BONN. Neugierde wecken, Talente fördern, Lehrkräfte stärken: Mit der Kampagne TouchTomorrow bündelt die Dr. Hans Riegel-Stiftung mehrere MINT-Angebote für die Sekundarstufe unter einer starken Dachmarke. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler für Zukunftsthemen zu begeistern – und Lehrkräfte dabei konkret zu unterstützen. Denn zwischen Lehrplänen, Personalmangel und Digitalisierung bleibt im Schulalltag oft wenig Raum für Experimente. Genau hier setzt TouchTomorrow an: mit kostenfreien, praxisnahen Formaten, die sich ohne großen organisatorischen Aufwand in Schule und Unterricht integrieren lassen.

Zukunft zum Anfassen: Der TouchTomorrow-Truck
Herzstück von TouchTomorrow ist der TouchTomorrow-Truck – ein mobiler Erlebnisraum, der bundesweit Schulen besucht. Im Inneren entdecken Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit speziell geschulten MINT-Coaches aktuelle Zukunftsthemen wie Robotik, Mobilität oder Künstliche Intelligenz. Die Coaches sind Naturwissenschaftler:innen und treten bewusst nicht als Lehrende, sondern als Gesprächspartner auf. Im Mittelpunkt stehen Dialog, Orientierung und das Ausprobieren neuer Technologien. Berufsbilder, gesellschaftliche Fragen und persönliche Zukunftsvorstellungen werden dabei ausdrücklich mitgedacht. Für Schulen bedeutet das: ein niedrigschwelliger Zugang zu MINT-Themen, ohne zusätzlichen Vorbereitungsaufwand.
Digital und flexibel: TouchTomorrow-Explore
Wer Zukunftsthemen unabhängig vom Truck in den Unterricht holen möchte, nutzt TouchTomorrow-Explore. Die kosten- und werbefreie Lern-App richtet sich an Schüler und Schülerinnen der Sekundarstufe und ermöglicht einen flexiblen Einstieg in MINT-Themen – im Unterricht oder auch zuhause. Kern der App ist ein virtueller MINT-Themenpark mit 3D-Modellen, Videos, Challenges und interaktiven Elementen. Schülerinnen und Schüler können unter anderem einen humanoiden Roboter programmieren oder sich mit Mobilität der Zukunft auseinandersetzen. Die Inhalte sind lehrplankompatibel, sofort einsetzbar und erfordern keine Registrierung – ein Pluspunkt für Datenschutz und Alltagstauglichkeit. Die App ist außerdem so gestaltet, dass Lehrkräfte auch ohne große Affinität zu digitalen Tools sich Schritt für Schritt einarbeiten und den Unterricht damit bereichern können.
Lernen im Museum: TouchTomorrow-Lab

Einen besonderen Lernort hat TouchTomorrow im Deutschen Museum Bonn gefunden. Das TouchTomorrow-Lab lädt Schulklassen und andere Besuchergruppen ein, digitale Technologien aktiv zu erleben und eigene Zukunftsvisionen zu entwickeln. An interaktiven Stationen beschäftigen sich die Teilnehmenden unter anderem mit einem Lernroboter für Kinder im Autismus-Spektrum, mit Virtual-Reality-Anwendungen oder mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Landwirtschaft. Das Angebot verbindet Museumsbesuch, Austausch und Reflexion und versteht sich als Ergänzung schulischen Lernens. Eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Labs ist vorgesehen.
Kreativ und kritisch: TouchTomorrow-Creator
Mit TouchTomorrow-Creator kommt seit 2026 ein interaktives Workshop-Format der Dr. Hans Riegel-Stiftung direkt in die Schule. Zunächst richtet sich das Angebot an Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 7 im Rheinland. Die Schüler*innen setzen sich mit Themen wie Wohnen, Bildung oder Mobilität auseinander, lernen verschiedene KI-Tools kennen und entwickeln eigene Medienprodukte – von Podcasts über Videos bis hin zu virtuellen Avataren. Neben Medienkompetenz werden dabei auch kollaboratives Arbeiten und ein reflektierter Umgang mit Künstlicher Intelligenz gefördert. Das Format eignet sich besonders für Projektwochen oder fächerübergreifenden Unterricht.
Unterstützung für Lehrkräfte: TouchTomorrow-Teaching

TouchTomorrow richtet sich nicht nur an Schülerinnen und Schüler. Mit TouchTomorrow-Teaching bietet die Stiftung auch praxisnahe Fortbildungen für Lehrkräfte an. Im Fokus stehen digitale Methoden, neue Lernansätze sowie Themen wie Schulentwicklung, Teamentwicklung und Changemanagement. Die Fortbildungen setzen auf Austausch, gemeinsames Erproben und konkrete Anknüpfungspunkte für den eigenen Schulalltag. Digitale Bildung wird hier nicht verordnet, sondern als gestaltbarer Prozess verstanden, der Lehrkräfte entlasten und stärken soll.
Zukunftsbildung, die im Schulalltag ankommt
Mit der Dachmarke TouchTomorrow und den darunter gebündelten Erweiterungsangeboten schafft die Dr. Hans Riegel-Stiftung einen praxisnahen Zugang zu MINT- und Zukunftsthemen. Alle Formate sind kostenfrei und so konzipiert, dass sie Schulen unterstützen – nicht zusätzlich belasten. Für Lehrkräfte, die 21st Century Skills fördern wollen, ohne das Rad neu zu erfinden, bietet TouchTomorrow konkrete Anknüpfungspunkte im Klassenzimmer, digital oder im außerschulischen Lernort.

Lehrkräfte und Schulen, die Zukunftsthemen praxisnah in ihren Unterricht integrieren möchten, finden bei TouchTomorrow kostenfreie Angebote und Materialien, die sich direkt einsetzen lassen.
Informationen zu den Formaten sowie zur Teilnahme gibt es unter www.touchtomorrow.de
Mehr Informationen zur Dr. Hans Riegel-Stiftung und Ihrem Engagement / ihren Projekten finden Sie unter www.hans-riegel-stiftung.com
Dies ist eine Pressemeldung der Dr. Hans Riegel-Stiftung.

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