Andrang an die Unis auch in den nächsten Jahren

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BERLIN. Nach einer Prognose der Kultusministerkonferenz (KMK) bleiben die Studienanfängerzahlen in den nächsten Jahren auf hohem Niveau.

Die Studierneigung wird sich wohl nicht verringern, meint die KMK. Foto: Ralph and Jenny / Flickr (CC BY 2.0)
Die Studierneigung wird sich wohl nicht verringern, meint die KMK. Foto: Ralph and Jenny / Flickr (CC BY 2.0)

Die Entwicklung der Studienanfängerzahlen hatte im vergangenen Jahr mit knapp 516.000 einen Höhepunkt erreicht. Nach einem leichten Rückgang auf 470.000 im Jahr 2012 ist für 2013 wieder mit einem Anstieg auf knapp 490.000 Studienanfänger zu rechnen. Ein Absinken unter das Niveau von 2010 ist mit 442.000 Studienanfängern frühestens im Jahr 2021 zu erwarten. Bereits in den vergangenen fünf Jahren hat sich die Zahl der Studienanfänger sehr dynamisch entwickelt: Ausgehend von 345.000 Studienanfängern im Jahr 2006 gab es in jedem Folgejahr einen deutlichen Anstieg.

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Zu dieser Entwicklung haben laut KMK unter anderem folgende Faktoren beigetragen:

  • höhere Abiturientenzahlen und doppelte Abiturjahrgänge in den Ländern,
  • eine deutlich gestiegene Studierneigung,
  • die 2011 beschlossene Aussetzung der Wehrpflicht durch den Bund
  • und der steigende Anteil beruflich Qualifizierter, die ein Studium aufnehmen können.

(12.2.2012)

Zum Bericht: “Chaos um Uni-Zulassungen”

 

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