75 Jahre Grundgesetz: Zwei Drittel der Jugendlichen schließen politisches Engagement für sich aus

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DÜSSELDORF. Das Grundgesetz wird 75 Jahre alt. Ein guter Anlass, mal zu schauen, wie es um die Zukunft der darin enthaltenen Werte bestellt ist. Die Schule soll neben Lesen, Rechnen und Schreiben auch die Regeln der Demokratie vermitteln und zu freier Rede, Toleranz und kritischem Umgang mit Medien befähigen. Das klappt aus Sicht der Schülerinnen und Schüler allerdings nur – bedingt.

Jugendliche nehmen gerne die Freiheiten in Anspruch, die das Grundgesetz ihnen garantiert – sich dafür engagieren? Och nö, lieber nicht. (Symbolfoto) Foto: Shutterstock

Das Erlernen einer respektvollen Debattenkultur kommt aus Sicht vieler Jugendlicher und Heranwachsender in den Schulen zu kurz. Einer am Donnerstag veröffentlichten repräsentativen Jugendstudie der Vodafone-Stiftung zufolge stimmten 19 Prozent der befragten jungen Leute zwischen 14 und 20 Jahren voll und ganz der Aussage zu: «In der Schule gibt es die Möglichkeit, Diskussionen zu führen und zu lernen, wie man seine Meinung vertritt.» Immerhin 48 Prozent stimmten «eher zu», 28 Prozent «eher nicht» und 5 Prozent überhaupt nicht.

«Mir macht es Sorge, dass nur die Hälfte der Jugendlichen die Schule als einen Raum wahrnimmt, in dem Diskussionen geführt und vermittelt werden»

Nur zwölf Prozent bejahten voll und ganz, dass sie in der Schule lernten, sich in Andere hineinzuversetzen und deren Meinung zu verstehen, 52 Prozent stimmten dem eher zu, 30 Prozent eher nicht und sechs Prozent überhaupt nicht. «In der Schule lernen wir, Informationen kritisch zu hinterfragen», diese Aussage bejahten 17 Prozent voll und ganz, 47 Prozent gaben «eher ja» an, 28 Prozent «eher nein» und 8 Prozent überhaupt nicht.

«Mir macht es Sorge, dass nur die Hälfte der Jugendlichen die Schule als einen Raum wahrnimmt, in dem Diskussionen geführt und vermittelt werden», fasste der Geschäftsführer der Vodafone Stiftung Deutschland, Matthias Graf von Kielmansegg, die Gesamtschau zusammen. «Die Ergebnisse sind auch ein Signal an die Politik: Werdet aktiv und informiert uns gezielter zu euren Themen.»

Dabei gibt es offensichtlich auch in der Schule Nachholbedarf. Zwar halten es fast alle Jugendlichen (insgamt 99 Prozent) für «wesentlich» oder «eher wesentlich», zwischen vertrauenswürdigen und nicht vertrauenswürdigen Quellen unterscheiden zu können. Gleichzeitig geben nur 16 Prozent der Jugendlichen geben an, in der Schule zu lernen, wie sie vertrauenswürdige von nicht vertrauenswürdigen Quellen unterscheiden können, 41 Prozent stimmen hier «eher» zu.

Bezüglich der Informationsbeschaffung zu politischen Themen schenken junge Menschen deshalb ihrem persönlichen Umfeld am meisten Vertrauen: 84 Prozent der Jugendlichen halten ihre Familie in dieser Hinsicht für besonders glaubwürdig. Der Freundeskreis steht mit 56 Prozent an zweiter Stelle, während – immerhin – Lehrkräfte für 37 Prozent der Jugendlichen vertrauenswürdige Informationsquellen zu politischen Themen darstellen.

Bedenklich: Wissenschaftler:innen werden nur von einem Viertel der Befragten als vertrauenswürdig angesehen. Die Schlusslichter bilden Politiker*innen und „religiöse Ansprechpartner“ – ihnen schenken die Jugendlichen nur sehr wenig Vertrauen, wenn es um politische Themen geht.

Politische Beteiligung steht bei der jüngeren Generation in Deutschland wohl auch deshalb nicht hoch im Kurs: Nur fünf Prozent haben sich bereits politisch engagiert und lediglich 32 Prozent könnten sich vorstellen, in diesem Bereich aktiv zu werden. Eine deutliche Mehrheit, 63 Prozent, schließt politisches Engagement für sich aus.

Gefragt nach der Bedeutung der verschiedenen Aspekte persönlicher Freiheit, finden zwei Drittel der 14- bis 20-Jährigen die freie Meinungsäußerung besonders wichtig. Darüber hinaus legt mehr als die Hälfte der Befragten großen Wert darauf, sich frei bewegen, reisen und den Wohnort wählen zu können (57 Prozent). Fast ebenso viele (56 Prozent) finden es entscheidend, sich frei entfalten und selbstbestimmt leben zu können. Etwa ein Drittel verbindet persönliche Freiheit damit, nicht diskriminiert zu werden, während ein Viertel großen Wert auf die Privatsphäre legt.

Auf Gerichte und den Rechtsstaat vertrauen zu können (12 Prozent), Religionsfreiheit (10 Prozent) und Versammlungsfreiheit (7 Prozent) werden hingegen von jungen Menschen als weniger relevant für die persönliche Freiheit bewertet – immerhin Kernbestandteile des Grundgesetzes. News4teachers / mit Material der dpa

Hier geht es zur vollständigen Studie.

Umfrage: Ein Drittel der Schulabgänger misstraut der Demokratie in Deutschland (Vertrauen in Lehrkräfte ist größer)

 

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Martina
30 Tage zuvor

Ich kann das Desinteresse an einem politischen Engagement der Jugendlichen gut verstehen. Politisch engagiert zu sein, wirkt heute so, als ginge es vor allem um ideologische Machtkämpfe, gegenseitige Beschimpfungen und zunehmende Gewaltakte.
Politisches Engagement beruht auf dem Wunsch, seinem Land zu dienen und es gemeinsam vorwärts zu bringen. Stattdessen erleben Jugendliche, dass jede Gruppe (bis hin zu den zahlreichen NGOs!) politisch nur an sich und ihre Ziele denkt. Wie es dem Land bei so viel Uneinigkeit und aggressiver Rechthaberei geht, ist Nebensache.
Was sollen sich Jugendliche denn da unter einem politischen Engagement vorstellen, das Sinn macht?

Martina
30 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Konstruktiver Streit, der natürlich zur Demokratie gehört, darf aber nicht mit Hauen und Stechen verwechselt werden. Wer da nicht unterscheidet, hat in der Tat „Demokratie nicht verstanden“.

Mühlackerin
29 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

In meiner Gemeinde kommen die Beschimpfungen von allen Fraktionen. Als Bürger wünscht man sich sachliche Diskussionen, die auf Fakten basieren, was man erlebt, erinnert leider an „Ekel Alfred“. Hinzu kommt die Heuchelei der Gemeinderäte, die wie ein Fähnchen im Wind ihre Meinung dem Publikum anpassen. Falls es bezweifelt wird, einfach mal eine Gemeinderatssitzung in Mühlacker besuchen.

Mühlackerin
29 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Ist es eine Geringschätzung von Arbeit, wenn man eine fehlende sachliche Auseinandersetzung miteinander kritisiert? Polemik stößt viele ab, die sich dann lieber an anderer Stelle engagieren.
Ihre Interpretation der Geringschätzung ist hier fehl am Platz.

RainerZufall
29 Tage zuvor
Antwortet  Mühlackerin

Das ist schlimm. Sie leiden hoffentlich nicht allzu sehr unter den Beschimpfungen seitens SPD oder Grünen ^^

Besseranonym
29 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

🙂 Wiederholung hilft oft.
Ich meine das nicht !!! ironisch.

Zur Vorbeugung @Anka noch eine Hilfestellung

https://www.news4teachers.de/2024/05/neuer-anlauf-afd-startet-wieder-ein-infoportal-um-damit-parteikritische-lehrkraefte-unter-druck-zu-setzen/#comment-596783

Mika
27 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Generell ist der Ton unsäglich geworden: ob das allen voran die AfD mit den „Kopftuchmädchen“, die CDU mit den „kleinen Paschas“, „unser Hauptgegner sind die Grünen“, dem „Sozialtourismus“ oder die SPD mit „ab morgen bekommen Sie in die Fresse“ ist. Es gab schon immer die großen Rhetoriker, Wehner und Strauß seien hier erwähnt, die nicht zimperlich in ihrer Wortwahl waren, aber ich habe zunehmend das Gefühl, es geht immer mehr vorrangig um den schnellen Beifall für das scharfe Wort und weniger um inhaltlich wertvolle Beiträge.

Bla
30 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Ja, trotzdem denke ich auch, dass es für viele einfach eine Art „wir können eh nichts ändern“ als Gedanken hervorbringt. Gerade, wenn ewig Ziele und Politikversprechen in’s leere laufen. Zumindest „gefühlt“. Ob das dann wirklich so ist … Ist wieder eine andere Sache.
Und von Medienseite bekommt man oftmals eben nur die Populationsstreben und Misseren mit. Hat mit Demokratie an und für sich eher als Nebenschauplatz zu tun. Die Themen werden aufgeheizt und die Debatten oft in Streitdebatten endend. Das ist in Talkshows so. Das ist hier im Forum oft so. Egal ob im Thema Inklusion oder Gender oder sonst was.
Auch die „Offensiv-Rechtfertigunghaltung“ ist sowohl hier, als auch in Diskursen zunehmend zu beobachten.
Das bringt einem nur bedingt weiter. Klar soll und muss auch mal „gestritten“ werden. Allerdings sollte das nicht der Hauptgedanke davon sein.

Bla
29 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Schließt sich gegenseitig nicht aus, sondern ergänzt sich. Daher ist die Wahrnehmung einiger durchaus nachvollziehbar. Auch das darf und muss man dabei eben bedenken. Dazu „die Medien“ eben in ihre oftmaligen politischen Fixpunkte einordnen.
Schaffen halt eben nicht alle. Gerade wegen „Bubblebildungen“ der Medien.

RainerZufall
29 Tage zuvor
Antwortet  Bla

Ja, meine Schüler:innen fühlen sich auch durch die ständig konsumierten Talkshows getrieben.
Besonders bei den „ewigen“ Diskussionen wie Inklusion oder Gendern – die wahrscheinlich größten Ängste meiner Kids…

Mika
27 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Sorry, den Post nicht richtig gelesen?

Gehören Aggression, gegenseitige Beschimpfungen und Gewalt zur demokratischen Auseinandersetzung? Sollte es in politischen Gremien von der Gemeindevertretung bis hin zum Bundestag nicht darum gehen, für das Land das Beste zu wollen, anstatt profane persönliche Interessen durchzusetzen – und sei es „nur“, für die „Anschlussverwendung“ bei Energie- oder anderen Konzernen vorzubauen? Auf kommunaler Ebene, also dort, wo es Jugendliche direkt mitbekommen, ist dieses Durchsetzenwollen persönlicher Interessen (welche Straße soll saniert werden (nicht meine – zu hoher Eigenbeitrag), welcher Acker wird zu Bauland (meiner! Lizenz zum Geld drucken!) wo dürfen Windkraftanlagen gebaut werden (auf meinen Acker: fünfstellige Pacht pro Jahr), wie hoch dürfen Wohnhäuser gebaut werden usw.) nicht so selten. Und DAS sollte in der Politik nicht so sein!

Mika
27 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

„ Wir nehmen keine „gegenseitigen Beschimpfungen“ wahr“

Nicht? Dann googeln Sie mal: „Beschimpfungen im Bundestag“. Da ist für und von jedem etwas dabei.

Ich habe nicht bestritten, dass die AfD im Bereich der verbalen Entgleisungen ganz vorn ist. Das sollte jedoch keine Rechtfertigung für Demokraten sein, diesen Stil zu übernehmen!

Mika
27 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Es ging um „gegenseitige Beschimpfungen“ und verrohten Ton. Es ging – zumindest nicht in meiner Wahrnehmung- um Volksverhetzung.
Und Sie finden also, dass Beleidigungen und verbale Entgleisungen auf der politischen Bühne okay sind, wenn diese von CDU/CSU/SPD/Grüne/Parteien auf dem Boden des GG kommen? Ich finde diesen politischen Stil als zunehmende Respektlosigkeit vor dem Gegenüber und als eines Demokraten unwürdig und absolut nicht vorbildhaft, was politischen Diskurs betrifft. Da kann ich sachliche und faktenbasierte Diskussion rauf- und runter üben mit meinen SuS: die Realität erleben sie sowohl in der großen als auch in der kleinen (kommunalen) Politik anders.

potschemutschka
27 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Wer klammert hier Volksverhetzung und Gewalt aus oder verharmlost dies? Niemand! Es geht hier im Forum um respektvollen Umgang der Menschen, und vor allem Politiker, miteinander!
Meine Eltern und Großeltern haben mir beigebracht, dass man allen Menschen, auch Ar…lö..ern gegenüber, immer höflich und respektvoll sein soll, um ihnen zu zeigen, wie es geht. Denn damit entwaffnet man sie am ehesten. Begibt man sich selbst aber auf dieses Niveau hinab, kann man eigentlich nur verlieren.

Mika
27 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Im Ausgangspost ging es um den verrohten Ton und gegenseitige Beschimpfungen. Ich setze einen verrohten Ton nicht automatisch mit Volksverhetzung gleich – dann wäre viel für den Staatsschutz zu tun, und zwar nicht nur bezogen auf die Rechtsextremen.
Auch wenn es verbale Entgleisungen schon immer auf der politischen Bühne der BRD gegeben hat, heißt das doch nicht, dass dies ein beizubehaltender politischer Stil wäre, der andere zum Engagement in der Politik motiviert (um mal die Brücke zum Thema zurück zu schlagen)‘ „Hamm wa immer schon so jemacht“ ist kein tragfähiges Argument.
Was das jetzt mit der DDR zu tun hat, kann ich nicht nachvollziehen.

Leo Lausemaus
30 Tage zuvor

75%? Dabei hieß es doch immer, die heutige Jugend sei so politisch interessiert und vor allem auch engagiert und DESHALB überbieten sich die (linken) Parteien darin, das Wahlalter herabzusetzen.

RainerZufall
29 Tage zuvor
Antwortet  Leo Lausemaus

Die AfD ist unter Jugendlichen – meiner Meinung nach zu – sehr beliebt…

447
27 Tage zuvor
Antwortet  RainerZufall

Wenn ich mich versuche in die Schulhofsituation einer (jedoch substantiellen) Minderzahl der SuS hineinzuversetzen ist das kein Wunder.

Die Effekte sind meiner Spekulation zufolge 🙂 die gleichen, die auch auf Erwachsene wirken.

Nur auf anderem, konkreteren Niveau.

A. Scholz
30 Tage zuvor

Die Schule kann einschätzen wer „vertrauenswürdige Quellen“ sind? Oder soll Bildung dazu befähigen selbst einzuschätzen wer „vertrauenswürdig“ ist? Und seit wann ist „Vertrauen“ ein Merkmal wissenschaftlicher Arbeit? Fragen über Fragen..

RainerZufall
29 Tage zuvor
Antwortet  A. Scholz

„Vertrauen“ bezieht sich hier wohl eher auf sorgenfältige Quellenangaben, peer reviewte Studien und … Ehrlichkeit. Unfassbar viele lügen einfach, bis sich die Balken biegen.

Aber ich habe eine Geheimwaffe:
https://www.mimikama.org/ 😛

Hysterican
30 Tage zuvor

Tragisch ist die die – gerade auch von den jungen Menschen erlebte – Diskrepa z zwischen dem öffentlich vorgetragenen Anspruch an das Engagement junger Menschen im Rahmen der Demokratie und den faktisch erlebten Vorgaben, der Regelungswut, der Missachtung und der arroganten hierarchisch orientierten Grundhaltung der übergeordneten Behörden – nicht nur gegen (die Interessen und Wünsche) der jungen Menschen, sondern auch gegen die breite Masse der Bevölkerung.

Bürokratie ist wichtiger als gesunder Menschenverstand, die Hürden für sinnvolle Veränderungen sind nahezu unüberwindbar hoch, die Akzeptanz von Veränderungswünschen breiter Bevölkerungsgruppen entgegen der Vorhaben der parteipolitischen oder auch bürokratischen Seilschaften geht gegen Null.

Alles das nehmen die jungen Menschen seit längerer Zeit bewusst wahr (Corona war sowas, wie eine Initialzündung ) … u d sie spüren die machtpolitischen Sicherungskonzepte der „da Oben“.

Viele ha en mit diesen Eindrücken, Beobachtungen, Empfindungen, Erfahrungen den Schwung verloren, sich konkret politisch zu organisieren und zu engagieren … als Argument höre ich oftmals, dass die politisch Mächtigen ihre „Machtposition“ so sehr ausgebaut und gefestigt haben,dass ei e gru dlegende Veränderung nicht durchsetzbar ist.

Karl Heinz
30 Tage zuvor

Den Nachholbedarf gibt es in den Schulen ganz sicher.
Es mag gute Beispiele geben, aber i.d.R. sind die Hierarchien recht klar verteilt.
Muss man aber auch mal andersrum sehen: Schüler*innen nutzen Diskussionen auch gern mal, um Zeit zu schinden und damit „Wissensvermittlung“ zu unterlaufen…

Das Politiker kein Vertrauen genießen wundert mich ebenfalls nicht.
Es ist ja so gut wie gar nicht mehr allg. nachvollziehbar, warum welche Entscheidung getroffen wird. Wie Chomsky einst schrieb: „Die Massenmedien im eigentlichen Sinn haben im wesentlichen die Funktion, die Leute von Wichtigerem fernzuhalten.“

Den Wunsch nach eigenem politisches Engagement sehe ich aber schon.
Allerdings weniger in der altbackenen Parteienpolitik, wo man sich anpassen und die Hierarchie über Jahre hinweg langsam nach oben schlängeln muss.
Insofern erlebe ich bei den größeren Schüler*innen eher eine fehlende Kompatibilität mit den unflexiblen Strukturen.

Die 63 Prozent entsprechen im übrigen dem Ergebnis des Milgram-Experiments.

Karl Heinz
29 Tage zuvor
Antwortet  Karl Heinz

btw – kleiner Nachtrag:

ähnliche Studien mit ähnlichen Ergebnissen gab es schon früher

z.B.
1997: Jugendstudie: Politiker sind unglaubwürdig (aerzteblatt.de)
2016: 13066.pdf (fes.de)

Claudia
29 Tage zuvor

Mich würden Vergleichszahlen aus den letzten Generationen interessieren. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir in den 90ern/zu Beginn der 2000er politisch interessierter und engagierter waren. Oder täusche ich mich? Und das Diskutieren und Vertreten eines eigenen Standpunktes haben wir in der Schule vermutlich noch weniger gelernt. Was den Gehalt des Artikels nicht schmälern soll. Bestimmt gibt es viel zu tun. Aber ist die heutige Generation wirklich so viel anders?

Lisa
29 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

“ Je prekärer die Verhältnisse sind, desto zögerlicher stimmt eine Jugendliche oder ein Jugendlicher der Aussage zu, dass es gerecht zugeht.“
Evtl. Ist seine Beobachtung sogar richtig. Das Problem ist eher, dass nur der Staat gerecht sein muss, die Einzelakteure – Chefs, Vermieter etc – keineswegs.
Staatliches Handeln kann nur sein, gut durchdachte Gesetze zu verabschieden UND sie aber auch mit dem nötigen Personal und konsequent durchzuführen, Fehlentwicklungen aber auch zu korrigieren.

. Nur ein kleines Beispiel: Seitdem ich mehrere weinende Kinder hier hatte mit ihren Eltern, die sich oft unabsichtlich etwas heruntergeladen hatten und von Abmahnanwälten nun Rechnungen über Tausende von Euro erhalten hatten, fragte ich mich tatsächlich, warum der Staat den Bürger gegen diese Praktiken nicht besser schützt.

RainerZufall
29 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Politisches Interesse und Engagement würde ich da aber doch unterscheiden. Keine Ahnung, ob die Studien es so hielten =/

Lisa
29 Tage zuvor
Antwortet  Claudia

In den Achtzigern hatten wir beispielsweise viele junge Lehrer aus den 68 ern. Die Schüler haben in den Schulen sogar sehr viel diskutiert. Den Lehrern war das selbst eine Herzensangelegenheit. Die Jugend erscheint mir seit den 00er Jahren unpolitischer. Das ist aber nur ein persönlicher Eindruck, den ich statistisch nicht belegen kann.

RainerZufall
29 Tage zuvor

Soweit ja alles nicht verwunderlich. Wie viele in der Politik sehen wissenschaftliche Erkenntnisse plötzlich als optional an, wenn es ihnen gegen den Strich geht:
Klimawandel, Pull-Effekte, Esotherik, Strafrecht, Geopolitik, usw.
Und da sollen wir Normalos besser sein? 😀

In diesem Sinne meine ernst gemeinte Frage: Sind zwei Drittel viel? Wie viele der übrigen Gesellschaft engagieren sich politisch?

Mika
27 Tage zuvor

Ich kann’s verstehen. Der Ton der politischen Auseinandersetzung ist dermaßen verroht, dass es inzwischen bei mir Fremdscham erzeugt, eine Bundestagsdebatte zu verfolgen – und da nehme ich Söder und Konsorten nicht aus. Es geht zu oft nicht mehr um die Sache: das Land und die Gesetzgebung im Sinne der Bürger weiter zu entwickeln und zu gestalten, sondern um puren Machterhalt und die Verächtlichmachung des politischen Gegners. Die gleiche Partei redet auf Bundesebene so und auf Kommunalebene diametral entgegengesetzt: sei es die CDU mit ihrer Brandmauer oder Die Linke mit ihrer Umweltpolitik. Ich kann es absolut nachvollziehen, dass Jugendliche sich von dem Kasperletheater, was da zum Teil aufgeführt wird, nicht zur politischen Arbeit motiviert fühlen.

timo
27 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Verrohung des Umgangstons habe ich leider oft in diesem Forum festgestellt. Sie wurde aber nicht von Rechtspopulisten vorangetrieben, die es so gut wie gar nicht gab, sondern von den Kämpfern und Kämpferinnen gegen „rechts“.

Besseranonym
27 Tage zuvor
Antwortet  timo

Es ist hier usus und gehört zum guten Ton, Behauptungen zu belegen.
Seien Sie doch bitte so gut.

Unfassbar
27 Tage zuvor
Antwortet  Besseranonym

Bitteschön: Schreibstil von Uwe in vergleich zu dem von Papo.

Besseranonym
27 Tage zuvor
Antwortet  Unfassbar

Es geht um belegbare INHALTE;
der Schreibstil kann auch reine Rheorik/ stilistisch eingesetzt sein um xy
zu erreichen.
Beispiel:
-> Ein H.Hoecke kann je nach Zuhörerkreis beides: fürs kleine und für Maßgebliche reden

-> Ein T.Frenck muss so plaudern/ redet besusst wie die Thüringer Regierungskritiker – Ziel: einer von uns; den wählen wir.

potschemutschka
27 Tage zuvor
Antwortet  Besseranonym

Ach so, Unhöflichkeiten/Beleidigungen sind ein Rhetorik-Mittel. Na das entschuldigt ja viel. Warum regen sich viele hier über solche „Banalitäten“ auf? Solange es keine Volksverhetzung und körperliche Angriffe gibt ist das doch okay?
Liebe Kollegen, bitte daran denken, wenn Schüler sich beschimpfen und beleidigen: das dient dem Stressabbau und der psychischen Hygiene und ist ein Zeichen von Kreativität (Quelle: link der Redaktion weiter oben „Schimpfwörter in der Geschichte“) und nur ein Rhetorik-Mittel. Also bitte nicht unterbinden!
In meiner Erziehung wurde da leider viel falsch gemacht und ich war so doof und habe bei meinen Kindern und Schülern Schimpfwörter und Beleidigungen unterbunden. Falls sie nun psychische Probleme deswegen bekommen, werde ich mir das nie verzeihen!
(Sarkasmus oder Verzweiflung?)

potschemutschka
27 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

@Redaktion
Bitte belegen Sie Ihre Behauptung, dass ich „Rechtsradikalismus gelassen kommentiert“ habe! Aber bitte vollständige Kommentare von mir(plus Ausgangskommentar auf den ich mich beziehe) und nicht einzelne Sätze ohne Zusammenhang!

potschemutschka
27 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

@Redaktion
Tue ich das? Wann, wo und wie? Nur weil ich unangenehme Fragen stelle und nicht alles unwidersprochen hinnehme, was Sie und manch andere vorgeben? Für solchen Sch… bin ich einfach schon zu alt und habe zu viel erlebt und ja, deswegen bin ich in meinem Leben schon sehr oft „angeeckt“, auch schon in der DDR (deshalb auch mein nick). Aber dass ich „rechts“ bin – diese Einschätzung meiner Person gibt es nur hier!

potschemutschka
27 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Ich relativiere die Erfolge der AfD in Ostdeutschland nicht! Es ging und geht mir darum, die Ursachen für diese erschreckenden Erfolge zu ergründen.

Besseranonym
27 Tage zuvor
Antwortet  potschemutschka

Wie kommen sie darauf??
Es geht weiterhin um BELEGTE INHALTE !, die Nicht geliefert werden.
@ Unfassbar + @ timo arbeiten mit Propaganda; sie behaupten und belegen nicht.
Wie kommen Sie zu Ihren teils kruden Interpretationen ?

potschemutschka
27 Tage zuvor
Antwortet  Besseranonym

@Besseranonym
Sind die belegten Ordnungsrufe im Parlament immer als rhetorische Stilmittel zu werten? Warum gibt es dann diese Ordnungsrufe?
Es geht mir und ich denke auch Mika, darum, dass der Ton in der Politik und den Medien mehr und mehr an Niveau verliert und das einer Demokratie nicht würdig ist, weil schlechtes Vorbild. Das wird auch nicht besser, wenn man Beispiele aus der Geschichte der letzten Jahrzehnte bringt. Und wie ich an anderer Stelle schrieb: begibt man sich selbst auf das Niveau von A…l…, kann man nur verlieren. (siehe auch Erich Kästner)
Anbiederei macht nicht unbedingt beliebt, so doof sind doch nicht alle Wähler, dass sie das nicht durchschauen. Mich jedenfalls schreckt es eher ab, wenn ich mich für Äußerungen mancher Politiker, egal welcher Partei, fremdschämen muss. Dieses „rhetorische Stilmittel“ ist für mich nicht zu tolerieren. Das liegt wohl an meiner „altmodischen Erziehung“.

Besseranonym
24 Tage zuvor
Antwortet  potschemutschka

“ nicht alle Wähler “
Ja, doch besser und richtiger mMn : zunehmend mehr Wähler.

Was erwarten Sie in einer Gesellschaft, die jetzt bereits seit über 60 Jahren gut über die Runden kam ( im Gegensatz zu anderen Ländern auch im Osten Deutschlands ). Sie vergisst, ist für jede Entgleisung/ Skandale fast schon dankbar.
Dass die Fähigkeit und Bereitschaft vieler Mitbürger, zu differenzieren, zu vergleichen, auszusieben und sich zu wehren immer geringer wird, ist vlt bei Ihnen noch nicht so recht angekommen.

Sorry, liebe potschemutschka, Sie erscheinen mir manchmal sehr der Vergangenheit zugewandt ( und trotzdem lese ich gerne Ihre Vergangenheitsberichte ).

Mika
27 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Welche Gleichmacherei?

potschemutschka
27 Tage zuvor
Antwortet  Mika

„Gleichmacherei ist ein Teil des Problems“ (@Redaktion)
Warum fällt mir jetzt wieder das“ Bild mit dem Wald und den Bäumen“ ein. Ach ja, weil der Wald namens DDR ja auch eine Art „Monokultur“ war, mit zwei Arten von Bäumen – „Opfer“ und „Täter“, weitere Pflanzen und Tiere gab es da nicht. Ist doch so schön, wenn alles so einfach ist.

potschemutschka
26 Tage zuvor
Antwortet  potschemutschka

Heute hier bei n4t ein neuer Artikel:
„Mythen, Fake Facts und verharmlosende Deutungen“: Beauftragte und Geschichtslehrer fordern mehr Unterricht zur DDR“
Das ist wichtig und richtig – aber bitte nicht wieder nur in schwarz und weiß (ala „Monokultur“)!

Mika
27 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Und was zwingt die Mitglieder anderer Parteien, den Rhetorikstil der AfD zu kopieren? Warum muss Merz dem Konkurrenz machen? Warum muss Frau Nahles mit „auf die Fresse“ verbal entgleisen?

potschemutschka
27 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

„auf die Fresse“ ist also nur kindisch? Warum bin ich dann als Lehrer eingeschritten, wen ein Schüler einem anderen angedroht hat, ihm „eins auf/in die Fresse zu geben“? – Also, liebe Kollegen, die Ihr noch im Dienst seid: Das ist keine Gewaltandrohung, sondern nur „kindisches Getue“. Ihr müsst also erst etwas unternehmen, wenn einer wirklich zuhaut!
@redaktion
Habe ich das richtig verstanden?

Mika
27 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Die kleinen Paschas – Flapsigkeit? Sozialtourismus -Flapsigkeit? Mit Verlaub, Herr Bundespräsident, Sie sind ein Arschloch – Flapsigkeit?
Sorry, zumindest der Herr Merz ist da extrem schräg unterwegs, und die gesellschaftliche Reaktion darauf zeigt gut, dass das mehr als „is nich ernst gemeint, wollte nur cool rüberkommen“ ist. Letzteres könnte man zu ihren Gunsten vielleicht auch Frau Nahles unterstellen, das ändert aber nichts daran, dass sich ein solcher Ton in der politischen Debatte nicht gehört. Würde die Weidel das sagen, würden Sie das ja auch nicht relativieren mit: „ Glauben Sie ernsthaft, Frau Weidel wollte sich prügeln?“.

potschemutschka
27 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Äh, war da nicht mal was mit einer Politikerin, die betrunken Auto fuhr und die Polizisten mit NS-Parolen „angemacht“ hat. Naja war ich glaube mich zu erinnern, keine von der SPD, aber auch nicht AfD und war auch nicht „körperlich“ übergriffig. Also nicht schlimm, kann jedem mal passieren?.

potschemutschka
27 Tage zuvor
Antwortet  Mika

Vielleicht sollte man manche Politiker an folgendes Zitat erinnern.

„Was immer auch geschieht,
nie dürft ihr so tief sinken,
von dem Kakao,
durch den man euch zieht,
auch noch zu trinken.“ (Erich Kästner)

Mika
27 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Die Frage bleibt: was zwingt die Mitglieder anderer Parteien, den Rhetorikstil der AfD zu kopieren?

Mika
27 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Ich präzisiere: was zwingt die demokratischen Parteien, einen Rhetorikstil zu verwenden, der Bevölkerungsgruppen diskriminiert (Merz) und dem politischen Gegner gegenüber populistisch, respektlos und beleidigend ist?

Mika
27 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Friedrich Merz ist Bundesvorsitzender der CDU und Chef der Bundestagsfraktion seiner Partei, die sich nicht dahingehend von seinen Äußerungen distanziert hat, als dass sie jemanden mit solchen Äußerungen von diesen Ämtern entfernt hätte. Also doch: Merz steht für die CDU.

Um zu belegen, wie demokratiegefährdend sprachliche Verrohung sein kann, hier ein paar Zitate anlässlich einer Aktion:
Frank Müller-Rosentritt (FDP): „(die) Hasser der Freiheit (sind) der letzte Abschaum“.“
„Marco Buschmann (FDP) sah durch die Aktion „Freiheit, Demokratie und Rechtsstaat (…) in den Schmutz gezogen“. “
Nancy Faeser (SPD): „ Die „völlig unwürdige“ Aktion müsse „konsequent strafrechtlich verfolgt werden“. “
„ Scheiß-Aktion“ (Konstantin von Notz, Grüne)
„Michael Roth (SPD) verglich die „billige, würdelose Aktion“ mit der Kunst zerstörenden Taliban.“
Florian Hahn (verteidigungspolitischer Sprecher der Unionsfraktion)(der den Tweet allerdings mittlerweile gelöscht hat): „keinen Deut besser als die Taliban“. (Tweet inzwischen gelöscht).
Um was und um wen ging es?
Klimaaktivisten, die das Grundgesetzdenkmal mit schwarzer Farbe übergossen haben, um darauf hinzuweisen, dass die Bundesregierung durch ihr Nichthandeln ihre Grundrechte ignoriert.
Menschen, die ihre Grundrechte (auch wenn man die Methode unpassend finden mag – allerdings ignoriert die Bundesregierung selbst die diesbezügliche Rechtssprechung und macht einfach viel zu wenig) einfordern, werden gleichgestellt mit Kriminellen (konsequente strafrechtliche Verfolgung), Terroristen (Taliban) und Feinden der Demokratie?
Sprachliche Abrüstung wäre angesagt.
Quelle:
https://verfassungsblog.de/demokratische-proteste-als-majestatsbeleidigung-des-grundgesetzes/

Mika
27 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Die Linke, da gebe ich Ihnen recht, scheint deutlich gemäßigter im Ton zu sein.

Besseranonym
27 Tage zuvor
Antwortet  Mika

Weil “ andere Parteien “ realisiert haben, dass damit Wähler zu holen sind.
Zwang ist da keiner da ( oder parteiintern doch? ), aber wenn die Wähler diesen Ton schätzen ):
bekommen sie ihn – egal von wem abgekupfert.

potschemutschka
27 Tage zuvor
Antwortet  Besseranonym

Schätzen die Wähler wirklich diesen Ton?

Besseranonym
27 Tage zuvor
Antwortet  potschemutschka

Ja, die die wie wir keinen Kästner mehr lesen 😉 bestimmt.

Im Ernst: Für viele ist wohl die Realität nur mit showeffekten zu machen/ ertragen ( halte ich für eine importierte Entwicklung, weil wir ja so fortschrittlich, hip, cool und hophot sein wollen – auch in der Schulbranche )
So wird der Ton für einige einfach zur Normalität.

potschemutschka
27 Tage zuvor
Antwortet  Besseranonym

@Besseranonym
„… ,die wie wir keinen Kästner mehr lesen …“ irgendwie ist mir nicht ganz klar, wer mit „wir“ gemeint ist. Der Satz lässt sich verschieden interpretieren. Es wäre schön, wenn Sie es mir erklären. Meine Fantasie schlägt manchmal Kapriolen.

Besseranonym
26 Tage zuvor
Antwortet  potschemutschka

Sie lesen Kästner, ich habe eine Arbeit über Kästner im Unterricht geschrieben, verwende ihn immer noch im U – gesamt aber dürften seine Filme noch geguckt werden, gelesen wird er nicht mehr soo oft
(der Fehler liegt bei mir. “ Die Menschen, die keinen Kästner mehr lesen“ wär unmissverständlich gewesen)

potschemutschka
26 Tage zuvor
Antwortet  Besseranonym

🙂 Danke, so habe ich es beim ersten Lesen auch verstanden. Aber beim wiederholten Lesen war ich dann etwas unsicher.

Besseranonym
27 Tage zuvor
Antwortet  potschemutschka

– 2
Ich weiß nicht mehr, ob ich den
Bumerang von Ringelnatz
nicht schon mal verlinkt hatte.
Auch nicht unpassend.

https://www.abipur.de/gedichte/analyse/690-bumerang-ringelnatz.html

Hysterican
27 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Sorry, aber vor zig Jahren hat der 2001-Verlag mal gesammelte Ordnungsrufe aus Bundestagsdebatten zusammengestellt und in Buchform herausgegeben.
Dabei sind zwei Bände entstanden:
Ein Band mit den Ordnungsrufen gegen allen Parteien inkl. der damals noch zugelassenen KPD (bei denen hat sich Herr Renner besonders auffällig hervorgetan) und ein Band gleichen Umfangs !!!! lediglich mit den Ordnungsrufen gegen Herbert Wehner (den ich im übrigen sehr geschätzt habe)

Dass die Affen futtern Datteln sich hier besonders widerwärtig benehmen steht außer Zweifel (hier besonders zu nennen ist B v. STORCH) aber das populistische und zänkische Gesabbel ist leider bei allen Parteien wahrnehmbar – hier besonders auffallend die Granden der Unionsparteien, die neben der professionalisierten Unsachlichkeit auch noch permanente inhaltliche Richtungswechsel um 180° betreiben – also die baerbock’schen 360° .

Besseranonym
27 Tage zuvor
Antwortet  Hysterican

Danke für den Hinweis auf die – sicherlich interessanten Bücher.