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KMK: Schülerzahl in Deutschland sinkt bis 2025 auf unter zehn Millionen

BERLIN. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler insgesamt wird sich bis zum Jahr 2025 gegenüber 2011 von 11,3 Millionen um ein Achtel auf 9,7 Millionen verringern. Dies hat die Kultusministerkonferenz (KMK) unter Berücksichtigung neuer Bevölkerungsstatistiken nun errechnet.

Der Rückgang in den westdeutschen Flächenländern wird danach erheblich stärker ausfallen als in den ostdeutschen Flächenländern. In den Stadtstaaten bleibt der Bestand voraussichtlich nahezu unverändert.

Die Zahl der Absolventen und Abgängern allgemein bildender Schulen wird von 2012 bis 2025 um ein Fünftel von 897.700 auf 731.900 sinken. An beruflichen Schulen wird die Zahl der Absolventen und Abgänger zwischen 2012 und 2025 um ein Viertel von 1.081.100 auf 852.900 zurückgehen.

Die Zahl der Absolventen allgemein bildender und beruflicher Schulen mit Fachhochschul- oder Hochschulreife wird sich von 506.900 um ein Achtel auf 431.500 verringern. In den westdeutschen Flächenländern hingegen wird die Zahl gegenüber 2011 um ein Fünftel sinken, in den ostdeutschen Flächenländern wird die Zahl um ein Viertel stark zunehmen. In den Stadtstaaten bleibt die Anzahl nahezu unverändert.

Im Vergleich zur letzten Vorausberechnung wird der Schüler- und Absolventenschwund insgesamt etwas geringer ausfallen (um rund zwei Prozent).

Zum Bericht: „KMK sagt Überangebot an Gymnasiallehrern in den nächsten Jahren voraus“

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