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Studie zeigt verbreiteten Rassismus – Neues Gesetz soll besser vor Diskriminierung schützen (auch durch Schulen)

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DÜSSELDORF. Eine aktuelle Studie zeigt auf, wie verbreitet rassistische Einstellungen in Deutschland sind. Zeitgleich bringt die schwarz-grüne Landesregierung von Nordrhein-Westfalen als erstes Flächenland ein Antidiskriminierungsgesetz auf den Weg, das Betroffenen Schadenersatz gegenüber staatlichen Einrichtungen einräumt – auch Schulen. Wird damit das Kind mit dem Bade ausgeschüttet? Der Beamtenbund warnt: „Bereits die Aufgabenstellungen von Lehrern an Schüler könnten einen Diskriminierungsvorwurf auslösen.“

Ein Mädchen mit dunklen, krausen Haaren steht mit verschränkten Armen vor einem roten Hintergrund.
Viele Kinder und Jugendliche fühlen sich fremd in Deutschland – das hat Gründe. Foto: Shutterstock

Rassistische Einstellungen sind in Deutschland weit verbreitet und über Jahre hinweg stabil. Das zeigt der aktuelle Monitoringbericht des Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitors (NaDiRa). Zwei Drittel der Befragten stimmen der Aussage zu, dass bestimmte Kulturen „fortschrittlicher und besser“ seien als andere. Knapp die Hälfte ist der Ansicht, manche Gruppen seien „von Natur aus fleißiger“. 36 Prozent gehen davon aus, dass es unterschiedliche „Rassen“ gebe.

Die Daten stammen aus einer repräsentativen Befragung von rund 8.200 Menschen zwischen Oktober 2025 und Januar 2026 und sind Teil eines langfristig angelegten Monitorings. Die Studie verweist darauf, dass entsprechende Annahmen wissenschaftlich widerlegt sind, in der Bevölkerung jedoch weiterhin breite Zustimmung finden.

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Der Direktor des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung, Prof. Frank Kalter, ordnet die Ergebnisse in einen größeren Zusammenhang ein. „Rassistische Einstellungen und Diskriminierungserfahrungen sind wichtige Bausteine, um Ungleichheiten, ihre Entwicklungen und ihre Folgen in der Gesellschaft zu verstehen“, erklärte er. „Das Zusammenspiel offenkundiger und subtiler Formen rassistischer Einstellungen sowie direkter und indirekter Rassismuserfahrungen ergibt ein differenziertes Gesamtbild.“ Und das fällt recht düster aus.

„Wenn Menschen anderen Menschen nur wegen ihres Aussehens oder ihrer Herkunft weniger Wert zuschreiben als sich selbst, ist das rassistisch“

Auch die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, Ferda Ataman, leitet aus den Befunden politischen Handlungsbedarf ab. „Wenn Menschen anderen Menschen nur wegen ihres Aussehens oder ihrer Herkunft weniger Wert zuschreiben als sich selbst, ist das rassistisch“, sagte sie. Die Ergebnisse des Berichts seien „ein Weckruf, dass wir entschiedener gegen Rassismus vorgehen müssen“. Weiter erklärte Ataman: „Freundliche Bekenntnisse zur Vielfalt in der Gesellschaft reichen nicht, die Bundesregierung muss Menschen endlich besser vor Diskriminierung schützen.“

Neben Einstellungen erfasst die Studie auch deren gesellschaftliche Folgen. Menschen, die häufig Diskriminierung erfahren, haben deutlich weniger Vertrauen in staatliche Institutionen. Der Abstand kann je nach Institution bis zu 25 Prozentpunkte betragen – etwa beim Vertrauen in die Polizei (90 gegenüber 65 Prozent) oder in die Bundesregierung (48 gegenüber 29 Prozent).

Der Leiter des Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitors, Cihan Sinanoğlu, beschreibt diesen Zusammenhang als strukturell: „Der aktuelle Monitoringbericht zeigt, dass Diskriminierungserfahrungen und institutionelles Vertrauen eng miteinander verbunden sind und zwischen Bevölkerungsgruppen deutlich unterschiedlich verteilt bleiben.“

Die Ergebnisse legen damit nahe, dass Diskriminierung nicht nur individuelle Erfahrungen betrifft, sondern auch das Verhältnis zwischen Bürgern und staatlichen Institutionen prägt.

Unabhängig von dieser Studie, aber vor dem darin beschriebenen Problemhintergrund, wird in Nordrhein-Westfalen derzeit ein Antidiskriminierungsgesetz beraten. Die schwarz-grüne Landesregierung hat heute einen entsprechenden Entwurf in den Landtag eingebracht. Das Gesetz soll für alle Behörden und Einrichtungen des Landes gelten – und damit ausdrücklich auch für Schulen. Künftig könnten Bürgerinnen und Bürger bei Diskriminierung durch staatliche Stellen Schadenersatz oder Schmerzensgeld geltend machen. Nordrhein-Westfalen wäre damit das erste Flächenbundesland mit einer solchen Regelung.

„Mit dem Landesantidiskriminierungsgesetz schließen wir in NRW eine rechtliche Schutzlücke. Das ist ein Meilenstein für den Schutz vor Diskriminierung“

Der Beamtenbund Nordrhein-Westfalen warnt laut WDR ausdrücklich vor möglichen Folgen für Lehrkräfte. Es bestehe die Gefahr, dass bereits „die Aufgabenstellungen von Lehrern an Schüler“ Anlass für Diskriminierungsvorwürfe werden könnten. Im Kern richtet sich die Kritik gegen die vorgesehene Beweislastregelung. Wer Diskriminierung geltend macht, muss Indizien vorlegen, die eine Benachteiligung plausibel erscheinen lassen. Anschließend liegt es an der Behörde, den Vorwurf zu entkräften. Der Beamtenbund sieht mögliche Fehlanreize und spricht von der Gefahr einer „Beanstandungsindustrie“.

Der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Patrick Schlüter, schlägt in die gleiche Kerbe. Er bezeichnet das Landesantidiskriminierungsgesetz (LADG) gegenüber dem Kölner Stadt-Anzeiger als „Misstrauensgesetz“. Beschäftigte sähen sich bereits heute mit Anzeigen konfrontiert, die als „Retourkutsche“ gedacht seien. „Mit dem LADG könnte es künftig einen weiteren Hebel für solche Revanchen geben“, erklärte Schlüter.

„Es müssen immer Indizien vorgetragen werden, die eine Diskriminierung plausibel erscheinen lassen“

Die Landesregierung weist diese Einwände zurück und betont die Schutzfunktion des Vorhabens. Gleichstellungsministerin Verena Schäffer (Grüne) erklärte laut Stadt-Anzeiger: „Mit dem Landesantidiskriminierungsgesetz schließen wir in NRW eine rechtliche Schutzlücke. Das ist ein Meilenstein für den Schutz vor Diskriminierung.“ Zugleich stellte sie klar, dass staatliche Institutionen nicht frei von Diskriminierung seien: „Ich habe ein sehr großes Vertrauen in unsere Polizei- und Lehrkräfte und alle anderen Beschäftigten. Dennoch kann es auch in staatlichen Behörden und Institutionen, wie etwa in Schulen, zu Diskriminierung kommen.“

Im Bericht präzisierte Schäffer zudem die rechtlichen Voraussetzungen. „Es müssen immer Indizien vorgetragen werden, die eine Diskriminierung plausibel erscheinen lassen“, sagte sie. Bloße Vermutungen oder Behauptungen reichten nicht aus. Zudem richteten sich mögliche Klagen nicht gegen einzelne Beschäftigte, sondern gegen die jeweilige Institution.

Unterstützung erhält das Gesetz vom Landesintegrationsrat. Dort wird laut WDR darauf verwiesen, dass insbesondere Diskriminierung durch staatliche Stellen bislang nicht ausreichend erfasst sei. Das Gesetz könne dazu beitragen, diese Lücke zu schließen und das Bewusstsein für Diskriminierung zu schärfen.

Dass Diskriminierung für viele Menschen in Deutschland keine theoretische Möglichkeit, sondern konkrete Erfahrung ist, macht der aktuelle Monitoringbericht deutlich. So berichten laut Studie 25 Prozent der Schwarzen und 17 Prozent der muslimischen Befragten, mindestens einmal im Monat beleidigt, bedroht oder angegriffen zu werden. Etwa ein Drittel gibt an, solche Erfahrungen innerhalb eines Jahres gemacht zu haben. Noch häufiger sind subtilere Formen der Benachteiligung. 63 Prozent der Schwarzen Befragten berichten demnach, regelmäßig unfreundlich behandelt oder nicht ernst genommen zu werden. News4teachers 

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Rassismus? Ex-Lehrerin klagt an: Strafarbeiten fürs Muttersprache-Sprechen sind Alltag

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Englischlehrerin
5 Tage zuvor

Also wenn ich mal bedenke wie oft Schüler, die ich umsetze, weil sie permanent stören rufen: „Diskriminierung!“ , dann gute Nacht Johanna wenn sie mich dann noch anzeigen. Wir haben so eine Opfer Kultur!

unfassbar
5 Tage zuvor
Antwortet  Englischlehrerin

Zumal Sie oft genug immer dieselben ermahnen und umsetzen müssen …

ed840
5 Tage zuvor
Antwortet  Englischlehrerin

” 36 Prozent gehen davon aus, dass es unterschiedliche „Rassen“ gebe.”

Davon scheinen auch so einige Gesetzgebern in DE überzeugt zu sein, siehe z.B Art 3 Abs 3 GG, § 1 AGG, Art 4 Verfassung für Rheinland Pfalz ,
§ 3 Abs 3 HSCHG usw.

ed840
5 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Ich käme auch nicht auf die Idee den Begriff bei Menschen zu verwenden, aber in den Gesetze steht er so drin.

die Sprache der Menschenrechte im Jahr 1949 wider,”

Das AGG trat übrigens im Jahr 2006 in Kraft.

Susanne M.
3 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Es muss ja auch keine Rassen geben, damit es Rassismus geben kann. Dieser beruht auf fehlerhaften Prämissen, ist jedoch als Diskriminierung real. Daher würde ich den Begriff drin lassen und eventuell in Gänsefüßchen setzen.

unverzagte
1 Tag zuvor
Antwortet  Susanne M.

Stimmt, weil allein Rassismus nichtexistente Rassen benötigt und diese somit selbst konstruiert.

Rainer Zufall
5 Tage zuvor
Antwortet  ed840

“Davon scheinen auch so einige Gesetzgebern in DE überzeugt zu sein”
Nö. Die Formulierung im Gesetz hat nichts mit der persönlichen Überzeugung der Gesetzgebung zu tun. Im Gegenteil – daher das Gesetz.

Was als Nächstes? Meinen Sie auch, Menschen, die über §86a StGB aufklären, würden die betreffenden Ideologien teilen? 😀
Für Schwurbler ist der auch gut: Ist Anti-Rassismus nicht rassistisch gegenüber den Rassisten? (augenroll)

unverzagte
5 Tage zuvor
Antwortet  ed840

Spätestens seit der Verwendung des umstrittenden Bergriffes “Rasse” durch den Nationalsozialismus verbietet sich dieser. Eine mögliche Existenz von Menschenrassen ist allein die kranke Illussion von Rassist*innen .

Rainer Zufall
4 Tage zuvor
Antwortet  unverzagte

Ich würde Ihnen gerne zustimmen, aber das Internet erlaubt mir kein Daumenhoch ^^

ABCD
5 Tage zuvor
Antwortet  Englischlehrerin

Dazu möchte ich das Buch “Die vulnerable Gesellschaft” empfehlen. Sich bei jeder Gelegenheit als Opfer zu fühlen, hat enorme Auswirkungen auf unsere Gesellschaft und ihr Verhältnis zu Freiheit einerseits und Sicherheit andererseits.
https://www.spektrum.de/rezension/buchkritik-zu-die-vulnerable-gesellschaft/2253795

unverzagte
5 Tage zuvor
Antwortet  ABCD

Thx 4 tipp, interessanter Artikel dazu auch hier:

https://taz.de/Buch-ueber-demokratische-Gesellschaft/!5996414/

Rainer Zufall
4 Tage zuvor
Antwortet  ABCD

Verschieben die erneuerbare Technologien und Klimaschutz, weil Veränderung zu anstrengend ist – auf Kosten der eigenen Nachkommen?
Klammern die sich an peudowissenschaftliche Rassismen und werfen die Werte der Gesellschaft über Bord, um die eigenen Vorurteile nicht überdenken zu müssen und tausende krepieren zu lassen?

Oder heulen die auch dauernd, sobald die Schule nicht mehr so ist wie vor 40 Jahren, in der völlig falschen Annahme, der Lehrberuf würde sich als einziger niemals verändern müssen? Gleichzeitig dann aber im Internet den Frust posten, dass dieser Irrglaube an der Realität zerbricht – die Inklusion wird schon irgendwann vorbei sein 😛

ed840
4 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

verschieben die erneuerbare Technologien und Klimaschutz, weil Veränderung zu anstrengend ist – auf Kosten der eigenen Nachkommen?”

Kann schon nachvollziehen, wie Sie auf solche Gedanken kommen:

Deutsche Umwelthilfe reicht Klimaklage gegen Baden-Württemberg ein: Landesregierung ignoriert gesetzliche Pflicht zu einem Klimaschutz-Sofortprogramm

Rainer Zufall
3 Tage zuvor
Antwortet  ed840

“Kann schon nachvollziehen”
Für Zustimmung reicht es nicht, obwohl Sie eigene Quellen haben?
Was sehen Sie da anders?

ed840
2 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Was sehen Sie da anders?

Nichts. Ich denke auch, dass die DUH schon wissen wird warum sie klagt.

Ich komme auch Ihrem Wunsch entgegen hier neben über BW auch mal wieder über Bayern zu schreiben :

Deutsche Umwelthilfe unterstützt Initiative von Bayerns Wirtschaftsminister Aiwanger für Windenergieausbau und Kritik an Reiches Plänen für restriktiven Netzanschluss

Rainer Zufall
5 Tage zuvor
Antwortet  Englischlehrerin

“Wir haben so eine Opfer Kultur!”
Zum Beispiel Kommentare im Internet, in denen ein Gesetz zum Opferschutz untergraben wird , indem ausschließlich falsche Fallbeispiele phantasiert werden?

Saskia
3 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Andererseits gibt es aber auch Internet-Kommentare, die mit aufgebauschten oder gar erfundenen Fallbeispielen sowie herzzerreißenden Beschreibungen des Opferleids weitere Schutzgesetze auf den Weg bringen sollen.

Diese Vorgehensweise hat nicht nur in der Bildungspolitik erhebliches Erpressungspotential. Man braucht nur Empörungsgeschrei und die Forderung spezifischer Schutzgesetze, um das Verhalten von Lehrkräften oder auch Mitschülern zu beeinflussen. Sollte das nicht genügen, sorgt die Androhung einer Meldung beim Vorgesetzten oder das Wiederkommen mit einem Rechtsanwalt.

Wenn es immer mehr Opfer gibt, dann gibt es logischerweise auch immer mehr Täter. Ob die Bezeichnungen im jeweiligen Fall stimmen oder nicht, spielt kaum eine Rolle. Es sei denn, man ginge vor Gericht, das den Sachverhalt genauer prüft. Doch wer möchte sich einer Gerichtsverhandlung auszusetzen, die viel Mut, Nervenkraft und schlaflose Nächte bedeutet? Lieber gehen viele auf Nummer sicher und verhalten sich wie geboten, auch wenn sie das falsch finden
Lehrer fangen an, gute Zensuren an “Opfer” von “Bildungsungerechtigkeit” zu verschenken. Bei Konflikten zwischen den Kulturen sehen sie lieber die Migrantenkinder als Opfer und die einheimischen Kinder als Täter. Auch Mädchen kommen in der Regel besser weg als Jungen. Sie gelten meist als Opfer und die Jungen als Täter.
Insofern kann man durchaus von “Opfer-Kultur” sprechen, allerdings auch von “Täter-Kultur”. Es sind die beiden Seiten derselben Merdaille.

Rainer Zufall
1 Tag zuvor
Antwortet  Saskia

“Andererseits gibt es aber auch Internet-Kommentare, die mit aufgebauschten oder gar erfundenen Fallbeispielen sowie herzzerreißenden Beschreibungen des Opferleids weitere Schutzgesetze auf den Weg bringen sollen.”
Sorry, ich bezweifel stark, dass sich das oben genannte Schutzgesetz auf Internetkommentare stützt. Aber schreiben Sie doch Herrn Kalter bzw. den Verfasser*innen der Studien bezüglich Ihrer Sorge.

Anne
23 Stunden zuvor
Antwortet  Saskia

Man könnte auch sagen: Durch die Lust, unsere Bevölkerung auf immer mehr Gebieten in Täter und Opfer einzuteilen, wird die Gesellschaft zerrüttet und gegeneinander aufgewiegelt.
Es stimmt, dass man für jede neu entdeckte Opfergruppe, ja auch Täter benennen muss. Und so entsteht allmählich das Bild einer Gemeinwesens, das immer mehr Verbote, Gesetze sowie staatliche Überwachung und Regulierung braucht.
Ob diese gesellschaftspolitische Anklagekultur für eine Verbesserung des Miteinanders sorgt, ist zu bezweifeln. Bisher war das offensichtlich nicht der Fall. Auch nicht in Schulen und bei Schülern!

Rainer Zufall
18 Stunden zuvor
Antwortet  Anne

“Durch die Lust, unsere Bevölkerung auf immer mehr Gebieten in Täter und Opfer einzuteilen”
Ekelhaft! Aber ja, es “störte” die Gesellschaft wahrscheinlich, als Antisemitismus geächtet, Vergewaltigung der Ehefrau verboten und struktureller Rassismus angezählt wurden…
Wie viel mehr Täter-Opfer-Umkehrung geht noch? 😀

Aber da stellt sich ja echt die Frage, was man unter solchen Gesichtspunkten noch denken soll, die sich gegen Gendern, Inklusion und Ganztag in die Seile werden ja? 😉

Rainer Zufall
4 Tage zuvor
Antwortet  Englischlehrerin

Ich gehe erstmal davon aus, dass Sie alles richtig machen. Sollte (!) es da ernsthaft Klagen geben, was ich nicht glaube, würden spätestens die Gerichte diesen Spontaneingebungen ein Ende setzen, OHNE dabei den echten, notwendigen Opferschutz in irgendeinerweise zu bagatellisieren.

blau
5 Tage zuvor

So. Also eine Schülerin fühlt sich unfair behandelt, mehrmals immer mal wieder. Findet die Notengebung unfair. Findet überhaupt gerne Dinge unfair. Sieht nur die unfairen und negativen Erlebnisse mit einer Lehrkraft und blendet die positiven aus. Glaubt dann die Lehrkraft habe persönlich etwas gegen sie. Ist zufällig dunkelhäutig. Und schon haben wir den Rassismusvorwurf.
Und wie soll man da jetzt das Gegenteil beweisen?! Kein Mensch kann beweisen. Was er denkt, wenn er Entscheidungen trifft. Als Lehrer ist man eine Entscheidungsmaschine, also man trifft ununterbrochen Entscheidungen. Wen nehme ich dran, reagiere ich darauf, wie reagiere ich darauf, was antworte ich darauf, was wäre jetzt sinnvoll, wie formuliere ich das und das so oft in jeder Stunde. Wie soll ich dies transparent machen, wie soll das gehen? Diskriminierung fängt ja nicht erst an, wenn alle das von außen so empfinden, sondern wenn ein Schüler das so empfindet. Schüler, die einfach eben noch jung sind, in Entwicklung sind, in der Pubertät sind. Schüler, die oft nach Hause kommen und dann kommen Elternbeschwerden, weil das Kind zuhause Dinge erzählt, die so gar nicht waren. Es gibt in jeder Schule Ansprechpartner bei Problemen. Was soll diese Klagerei?

447
5 Tage zuvor
Antwortet  blau

Ist doch ganz einfach: Gibt man den SuS halt, was sie wollen. Bei Rückfragen: Verweis auf entsprechende Antidiskriminierungsgesetze.
Jeder – auch nur Anschein- von Diskriminierung ist dann eben ganz besonders zu meiden.

Klar, das wird nicht jede Diskriminierungsbeschwerde abwenden – aber 80% hat man damit schonmal evaded, bevor man tippen (lassen) muss.

DienstnachVorschrift
4 Tage zuvor
Antwortet  447

Ein Problem ist dabei, dass sich dann die anderen Schüler diskriminiert fühlen, weil der eine Schüler scheinbar bevorzugt/anders behandelt wird. Ich mache einfach so weiter wie bisher. Wenn ein Schüler sich wegen Diskriminierung beschwert, dann macht er das auch nicht nur bei mir. Das fällt dann sowieso auf. Ich habe eher ein Problem/Schwierigkeiten bei ungerechtfertigten Beschwerden bezüglich sexueller Belästigung. Da bekommt man als Lehrkraft deutlich mehr Probleme als bei Beschwerden über Diskriminierung.

Unverzagte
3 Tage zuvor

Ich befürchte, ihr letzter Satz sagt mehr über Sie als über Lehrkräfte generell.

447
3 Tage zuvor

Für mich läuft es auch auf “weitermachen wie bisher” hinaus – mit einem verstärkten Fokus darauf, möglichst keine eigenen Aufgabenstellungen und Materialien mehr zu verwenden (siehe @Realist, die Idee ist echt super und auch gut durchführbar).

Ob normale SuS sich dann diskriminiert fühlen werden – keine Ahnung, interessiert aber auch keinen, der einem Ärger machen könnte. Ist also daher auch unter der spezifischen Fragestellung egal, da lernen die gleich was über praktisch durchgeführte “Antidiskriminierung”.

Dass entsprechende Gesetze zunehmen würden war ja irgendwo klar – nun dann eben auch in der Schule.

Ich denke, das muss man heutzutage einfach “einpreisen”. Eben wie bei Verkäufen, Alltagsgeschäften usw. Einfach nicht normal kommunizieren, sondern rechtssicher. Normal reden kann man mit vertrauten Personen.

Ansonsten gilt (auch: wie für jede andere Art der “Anschuldigung”): Wie ein Schallplattenspieler “Ich kann mich dazu nicht äussern.” sagen + Anwalt + grundsätzlich “Gegenklage”.

Im übrigen hält man sich niemals, wirklich niemals mit SuS (egal ob m oder w, bei w aber besonders) alleine irgendwo auf oder kommuniziert ausserhalb offizieller Kanäle.

vhh
5 Tage zuvor

Prognose zum Ablauf: Rassismusvorwurf – geht zuerst an die Schulaufsicht. Egal ob plausibel oder nicht, ‘Bitte’ an die Schule um Stellungnahme, die landet dann beim Kollegen, der dazu vier bis fünf Seiten mit Unterrichtsplanung und Anlass der Aufgabenstellung/Frage/Aktion und des Weges zum Ereignis einreicht. Dann, wiederum unabhängig vom vorherigen Umfang, Bitte um Detailangaben. Anschließend eine Mitteilung ‘Der Vorwurf konnte weder belegt noch widerlegt werden, zur Vermeidung eines Prozessrisikos wird stattgegeben’, mit ‘Gelegenheit’ zu einer abschließenden Stellungnahme (der Tenor sollte besser ‘mea culpa’ sein). Mit etwas Glück keine Eintragung in die Akte…
Es geht doch viel einfacher: Lehrkräfteliste an alle SchülerInnen, ‘Äußert sich diese Lehrkraft im Unterricht deiner Meinung nach diskriminierend oder rassistisch’ ja/nein/war noch nie mein Lehrer. Ein viel schnellerer Weg zu einer Verdachtsliste /s

unfassbar
5 Tage zuvor
Antwortet  vhh

Das wird noch ein großer Spaß bei Neulehrern, die noch nicht auf Lebenszeit verbeamtet sind, und bei auf Lebenszeit verbeamteten Lehrern, die den falschen Leuten zu oft aus egal welchen Gründen zu schlechte Noten geben. Das riecht nach einem geliefert wie bestellt oder vielleicht sogar ernsthaft gewollt.

unfassbar
5 Tage zuvor
Antwortet  vhh

Es wird bestimmt auch NGO’en geben, die den Schreibkram übernehmen.

447
3 Tage zuvor
Antwortet  unfassbar

Stimnt, das wird ein Fest für die.

blau
5 Tage zuvor
Antwortet  vhh

Wow, läuft das wirklich so?
“Der Vorwurf konnte weder belegt noch widerlegt werden, zur Vermeidung eines Prozessrisikos wird stattgegeben”? Und dann ist man als Lehrer einfach schuldig oder wie?!

Hans Malz
4 Tage zuvor
Antwortet  blau

Vielleicht nicht wortwörtlich, aber die interne Kommunikation in der Schulaufsicht läuft so. Auskünfte dieser Art bekommt man aber nur telefonisch. Jeder ist sich halt selbt der Nächste…

447
4 Tage zuvor
Antwortet  blau

Ja.

“Schuldig” allerdings nicht im juristischen Sinn, sondern KuK ohne genug Dokumentation werden dann einfach in zu gute Noten gezwungen.

unverzagte
5 Tage zuvor
Antwortet  vhh

!Dank an vhh für diesen der Problematik sehr bewussten und weiterführenden Beitrag.

Den nie aufgehörten Rassismus mal wieder zum eigenen, selbstverschuldeten Problem der Betroffenen umzudeuten ist eine uralte Methode. In Zeiten, wo dieser seitens einiger Behörden angesichts dort agierender AfD Funktionäre salonfähig gemacht werden soll, scheinen die obigen Beiträge nur konsequent.

Wurde die sog. Opfer Kultur mit dem “Vogelschissvergleich” eingeläutet ?

Es sollte hiesigen Lehrkräften doch bitte auch möglich sein, differenzieren zu können zwischen SuS, die tatsächlich diskriminiert werden und denen, die rumspinnen. Wer als Lehrkraft die eigene Bewertung von Leistungen nicht nachweisen kann, um den Vorwurf von Rassismus entkräften zu können, ist ein Fall für die Schulaufsicht.

Rainer Zufall
4 Tage zuvor
Antwortet  unverzagte

Ich kann schon wieder nicht zustimmen?

… nutzt diese Seite inzwischen “KI”? -___-

Unverzagte
3 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Bei mir geht’s unregelmäßig. Ihre sowie Beiträge der Redaktion lassen sich zustimmen, andere wieder nicht…sellerie, äh, c ‘est la vie.

potschemutschka
2 Tage zuvor
Antwortet  Unverzagte

Das könnte jetzt aber Verschwörungstheorien Vorschub leisten! 🙂

@Redaktion Sie sollten endlich tätig werden und die Sache in Ordnung bringen (lassen) oder das Problem zumindest offen kommunizieren!

potschemutschka
1 Tag zuvor
Antwortet  Redaktion

Danke! So etwas hatte ich vermutet, der Rest war nur Spaß 🙂 Aber es ist doch immer besser, Probleme rechtzeitig zu benennen, ehe Gerüchte entstehen. Und ganz so klein scheint das Problem ja nicht zu sein, wenn es mehr als eine Woche für Verwirrung sorgt.

Rainer Zufall
1 Tag zuvor
Antwortet  potschemutschka

In diesem Sinne: Warum ringen Sie sich krampfhaft und peinlich bemüht darum, sich unter keinen Umständen zu Putins Angrifftskrieg auf die Ukraine und das gezielte Töten der ukrainischen Zivilbevölkerung zu äußern?

Rainer Zufall
3 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Geht wieder, Danke an… die … öhm… Techpriester*innen dieser Seite?

Danke jedenfalls 🙂

potschemutschka
2 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Zu früh gelobt – Problem existiert immer noch. Oder etwa nur noch bei mir 🙂 Was habe ich verbrochen? 🙂

Rainer Zufall
1 Tag zuvor
Antwortet  potschemutschka

Warum? Sie scheinen sich doch wieder selbst liken zu können.
Oder bezogen Sie sich auf Ihre Zweitaccounts auf der Seite? 😉

Hysterican
4 Tage zuvor
Antwortet  unverzagte

Als Lehrer vor Ort kann ich die Diffrenzierung zu 100% problemlos leisten … Ich kenne schließlich meine Pappenheimer …. Anders die BzRs, bei denen die Beschwerden eintrullern.
Die sind Lichtjahre entfernt von der Basis, kennen keine SuS und Verfahren mit solcherlei Eingaben, Beschwerden, Anzeigen rein verwalterisch ….was dann natürlich die Arbeitslawine für die LuL freisetzt.

Und da die BzRs i.d.R. Auch die LuL nicht kennen, ist es denen völlig wumpe, ob derlei Vorhaltungen realistisch / faktisch sind oder lediglich an den Haaren herbeigezogen.

Erfahrungsgemäß (aus den letzten 32 Jahren) wird die Schuld / Verantwortlichkeit den Lehrkräften zugeschoben, weil die BzR Klagen vor den Verwaltungsgerichten vermeiden wollen … ergo regelt man es dort mit der dienstlichen Keule …

Fräulein Rottenmeier
3 Tage zuvor
Antwortet  Hysterican

Jepp, ich kann das bestätigen. Es wir vor Jahren den HSU Türkisch in den Nachmittag verlegt haben (war vorher immer parallel zum Religionsunterricht am Vormittag) reichte genau eine telefonische Beschwerde bei Frau Gebauer in Düsseldorf und eine riesige Verwaltungsorgie in Gang zu setzen. Frau Gebauer beauftragte nämlich umgehend die Bezirksregierung sich mit den Zuständen in der Stadt zu befassen und diese dann konkret die Schulen, die damit zu befassen und zu prüfen….herauskam neben viel Schriftkram auch diverse Treffen mit Beteiligten….
Immerhin wurde die Beschwerde irgendwann zurückgewiesen und ein Konzept für HSU (für alle Sprachen) legte fest, dass dieser in der unterrichtsfreien Zeit stattzufinden habe…..
Das ganze hat sehr viele Ressourcen verschlungen…..wow….

Fräulein Rottenmeier
3 Tage zuvor
Antwortet  Hysterican

Deutsch heute kaputt….sorry….

dickebank
3 Tage zuvor

Pannensevice schon beauftragt?
Der “ADAsch” hilft gerne

dickebank
3 Tage zuvor
Antwortet  Hysterican

Ja, aber die Bez.-Reg. und das MSB waren doch damit beschäftigt, den gesetzlichen Rahmen zu erarbeiten, um den MSU in HSU umzubauen und die Fremdsprache Latein in Lateinisch umzubenennen

Realist
5 Tage zuvor

 Es bestehe die Gefahr, dass bereits „die Aufgabenstellungen von Lehrern an Schüler“ Anlass für Diskriminierungsvorwürfe werden könnten.”

Also nur noch Aufgaben aus Schulbüchern verwenden, denn diese sind vom Kultusministerium zugelassen. Wenn da “Diskriminierung” drinnensteckt, dann trifft es zumindest nicht einen selbst. Bloß keine individuellen, an die Lerngruppe angepassten Aufgaben verwenden, da steckt gewaltiges Konfliktpotenzial drinnen! Vorzugsweise Schulbücher verwenden, die in “einfachem Deutsch” verfasst sind, nicht dass einer die Aufgaben einfach nicht versteht und dann dort ertwas hineininterpretiert vermutet. Sprache darf kein Grund für Benachteiligung sein! Gut, dass es Literaturklassiker auch in “einfachem Deutsch” gibt! In Musik dann nur noch “Haftbefehl” und Co, denn das ist gesellschaftlich akzeptierte Kunst!

Unf natürlich politische, gesellschaftskritische oder sonst irgendwie strittige Äußerungen lassen, am besten nur noch die Meinung vertreten, die das Kultusministerium und die öffentlich-rechtlichen Medien vorgeben, denn die sind ja immer objektiv und neutral.

Und bei der Notengebung aufpassen: Nicht, dass einer auf die Idee kommt, die Versetzungsgefährdung hätte andere Gründe als die fachlichen Leistungen. Selbst eine “Vier” ist da schon kritisch, denn die kann nicht zum Ausgleich anderer Noten genutzt werden. Mit einer “Zwei” ist man immer auf der sicheren Seite, die kann sogar eine “Sechs” anderswo ausgleichen und das Prädikat “Gut” signalisiert, dass man immer auf der Seite der Schülers steht!

Eigentlich also kein Problem das alles. Einfach. Machen.

Steißtrommler
4 Tage zuvor
Antwortet  Realist

Eine Sechs kann man durch keine andere Note ausgleichen.

447
3 Tage zuvor
Antwortet  Steißtrommler

Einfach ne 5 oder 4- geben.

ed840
3 Tage zuvor
Antwortet  Steißtrommler

Eine Sechs kann man durch keine andere Note ausgleichen.”

Das kommt vermutlich auf das jeweilige Bundesland an.

Hier ein Beispiel für die Ausgleichsmöglichkeit von “ungenügend” durch einmal “gut” oder zweimal “befriedigend”.

§ 22 WeSchVO – Ausgleich, Versetzung
https://voris.wolterskluwer-online.de/browse/document/fe45ee46-6c98-3285-bf62-c628f05751b1

447
4 Tage zuvor
Antwortet  Realist

Das ist der Weg.

Bla
5 Tage zuvor

Bin da etwas … Skeptisch.

Was wären denn mögliche Folgekonsequenzen?
– Die Sorge des Beamtenbundes und des Landesvorsitzenden der Gewerkschaft der Polizeit kann ich nachempfinden [haben sowieso schon eine “Klagegesellschaft”]
– Ggf. Zusätzliche Aufgabe(n) über den aktuellen Rahmen hinaus. Also Mehrbelastung. Wo das tatsächlich so ist – okay. Wo das “mehr Gefühl” [und das trübt nicht selten] ist? Was dann?
– Was sind dann “Konsequenzen bei ‘Falschmeldungen’ “? Darf/Sollte man hier dann als Gegenmaßnahme als Schule nicht sofort einen Antrag auf Versetzung wegen Zerrüttung des Vertrauensverhältnisses in Bezug auf weitere Zusammenarbeit, Unzumutbarkeit der Fortsetzung und gestörte Geschäftsgrundlage gehen?
– Werden Privatschulen “präventiv” dann nicht eventuell sogar “dieses potentielle Clientel” mehr ausschließen, um solche potentiellen Themen erst gar nicht aufmachen zu müssen? Das Paradoxon wäre natürlich, dass sie dies offiziell nicht dürften. Aber als Möglichkeit sollte man das trotzdem nicht ausschließen. Weil … Wer will das hier wiederum beweisen? Und wie?
Aber könnte das nicht dadurch als Konsequenz erfolgen? Und auch hier würde man dann nicht unbedingt in die Richtung gehen, welche sinnvoll wäre.

@Redaktion: Haben Sie vielleicht “die Studienlage” da? Ich bin mir nicht so sicher, wie die Erhebungen und Operatoren sind. Würde mich interessieren.

Bei sowas wie:
“Zwei Drittel der Befragten stimmen der Aussage zu, dass bestimmte Kulturen „fortschrittlicher und besser“ seien als andere.”
Bin ich grundlegend etwas skeptisch und kritisch.
Weil “bestimmte Kulturen” bezieht sich auf was konkret? Das ist eine ethisch-soziologisch Frage.
Hier stellt sich die Folgefrage “was ist besser überhaupt”. Und dann muss man “nein” beantworten. Weil das immer subjektive Ansicht ist. “Ja” schließt sich daher schonmal aus.
Oder geht man auf die Technologisierung der Gesellschaften im Vergleich ein? Dann muss man ehrlicherweise einfach “ja” antworten. Das ist halt faktisch gesehen so. Kann man geschichtlich und kulturwissenschaftlich nachweisen und begründen.
Oder geht man auf “die” “Kultur(en)” innerhalb einer gleichen/selben Gesellschaft ein? Dann wäre es auch “nein”. Sozialisierung dann eben.
Also alleine diese Frage zeigt ja schon ein massives Problem meiner Meinung nach in der Erhebung auf.

Schwierig …

Rainer Zufall
4 Tage zuvor
Antwortet  Bla

“Die Sorge des Beamtenbundes und des Landesvorsitzenden der Gewerkschaft der Polizeit kann ich nachempfinden [haben sowieso schon eine “Klagegesellschaft”]”

Wo wird derzeit “aus Rache” oder sonst was geklagt, nachdem ein Gesetz dazu erlassen wurde?
Zudem sehe ich nicht, dass hier die NOTWENDIGKEIT des Gesetzes mit den rechtlichen Konsequenzen bei missbrauch konkurrieren würden, auch wenn offenbar gerne in den Raum gestellt wird :/

“Was sind dann “Konsequenzen bei ‘Falschmeldungen’ “?”
Ich schätze die gleichen wie bei den anderen Gesetzen, die es derzeit gibt. Wobei die Bedenkenträger*innen konkret von “Retourkutsche” und “Revanche” sprachen, nicht von “Falschmeldungen”, da verwässern Sie gravierenden Sorgen der Leute.

Es ist ausschließlich FÜR SIE ein Paradoxon, dass Sie über den Ausschluss von PoC an Ihrer Privatschule schreiben, um sich nicht mit dem Schutz der Schüler* und Kolleg*innen auseinandersetzen zu müssen.

HarneEinrichson
3 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Der Ausschluss war doch lediglich ein Gedankengang und meines Erachtens auch ein sehr nachvollziehbarer. Es gibt einige Privatschulen, die sich die Kinder/Jugendlichen akribisch auswählen, sodass es möglichst wenig Probleme bzw Herausforderungen und ein möglichst gutes Klassenklima gibt.

Bla
2 Tage zuvor
Antwortet  HarneEinrichson

Absolut richtig. Zumindest mindestens einer hat es verstanden.
Danke. Dann liegt es wahrscheinlich wieder an Rainer und seiner (nicht vorhandenen) Lesekompetenz.

Rainer Zufall
1 Tag zuvor
Antwortet  HarneEinrichson

Aussieben, bis es den Lehrkräften im veralteten System passt – Sie haben es verstanden 🙂

Bla
2 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

“Wo wird derzeit “aus Rache” oder sonst was geklagt, nachdem ein Gesetz dazu erlassen wurde?”

Das verstehe ich ehrlich gesagt nicht, wie Sie das meinen. Geklagt wird recht häufig. Also grundsetzlich mal.
Geht hier nicht drum, dass gegen das Gesetz geklagt werden würde – sondern aufgrund des Gesetzes. Und wie gesagt … Das ist auch nur ein Empfinden. Das muss auch gar nicht so dann sein. Allerdings verstehe ich den Einwand. Der ist logisch und nachvollziehbar. Ob auch “konsistent in der Anwendung”? Keine Ahnung. Hier geht es dann um “Gesellschaftsfaktoren”.

“Zudem sehe ich nicht, dass hier die NOTWENDIGKEIT des Gesetzes mit den rechtlichen Konsequenzen bei missbrauch konkurrieren würden, auch wenn offenbar gerne in den Raum gestellt wird :/”

Das müssten Sie bitte näher erläutern. Natürlich dürfen Sie für das Gesetz sein und das mit “Abwägung” begründen. Absolut legitim und in Ordnung. Das liese sich dann diskutieren. Alles eben Vor- und Nachteile. Und durchaus kann man hier die Vorteile als “überwiegend” betrachten.
Allerdings weiß ich nicht, ob Sie das meinen. Aber sehe ich auch so. Irgendwas muss man “abwägen” und sich für etwas entscheiden. Mit allen (möglichen/potentiellen) Konsequenzen jeweils.

“Ich schätze die gleichen wie bei den anderen Gesetzen, die es derzeit gibt. Wobei die Bedenkenträger*innen konkret von “Retourkutsche” und “Revanche” sprachen, nicht von “Falschmeldungen”, da verwässern Sie gravierenden Sorgen der Leute.”

Ja, das muss man dann eben auch mit einbetten und bedenken. Klar. Kann man machen.

Falschmeldungen inkludieren “Retourkutschen” und “Revanche”. Dazu “streckt es das Feld”.
Also… Doch diese Sorgen (egal wie rational und tatsächlich in Zahlen bereits bei anderen Themen als Transfer vorhanden) werden hier mit eingebracht.
Nichts wird “verwässert”.

“Es ist ausschließlich FÜR SIE ein Paradoxon, dass Sie über den Ausschluss von PoC an Ihrer Privatschule schreiben, um sich nicht mit dem Schutz der Schüler* und Kolleg*innen auseinandersetzen zu müssen.”

Das ist ja witzig. Wir haben mehrere Kinder, die Sie als “PoC” bezeichnen würden. Aber gut … Das werden Sie nie lernen, zuvor mal ernsthaft nachzufragen, bevor Sie irgendwelche Behauptungen oder Thesen oder sonst was aufstellen. Frage Sie doch erst kurz nach? Erspart Ihnen die Blöße. Also faktisch ist das nicht so, wie Sie hier formulieren. Doof oder? Haben Sie wieder mal keinen Punkt.

Generell ist das von mir allerdings durchaus ein logischer Punkt, dass nach Gesetzesänderungen dies an manchen Privatschulen “beachtet” und “berücksichtigt” wird. Ist einfach nachvollziehbar und logisch als Grund. Man will einfach den potentiellen Stress/Klagepunkte ggf. minimieren.
Ob das dann an unserer Privatschule auch so wäre? Kann ich Ihnen nicht sagen. Ich denke nicht – meine Hand würde ich dafür jedoch nicht in’s Feuer legen. So ehrlich muss ich sein.

Rainer Zufall
1 Tag zuvor
Antwortet  Bla

“”Wo wird derzeit “aus Rache” oder sonst was geklagt, nachdem ein Gesetz dazu erlassen wurde?”
Das verstehe ich ehrlich gesagt nicht, wie Sie das meinen.”
Dann nehmen Sie die Sorgen der Bedenkenträger*innen im Artikel wohl ähnlich ernst wie ich – immer dieser Rechtstaat aber auch… 😉

“Beschäftigte sähen sich bereits heute mit Anzeigen konfrontiert, die als „Retourkutsche“ gedacht seien. „Mit dem LADG könnte es künftig einen weiteren Hebel für solche Revanchen geben“, erklärte Schlüter.”

Rainer Zufall
5 Tage zuvor

“Freundliche Bekenntnisse zur Vielfalt in der Gesellschaft reichen nicht”
Ich geb dem Bundeskanzler bescheid, dass er sich diese zukünftig sparen kann 😛

“Beschäftigte sähen sich bereits heute mit Anzeigen konfrontiert, die als „Retourkutsche“ gedacht seien.”
Gibt es Belege diesbezüglich, welche im Verhältnis zum Schutz durch das neue Gesetz stehen? Oder ist das hier wieder die gleiche “Sorge” wie damals vor “Rache” von Frauen, als Vergewaltigung in der Ehe gesetzlich verboten wurde?

Hysterican
5 Tage zuvor

“Zudem richteten sich mögliche Klagen nicht gegen einzelne Beschäftigte, sondern gegen die jeweilige Institution.”

Erfahrungen aus den letzten Jahren legen dar, dass es bei allen leider immer noch vorkommenden bewussten oder unbewussten “rassistischen Diskriminierungen” aber auch zunehmend “hypersensible Grundhaltungen” gibt, die dazu führen, dass jegliche Ansprache, jeglicher Umgang ganz bewusst als “rassistisch” oder auch “diskriminierend’ eingeschätzt und lautstark angemahnt werden.
Sätze, wie z.B. “das machen / sagen Sie nur, weil ich …. bin” …. die Auslassungspunkte werden beliebig – aber immer mehr – massiv anklagend ausgefüllt.

Wer glaubt, dass dieses Gesetz und die Ausführungsverordnung dazu führt, dass die Institutionen für ihre Mitarbeitenden gegen diese Vorwürfe Stellung und Bericht beziehen wird mit Sicherheit von der Realität abgeholt. Natürlich werden die Bezichtigten dazu verdonnert, gegen diese Anwürfe Rechtfertigungen, Erläuterungen, Berichte, Begründungen und Selbstverteidigung zu erstellen – was erfahrungsgemäß eine enorme Zusatzarbeit bedeutet.
Auch habe ich in den vergangenen 30 Jahren überwiegend die Erfahrung machen müssen, dass auf den Prüfebenen solcher Anwürfe in nahezu allen Fällen die beschuldigten KuK “geschlachtet” worden sind.
Da diese Erfahrung massiv Einfluss auf das eigene Verhalten nimmt (übersteuerte Selbstkontrolle bis hin zur Sprachlosigkeit in Konfliktsituationen, um im Nachgang nicht mit massiven Vorhaltungen konfrontiert zu werden), muss man davon ausgehen, dass sensible Themen gänzlich ausgespart werden, alltäglich Kommunikation derart kontrolliert wird, dass normaler Umgang nicht mehr stattfindet.

Ein “ehrenhafter Versuch”, aber die erwartbaren Folgen an der Basis werden verstörend sein.

Hans Malz
4 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Man wird zum Dienstgespräch mit zwei Dezernenten “eingeladen”, dort wird einem deutlich gesagt, dass man schuld ist. Danach kommt dann die oft die innere Kündigung, auf jeden Fall vermeidet man jedes Engagement… in die Zeitung kommt sowas natürlich nicht.

DienstnachVorschrift
4 Tage zuvor
Antwortet  Hans Malz

Genau das! Deswegen sorgt man mit einem Rechtsbeistand vor.

447
3 Tage zuvor

Genau so ist.

Schon läuft das Gespräch ganz, ganz anders. 😀

Und: Dokumentieren, Dokumentieren, D-D-D-okumentieren. Mit ganz großem D.

Steißtrommler
2 Tage zuvor

Für Dienstgespräche mit Ihrem freundlichen Dezernenten bekommen Sie aber keinen Rechtsbeistand. Korrigieren Sie mich gerne!

Fräulein Rottenmeier
2 Tage zuvor
Antwortet  Steißtrommler

Na, den müssen Sie schon selber mitbringen…..

potschemutschka
2 Tage zuvor
Antwortet  Steißtrommler

Rechtsschutz durch die Gewerkschaft?

dickebank
2 Tage zuvor
Antwortet  potschemutschka

Greift an der Stelle noch nicht – ausser es ist schon ein arbeits-/dienstrechtliches Verfahren offiziell eröffnet worden.

potschemutschka
2 Tage zuvor
Antwortet  dickebank

Okay, wusste ich nicht. War auch zum Glück nicht notwendig in meiner Dienstzeit den Rechtsschutz der Gewerkschaft in Anspruch zu nehmen. Habe mich nur einmal dort in einer anderen Sache beraten lassen, mit Erfolg Es reichte dann schon an vorgesetzter Stelle zu erwähnen, dass ich mich beraten ließ. 🙂

447
2 Tage zuvor
Antwortet  Steißtrommler

Äh, doch ?
Muss man sich halt drum kümmern.

Steißtrommler
1 Tag zuvor
Antwortet  447

Die Frage ist, ob der Rechtsbeistand überhaupt dabei sein darf.
Ich vergleiche das mal mit Disziplinarkonferenzen Schülern gegenüber. Die dürfen ihre Eltern und einen Mitschüler ihres Vertrauens mitbringen, aber keinen Anwalt.

Hysterican
3 Tage zuvor
Antwortet  Hans Malz

Genau das meine ich… auch werden dann plötzlich Haltungen wie „wenn das so vorgebracht wird, dann wird da wohl auch was dran sein“ sowohl in der Elternschaft, im Kollegium, bei der SL und natürlich in den Schulbehörden befördert.

Beim ersten Mal steckt man das als „Angeklagter“ vllt noch weg … passiert einem das dann nochmal, weil man eh schon im Verdachtsfokus steht, klebt dieses Urteil wie Pech an einem – ggf. ohne auch nur ein Jota dazu beigetragen zu haben.
….innere Kündigung ist dann eine – vllt nicht mal die schlimmste – Folge solcher Anwürfe.

JonasG
5 Tage zuvor

Es ist rassistisch festzustellen, dass manche Kulturen besser und fortschrittlicher sind? Also ich war mal in Japan und ich war schon in Mali. Schaue ich mir Sauberkeit, öffentliche Ordnung, Bildungsniveau oder Infrastruktur an……….

Nein, nein. Kann alles nicht sein. Absolut gleich fortschrittlich…

Rainer Zufall
4 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Darüber hinaus, darf jetzt die Natur für die Schlechterbehandlung von Frauen herhalten – Gott will es so 😉

Rainer Zufall
1 Tag zuvor
Antwortet  ed840

Oh, wenn Sie angenommen haben, ich hätte andeuten wollen, Jungen und Männer würden nicht schlechtbehandelt, achten Sie drauf, wenn ich etwas zu Toxischer Männlichkeit, Feminismus o.ä. schreibe – schätze, Sie weichen bei solchen Themen dann auf die Benachteiligung von Frauen aus?
Bewerten oder eine Haltung dazu schreiben, liegt Ihnen ja fern, also…

ed840
23 Stunden zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

achten Sie drauf, wenn ich etwas zu Toxischer Männlichkeit, Feminismus

Über welche Geschlechter Sie hier regelmäßig negativ oder positiv schreiben, ist für jemand, der Ihre Kommentare liest, in der Tag offensichtlich.

Rainer Zufall
18 Stunden zuvor
Antwortet  ed840

Das war es also nicht. WARUM führen Sie also ausschließlich Erklärungen und Beispiele FÜR Rassismus an, niemals welche dagegen?
Wie würde ich wohl jemanden nennen, der rassistische Vorurteile repliziert und verbreitet, NIE widerlegt, geschweige sich von solchen Posotionen dinstanziert.

Aber bestimmt wollten Sie etwas anderes mit Ihren Kommentaren bezwecken, nämlich… 😉

ed840
15 Stunden zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Wie würde ich wohl jemanden nennen, der rassistische Vorurteile repliziert und verbreitet, “

Das müssen Sie wohl selber wissen, denn Gedankenlesen kann hier vermutlich niemand.

Wer hier regelmäßig rechte Parolen wörtlich zitiert und wer nicht, lässt sich aber in den Kommentaren nachlesen.

ed840
4 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Wenn Einwanderer aus bestimmten Herkunftsländern trotz schlechterer sozioökomischer Voraussetzungen bei Bildungsvergleichen in unterschiedlichen Einwanderungsländern die Einheimischen regelmäßig outperformen würden, könnten manche Beobachter vielleicht schon auf den Gedanken kommen, dass dabei auch kulturelle Unterschiede eine Rolle spielen könnten.

447
4 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Natürlich gibt es eine Subkultur des Kinderschändens. Wie kommen sonst die gelegentlich ausgehobenen Nester/Annsammlungen solcher Leute im Internet zusammen?

Mika BB
3 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Also meine Küchenmesser haben fast alle Migrationshintergrund: die kommen aus Japan.

Rainer Zufall
3 Tage zuvor
Antwortet  447

Durchs Internet?

Susanne M.
3 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Das interessiert mich rein sachlich: Ist es schon rassistisch, wenn ich feststelle, dass in Singapur die konfuzianische Kultur großen Wert auf Bildung legt und dieses Ideal von allen ansässigen Ethnien auch befolgt wird, weshalb die Leistungsbereitschaft der Schüler höher ist?
Mich hat dort das Zusammenleben der Kulturen und das Nebeneinander der Religionen sehr beeindruckt.

Susanne M.
2 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Ja, das ist richtig. Nicht jeder Singapurer kann bildungsbeflissen sein. Aber es gibt eine Art Grundstimmung, dass Bildung etwas Gutes ist und was auch Einwanderer mitnimmt.

Rainer Zufall
18 Stunden zuvor
Antwortet  Susanne M.

“Aber es gibt eine Art Grundstimmung”
Genau, Rassimus!

Aber hauen Sie gerne die Quelle raus, welche die genetische “Grundstimmung” belegt. Bestimmt springt Ihnen ed zur Seite, dass viele Menschen so rassistisch denken wie sie XD

Es wurde weit unten im Forum angekratzt, aber “positiver” Rassismus läuft am Ende auf die Ungerechtigkeiten durch strukturellen Rassismus hinaus 🙁

ed840
2 Tage zuvor
Antwortet  Susanne M.

 “die konfuzianische Kultur großen Wert auf Bildung legt “

Das wird von Bildungswissenschaftlern in DE und anderen Ländern auch so gesehen.

Gibt auch einen Fachbegriff dafür:

Confucian heritage culture learner’s phenomenon

ed840
2 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Nur 30 Prozent der Chinesen verfügten über eine höhere Schulbildung.”

https://de.china-embassy.gov.cn/det/sshsz/202509/t20250923_11713981.htm

Schwierig für mich zu beurteilen, da ich auf die Datenlage und die Zuverlässig der Daten bei einer Staatsform wie in China nicht unbedingt blind vertrauen würde.

Auch die Euphorie des deutschen PISA-Koordinators für Schulen in China würde nicht so einfach teilen wollen.

Wesentlich interessanter finde ich die Bildungserfolge chinesischstämmiger SuS aus der unteren-sozialen Schicht in einigen Einwanderungsländern der westlichen Hemisphäre.

Rainer Zufall
18 Stunden zuvor
Antwortet  ed840

Was hat das jetzt noch damit zu tun, dass Sie Rassismus damit zu rechtfertigen versuchen, dass er im Grundgesetz (verboten) steht?

ed840
15 Stunden zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Sie wissen doch, dass Sie mit solch plumpen Unterstellungen bei mir nichts erreichen.

Aber wenn Sie das brauchen, arbeiten Sie sich ruhig weiter an mir ab, dann haben andere Foristen wenigstens auch was zum Schmunzeln.

Rainer Zufall
4 Tage zuvor
Antwortet  ed840

“könnten manche Beobachter”
Nope, nur Sie 😉

ed840
3 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

“Nope, nur Sie 

Ihre Antwort zeigt, dass die Artikel und die Autoren auf die sich mein Post bezog nicht kennen.

Rainer Zufall
1 Tag zuvor
Antwortet  ed840

Kennen Sie die Autoren?
Warum verstecken Sie sich dann hinter: “könnten manche Beobachter ” 😉

ed840
22 Stunden zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Kennen Sie die Autoren?”

Nicht persönlich, aber ich weiß schon über die den Werdegang der jeweiligen Autoren Bescheid.

Ist aus meiner Sicht auch völlig normal, sich über die Leute zu informieren, deren Publikationen man liest.

Wozu also Frage? Ist das bei Ihnen nicht so?

Rainer Zufall
18 Stunden zuvor
Antwortet  ed840

Da Sie uneingeschränkt nichts schrieben, habe ich dazu nicht mehr zu antworten als zuvor.

WO schrieben die Autoren Ihrer Meinung nach dies: “könnten manche Beobachter vielleicht schon auf den Gedanken kommen, dass dabei auch kulturelle Unterschiede eine Rolle spielen könnten”
Rassismus relativieren ist da meiner Meinung nach Ihr persönliches Anliegen nicht das der Studie, aber bitte geben Sie da die Quellen an 🙂

ed840
2 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Immer wieder erheiternd was Sie hier so schreiben.

Wenn Sie aber unbedingt glauben wollen, dass nichts sein kann, was Sie nicht möchten, kann ich das aber schon tolerieren .

Rainer Zufall
1 Tag zuvor
Antwortet  ed840

Danke 🙂

Stimme Ihnen, ich meine “so manchem Beobachter” aber nicht zu, sondern verurteile diese menschenverachtende Pseudowissenschaft. Ist schade, aber nicht überraschend, dass Sie selbst bei Rassismus keine Haltung beziehen, Stereotype verbreiten, um dann feige hinter etwas wie: Das schrieb ich nicht, ich meinte “manche Beobachter” zurückzurudern.

Aber bitte fühlen Sie sich nicht “provoziert”, etwas gegen Rassismus zu schreiben XD

ed840
1 Tag zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Auch diese Antwort zeigt, dass Sie weiterhin keine Ahnung haben, auf welche Artikel und Wissenschaftler sich mein Post bezieht.

Aber bitte fühlen Sie sich nicht “provoziert”,”

Sie wissen doch längst, dass diese Versuche bei mir sinnlos sind. Aber immer wieder erheiternd, wie hartnäckig Sie es hier probieren.

Rainer Zufall
18 Stunden zuvor
Antwortet  ed840

“Sie wissen doch längst, dass diese Versuche bei mir sinnlos sind.”
Als würden Sie sich von Rassimus distanzieren – viel zu nah an einer Haltung, die Sie im Internet auf keinen Fall beziehen wollen.

Aber schön Verständnis signalisieren, warum andere (ist klar 😉 ) Menschen in verschiedenwertige Rasen aufteilen.
Eine völlig eindeutige Wissenschaftslage, Empathie, Philosofie und Moral – NICHTS ist Ihnen da offenbar hinreichend genug

ed840
15 Stunden zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

sondern verurteile diese menschenverachtende Pseudowissenschaft. “

Schon klar. Sie wissen zwar überhaupt nicht wer was worüber geschrieben hat, aber das scheinen Sie zur Meinungsbildung auch nicht zu brauchen.

Indra Rupp
5 Tage zuvor

Klassismus wird immer unterschätzt und kommt zu kurz.

Mario
4 Tage zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Da hat Frau Rupp einen Punkt

DerechteNorden
5 Tage zuvor

Leider ist das mal wieder nur gut gemeint, aber nicht gut umsetzbar.
Außerdem besteht die Gefahr, dass es zu sog. positivem Rassismus kommt, da Lehrkräfte sich sorgen etwas falsch zu machen und nachsichtiger sind, obwohl Situationen mehr Strenge erfordern.
Wie soll man eigentlich Rassismus überwinden, wenn man ständig Gefahr läuft, als rassistisch bezeichnet zu werden, weil man alle gleich behandelt?
Ich finde es sehr wichtig, dass man sich damit auseinandersetzt. Das muss Teil der Debatte sein.

unverzagte
4 Tage zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Typischer Beitrag zur Verkennung der tatsächlichen Gefahr, indem der Umgang mit Rassismus lediglich aus der eigenen, schulinternen und damit persönlich beschränkten Perspektive betrachtet wird. Für den Norden, der sich mal wieder hinter “man” versteckt existiert Rassismus wohl nicht, da eh “alle gleich behandelt werden”. Ja, damit sollten Sie sich wirklich noch etwas mehr auseinandersetzen und Ihre Anteile kritischer beleuchten, viel Erfolg.

Hans Malz
4 Tage zuvor
Antwortet  unverzagte

Typischer Beitrag zur Verkennung der tatsächlichen Gefahr. Die persönlich beschränkte Perspektive scheinen hier ja mehrere zu haben. Vielleicht ist da ja was dran? Sie sollten sich auf jeden Fall noch einmal damit auseinandersetzen und das etwas kritischer beleuchten. Viel Erfolg.

Unverzagte
4 Tage zuvor
Antwortet  Hans Malz

Sind Sie ein Papa – oder eher Mamagei?

DerechteNorden
4 Tage zuvor
Antwortet  Hans Malz

Ist @unverzagte nicht möglich, da sie leider nur ideologisch argumentieren kann. Differenzierung ist da nicht möglich.

Unverzagte
3 Tage zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Wow, Paradigma für eine leere Phrase oder können Sie nur nicht anders “argumentieren ” ?

DerechteNorden
4 Tage zuvor
Antwortet  unverzagte

Dass Sie nicht alle gleich behandeln, demonstrieren Sie hier ja in vielen Ihrer Posts.
Sie zeigen mit Ihren Beiträgen leider genau das auf, das ich beschreibe.

Unverzagte
3 Tage zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Es geht nicht darum, ob Sie oder ich “alle gleich behandeln”.
Rassismus findet leider nicht nur in Ihrem Schulkosmos statt.

(Herr, wirf Hirn!)

unverzagte
2 Tage zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Es mag sein, dass Sie davon träumen, “alle gleich zu behandeln”.
Sie entwickeln aber wie alle anderen auch Sympathien oder eben nicht.
Diese dürfen auch Sie hier weiterhin gern ausleben. Falls möglich mit etwas weniger Selbstgerechtigkeit.

DerechteNorden
1 Tag zuvor
Antwortet  unverzagte

Ach, Sie meinen, ich soll mich Ihrer Selbstgerechtigkeit anpassen?
Ungern.

Rainer Zufall
4 Tage zuvor
Antwortet  DerechteNorden

“Außerdem besteht die Gefahr, dass es zu sog. positivem Rassismus kommt, da Lehrkräfte sich sorgen etwas falsch zu machen und nachsichtiger sind, obwohl Situationen mehr Strenge erfordern.”
Das ist kein positiver Rassismus.

Steißtrommler
5 Tage zuvor

Ich wüsste gerne mal, was “Anlass für Diskriminierungsvorwürfe” in Aufgabenstellungen sein soll oder könnte.
Mir fällt da spontan nur die Bestimmung der Diskriminante bei der Lösung quadratischer Gleichungen ein… Wahrscheinlich bin ich da gefährlich naiv unterwegs.
Es gibt doch T-Shirts mit “Verklag’ mich doch!”. Die könnte uns eigentlich der Förderverein sponsern.

unverzagte
4 Tage zuvor
Antwortet  Steißtrommler

Es drängt sich nach dem Lesen Ihrer Beiräge der Verdacht auf, dass Sie Ihre “Naivität” sehr bewusst einsetzen.

Steißtrommler
4 Tage zuvor
Antwortet  unverzagte

Da gebe ich Ihnen recht!
Trotzdem hätte ich gerne Beispiele für als diskriminierend empfundene/einzustufende Aufgabenstellungen.

unverzagte
4 Tage zuvor
Antwortet  Steißtrommler

Sie tun so, als könnten Sie sich diese nicht einmal vorstellen – gehen Sie bitte mal mit offenen Sinnen durch den Alltag und leiten Sie aus Ihren Beobachtungen eine Aufgabe ab, fertig.

Mika BB
3 Tage zuvor
Antwortet  unverzagte

Geben Sie uns doch einfach ein Beispiel, wenn das für Sie so offensichtlich ist!

Unverzagte
2 Tage zuvor
Antwortet  Mika BB

Sie wissen aber schon, dass es Rassismus gibt oder geht seine Existenz auch über Ihre offensichtlich sehr begrenzte Vorstelungskraft?

unverzagte
2 Tage zuvor
Antwortet  Mika BB

Bleibt zu wünschen übrig, dass Sie derart unnötige Aufforderungen niemals an SuS geben. Stattdessen empfiehlt sich, darüber nachzudenken, w a r u m eine diskriminierend empfundene Aufgabenstellung als eine solche wirkt und insbesondere wie sie vermeidbar ist. Bitte, gern.

Mika BB
1 Tag zuvor
Antwortet  unverzagte

Bisher haben Sie mich lediglich beschimpft, aber kein Beispiel für eine Aufgabenstellung geliefert, die diskriminierend sein könnte.
Kommt da noch was Sinnvolles aus Ihrer Tastatur oder bleiben Sie in der Kategorie „Trollblümchen“?

Unverzagte
1 Tag zuvor
Antwortet  Mika BB

Bitte unterscheiden zwischen persönlicher Schimpfe und sachorientierter Kritik. Finden Sie Ihre Anrede sinnvoll ?

Mika BB
23 Stunden zuvor
Antwortet  Unverzagte

Sie bleiben also beim Trollblümchen. Alles klar, dann kann ich Ihre Kommentare getrost ignorieren.

447
4 Tage zuvor
Antwortet  Steißtrommler

Einfach (wie Realist oben schrieb) nur Aufgaben aus Schulbüchern verwenden.

Unverzagte
2 Tage zuvor
Antwortet  447

Tja, wenn das so einfach wäre. Leider sind auch von der Behörde vorgegebene Aufgaben eindeutig rassistisch gewesen. War allerdings nicht im Schulbuch, sondern ging um ein Testverfahren.

potschemutschka
1 Tag zuvor
Antwortet  Unverzagte

Können Sie bitte diese Beispiel hier vorstellen!

Unverzagte
1 Tag zuvor
Antwortet  potschemutschka

Nein, vonwegen.

Unverzagte
1 Tag zuvor
Antwortet  potschemutschka

Zum Teufel mit unsäglichen Aufforderungen derartigen Mist hier auch noch zu wiederholen.Gehts eigentlich noch bzw. wird es gehen, dass auch Sie ihr Hirn anschalten und täglich stattfindenden Rassismus in eine dämliche Denkaufgabe umwandeln?

Steißtrommler
1 Tag zuvor
Antwortet  Unverzagte

Davon weiß ich nichts. Oder meinen Sie die berühmten “Tauben im Gras”?

Rainer Zufall
3 Tage zuvor
Antwortet  Steißtrommler

“Ich wüsste gerne mal, was “Anlass für Diskriminierungsvorwürfe” in Aufgabenstellungen sein soll oder könnte.”
Ignorante/ rassistische Internetkommentare von Lehrkräften?

Unverzagte
2 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Wer solche Fragen stellt, fragt als nächstes warum der Ausdruck Neger problematisch ist.

unverzagte
2 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Erinnert etwas an den Geisterfahrenden auf der Autobahn: “Nur eine*r? Tausende!”

Steißtrommler
1 Tag zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Internetkommentare in Aufgabenstellungen? Kommen bei mir nicht vor, aber ich unterrichte ja MINT.

Sim Si
4 Tage zuvor

Der Aussage zuzustimmen, dass manche Kulturen “fortschrittlicher und besser” sind als andere ist jetzt also rassistisch? Wenn man sieht, was der Islam als Staatsreligion auf der Welt anrichtet, muss ich diese Religion und die patriarchalische Kultur in Zukunft also als “gleichwertig” ansehen? Never ever! Dann bin ich lieber Rassist!

Sim Si
4 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Tue ich nicht! Ich lerne die einzelnen Menschen kennen und urteile dann! Aber die Frage wird im Artikel als “Sind manche Kulturen fortschrittlicher und besser als andere?” beschrieben und nicht als “Halten Sie die Angehörigen mancher Kulturen für fortschrittlicher und besser als die anderer Kulturen?”. Ich finde auch, dass es eigentlich nicht so schwer ist – aber manchmal arbeiten solche Studien eben auch nicht so differenziert, wie sie vielleicht sollten, um genau den Eindruck zu erzeugen, den sie erzeugen wollen….

Rainer Zufall
4 Tage zuvor
Antwortet  Sim Si

“Dann bin ich lieber Rassist!”
Und doof, vergessen Sie das nicht, wenn Sie Menschen zu scoren beginnen 😉
Aber Ihre Denke könnte heute “wertvoll” genug sein für Russland, China, Nordkorea und … was machen die USA derzeit hier?

unverzagte
2 Tage zuvor
Antwortet  Sim Si

Ihren letzten Satz sollten Sie dringlichst überdenken. Das gelingt Ihnen sicher auch ohne den Islam zu beschönigen.

TaMu
4 Tage zuvor

Ich bin wohl eher in Gefahr, vom „positiven Rassismus“ befallen zu sein aus Angst, jemand mit dunklerer Hautfarbe könnte sich in meiner Gegenwart „unwohl“ fühlen. Ich wähle beispielsweise meinen Platz im Café und ich könnte den nächsten freien Tisch neben dunkelhäutigen Gästen nehmen, möchte aber weiter hinten alleine sitzen. Würden am naheliegenden Tisch weiße Gäste sitzen, hätte ich gar kein Problem damit, an ihnen vorbei nach hinten zu gehen. So aber habe ich Bedenken, die dunkelhäutigen Gäste könnten meine Tischwahl gegen sie verstehen und rassistisch deuten. Ich fühle mich also auf jeden Fall unwohl, sowohl am Platz mitten in der Menge, obwohl ich mich ausruhen möchte, aber auch am ruhigen Rand, weil ich Kopfkino habe, diese Gäste könnten mich als rassistisch empfinden. Ich merke immer mehr, wie ich meine Unbefangenheit verliere gegenüber POC. Ich verlasse einen Raum aus persönlichen Gründen, wenn gerade POC eintreten. Was macht das für einen Eindruck? Ich möchte mich gerade von einem Gesprächspartner verabschieden, um noch pünktlich meine Bahn zu erreichen, wenn in diesem Moment seine dunkelhäutige Freundin dazukommt und plötzlich verschwinde ich eilig … was denkt sie jetzt über mich? Mir ist das wirklich unangenehm, wegen der berechtigten Empfindsamkeit wegen tatsächlichem Alltagsrassismus ständig meinen bei POC hinterlassenen Eindruck zu prüfen und mich gegebenenfalls anders zu verhalten, als ich es bei Menschen mit meiner eigenen Hautfarbe selbstverständlich tun würde.
Mir ist es am liebsten, Menschen aller Art fühlen sich miteinander wohl und ich möchte nicht, dass sich jemand wegen meinem völlig normalen Verhalten diskriminiert fühlt, was jedoch anscheinend recht schnell und unbeabsichtigt kann.
Geht das nur mir so?

Susanne M.
3 Tage zuvor
Antwortet  TaMu

Ich ertappe mich auch bei solchen Denken. Dann denke ich aber: Wenn ich alleine sitzen will, will ich alleine sitzen. Wenn der andere daher glaubt, dass das was mit Rassismus zu tun hat, so ist er doof, egal welche Farbe.

unverzagte
1 Tag zuvor
Antwortet  TaMu

Nein, ich glaube nicht, dass wegen Ihres “völlig normalen Verhaltens” sich jemand “schnell und unbeabsichtigt” diskriminiert fühlt. Sie suggerieren damit, dass POC überempfindlich reagieren auf Ihr Kopfkino. Dabei sind es doch eher Sie, die übersensibel darauf achtet, was aufgrund Ihres Tuns jemand von Ihnen denken könnte. Es geht hier aber gar nicht primär um Sie und Ihren evtl. positiven Rassismus.

Menschen, deren Vorfahren versklavt und allein aufgrund ihrer Hautfarbe an den nächsten Baum gehängt wurden (Musiktipp “Strange Fruit” von Billie Holyday) problematisieren sicher andere Reaktionen, als wenn Sie lediglich den Raum wechseln.

447
1 Tag zuvor
Antwortet  TaMu

Mein (unironisches!) Beileid.
Genau sensible Leute wie Sie werden durch die Nutzung von “Rassismus” als mediale Waffe eingeschränkt bzw. destabilisiert.

In unserer Region wohnen seit der Neu-Industrialisierung nach WK II Leute aus (mehr oder weniger) aller Herren Länder, auch (zu einem kleinen Anteil) Leute mit dunkler Hautfarbe, dann halt noch das übliche für NRW von Griechenland & Italien über Balkan, Ex-Ostblock natürlich und und und. Also: Von überall her. Die meisten sind ganz normale Leute, ein paar Teilgruppen fallen halt negativ auf, wahrscheinlich so wie es überall und zu jeder Zeit/an jedem Ort ist/war/sein wird, egal von welchen Teilgruppen und welchen Merkmalen.

Ich persönlich beachte die in der BRD geltenden Gesetze und mache ansonsten was ich will.
Das neue syrische Restaurant ist super, das lobe ich (Razzzizzmuuuhs?) – gehe ich hin, die eine Dönerbude Billigfrass, die rede ich schlecht (Razzzizmuuus!!!1!1).

Wenn das jemand für giga-doof hält, muss die Person wohl damit leben – und ich umgekehrt damit, dass mich jemand für giga-doof hält.

Aufregen darüber tun sich Leute, die einem mit sowas moralisch erpressen wollen.
Pech für die.
Such is life.

unverzagte
1 Tag zuvor
Antwortet  447

” Nutzung von Rassismus in Anführungszeichen als mediale Waffe !? …

Laufen Sie mit Scheuklappen durch die Welt, nehmen die falschen Drogen oder sind Sie ernsthaft krank ?

Steißtrommler
1 Tag zuvor
Antwortet  TaMu

Ich bin wohl eher in Gefahr, vom „positiven Rassismus“ befallen […] wegen der berechtigten Empfindsamkeit wegen tatsächlichem Alltagsrassismus ständig meinen bei POC hinterlassenen Eindruck zu prüfen und mich gegebenenfalls anders zu verhalten, als ich es bei Menschen mit meiner eigenen Hautfarbe selbstverständlich tun würde.
Interessant. Aber solches Denken/Empfinden ist mir völlig fremd!

DerechteNorden
1 Tag zuvor
Antwortet  TaMu

Tatsächlich geht es mir genauso. Und ich finde es sehr mutig, dass Sie das hier so offen schreiben.
Natürlich kam auf Ihren Post gleich wieder der Hinweis einer weißen Person, dass es nicht um Sie ginge.
Aber natürlich geht es auch um Sie, denn für die Überwindung von Rassismus braucht es einen unverkrampften Umgang. Es hilft PoC nicht, wenn weiße Menschen immer total verkrampft mit ihnen umgehen, weil sie Angst davor haben etwas falsch zu machen. Interessant finde ich dabei, dass es andere weiße Menschen sind, die dafür sorgen, dass man solche Ängste entwickelt und nicht PoC selbst. Holzhammer: “Du Rassist*in! Denk doch an die African Americans, die von Weißen gelyncht wurden!”
Wenn man allerdings immer daran denkt, sobald man es mit PoC zu tun hat, kann kein unverkrampfter Umgang enstehen.

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