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Podcasts statt Klausur: Wie der Weg zum Abitur künftig aussehen soll

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HANNOVER. Ohne Politik und mit nur einer Fremdsprache zum Abi? Das könnte für Niedersachsens Schüler bald möglich sein. Was die Landesregierung plant – und warum es daran Kritik gibt.

Prüfungsersatz. (Symbolfoto.) Foto: Shutterstock

Die Oberstufe an Niedersachsens Gymnasien soll reformiert werden – das plant die rot-grüne Landesregierung. Die Schülerinnen und Schüler sollen künftig schon bei der Fächerwahl für Stufe 11 eigene Schwerpunkte setzen können und die Schulen gleichzeitig mehr Freiräume bekommen, sagte Kultusministerin Julia Willie Hamburg (Grüne) im Landtag.

Die CDU warnte indes, allen Fremdsprachen außer Englisch drohe mit der Reform das Aus, auch das Fach Politik und Wirtschaft könne hinten runterfallen und mit weniger Klausuren drohe das Abiturniveau zu sinken. Ein Überblick zum Stand der Diskussion.

Was soll sich in der Oberstufe ändern?

Die Stundentafeln der Schülerinnen und Schüler sollen individueller werden. Für die Einführung in Stufe 11 werden die Fächer dazu in drei Bereiche aufgeteilt:

  • In den Pflichtbereich mit 14 Wochenstunden fallen die Fächer Deutsch, Mathematik, eine fortgeführte Fremdsprache, Sport sowie Religion beziehungsweise Werte und Normen oder Philosophie. Hinzu kommt für alle eine Wochenstunde Berufliche Orientierung und Beratung.
  • Im Wahlpflichtbereich I mit 10 Wochenstunden können die Schülerinnen und Schüler wählen: ein Fach aus Musik, Kunst und Darstellendem Spiel, zwei Fächer aus Geschichte, Erdkunde sowie Politik und Wirtschaft und zwei Fächer aus Biologie, Chemie, Physik und Informatik.
  • Im Wahlpflichtbereich II mit 6 Wochenstunden gibt es weitere Optionen: Möglich sind etwa eine weitere fortgeführte oder neue Fremdsprache oder bis zu drei weitere Fächer aus dem Wahlpflichtbereich I.

Die Wahlmöglichkeiten sollen dazu führen, dass die angehenden Abiturientinnen und Abiturienten sich frühzeitig auf die Wahl ihrer individuellen Prüfungsfächer in den Stufen 12 und 13 vorbereiten können.

Wird es bald Podcasts statt Klausuren geben?

In jedem Fach außer Sport schreiben die Schülerinnen und Schüler in Stufe 11 zwei Klausuren, heißt es im Eckpunktepapier des Kultusministeriums. Das soll eine Grundlage schaffen für das auch im Abi wichtige Prüfungsformat. Daneben soll es allerdings für alle Schülerinnen und Schüler auch zwei sogenannte kombinierte Leistungsnachweise geben, die jeweils eine Klausur ersetzen. Das könne etwa ein Vortrag mit der Beantwortung von Rückfragen sein – oder eben auch ein Podcast, wie Ministerin Hamburg im Landtag sagte.

Wie geht es bis zum Abitur weiter?

Auch die Qualifikationsphase in den Stufen 12 und 13 soll so überarbeitet werden, dass die Schülerinnen und Schüler mehr Wahlfreiheit erhalten – und auch in diesen Jahrgängen soll es die kombinierten Leistungsnachweise als neues Prüfungsformat geben.

Im Abitur sind weiterhin fünf Prüfungsfächer geplant: In drei Leistungskursen werden zentrale Abiturklausuren geschrieben, in zwei Grundkursen soll es mündliche Abiprüfungen geben. Eine Absenkung auf vier Prüfungsfächer lehnt das Ministerium ab, da sonst die Kombination von etwa zwei Naturwissenschaften oder zwei Gesellschaftswissenschaften unmöglich werde.

Werden die Ansprüche gesenkt?

«Die Anforderungen in unserem Abitur sind hoch, und das werden sie auch zukünftig sein», betonte die Ministerin. Es gehe nicht darum, die Standards abzusenken. «Ganz im Gegenteil, die Reform wird die Qualität des Abiturs in Niedersachsen erhöhen.» Alle Pläne für die Oberstufenreform entsprächen den Vorgaben der Kultusministerkonferenz – das garantiere Vergleichbarkeit mit den anderen Bundesländern.

Die CDU kritisierte dagegen unter anderem die mögliche Reduktion auf eine einzige Fremdsprache. Diese schwäche die sprachliche und interkulturelle Bildung an den niedersächsischen Gymnasien, sagte die CDU-Abgeordnete Sophie Ramdor. Zudem könne ein eingeschränktes Sprachenangebot dazu führen, dass den Schülerinnen und Schülern die für viele Studiengänge erforderlichen Sprachzertifikate fehlen werden. Auch die mögliche Abwahl des Fachs Politik und Wirtschaft sieht die Opposition mit Sorge.

Was sagen die Schüler zu den Plänen?

Der Landesschülerrat unterstützt die geplante Wahlfreiheit und erhofft sich eine spürbare Entlastung dadurch, dass weniger Klausuren geschrieben werden. Im Zentrum der Reform stehe kein Wettbewerb zwischen Fächern, sondern die Freiheit der Schülerinnen und Schüler, ihren eigenen Bildungsweg zu gestalten, sagte der Vorsitzende Matteo Feind: «Die neue Oberstufe schafft Raum für individuelle Schwerpunktsetzungen – und genau das ist der entscheidende Fortschritt.»

Ab wann soll die Reform gelten?

Ministerin Hamburg betonte, dass die finalen Regelungen noch ausgearbeitet werden. «Wir sind am Anfang eines Prozesses, den wir bewusst sehr breit diskutieren», sagte die Grünen-Politikerin. Gelten soll das neue System spätestens für die Schülerinnen und Schüler, die zum Schuljahr 2027/28 in die elfte Klasse kommen. News4teachers / mit Material der dpa

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31 Kommentare
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Mika
1 Monat zuvor

„In den Pflichtbereich mit 14 Wochenstunden fallen die Fächer Deutsch, Mathematik, eine fortgeführte Fremdsprache, Sport sowie Religion beziehungsweise Werte und Normen oder Philosophie.“

Bleiben abzüglich der einen Stunde Berufsorientierung 13 Wochenstunden für 5 Fächer: also zwei, maximal drei Stunden. Das wäre in BB deutlich weniger als jetzt. Und damit soll das Niveau in diesen Fächern steigen? Weniger ist mehr?

Andreas
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika

Es wird absolut gesenkt. Haben wir in den NaWis schon durch. Inhaltlich 1/4 rausgekickt. Es ist ein Graus.

unfassbar
1 Monat zuvor
Antwortet  Andreas

Gefühlt eher mehr als ein Viertel. Noch dazu das anspruchsvollste Viertel, also das, was noch ansatzweise auf das vorbereitet, was einem an der Uni in den Naturwissenschaften blüht, sprich Beweise in Mathematik und echtes Rechnen in den anderen Naturwissenschaften.

TaMu
1 Monat zuvor
Antwortet  unfassbar

Das sollen dann an den Unis vermutlich die günstig bezahlten Tutoren mit den Neuzugängen nachholen.

Sporack
1 Monat zuvor
Antwortet  TaMu

Passiert doch schon längst seid 20 Jahren …

peter
18 Tage zuvor
Antwortet  unfassbar

Tschuldigung, aber im Jura-Studium blüht mir an der Uni eher weniger in den Naturwissenschaften. Da wäre mir mit einer ordentlichen math.-naturwiss. Grundbildung mehr geholfen.

Lehrer Heinz
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika

Mit Abitur hat das schon lange nicht mehr viel zu tun. In Englisch dürfen die Schüler z. B. ein Deutsch-Englisch Wörterbuch in den schriftlichen Klausuren verwenden. Vokabeln lernen ist überflüssig. Demnächst kommt dann bestimmt noch eine KI als Hilfsmittel hinzu.

DerechteNorden
1 Monat zuvor
Antwortet  Lehrer Heinz

Zwar bin ich über die niedersächs. Pläne auch schockiert, aber kein deutsch-englisches Wörterbuch nutzen zu dürfen, finde ich als Oberstufen-Englischlehrerin albern. Das ist nicht vergleichbar mit einer KI, denn es ist ja nicht so, dass man sich dann nicht damit auseinander setzen müsste, welches Wort oder welche Wendung tatsächlich in dem Kontext, den man selbst erschaffen hat, passt.
Mitnichten ist das Vokabellernen für die S*S dadurch überflüssig geworden, wie ich nach inzwischen 30 Jahren Berufserfahrung sagen kann.

DerechteNorden
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Nachtrag: Tatsächlich sind drutsch-englische Wörterbücher sogar umfangreicher als die gängigen einsprachigen. Und die S*S kommen nebenbei mit ihnen unbekannten deutschen Redewendungen in Kontakt. Spracherwerb geht auch in der Oberstufe bei einer so geringen Anzahl von Stunden über die Muttersprache.
Zum Glück hat man den Blödsinn, dass S*S nur mit einem einsprachigen Wörterbuch in Fremdsprachen schon lange aufgehoben.

Die Balkon
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Ein Hoch auf Wörterbücher bei Klausuren. Wie sonst sollte man als Lehrer an Stilblüten wie “He liked to eat (irr.) sandwiches” kommen?

Realist
1 Monat zuvor

Vor kurzem hieß es noch, dass die Schulen “die Demokratie retten” müssen, und jetzt komm man ohne Politik-Unterricht zum Abitur?

Kann mir einer die Logik dahinter erklären?

Ich_bin_neu_hier
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

Die Schulen, denen es mangels hinreichender Ressourcen bisher nicht möglich war, ihren von der Politik verordneten Bildungsauftrag vollumfänglich zu erfüllen, sollen nunmehr in die Lage versetzt werden, diesen speziellen Bildungsauftrag (“die Demokratie retten” zu müssen) völlig ohne Unterricht nicht erfüllen zu können.
Da eine Steigerung der Unmöglichkeit nicht möglich ist, ist dies problemlos möglich und somit nicht zu beanstanden.

Muxi
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

Wie in der aktuellen Politik üblich gibt es da keine Logik. Nur kurzfristige Moden und Schlagwörter, denen hinterhergerannt wird.

peter
18 Tage zuvor
Antwortet  Realist

Um den Po-Wi-Unterricht in Jg. 11, wie er derzeit in Nds. ausgelegt ist, ist es nicht wirklich schade.

Achin
1 Monat zuvor

Eine peinliche Anbiederung des Kultusministeriums und dessen Amtsspitze an einen vermeintlichen digitalen Zeitgeist.

Ich_bin_neu_hier
1 Monat zuvor

«Die neue Oberstufe schafft Raum für individuelle Schwerpunktsetzungen – und genau das ist der entscheidende Fortschritt.» – Matteo Feind, Vorsitzender des Landesschülerrats.

Ach, die Jugend und ihr Optimismus… Möglich wäre das. Ebenso möglich – und viele würden sagen, wahrscheinlicher – ist es, dass in Fächern, die bei Schülerinnen und Schülern als anspruchsvoll gelten, Kurse auf erhöhtem Niveau nicht mehr zustandekommen, weil die Anwahlzahlen fehlen. Das wird definitiv die zweite Fremdsprache treffen, andere Fächer vermutlich auch.
Am Ende wird es weniger und somit vollere Kurse in der Oberstufe geben – und damit wird sich das Ganze verspätet als das zu erkennen geben, was es natürlich auch ist: eine verkappte Sparmaßnahme.
Mal ehrlich: Hat irgendjemand – außer der überoptimistischen Jugend – von der Politik etwas anderes erwartet?

Ach ja, die Belastung der in der Oberstufe eingesetzten Lehrkräfte dürfte sich deutlich ungleichmäßiger verteilen als bisher, da sich die Schülerwahlen auf einige wenige besonders beliebte – weil als einfach geltende (nicht unbedingt tatsächlich einfache) Fächer konzentrieren werden.
Oh, und Deutschland wird der Nachwuchs in bestimmten Bereichen fehlen. Aber dafür wird’s billiger…

War das jetzt zu pessimistisch oder zu realistisch, oder ist das mittlerweile das Gleiche?

peter
18 Tage zuvor
Antwortet  Ich_bin_neu_hier

Wirkt schon fast religiös, zu glauben, dass jemand, der in 11 dazu gezwungen wird, ein ungeliebtes Fach fortzuführen, dieses dann in 12/13 freiwillig belegen wird. Oder haben FS-Lehrkräfte in 11 plötzlich eine besondere epiphanische Kraft?

blau
1 Monat zuvor

Check ich nicht, so eine Wahlfreiheit hatte ich in NRW schon vor über 20 Jahren

mimü
1 Monat zuvor

Aha – also zu Hause „erstellte“ Podcasts und Präsentationen statt Klausuren. In der KI-Ära. Soll das ein Witz sein?

447
1 Monat zuvor
Antwortet  mimü

Also, ich unterschreib alles.

Unterschreiben, dass der “podcast” großartiges Kompetenzwedeln ist?
10 Sekunden.

Nachweisen, dass es gefakt und flach ist, um überall anzuecken und der Schüler daraufhin durch ne Nachprüfung gewinkt wird?
Mehrere STUNDEN (!) meiner Lebenszeit plus man ist der Arsch.

Füller ist gefüllt mit Tinte,
Schreibi-Kritzel steht bereit
mit podcast und Powerpointkunde
geht es in die Abizeit.

Unfassbar
1 Monat zuvor
Antwortet  447

Das Problem ist der Nachweis. Flach ist das Ergebnis auch, wenn die Schüler das ohne ki selbst erstellen.

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Unfassbar

Der Nachweis ist halt (oh Zufall, oh Zufall) nie gut genug, er müsste schon “100%” (Zitat) sein…das ist gewollt. Genau so gewollt.

Vdh
1 Monat zuvor
Antwortet  447

Naja ich finde einen Podcast oder andere Prüfungsformate deutlich besser als nur immer Klausuren. Es geht ja nicht darum, Klausuren komplett abzuschaffen, sondern auch die Kompetenzen der Schüler. Innen zu verbessern durch andere Prüfungsformate. Zumal es hier nicht heißt, dass man einfach nur einen Podcast machen muss. Auch dieses wird gewissen Kriterien unterliegen sein, sodass man es eben nicht nur mit KI lösen kann. Zumal man auch relativ leicht erkennen kann, wann KI bei Präsentationen oder Schaubildern oder Podcasts genutzt wird.

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  Vdh

„ Zumal man auch relativ leicht erkennen kann, wann KI bei Präsentationen oder Schaubildern oder Podcasts genutzt wird.“

Ja? Dann helfen Sie mir gern weiter: Ich bin dazu nämlich nicht fähig, obwohl ich u.a. Informatik studiert habe und mich aus beruflichem und persönlichem Interesse intensiv mit KI beschäftige (sowohl im Bereich der Programmierung und des Trainings künstlicher Intelligenzen als auch im Bereich der Nutzung von KI).

Vielen Dank schon mal im Voraus,
Mika

Eva
1 Monat zuvor
Antwortet  mimü

Passiert in BW schon ab Klasse 6.
Läuft… ist aber sehr beliebt bei den LK.

Christian
1 Monat zuvor

Wie soll das denn mit der KMK-Oberstufenvereinbarung kompatibel sein, die in Ziffer 7.3 fordert:

“In der Einführungsphase sind grundsätzlich zwei Fremdsprachen zu belegen.
Diese können zwei fortgeführte Fremdsprachen oder eine fortgeführte und eine
neu beginnende Fremdsprache sein.

Für Schülerinnen und Schüler, die vor Eintritt in die gymnasiale Oberstufe eine
zweite Fremdsprache mindestens vier Jahre erlernt haben, kann die Verpflichtung
zur Belegung einer zweiten Fremdsprache in der Einführungsphase entfallen.”

Das funktioniert mit der 2. FS doch nur, wenn diese bereits zuvor mind. vier Jahre erlernt wurde und nicht automatisch für alle…

Unfassbar
1 Monat zuvor
Antwortet  Christian

Am Gymnasium derzeit schon. Da beginnt die zweite Fremdsprache in Klasse 7.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Unfassbar

Und nicht nur da. Ist an anderen Schulformen der SekI doch genauso. Allerdings gibt’s im Wahlpflichtbereich Alternativen zur zweiten Fremdsprache.

Anders Leo Castor
1 Monat zuvor
Antwortet  Christian

Am Gymnasium wird eine zweite Fremdsprache ohnehin verpflichtend ab Klasse 6/7 angeboten (mir sind jedenfalls keine Ausnahmen bekannt), deshalb besteht für diese Schüler grundsätzlich keine Verpflichtung in der Oberstufe eine 2. FS zu belegen.
(Anders sieht es ggf. für Schüler von der Realschule/GMS aus, die später in eine gymnasiale Oberstufe, z. B. am Beruflichen Gymnasium, wechseln. Hier haben nicht alle die Pflicht zur 2. FS erfüllt.)

In dieser Hinsicht ändert sich durch die Reform überhaupt nichts. Sowohl der Aufschrei der CDU als auch der provokante Teaser der Redaktion (“Ohne Politik und mit nur einer Fremdsprache zum Abi?”) gehen gleichermaßen an den Reform-Inhalten vorbei.

Viel entscheidender ist die Neuerung, dass die Schüler künftig schon mit Eintritt in die Einführungsphase eine Fächerwahl treffen sollen. Sie müssen sich also ein Jahr früher entscheiden, welche Fächer für sie in der Abiturprüfung in Frage kommen. Denn nach KMK kann ein Fach nur dann als Prüfungsfach gewählt werden, wenn es auch in der Einführungsphase besucht worden ist.

Aus diesem Grund gehen die meisten Länder den umgekehrten Weg und verpflichten in der Einführungsphase zum Besuch nahezu aller Fächer, was zu vielen einstündigen Fächern führt, um überhaupt alles in der Stundentafel unterzubringen. Im künftigen G)-neu in BW werden es (bis zu) 17 Fächer in Klasse 11 sein.

Insofern ist die Reform in Niedersachsen ein interessanter Ansatz, über dessen Vor- und Nachteile sicher diskutiert werden kann.

DerechteNorden
1 Monat zuvor

Nach Frau Prien, als sie kurz vor ihrem Wechsel nach Berlin, als BiMi von SH Stunden in der Oberstufe strich, würden sich die gestrichenen Lehrerstellen nicht auf die Qualität des Unterrichts auswirken. Durch Konzentration auf grundlegende Kompetenzen und die Mittelstufe könnten die Schulen daran arbeiten, die Leistungen der Schülerinnen und Schüler zu verbessern.

Da eifert man in Niedersachsen wohl Frau Prien nach.
Immerhin war man so ehrlich zuzugeben, dass das alles Sparmaßnahmen sind, weil SH pleite ist.

GriasDi
1 Monat zuvor

Auch Podcasts kann KI