Geburtenknick: Bildungsminister sieht (noch) keine Gefahr für Schulstandorte

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POTSDAM. Weil in Brandenburg weniger Kinder geboren werden, müssen bereits Kitas schließen. Bildungsminister Freiberg sagt, ob er Folgen für Schulen sieht und wo Kita-Erzieher eingesetzt werden könnten.

Alles ruhig – noch. Foto: pxhere

Die Schulen in Brandenburg müssen nach Angaben von Bildungsminister Steffen Freiberg (SPD) wegen der sinkenden Geburtenzahl keine Schließungen befürchten. «Für die laufende Wahlperiode bis 2029 kann ich keine Bedrohung von Schulstandorten erkennen», sagte Freiberg der «Märkischen Oderzeitung». «Es wird keine Vorgabe aus Potsdam geben, wegen geringer Schülerzahlen Schulen zu schließen.»

Die Zahl der Geburten ging im Jahr 2024 im Vergleich zu 2023 laut Statistikamt um 4,6 Prozent auf 15.154 zurück. Ähnlich wenige Geburten wurden zuletzt 1996 gezählt – wenige Jahre nach der Wiedervereinigung.

Kitas schließen wegen zurückgehender Kinderzahlen

Die sinkende Geburtenzahl macht sich bereits bei Kindergärten bemerkbar – einige mussten deshalb in Brandenburg schließen. Arbeitslose Erzieherinnen und Erzieher von Kitas könnten nach Ansicht des Ministers in Schulen eingebunden werden.

«Wir haben Aufgaben an den Schulen, die nicht unbedingt nur von Lehrkräften bewältigt werden müssen oder von anderen Professionen sogar gezielter bearbeitet werden können», sagte Freiberg. «Dafür müssen Lösungen überlegt werden, damit Kita-Erzieherinnen und -Erzieher auch künftig gut eingebunden werden können.» News4teachers / mit Material der dpa

Lehrermangel – trotz Geburtenknick: Prognosen der Kultusminister „unseriös“

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3 Kommentare
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unfassbar
3 Tage zuvor

Ein Bildungsminister schaut immer nur bis zur nächsten Wahl. Die Bevölkerungsentwicklung schaut in die nächsten Jahrzehnte.

Rainer Zufall
2 Tage zuvor
Antwortet  unfassbar

Zustimmung!
Es braucht überparteiliche, wissenschaftsgeleitete Bildungspolitik

Penki
2 Tage zuvor

Wir wissen ja, wie verlässlich die Aussagen von Politikern sind, insbesondere wenn es um Einsparpotenzial im sozialen und im Bildungsbereich geht…