Drei für einen: Gleichberechtigtes Team an der Spitze der rheinland-pfälzischen GEW

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INGELHEIM. Eine Erzieherin, eine Gymnasiallehrerin und ein Förderschullehrer stehen an der Spitze der Bildungsgewerkschaft. Das Trio löst den langjährigen GEW-Chef Hammer ab.

Spitzen-Trio (v. l.): Stefan Jakobs, Kathrin Gröning und Christiane Herz. Foto: GEW Rheinland-Pfalz

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Rheinland-Pfalz wird erstmals von einem gleichberechtigten Team geführt. Kathrin Gröning, Christiane Herz und Stefan Jakobs wurden am Dienstag auf dem Gewerkschaftstag in Ingelheim mit großer Mehrheit als neuer Vorstand gewählt.

Das Trio erhielt 101 von 124 abgegebenen Ja-Stimmen. 16 Delegierte stimmten mit Nein, es gab 7 Enthaltungen. Damit entfielen auf die Teamkandidatur 81,45 Prozent der Stimmen. Es gab bei der Wahl keine weiteren Kandidaten. Die Amtszeit des Vorstands beträgt vier Jahre. Kathrin Gröning (36 Jahre) ist ausgebildete Erzieherin, die 55 Jahre alte Christiane Herz Gymnasiallehrerin und der 50-jährige Stefan Jakobs Förderschullehrer.

Der langjährige Gewerkschaftschef Klaus-Peter Hammer war nach 16 Jahren an der Spitze der GEW im Land nicht wieder für den Posten angetreten. Die Bildungsgewerkschaft hat in Rheinland-Pfalz rund 11.000 Mitglieder.

Der neue Vorstand wolle die Gewerkschaft in den Regionen stärken, hatten Gröning, Herz und Jakobs in ihren Bewerbungsreden auf die Fragen der Delegierten angekündigt. Ziel der GEW sei, über ihre Rolle als starke Tarifgewerkschaft mehr Mitglieder zu gewinnen und auch das Profil zu stärken.

Das Team wolle sich zudem für eine Weiterentwicklung der Schulstruktur einsetzen. Es seien mehr junge Lehrkräfte erforderlich, die breit einsetzbar sind. Die Fachkräftegewinnung betreffe aber alle Bildungsbereiche.

Die GEW verstehe sich als Gewerkschaft für alle Bildungsbereiche und könne deshalb vernetzt und übergreifend für die Interessen der Beschäftigten, der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Rheinland-Pfalz eintreten, betonte das neue Vorstandstrio. Die Gewerkschaft verstehe sich als kritisch-konstruktive Stimme in der Bildungslandschaft. News4teachers / mit Material der dpa

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1 Kommentar
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Grillsportler
30 Tage zuvor

Achso, dachte schon, das bezieht sich aufs Geschlecht. Kompetenz und nicht die Schulform/der Beruf wäre als Merkmal vielleicht auch ganz gut.