Wenn Schüler mobben, schlagen, …morden: Konzepte gegen Gewalt an Schulen gesucht

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WÜRZBURG. Attacken auf Lehrkräfte, Schlägereien unter Schülerinnen und Schülern, Gewalt – in extremen Einzelfällen bis hin zum Mord: Die Polizei registriert mehr Übergriffe an den Schulen. Lösungen für ein besseres Klima in den Klassen müssen her.

Wie lässt sich die Gewaltspirale an Schulen stoppen? (Symbolfoto) Foto: Shutterstock

Sie heißen «faustlos», «zammgrauft», «Mach dein Handy nicht zur Waffe» oder einfach «Gemeinsam Klasse sein» – und haben alle nur ein Ziel: ein friedliches Miteinander aller, die tagtäglich in Schulen unterwegs sind. Beispiel Bayern: Landesweit gibt es zahlreiche Präventionsprojekte, damit Schülerinnen und Schüler lernen, Konflikte gewaltlos zu lösen. Jugendgewalt, sei es mit dem Smartphone, den Fäusten oder dem Messer, wird seit Jahren ein immer drängenderes Thema – nicht nur im Schulkontext. Ein Blick in die Kriminalstatistik zeigt: Die Polizei registriert immer mehr gewalttätige Jugendliche.

Isolation während Corona, Verrohung in der Gesellschaft, fehlende Medienkompetenz und überforderte Eltern – es gibt nach Ansicht vieler Experten nicht den einen Grund, warum Mädchen und Jungen handgreiflich werden: «Wir in unserem Institut beobachten schon länger, dass es zunehmend an grundlegenden sozialen Kompetenzen fehlt, welche den Kindern und Jugendlichen dabei helfen könnten, in schwierigen Situationen, bei Problemen oder bei sich anbahnenden oder schon bestehenden Konflikten gut zu reagieren», erzählt Sozialpädagoge Ronny Fleck. Er arbeitet beim Institut für traumazentrierte Erlebnistherapie, Erlebnispädagogik und Sozialkompetenz im oberfränkischen Bad Staffelstein und ist mit Kindern und Jugendlichen unterwegs, deren Leben aus verschiedenen Gründen aus der Spur geraten ist.

«Kinder mit mannigfaltigen Krisen wissen sich oft nicht anders zu helfen», sagt Simone Fleischmann, Vorsitzende des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes. Ein großes Problem seien Gewaltdarstellungen im Netz. «Wir müssen dieses Gewaltpotenzial im virtuellen Raum in die Schulen reinholen, über Verfehlungen sprechen.» Elternhäuser seien beim Thema Medienerziehung oft ein Komplettausfall.

Teenager tötet Teenager – reine Mordlust?

Bundesweit haben in den vergangenen Monaten mehrere Gewaltverbrechen von Kindern und Jugendlichen aufgeschreckt. Vor rund einem halben Jahr riss ein 14-Jähriger das beschaulich im Spessart gelegene Lohr am Main brutal aus seiner Ruhe. Womöglich aus reiner Mordlust, nach dem Vorbild eines amerikanischen Serienmörders, soll der deutsche Schüler der ansässigen Mittelschule einen gleichaltrigen Italiener auf dem Schulgelände erschossen haben. Eine Kugel, von hinten direkt in den Kopf.

«Er hat die Tat nur begangen, um jemanden zu töten», berichtet ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Am 3. Mai beginnt der Mordprozess am Landgericht Würzburg. Die Öffentlichkeit wird in dem Verfahren ausgeschlossen sein. Dies ist laut Gesetz immer der Fall, wenn sich das Verfahren ausschließlich gegen einen Jugendlichen richtet.

Die Tatwaffe gehörte legal einem Nachbarn des Angeklagten. Wie der Schüler an die Pistole kam, ist öffentlich nicht bekannt.

Warum? Familie hofft auf Antwort

Der Verdächtige schweigt seit seiner Festnahme am Tattag, dem 8. September 2023, zu den Vorwürfen. Den Ermittlern zufolge soll der Deutsche vom Serientäter Jeffrey Dahmer, «Kannibale von Milwaukee» genannt, fasziniert gewesen sein.

Ob er sich tatsächlich derart inspirieren ließ, muss in dem Verfahren geklärt werden. «Die Eltern beschäftigt dieses Warum», erzählt der Anwalt der Nebenkläger, Norman Jacob senior. «Die Familie möchte auf jeden Fall, dass das Motiv aufgearbeitet wird. Warum?» Die Tat gleiche einer Hinrichtung: «Das ist eine in dem Alter kaum nachvollziehbare Begehensweise. Es gibt für mich keinen Konflikt unter Gleichaltrigen in einer Gruppe, der es rechtfertigt, jemandem von hinten in den Kopf zu schießen.»

Schwere Verbrechen von Minderjährigen selten

Tödliche Gewalt ist an Deutschlands Schulen außergewöhnlich. Bundesweit haben in den vergangenen Monaten mehrere Verbrechen von Jugendlichen aufgeschreckt – etwa ein tödlicher Messerangriff auf eine Schülerin nahe Heidelberg.

Die Zahl der 14- bis 18-jährigen Verdächtigen bei allen Straftaten – also auch Raub, sexuelle Übergriffe und Körperverletzung – stieg bundesweit 2023 innerhalb eines Jahres laut Polizeilicher Kriminalstatistik (PKS) um 9,2 Prozent auf gut 207.000 (2022: rund 189.000). Besonders hoch war der Zuwachs den Angaben zufolge bei ausländischen Minderjährigen. Allerdings stieg auch der Anteil nicht deutscher Kinder und Jugendlicher an der Bevölkerung, vor allem durch Zuwanderung.

Polizei registriert mehr Gewalt an Schulen

Schläge, Tritte, sexuelle Übergriffe: Betrachtet man allein die bayerischen Schulen, werden immer mehr Fälle von Gewalt bekannt. 2023 registrierten die Behörden im Vergleich zum Vorjahr 24,5 Prozent mehr Fälle von Gewalt, wie Landespolizeipräsident Michael Schwald kürzlich erklärt. Die Zahl sei vor allem darum bemerkenswert, weil der Anstieg deutlich drastischer ausfalle als bei den Gewaltdelikten insgesamt, unabhängig vom Tatort. Dort lag der Anstieg bei rund 4 Prozent. «Da ragt die Schule als Tatort heraus.» Unter den 9620 Fällen «mit der Tatörtlichkeit Schule» seien im vergangenen Jahr 690 Gewaltdelikte gewesen.

Jugendliche Streitschlichter

Doch wie der Problematik Herr werden? Das Kultusministerium in München verweist auf eine Vielzahl von Angeboten, die Lehrkräfte aber auch Eltern zur Prävention nutzen könnten. An Schulen wie der Mittelschule in Lohr arbeiten Schüler mit Boxtrainern in Workshops zu Themen wie Grenzen und Gewalterfahrung zusammen. An vielen Schulen gibt es mittlerweile auch Streitschlichter, also ältere Schüler, die Kindern bei Problemen helfen. «Streitschlichtung ist ein Beitrag zu einem positiven Schulklima. Die Schülerinnen und Schüler müssen nicht bei den Lehrkräften petzen», erklärt das Zentrum Bayern Familie und Soziales mit Sitz in Bayreuth. Außerdem gibt es private Anbieter oder Initiativen der örtlichen Polizeien, damit Schülerinnen und Schüler nicht zu Tätern werden.

Sozialpädagoge Ronny Fleck blickt vor allem auf den Medienkonsum der Jugend kritisch: «Vor der Zeit der Kurznachrichtendienste und Social Media musste man persönlich mit einer Person sprechen und erhielt eine Rückmeldung in Form von Worten, Mimik, Gestik oder Stimmlage.» Das bleibe heutzutage oftmals aus. «Und so sinken die Hemmschwellen in vielen Bereichen des Lebensalltags von Kindern und Jugendlichen.» Von Angelika Resenhoeft, dpa

Aktionsrat Bildung: Mobbing in der Schule bekämpfen – um sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft zu stärken

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Philine
1 Monat zuvor

Rücksichtnahme, Takt und Gemeinsinn erfreuen sich keiner Wertschätzung mehr, der zeitgemäße Stil ist rabiat, tabulos und gewaltaffin. Dieser mächtigen – von Medien und Musikindustrie geförderten – Tendenz kann die Schule wenig entgegensetzen. Aber nett klingen die gutgemeinten Projekte ja.

Katze
1 Monat zuvor

Schule ist heutzutage kein Ort mehr des Lernens und Strebens. Hier werden Ehekriege ausgefochten, vornehmlich Schülerinnen hungern sich bis auf ein Mindestmaß an Körpermasse herab und ritzen sich die Unterarme, um dem Leistungsdruck ein Ventil zu geben, andere steigern ihr Selbstwert- und Machtgefühl durch Mobbing sowie physische, psychische und zunehmend sexualisierte Gewalt gegen Mitschüler.

An manchen Gymnasien (an meinem nicht) steht für solche Fälle ein multiprofessionelles „Team“ bereit, das aus exakt einem Schulpsychologen besteht, wenn überhaupt! Dieser kann sich dann um die auffällig Auffälligen und auffällig Unauffälligen aus der gesamten Schülerschaft kümmern. Und der restliche Lehrkörper wurde durch die Nichtexistenz der Vorbereitung auf solche Fälle im Studium (Lehramt nicht Sozialarbeit, Erlebnispädagogik oder Traumatherapie haben wir einst studiert) ins kalte Wasser geschmissen – aber egal, ein bisschen Menschenkenntnis, Kuschelpädagogik, Survival Intensiv-Überlebenstraining, grenzenloser Optimismus und Improvisation werden wohl ausreichen. Habt euch nicht so im Reparaturbetrieb Schule.

Wirksame Sanktionierungsmöglichkeiten als Konsequenzen für Verstöße gegen Regeln, Normen und Werte haben wir nicht. Und auch was Gewalt(androhungen) gegen Lehrer betrifft, sind wir schon lange mittendrin und nicht nur dabei. Olle(r) wat willste? Juckt doch keinen, was du da laberst! Olle(r) wir wissen wo dein Auto steht, ist noch eine harmlose Ansage. 

machtlos
1 Monat zuvor

,,Elternhäuser seien beim Thema Medienerziehung oft ein Komplettausfall.“

Wer einen Hund halten möchte, muss einen Hundeführerschein ablegen.
Vielleicht sollten es diesen auch für Eltern geben?
Vielleicht sollten Eltern mehr in die Pflicht genommen und bei Verstößen ihrer Kinder
Strafe zahlen o.ä. ?
So kann es jedenfalls nur noch schlimmer werden!

Alter Pauker
1 Monat zuvor

Tja, früher vermied man dieses Phänomen durch Erziehung. Allerdings wurde das Fundament von 0 bis 6 Jahren gelegt. Und nicht – wie heute- gewartet, bis die Schule es schon richten wird.
War ein Erfolgsmodell ….

RainerZufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Alter Pauker

Welches Früher meinen Sie? Die Amokläufe an Gymnasien? Die politische Bildung, die Leute in den letzten Jahren Flüchtlingszentren anzünden, Backsteine auf die Polizei werfen und Dekokratiefeindlichkeit wachsen ließ?
Oder die Zeit, wo Vergewaltigung in der Ehe nicht möglich erschien und die RAF und Neonazis Menschen terrorisierte/ tötete?

So gute Zeiten damals

Lisa
1 Monat zuvor

Mein lieber früherer Rektor sagte immer über die Mentalität einer gewissen Schülerschaft
„“Alles was nicht verboten ist, ist erlaubt. Verboten ist aber nur, was auch sanktioniert wird“
Man müsste also früh anfangen mit den Sanktionen, nicht erst bei Mord, schon bei Diebstahl, bei sexueller Belästigung, bei Tierquälerei und vermutlich auch in jüngerem Alter.
Ich weiß, dass kommunistische Pädagogik verpönt ist, doch es empfiehlt sich ein Blick auf den sowjetischen Pädagogen Makarenko. Er stand vor einem ähnlichen Problem wie wir heutzutage, ja noch schlimmer: Durch den russischen Bürgerkrieg hatte er es mit einer verrohten haltlosen, kriminell gewordenen Jugend zu tun. Manche seiner Ansätze sind interessant.
Schon früher gab es immer einmal wieder Epochen mit Jugendgewalt. Unsere Idee der 70 er , 80 er Jahre ist vielleicht gar nicht der Normalfall.

Katze
1 Monat zuvor
Antwortet  Lisa

Das Motto Makarenkos
Ich fordere dich, weil ich dich achte.“ hat man ja leider mit dem Leistungs- und Wettbewerbsgedanken aus unseren Schulen und Sportstadien verbannt. Anstrengungsbereitschaft, Arbeitswillen und die Fähigkeit zu kritischer Selbstreflexion werden so bei SuS nicht ausgebildet.
Die Resultate nehmen wir nun immer deutlicher wahr. Lasst uns daher weiter labern, evaluieren (auf allen Vieren), Handreichungen und Forderungskataloge erstellen (hoffentlich laminiert für Hysterican) sinnfreie Fortbildungen besuchen sowie Arbeitskreise und Bildungsausschüsse bilden und weiter labern…
Das alles macht wirklich Sinn. Ich will nicht mehr!!

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Katze

„Der Mensch wird nicht in Teilen erzogen, er wird synthetisch geschaffen durch die Summe der Einflüsse, denen er ausgesetzt ist.“ (A. S. Makarenko)
Welchen Einflüssen sind Kinder und Jugendliche heutzutage ausgesetzt, dass sie mobben, schlagen, …

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Katze

Ich bin da auch für – will ja kein „Pooopuuuliiiist“ sein. Nur bitte…können diese Runden als Fortbildungstage stattfinden? Mit mir als home-office-Teilnehmer?

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Lisa

Wer kennt denn noch Makarenko und die damit verbundene Zeitgeschichte? Das ist doch doppelt böse, weil „kommunistisch“ und „russisch“. 🙂

Mary-Ellen
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Ich kann mich zumindest daran erinnern, dass die Thesen Makarenkos in meinem gymnasialen LK Pädagogik (Westdeutschland) durchgenommen wurden, genauso wie beispielsweise jene von A.S. Neill (Summerhill) u.v.m…

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Mary-Ellen

@Mary-Ellen
Das ist sicher schon eine ganze Weile her. 🙂

447
1 Monat zuvor

Eine Möglichkeit wäre es, über Arbeitskreise und eine Sammelinitiative Handreichubgen zu erarbeiten, die dann nach der Evaluation als Fortbildungsmaterialien über die Bezirksregierungen gegeben und bei lokalen Fortbildungen den Arbeitskreisen erneut übergeben werden.

So wäre der Kreislauf geschlossen. 🙂

Hysterican
1 Monat zuvor
Antwortet  447

Ja, gute Idee!
Ich nehme diese aber nur, wenn sie laminiert sind und bunte Bildchen enthalten, damit ich auch mal ne Kaffetasse darauf abstellen und dann später die Schmutzränder mit einem feuchten Lappen abwischen kann.

Lessi
1 Monat zuvor
Antwortet  Hysterican

😉

Lessi
1 Monat zuvor
Antwortet  447

Der Tagesablauf aller LuL dann auch…24/7- Helden und Problemlöser für ALLES, was die Gesellschaft versemmelt hat. 😉

SB HS Lehrer
1 Monat zuvor

Schule ist das Spiegelbild der Gesellschaft, also warum erwartet man denn dann dass es hier anders ist?

Wir leben in einer Zeit in der vermehrt der Einzelne der Mittelpunkt der Welt ist. Jede lebt seine Freiheit bis ins maximale aus, oft ohne nachzudenken wo Grenzen sind.

Das führt bei einigen dann zu Grenzüberschreitungen.

Vorgelebt bekommen sie es in vielfältigen Medien.
Serien bei denen der Antiheld der das Gesetz bricht der coole ist und die die sich an Regeln halten die Dummen.

Bei Influencern die Pranken und dabei auch oft Anstand fehlen lassen.

Bei Musikern, die den Kids einflüstern sie wären im Krieg.

Und bei Eltern die oft auch nicht mehr Konflikte normal klären können, sondern sich in die Whatsapp Chats ihrer streitenden Kids mit einklinken oder gleich mit zur klärenden Schlägerei gehen.

Dahin haben wir uns entwickelt – nicht in allen Bereichen der Gesellschaft aber in vielen.

Der Staat scheint handlungsunfähig oder unwillig.

Kommt es überhaupt mal zu einem Verfahren, geht das oft so harmlos aus, dass die Kids nur lachen.

In der Schule das gleiche Problem. Oft haben Kollegen aus Angst vor Eltern oder aus falschem pädagogischen Denken, nicht den Mut klare Konsequenzen auszusprechen.

Bei mir gibt’s die klare Ansage – wer schlägt der geht.

Ebenso wer beleidigt, wiederholt ärgert oder ähnliches.

Wer meint auf dem Schulgelände rauchen oder campen zu müssen – bekommt ein Ordnungswidrigkeitenverfahren mit Bußgeld (kostet übrigens 70€)

Ergebnis deutlich weniger Probleme. Weil sie bei uns das Wort NEIN und Grenzen kennenlernen.

Jetzt werden mich wieder viele kritisieren und sagen ich kriminalisiere Jugendliche.

Dann legt mal los….

447
1 Monat zuvor
Antwortet  SB HS Lehrer

Ich habe mich gerade ein bisschen in Sie verliebt. <3

Marhat
1 Monat zuvor
Antwortet  SB HS Lehrer

Prima!
Sie bieten auch Fortbildungen für andere SL an? Da könnten viele was für sich mitnehmen.

Hysterican
1 Monat zuvor

Die Überschrift ist leider verkürzt formuliert und trifft daher nicht die politische und gesellschaftliche Realität.

Es muss heißen:

„Wenn Schüler mobben, schlagen, …morden: Konzepte gegen Gewalt an Schulen gesucht, die aber nichts kosten dürfen außer der Arbeitskraft, der Duldsamkeit, der Empathie und der Gesundheit der sie umsetzenden Lehrer:innen“

(hier passe ich mich ausnahmsweise mal der Gender-Schreibweise der Red: an 😉 )

RainerZufall
1 Monat zuvor

Schrecklich die Lage und depremierend der Ausblick…
SchülerInnen einen angemessenes Umfeld und Reflexionsmöglichkeiten, geschweige die Zeit für Gespräche bieten? Keine Zeit, kein Personal! In zehn Jahren (vielleicht)!

Bis dahin rennen wir Social Media, Ballerspielen, Dem Fänger im Roggen oder dem Bösen Gen hinterher, anstatt den ach so verwahrlosten Coronakindern Angebote zu machen, um sich angemessen zu entwickeln bzw. Störungen zu erkennen und diesen zu helfen. Stattdessen ist es der gleiche Bumms wie bei früheren Amokläufen: „Er war immer unauffällig“ (wir hatten keine Zeit/ Möglichkeit, etwas zu bemerken…)