wochenende! Die Welt kannst du erst wieder ab Montag retten! 😉

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Grillsportler

Mir wurde nachgesagt, ich würde nur Fragen stellen…

Aber wenn Wir nicht die Welt retten, wer dann? Ich sehe gerade niemand anderes als uns 😉

Bla
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Ist Ihr Superheldenanzug auch schon bereitgelegt?
Dann Abflug.

Sepp
1 Monat zuvor

„Sind Gewalttaten an Schulen nicht verhinderbar?“
Die Unsinnigkeit der Frage wird klar, wenn man „Schulen“ durch beliebige Orte ersetzt, z.B.

Sind Gewalttaten in Kindergärten nicht verhinderbar?
Sind Gewalttaten in Sportvereinen nicht verhinderbar?
Sind Gewalttaten in Supermärkten nicht verhinderbar?
Sind Gewalttaten in Bussen nicht verhinderbar?
Sind Gewalttaten in Bahnhöfen nicht verhinderbar?

Überall wo Menschen aufeinandertreffen, kann man grundsätzlich Gewalttaten nicht zu 100% verhindern. Insofern lassen sich die im Artikel genannten Extrembeispiele sicherlich nicht verhindern.

Angriffen mit Todesfolge sind eher eine Ausnahme, gerade auch in Schulen. Deutlicher finde ich die vermehrten „Verrohung“ der Gesellschaft, wie man sie an Schulen sieht. Da kann man sicherlich mit passenden Maßnahmen eine Menge verhindern.