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Die GEW kritisiert grün-rote Schulpolitik: “Ernüchternd”

STUTTGART. (Mit Leserkommentaren) Baden-Württembergs Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer (SPD) kommt nicht zur Ruhe: Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fährt wieder schwere Geschütze auf.

In der Kritik: Baden-Württenbergs Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer. Foto: Staatsministerium Baden-Württemberg

In der Kritik: Baden-Württenbergs Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer. Foto: Staatsministerium Baden-Württemberg

Rund ein Jahr nach Start der grün-roten Landesregierung bleibt der bildungspolitische Fortschritt im Südwesten nach Ansicht der Erziehergewerkschaft GEW «eine Schnecke». «Der Koalitionsvertrag hat uns fast euphorisch gemacht. Aber jetzt kommt eine gewisse Ernüchterung», sagte Landesvorsitzende Doro Moritz. Die handwerkliche Umsetzung von guten Konzepten wie der Gemeinschaftsschule sei teilweise unbefriedigend, beklagte Moritz. Der schleppende Fortschritt liege auch am Geld: Unter den zwölf Flächenländern belege Baden-Württemberg mit seinen Bildungsausgaben gerade mal den zehnten Platz. Für Chancengleichheit im Land brauche es Investitionen in Milliardenhöhe. dpa
(16.4.2012)

11 Kommentare

  1. Wir brauchen keine Investitionen in Milliardenhöhe: Die versickern eh nur in igendwelchen Behörden wo irgendwelche Pöstchen für Parteigänger geschaffen werden um diese, im sonstigen Leben nicht lebenfähige, weil geistige Nullen, möchtegern Pädagogen oder sonstiges, durchzubringen.
    Wir brauchen auch keine Milliarden um eine “Chancengleichheit”, die sowiso nur heist, die Guten müssen sich den Schlechten anpassen weil das Geld eh schon wie oben angführt weg ist.
    Wir brauchen wieder die Erkenntnis, das der Mensch nun mal unterschiedlich ist, dazu gehört auch die Intelligenz, und daher es immer “Gute” und “Schlechte” Schüler geben wird. Aber dies ist halt nun mal in der von Grün-Rot gewollten Gleichmacherei nicht vorgesehen und wird mit allen, und wirklich allen, Mitteln bekämpft. Siehe auch der massive Widerstand gegen das Elterngeld. denn je früher die Kinder grün-rot Indoktriniert, das geht halt am besten von kleinst an, wo sich die Kleinen nicht wehren können. Selbstständig denken und vor allem selbtsverantwortliches Handeln ist Tabu, denn “die Partei, die Partei hat immer recht”! Äh oder war es doch links? Mein Kunstlehrer hat mich einmal gefragt, “Was gibt es, wenn man grün mit rot mischt?” Der geneigte Leser mag sich selber schlau machen, was dabei rauskommt.

    MFG
    ein BW’ler der sich noch traut sich ein “Bürger” zu nennen und nicht Untertan!!

    • Das kommt raus wenn der Blinde von der Farbe redet. Ich empfehle Ihnen als “geneigter Leser”: Machen Sie sich doch mal schlau über den Sinn des längeren gemeinsamen Lernens für “gute” und für “schlechte” SchülerInnen und die Gesellschaft.

      Mit freundlichen Grüßen im Vertrauen auf die menschliche Eigenschaft “Lernfähigkeit”

      Thomas Reiff

  2. @greenhawker
    Soso, die Meinung eines Bürgers nennen Sie das, was Sie da von sich geben. Es ist ehrlich gesagt “erbärmlich”!
    Es hat noch nie jemand davon geredet, dass alle Menschen (auch nicht die Kinder) gleich sind und die gleiche Intelligenz haben.
    Beschäftigten Sie sich mal ernsthaft mit dem Konzept der Gemeinschaftsschule und blubbern Sie nicht unhinterfragt das konservative Einheitsschulen-Gedöns nach. Dann werden Sie feststellen, dass es in der Gemeinschaftsschule darum geht, jedem Kind die Förderung zukommen zu lassen, die es braucht, ohne ihm irgendein Etikett (z. B. Hauptschüler) aufzudrücken. Nur Leute, die entweder nie selbst Hauptschüler waren oder noch nie eine Hauptschule bei laufendem Betrieb von innen gesehen haben, können so reden wie Sie.

  3. @PeKa
    Danke! Damit beweist sich wieder einmal mehr meine Auffassung in Bezug auf Grün-Rotes Denkmuster.
    Richtig, ich habe den Betrieb in einer Hauptschule noch nie erlebt und gesehen. Ja lauben Sie denn es würde sich an den Schülern was verändern, nur weil die Schulform sich ändert??
    Im übrigen kenne habe ich genügend Bekannte und Verwande die auf einer Hauptschule waren, und betreue auch Kinder, die auf einer Hauptschule sind.
    Daher nehme ich mir auch meine oben genannten Aussagen heraus, die von Ihnen in üblicher weise, da man eine andere Meinung nicht akzeptieren kann, als Geblubber bezeichnet wird. Ich würde Ihnen gerne in Angemessener Form Antworten was ich von ihren Aussagen und Beleidigungen halte, die würde aber mit Sicherheit nicht veröffentlicht werden.
    In diesem Sinne, behalten Sie ihre Meinung, ich behalte meine, und ich werde für die Bildung meiner Kinder kämpfen, und sie zu Menschen erziehen, die ihre gleichmacherische Art als das erkennt was es ist!

    • @greenhawker
      Vielen Dank für Ihre Antwort.
      Mich würde dennoch interessieren, was Sie unter Gleichmacherei verstehen und wo Sie dies in der Gemeinschaftsschule umgesetzt sehen? Werden Sie konkret!
      Chancengleichheit in unserer heutigen Gesellschaft heißt übrigens nicht, dass die Guten sich an die Schlechten anpassen müssen: Vielmehr schaffen es die Guten (unter den herrschenden Bedingungen), die Schlechten so früh auszusortieren, dass sie gar nie nach oben kommen. Warum denken Sie denn, dass so viele Gymnasiallehrer und Eltern von Gymnasialkindern Angst vor schwachen Schülern haben? Genau: Das gute Niveau des Gymnasiums könnte ja darunter leiden und es könnte dadurch die Gefahr entstehen, dass man seinen Status nicht weiter zementieren kann.

    • Übrigens: Ich bin weder Grün- noch Rotwähler!

  4. @Peka
    Was Sie wählen ist mir eigentlich ziemlich egal.
    Im Übrigen hat genau diese Niveaudedenken das auch Sie hier achso Schlimm und Verdammungswürdig finden, unsere Gesellschaft dahin gebracht wo sie jetzt ist. Naja, man wird sehen wohin die neue “Schulform” uns bringen wird. Hoffentlich wird es nicht allzu schlimm, und es kommen wieder rechtzeitig Menschen an das Ruder, um selbiges ebenfalls rechtzeitig dann wieder in die richtige Richtung zu drehen. Für mich persönlich sehe ich schwarz und mir graut vor dem was hier so manche Politiker aus dem Links-Grünen Lager, nicht nur in Sachen Schule, mit uns vorhaben.

    Noch was am Rande, das die “Guten” die “Schlechten” aussortieren nennt man Landläufig auch Evolution, und ist im Tierreich immer noch zu beobachten und oh Wunder, es funktioniert.

    • Wenn es konkret werden soll, verstummen Sie. Schade!
      Menschen sind Kulturwesen, die durchaus fähig sind, sich weiterzuentwickeln. Soviel zur Evolution!

  5. Ich verstummen?
    Ich habe eine Arbeit der ich nachgehegehe um Geld zu verdienen, dieser Arbeit kann ich nachgehen weil ich eine gute Schulbildung habe erfahren dürfen, und vor allem weil ich selbst zu meiner Bildung was getan habe, und nicht erwarte, das mir die Bildung zufliegt.
    Ich bin anderer Meinung wie Sie uns dabei bleibe ich auch, geauso wie ich akzeptiere, dass Sie anderer Meinung sind, daher erwarte ich auch das gleiche von meinem gegenüber. Sollte dieser aber nicht bereit sein hat sich leider eine Diskussion erübrigt, denn das ist keine Diskussion sondern eine Meinungsdiktatur und darauf kann ich verzichten.

  6. Wenn ich nicht bereit wäre, Ihre Meinung zu akzeptieren, würde ich mich ja wohl kaum mit Ihnen hier unterhalten. Mich hätten nur Ihre sachlichen Argumente interessiert, das wäre demokratisch. Bisher haben Sie (leider) nur behauptet.
    Gehen Sie etwa davon aus, dass ich nicht gebildet bin?

  7. @Greenhawker
    Alles, was Sie sagen möchte ich dick unterstreichen.
    PeKa schließt sich leider der linken Meinungshoheit (-diktatur)an, was ich bei allen Menschen verstehen kann, die von der Schulpraxis keine Ahnung haben. Die können nicht einschätzen, was ideologische Schönfärberei oder praktische Machbarkeit ist. Jedes Potemkinsche Dorf kann man ihnen als Realität unterjubeln.
    Natürlich gehen Gemeinschafts- oder Einheitsschulen zu Lasten der guten Schüler. Das ist auch so beabsichtigt im sozialistischen Denkmuster. Stärken müssen eingeebnet werden, sonst stimmt die Parole Gleichheit nicht. Ich fürchte allerdings, dass diese Schulform auch lernschwachen Schülern schadet.
    Leider wird sich das Resultat dieser waghalsigen Schulpolitik erst nach etlichen Jahren herausstellen, und auch dann werden seine Befürworter kaum Irrtümer zugeben. Sie werden andere Ursachen finden, z.B. faule Lehrer, die das Konzept angeblich nicht engagiert genug umgesetzt haben.
    Auch mit dem, was Sie zur Evolution sagen, gebe ich Ihnen absolut Recht. Menschen sind zwar Kulturwesen, jedoch nur auf der unzureichenden Grundlage ihres Verstandes. Zum größten Teil werden sie wie die Tiere von Gefühlen, Bedürfnissen, Trieben u.ä. gesteuert. Außerdem sind sie noch unterschiedlich in ihrer Verstandeskraft. Das Ausleseverfahren gilt also auch für die Menschen, es sei denn, radikale Ideologien und entsprechende Machthaber versuchen die Naturgesetze nicht nur für die Schwachen abzumildern, sondern zwecks künstlicher Gleichheit völlig außer Kraft zu setzen. Bisher ist das noch nie wirklich gelungen und die Experimente endeten letztlich mit der individuellen Unterdrückung und Unzufriedenheit aller.

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