Cannabis und die Hirnchemie Jugendlicher – die (zahlreichen) Risiken sind groß

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BERLIN. Eine psychotische Störung zu entwickeln, ist alles andere als harmlos und kann lebenslang Folgen haben. Eine Studie bestätigt nun einen starken Zusammenhang zu Cannabis-Konsum gerade bei Jugendlichen.

THC scheint gerade das Gehirn Jugendlicher zu beeinflussen. Foto: Shutterstock

Cannabis schadet den noch nicht ausgereiften Gehirnen Jugendlicher, das haben Studien schon mehrfach gezeigt. Der Zusammenhang zwischen jugendlichem Cannabiskonsum und psychotischen Störungen könnte sogar noch stärker sein als bisher angenommen, ergab nun eine im Fachjournal «Psychological Medicine» vorgestellte Studie. Die meisten Jugendlichen, bei denen eine psychotische Störung diagnostiziert wird, haben demnach eine Vorgeschichte mit Cannabiskonsum.

In aller Regel sei bei einer psychotischen Störung die Wahrnehmung beeinträchtigt, erklärt Rainer Thomasius, Leiter des Deutschen Zentrums für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Das eigene Körpererleben sei verändert, auch visuelle oder akustische Halluzinationen seien möglich. Konzentrations- und Lernfähigkeit seien eingeschränkt, das Empfindungsvermögen bei Freude oder Trauer abgestumpft. Hinzu komme oft das Gefühl, von Umgebungsreizen völlig überflutet zu werden.

Eine psychotische Störung könne bei Drogenabstinenz binnen weniger Wochen komplett ausheilen – allerdings bestehe lebenslang ein höheres Risiko, bei erneutem Konsum wieder in eine zu rutschen. Generell länger und auch stärker seien die Auswirkungen bei Schizophrenie, einer speziellen Form der psychotischen Störung, erklärt Kinder- und Jugendpsychiater Thomasius. Das Gefühl, bedroht zu sein – etwa durch enge Angehörige – könne bei einer Schizophrenie im Extremfall tödliche Attacken zur Folge haben.

«Wenn ein ohnehin nicht so hoher IQ von 90 auf 80 sinkt, dann bedeutet das eine Lernstörung»

Frühere Forschungsarbeiten stützten sich weitgehend auf ältere Daten, als Cannabis noch weniger stark war als heute, nehmen die Forschenden in Kanada als Grund für eine mögliche bisherige Unterschätzung an. Der durchschnittliche Gehalt an Tetrahydrocannabinol (THC) bei illegalem Cannabis stieg in Kanada demnach von etwa einem Prozent im Jahr 1980 auf 20 Prozent im Jahr 2018. «Neue Arten von Cannabisprodukten sind ebenfalls beliebter geworden, darunter Cannabisextrakte, die einen THC-Gehalt von über 95 Prozent erreichen können.»

Derlei Produkte seien in Deutschland noch nicht erhältlich, sagt Thomasius. Der Gehalt hierzulande liege bei illegalem Cannabis bei etwa 15 Prozent. Mit den professionellen Gerätschaften der Anbauvereinigungen, die seit Anfang April legal Cannabis produzieren dürfen, seien sicher auch höhere Gehalte möglich. Zwar soll der THC-Anteil nach dem Cannabis-Gesetz bei der Abgabe der Vereinigungen an 18- bis 21-Jährige 10 Prozent nicht übersteigen – doch umfassende Kontrollen sind für Kommunen kaum umzusetzen. Gefordert seien sie laut Gesetzestext ohnehin nur «gelegentlich», sagt Thomasius.

Problematisch ist der gegenüber den Joints der 68er-Jahre dramatisch angestiegene THC-Gehalt, weil Konsumenten häufig eine ähnliche Menge Cannabis wie zuvor rauchen – dabei aber weitaus mehr THC aufnehmen als ein Nutzer einst. Die Hanfpflanze Cannabis sativa enthält insgesamt mehr als 60 Cannabinoide, von denen Tetrahydrocannabinol aber als stärkste psychoaktive Substanz eingestuft wird. Im ganzen Körper gibt es Rezeptoren, an denen körpereigene Cannabinoide, aber auch THC andocken.

Dass THC gerade das Gehirn Jugendlicher beeinflusst, ist Experten zufolge biologisch plausibel: In der Pubertät ist das Gehirn eine Art Großbaustelle und besonders leicht aus der Balance zu bringen. Angenommen wird dem Forschungsteam in Kanada zufolge, dass THC über das körpereigene Cannabinoid-System unter anderem Nervenfaser-Verknüpfungen und die Entwicklung der weißen Substanz im Gehirn beeinflusst.

Zu den bekannten Folgen regelmäßigen Cannabis-Konsums in der Pubertät gehöre neben dem höheren Risiko für Psychosen ein um bis zu etwa zehn Punkte sinkender IQ-Wert, erklärt Thomasius. «Wenn ein ohnehin nicht so hoher IQ von 90 auf 80 sinkt, dann bedeutet das eine Lernstörung.» Auch Auffassungsgabe und Konzentrationsfähigkeiten litten. Im Gehirn könnten bei Cannabis-Konsum in der Pubertät bis zu gut ein Drittel der funktionsfähigen Verbände im Frontalhirn verloren gehen, das zuständig für Funktionen wie Denken, Vernunft und Emotionsregulation ist. Auch sei das Risiko für Angststörungen und Depressionen höher.

«Wir können jetzt schon voraussagen, dass die Psychose-Inzidenzen ansteigen werden»

Doch nicht genug damit, dass sich Konsumenten ihr eigenes Leben und das ihrer Familie vermiesen können – auch andere Menschen sind betroffen, etwa durch die eingeschränkte Verkehrstüchtigkeit. «In den USA hat sich die Zahl schwerer Verkehrsunfälle unter Cannabiseinfluss schon verdoppelt bis verzehnfacht seit der Legalisierung dort», sagt Thomasius.

Jugendlichen seien solche Risiken nicht wirklich bewusst, sagt der Mediziner. «Das wird bisher überhaupt nicht angemessen kommuniziert.» Analysen zeigten, dass die Risikowahrnehmung für Gesundheitsschäden durch Cannabis-Konsum in den USA und Europa generell abnehme. Bei Jugendlichen komme hinzu, dass sie allgemein nicht so viel Selbstfürsorge und ein geringeres Risikobewusstsein hätten. Und dass Erwachsene etwas nutzen dürfen, Jugendliche aber die Finger davon lassen, habe noch nie funktioniert.

Die Cannabis-Legalisierung bedeute Verharmlosungseffekte und setze völlig falsche Signale, betont Thomasius daher. «Wir können jetzt schon voraussagen, dass die Psychose-Inzidenzen ansteigen werden.» Und jeder solche Fall bedeute ein Wiederholungsrisiko, wenn nicht lebenslang auf alle psychoaktiven Substanzen verzichtet werde. «Wenn einmal eine Psychose aufgetreten ist, ist die Vulnerabilität bei Drogenkonsum erhöht.»

André McDonald und Susan Bondy von der Universität Toronto hatten für ihre Studie bevölkerungsbasierte Erhebungsdaten aus den Jahren 2009 bis 2012 mit Aufzeichnungen von Gesundheitsleistungen bis zum Jahr 2018 verknüpft. Die mehr als 11 000 einbezogenen Teilnehmer waren zu Studienbeginn zwischen 12 und 24 Jahre alt und hatten bis dahin keine psychotische Störung.

Der Auswertung zufolge berichteten fünf von sechs Jugendlichen (12 bis 19 Jahre), die im Studienverlauf wegen einer psychotischen Störung in ein Krankenhaus eingeliefert wurden oder eine Notaufnahme aufsuchten, über Cannabiskonsum. Dabei habe es womöglich noch eine Untererfassung gegeben, weil der Freizeit-Cannabiskonsum da noch für alle Altersgruppen in Kanada illegal gewesen sei, was die Angaben zum eigenen Cannabiskonsum beeinflusst haben könnte. Bei jungen Erwachsenen (20 bis 33 Jahre) wurde kein deutlicher Zusammenhang gefunden.

Es gelte weiterhin, dass die überwiegende Mehrheit der Jugendlichen, die Cannabis konsumieren, keine psychotische Störung entwickelt, erklärte McDonald. Jugendliche, die Cannabis konsumieren, hätten jedoch ein 11-fach höheres Risiko für eine psychotische Störung als Jugendliche, die keines nutzen.

Zu bedenken ist dabei, dass die Analyse wie vorhergegangene epidemiologische Studien eine Korrelation zeigt, keinen kausalen Zusammenhang. Das heißt, ein umgekehrter Zusammenhang kann nicht ausgeschlossen werden: Jugendliche mit psychotischen Symptomen könnten zum Beispiel vor der klinischen Diagnose eine Selbstmedikation mit Cannabis begonnen haben.

Auch andere potenziell wichtige Faktoren wie die Genetik oder womöglich durchlebte Trauma in der Vergangenheit wurden in der Studie nicht berücksichtigt. Tatsächlich bestimme die Genetik die Anfälligkeit für Psychosen sehr stark, erklärt Thomasius. Cannabis-Konsum sei bei einer solchen familiären Vorbelastung dann der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringe.

Cannabis ist in Deutschland seit 1. April für Erwachsene freigegeben. Ab dem 1. Juli darf die Droge laut Cannabis-Gesetz in speziellen Vereinen gemeinschaftlich angebaut und an Vereinsmitglieder abgegeben werden. Zuhause dürfen drei Pflanzen angebaut werden. Experten gehen davon aus, dass Teenager nun deutlich leichter an Cannabis kommen als zuvor. Von Annett Stein, dpa

Cannabis-Freigabe: „Die Legalisierung wird die Probleme an den Schulen noch verschärfen“

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18 Kommentare
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Katze
21 Tage zuvor

Lehren, Leben, Deutschland

„Zu den bekannten Folgen regelmäßigen Cannabis-Konsums in der Pubertät gehöre neben dem höheren Risiko für Psychosen ein um bis zu etwa zehn Punkte sinkender IQ-Wert, erklärt Thomasius. «Wenn ein ohnehin nicht so hoher IQ von 90 auf 80 sinkt, dann bedeutet das eine Lernstörung.» Auch Auffassungsgabe und Konzentrationsfähigkeiten litten.“

Da müssen sich Schule und Lehrkräfte aber etwas einfallen lassen. Ich fordere einen neuen (Heraus)Forderungskatalog und umfassende Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen.

Tolle Aussichten. Auch beruflich.
Freie Laufbahn für Superlehrkräfte und Supertherapeuten! Damit sich unserem Engagement und unserer Kreativität ganz neue Wege öffnen.

„Wir kommen jetzt in eine Phase hinein, wo der Ausnahmezustand die Normalität sein wird.“ 
Karl Lauterbach

Ich freu mich drauf. Aber nur noch mit Schultüte.

Besseranonym
21 Tage zuvor
Antwortet  Katze

Sehr schön, dann noch etwas Valium oder Benzos oder Ritalin oder…….dazu und schon sind die lieben Kleinen – ruhig oder ticken total aus. Die Mischung machts.

Ich habe Ihre Ironie verstanden – nur, selbst Krankenhäuser tun sich mit unguten Mischungen in Kombi schwer.
Das kann lebensgefährlich werden und shit hat keinen Waschzettel.

Besseranonym
21 Tage zuvor
Antwortet  Besseranonym
Besseranonym
21 Tage zuvor

SoBitter
4 Tage zuvor
“ Die Bayern und ihre Psychose mit dem bösen Marihuana. Es wird langsam wirklich absurd. Sollen sie sich doch endlich von Deutschland abspalten.“

@SoBitter, auf geht’s –
It’s showtime, ich bin gespannt, wer diesmal die Bösen sind 😉

Finagle
21 Tage zuvor
Antwortet  Besseranonym

Ist es wirklich noch eine Frage mit unbekannter Antwort hier?

RainerZufall
21 Tage zuvor

Es wird ja aus gutem Grund für Jugendliche verboten. Alkohol und Zigaretten sind es ja ebenfalls, die Eltern werden es schon schaffen, ihre Sprösslinge davon fern zu halten.

Staatliche Kontrolle sollte zudem den THC-Wert besser einhegen als es der Schwarzmarkt will.
Das Menschen ab 18 für ihre Gesundheit verantwortlich sind, ist bei uns ja auch bei allen unwidersprochen schädlichen Genussmitteln so.

Am Ende bleiben Gelegenheitskonsument*innen und Jugendliche. Letztere sehe ich gefährdet, aber ehrlichgesagt nicht mehr als zuvor. Oder rauchen Kinder von rauchenden Eltern automatisch mit? Hier werden wohl eher negative Stereotype bedient…

Da zig Bildungspolitiker*innen anscheinend erst jetzt zur Aufklärung aufriefen, könnte die Legalisierung Anlass zur effektiven Prävention werden.
Entlastete Gerichte könnten sich zudem um Kriminelle und nicht Gelegenheitskonsument*innen kümmern. Daumendrück!

Es kamen von Letzteren übrigens knapp 200 Menschen frei. Aufrichtige Glückwünsche an diese 😀

Karl Heinz
21 Tage zuvor

„…berichteten fünf von sechs Jugendlichen (12 bis 19 Jahre)…“

„Cannabis ist in Deutschland seit 1. April für Erwachsene freigegeben.“

„Bei jungen Erwachsenen (20 bis 33 Jahre) wurde kein deutlicher Zusammenhang gefunden.“

Damit ist der Satz Cannabis-Legalisierung bedeute Verharmlosungseffekte…“ nichts anderes als heiße Luft.

Siehe auch hier:
Die Geschichte der Kriminalisierung von Drogen – SWR Kultur

Besseranonym
21 Tage zuvor
Antwortet  Karl Heinz

Sorry,
Passt so leider nicht: s. Infodrog-link weiter oben

Karl Heinz
21 Tage zuvor
Antwortet  Besseranonym

In dem Text wird Cannabis exakt 1x erwähnt:
„…werden sowohl allein oder gemeinsam mit anderen Medikamenten als auch mit Alkohol, Cannabis und weiteren illegalen Substanzen gemischt eingenommen.“

Das sagt mir jetzt – bezogen auf das Thema – genau was?

btw – wenn wir schon Rechercheübung machen:
Cannabis (admin.ch)

Besseranonym
20 Tage zuvor
Antwortet  Karl Heinz

@Karl Heinz und @ TheTeacher

Mann Jungs, Ihr versaut mein Ferienfrühstück 😉 also gut, nochamal:

„Können sich diese Substanzen gegenseitig verstärken“ steht da: das ist kein Konjunktiv! -> Überdosierung durch shit +Benzos, shit + ADHSmedis ist möglich und saugefährlich !
– mir reicht das aus, um zu sagen: bloß nicht! ( D.h. nämlich: es ist NICHT AUSGESCHLOSSEN, es passierte bereits- wissenschaftlich arbeiten üben ?)
Ihre Schüler*innen könnten
(Konjunktiv) Ihnen womöglich glauben und im Koma landen.
Was ich gerne möchte und was sein könnte, sollte ich in diesem Fall nicht zu risikofeudig in meinem Sinne auslegen und unbedacht weitergeben.

TheTeacher
21 Tage zuvor
Antwortet  Besseranonym

Falls ich etwas überlesen haben sollte, dann helfen Sie mir gerne auf die Sprünge, aber ich habe nur einen Satz ausmachen können, auf den Sie sich hier beziehen können (Seite 4: „Bei Medikamenten dürfte die Legalität resp. die Einordnung als «Heilmittel» die Risikowahrnehmung beeinflussen.“).

Der Bericht mit dem Titel „Medikamente und Mischkonsum“ benutzt hierbei den Konjunktiv. Dieser vermeintliche Zusammenhang ist also nicht bewiesen. Zudem denke ich, dass die Begriffe „Droge“ und „Medizin“ unterschiedliche Bewertungen über die Gefährlichkeit der Substanz auslösen.

Die Legalisierung als Verharmlosung zu verstehen, habe ich noch nie verstanden. Es wird immer so getan, als wenn die Legalisierungsbefürworter dafür wären, dass jeder sich ständig bekiffen solle und die gefährliche Seite von Cannabis verschweigen würde. Das ist aber zweifelsfrei nicht der Fall. Es wird gewarnt und es gibt zahlreiche Restriktionen. Da verharmlost niemand etwas.

Realist
21 Tage zuvor

Selbstverständlich sind auch hier die Schulen in der Pflicht, präventiv, proaktiv und auch begleitend tätig zu werden, damit der Bildungs- und Erziehungsauftrag verwirklicht werden kann. Spontan fallen mir folgende Maßnahmen ein:

  • Regelmäßige schulische Informationsveranstaltungen zu den Gefahren von Rauschmitteln, auch solchen die nur an Erwachsene verkauft werden dürfen. Solche Veranstaltungen sollten aber ausschließlich am Abend stattfinden, damit Schüler, Eltern und Lehrkräfte teilnehmen können ohne sonsitge Pflichten vernachlässigen zu müssen
  • Ausarbeitung, regelmäßige Evaluation und Überarbeitung eines schulischen „Anti-Drogen-Konzeptes“ um die aktuellen Entwicklungen im Blick zu haben. Mindestens einmal im Jahr sollte die Schulkonferenz zusammentreten, um sich auschließlich diesem wichtigen Thema zu widmen
  • Ständige Kooperation mit externen Experten (Drogenberater, Ärzte, Polizei, Staatsanwaltschaft, kommunale Suchtbeauftragte). Besonders die Klassenlehrkräfte müssen sich damit ohne Unterlass befassen!
  • Führen von Statistiken zur aktuellen Lage an den Schulen, was tatsächliche und mögliche Fälle von Rauschmittelkonsum an der Schule betrifft. Werden solche Statistiken vierteljährlich erstellt, haben auch die Schulbehörden das notwendige Datenmaterial um die richtigen Entscheidungen zu treffen
  • Verstärkte Aufsichten in Form von Doppelaufsichten auf dem Schulgelände, um die Schule „clean“ zu halten, natürlich auch schon zwei Stunden vor und nach Unterrichtsbeginn
  • Weiträumige Überwachung der schulischen Umgebung um das Konsum- und Verkaufverbot zu kontrollieren. Da die Polizei das nicht alles leisten kann, müssen auch Lehrkräfte in Freistunden eingesetzt werden. Die Stundenpläne der Lehrkräfte sind entsprechend anzupassen um genug Aufsichten zu generieren
  • Schulungen der Lehrkräfte, damit sie bei typischen Warnzeichen von Drogenkonsum unter Schüler rechtzeitig bemerken: Ist der Schüler müde? Unkonzentriert? Hat keine Lust? Intensive Gespräche nach Unterrichtsschluss auch mit den Erziehungsberechtigten in Form von Hausbesuchen sind hier ein wichtiges Mittel der Wahl.

Es geht hier schließlich um die Zukunft der jungen Generation! Mit der richtigen „Haltung“ unter den Lehrkräften lässt sich auch dieses Problem in den Griff bekommen! „Wegsehen“ und „Dienst nach Vorschrift“ wie er so oft an Schulen anzutreffen ist, ist hier definitv keine Lösung! Schließlcih vertrauen Schüler, Eltern und Gesellschaft darauf, dass auch die Pädagogen einfach nur ihren Job machen!

Katze
20 Tage zuvor
Antwortet  Realist

So ist es!
Damit uns Information, Konzeption, Evaluation, Kooperation, Statistik und Datenverarbeitung, Aufsicht und Überwachung, Therapie, Elternarbeit u.a. präventiv, proaktiv, kognitiv aktivierend, sensibel, kompetenzorientiert, Erfolg partizipierend, motivierend, emotional begleitend und ausgleichend sowie digital unterstützt, zeitnah gelingen, fordere ich weiterhin stringent einen umfassenden aktualisierten (Heraus)Forderungskatalog und Seminare unter dem Motto: „Haltung erweitern, Transformation gestalten“.
Es kommt auf uns alle an. Wir schaffen das!

RainerZufall
20 Tage zuvor
Antwortet  Realist

Also alles wie bisher.
Das mit den Kontrollgängen außerhalb des Schulgeländes erschließen sich mir nicht ganz. Lehrkräfte sind außerhalb ihres Wirkungsbereichs niemanden weisungsbefugt. Am Ende haben wir ein Katz und Maus-Spiel, dass man nicht gewinnen kann…

447
20 Tage zuvor
Antwortet  Realist

Ich hab aber nix gesehen. 🙁

Einer
20 Tage zuvor

Ohne es wissenschaftlich geprüft zu haben, denke ich, wir könnten im obigen Artikel Cannabis auch durch Alkohol ersetzen. Aus diesem Grund ist der Kauf von Alkohol auch geregelt. Die Diskussion über Cannabis wäre ehrlicher, wenn wir einfach mal für Alkohol und Cannabis eine Altersgrenze „ab 21“ einführen würden und bitte auch den Verzehr von Alkohol in Anwesenheit minderjähriger untersagen! Aber das würde wahrscheinlich zu noch größeren Protesten führen als ein Tempolimit.

RainerZufall
20 Tage zuvor
Antwortet  Einer

Achja, das Genussverbot von Alkohol in Sichtweite von Schulen, in den Schulgebäuden selbstredend auch 😉

Das Problem mit dem Alter – und ich habe hier auch Magengrummeln – ab 18 ist man alt genug Entscheidungen zu treffen:
Ob man sich mit Glimmstängeln oder Alkohol vergiftet, Beknackte wählt oder ein Auto für Straßenrennen kauft.

Mit 18 ist man alt genug für gesundheitliche als auch juristische Konsequenzen…

A. Scholz
20 Tage zuvor

„.. Zu bedenken ist dabei, dass die Analyse wie vorhergegangene epidemiologische Studien eine Korrelation zeigt, keinen kausalen Zusammenhang. .. “

Konsumiert wird um Bedürfnisse zu erfüllen. Cannabis, wie andere Suchtmittel dienen der Gefühlsregulation. Hinter problematischem Konsum stecken psychische Probleme. Ohne Suchtmittel würden viele nicht klarkommen.