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Berlin: Acht Prozent schaffen Probejahr für Gymnasien nicht

BERLIN. Im laufenden Schuljahr haben 945 Siebtklässler das Probejahr auf dem Gymnasium nicht bestanden. Das waren acht Prozent der Schüler der siebten Klassen.

Wie die Berliner Tageszeitung «B.Z.» mit Bezug auf die Antwort auf eine Kleine Anfrage des Abgeordneten Özcan Mutlu (Grüne) berichtete, gibt es die höchste Rückläufer-Quoteim Bezirk Mitte. Dort mussten 164 der 899 Schüler und Schülerinnen auf die Integrierte Sekundarschule wechseln, also fast jeder fünfte. Die wenigsten Rückläufer gab es mit 15 in Lichtenberg. In Spandau fielen 119 von 707 Schülern durch, 17 Prozent. Sortiert wurde auch nach Migrationshintergrund. So fielen beispielsweise in Neukölln 110 der 527 Jugendlichen mit nichtdeutscher Herkunftssprache durch das Probejahr. dpa

(03.12.2012)

Ein Kommentar

  1. 8% – das entspricht etwa dem Anteil, der auch in der rheinland-pfälzischen Orientierungsstufe nicht mitkommt und eine andere Schullaufbahn empfohlen bekommt; und das, obwohl es in Berlin 2 Jahre später stattfindet. Ich finde, das ist ein klarer Hinweis darauf, dass 6 Jahre gemeinsamer Grundschule die Orientierung nicht leichter machen als 4 Jahre.

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