Uni-Präsident gegen Gender-Verbot: Er sieht Freiheit von Forschung und Lehre bedroht 

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FRANKFURT/MAIN. Die Goethe-Uni sieht Vorgaben der hessischen Landesregierung zum Gendern kritisch, die für Schulen bereits erlassen wurden. An den Hochschulen würden diese «eine massive Einschränkung» der Freiheit von Forschung und Lehre bedeuten, so der Präsident.

„Orte des freien Denkens“: Blick aus einem Fenster der Goethe-Universität. Foto: Shutterstock / EQRoy

Die Frankfurter Goethe-Universität hat sich in einem internen Rundschreiben gegen Vorschriften zum Gendern gewandt. «Im Unterschied zu den Schulen in Hessen gibt es derzeit keine Regelung der hessischen Landesregierung, welche den Sprachgebrauch an der Goethe-Universität betrifft», hieß es in einem Schreiben des Präsidenten der Goethe-Uni, Prof. Enrico Schleiff, an Studierende, Mitarbeitende sowie «Wissenschaftler*innen» der Universität, das nun bekannt wurde. «Das heißt: Es gibt wie gehabt an der Goethe-Universität weder eine Pflicht noch ein Verbot, in einer bestimmten Weise zu gendern.»

Hintergrund sind unter anderem die im schwarz-roten Koalitionsvertrag festgelegten Pläne zur Abschaffung der Gendersprache an öffentlich-rechtlichen Institutionen, zu denen auch die Universitäten zählen: «Wir werden festschreiben, dass in der öffentlichen Verwaltung sowie weiteren staatlichen und öffentlich-rechtlichen Institutionen (wie Schulen, Universitäten, Rundfunk) auf das Gendern mit Sonderzeichen verzichtet wird und eine Orientierung am Rat für deutsche Rechtschreibung erfolgt», heißt es in dem Koalitionsvertrag unter anderem.

Ende März hatte Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) in der Landesverwaltung die Gendersprache mit Doppelpunkt, Binnen-I, Unterstrich oder Sternchen verboten. Dies geschah durch eine Dienstanweisung Rheins, mit der nach Angaben der Staatskanzlei für alle Stellen der Landesverwaltung einheitlich festgelegt wurde, wie eine geschlechtergerechte und verständliche Sprache aussehe. Auch bei den am Mittwoch gestarteten Abiturprüfungen an den Schulen werden diese Schreibweisen als Fehler gewertet.

Für die Goethe-Uni erklärte Schleiff: «Um es klar zu sagen: Die hessischen Universitäten verstehen sich als vielfältige und inklusive Orte, die sich die Verwirklichung von Gleichstellung, Diversität und Antidiskriminierung zum Ziel gesetzt haben.»

Dazu gehöre auch die Möglichkeit, Personen aller Geschlechtsidentitäten in der Ansprache einbeziehen zu können. «Ein Eingriff der Landesregierung in die Sprache an den Hochschulen wäre eine massive Einschränkung der im Grundgesetz und in der Hessischen Verfassung garantierten Freiheit von Wissenschaft, Forschung und Lehre», so der Präsident. «Hochschulen sind Orte des Diskurses, des freien Denkens und des wissenschaftlichen Austauschs. Verbote stehen dem diametral gegenüber.» News4teachers / mit Material der dpa

Kulturkampf: Die CDU bricht Streit ums Gendern vom Zaun – als gäbe es keine anderen Probleme im Land

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Kohlrabi
1 Monat zuvor

Das muss aber auch umgekehrt gelten, nämlich die Freiheit, nicht zu gendern. Es ist wiederholt jedoch geschehen, dass man im (hoch-)schulischen Kontext Nachteile hatte, wenn man nicht gendert.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Kohlrabi

Nein.

Sie verwechseln Emofehlungen mit Vorschriften. Wenn jemand zu Genderzeichen verpflichten würde bzw. es tat (bitte Quellen), wäre dies nicht rechtens gewesen.
Umgekehrt ist das Verbot von Genderzeichen Gesetz in Hessen.
Ich hätte gerne Belege (kein Hörensagen) zu den von Ihnen angedeuteten Fällen

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

„wäre dies nicht rechtens gewesen“
Bitte Quellen mit entsprechenden/-r Rechtsnormen, -sprechung unter Maßgabe grammatischer, teleologischer, historisch-genetischer und systematischer Auslegung. Bitte keine Referenzen gleich welcher Art auf schwammige ‚hätte‘-, ‚könnte‘- u./o. ‚würde‘-Behauptungen der Illegalität entsprechender Verpflichtungen. Danke. 🙂

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

Schade, dass Sie den Kommentar davor nicht lasen: “ Es ist wiederholt jedoch geschehen, dass man im (hoch-)schulischen Kontext Nachteile hatte, wenn man nicht gendert.“

Und was bedeutet „entsprechenden/-r „? Ich kann diese Verschandelung der Deutschen Sprache weder verstehen noch erdulden – ich rufe Markus an! 😉

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Also kommen Sie meiner Bitte nicht nach.
OK

Kohlrabi
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Das finden Sie sehr schnell, wenn Sie bei Google eingeben „gendern verpflichtend uni“. Es wurde schon sehr oft darauf verwiesen. Ist die FAZ für Sie seriös genug?

An mindestens fünfzehn deutschsprachigen Hochschulen wurde Studenten schon das Gendern vorgeschrieben. Meistens geht die Initiative von einzelnen Dozenten aus – auf wackliger Rechtsgrundlage.

Als neulich herauskam, dass ein Student der Universität Gießen Punktabzug erhielt, weil er im Seminar nicht genderte, war das nicht unbedingt eine Überraschung. In Kassel oder München waren ähnliche Fälle bekannt geworden, und die Vermutung liegt nahe, dass es sich darauf nicht beschränkt. Wie in Gießen wagen es viele Studenten vermutlich nicht, sich juristisch mit Dozenten anzulegen, von denen sie weiter benotet werden.“ (FAZ)

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Ohne altbekannte Diskussionen zu wiederholen (s. Link unter dem Artikel zur letzten Diskussion):

(a) Der (erneute) Hinweis, dass der Verweis darauf, dass es nirgendwo eine „von einer Hochschulleitung verhängte Genderpflicht gegeben hätte“ ein moving the goalposts ist, dass entsprechende Verpfluchtungen konkreter oder sie btilerer Art von z.B. einzelnen Dozenten etc. auch nicht rekativiert.

(b) Die Frage, inwiefern genau entsprechende Grundlagen „wackeli[g]“ sein sollen (scheint ja infolge allg. Rechtsvorschriften u.ä. nicht zu gehen), hat entsprechender „Einspruch“ also realistische Erfolgsaussichten oder wird hier einfach ohne jede weitere Erläuterung und Überprüfung entsprechender Behauptungen eine „wacklig[e] Rechtsgrundlage“ behauptet, wo es aber ggf. eine tatsächliche Regelungslücke geben könnte?

(c) Die (erneute) Anmerkung, dass der in Ihrem „PS“ referierte Fall bereits über allg. Recht reglementiert ist, es hier also (infolge entsprechender Redundanz) keines „ausdrückliche[n] gesetzliche[n] Prügelverbot[s] in Hochschulen“ (ist es nicht eher sexielle Belästigung?) bedarf, der Vergleich also nicht adäquat ist.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

Spannend, wenn das stimmen sollte. Lesen Sie eigentlich noch die vorherigen Kommentare.
Inwiefern ist das Widerlegen einer Behauptung moving the goalpost, aber der (offensichtlich unbelegte Behauptung) stimmen Sie voll und ganz zu?

PS: Wir vermissen Sie bei den Themen, wo über Faschos gesprochen wird 🙂

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

„Inwiefern ist das Widerlegen einer Behauptung moving the goalpost, “
Insofern diese Behauptung so nicht aufgestellt wurde.

„aber der (offensichtlich unbelegte Behauptung) stimmen Sie voll und ganz zu“
Der FAZ-Artikel ist mir hinreichender Beleg.
Mithin war ich selbst an einem Studienseminar, wo es Genderzeang gab, kenne ich Studenten, die aktuell in ihrem Studium entsorechenden Zwängen unterliegen u.ä. – für Sie Anekdoten, für mich in dem Fall hinreichend, zumal mir die Denkbarkeit und hinteichende Wahrscheinlichkeit eines Falls für die Präemption hier genügt.

PS: Ich setze mich hier doch mit Ihrer entsprechenden Faschoattitüde auseinander, sollte Ihnen genügen, widme mich gerade ganz Ihnen.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

Krass! Sowas ist nicht rechtens!
Haben Sie Beschwerde gegen das Seminar eingelegt, wo Gendern ERZWUNGEN wurde?

Wie sah dieser „Zwang“ aus? Ich nehme an, am Ende übernahmen Sie das Seminar und alle tanzten im Mathilda-Style auf den Tischen und nun ist die Uni nach Ihnen benannt?

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Als Ergänzung (falls meine erste Antwort noch erscheint): Ich finde es ja entlarvend, dass Sie offenbar nicht wissen, was ein Studienseminar ist… *lol*

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

Und warum stören Sie sich überhaupt am Genderzwang? Ich dachte mit „Studierende“ oder „Damen und Herren“ ist des Genderns genüge getan? Oder ist das zu viel? 😉

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Sie fragen ernsthaft, woran man sich stören könnte, wenn bspw. Dozenten ihre Stundenten zum Gendern zwingen? https://youtu.be/zZURohVP5JY?si=YHHISAQswCJCol8_
Und Ihre letzten beiden Sätze haben wieder das obligatorische Kohärenzproblem.Bitte nochmal, dieses Mal aber mit inhaltlichem (nachvollziehbaren) Bezug auf den Beitrag, auf den Sie reagieren.

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

……… ach… um das abzukürzen: (a) Absolut jeder weiß, was mit „Genderzwang“ gemeint ist, (b) auch das diesbzgl. Dummstellen schadet Ihnen und Ihrer ‚Sache‘, (c) wären natürlich generische Formulierungen eigtl. hinreichend, wenn man diesem Zwang nachkommen wollte… wobei die erzwingenden Parteien sich aber ja expl. nicht mit dem generischen Maskulinum u.ä. zufriedenstellen wollen (inwiefern soll das jetzt ein Argument gg. mich – s. Ihr zweiter Satz- sein?), und (d) ist jeder Zwang in diese Richtung, d.h. jeder Zwang zur Übernahme eines (und sei es nur der Form nach) ideologischen Habitus in einer entsorechenden Institution.

Also, abermals meine Frage: Was bezwecken Sie, außer Ihr Wirken hier wie eine false flag-Aktion wirken zu lassen?

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

Muss natürlich heissen:
„[…] ist jeder Zwang in diese Richtung, d.h. jeder Zwang zur Übernahme eines (und sei es nur der Form nach) ideologischen Habitus in einer entsprechenden Institution abzulehnen.“

Walter Hasenbrot
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

„ach… um das abzukürzen: (a) Absolut jeder weiß, was mit „Genderzwang“ gemeint ist,“

Ich nicht. Ich halte das lediglich für einen populistischen Begriff, der mal so, mal so verwendet wird.

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Natürlich.

Dirk Z
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Da gibt es auch ganz andere Möglichkeiten wenn jemand Wert auf das Gendern legt und der Prüfling das dann verweigert eine Arbeit schlechter zu bewerten – dann geht es auf inhaltliche Schiene was häufig Auslegungssache ist. Und dann beweise mal dem Prüfer, daß er in Wirklichkeit den Punktabzug wegen des verweigerten Genderns durchgeführt hat. Das gleiche gilt übrigends auch wenn der Prüfling gendern möchte und dem Prüfer stört das.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Kohlrabi

Die angeblichen Belege, die ich „überall auf Google finden“ kann, hinter einer Geld Aboschranke verstecken – clever 😀

Zu Ihrem Nicht-Beispiel: Professor*innen gehören meiner Meinung nach abgestraft, sollten sie ihre Meinungen zu Genderzeichen in die Note einfließen lassen. Es sollte hier keine Sprachbevormundung geben!
Hessen und im kleineren Maße Bayern wollen eben eine solche Haltung in Gesetze gießen. Sie sind wahrscheinlich außer sich

Kohlrabi
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Und die „Berliner Zeitung“? Bin mal gespannt, wie Sie das nun alles zu relativieren wissen.

„Studentenparlament der FU Berlin: Wer nicht gendert, darf nichts beantragenIm Studierendenparlament der FU Berlin besteht eine Pflicht zum Gendern. Doch nicht alle halten sich daran. Die Konsequenz: Ihre Anträge werden nicht bearbeitet.“ (Berliner Zeitung)

JoS
1 Monat zuvor
Antwortet  Kohlrabi

Auch da fehlt die Rechtsgrundlage und eine Klage wäre mit Sicherheit erfolgreich gewesen. Nur geht es in Ihrem Fall gar nicht wie ursprünglich behauptet um konkrete Nachteile bei der Notenvergabe, sondern um eine Einrichtung, mit der vermutlich 99,9% der Studierenden niemals in Berührung kommen, weil das Studierendenparlament in der Praxis völlig irrelevant ist.

Bla
1 Monat zuvor
Antwortet  JoS

Trotzdem hat hier eben Kohlrabi recht. Beim Ursprungskommentar ging es um generell Nachteile. Und die gab es.
Ja, vereinzelt. Ja, nicht immer durch die Institution selbst – aber eben auch in Grauzonenbereichen zumindest.
Aber das als grundlegend falsch einzustempeln und zu relativieren ist eben auch nicht so richtig und fair.

Ein Genderverbot halte ich trotzdem nicht für sinnvoll. Vor allem nicht, wenn man dann rumrudert und „keine Rechtschreibung“ bewertet. Trotzdem auf Notengebung usw. besteht. Und auch auf Projekte wie „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ und Mitsprache, gesellschaftliche Gleichstellung und Teilhabe etc. hinweist. Andere Parteien als Verbotsparteien tituliert. Und sich um „Nebenwirkungen“ wie bspw. der Einsatz und Alternativen zu den Materialien keinen Kopf macht und diese dann auch nicht zeitnah stellt.

Tigerente
1 Monat zuvor
Antwortet  JoS

Wie Kohlrabi schrieb bzw. zitierte:

„Wie in Gießen wagen es viele Studenten vermutlich nicht, sich juristisch mit Dozenten anzulegen, von denen sie weiter benotet werden.“ (FAZ)

JoS
1 Monat zuvor
Antwortet  Tigerente

Sorry, aber wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt. Ich habe an meiner Uni, die als deutlich linker gilt als die Gießener, im dritten Semester in einem Seminar zum Thema Geschlechtergerechtigkeit aus jugendlichem Trotz auf Sterne oder Gap verzichtet und trotzdem eine 1,3 bekommen. Und ja, die Dozentin fand das richtig blöd und hat mir das auch deutlich gemacht.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  JoS

Da muss ich widersprechen. Die Regel mag einer guten Idee entsprechen, aber sie vergiftet das Klima, denn sie werden hierduch so schlimm wie Gendergegner*innen: den anderen die Sprache gebieten – darum kann und darf es nicht gehen!

Das StuPa mag viele nicht betreffen, aber es katapultiert sich eben durch dieses Keilthema auf eine Seite der Debatte, anstatt diese einander näher zu bringen

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Kohlrabi

Krass! Als Befürworter des Genderns empfehle ich dringend, dass sich die Studierenden beschweren und dir FU zum Handeln nötigen! Sowas geht gar nicht! Ich meine es vollkommen ernst!
Für so eine dümmliche Sprachpolizei sind Politiker*innen in Hessen und Bayern offen, mit den Studierenden in Berlin muss dringend das Gespräch und schlimmstenfalls durchgegriffen werden.

Es erschüttert mich die Dummheit, so stumpf und selbstbezogen wie Hessen oder Bayern sein zu wollen =(

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Kohlrabi

Das finde ich doch heftig! Ganz klar, hier sollte man das Gespräch suchen, um eben nicht zu einer Sprachpolizei zu werden.
Wie beschrieben, ich wünsche mir die Freiheit, Genderzeichen nutzen zu KÖNNEN

Bla
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Ich hatte schonmal in einem Beitrag einige Beispiele gebracht. Fand man sogar recht schnell bei kurzer Google-Anwendung.
Es gab eben in beiden Richtungen vereinzelt Fälle. Das ist denke ich eben auch ganz normal … Gibt immer Menschen, welche sich an „Regelungen“ und/oder „Normen“ nicht halten.
Ob das jedoch gesamt aussagekräftig ist … Wohl eher nicht. Aber die Fälle gibt es eben.
Weiß nicht, wie man auf die Idee kommt, dass es sowas nicht gibt/nicht geben könnte.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Bla

Erster Link: „Zwar empfehlen es deren Leitfäden nicht ausdrücklich, erwähnen aber das „Gendersternchen“ als mögliche Option.“

Diese Faschos!
Ich schaue mir die anderen noch an und melde mich, wenn ich etwas finde, was Ihre Meinung bestätigt. Bin aber mit dem Handy nicht firm genug und will nicht für jeden Link nen Kommentar absetzen. Mache das später mit dem Computor 😉

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Bla

In zwei Artikeln wird das Geschlechtergerechte Schreiben erklärt bzw. empfohlen, ein Artikel ist hinter einer Paywall und ein echter – und ernstzunehmender – Fall.
Bei „In beide Richtungen“ fand ich ein leichtes Ungleichgewicht vor:
„Zwar empfehlen es deren Leitfäden nicht ausdrücklich, erwähnen aber das „Gendersternchen“ als mögliche Option.“ (Ihr Artikel) einerseits,
Genderzeichenverbot und Punktabzüge andererseits =/

Wünsche den jungen Menschen anderer Bundesländer viel Glück beim Studium in Hessen

Bla
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Ja, ich persönlich sehe das Verbot auch nicht als notwendig. Finde ich auch nicht gut. Soll meiner Meinung nach jeder und jede so machen, wie er/sie will. Mir geht es bei den Artikeln lediglich drum, dass es sowas gibt/gab und dementsprechend auch Fälle vorliegen. Das sind zumeist Einzelfälle. Ein Gesetz hätte es daher auch nicht gebraucht, sondern eine Abmahnung oder ein individuelles Gespäch/Verwarnung bei Missbrauch hätte meines Erachtens nach gereicht.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Bla

Aber durch GESETZE gibt es ja jetzt etliche Fälle im anderen Spektrum! Ebenso, wenn nicht mehr verwerflich, denn es wird hier das Sprachverbot in Recht gegossen und von oben diktiert.
Beim Arsch, der eigenen Regeln folgt, konnte man sich immerhin noch beschweren…

PaPo
1 Monat zuvor

Hmmm… ungeachtet dessen, wie man zum Verbot steht (ich bin nicht für das „Gender-Verbot“ an Hochschulen, aber begrüße präemptive Gebotsverbote), fehlt mir die Fantasie, inwiefern die Freiheit der Forschung i.S.v. Art. 5 Abs. 3 Satz 1 GG durch ein „Gender-Verbot“ denn letztlich „bedroht“ sein soll, inwiefern Hochschulen damit nicht mehr „Orte des Diskurses, des freien Denkens und des wissenschaftlichen Austauschs“ sein sollen (was also konkret nicht mehr denk- und sagbar sein soll) – eine pauschale Aussage wie „Verbote stehen dem diametral gegenüber“ verfängt hier ja so nicht, Forschung hat allerlei Ge- und Verbote (man frage bspw. einmal nach den ethischen und juristischen Limitationen psychologischer Experimente). Man helfe mir diesbzgl. bitte auf die Sprünge.

Probleme sehe ich allenfalls in der Lehre und der entsprechenden Freiheiten der Hochschullehrer etc., will man diesen einen bestimmten Duktus o.ä. oktroyieren und nicht lediglich Maßnahmen ergreifen, die präemptiv einem Gebotsverbot entsprechen. Schwierig. Ein Fehlschluss ist aber, dass es der ‚Gendersprache‘ bedürfe, um „die Verwirklichung von Gleichstellung, Diversität und Antidiskriminierung“ zu… ja, verwirklichen halt.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

Inwiefern ist dieses „Gebotsverbot“ begrüßenswert?
Der Gesetzgeber hätte alle Ausdrucksweisen weiterhin zulassen können oder eine Norm mit einer Genehmigung für Ausnahmen umschreiben können.

Stattdessen ein Verbot, zudem schwächlich argumentiert: ein präventives. Vor was?
Wird künftig die Ansprache von Frauen verboten aus Angst, irgendwann wollen diese das Ansprechen von Männern verbieten? Die sollen sich doch bitte mitgemeint fühlen?

Es ermüdet mich, dass die Befürworter*innen sich immer noch hinter grotesk schwachen Argumenten verstecken: „Ich kann es nicht lesen“ etc. -___-

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

„Inwiefern ist dieses „Gebotsverbot“ begrüßenswert?“
… aus Gründen der Verunmöglichung (mittels Pönalisierung) evtl gegenwärtiger expliziter, aber auch faktischer entsprechender Gebote, wo sie evtl. bestehen, wie auch aus Gründen diesbzgl. Präemption, wo also die Möglichkeit derartiger Gebote gegeben ist (s. auch die ‚Diskussion‘ im antezedierenden Thread, die unter dem Artikel zu finden ist und deren Teilnehmer Sie auch zu diesen Punkten waren – es besteht keine Notwendigkeit, dies hier zu wiederholen).

„Der Gesetzgeber hätte alle Ausdrucksweisen weiterhin zulassen können oder eine Norm mit einer Genehmigung für Ausnahmen umschreiben können.“
Ja… deshalb plädiere ich ja für das Gebotsverbot und nicht ein ubiquitäres „Gender-Verbot“ (über die direkte Kommunikation der Hochschule mit der Außenwelt, den Studenten, den internen Schriftverkehr etc. hinaus).

„Stattdessen ein Verbot, zudem schwächlich argumentiert: ein präventives.“
Hat man das entsprechende Verbot an Hessens Schulen denn offiziell mit einer Prävention legitimiert? Bitte liefern Sie mir die Quellen. Oder meinen Sie etwa lediglich das hier: https://www.news4teachers.de/2024/03/kultusministerium-verfuegt-sonderzeichen-gelten-in-den-bevorstehenden-abschlusspruefungen-als-notenrelevante-fehler/

„Wird künftig die Ansprache von Frauen verboten aus Angst, irgendwann wollen diese das Ansprechen von Männern verbieten? Die sollen sich doch bitte mitgemeint fühlen?“
Wo sehen Sie hier konkret eine analoge Argumentation, die dieses slipper slope-Argument Ihrerseits legitimieren würde?

Es ermüdet mich, dass die Befürworter sich immer noch hinter grotesk schwachen Pseudoargumenten verstecken, Strohmännern z.B.

Und: Können Sie mir die Fragen meines Ausgangsbeitrags beantworten?

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

“ […] ich bin nicht für das „Gender-Verbot“ an Hochschulen […]“

[Ja… deshalb plädiere ich ja für das Gebotsverbot und nicht ein ubiquitäres „Gender-Verbot“ (über die direkte Kommunikation der Hochschule mit der Außenwelt, den Studenten, den internen Schriftverkehr etc. hinaus).]

Alles gut bei Ihnen? =\

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Zu kompliziert für Sie?

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

„[…] ich bin nicht für das „Gender-Verbot“ an Hochschulen, […]“

Also Sie sind dagegen. Danke, dass wir uns hier einig sind!
Bitte reden Sie nächstes Mal Deutsch mit mir. Sie wissen doch, dass ich kein Wörterbuch dabei habe 🙂

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

„das“ wie in „dieses“ – ich schrieb auch: „deshalb plädiere ich ja für das Gebotsverbot und nicht ein ubiquitäres ‚Gender-Verbot‘ (über die direkte Kommunikation der Hochschule mit der Außenwelt, den Studenten, den internen Schriftverkehr etc. hinaus)“… bei den Fällen in der Klammer bin ich durchaus für klare Regeln gg. Sonderzeichen und Co.

Ist übrigens alles Deutsch.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

Die Politiker*innen mit ihren Genderverboten müssen Ihnen wahrlich zu doof sein. Warum verstehen alle anderen bloß das Verbieten von Glottisschlag und Genderzeichen als „Genderverbot“?

Habe heute eine Wahlbroschüre gefunden, wo nach der Begrüßung nur noch generisches Maskulinum verwendet wird und sich die anderen „mit angesprochen fühlen sollen“. Die Welt ist also noch heile 😀

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Dieser Kommentar von Ihnen, also der erste Teil, fasst Ihr Wirken hier und Ihre Lesekompetenz formidabel zusammen. 🙂

Sie verstehen offensichtlich nicht, was die Unterschiede zwischen ubiquitären (wie in Bayern z.B.) und teilweisen, situations-/kontextspezifischen „Genderverbot[en]“ (also bspw. dem Verbot des Genderns in der in- und externen Kommunikation einer Hochschule, nicht aber seitens einzelner Hochschullehrer in deren Seminaren, Vorlesungen, Publikationen etc.) sind (ja… man kann da regelrecht differenzieren), noch was all dies von Gendergebotsverboten unterscheidet und wer in diesem ‚Diskuts‘ hier welche Position vertritt (Tipp: Es gibt mehr als zwei Möglichkeiten).

Aber Sie wollen ohnehin nur abermals, wie eigtl. in jedem Ihrer Beiträge, einen Strohmann konstruieren (ich hätte irgendwie, irgendwo „Genderverbot[e]“ nicht als solche bezeicnet o.ä. Unsinn). 🙂

Und jetzt eird es mal persönlich (soweit die Netiquette es erlaubt, die Sie selbst ja nicht kümmert): Dass jmd. mit Ihren Lesekompetenzen und Ihrer Attitüde examinierter Pädagoge swin soll, ist das wahrlich erschreckenden. Bitteschön.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

Ach hätten alle bloß diese innere Ruhe und den Respekt vor anderen wie Sie 😉
Kann mich aber nicht erinnern, dass Söder immer nach dem „Genderverbot“ hustete: “
… an Schulen…“

Und ehrlichgesagt bin ich es langsam leid, betonen zu müssen, dass es mir um das Verbot geht, nicht um das bereitstellen von Oben abgenickter Begriffe, mit denen sich die Betroffenen nicht repräsentiert fühlen.

Zurück zu meiner Frage: Was halten Sie von Politiker*innen, die „Genderverbote“ fordern, im Grunde aber nur Genderzeichen meinen.
Sind die vielleicht zu ungebildet oder halten die möglicherweise ihre Wählerschaft für doof? 🙂

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Ihr tu quoque verfängt nicht, ist Ihrerseits maximal unglaubwürdig. Aber das Gaslighting Ihrerseits passt zum Gesamtbild.

Ansonsten: Ihr zweiter Satz bleibt kryptisch (Kohärenzproblem 1). Ihr zweiter Absatz hat mit unserer ‚Diskussion‘ nichts zu tun (Kohärenzproblem 2). UndIhre Frage gat auch nichts mit meinem Beitrag zu tun (Kohärenzoroblem 3). Aber zu Ihrer Frage dennoch: Eigtl. dürfte jeder wissen, was mit „Genderverbote[n]“ alltagssprachl. gemeint ist (nämlich das Verbit von Gendetn mit Sonderzeichen und Co.)… was versucht man mut dem Dummstellen zu erreiche Das ridikülisiert nicht diejenigen, die die Verbite erkassen, sondern einen selbst.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

Zurück zu meiner Frage: Was halten Sie von Politiker*innen, die „Genderverbote“ fordern, im Grunde aber nur Genderzeichen meinen? 🙂

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

s.o.

Frau
1 Monat zuvor

Es ist mir inzwischen unerträglich, wie sich hier- sobald vom „Gendern“ die Rede ist- hier von vornehmlich Herren ereifert wird.
Personen, die sich aussuchen können, ob und wann sie sich mit Geschlechtergerechtigkeit beschäftigen, weil sie nicht in persönlich- negativer und einschränkender Weise davon betroffen sind, haben Menschen, bei denen das nicht so ist, nicht zu sagen, worin sie inkludiert sind und was sie wie zu empfinden haben. Auch sprachhistorische, linguistische und andere Exkurse sind obsolet und übergriffig.

Personen, Politiker:innen, die aus einem wichtigen Anliegen einfach nur populistisch- billig politisches Kapital schlagen wollen, haben der Sache selbst einen Bärendienst erwiesen. Der UN- Bericht vor einigen Tagen beschreibt die Einschränkung von Frauenrechten weltweit- auch in Europa übrigens- und ein Post bei Tagesschau.de (zu einem Bericht zu Afghanistan) war, dass „die Mädchen größtenteils nicht in die Schule dürfen [sic] ist in Afghanistan normal“, deshalb sei Asyl/ Aufnahme in Deutschland mit Recht abzulehnen.

Nun ja- die Bühne ist wieder bereitet für die Papos und Konsorten, und die dreistellige Zahl an Posts wird nicht lange auf sich warten lassen. Traurig.

Gabi
1 Monat zuvor
Antwortet  Frau

Kritik an Gender üben viele Leute, sowohl Männer als auch Frauen. Sogar Alice Schwarzer, die sich seit vielen Jahrzehnten immer stark gemacht hat für Frauenrechte, sieht in Gender eine Gefahr, auch für die Frauen.
https://www.zeit.de/kultur/2017-09/gender-studies-vorwuerfe-feminismus-10nach8/seite-2

Frau
1 Monat zuvor
Antwortet  Gabi

Das Wort „vornehmlich“ ist Ihnen entgangen?

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Frau

Man(n!) solle dem Primat der Gefühligkeit also bitte unkritisch affirmieren… natürlich. ^^
Habe ich was überlesen oder wo sind ungeachtet Ihres Whataboutism im zweiten Textblock, der mit dem Rest Ihres Beitrags und insg. dem Thema des Artkels nichts zu tun hat, Ihre diesbzgl. Argumente zu finden? Wenn sich jmd. ereifert, dann ja wohl Sie. Wenn Sie mit (argumentbasierter) Widerrede und anderen (werturteilsbasierten) Meinungen außer Ihrer eigenen solche Probleme haben, dass Ihnen Dgl. „unerträglich“ ist, sollten Sie Diskussionsforen vielleicht – um Ihretwillen – fern bleiben, oder? Die Kommentare hier müssen Sie ja nicht lesen. 🙂

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

Es geht darum, ob die Gruppe der Betroffenen, weniger Sichtbaren in der Gesellschaft nicht tiefergehenden Input zu bieten hat, als die Meinung Previligierter, im Grunde Außenstehender

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Nö, der OP geht es wohl eher um ihren Sexismus und gaaanz viel Primat der Gefühligkeit.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

Sorry, ich stehe auf dem Schlauch
was ist der „OP“?

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

die

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

Danke

Canishine
1 Monat zuvor
Antwortet  Frau

Meinen Sie die Männer, die sich für das Gendern aussprechen, die dagegen argumentieren oder generell alle?

Bla
1 Monat zuvor
Antwortet  Frau

Naja bei „Dieben“, „Betrüger“, „Temposünder/Temposündern“, „Steuerhinterzieher“, „Terroristen“, „Vergewaltiger“, „prügelende Polizisten“ und „unbekannter Täter“ ist Mann eigentlich schon irgendwie betroffen?
Beim „alten weißen Mann“ natürlich auch … Gibt jedoch auch „alte weiße (priviligierte) Frauen“. Das wird jedoch deutlich seltener angewendet.

Walter Hasenbrot
1 Monat zuvor
Antwortet  Frau

Bei der verbotenen Form des Genderns geht es doch gar nicht um Frauen, sondern um non- binäre Personen.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Frau

Es fällt mir schwer, mich bei solchen Debatten der Sprachpolizei und den Verfechter*innen des „richtigen Deutschen“ nicht kritisch zu äußern.

Aber wir drängen uns wahrlich auf die Bühne. Es tut mir leid

Kevin
1 Monat zuvor

Die Freiheit von Forschung und Lehre bedroht, weil Menschen so schreiben sollen, wie sie es z.B. im Jahr 2005 taten? nee, net plausibel.

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Kevin

Ja, ich beklagte diese Aussage ja auch.
Würde mich wirklich interessieren, welche Rabulistik man bemühen müsste, um aus diesem Unsinn vermeintl. keinen Unsinn mehr zu machen… ansonsten ist es eine bestenfalls hysterische Warnung des Präsidenten der Goethe-Uni, slippery slope halt. Sollte jmd. in der Position nicht passieren.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Kevin

Dann werden Sie Präsident der Goethe Universität 😉

Bin mir aber relativ sicher, dass es da 2005 keine Sprachverbote gab…

Fragezeichen
1 Monat zuvor

In den Kommentaren berufen sich einige darauf, dass es keine offiziellen Verpflichtungen an Hochschulen zum Gendern gegeben hätte und man gegen inoffizielle Erwartungshaltungen und Druck ja hätte vorgehen können. Aber gerade diesen inoffiziellen Erwartungshaltungen schiebt das offizielle Genderverbot einen Riegel vor die Tür und das ist gut, denn welcher Student will sich schon den Aufwand und den Stress machen, gegen eine inoffizielle Erwartungshaltung und Druck zu klagen, die nirgendwo offiziell festgeschrieben sind?! Das muss man dann ja erstmal nachweisen können. Wir erleben hier, wie das alles kleingeredet wird.

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Diese Form von Prüfungs-/Bewertungssituation etc. ist aber auch ein Spezifikum von Schulen, Hochschulen, Studienseminaren etc., wo entsprechende Texte produziert und bewertet werden und entsprechendes Handeln in einem spezifischen Funktions-/Aufgabenkosmos der jeweiligen Institutionen stattfindet. Man muss so eine Gebotsverbotsnorm nicht für Fahrschulen und Co. formulieren.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

Müssen dies Fahrschulen in Bayern und Hessen (noch) nicht?

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

Behauptete die Redaktion meines Wissens auch nicht

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Das nennt man: Beispiel / Illustration etc.

Jan
1 Monat zuvor

„Für die Goethe-Uni erklärte Schleiff: «Um es klar zu sagen: Die hessischen Universitäten verstehen sich als vielfältige und inklusive Orte, die sich die Verwirklichung von Gleichstellung, Diversität und Antidiskriminierung zum Ziel gesetzt haben.“

Dieser Punkt ist zentral und spricht m.E. gegen Gender-Gebote und Gender-Verbote, sondern dafür, dass man grundsätzlich so schreiben soll, wie man es für richtig hält.

Richtig ist zwar, dass es – soweit ersichtlich – keinen normativen Genderzwang gab. Ich halte jedoch bereits die entsprechende Erwartungshaltung von Dozenten für kritisch, weil auch diese auf Studierende Zwang ausüben kann.

Wutbürger
1 Monat zuvor

Die Apologeten sagten (auch hier) doch immer, dass es Wichtigeres gäbe als über Sinn und Unsinn des Genderns zu streiten. Das gilt dann jetzt wohl auch!

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Wutbürger

Ja… dafür, dass einem das Thema dann so egal sei, ereifert man sich ganz schön, nur um diese Ereiferung dann der Gegenseite vorzuwerfen. 😉

Justus20
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

So ist es!! Sehr gut beobachtet auf den Punkt gebracht!