Sachsen erhöht Volumen des Doppelhaushaltes – Schwerpunkt Bildung

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DRESDEN. Sachsens Regierung will in den kommenden beiden Jahren wieder mehr Geld ausgeben. Davon profitiert maßgeblich die Bildung. Die Finanzen zur Behebung des Lehrermangels sollen verdoppelt werden.

Die CDU/FDP-Regierung setzt mit ihrem Etatentwurf für die letzte Etappe ihrer Amtszeit nach eigenen Angaben Prioritäten bei Bildung, Investitionen in die Infrastruktur und Kommunen. «Wir wollen die Spitzenposition in der Bildung behalten», sagte Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) mit Blick auf das Streitthema Nummer 1 in Sachsen. Erstmals wolle der Freistaat nun mehr als 5 Milliarden Euro jährlich für Bildung aufwenden. Allein die Ausgaben für das Bildungspaket gegen den Lehrermangel sollten – gemessen an der ersten Ankündigung Ende 2011 – verdoppelt werden. Für die nächsten beiden Jahren seien je 260 Millionen Euro veranschlagt, wie Finanzminister Georg Unland (CDU) sagte.

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Sachsen erhöht wie erwartet das Gesamtvolumen seines Doppelhaushalt 2013/2014. Das nach einer Kabinettsklausur präsentierte Zahlenwerk kommt zum vierten Mal in Folge ohne Neuverschuldung aus. 2013 sind Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 16,3 Milliarden Euro vorgesehen, 2014 sind es 16,9 Milliarden, teilte die Regierung in Dresden mit. Zum Vergleich: Im aktuellen Doppelhaushalt standen 15,506 Milliarden Euro im Jahr 2011 und 15,348 Milliarden Euro im Jahr darauf zur Verfügung. dpa
(10.0.2012)

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