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Mathe-Abiturnoten durch G8 verschlechtert?

SCHWERIN. Die Mathematik-Abiturprüfungen in Mecklenburg-Vorpommern fallen seit der Wiedereinführung des Abiturs nach zwölf Schuljahren drastisch schlechter aus – sagen jedenfalls die Grünen.

Im Durchschnitt erreichten die Prüflinge nur noch sechs Punkte, sagte die bildungspolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion, Ulrike Berger. Sie berief sich dabei auf die Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage.

Auch in Deutsch seien die Noten schlechter geworden. Von allen Hauptfächern seien eigentlich nur die Leistungen in Englisch weitgehend stabil geblieben. Zugleich habe sich der Anteil der Klassenwiederholer in der 11. Klasse seit der Umstellung auf das achtjährige Abitur durchschnittlich mehr als vervierfacht. Viele Schüler seien mit der verkürzten Schulzeit bei gleichen Bildungsinhalten überfordert, schlussfolgert Berger.

«Umso mehr verwundert es uns, dass der Landesdurchschnitt aller Abschlussnoten nach wie vor bei 2,4 liegt», so die Politikerin weiter. Sie schloss nicht aus, dass sich die Landesregierung durch Veränderungen der Abiturprüfungsverordnung die Ergebnisse schönrechnen könnte. dpa

(15.9.2012)

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