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In NRW leben die meisten Menschen ohne Schulabschluss bundesweit

DÜSSELDORF. Nordrhein-Westfalen hat laut jüngst erhobener Volkszählung den bundesweit höchsten Anteil von Menschen ohne Schulabschluss. Im Jahr 2011 traf das auf knapp neun Prozent der über 14-Jährigen zu, wie das Statistische Landesamt in Düsseldorf mitteilte. Dafür lag der Anteil von Menschen mit Hochschul- oder Fachhochschulreife mit 30,4 Prozent über dem Bundesdurchschnitt von 28,3 Prozent.

Der Anteil der Leute ohne Schulabschluss war in der Stadt Espelkamp (Kreis Minden-Lübbecke) mit 14 Prozent NRW-weit am höchsten. Die wenigsten Menschen ohne Schulabschluss wiesen mit jeweils 3,8 Prozent die Niederrhein-Gemeinden Kerken (Kreis Kleve) und Hünxe (Kreis Wesel) aus.

Bei der Hochschul- oder Fachhochschulreife gab es in Stemwede (Kreis Minden-Lübbecke) mit 15,7 Prozent den niedrigsten Anteil. Die Universitätsstadt Münster lag hier mit gut 55 Prozent vorn. Im Ruhrgebiet hatten 27,5 Prozent Abitur oder Fachabitur. dpa

Ein Kommentar

  1. So, Espelkamp ist also im Ranking ganz oben. Dabei gehört Espelkamp in die Region Ostwestfalen, die wirtschaftlich sogar prosperiert, und nicht ins mittellose, strukturgebeutelte Ruhrgbiet mit seinem hohen Anteil auch an türkischstämmigen Zuwanderern.
    Interessanterweise wird die Gemeinde auch als Espelsibirsk verspottet. Ob das wohl maßgeblich für den Platz im Ranking ist?

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